Es kommt immer dreister: Nach der Kriegserklärung:
«Totales Wirtschaftsembargo» gegen die Schweiz
Ich zitiere Tagi:
Rhetorik.ch Blog
Persönliche Gedanken
von Marcus Knill
zu Aktuellem.
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marcus knill
um
20:18
Bei Maischberger: Musterbeispiel einer Schreidebatte
Ich habe schon viele hitzige Debatten gesehen. So etwas, was ich gestern am deutschen Fernsehen mitverfolgen konnte, war aber aussergewöhnlich - man darf sagen- war einmalig. Statt heftig zu debattieren, wurde geschireen und alle redeten gleichzeitig. Ich hätte als normaler Konsument längst weggezappt. Denn für die Zuhörer war es über weite Strecken unmöglich, die Argumente mit zu bekommen. Doch ich blieb auf dem Kanal. Ich wollte beobachten, wie eine Profimoderatorin so eine Ausnahmesituation meistern wird. Vorweg gesagt: Sie warf die Flinte ins Korn und konnte sich nicht durchsetzen.
Ich zitiere Bild:
Sandra Maischberger
Dienstagabend bei „Menschen bei Maischberger“ (ARD): Zwei Unternehmer und zwei Politiker trafen auf zwei Hartz-IV-Empfänger, um die Frage „Ihr da oben, ihr da unten: Wer sind die wahren Asozialen?“ zu diskutieren.
Es endete im Schrei-Chaos – vor einem Millionenpublikum.
In Sandra Maischbergers Talksendung sollten Betroffene und Unternehmer zu Wort kommen, sich zur aktuellen Hartz-IV-Debatte äußern.
Die Gäste: Dagmar Enkelmann (Fraktionsgeschäftsführerin, Die Linke), Martin Lindner (Berliner FDP-Politiker), Thomas Kramer (Unternehmer und Investor, galt in den 80er-Jahren als Börsenwunderkind in Deutschland mit Millionengewinnen, lebt seit 20 Jahren in Amerika), Wolfgang Grupp (schwäbischer Textilunternehmer, hat kein Verständnis für Unternehmer, die Arbeitsplätze ins Ausland verlagern) und die beiden Hartz-IV-Empfänger Christo Grossmann und Josef Siegel.
Statt einer sachlichen Diskussionsrunde gab es Schimpftiraden
(Grupp: „Leute wie Donald Trump sind für mich keine Unternehmer. Das sind Ausbeuter und Hasardeure. Wer eine Milliardenpleite hinlegt und anschließend Milliardär bleibt und den Steuerzahler die Milliardenverluste zahlen lässt, ist für mich ein Ausbeuter“), Drohungen (wieder Grupp: „Wer aus Deutschland nach Amerika auswandert, hat einen Grund. Auch Herr Kramer hatte einen Grund, wenn er ihn nicht selbst sagt, werde ich es vielleicht später noch tun“),
Persönliche Verbal-Angriffe und unkontrollierte Schrei-Attacken.
Anstatt über Hartz IV zu sprechen, diskutierte man zeitweise nur über Kramers Geschäftspraktiken vor 20 Jahren – dabei gingen vor allem die beiden Unternehmer Kramer und Grupp heftig aufeinander los. Aber auch die anderen Talk-Gäste ließen sich von der erhitzen Stimmung anstecken, schrieen wild durcheinander. Da konnte die Moderatorin Sandra Maischberger nichts ausrichten.
Kommentar: Jeder Moderator müsste diese Ausnahmesituation antizipieren.
Ich gehe davon aus, dass Sandra Maischberger im Vorgespräch die Spielregeln eindringlich bekannt gemacht hat. Nach meinem Dafürhalten müsste die Regie in einer derartigen Ausnahmesituation die Möglichkeit haben, das Mikrofon jener Person, der das Wort erteilt worden ist bevorzugen. Ich weiss es ist nicht einfach. Doch könnten die andern Mikrofone - falls sie einzeln geschaltet sind - zurücknehmen.
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marcus knill
um
19:55
Tschäppäts verbaler Fehltritt:
Wenn Politikern die Sicherung durchbrennt, gibt es mehr Rauch.
Weshalb Worte immer ernst genommen werden sollten.
Immer für einen guten Spass zu haben: Berner Stapi Alexander Tschäppät (unter der Bierdose) mit FC-Sion Fans.
Die Frage ist erlaubt: War dies tatsächlich NUR ein Spass und dazu noch ein guter?
Wie die Berner Zeitung Online gestützt auf Blogs heute berichtet, leistete sich der fussballbegeisterte Berner Stapi Alexander Tschäppät (SP) am vergangenen Samstag einen Fehltritt.
Nach dem 2:1-Sieg der Young Boys gegen den FC Zürich feierten hundert YB-Fans im Lokal Luna Llena. Dort spielte die Kultband Mani Porno auf. Der Sänger bat den populären Tschäppät auf die Bühne, wo er das Mikrofon in die Hand nahm und einen Song mit dem Refrain
«Sämi Schmid Motherfucker» respektive «Christoph Blocher Motherfucker» mitgrölte.
Hier das Kurzinteview am Telefon gegenüber 20 Minuten Online :
20 Minuten Online: Herr Tschäppät, wie fühlen Sie sich heute? Irgendwie verkatert? Alexander Tschäppät: Nein. Das war Euphorie, es war Party, ich habe über die Stränge geschlagen. Ich muss aber sagen: Das Lied war nicht von mir, ich habe lediglich mitgesungen.
Haben Sie sich bei den «Motherfuckers» Blocher und Schmid schon entschuldigt? Nein, derzeit noch nicht, aber das werde ich bald nachholen.
Schicken Sie denen Blumen oder Pralinen? Nein, das vielleicht nicht gerade, aber in irgendeiner Form werde ich mich mit ihnen in Verbindung setzen.
Eigentlich schon erstaunlich: Wie kann man mit so viel politischer Erfahrung in ein solches Fettnäpfchen treten? Ich sage nochmals: Ich war euphorisch, das war nicht böse gemeint. Es war so ein schwerer Match gegen Zürich, als wir gewonnen haben, sind mir kurz die Sicherungen durchgebrannt.
Glauben Sie, die Berner werden Ihnen den Auftritt verzeihen? Ja. Ich denke nicht, dass das jetzt zum politischen Thema wird. Sie dürfen auch nicht vergessen, was Blocher schon an Tiraden ausgeteilt hat. Trotzdem: Es war unnötig.
Kommentar: Es gibt Politiker, die den Rückritt Tschäppäts fordern. Mich interessiert vielmehr die Frage, ob einem Stadtpräsidenten die Sicherung durchbrennen dürfen.
Ich vermute, dass Leserinnen und Leser den Politiker verteidigen - mit der Begründung: Tschäppäts ist ja nur ein Mensch. Man muss bei Politikern auch mal ein Auge zudrücken können. Denn es war gar nicht so gemeint, wie er es gesagt hatte. Die SVP provoziere auch. Ein SP Politiker dürfe somit nach dem Motto handeln:
"Wie man in den Wald ruft, tönt es zurück"
In Anlehnung an die Volksweisheit: "Mitgegangen mitgehangen" könnte man bei Tschäppät sagen: "Mitgesungen- mitgehangen".
Nach meinem Dafürhalten dürften einem Stadtpräsidenten die Sicherungen nie durchbrennen. In Krisensitationen dürfen wir von ihm erwarten, dass er auch im Stress stets kühles Blut bewahrt.
LINKS:
18. Nov. 2009 ... Ueber die Macht der Worte, die Waffe "Wort oder Bild" habe ich ... Worte können Menschen beeinflussen, Macht ausüben, Worte führten zu ...
knill.blogspot.com/.../zum-wandel-der-sprache-von-marcus-knill_18.html - |
Die Macht der Worte - in diesem Fall, der Gerüchte ... Kommentar: Die Kraft der Wortes ist enorm. Das Wort kann auch missbraucht werden. ...
knill.blogspot.com/2008_03_21_archive.html - |
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marcus knill
um
18:04
Zur Problematik: Sprayereien
20 Min:
Schaden 130 000 Fr.
Kommentar: Ich veröffentliche an dieser Stelle eine Anregung einer Leserin, die eine Hauswand selbst mit hohen Kosten reinigen musste. Sie schreib mir: "Wenn ein Jugendlicher beim Besprayen ertappt wird, hat er meist kein Geld, die Busse, geschweige denn die Reinigung selbst zu bezahlen. Nach meinem Dafürhalten müssten die Sprayer verpflichtet werden, selbst die verschmutzten Wände zu reinigen oder mit der Fassadenfarbe zu übermalen."
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marcus knill
um
13:04
Einschaltquoten TOP während der Olympiade
(aus 20 Min)
Olympia: Die ganze Schweiz glotzte TV
Riesiges Interesse
Regula Späni und Co.
: Riesenaufwand für Riesenquoten.
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marcus knill
um
18:59
Gehaltsverhandlungsgespräche führen- aber wie?
Wer bei Gehaltsgesprächen Fehler macht, hat sich's ganz schnell mit dem Chef verscherzt! Bereiten Sie sich deshalb gut vor, denn diese Gespräche sind heikel.
( Hautpfehler aus BILD-online -
"Was tun?"- Erkenntnisse von Marcus Knill)
Die gröbsten Fehler ==>
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==> Zu wenig fordern
Eine Gehaltserhöhung läuft immer auf Verhandlungsbasis ab. Wenn Sie ein Auto verkaufen, fordern Sie zunächst auch mehr. Im Idealfall trifft man sich dann in der Mitte. Aber Vorsicht: Fordern Sie nicht zu dreist!
Pokern - aber nicht zu hoch!
Fordern Sie mehr, als Sie haben wollen. Wer 1000 Franken fordert, muss damit rechnen, dass er 700 Franken erhält. Wer beim Verhandlungsgespräch bei den erhofften 700 Franken einsteigt, bekommt letztlich nur 500 Franken.
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==> „Chef, ich habe doch ein Haus gebaut!“
Erklären Sie nie, warum Sie mehr Geld brauchen! Sie bekommen mehr Geld für Ihre Leistung und nicht, weil Sie das Reihenhaus abbezahlen müssen.
Merken Sie sich folgende rhetorische Erfolgsformel
Der Chef will Ihnen kaum eine Gehaltserhöhung zusprechen, nur weil Sie Geld benötigen.
Sprechen Sie Ihren persönlichen Mehrwert an!
Die rhetorische Erfolgsformel lautet:
"Ich habe auf meiner Seite der Waage bei der Leistung erheblich mehr eingebracht (Fakten nennen). Ich darf nun bestimmt hoffen, dass auf der Gegenseite bei der Gehaltsseite eine Anpassung vorgenommen werden kann."
Sprechen Sie immer von Anpassung - statt von Gehaltserhöhung.
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==> Drohen
Setzen Sie dem Boss auf keinen Fall die Pistole auf die Brust! Wenn Sie mit Ihrem Weggang drohen, sind Sie schon so gut wie entlassen. Warum?
Drohen ist kontraproduktiv
"Entweder mehr Geld oder ich gehe!" Eine Drohung sticht nicht. Denn der Chef wird Sie ziehen lassen.
Empfehlung: Sprechen Sie von ihrem Marktwert. Wenn Sie nicht drohen, verliert der Chef das Gesicht nicht.
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==> Nur ans Geld denken
Nur Bares ist Wahres? Nicht unbedingt – vielleicht lassen sich auch schöne Zusatzleistungen im Gespräch raushandeln. Versteifen Sie sich deshalb nicht auf die Kohle. Es gibt noch andere Werte.
Es gibt nicht nur Bargeld
Bedenken Sie: Sie haben auch mehr Geld in der Tasche, dank
Prämien
Boni
Provisionen
Gratifikationen
Geschäftswagen usw.
Falls es beim Gehalt zu keiner Zustimmung kommt, ist es denkbar, dass eine Zusatzvergütung nicht abgeschlagen wird.
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==> Aggressiver Ton
Es bringt gar nichts, wenn Sie in dem Gespräch unverschämt auftreten. Gehen Sie auf keinen Fall mit aufgestauter Wut in die Verhandlung, das kann ins Auge gehen.
Wertschätzung gilt für beide Seiten!
Ein aggressiver Ton weckt beim Chef keine Lust, weiter mit Ihnen zu verhandeln.
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==> Falscher Auftritt
Achten Sie auf Ihre Körpersprache! Worte und Gesten müssen im Einklang stehen. Beachten Sie Folgendes:
Es gibt KOERPER-SPRACH-FEHLER
Körpersprache und Wortsprache müssen übereinstimmen. Wenn Sie innerlich sicher sind, wird ihre Einstellung zwangsläufig auch die Körpersprache richtig einstellen. Wenn die Einstellung stimmt, stimmt die Stimme mit den Worten und der Körpersprache überein.
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==> Konjunktive (Weichspüler)
„Es wäre schön, wenn Sie so freundlich wären, mir mehr Gehalt zu zahlen. Bitte!“ Vermeiden Sie Konjunktive! Der Chef wird Sie sonst nicht als gleichwertigen Verhandlungspartner, sondern als Bittsteller sehen.
Sprechen Sie konkret, direkt - auf Augenhöhe des Chefs!
File Format: PDF/Adobe Acrobat - Quick View
es gibt nur dumme Antworten!», trifft leider nicht immer zu. Es gibt tatsächlich unge- schickte Fragen. Dazu gehören die unnöti-. Weichspüler vermeiden! ...
www.rhetorik.ch/Weichspueler/alpha.pdf - [ Bookmark ] |
Mit Abschwächungen werden Sie nicht ernst genommen
"Es wäre nett, wenn ich unter Umständen eine Gehaltsaufbesserung bekommen könnte."
Mit solch abgeschwächten Formulierungen werden Sie nicht ernst genommen. Weichspülerwünsche werden meist abgelehnt. Sie sind für den Chef lediglich unverbindliche Bitten.
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==> Keine Generalprobe
Gutes Auftreten und die richtige Sprache kommen nicht von ungefähr.
Die Vorbereitung ist ein Muss
Heikle Verhandlungen können nicht aus dem Aermel geschüttelt werden. Argumente und Gegenargumente müssen aufgelistet werden und in Rollenspielen gübt werden. Ein Kollege kann zwar für Sie den Chef spielen. Doch macht es sich bezahlt, ein kurzes Briefing mit einem kompeteten Berater durchzuführen. K+ K hilft Ihnen gerne bei der Wahl einer Adresse.
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==> Chef übergehen
Ganz schlecht: Gleich beim Geschäftsführer nach einer Gehaltserhöhung fragen und den Abteilungsleiter übergehen. Schließlich muss der letztendlich Ihre Arbeit bewerten.
Wer den Chef übergeht, muss sich nicht wundern, wenn dieser nachher verschnupft reagiert und Ihnen künftig Steine in Ihren Weg legt.
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==> Nichts Schwarz auf Weiß haben
Eine Gehaltserhöhung haben Sie erst dann, wenn Sie sie auf dem Kontoauszug sehen. Deshalb:
Zusage schriftlich bestätigen!
Halten Sie - nach dem Gespräch - in einer Aktennotiz die Zusage fest.
"Um sicher zu gehen, dass ich Ihre Zusage richtig verstanden habe, halte ich fest:......"
Wird die Notiz nicht widerrufen, sind Sie auf der richtigen Seite.
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Notiert von
marcus knill
um
09:21