Der oeffentliche Verkehr in Indien
Foto Reuters (NZZ)
Rhetorik.ch Blog
Persönliche Gedanken
von Marcus Knill
zu Aktuellem.
Einschaltquoten TOP während der Olympiade
(aus 20 Min)
Olympia: Die ganze Schweiz glotzte TV
Riesiges Interesse
Regula Späni und Co.
: Riesenaufwand für Riesenquoten.
Notiert von
marcus knill
um
18:59
Gehaltsverhandlungsgespräche führen- aber wie?
Wer bei Gehaltsgesprächen Fehler macht, hat sich's ganz schnell mit dem Chef verscherzt! Bereiten Sie sich deshalb gut vor, denn diese Gespräche sind heikel.
( Hautpfehler aus BILD-online -
"Was tun?"- Erkenntnisse von Marcus Knill)
Die gröbsten Fehler ==>
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==> Zu wenig fordern
Eine Gehaltserhöhung läuft immer auf Verhandlungsbasis ab. Wenn Sie ein Auto verkaufen, fordern Sie zunächst auch mehr. Im Idealfall trifft man sich dann in der Mitte. Aber Vorsicht: Fordern Sie nicht zu dreist!
Pokern - aber nicht zu hoch!
Fordern Sie mehr, als Sie haben wollen. Wer 1000 Franken fordert, muss damit rechnen, dass er 700 Franken erhält. Wer beim Verhandlungsgespräch bei den erhofften 700 Franken einsteigt, bekommt letztlich nur 500 Franken.
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==> „Chef, ich habe doch ein Haus gebaut!“
Erklären Sie nie, warum Sie mehr Geld brauchen! Sie bekommen mehr Geld für Ihre Leistung und nicht, weil Sie das Reihenhaus abbezahlen müssen.
Merken Sie sich folgende rhetorische Erfolgsformel
Der Chef will Ihnen kaum eine Gehaltserhöhung zusprechen, nur weil Sie Geld benötigen.
Sprechen Sie Ihren persönlichen Mehrwert an!
Die rhetorische Erfolgsformel lautet:
"Ich habe auf meiner Seite der Waage bei der Leistung erheblich mehr eingebracht (Fakten nennen). Ich darf nun bestimmt hoffen, dass auf der Gegenseite bei der Gehaltsseite eine Anpassung vorgenommen werden kann."
Sprechen Sie immer von Anpassung - statt von Gehaltserhöhung.
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==> Drohen
Setzen Sie dem Boss auf keinen Fall die Pistole auf die Brust! Wenn Sie mit Ihrem Weggang drohen, sind Sie schon so gut wie entlassen. Warum?
Drohen ist kontraproduktiv
"Entweder mehr Geld oder ich gehe!" Eine Drohung sticht nicht. Denn der Chef wird Sie ziehen lassen.
Empfehlung: Sprechen Sie von ihrem Marktwert. Wenn Sie nicht drohen, verliert der Chef das Gesicht nicht.
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==> Nur ans Geld denken
Nur Bares ist Wahres? Nicht unbedingt – vielleicht lassen sich auch schöne Zusatzleistungen im Gespräch raushandeln. Versteifen Sie sich deshalb nicht auf die Kohle. Es gibt noch andere Werte.
Es gibt nicht nur Bargeld
Bedenken Sie: Sie haben auch mehr Geld in der Tasche, dank
Prämien
Boni
Provisionen
Gratifikationen
Geschäftswagen usw.
Falls es beim Gehalt zu keiner Zustimmung kommt, ist es denkbar, dass eine Zusatzvergütung nicht abgeschlagen wird.
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==> Aggressiver Ton
Es bringt gar nichts, wenn Sie in dem Gespräch unverschämt auftreten. Gehen Sie auf keinen Fall mit aufgestauter Wut in die Verhandlung, das kann ins Auge gehen.
Wertschätzung gilt für beide Seiten!
Ein aggressiver Ton weckt beim Chef keine Lust, weiter mit Ihnen zu verhandeln.
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==> Falscher Auftritt
Achten Sie auf Ihre Körpersprache! Worte und Gesten müssen im Einklang stehen. Beachten Sie Folgendes:
Es gibt KOERPER-SPRACH-FEHLER
Körpersprache und Wortsprache müssen übereinstimmen. Wenn Sie innerlich sicher sind, wird ihre Einstellung zwangsläufig auch die Körpersprache richtig einstellen. Wenn die Einstellung stimmt, stimmt die Stimme mit den Worten und der Körpersprache überein.
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==> Konjunktive (Weichspüler)
„Es wäre schön, wenn Sie so freundlich wären, mir mehr Gehalt zu zahlen. Bitte!“ Vermeiden Sie Konjunktive! Der Chef wird Sie sonst nicht als gleichwertigen Verhandlungspartner, sondern als Bittsteller sehen.
Sprechen Sie konkret, direkt - auf Augenhöhe des Chefs!
File Format: PDF/Adobe Acrobat - Quick View
es gibt nur dumme Antworten!», trifft leider nicht immer zu. Es gibt tatsächlich unge- schickte Fragen. Dazu gehören die unnöti-. Weichspüler vermeiden! ...
www.rhetorik.ch/Weichspueler/alpha.pdf - [ Bookmark ] |
Mit Abschwächungen werden Sie nicht ernst genommen
"Es wäre nett, wenn ich unter Umständen eine Gehaltsaufbesserung bekommen könnte."
Mit solch abgeschwächten Formulierungen werden Sie nicht ernst genommen. Weichspülerwünsche werden meist abgelehnt. Sie sind für den Chef lediglich unverbindliche Bitten.
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==> Keine Generalprobe
Gutes Auftreten und die richtige Sprache kommen nicht von ungefähr.
Die Vorbereitung ist ein Muss
Heikle Verhandlungen können nicht aus dem Aermel geschüttelt werden. Argumente und Gegenargumente müssen aufgelistet werden und in Rollenspielen gübt werden. Ein Kollege kann zwar für Sie den Chef spielen. Doch macht es sich bezahlt, ein kurzes Briefing mit einem kompeteten Berater durchzuführen. K+ K hilft Ihnen gerne bei der Wahl einer Adresse.
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==> Chef übergehen
Ganz schlecht: Gleich beim Geschäftsführer nach einer Gehaltserhöhung fragen und den Abteilungsleiter übergehen. Schließlich muss der letztendlich Ihre Arbeit bewerten.
Wer den Chef übergeht, muss sich nicht wundern, wenn dieser nachher verschnupft reagiert und Ihnen künftig Steine in Ihren Weg legt.
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==> Nichts Schwarz auf Weiß haben
Eine Gehaltserhöhung haben Sie erst dann, wenn Sie sie auf dem Kontoauszug sehen. Deshalb:
Zusage schriftlich bestätigen!
Halten Sie - nach dem Gespräch - in einer Aktennotiz die Zusage fest.
"Um sicher zu gehen, dass ich Ihre Zusage richtig verstanden habe, halte ich fest:......"
Wird die Notiz nicht widerrufen, sind Sie auf der richtigen Seite.
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Notiert von
marcus knill
um
09:21
Vom Spaltpilz in der Politik
Wenn Zwei sich streiten, freut sich bekanntlich der Dritte. Die geteilten Meinungen in der Offentlichkeit hat dem Bundesrat zu oft enormen Schaden zugefügt. Die Spaltung der SVP hatte ebenfalls viele negativen Auswirkungen. Zur Zeit ist die FDP vom Spaltpilz betroffen. Sie macht jetzt in Schadensbegrenzung, weil erkannt wurde, dass die interne Auseinandersetzung von den anderen Parteien schadenfreudig verfolgt wird.
Ich zitiere TAGI-online:
Niemand will in der FDP der Spaltpilz sein: FDP-Nationalrätin Doris Fiala. Bild: Keystone
Was war vorgefallen?
Nationalrätin Doris Fiala sorgte an der letzten Fraktionssitzung der FDP für einen Eklat: Seit sie dort «die Querschläger» Philipp Müller, Otto Ineichen und Werner Messmer aufforderte, die Partei zu verlassen, hängt bei der FDP der Haussegen schief. Die drei Unternehmer hatten es gewagt, die bankennahe Finanzmarktstrategie der Partei öffentlich zu kritisieren und stattdessen eine konsequente Weissgeldstrategie zu fordern.
Otto Ineichen zieht Interview zurück
Wie schwer sich die Partei bei der Emanzipation von der Finanzindustrie tut, zeigt sich im Umgang mit den Medien. Mit allen Mitteln versucht nun die Parteispitze offenbar, die Kritiker in den eigenen Reihen mundtot zu machen.
Auch die Parteispitze hat sich in der Angelegenheit Fiala einen Mundkorb umgebunden: «Dazu sage ich nichts», erklärt Parteipräsident Fulvio Pelli auf eine Anfrage von Tagesanzeiger.ch/Newsnetz; «kein Kommentar» auch vom Generalsekretär Stefan Brupbacher. Und Fraktionschefin Gabi Huber war telefonisch nicht erreichbar.
Etwas redseliger ist FDP-Nationalrat Werner Messmer, Präsident des Baumeisterverbands und ebenfalls einer der drei Abweichler in den FDP-Reihen. Auch er stellt gegenüber Tagesanzeiger.ch/Newsnetz vorneweg klar: «Ich äussere mich in der Öffentlichkeit nicht zum Kern der Angelegenheit. Ich habe nach der Fraktionssitzung direkt mit der Parteileitung und Doris Fiala Kontakt aufgenommen, um das Problem bilateral und intern zu lösen.»
Fulvio Pellis Untätigkeit
Doch äussert der Ostschweizer dann doch Kritik an der Parteiführung und wirft ihr Untätigkeit vor: «Ich frage mich schon, warum Parteileitung und Fraktionsführung nicht auf die Entgleisung Fialas reagiert haben», sagt Messmer. In jedem Wirtschaftsunternehmen hätte die Führung einen solchen Ausbruch gestoppt und seinen Mitarbeiter aufgefordert, sich an die Gepflogenheiten zu halten. «Eine entsprechende Geste hätte ich auch von der Parteileitung erwartet.»
Dies auch vor dem Hintergrund, dass ein grosser Teil der Fraktionsmitglieder, den Auftritt Fialas nicht akzeptiere. «Ihr Ausbruch erhielt vor allem darum so viel Gewicht, weil er von der Parteiführung nicht korrigiert wurde», sagt Messmer.
Kommentar: Ich glaube nicht, dass der Flügelkampf nun noch zu einem Flächenfeuer eskaliert. Ich gehe davon aus, dass intern Klartext gesprochen wurde und das bewusste SCHWEIGEN verordnet wurde. Dies ist als Erstes richtig. Nach dem Prinzip professioneller Schadensbegrenzung: STOP - SCHWEIGEN - DENKEN - KOORDINIEREN - REDEN. Was mich interessiert: Wie nachher die Parteispitze informiert und welche Botschaft sie kommunizieren wird.
Notiert von
marcus knill
um
18:26
WETTEN DASS....
Quoten-Fiasko für Gottschalk und Hunziker
Pop-Titan Bohlen zu BILD: „,DSDS‘ ist eine Liveshow, da muss ich in Sekunden einen passenden Spruch zur Bewertung haben. Da ich die Sprüche vorher nicht auswendig lerne, kann es passieren, dass ein provokanter dazwischen ist.“
Und was sagt Thomas Gottschalk – darf man sich wirklich über Frau Käßmann im TV lustig machen?
„Eigentlich nicht“, so Gottschalk zu BILD. „Ich habe großen Respekt vor Frau Käßmann. Ihr Rücktritt zeugt von Charakter. Ein Gag auf ihre Kosten hätte gereicht. Der zweite ist mir rausgerutscht, aber tat mir sofort leid. Ich bereue und bitte um Vergebung. Pastorin ist sie ja Gott sei Dank geblieben.“
Medienpsychologe Michael Thiel (49) erkennt in den harten Gags einen simplen Kampf um die Quote: „Mit solchen Sprüchen an der Grenze des Geschmacks überraschen und fesseln die Entertainer das Publikum. So sollen die Zuschauer am Wegzappen gehindert werden.“
Kommentar: Wenn die Zeit zum Nachdenken (VOR- denken?) nicht reicht, muss sich ein Fernsehmann die Zeit zum Denken nehmen!
Notiert von
marcus knill
um
20:03
Was ist Journalisten erlaubt?
Aus die ZEIT:
Die Verwendung von Teleobjektiven, um in die Privatspähre von Prominenten einzudringen, ist unzulässig
Doch gibt es Urteile, bei denen Gerichte die Meinung vertraten, dass eine Person des öffentlichen Interesses selbst schon Bilder aus dem Privatbereich publiziert habe, sich gefallen lassen mussten, dass Aufnahmen aus dem privaten Bereich veröffentlicht werden konnten
Kommentar: diese Urteile machen deutlich, dass es sich lohnt, Zurückhaltung zu üben - beim Publizieren von Bildern aus der Privatsphäre. Wer den kleinen Finger gibt, muss sich nicht wundern, wenn die Medien nachher die ganze Hand wollen.
Links:
Mediengeilheit-eine unheilbare Krankheit? Rhetorik.ch Artikel zum Thema: Aktuell Persönlich Artikel · Calmy-Rey mit Kopftuch · Aktuell November 15 2001 ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/08/04_08/index.html - |
12. Nov. 2007 ... Der Virus Mediengeilheit macht blind, wenn er die Persönlichkeit infiziert hat. Prominent sein ist ein 24 Stunden Job. ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/07/11_12/index.html - |
Notiert von
marcus knill
um
09:26
Auch das noch
Kommentar: Interessant zu sehen, wie sich nun unsere Landesregierung verhält. Gibt es erneut Bücklinge?
Laut Islam-Experten Hasni Abidi ist Gaddafi aus religiöser Sicht gar nicht berechtigt, zum Heiligen Krieg aufzurufen. Er vertritt die Meinung, die Worte des libyschen Machthabers hätten kein Gewicht in der arabischen Welt. Mag sein. Aber die Worte beeinflussen sicher die Haltung der Schweizer Bevölkerung , den Muslems gegenüber. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Abwehrhaltung (Gefahr der Islamisierung) wächst. Die Rede Gadaffis ist wahrscheinlich ein Bumerang. Unbewusste Aengste gegenüber einzelnen heiligen Krieger - die in unserem Land leben und hier agieren könnten - sind mit dieser Rede geschürt worden.
Hasst die Schweiz: Muammar al-Gaddafi. (Reuters)
Notiert von
marcus knill
um
20:29