Sonntag, 5. September 2010

Ausländische Studenten profitieren von der Regelung, dass in der Schweiz der billige Bachelorabschluss automatisch ein Masterstudium zulässt.

Die Universitäten werden von ausländischen Studenten überrannt.

Quelle NZZam Sonntag und TAGI:

Der Zulauf von ausländischen Studenten mit dürftigem Leistungsausweis wird an Schweizer Universitäten immer grösser. Verschiedene Rektoren beklagen Qualitätsverluste. Nun kündigen sie konkrete Massnahmen an.

Grosser Ansturm auf die Aula: Vorlesung an der Zürcher ETH.

Grosser Ansturm auf die Aula: Vorlesung an der Zürcher ETH. Bild: Keystone

Bologna-System in der Schweiz

Als eine der ersten Nationen hat die Schweiz das Abkommen von Bologna umgesetzt. Die im Jahr 1999 entstandene Reform sieht eine Umverteilung des Studiums in die Phasen Bachelor, Master und Doktorat vor. Ein Bachelorstudium dauert in der Regel drei Jahre, ein Master zwei und die Dauer des Doktorats ist individuell festlegbar.

Inzwischen beteiligen sich 47 Nationen an der Reform. In der Schweiz gilt, nicht wie in vielen anderen Ländern, der Masterstudiengang als Grundstudium. Entsprechend viele Studierende sehen nach dem Abschluss des Bachelors ihr Studium als nicht beendet.

Wie die «NZZ am Sonntag» berichtet, belastet der grosse Zustrom ausländischer Studierenden die Schweizer Universitäten. So soll bereits jeder vierte Masterstudent aus dem Ausland stammen. Die Schweizer Unis locken Studierende aus der ganzen Welt an. Seit der Umsetzung des Bologna-Systems im Jahr 1999 hat sich dieser Umstand noch verstärkt.

So würden Studentinnen und Studenten aus dem Ausland von einer Besonderheit des Schweizer Systems profitieren: Anders als in anderen Ländern haben hier Studierende mit dem Bachelor-Abschluss praktisch freien Zugang zum Masterstudiengang. Heute kommt jeder vierte Master-Student in der Schweiz aus dem Ausland. Viele von ihnen haben aber eine dürftige Bachelor-Ausbildung.

«Nicht auf dem gewünschten Qualitätsniveau»

Die ausländischen Bewerbungen befänden sich «generell nicht auf dem gewünschten Qualitätsniveau», sagt ETH-Rektorin Heidi Wunderli-Allenspach der «NZZ am Sonntag». Um das hohe Niveau zu halten, müsse die ETH ihre Masterstudierenden auswählen können. Auch Thomas Dyllick, Prorektor der ETH berichtet von Engpässen in der ETH: «Wir werden überrannt».

Zurzeit hätten Universitäten kaum Möglichkeiten Studierende aus dem Ausland abzulehnen. Heidi Wunderli-Allenspach will sich bei der Rektorenkonferenz der Universitäten dafür einsetzen. Die Konferenz berät bereits darüber, den Zugang vom Bachelor zum Masterstudium einzuschränken. Ende Jahr soll ein Antrag vorliegen, über den die Bildungsdirektoren der Universitätskantone entscheiden sollen.

Kommentar: Automatische Zulassungen führen auf allen Stufen immer zu einer Qualitätsminderung.

Der Trend des Verzichtes auf Selektionen beginnt schon in der Volksschule. Es gibt Pädagogen, die träumen von einer prüfungsfreien, selektionslosen Bildungsgesellschaft. Die Frage ist berechtigt, ob wir die Akademisierung so weit treiben sollen, dass die Inflation von Hochschulabsolventen dazu führt, dass Masterabsolventen als Taxichauffeur arbeiten müssen.

Samstag, 4. September 2010

Vorinformationen zum KOMMUNIKATIONSTRAINING IN BERN

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Einstimmung Intensivseminar: "Mein persönliches Kommunikationsverhalten bei Gesprächen, im Team, bei Präsentationen oder gegenüber der Oeffentlichkeit (gegenüber Journalisten)"

von Marcus Knill

Dieser Blog bleibt für Sie stehen (wird nicht gelöscht - bitte Datum merken). Der Text ist anonymisiert. ihre Institution wird nicht genannt. Sie können diese Zusatzinformationen nach dem Seminar zu Hause in Ruhe genauer lesen und die Erkenntnisse unserer Veranstaltung jederzeit zusätzlich festigen)

Aussagen (Argumente usw.) überzeugend auf den Punkt bringen - aber wie?

So wie wir das Schwimmen nur im Wasser lernen können, müssen wir den ungewohnten Umgang mit Medien praxisorientiert in einem Mediensimulator prozessorientiert lernen. Intensivseminare mit fachgerechtem Videofeedback sind jedoch nur in kleinen Gruppen effizient.

Ich kann Ihnen im kommenden Seminar vorab die wichtigsten Erkenntnisse (Bausteine der Alltagsrhetorik) bewusst machen, damit Sie sich später fachgerecht weiter helfen können--> (Hilfe zur Selbsthilfe).

Zur Einstimmung folgender Beitrag (Hier der LINK):

Oeffentliche Auftritte

Öffentliche Auftritte. von Marcus Knill. 1. Vorbereitung ... 2. Kurz vor dem Auftritt. Sich lockern. ... 3. Beim Auftritt. Keine Nebengedanken. ... www.rhetorik.ch/OeffentlicheAuftritte/OeffentlicheAuftritte.html - Cached - Similar

Öffentliche Auftritte

von Marcus Knill

Überzeugender Medienauftritt - aber wie?

von Marcus Knill

In der Praxis hat sich gezeigt, dass viele Führungskräfte die Bedeutung der Medienrhetorik im Zeitalter der elektronischen Medien mit Lokalradios und Lokalfernsehens noch nicht erkannt haben. Viele sind sich auch nicht bewusst, dass es heute für jede Führungskraft selbstverständlich sein sollte, den "Umgang mit Medien" trainiert zu haben. Zudem zählt fachgerechte Medienrhetorik zur Persönlichkeitsschulung. Ich coache seit Jahren Spitzensportler für die Oympiaden im Auftrage von "swiss-olympic". Der deutsche Trainer einer Disziplin sagte einmal nach dem Medientraining in Magglingen zu mir: Im Grunde genommen ist das gar keine Rhetorikschulung, sondern eine "angewandte Selbsterfahrung". Wir recht er hatte. Jede Persönlichkeit lernt sich im Mediensimulator in aussergewöhlichen Situation kennen. Eine Version dieses Artikels ist in der Kaderzeitschrift "Alpha" erschienen. Siehe auch eine Version in der Zeitschrift Sicherheits Forum.
Das Grundsätzliche bei Medienauftritten klingt so einfach:
  • Sei kurz und trotzdem konkret!
  • Sprich strassengängig, sodass die Zuhörer Dich verstehen können.
  • Konzentriere Dich auf einen Gedanken, auf ein Votum oder eine Antwort.
  • Sei Du selbst, bleibe natürlich und sei kein Schauspieler.
Wenn das Mikrofon unter die Nase gehalten wird oder ein Journalist auftaucht, verstossen viele gegen die einfachsten Prinzipien. Die Theorie ist zwar bekannt, doch in der Praxis machen die Befragten Grundsätzliches falsch:
  • Es wird zu trocken oder zu langatmig geredet.
  • Man spricht nichtssagend, wie es viele Politiker tun.
  • Anstatt bildhaft oder konkret, wird abstrakt oder allgemein formuliert.
  • Beispiele fehlen, Details werden ausgeklammert.
  • Ängste blockieren die Natürlichkeit.
Fazit:
Das anscheinend Einfache ist in der Praxis nicht mehr einfach!
Medientraining - eine Selbstverständlichkeit
Wie beim Sport, geht es im Umgang mit Medien nicht ohne "learning by doing". Piloten können fliegen, trotzdem üben sie regelmässig im Simulator. Führungskräfte können reden, trotzdem lohnt es sich, im Mediensimulator das eigene Verhalten vor Mikrofon und Kamera immer wieder zu überprüfen. Die konkrete Auseinandersetzung mit den Medienphänomenen in der Praxis macht sich bezahlt. Kein Boxpromotor würde seine Schützlinge unvorbereitet in den Ring schicken. Erstaunlich, dass es immer wieder Topleute gibt, die glauben, Medienkommunikation sei eine Frage des Talentes. Sportler wissen, dass Talent zwar eine wichtige Voraussetzung für den Erfolg ist, es ohne Training aber keine Spitzenleistungen gibt. Medientraining ist nicht dazu da, Ihre Persönlichkeit zu verfremden. Im Gegenteil:
Fachgerechtes Training hilft - trotz Scheinwerfer und Extremsituationen - die Natürlichkeit zu bewahren.
Aus der Praxis für die Praxis
Obwohl theoretische Kenntnisse nützlich sein können, genügt das Lesen solcher Erkenntnisse allein nie. Beim Training stellten wir immer wieder fest, dass ohne Training das Wissen nicht umgesetzt werden kann. Es mangelt vielfach in folgenden wichtigen Bereichen:
  1. Vorbereitungen Es gilt zuerst, Informationen zu sammeln und Situationen zu antizipieren.
    • Mediensituation klären.
    • Welches Medium?
    • Welches Sendegefäss?
    • Welches Thema?
    • Wer wirkt sonst noch mit?
    • Wie wird das Gespräch eingebettet. Was kommt vorher? Was nachher?
    • Welche Sendezeit?
    • Welche Fragen?
    • Welche Startfrage? Man muss auch mit unerwarteten Startfragen rechnen.
    • Wird live gesendet oder wird das Gespräch aufgezeichnet?
    • Was wird gekürzt?
    • Wie lange dauert die Sendung?
    • An welchem Ort und vor welchem Hintergrund wird die Sendung aufgenommen?
    • Kann ich das Interview nochmals hören?
    • Welcher Teil wird auf alle Fälle gesendet?
    Journalisten stehen unter Zeitdruck und schätzen solche Klärungsfragen nicht besonders. Bleiben Sie trotzdem hartnäckig. Es lohnt sich! Uns erstaunt immer wieder, dass die Wenigsten die möglichen Fragen vorher überlegt haben. Antizipieren heisst, sich zu fragen: Was sage ich, wenn...? Die meisten überraschenden Fragen oder Vorwürfe liegen in der Luft.
  2. "Strassengängig reden" heisst, so zu reden, dass auch "Otto - Normalverbraucher" das Fachwissen verstehen kann. Die Konsumenten schätzen Geschichten, Bilder, Vergleiche und möchten Details erfahren. Niemand verdaut gerne trockene und abstrakte Erläuterungen. Bei allen bei Massenmedien muss uns die Masse verstehen.
  3. Überlegen, dann reden. Wer ungezügelt drauflos plaudert, sollte sich bewusst sein, dass 70 Prozent dessen, was erzählt wird, unter Umständen gegen den Redner verwendet werden kann. Mit den Antworten pflastern wir den Weg des Interviews.
  4. Sprachregelung intern abklären. Bei unseren Übungen stellen wir immer wieder fest, dass Begriffe aus dem eigenen Bereich, Verband usw. ungeklärt formuliert werden. Es ist nicht gleichgültig, ob jemand vom "Ausländer", "Gastarbeiter", "Asylant" oder von einem "Fremdarbeiter" spricht.
Die wichtigsten Erkenntnisse:
  • Kürze, Kürze, Kürze. Die Medien wünschen immer Kürze. Trotzdem wollen sie bildhafte, konkrete, prägnante Aussagen. Wer diese beiden paradoxen Anliegen unter einen Hut bringt, hilft dem Journalisten als auch dem Medienkonsumenten. Die Medien wünschen persönliche Geschichten (gibt Einschaltquoten), und die Konsumenten lassen sich gerne mit einer Geschichte entzücken. Sie zappen dann seltener weg.
  • Zuhören ist oft wichter als reden. Immer wieder erleben wir es, dass die Befragten bereits während der Fragestellung ihre Antwort vorbereiten und gar nicht merken, wie ihnen - nur so nebenbei - noch eine Behauptung unterstellt wird. Nur wer konzentriert zuhört, kann unfaire Bemerkungen sofort zurückweisen.
  • Der Journalist ist ein Partner. Wer sich auf die Kamera oder technische Probleme konzentriert, belastet sich unnötigerweise. Die volle Konzentration verdient der Gesprächspartner und das "Sprechdenken" (Denken und Sprechen) Ausnahme: Beim Douplexverfahren ist der Journalist auf einer Aussenstation und die Kamera ist das Gegenüber. Jeder kommuniziert über die Kamera mit dem Partner. Auf dem Bildschirm sind dann beide Aufnahmen nebeneinander zu sehen (Doppelbild).
  • Das Zeitgefühl trainieren. Es gehört zum ABC jeden Medienauftrittes, zu wissen, was sich während 20 oder 30 Sekunden sagen lässt. Das Zeitgefühl kann leicht trainiert werden.
Kontrollpunkte
  • Ist meine Sprache einfach und verständlich und "strassengängig"?
  • Vermittle ich Vertrauen? Glaubwürdigkeit kann nicht gespielt werden.
  • Ich rede nur über Bereiche, über die ich Auskunft geben kann. Keine Mutmassungen äussern. Das Publikum spürt die Kompetenz.
  • Antworten heisst, keine Ausflüchte zu suchen. Das Publikum merkt, wer hinter seiner Aussage steht und erkennt rasch, wer schummelt oder um den Brei herum redet.
  • Wer mit Beispielen sprechen kann, ist immer konkret. Die Aussagen werden nachhaltiger.
Internethinweise
Auf der Webseite www.rhetorik.ch wird ein Fülle vertiefender Beiträge der Medienrhetorik kostenlos angeboten. Dieses "Internetbuch" wird laufend ausgebaut. Zur Vertiefung der Thematik, lohnt es sich, noch folgende Beiträge im "Internetlehrbuch für Ausbildner und Trainer" www.rhetorik.ch zu lesen: Am einfachsten ist die Navigation über den Menüplan im "Inhaltsverzeichnis". Auf www.rhetorik.ch/Aktuell werden laufend aktuelle Beispiele aus der Medienwelt analysiert.
Marcus Knill, Kommunikationsberater und Medienpädagoge (www.knill.com) erteilt Hochchuldidaktikseminare, hospitiert Dozenten, coacht Führungskräfte, Spitzensportler, Staatsanwälte, Lehrkräfte und wird für vertrauliche Supervisionen (Spitäler, Geschäftsleitungen usw.) zugezogen. Er ist Autor von Fachbüchern und Fachartikeln. Spezialgebiete: Medienrhetorik und Krisenkommunikation.

Die jungen Politkarrieristen im Bundeshaus verstehen es, die mediale Inszenierung (um nach oben zu kommen) zu nutzen. Dennoch wäre ich zurückhaltend mit Homestorys!

Wer heute mit 21 in den Nationalrat gewählt wird, dient sich nicht mehr über kommunale Behörden mühsam nach oben.

Es genügen meist ein paar Jahre Arbeit in kantonalen Parlament.

Wichtig ist dafür die strategische Planung geworden!

Ursula Wyss, Evi Allemann, Chantal Gallaté oder Pascal Bruderer agierten mit einem WAHLKAMPFTEAM, das ihnen den Weg innerhalb der Partei frei schaufelte und den Wahlkampf organisierte.

Dann setzte die junge Generation alles auf die Karte POLITIK.

- Keine familiären Verpflichtungen. Sie haben keine Kinder.

- Sie arbeiten meist nur mit nur 50 Stellenprozenten.

- Viele haben studiert oder studieren noch (Bastian Girot) und sind Berufpolitiker.

- Einige arbeiten noch nebenbei in einem Verband.

Was der politische Nachwuchs von den jungen Parlamentariern lernen kann:

Die heutigen Profis wissen, dass man nur über die Medien - dank der Mediatisierung der Politik - die Wahlen gewinnen kann. Die Parteipresse können wir nämlich vergessen. Das private Radio, das private Fernsehen hat die Medienlandschaft gewaltig verändert. Die Mittedreissiger nutzen alle Massenmdien geschickt und konsequent.

Das heisst:

KURZE EINFACHE BOTSCHAFTEN

PERSONALISIERTE, ERREIGNISORIENTIERTE MEDIENARBEIT

Ein Tabubruch wird in Kauf genommen. Massenmedien sind für junge Politiker kein Feindbild mehr.

Was hingegen der neuen Generation zu wenig bewusst ist:

Face book, Homestorys können zum Bumerang werden. Hier agieren junge Politiker nach meinem Dafürhalten oft zu fahrlässig!

  1. Kommunikation und Medien

    Medien Wenige Führungskräfte sind sich bewusst, dass 90 Prozent ihrer Tätigkeit in irgendeiner Form mit Kommunikation zu tun hat. Im Umgang mit Medien gilt ... www.rhetorik.ch/Medien/Medien.html - Cached - Similar
  2. IST NATÜRLICHES KOMMUNIZIEREN LERNBAR?

    File Format: PDF/Adobe Acrobat - View as HTML 22. Juni 2005 ... Willkommen im Simulator: Natürlich kommunizieren? Eigentlich eine Selbstverständlichkeit ... ernst ist – alles andere als natürlich ist. Die ... www.rhetorik.ch/Aktuell/05/06_22/06_2005_black.pdf - Similar
  3. Das Zauberwort: EINSTELLUNG

    Bei der Einstellung geht es um die innere Haltung. Stimmt die innere Haltung mit dem überein, was wir denken, so stimmt die Stimme ebenfalls mit dieser Stimmung überein und der Körper sendet automatisch die Signale, die unserer Einstellung sendet.

    Es sollte ein Medienkonferenz werden, die Einigkeit und Geschlossenheit signalisiert. Doch das Verhalten der Akteure sagt mehr als die abgelesenen Worte. Die dunklen Farben, die Spannung in der Muskulatur, die Blicke und das gespielte Lächeln müssen nicht kommentiert werden.

    1. Gedanken lesen fällt nicht schwer!

    (Bildquelle Blick)

    Man braucht kein Samy Molcho zu sein, um zu sehen, wie es hinsichtlich Beziehungsebenen zwischen den beiden Ministern bestellt ist. Der Körper kann nicht lügen. Die Auseinandersetzung mit dem fragwürdigen SMS von Calmy - Rey , das grosse Zerwürfnis - trotz Entschuldigung der Aussenministerin - ist den beiden Kontrahenten nicht nur ins Gesicht geschrieben. Wer glaubt, man könne Risse in der Beziehungsebene plötzlich so rasch rasch kitten, täuscht sich. Es gibt keinen Seelen Araldit, der hilft, wenn zu viel Geschirr zerschlagen auf der Beziehungsebene.

    Beobachtungsübung: Beschreiben Sie den Gesichtsausdruck, die Haltung und formulieren Sie, wie die zwei Akteure auf Sie gewirkt haben.

    FAZIT: DIE EINSTELLUNG WIRKT SICH ZWANGSLAEUFIG AUF DIE KOERPERSPRACHE AUS. FOLGLICH..........

    Wir können nur überzeugen, wenn unsere EINSTELLUNG mit dem - was wir sagen - übereinstimmt!

  4. ********************

    Beantworten Sie folgende Fragen:

    Das Telefon kingelt. Ein Journalist meldet sich und will von Ihnen eine Auskunft über PS.

    Wie verhalten Sie sich?

    - Kennen Sie das Kommunikationskonzept Ihrer Institution?

    - Können Sie die Telefonnummern der Informationsverantwortlichen sofort abrufen?

    ************************

    Falls Sie Auskunft geben müssen:

    UEBERZEUGEN DURCH.....

    Sie ueberzeugen, wenn Sie

    * sich natürlich, situationsgerecht verhalten (kein Theater spielen)

    * überlegen vor dem Sprechen (denken, dann sprechen!)

    * Gefühle nicht ausklammern

    * nicht an die Mimik und Gestik denken

    * sich verständlich ausdrücken

    * eine EINFACHE SPRACHE wählen

    * EINEN KERNGEDANKEN (EIN ARGUMENT, EINE ANTWORT) mit einem BILD, einer ERZAEHLUNG, einer GESCHICHTE koppeln

    Sie werden abgelehnt, wenn Sie

    * sich künstlich und affektiert verhalten

    * während des Sprechens an sich denken

    * die Emotionen kontrollieren

    * Theater spielen

    * eine Spachebene wählen, die nicht zur Situation passt

    * zu lange reden oder zu kompliziert, zu abstrakt und zu vage formulieren

    * zu perfekt sind

    Sie überzeugen vor allem durch Ihre Person. Erst in zweiter Linie interessiert sich das Publikum oder Ihr Gegenüber für den Inhalt. Dies klingt zwar hart, trifft aber zu.

    Ein Redner, der sich nicht "verkaufen" kann, besser: Der nicht zu sich steht (seine Schwächen und Stärken nicht kennt), der nicht "im Lot ist", der überzeugt nicht, selbst dann, wenn er die besten Argumente auf seiner Seite hat.

    Oder umgekehrt: Jemand, der beim Publikum ankommt, kann sich sogar erlauben, einmal etwas schwächere Argumente vorzubringen. Weil man die Person sympathisch findet, fällt es schwerer, sich der Argumentation zu verschliessen.

    LINKS:

    rhetorik.ch aktuell: Image schlägt Fakten

    Sowohl die Person als auch die Präsentation beeinflusst den Inhalt wesentlich. Fakten werden durch die Person oder die Darstellung gefärbt. ... www.rhetorik.ch/Aktuell/09/10_18/ - Cached - Similar

    WICHTIGE ERKENNTISSE AUS DER PRAXIS:

    Das Antizipieren (Wir können die meisten Fragen gedanklich vorbereiten)

    Achtsamkeit, das heisst: Sich auf ETWAS 100%ig konzentrieren können

    Ich wiederhole bewusst:

    - Natürlich bleiben (authentisch bleiben - trotz ungewohnter Umgebung)

    - EIN-fach reden, EIN-deutig antworten

    - Narrative Rhetorik nutzen (EIN persönliches Erlebnis, EINEN Fall, EINE Geschichten oder EIN Beispiel erzählen)

    FAZIT:

    Sie müssen wissen,

    - wie Journalisten arbeiten

    - wie Sie sich bei Medienanfragen verhalten müssen

    - dass jeder Medienauftritt eine Chance ist

    - Dass Medienauftritte geübt werden müssen

    *************************

  5. Zur Vertiefung der Thematik:

    Selbstmanagement

    Selbstmanagement. ... Selbstmanagement. von Marcus Knill. "Selbst" - ein Schlüsselwort der Kommmunikation", Handelszeitung, 29. Oktober - 4. ... www.rhetorik.ch/Selbst/Selbst.html -Cached - Similar
    1. Medienkommunikation

      2. Okt. 2002 ... Medienkommunikation ist lernbar. von Marcus Knill. Der Umgang mit elektronischen Medien kann im Mediensimulator gelernt werden. ... www.rhetorik.ch/Medienkommunikation/Medienkommunikation.html - Cached - Similar
    2. Medienkommunikation Positionierung

      5. Juni 2007 ... Medienkommunikation. von Marcus Knill. Positionierung. Führungsperson werden Sie in der Informationsgesellschaft immer häufiger persönlich ... www.rhetorik.ch/Medienkommunikation/Medienkommunikation1.html - Cached - Similar
  6. 10 Gebote der Medienrhetorik
    1. 10 Gebote der Medienrhetorik. ... 10) Konkret, bildhaft und mit Beispielen reden. Nicht nebulös und abstrakt formulieren. ... www.rhetorik.ch/Medienrhetorik/10Gebote.html - Cached - Similar
    2. 10 Gebote für guten Journalismus

      15. Mai 2005 ... Der Deutsche Bundespräsident Johannes Rau trug Anfang Juni 2004 bei der Jahrestagung des "Netzwerks Recherche" zehn Gebote für guten ... www.rhetorik.ch/Journalistengebote/Journalistengebote.html - Cached - Similar
  7. Spitzensportler trainieren - auch den Umgang mit Medien

    Spitzensportler trainieren - auch den Umgang mit Medien. von Marcus Knill. PS. In der Endfassung dieses Beitrag wurde vom Verlag immer die männliche und ... www.rhetorik.ch/Spitzensportler/Spitzensportler.html - Cached
  8. rhetorik.ch aktuell: Silvia Blochers Umgang mit den Medien

    15. Sept. 2006 ... Silvias nachträgliche Beschönigung bestätigen uns erneut, dass Silvia Blocher das ABC im Umgang mit Medien einfach nicht beherzigen will ... www.rhetorik.ch/Aktuell/06/09_15.html Cached - Similar

Für Sarrazin zahlte sich der Medienwirbel aus

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Thilo Sarrazin bei der Vorstellung seines Buches. (Bild: Keystone/Gero Breloer)

Sarrazins Buch wird zum Bestseller

Das umstrittene Buch des Vorstandsmitglieds der Deutschen Bundesbank findet reissenden Absatz.

Aus Tagi-online

Sarrazin hat nach meinem Dafürhalten gezielt provoziert und hat sehr wahrscheinlich damit gerechnet, dass ihm die Medien dank der Negativschlagzeilen seine Gedanken explosionsartig verbreiten. Es scheint, dass seine Rechnung aufgegangen ist. Das Vorstandsmitglied der Deutschen Bundesbank kennt nämlich die Aegste und Befürchtungen in der Bevölkerung gegenüber Parallelgesellschaften femder Kulturen.

Freitag, 3. September 2010

Sarrazins nationalistische Gedanken fielen auf fruchtbaren Boden

Wie beim umstrittenen Minarettplakat kann der Sturm in allen Medien gegen Sarrazins kritische Aeusserungen in seinem Buch kontraproduktiv sein. Obschon medial verurteilt, weckte Sarrazin Geister, die alle Politiker erstaunen lassen. Statt sich gegen die rassistischen Aeusserungen zu distanzieren, solidarisieren sich plötzlich weite Bevölkerungsschichten mit Sarrazins Thesen gegen die Ueberfremdung. Bei diesem Fall klaffen Medien- und Volksmeinung weit auseinander. Ich vermute, der Medienwirbel ist noch nicht abgeschlossen.

Ich zitiere SPIEGEL:

Populismus-Debatte: Volksparteien graut vor deutschem Geert Wilders

SPD-Mitglieder bombardieren ihre Führung mit Protestschreiben, CDU-Anhänger hadern mit ihrer Spitze: Der Fall Sarrazin fordert die etablierten Parteien heraus. Populisten könnten den Unmut ausnutzen, warnen Demoskopen - denn rechts von der Union gibt es ein großes Wählerpotential.

Der SPIEGEL vermittelt einen Medienspiegel über den enormen Medienwirbel, den Sarrazin ausgelöst hat. Der Provokateur bekam eine unerhörte Medienpräsenz auf allen Kanälen und konnte die Chance nutzen, seine Saat zu sääen.

Neues Buch sorgt für Diskussionen Die Sarrazin-Debatte

26.08.2010 -

Thilo Sarrazin (SPD) – der Bundesbank-Vorstand sorgt mit seinem neuen Buch „Deutschland schafft sich ab“ für Diskussionen.

Darin wirft der Autor vielen, vor allem muslimischen Migranten vor, sich nicht in die deutsche Gesellschaft integrieren zu wollen und mehr Kosten zu verursachen, als Nutzen zu bringen. Nun wollen sowohl sein Arbeitgeber, die Bundesbank, als auch die SPD ihn rausschmeißen.

Nicht das erste Mal – bereits im vergangenen Herbst erregte der ehemalige Berliner Finanzsenator die Gemüter, als er behauptete, Türken und Araber würden lediglich im Obst- und Gemüsehandel produktiv sein.

Thilo Sarrazin – die ganze Debatte im Überblick:

  • Thilo Sarrazin aktuell
Thilo Sarrazin: Nur Bundespräsident Wulff kann noch helfen
Christian Wulff vor seiner schwersten Entscheidung: Entlässt er Bundesbank-Vorstand Thilo Sarrazin wegen dessen umstrittener Thesen? mehr ...
Thilo Sarrazin auf dem Weg zu seiner Entmachtung! Bundesbank feuert ihn!
Das gab es noch nie: Die Bundesbank feuert ein Vorstandsmitglied, setzt Thilo Sarrazin vor die Tür! Er soll nicht mehr für das angesehene Institut arbeiten. mehr ...
Die Entscheidung ist gefallen! Die Bundesbank wird Thilo Sarrazin rausschmeißen. Grund: Verletzung des hausinternen Verhaltenskodex. mehr ...
Er wirkt wie ein unauffälliger Beamter, doch seine Worte gleichen Waffen: scharf, schneidend – und auch gefährlich. BILD erklärt Thilo Sarrazin. mehr ...
Der Druck auf Thilo Sarrazin wächst: Heute berichtet die „Berliner Zeitung“, dass sein Rauswurf bei der Bundesbank bereits beschlossene Sache ist. mehr ...
Neuer Wirbel um Thilo Sarrazin: Er gab dem Ex-Vize des Zentralrates der Juden, Michel Friedman, ein Interview – und beschimpfte ihn als „Arschloch“! mehr ...
Gestern sagte die Buchhandlung „Decius“ in Hildesheim eine für Donnerstag angekündigte erste öffentliche Lesung mit dem umstrittenen Autor ab. mehr ...
  • Thilo Sarrazin – Die Serie zum Buch
Thilo Sarrazin fragt sich, wie unsere Zukunft aussieht: Deutschland in 100 Jahren – Traum oder Albtraum?
Deutschland diskutiert das Buch von Thilo Sarrazin. Darin entwickelt er zwei Visionen von Deutschlands Zukunft: Traum oder Albtraum? mehr ...
Klartext-Politiker Thilo Sarrazin über Hartz IV: „Es wächst eine weitgehend funktions- und arbeitslose Unterklasse heran“
Falsche Anreize im deutschen Sozialstaat binden Menschen an die Unterklasse – das beschreibt Thilo Sarrazin in seinem neuen Buch. mehr ...
Thilo Sarrazin
Thilo Sarrazin hat ein Buch geschrieben, BILD veröffentlicht Auszüge. Heute: Warum Bildung keine Frage des Geldes, sondern des Willens ist. mehr ...
Thilo Sarrazin schreibt in seinem Buch über den Islam: „Bei keiner anderen Religion ist der Übergang zu Gewalt und Terrorismus so fließend.“ mehr ...
In seinem Buch „Deutschland schafft sich ab” kritisiert Thilo Sarrazin (65, SPD) die Zuwanderungspolitik in Deutschland. BILD druckt Auszüge. mehr ...
Geburtenrückgang, Bildungs-Misere, wachsende Unterschicht und mangelnde Integration – Thilo Sarrazins Thesen über Deutschlands Zukunft. mehr ...
  • Thilo Sarrazin – seine Provokationen
Thilo Sarazzin in der Kritik: „So ein Buch ist auch ein Risiko“
Seine Thesen schüren hitzige Diskussionen, eine sorgt für besonders viel Empörung: Was ist dran an der Gen-Aussage von Thilo Sarrazin? mehr ...
Sarrazin und seine „Erbgut“-Äußerung: Jetzt schaltet sich der Zentralrat der Juden ein
Bundesbankvorstand Thilo Sarrazin hat mit Äußerungen zum Erbgut von Juden Empörung ausgelöst. Heftige Kritik kommt vom Zentralrat der Juden. mehr ...
Ermittlungen gegen Bundesbank-Vorstand: Staatsanwalt ermittelt gegen Thilo Sarrazin wegen Volksverhetzung
Nach seinen Äußerungen über Ausländer ermittelt der Staatsanwalt gegen Bundesbank-Vorstand Thilo Sarrazin! Der Vorwurf: Volksverhetzung. mehr ...
Berlins Ex-Finanzsenator Thilo Sarrazin sorgt mit einer neuen These für Zündstoff: Er fürchtet, dass Einwanderer Deutschland „dümmer“ machen. mehr ...
Er kann es einfach nicht lassen! Pöbel-Thilo teilt wieder aus! Der Bundesbank-Vorstand fährt eine neue Attacke gegen Migranten. mehr ...
  • Thilo Sarrazin – Bundesbank-Job
Thilo Sarrazin fragt sich, wie unsere Zukunft aussieht: Deutschland in 100 Jahren – Traum oder Albtraum?
Die Kritik an Thilo Sarrazin wegen dessen Buch reißt nicht ab. Jetzt fordert die türkische Gemeinde, ihn als Bundesbank-Vorstand abzusetzen. mehr ...
 Thilo Sarrazin
Die Debatte um Thilo Sarrazin weitet sich aus. Nun fordert der erste CDU-Politiker, dass die Bundesbank Sarrazin entlässt! Aber geht das überhaupt? mehr ...
Bundesbank-Chef Weber gerät wegen Sarrazins Entmachtung unter Beschuss! Ex-BDI-Chef Henkel meint: Das war „kindisch". mehr ...
  • Thilo Sarrazin – SPD-Mitgliedschaft
Thilo Sarrazin stellt heute sein umstrittenes Buch „Deutschland schafft sich ab“ vor
Trotz Kritik: Thilo Sarrazin steht hinter seinen Thesen zu Muslimen, denkt nicht an Austritt aus der SPD. Heute stellt er das Buch vor, BILD.de berichtet. mehr ...
Thilo Sarrazin und Heinz Buschkowsky
In der Debatte um Thilo Sarrazins Buch fordern führende Sozialdemokraten seinen Parteiaustritt. Sogar Parteifreunde gehen jetzt auf Distanz. mehr ...
Bundeskanzlerin Angela Merkel
Wirbel um Thilo Sarrazins neues Buch! Was er über muslimische Migranten schreibt, gefällt Kanzlerin Merkel gar nicht: Sie spricht von „Diffamierung"! mehr ...

Donnerstag, 2. September 2010

Herbstlicher Licht beginnt im Spätsommer die Landschaft zu vergolden

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