Samstag, 2. Juli 2011

Aus der Praxis für die Praxis:


Präsentieren und Ueberzeugen im Alltag
(auch in schwierigen Situationen)




Animationstext für  bevorstehende Intensivseminare





DAS WICHTIGSTE IN KUERZE


1. VORBEREITUNG




Vor dem Anlass die Aussagen (Argumente) nochmals gedanklich durchgehen. Ohne Manuskript!
- Welches ist die Kernaussage?
- Wie vermittle ich diese Kernbotschaft dem entsprechenden Publikum, damit sie ankommt?
Link:

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  1. Vorbereitung unter Zeitdruck

    Das bedingt eine besondere Vorbereitung, die auch unter Zeitdruck beherrschen weren müssen. Links zum Thema: Antizipieren, Zeitmanagement ... www.rhetorik.ch/Vorbereitung/Vorbereitung.html - Cached - Similar

2. KURZ VOR DEM AUFRITT


Sich lockern


Entspannt



Muskeln lockern - Kiefer - Zunge - Gesicht. Evt. auf die Brust trommeln.



3. NATUERLICH BLEIBEN



Sich nie so benehmen, wie man meint, dass es andere von mir erwarten. Niemanden imitieren.

Link:

  1. Natuerliche Kommunikation

    Kommunikation, Training, Natuerlichkeit Auftritt, Reden, Weiterbildung. www.rhetorik.ch/Natuerlich/Natuerlich.html - Cached - Similar
  2. [PDF]

    IST NATÜRLICHES KOMMUNIZIEREN LERNBAR?

    File Format: PDF/Adobe Acrobat - View as HTML Spiegels Video – sehr schnell, dass natürliche ... Willkommen im Simulator: Natürlich kommunizieren? ... ernst ist – alles andere als natürlich ist. Die ... www.rhetorik.ch/Aktuell/05/06_22/06_2005_black.pdf - Similar


4. KEINE NEBENGEDANKEN



Viele überlegen sich, wohin mit den Händen. Weder an die Hände noch die Augen denken. Denken Sie an das Denken und sprechen Sie das Gegenüber an (einzelne Personen im Publikum). Wenn Sie ganz bei der Sache sind, können Sie sich unzählige Fehler leisten. Wer authentisch bleibt und adressatengerecht spricht, überzeugt. 


 


5. EINE GEWISSE GRUNDSPANNUNG IST NOTWENDIG

Benutzeravatar

Mit der Grundspannung ist der positive Stress gemeint. Wer jedoch Angst hat, nimmt sich eigentlich zu wichtig. Die Zuhörer setzen sich in erster Linie mit dem Inhalt der Botschaft auseinander. Nur Referenten, die verkrampft sind und sich sonderbar verhalten, werden zum Thema. Wer keine Spannung mehr hat, wirkt spannungslos, ist lendenlahm.


 
Vorwort für die Teilnehmer des bevorstehenden Intensivseminares:




Sie haben vielleicht schon Kommunikationsseminare besucht und kennen nicht nur die Grundlagen der Medienrhetorik und der Antworttechniken. Sie haben möglicherweise auch persönlich bereits konkrete schwierige Situationen vor Mikrofon und Kamera erlebt. Erfreulicherweise kann ich Sie für das bevorstehende Seminar entlasten. Weshalb?
Ich bin sicher: Die neuen Situationen im Medienseminar werden Sie vor allem deshalb leichter bewältigen, weil Sie die wichtigsten Werkzeuge kennen lernen, die Ihre Kommunikationsprozesse auch im Alltag vereinfachen:
Vor jedem Auftritt, jeder neuen Herausforderung werden Sie die Situation stets klären und Sie werden somit auch keine Hemmungen mehr haben, vor der Aufnahme Klärungsfragen zu stellen.
Weil Sie künftig nie mehr das o.k. zu einem Interview geben, ohne dass Sie sich physisch gelockert haben (Bin ich am Boden gut verankert? Sind alle Muskeln locker, entspannt? Atme ich ruhig und tief?) und Sie die negativen Folgen der Verkrampfung oder der Unterdrückung des Druckes erlebt haben haben Sie Bodenhaftung und werden in keine Falle tappen.
Weil sie ihre Kernbotschaft adressatengerecht abrufen, können und Sie stets gut vorbereitet sind. Denn Sie wissen bereits, dass Sie in Ihrem Fachgebiet ein kompetenter Spezialist sind und Sie vor jedem Auftritt die denkbaren Fragen antizipiert haben, die in der Luft liegen.
Weil sie sich nie mehr so benehmen, wie Sie meinen, dass es die andern von Ihnen erwarten.
Weil Sie nicht mehr beim Reden unnötigerweise an Ihre Augen, Hände oder Körpersprache denken, sondern sich nur noch aufs Zuhören und Denken konzentrieren. Das entlastet Sie enorm!
Weil Sie erfahren haben, das Authentizität heisst: Natürlich bleiben d.h. sich selbst sein dürfen!
Das kommende noch anspruchsvollere Seminar wird für Sie somit wesentlich einfacher werden als die letzten Coachings. Denn:

Sie können sich von allen Nebengedanken entlasten.



Damit wird es Ihnen auch leicht gelingen, sich im Mediensimulator auf der AU den ganzen Tag auf das WESENTLICHE zu konzentrieren. Ich wiederhole unser Motto:

In erster Linie konzentriert ZUHOEREN - WARTEN - DENKEN und sich hernach voll und ganz auf die Antwort fokussieren (Diese besteht immer aus nur einem Kerngedanken, der visualisiert werden muss). Das Publikum kann dadurch Ihren einfachen Gedanken sehen, greifen und damit besser begreifen.
Das Ausbildungsteam freut sich auf den spannenden Tag mit Ihnen. Bis bald!
Schwerpunkte und Fragen, die uns beschäftigen werden:
* Auf was legen Journalisten bei Befragungen besonderen Wert?
* Explorationstechniken
* Welche Stolperfallen gibt es bei unerwarteten Fragen?
* Wie kann sich eine Institutionen vor Falschaussagen schützen?
* Wie kann ich Druck und Lockerheit unter einen Hut bringen?
* Und noch einmal: VEREINFACHEN ohne zu VERFAELSCHEN! Konkret ANTWORTEN und dennoch bewusst LENKEN
Schwerpunkte beim Präsentieren:
* Bei Charts REDUZIEREN, REDUZIEREN
* Texte mit Bildern verknüpfen
Lesen Sie in rhetorik.ch den Beitrag (Navigation über das Inhaltsverzeichnis ABC) oder über die direkten LINKS:


  1. Präsentation

    Dialogisch präsentieren, Partner wechseln. Lautstärke, Je nach Situation unterschiedlich laut reden. ... Präsentieren heisst immer Mitempfinden. ... www.rhetorik.ch/Praesentation/Praesentation.html - 17k - Cached - Similar pages

  2. WICHTIGES erkennen

    Das Wichtige wurde nicht entsprechend präsentiert. ... Auch die Medienrhetorik bestätigt: Aussagen gilt es so zu präsentieren, dass das WESENTLICHE erkannt ... www.rhetorik.ch/Wichtig/Wichtig.html - 14k - Cached - Similar pages
und unter Rhetorik AKTUELL (11. Juni 08):

rhetorik.ch aktuell: Sinnvoll Kommunizieren

Sinnvoll Kommunizieren. Rhetorik.ch Artikel zum Thema: Wortwirkung · Wort und Bild. Wer so schreibt oder so redet, dass man das Gesagte mit den äusseren ... www.rhetorik.ch/Aktuell/08/06_11/index.html - 6k - Cached - Similar pages


Hausaufgabe:
Es wäre hilfreich, wenn Sie - falls möglich - ein Beispiel eines gelungenen Auftrittes mitbringen könnten. Ueberlegen Sie sich auch noch vor dem Seminar, wann und wo Sie demnächst ein Kurzreferat gehalten haben (Adressaten und Thema)--> Ueberlegen Sie: Warum hatten Sie Erfolg?
Bis bald!
Mit herzlichen Grüssen
Marcus Knill




Zur Nachhaltigkeit des Intensivseminares: Wir dürfen Ihnen garantieren, dass Sie nach wenigen Wochen feststellen können : Ihre Stärken wurden verstärkt und die Schwächen abgebaut. Unser Konzept basiert auf den neusten Erkenntnissen der Lernpsychologie (Bewährte Erkenntnisse von Trainern und Coachs aus dem Spitzensport haben wir übernommen). Lassen Sie diese Prognose überprüfen.

Freitag, 1. Juli 2011


Ein erfolgversprechendes Werbekonzept?

Marcus Knill






Nachdem die Fussballerinnen sich im Playboy enthüllten, bezeichnete ich diesen Werbegag als Bumerang. Die Frauen würden zwar von sich reden machen, sie weckten Aufmerksamkeit, doch zweifelte ich am Erfolg dieses Werbegags für das Image des Sportes, für den “Frauenfussball”. Eine gute Werbung müsste sich vor allem auf das Interesse des Publikums am Sport positiv auswirken. Das Interesse wecken allein auf die Frauen als Sexobjekt kann und darf nicht Zweck einer Werbung sein. Jetzt stehen wir kurz vor den Spielen und die Fachwelt vermutet, dass das gut gemeinte Werbekonzept langfristig zu scheitern droht. In den Medien wirkte sich das Werbekonzept tatsächlich zuerst positiv aus. Ich zitiere spiegel.de:


“Sie sind jung, schön und erfolgreich: Die neue Generation der Fußballerinnen macht den Frauensport für Sponsoren attraktiver denn je – vor allem während der Weltmeisterschaft im eigenen Land. achdem derzeit ein großer deutscher Elektrohändler in einer Fernsehkampagne mit diesem Slogan und dem attraktivsten Personal der Frauen-Nationalelf wirbt, soll die Frauenfußball-Weltmeisterschaft 2011 “die schönste WM aller Zeiten” werden. Niemand soll an daran zweifeln. Inhalt des TV-Filmchens: Mitten in einem rasanten Match zücken die Spielerinnen Lippenstift, Pinsel und Tusche, um – der Zuschauer staunt – sich auf dem Platz zu schminken.”



2011 ist heute der Frauenfussball erstmals in den Top Ten der Werbeliga zu finden. Der Werbegag scheint sich auf Anhieb positiv auszuwirken. Was dieses Jahr immerhin gelungen ist: Die grössten Unternehmen werben in diesem Jahr erstmals mit Frauen und Fußball. So gehören die Deutsche Post, Bahn und Telekom, Rewe, Allianz und Commerzbank zu den nationalen Förderern der diesjährigen WM. Dieses Engagement kostet Millionen. Andere Konzerne haben Einzelverträge mit den Spielerinnen, wie auch der Elektrohändler aus dem Werbespot. Die Kickerinnen haben zwei Weltmeistertitel erreicht (2003 und 2007) , aber bislang nahezu unter Ausschluss der Öffentlichkeit.


Sich für den Playboy ausziehen? Für den Fußballbund war diese Aktion völlig in Ordnung. Die Spiele stehen vor der Tür. Die Frage bleibt für mich nach wie vor berechtigt: Wie nachhaltig bleibt diese “Sex-sells-Strategie”?


Ich zitiere nochmals spiegel.de:


“Wird der Frauenfußball auch langfristig interessant für Sponsoren sein?



 Bei der Allianz betont man zumindest, man sei an einem dauerhaften Engagement interessiert – vor allem bei der Nachwuchsförderung. Auch einige Fachleute meinen, die Vermarktung der Kickerinnen könne auf lange Sicht funktionieren, wenn diese professionalisiert werde. Der Titelgewinn bei der WM würde dem ganzen einen zusätzlichen Kick geben. Dann könne das sexy Image durch ein sportliches abgelöst werden. Nach dem Motto: Viel Öffentlichkeit hilft viel. Voraussetzung dafür sei aber, dass der DFB dem Frauenfußball auch über die WM hinaus die gleiche Aufmerksamkeit schenke wie jetzt. Zu dem Konzept gehört demnach auch, dass die Sender die Fernsehzeiten ausweiten – und auch Bundesliga-Spiele der Frauen zeigen. Wissenschaftlerin Schaaf ist dagegen skeptisch:


“Wenn die Vermarktung fast ausschließlich über das Aussehen erfolgt, tritt die sportliche Leistung auf Dauer in den Hintergrund”,


sagt sie.


“Das nutzt sich schnell ab.”


Pessimisten sprechen bereits von ersten Abnutzungserscheinungen beim Glamour-Girl Bajramaj: Die Mittelfeldspielerin schwächelte zuletzt beim Training und bangt nun um ihren ersten Platz in der Startelf beim Eröffnungsspiel am Sonntag.”



Mein Fazit: Bei jeder Werbung geht es vor allem darum, ein Produkt, eine Marke zu pushen. Wenn der Frauenfussball nur die Attraktivität der Spielerinnen ins Zentrum rückt und sich die Zuschauer vor allem an den Körpern der Frauen ergötzen,  dem Frauenfussball hingegen weiterhin die kalte Schulter zeigen, so hätte das neue Werbekonzept mit den Sexy-Frauen langfristig versagt.
Marcus Knill
Samstag, 25. Juni 2011


Quelle: BLOG Persönlich.com

Nachträglicher Kommentar:




Die Organisatoren in Zusammenarbeit mit den Medien versuchten alles, um aus der Frauen-WM ein "Fussballfest" oder ein "Sommermärchen"zu schaffen. An allen Enden wird Begeisterung simuliert. Für die Funktionäre bleiben jedoch nur die Zahlen wichtig. Wichtig ist was die Sponsoren bringen. Die Einschaltquoten zählen. So wie Claudia Roth, möchten einzelne Politiker Politiker den Event gezielt  nutzen, um sich zu inszenieren. Claudia Roth will für die endgültige Emanzipation des Frauenfussballs sorgen. Die Oeko-Politikerin brachte es immerhin fertig,  gegen den anfänglichen Widerstand der Organisatoren, den Verkauf von Bio-Bratwürsten durchzusetzen. Die Rolle von "BILD" war bedenklicher: Das Blatt schrieb von "Superfrauen". Es findet "Frauenfussball ganz besonders sexy" und übernimmt leider die fragwürdigen Bilder der nackten Fussballerinnen (die sie selbst angeboten hatten). Dass dies nichts mit dem Sport zu tun hat, veranschaulichen die zahlreichen sexistische Formulierung "Scharfe Frauen und Fussball. Beides Dinge von denen man(n) dieser Tage nur träumt." Auch die Sportjournalisten tappen in verschiedene Fettnäpfchen:
"Fussball-WM der Frauen ist, wenn man trotzdem Spass hat."
Aus dem Interview mit Rosberg zitiere ich  folgenden Dialog.

Journalist: "Ich will beim Sport die bestmögliche Leistung erleben, wenn die Frau von der Grundkonstitution her weniger Leistung bringen kann, interessiert mich das nicht."

Rosberg: "Die Paraolympics schaut man sich auch an. Dort kann ein Mensch auch nicht die grosse Leistung bringen, aber unter sich sind sich alle ähnlich, und deswegen ist es dennoch spannend."

Journalist: "Sehr guter Einwand."

Zweiter Journalist: "Frauen sind eigentlich grundsätzlich behindert."

FAZIT: Die Frauen WM ist zu einer Plattform geworden für Sexisten, Feministen, für die Träume der Fifa und am Rand für Fussballfreunde. Alles ist zu hören- auch Machosprüche. Ich persönlich fand deshalb die Playboy Aktion daneben, obschon sie Aufmerksamkeit geweckt hat. Meine Bedenken sehe ich nun bestätigt.


Was schon heute feststeht:

Trotz der PR Maschinerie bleibendie Wettkämpfe eine künstlich hochgejubelte Angelegenheit. Es gibt keine voll besetzten Gartenbeizen. Kein Fachsimpeln über Teams und Taktiken. Man hört keine nächtlichen Hupkonzert. In Wirklichkeit ist bleibt der Frauenfussball - trotz aller PR Aktionen - leider immer noch eine Nischensportart.



Nachtrag:





«Ich würde mich nie für den Playboy ausziehen»,


sagt Lara Dickenmann, die beste Schweizer Fussballerin (in einem Interview mit TAGI online)

Ein gefährlicher Mörder ist auf freiem  Fuss, und...


...und die Polizei setzt die Suchaktion aus

...und die Fahnder verzichten auf ein Kopfgeld



Dies obschon der Mörder in der nächsten Zeit erneut zuschlagen könnte und die Oeffentlichkeit gefährdet.


20 Min zeigt, dass sich der Wiederholungstäter  mit Perücke und Oberlippenbart raffiniert tarnen könnte:


Er schäme sich und verstehe, wenn man ihn hasse: 1999 meldete sich der flüchtige Vergewaltiger Jean-Louis B. zu Wort. Zweifel an seinen reuigen Worten gab es bereits damals.



AKTUELL UND NEU: Der Täter hat sich am Freitag gestellt und die Bevölkerung kann aufatmen. Er gibt sich einmal mehr reumütig und sagt, er habe keine Aggressionen mehr.  Das Fehlverhalten der Verantowotlichen hat nun Folgen. Es kommt zu Rücktritten in der Gefängnisleitung.

Donnerstag, 30. Juni 2011

Aus der Praxis für die Praxis:


Präsentieren und Ueberzeugen im Alltag
(auch in schwierigen Situationen)




Animationstext für  bevorstehende Intensivseminare





DAS WICHTIGSTE IN KUERZE


1. VORBEREITUNG




Vor dem Anlass die Aussagen (Argumente) nochmals gedanklich durchgehen. Ohne Manuskript!
- Welches ist die Kernaussage?
- Wie vermittle ich diese Kernbotschaft dem entsprechenden Publikum, damit sie ankommt?
Link:

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  1. Vorbereitung unter Zeitdruck

    Das bedingt eine besondere Vorbereitung, die auch unter Zeitdruck beherrschen weren müssen. Links zum Thema: Antizipieren, Zeitmanagement ... www.rhetorik.ch/Vorbereitung/Vorbereitung.html - Cached - Similar

2. KURZ VOR DEM AUFRITT


Sich lockern


Entspannt



Muskeln lockern - Kiefer - Zunge - Gesicht. Evt. auf die Brust trommeln.



3. NATUERLICH BLEIBEN



Sich nie so benehmen, wie man meint, dass es andere von mir erwarten. Niemanden imitieren.

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  1. Natuerliche Kommunikation

    Kommunikation, Training, Natuerlichkeit Auftritt, Reden, Weiterbildung. www.rhetorik.ch/Natuerlich/Natuerlich.html - Cached - Similar
  2. [PDF]

    IST NATÜRLICHES KOMMUNIZIEREN LERNBAR?

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4. KEINE NEBENGEDANKEN



Viele überlegen sich, wohin mit den Händen. Weder an die Hände noch die Augen denken. Denken Sie an das Denken und sprechen Sie das Gegenüber an (einzelne Personen im Publikum). Wenn Sie ganz bei der Sache sind, können Sie sich unzählige Fehler leisten. Wer authentisch bleibt und adressatengerecht spricht, überzeugt. 


 


5. EINE GEWISSE GRUNDSPANNUNG IST NOTWENDIG

Benutzeravatar

Mit der Grundspannung ist der positive Stress gemeint. Wer jedoch Angst hat, nimmt sich eigentlich zu wichtig. Die Zuhörer setzen sich in erster Linie mit dem Inhalt der Botschaft auseinander. Nur Referenten, die verkrampft sind und sich sonderbar verhalten, werden zum Thema. Wer keine Spannung mehr hat, wirkt spannungslos, ist lendenlahm.


 
Vorwort für die Teilnehmer des bevorstehenden Intensivseminares:




Sie haben vielleicht schon Kommunikationsseminare besucht und kennen nicht nur die Grundlagen der Medienrhetorik und der Antworttechniken. Sie haben möglicherweise auch persönlich bereits konkrete schwierige Situationen vor Mikrofon und Kamera erlebt. Erfreulicherweise kann ich Sie für das bevorstehende Seminar entlasten. Weshalb?
Ich bin sicher: Die neuen Situationen im Medienseminar werden Sie vor allem deshalb leichter bewältigen, weil Sie die wichtigsten Werkzeuge kennen lernen, die Ihre Kommunikationsprozesse auch im Alltag vereinfachen:
Vor jedem Auftritt, jeder neuen Herausforderung werden Sie die Situation stets klären und Sie werden somit auch keine Hemmungen mehr haben, vor der Aufnahme Klärungsfragen zu stellen.
Weil Sie künftig nie mehr das o.k. zu einem Interview geben, ohne dass Sie sich physisch gelockert haben (Bin ich am Boden gut verankert? Sind alle Muskeln locker, entspannt? Atme ich ruhig und tief?) und Sie die negativen Folgen der Verkrampfung oder der Unterdrückung des Druckes erlebt haben haben Sie Bodenhaftung und werden in keine Falle tappen.
Weil sie ihre Kernbotschaft adressatengerecht abrufen, können und Sie stets gut vorbereitet sind. Denn Sie wissen bereits, dass Sie in Ihrem Fachgebiet ein kompetenter Spezialist sind und Sie vor jedem Auftritt die denkbaren Fragen antizipiert haben, die in der Luft liegen.
Weil sie sich nie mehr so benehmen, wie Sie meinen, dass es die andern von Ihnen erwarten.
Weil Sie nicht mehr beim Reden unnötigerweise an Ihre Augen, Hände oder Körpersprache denken, sondern sich nur noch aufs Zuhören und Denken konzentrieren. Das entlastet Sie enorm!
Weil Sie erfahren haben, das Authentizität heisst: Natürlich bleiben d.h. sich selbst sein dürfen!
Das kommende noch anspruchsvollere Seminar wird für Sie somit wesentlich einfacher werden als die letzten Coachings. Denn:

Sie können sich von allen Nebengedanken entlasten.



Damit wird es Ihnen auch leicht gelingen, sich im Mediensimulator auf der AU den ganzen Tag auf das WESENTLICHE zu konzentrieren. Ich wiederhole unser Motto:

In erster Linie konzentriert ZUHOEREN - WARTEN - DENKEN und sich hernach voll und ganz auf die Antwort fokussieren (Diese besteht immer aus nur einem Kerngedanken, der visualisiert werden muss). Das Publikum kann dadurch Ihren einfachen Gedanken sehen, greifen und damit besser begreifen.
Das Ausbildungsteam freut sich auf den spannenden Tag mit Ihnen. Bis bald!
Schwerpunkte und Fragen, die uns beschäftigen werden:
* Auf was legen Journalisten bei Befragungen besonderen Wert?
* Explorationstechniken
* Welche Stolperfallen gibt es bei unerwarteten Fragen?
* Wie kann sich eine Institutionen vor Falschaussagen schützen?
* Wie kann ich Druck und Lockerheit unter einen Hut bringen?
* Und noch einmal: VEREINFACHEN ohne zu VERFAELSCHEN! Konkret ANTWORTEN und dennoch bewusst LENKEN
Schwerpunkte beim Präsentieren:
* Bei Charts REDUZIEREN, REDUZIEREN
* Texte mit Bildern verknüpfen
Lesen Sie in rhetorik.ch den Beitrag (Navigation über das Inhaltsverzeichnis ABC) oder über die direkten LINKS:


  1. Präsentation

    Dialogisch präsentieren, Partner wechseln. Lautstärke, Je nach Situation unterschiedlich laut reden. ... Präsentieren heisst immer Mitempfinden. ... www.rhetorik.ch/Praesentation/Praesentation.html - 17k - Cached - Similar pages

  2. WICHTIGES erkennen

    Das Wichtige wurde nicht entsprechend präsentiert. ... Auch die Medienrhetorik bestätigt: Aussagen gilt es so zu präsentieren, dass das WESENTLICHE erkannt ... www.rhetorik.ch/Wichtig/Wichtig.html - 14k - Cached - Similar pages
und unter Rhetorik AKTUELL (11. Juni 08):

rhetorik.ch aktuell: Sinnvoll Kommunizieren

Sinnvoll Kommunizieren. Rhetorik.ch Artikel zum Thema: Wortwirkung · Wort und Bild. Wer so schreibt oder so redet, dass man das Gesagte mit den äusseren ... www.rhetorik.ch/Aktuell/08/06_11/index.html - 6k - Cached - Similar pages


Hausaufgabe:
Es wäre hilfreich, wenn Sie - falls möglich - ein Beispiel eines gelungenen Auftrittes mitbringen könnten. Ueberlegen Sie sich auch noch vor dem Seminar, wann und wo Sie demnächst ein Kurzreferat gehalten haben (Adressaten und Thema)--> Ueberlegen Sie: Warum hatten Sie Erfolg?
Bis bald!
Mit herzlichen Grüssen
Marcus Knill




Zur Nachhaltigkeit des Intensivseminares: Wir dürfen Ihnen garantieren, dass Sie nach wenigen Wochen feststellen können : Ihre Stärken wurden verstärkt und die Schwächen abgebaut. Unser Konzept basiert auf den neusten Erkenntnissen der Lernpsychologie (Bewährte Erkenntnisse von Trainern und Coachs aus dem Spitzensport haben wir übernommen). Lassen Sie diese Prognose überprüfen.

Unverständlich: Solche Aktionen schüren die Fremdenfeindlichkeit


Es dürfte nicht vorkommen, dass Schweizerfamilien ausziehen müssen, damit Asylanten einziehen können. Solche Vorkommnisse sind Wasser auf die Mühlen jener Parteien, die  das Thema Ueberfremdung beackern. Solche Aktionen sind unbedacht. Angenommen es kommt noch so weit, dass Schweizer in Zivilschutzbunkern untergebracht werden, weil man Asylanten solche Unterkünfte nicht zumuten darf.

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Ich zitiere TAGI-online:




«Öl ins Feuer der Fremdenfeindlichkeit»



Die Familie Chiller verliert ihre Wohnung, weil dort Asylsuchende untergebracht werden sollen. Das Schicksal der Familie bewegt die Leser von Tagesanzeiger.ch – über hundert machten ihrem Ärger Luft. Me


Kommentar: Ich gehe davon aus, dass  andere Gemeinden aus dieser Panne etwas lernen.

Mittwoch, 29. Juni 2011

Test nicht bestanden:


1. Der gemeingefährliche Mörder und Vergewaltiger, der schon einmal im Hafturlaub rückfällig geworden ist und die Begleiter im "Ausgang" bedroht und eine Person verletzt hat. Der Mörder und Vergewaltiger hat den Test mit einem Freigang nicht bestanden. Er konnte  immer noch nicht gefasst werden. Der Freigang könnte wiederum ein tragisches Ende nehmen.

2. Die Betreuer und Politiker, die den gemeingefährlichen Kriminellen ohne Handschellen ausführten, haben eigentlich den Test auch nicht bestanden. Sie liessen sich täuschen.

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Einmal mehr haben wir es wieder mit dem bekannten Spannungsfeld zu tun:



Sicherheit der Oeffentlichkeit versus Wiedereingliederung eines gefährlichen Mörders und Vergewaltigers .


Die Rechtfertigung, man dürfe aus humanitären Gründen keine einem Insassen im Hafturlaub keine Fesseln anlegen. Wenn man eine Person wieder eingliedern wolle, so müsse ein gewisses Risiko in Kauf genommen werden.  Tests wären leider unumgänglich.




Frage: Müssen wir dieses Risiko einfach in Kauf nehmen? Auf solche Tests können wir im Grunde genommen verzichten.




Ich zitiere blick-online:


Skandal um Sex-Mörder

Vier Ausflüge – trotz gescheiterter Therapie

NEUCHÂTEL - Der Flucht des verwahrten Sex-Verbrechers Jean-Louis B. gingen eigenartige Entscheide voraus.


Jean Studer versteckt seine Wut kaum. Während der Neuenburger Regierungsrat heute die Vorgeschichte des verhängnisvollen Haft-Ausflugs von Jean-Louis B. (64) erzählt, lacht er immer wieder verächtlich. Hilflos. Frustriert.

Die Fakten zur Flucht sprechen für sich: Der verwahrte Mörder und Vergewaltiger durfte bis zu seiner Flucht insgesamt vier Mal raus. Auf so genannte «humanitäre» Ausflüge «in die Natur», begleitet von zwei unbewaffneten Beamten. Ungefesselt.

Den Plan habe die Leitung der Neuenburger Haftanstalt «Bellevue» aufgestellt. Genehmigt allerdings von den Berner Strafbehörden, die den Mörder eingewiesen hatten. Obwohl diese mehrmals auf B.s Gefährlichkeit hinwiesen – zum Beispiel darauf, dass bei dem Häftling alle therapeutischen Massnahmen gescheitert waren – genehmigte auch Bern die Ausflüge jeweils im Voraus. Alle wussten also Bescheid.

Fehlende Kommunikation?


Aber: Studer lässt allerdings vielsagend offen, ob die Haftanstalt und die Berner Behörden jeweils von denselben Sicherheitsstandards für die Ausflüge ausgingen. Der Kantönligeist als Fluchthelfer?

In diese Richtung weist auch eine andere Ausssage Studers: Die Berner Strafbehörde verhandelte die Haftbedingungen von Jean-Louis B. direkt mit der Gefängnisleitung des «Bellvue». In der Westschweiz würden das normalerweise jedoch zuerst die Strafvollzugsbehörden untereinander besprechen.

«Es ist frustrierend», fasst Studer seine Ausführungen zusammen. Er sei sehr besorgt, denn vom flüchtigen Gewalttäter fehlt auch heute Mittag noch jede Spur. «Wir haben keine Ahnung, wo er ist», fügte der Neuenburger Polizeikommandant André Duvillard bei.

Studer hat nun eine Administrativuntersuchung des Falls angekündigt. Der Justizdirektor versprach der Bevölkerung «vollkommene Transparenz».

Seine Taten

Jean-Louis B. sitzt schon sein halbes Leben hinter Gittern. 1976 kassierte er zwölf Jahre wegen Vergewaltigung und Mord an einer 17-Jährigen. Ende der 80er-Jahre wurde er rückfällig: Er verging sich an seiner Psychologin (damals 44). Sie hatte sich dafür eingesetzt, dass er in Halbgefangenschaft entlassen wurde. Er besuchte sie beim Freigang. Sie wollte ihn abwimmeln, fuhr ihn noch zum Bahnhof. Auf dem Weg bedrohte er die Psychologin mit einem Messer, vergewaltigte sie in einem Seitensträsschen. 2002 hatte er seine Strafe abgesessen – blieb jedoch verwahrt.





Aus 20 Min:


Ganze 17 Monate verbrachte der flüchtige Mörder in den letzten 44 Jahren in Freiheit. Kaum entlassen, vergewaltigte er weiter. Und tötete eine 17-Jährige, indem er ihr Steine in den Hals stopfte.




Der 64-jährige Mörder und Vergewaltiger ist seit Montagnachmittag auf der Flucht.



Wenn der Neuenburger Polizeidirektor die versprochene Transparenz in diesem aufseherregenden Fall nicht einhält, hat er  den Test ebenfalls nicht bestanden. Bis jetzt kommen  die verantwortlichen Instanzen hinsichtlich Kommunikation und Informationsmanagement sehr schlecht weg: Wir erinnern an das zu lange Schweigen. Der Name des notorischen Gewaltverbrechers wurde nicht publiziert. Das Beharren auf dem Argument ist unbegreiflich: Auch bei Wiederholungstätern müsse man aus humanitären Gründen so handeln, wie gehandelt wurde (Keine bewaffnete Begleitung, keine Handschellen, auch  Wiederholungstätern soll eine Chance gegeben werden, sich wieder einzugliedern). Drei Instanzen machen widersprüchliche Aussagen.
Die erste Argumentation steht im Widerspruch zu Rechtsexperten und Spezialisten. Meine Prognose: Diese Panne wird ein Nachspiel haben. Es bleibt nur zu hoffen, dass der Täter gefasst wird, bevor er nochmals zuschlägt.


 In Zukunft dürfen wir auf solche fragwürdige Tests verzichten.
 

Weshalb ich mit Martin Büttner einverstanden bin.
Uebrigens: Seine Erkenntnisse gelten  für alle Führungskräfte, die mit Menschen zu  tun haben.



In meinen Seminaren bestätigt sich immer wieder,  dass es nicht nur darum geht, sich gut ausdrücken zu können. SCHWEIGEN- ZUHOEREN KOENNEN-FRAGEN- PRAESENT SEIN haben bei Ueberzeugungsprozessen oft einen höheren Stellenwert.


Ich zitiere Tagi online::


Sie können reden. Denn Sie verwenden eine schöne, einfache Sprache, die jeder versteht. Sie kommen ohne Redewendungen aus, dafür können Sie eine Pointe platzieren. Wenn Sie im Rat sprechen, reden Sie frei oder mit Spickzettel, aber Sie lesen Ihre Rede nicht ab. Sogar wenn Sie Ihren politischen Gegner angreifen, tun Sie das mit Witz und Verve. Sie kommen ohne Moralinsäure aus. Sie meiden Amtsdeutsch, Anglizismen, Fachprosa und Gemeinplätze.



LINK:


immer, frei zu reden – nur mit Stichwortzetteln versehen –, und emp fehlen, aufs Ablesen zu verzichten – höchstens beim Zitieren (da gibt ...



Sie können schweigen. Wenn Sie wirklich gut sind, reden Sie nur zu Themen, die Sie relevant finden und von denen Sie etwas verstehen. Auch wenn die Versuchung im Wahljahr besonders gross ist, bringen Sie die Willensstärke auf, einem Interview, einem Gastbeitrag, einem Fernsehauftritt abzusagen, wenn Sie nichts Interessantes zu sagen haben.


LINKS:


"Nur wer wesentlich schweigen kann, kann wesentlich reden" (Sören Kierkegaard, ... Sie wundern sich vielleicht, dass das Schweigen ein wichtiges Element der ...
27. Juli 2004 ... Schweigen auch nicht immer Silber. Beides kann wertvoll sein. Aber zur richtigen Zeit! Diese Erkenntnis leuchtet ein, doch bei der Umsetzung ...

Hören Sie dem Gegenüber zu und entkräften Sie sein bestes Argument zu Beginn Ihrer Antwort. Das wirkt souverän und hat den Vorteil, dass Sie gelegentlich noch etwas dazulernen. 
Bundesrätin Widmer-Schlumpf in der Arena.
In Diskussionssendungen trennt sich die Spreu vom Weizen: Bundesrätin Widmer-Schlumpf in der «Arena».



Sie hören zu. Wie sich in der «Arena» immer wieder studieren lässt, gibt es drei Sorten von Politikerinnen und Politiker: Die einen konzentrieren sich auf die nächste Gelegenheit, das Gegenüber zu unterbrechen. Die Zweiten warten mehr oder weniger geduldig darauf, dass sie weiterreden können. Machen Sie es wie die Dritten: Hören Sie dem Gegenüber zu und entkräften Sie sein bestes Argument zu Beginn Ihrer Antwort. Das wirkt souverän und hat den Vorteil, dass Sie gelegentlich noch etwas dazulernen.

LINK:

Nach drei Monaten sprach der Mann wieder beim Meister vor und erklärte, er habe jetzt gelernt, auf jedes Wort, das seine Frau sagt zu hören. ...



Sie fragen nach. Wer keine Fragen hat, glaubt alles zu wissen oder weiss nichts, was oft auf dasselbe herauskommt. Als gute Politikerin, als guter Politiker stellen Sie mit Vorliebe Fragen, deren Antworten Sie noch nicht wissen.

LINK:



7. Mai 2008 ... Fragen statt sagen. Eine Lehrerin, die in der Pausenaufsicht einen Schüler bittet, die Orangenschale aufgehoben, wird im Alltag unverzüglich ...


Sie teilen aus. Politik ist keine Therapieform, Parlamente und Regierungen sind kein Streichelzoo. Wer die Interessen seiner Wählerinnen und Wähler oder seiner Interessengruppen richtig vertritt, muss deutlich werden, manchmal heftig, manchmal laut. Wenn Sie souverän sind, spielen Sie nie auf den Mann oder die Frau. Hartnäckigkeit und Fairness schliessen sich nicht aus.


LINK:

Schlagfertigkeit, das schnelle Reagieren auf ungewohnte Situationen ist eine Kunst, die gelernt werden kann und bei der es gilt, Blockaden schnell zu ...
Sie stecken ein. Vor allem Linke und vor allem linke Frauen haben grösste Mühe, Kritik zu akzeptieren. Warum? Linke haben oft das Gefühl, aus moralischen Gründen auf etwas verzichtet zu haben, das weit mehr Geld einbringen würde. Möglicherweise erhoffen sie sich eine Art Ausgleichszahlung in Form medialer Zuneigung. Das ist ein Fehler.


Sie verzichten. Je mehr Verwaltungsratsmandate ein Politiker übernimmt, desto mehr soll man ihm misstrauen. Erstens weil er seine Aufgabe nicht ernst nimmt, die dazugehörigen Unternehmen zu beaufsichtigen. Zweitens weil er oder sie sich wie eine ambulante Plakatwand den Meistbietenden andient. Und drittens weil er umso mehr ferngesteuert wird, je weniger er sich selbst mit der Materie befasst. Das einzusehen fällt vor allem den Rechten schwer; sie können oft nicht verstehen, dass Parlamentarier mehr sein sollten als Lobbyisten.


LINK:

Nein sagen oder riskiert er damit den. Arbeitsfrieden? Welche Antworten oder. Verhaltensweisen bieten sich bei dieser heiklen Situation an? ...


Sie haben Geduld. Politik ist im besten Fall eine Kunst, in jedem Fall eine Arbeit und im häufigsten Fall ein Handwerk. Das kann man lernen, wenn man will: Das Taktieren, das Strategieren, das über die Bande der Medien spielen, das Koalieren. Das alles dauert. Oft Jahrzehnte. Geben Sie nicht auf. Oder wechseln Sie den Beruf.


LINK:

26. Mai 2007 ... Geduld zahlt sich aus. Der Partner muss die Kompetenz haben, die Preise selbst zu bestimmen. Rücksprache mit dem Chef können Verhandlungen ...



Sie lesen. Und zwar nicht nur Umfragen, sondern auch Studien. Und zwar nicht nur Zeitungen, sondern auch Bücher. Und zwar nicht nur Sachbücher, sondern auch Romane. Und zwar nicht nur Klassiker, sondern auch Neues. Und zwar nicht nur die Ernsten, sondern auch Satiriker. Und zwar nicht nur auf deutsch.


LINKS:


Beilage der «Schaffhauser Nachrichten» zum Thema «Lesen». Seite 6. Reto Wiesli vom Schweizer. Dachverband Lesen und Schrei- ben berichtet in seinem Beitrag ...
7. Mai 2010 ... Schnelllesen ist die Fähigkeit, schnell zu lesen und dennoch zu verstehen. ... Bücher wie das von Ernst Ott: "Optimales Lesen" zeigen auf, ...




Sie haben Humor. Und sogar Selbstironie. Sie nehmen die Sache ernst; aber nicht sich selber.


LINK:


"Trockener Humor kann nie überflüssig sein." Gedankenwitz, Beispiel: "Gut, dass ERNST gestorben ist, er hätte sowieso nicht mehr lange gelebt". ...
Sie sagen, was sie denken.



Jean-Martin Büttner ist Reporter beim «Tages-Anzeiger».
Jean-Martin Büttner est journaliste au «Tages-Anzeiger».