Donnerstag, 22. Juli 2010

Probleme können auch weggelächelt werden

Zitat Zeit:

Nach der Sommerpause kommen auf Kanzlerin Angela Merkel schwere Aufgaben zu. Sie lächelt dazu.

Sommerpause:  Bundeskanzlerin Merken zieht vor der Bundespressekonferenz in Berlin  Bilanz

Sommerpause: Bundeskanzlerin Merken zieht vor der Bundespressekonferenz in Berlin Bilanz

Sie scheint sich auf den Urlaub zu freuen . Gelöst lacht sie in die Kameras. Vorbei scheinen die Wochen der hängenden Mundwinkel, der kurzen Nächte, der Ärger über die illoyalen Minister.

Probleme können auch weggelächelt werden. Gelöst sind sie aber damit noch nicht.

22. Juli: Der Tag als der HAGEL kam

http://imgs.wetter.com/blog/specials/hagelkoerner_ddp.jpg

Dankbare Themen während der Medienflaute

Einschläfern? Die Jungbären zusammen mit ihrer Mutter
Bild anklicken  für Vollansicht
Einschläfern? Die Jungbären zusammen mit ihrer Mutter (Bild: pd)
Das künftige Schicksal der beiden Berner Jungbären Urs und Berna bewegt in der sommerlichen Medienflaute die Gemüter - und die Herzen der Politiker. Die beiden Bären sollen möglichst in Bern bleiben und nicht weggegeben oder gar getötet werden, lautet die Forderung.

http://www.suedostschweiz.ch/var/upload/news/image/29701_640.jpg

Ein ideales Thema im medialen Sommerloch.

Auch diese Geschichte hilft die leeren Spalten füllen:

Dienstag, 20. Juli 2010

Auch ich glaubte vor Jahren, in Pratteln sei mein Auto mit dem Spaniel meiner Schwiegermutter gestohlen worden.

storybild

Links rein, rechts raus und das Auto ist gestohlen: Die Raststätte Pratteln verwirrt die Autofahrer

Ich verliess damals die Autobahn Raststätte auf der falschen Seite - ohne es zu bemerken - denn diese Seite glich genau jener Seite, auf der ich das Auto geparkt hatte. Die analogen Bäume, ein ähnlicher Car war parkiert. Die analoge Treppe. Die gleichen Kehrichtkübel. In Pratteln ist nämlich alles architektonisch spiegelbildlich angeordnet. Ich stellte fest: Mein Auto war nicht mehr da! An der Information wurde ich hernach sofort auf das Problem in Pratteln aufmerksam gemacht. Angeblich war ich nicht der Erste, der ein gestohlenes Auto gemeldet hatte. Nun lese ich nach Jahren folgenden Beitrag in 20 Min. Der Artikel weckt alte Erinnerungen:

Wenn Zwei sich streiten freuen sich Dritte

Das gilt auch für die SVP, die ihre Meinungsdifferenzen nun auch öffentlich austrägt. Das war früher vor allem bei den anderen Parteien der Fall und die SVP gewann dank Einigkeit. Nun demontieren sich diese Partei auch und wird die Zeche später ebenfalls zahlen müssen.

Ich zitiere 20 Min:

Lukas Mäder - Eigenmächtig hat SVP-Präsident Toni Brunner beschlossen, den zweiten SP-Sitz anzugreifen – und stösst damit in seiner Partei nicht nur auf Gegenliebe

Montag, 19. Juli 2010

EU stellt Forderungen an die Schweiz

Ich zitiere Tagi:

Bei den Gesprächen über die Beziehungen zur Schweiz machte die EU aus ihren Forderungen kein Hehl. Bundespräsidentin Leuthard stimmte einer Arbeitsgruppe zu – und konnte sich einen Seitenhieb nicht verkneifen.

Freundlich  und hart in der Sache: Die  Bundespräsientin und der Präsident der EU-Komuission.

Freundlich und hart in der Sache: Die Bundespräsientin und der Präsident der EU-Komuission. Bild: Keystone

Der Ratspräsident der EU, Herman Van Rompuy, erklärte am Montag dazu, dass die Schweiz bei künftigen Verhandlungen den EU-Rechtsbestand übernehmen muss, wenn sie weiterhin am Binnenmarkt teilnehmen will. Bundespräsidentin Doris Leuthard blieb bei ihren Aussagen zu diesem umstrittenen Thema dagegen vorsichtig.

Kommentar: Leuthard weiss genau, dass das Schweizervolk der EU gegenüber kritisch eingestellt ist und nie Automatismen gutheissen würde. Deshalb nutzt sie das Harvard Prinzip. Hart in der Sache - weich mit dem Gesprächspartner. Sie sagte: «Wie das umgesetzt wird, werden wir sehen», erklärte die Bundespräsidentin vor Schweizer Medienschaffenden in Brüssel weiter. Die Bestrebungen, die EU Fragen im heutigen Zeitpunkt in die Oeffentlichkeit zu tragen, liegt quer in der politischen Landschaft. Davon profitiert höchstens die SVP mit dem prominentesten EU Gegner Christoph Blocher.

«Einheitliche Anwendung von EU-Recht?»

Der EU-Ratspräsident liess verlauten, es sollten «gemeinsam nach Lösungen gesucht werden». Gleichzeitg verwies er auf die Erklärung vom Dezember des Jahres 2008, bei der dazumal die Mitgliedstaaten ihre Position gegenüber der Schweiz und weiteren Staaten der Europäischen Freihandelsassoziation (Efta) präzisiert wurde.

Die Erklärung hielt eindeutig fest, dass beim Abschluss künftiger Abkommen «parallele Fortschritte in allen Bereichen der Zusammenarbeit» notwendig sind. Als «unerlässliche Voraussetzung» wurde die «einheitliche und gleichzeitige Anwendung und Auslegung von EU-Recht» aufgeführt.

Der Tagi online schreibt:

Im Gespräch mit EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso vereinbarte Leuthard schliesslich den Einsatz einer Arbeitsgruppe, die neue Lösungsansätze finden soll. Die Kommission gibt sich damit offener als der Rat. Bis Ende Jahr sollen erste Resultate vorliegen. «Dann schauen wir, welche Spuren wir weiterverfolgen können», so die Bundespräsidentin.

Kritik am Trend zum Schuldenmachen in der EU

Bei der Gelegenheit rief Leuthard die EU dazu auf, sich beim Kampf gegen Schulden ein Vorbild an der Schweiz zu nehmen. Sie verwies auf den niedrigen Schuldenstand ihres Landes. Dieser liegt bei 39 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) und damit deutlich unter den Maastricht-Kriterien für Euro-Länder, welche maximal 60 Prozent erlauben.

«Wir erfüllen die Maastricht-Kriterien, sollten sie noch existieren», betonte Leuthard in Anspielung auf den Trend zum Schuldenmachen in der Europäischen Union. Gegen 24 der 27 EU-Staaten, darunter auch Deutschland, laufen Defizitverfahren wegen einer überhöhten Neuverschuldung.

Kommentar: Die Gelassenheit der EU Gegner ist nachvollziehbar. Derzeit fände nämlich eine automatische Anpassung ans EU Recht keine Mehrheit. So lange die EU die Verschuldung nicht in den Griff kriegt, wäre die Schweiz schlecht beraten, zur finanziellen Melkkuh verschuldeter Länder zu verkommen.

Samstag, 17. Juli 2010

Geniessen Sie den Hochsommer

http://www.kunstplattform.biz:8080/ausstellungen/admin/upload/2009_7_9_900_garten_im_hochsommer.jpg

Quelle: K.de

Ueberzeugen in Beruf und Alltag

Es liegt mir daran, den Teilnehmern unseres spannenden Intensivseminars mit Videofeedback eine Nachlese zukommen zu lassen.

Mit diesem Beitrag will ich allen Teilnehmenden nochmals bewusst machen, dass Kommunikation etwas GANZHEITLICHES ist. Wir hatten uns letzte Woche vor allem mit der Wirkung der Personen beschäftigt und sind der Frage nachgegangen, weshalb wir in Alltagssituationen überzeugen oder auch nicht.

Wir verzichteten bewusst auf rezeptorientierte oder theaterzentrierte Tipps .

Gemäss Zielsetzung gingen wir der Frage nach, wie wir auch unter ungewohnten Bedingungen oder in schwierigen Situationen natürlich, glaubwürdig und echt kommunizieren können.

Weil wir in unterschiedlichen Rollen überzeugen müssen, können wir nicht einfach all das ungefiltert sagen, was wir denken. Es gilt stets die Balance zu finden zwischen - sich ernst nehmen und sich adressatengerecht verhalten. Es besteht dadurch ein Spannungsfeld zwischen NATUERLICHKEIT und KONZESSIONEN MACHEN gegenüber den Adressaten (Anpassungen). Die Kunst des Ueberzeugens besteht darin, beide Anliegen (Natürlichkeit und Rücksichtnahme) unter einen Hut zu bringen.

Selbstsicherheit ist gut und wichtig. Doch hat übertriebene Selbstdarstellung nichts mehr zu tun mit der geforderten Natürlichkeit. Offen, klar, eindeutig formulieren ist nicht zu Verwechseln mit Taktklosigkeit.

Auch wenn wir uns selbst bleiben, müssen wir uns immer situativ verhalten.

90 Prozent des Eindrucks wird durch unser Erscheinungsbild und unser Auftreten, unser Verhalten bestimmt.

Bedenken wir was unseren Auftritt enorm beeinflusst:

- Die Rolle, die wir innehaben,

- unsere Kleider

- unsere Körpersprache

- unsere Stimme

Auch das, was wir sagen

ist keine Nebensächlichkeit.

Wir müssen in verschiedensten Situationen überzeugen können, ohne Theater zu spielen. Wir bleiben ständig gefordert, Aussagen konkret auf den Punkt zu bringen (Das haben wir gelernt).

Schwerpunkte bleiben nach wie vor: Wahrnehmung trainieren, auch das Zuhören, das Verstehen und Verstanden werden. Vergessen wir die erlernten Verständlichkeitshelfer nie. Diese können nun alle auswendig abrufen.

LINKS:

Mit Spiegeln die kommunikative Kompetenz verbessern

Jean-Paul Sartre hat diese Thematik im Theaterstück 'Bei verschlossenen Türen' aufgegriffen: Ein Raum ohne Spiegel. Der eine sieht sich nur im Andern - in ... www.rhetorik.ch/Spiegel/Spiegel.html - Cached - Similar

  1. Erfolg dank Überzeugen

    24. März 2007 ... Der ganz Unrecht hat, ist leichter zu überzeugen als einer, der zur Hälfte Recht hat. -- Ralph Waldo Emerson Der Glaube kann uns niemals von ... www.rhetorik.ch/Ueberzeugen/Erfolg.html - Cached - Similar
  2. Mit Argumenten überzeugen

    Kommunikation, Gespraech, Auftritt, Reden, Weiterbildung. www.rhetorik.ch/Ueberzeugen/Argumente.html - Cached - Similar
  3. Überzeugend antworten

    Kommunikation, Gespraech, Auftritt, Reden, Weiterbildung. www.rhetorik.ch/Ueberzeugen/Ueberzeugen.html - Cached - Similar

  1. Natuerliche Kommunikation

    Kommunikation, Training, Natuerlichkeit Auftritt, Reden, Weiterbildung. www.rhetorik.ch/Natuerlich/Natuerlich.html - Cached - Similar
  2. [PDF]

    IST NATÜRLICHES KOMMUNIZIEREN LERNBAR?

    File Format: PDF/Adobe Acrobat - View as HTML 22. Juni 2005 ... Willkommen im Simulator: Natürlich kommunizieren? Eigentlich eine Selbstverständlichkeit ... ernst ist – alles andere als natürlich ist. Die ... www.rhetorik.ch/Aktuell/05/06_22/06_2005_black.pdf - Similar

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  1. Die Balance finden

    balance artikel. Ausführlicher Artikel · Kurzgefasster Artikel · Rhetorik.ch, 1998-2007 © K-K , Weblinks sind erwünscht. Bei Weiterverwendung ist Autoren- ... www.rhetorik.ch/Balance/Balance.html - Cached - Similar
  2. Die Balance finden

    Wir müssen die situationsgerechten Balance finden im Spannungsfeld: Ich- Bezogenheit und Integrationsfähigkeit.d.h. Beides darf nicht vernachlässigt werden. ... www.rhetorik.ch/Balance/Lang.html -Cached - Similar

Diese Woche machten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Donnerstag einen Besuch in TV Studio in Bonaduz

Es muss vorausgeschickt werden, dass das intensive Arbeiten mit fachgerechtem Videofeedback innert weniger Tage der Erfolg des praxis-, prozess- und ressourcenorientierten Lernens rasch sichtbar wurde.

Unsere Arbeit stand unter einem guten Stern.

Der Chefredaktor Peter Lebrument stellte sich uns offen und konkret allen Fragen des interessierten Teams. An dieser Stelle danke ich Peter Lebrument nochmals ganz herzlich für seinen Beitrag am Donnerstagnachmittag. Diese persönliche Führung war alles andere als selbstverständlich.

Erkenntnisse aus der Praxis:

Die Phänomene der Alltagskommunikation bei Ueberzeugungsprozessen gelten nicht nur im Schulalltag oder bei Sitzungen.

Wir erfuhren, dass

das Interesse an den Gesprächspartnern etwas vom Wichtigsten ist.

Dass man sich bei jedem Auftritt auf EINE Kernbotschaft konzentrieren muss.

Dass es auch bei Profis permanente Weiterbildung ein MUSS ist.

Ich persönlich habe am Donnerstag anlässlich der Begegnung mit Peter Lebrument im TV- Studio erkannt, dass die Kommunikationslandschaft immens gross ist- fast unübersichtlich - und es sich lohnt, sich ständig mit den täglichen Kommunikationsphänomenen auseinanderzusetzen.

Bei unserem Besuch wurde sicherlich allen Teilnehmern bewusst:

Es geht nicht ohne Vorbereitung und Zeitmanagement. VEREINFACHEN muss gelernt werden.

Peter Lebrument sprach von "Sandwichsprache". Dieses "strassengängige" Formulieren darf jedoch den Inhalt nicht verfälschen.

Wir müssen vor jedem Kommunikationsprozess lernen, rasch Entscheide zu fällen und das Wesentliche vom Unwesentlichen zu unterscheiden. Nur so gelingt es uns, auch in Stress-Situationen zu bestehen.

Wenngleich ein Moderator vom TELE-PROMTER ablesen kann, muss er fähig sein, die passenden Emotionen situationsgerecht abzurufen.

Wir hatten zwar kein Medienseminar. Dennoch konnten wir aus den extremen Situationen aus der Medienkommunikation WESENTLICHES vertiefen, wie wir in schwierigen Gesprächsituationen - trotz des Stresses - natürlicher sprechen lernen können und damit auch besser überzeugen können.

Das WICHTIGSTE ist und bleibt:

Ich kann nur überzeugen, wenn ich selbst von der Sache überzeugt bin!!!!!

Nach den konzentrierten, intensiven Tagen wünsche ich nun allen erholsame, schöne Sommertage! Es war ein Erlebnis so konzentriert zu arbeiten. Lernen kann Freude bereiten!!!!!!!!

DAS LERNEN GEHT WEITER - NACH DEM MOTTO

LLL (LebenLangesLernen)