Freitag, 22. Januar 2010

Bruno Ganz ist immun gegen den Virus Mediengeilheit!

Schauen Sie sich die Film-Sequenz an im Tagi online:

Bruno Ganz' beredtes Schweigen auf SF

Im Zeitalter der hemmungslosen Selbstinszenierung wirkt er wie aus einer anderen Welt. Über Bruno Ganz weiss man so gut wie nichts - ausser, dass er ein brillanter Schauspieler ist. Das konnte auch SF nicht ändern.

1/14 Bruno Ganz verweigert sich vor laufender Kamera Auf zu forsches Nachfragen nach seiner Person reagiert er mit Schweigen und dreht verlegen den Kopf weg: Bruno Ganz in der SF-Sendung «Box Office». Foto: SF

Die fast schon peinlichen Stille vor den Zuschauer vor dem TV finde ich wohltuend: Im Zusammenhang mit seinem aktuellen Film «Der grosse Kater» wird Bruno Ganz am Mittwoch für die SF-Kino-Sendung «Box Office» interviewt.

Es ist ihm offensichtlich nicht wohl. Er sitzt auf der äussersten Kante des Sofas und wartet jedesmal lange mit seinen Antworten. Oder er schweigt!

Ich finde dies wohltuend, weil mediengeile Promis meist zu schnell und zu vorlaut reden oder wie Béglé laut denken. Anstatt zuerst zu überlegen - zu denken - und erst dann zu reden.

Ich zitiere Tagi:

Auf die Frage, wie er mit dem Alter umgeht und dann erklärt, er habe keine Meinung dazu, sagt er nichts. Zweimal kratzt die Moderatorin mit ihren Fragen am Privatmann Bruno Ganz. Der schaut dann in die andere Richtung, versucht mit Allgemeinplätzen abzulenken und bleibt schliesslich stumm.

Ganz verweigert sich Ganz der vorherrschenden Selbstinszenierung im Showbusiness völlig. Eine wohltuende Abwechslung zu den meisten seiner Kollegen, die sich um jeden Preis im Gedächtnis der Öffentlichkeit zu halten versuchen. Ganz gibt kaum Interviews und wenn, dann nur zu seiner Arbeit. Mit der Boulevard-Presse spricht er grundsätzlich nicht. Er zeigt sich öffentlich nur an Filmpreis-Verleihungen oder Premieren seiner eigenen Filme und Theaterstücke. Bilder von Ganz gibt es lediglich von offiziellen Anlässen.

Das Persönliche von Ganz , ist in einem Satz erzählt: Er ist Sohn eines Schweizer Fabrikarbeiters und einer Italienerin. Er wohnt in Zürich, ist seit Jahren mit der Fotografin Ruth Walz liiert, hat einen 37-jährigen Sohn, der mit vier Jahren erblindete und rührt keinen Alkohol mehr an, seit er vor rund zehn Jahren nach einigen Gläsern zu viel bei einer Probe schwer stürzte.

Kommentar:

Wenn ein Journalist diese Zurückhaltung beanstanden und dem Schauspieler beipielsweise vorwerfen würde, er sei zu wenig offen, er verstecke sich, so würde mich das an jene Journalisten erinnern, welche den bewussten Verzicht auf Homestorys bei Susanne Wille und Franz Fischlin ebenfalls nicht verstehen wollten.

Die grosse Zurückhaltung im Privaten will nicht heissen, man wolle sich dem Publikum vorenthalten. Es lohnt sich immer, ein bewusste Grenze zu ziehen, zwischen Beruf und Privatem. Bruno Ganz gelingt es jedenfalls, zu trennen, was den meisten Promis leider nicht mehr gelingt:

Die totale Tennung von Privat- und Berufsleben.

Chapeau Bruno Ganz!

Donnerstag, 21. Januar 2010

Hat Bundesrat Merz die Nerven oder nur die Fassung verloren-

nachdem er bereits nach der Geiselpanne schon das Gesicht verloren hatte?

Aus Tagi online:

Die permanente Kritik setzt an den Nerven des sonst so ruhigen und freundlich lächelnden Appenzellers zu.

Während der Sitzung von heute Mittwoch verlor Merz nämlich offenbar die Fassung, wie mehrere von Tagesanzeiger.ch/Newsnetz kontaktierte Kommissionsmitglieder bestätigen. Er habe sich für völlige Transparenz ausgesprochen, «ob mit GPK oder PUK ist mir egal». Und dann holte er zu einem überraschenden Rundumschlag aus.

«Betrüger» oder «Gauner»?

Der Finanzminister sagte: Er habe für «diese Gauner» oft genug den Kopf hingehalten, während diese sich «aus dem Staub gemacht» hätten. Die vier Kommissionsmitglieder bestätigen diese Aussage, wobei einer allerdings meint, der Finanzminister habe von «Betrügern» und nicht von «Gaunern» gesprochen.

Weil die Kommissionssitzungen vertraulich sind, will sich kein Politiker offen zur Aussage von Bundesrat Merz äussern. Der Finanzminister sei aber auf grosses Verständnis gestossen. Sie sei an der Sitzung nicht dabei gewesen, erklärt Tanja Kocher, Sprecherin des Finanzdepartements. Sie kenne daher den Wortlaut nicht. «Was ich aber bestätigen kann, ist, dass Hans-Rudolf Merz sich immer für volle Transparenz eingesetzt hat.»

Zum vierten Ausbildungstag des neuen Kommunikationslehrganges vom kommenden Samstag

AUFBAU DES NEUEN LEHRGANGES (UEBERSICHT):

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1. BAUSTEINE DER RHETORIK (12. Dezember)

2. AUSSAGEN und ARGUEMENTE AUF DEN PUNKT BRINGEN (19. Dez)

3. DIALOGIK - ZUHOEREN - FRAGEN (16. Januar)

4. SCHWIERIGE SITUATIONEN, auch im UMGANG mit KUNDEN - Umgang mit Stress und Ueberraschungen (23. Januar)

5. VERHANDELN- aber wie? (30. Januar)

6. PRUEFUNG (6. Februar)

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1. BAUSTEINE DER RHETORIK (12. Dezember)

Sie werden im ersten Modul die wichtigsten BAUSTEINE der angewandten Rhetorik kennen lernen, damit sie diese Erkenntnisse bis zum nächsten Modul festigen können.

1. Der ERSTE Eindruck

Wir lernen uns auch kennen

Sie wissen, wie wir während des Lehrganges arbeiten werden - bis zur Prüfung.

Ich werde Ihnen laufend mitteilen , was prüfungsrelevant ist

2. Start ist die halbe Miete

3. Sich vorbereiten- aber wie?

4. Zeitaspekt

5. Das Wichtigste ist Ihre Einstellung gegenüber dem Kunden und der Sache

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2. AUSSAGEN UND ARGUMENTE AUF DEN PUNKT BRINGEN (19. Dez)

Zeitprobleme der Mitarbeiterkommunikation

Informationsfülle, Informationsschwemme, Informationsmanagement

  1. Information - Informationsflut

    Der durchschnittliche Mensch rettet sich zwar vor der Informationsschwemme durch gezielte Reduktion und bewusstes Abblocken: ... www.rhetorik.ch/Information/Information.html - Cached - Similar
  2. Zeit managen - aber wie?

    3. März 2002 ... Mit der Informationsschwemme umgehen können ... Wo belastet mich die Informationsschwemme? Wieviel Zeit wende ich auf, um Informationen zu ... www.rhetorik.ch/Zeitmanagement/Zeitmanagement.html - Cached - Similar
  3. Knill+Knill Kommunikationsberatung

    Wie können nun Informationsabläufe organisiert werden, damit die Angestellten trotz der Informationsschwemme nicht das Gefühl haben, unterinformiert zu sein ... www.rhetorik.ch/Information/Informationsmanagement.html - Cached - Similar
  4. Die Informationen sammeln – und sinnvoll verarbeiten Beschaffung ...

    File Format: PDF/Adobe Acrobat - Quick View stellten trotz der Informationsschwemme nicht das Gefühl haben, unterinformiert zu sein? In unserem Fall zeichneten wir ... www.rhetorik.ch/Aktuell/05/04_21/in_puncto_4_05.pdf - Similar

Weniger ist mehr, Kommunikationsprozesse vereinfachen

Dieser Beitrag basiert aus Referaten bei Grossveranstaltungen (für Kunden) bei einer Kantonalbank.
Eine Kernbotschaft
So machen Sie die Kommunikation einzigartig: Sie nehmen nur eine Kernbotschaft Sie verknüpfen diese Botschaft mit nur
  • Einem Bild
  • Einer Analogie
  • Einer Geschichte
  • Einer Erzählung
  • Einem Beispiel
Reden Sie einfach und adressatengerecht, so dass Sie alle verstehen. Im Unterricht oder einer Diskussion stellen nur eine Frage. Wenn Sie vor mehreren Leuten reden, sprechen Sie immer nur mit einer Person länger als nur 5 Sekunden. Wenn Sie sich verändern und verbessern, arbeiten Sie jeweils nur an einem Lernpunkt oder Lernbild. Sich auf einen Punkt, eine Sache konzentrieren können, bringt Erfolg. Dieses Fokussieren hat etwas mit Achtsamkeit zu tun und ist beim Zuhören wichtig. Wenn Sie die Zahl Eins in der Kommunikation beherzigen, wird das Kommunizieren viel einfacher und Sie werden sehen: Ihr Ausdruck wird künftig einen Eindruck hinterlassen.
  1. Mut zum Vereinfachen

    Alpha Artikel vom Juli 2005: Mut zum Vereinfachen. www.rhetorik.ch/Vereinfachen/Vereinfachen.html - Cached - Similar

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3. DIALOGIK - ZUHOEREN - FRAGEN (16. Januar)

  1. Hoeren, Hinhoeren, Zuhoeren

    Es gibt einen Unterschied zwischen Hören, Hinhören und Zuhören. ... Vom Hören über das Hinhören zum aktiven Zuhören zu kommen. ... www.rhetorik.ch/Hoeren/Hoeren.html - Cached - Similar
  2. rhetorik.ch aktuell: Zuhören, Fragen, Argumentieren

    27. Apr. 2008 ... www.rhetorik.ch aktuell: (27. Apr, 2008). Zuhören, Fragen, Argumentieren. Rhetorik.ch Artikel zum Thema: Reden über das Reden ... www.rhetorik.ch/Aktuell/08/04_27/index.html - Cached
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    4. SCHWIERIGE SITUATIONEN UND KUNDEN - Umgang mit Stress (23. Januar)

  1. LINKS:
    1. Stress

      Jederman erlebt Stress. Stress ist eine natürliche Reaktion des Körpers auf Druck, Spannung oder Veränderung. Eine gewisse Dosis an Stress kann das Leben ... www.rhetorik.ch/Stress/Stress.html - Cached - Similar
    2. Stressbewältigung

      In vielen Gesprächen mit Leidtragenden zeigt sich vielfach, dass das Problem darin liegt: Es fehlt oft an der notwendigen Kenntnis, wie Stress sinnvoll ... www.rhetorik.ch/Stressbewaeltigung/Stressbewaeltigung.html - Cached - Similar
    3. Stressoren. Zurück zum Artikel. Stressoren. Zurück zum Artikel. www.rhetorik.ch/Stress/Stressoren.html - Cached - Similar
    4. Redeangst überwinden - aber wie ?

      Stress kann via Bewegung abgebaut werden. Personen, die bewusst ruhig ... Mit Bewegungen, die nicht zur Aussage gehören, wird dann der Stress abgebaut (z. ... www.rhetorik.ch/Redeangst/Redeangst.html - Cached - Similar
    5. Deeskalationsrhetorik

      10. Febr. 2007 ... Stress: Die Fähigkeit, Stress zu ertragen und mit Stress umzugehen. Stress. Beeinflussung: Kenntnis der Selbst- und ... www.rhetorik.ch/Deeskalation/Deeskalation.html - Cached - Similar
    1. Kundenreklamationen

      28. Okt. 2006 ... Kundenreklamationen. ... Kundenreklamationen. von Marcus Knill. Weniger Reklamationen, dank ... Kunden wertschätzen. Wünsche ernst nehmen. ... www.rhetorik.ch/Reklamationen/Reklamationen.html - Cached - Similar
    2. Den Chef kritisieren- aber wie?

      Mit Kritikern umgehen · Kritikgespräche · Kundenreklamationen · Harvardkonzept · Bossing · Mobbing. von Marcus Knill. Viele Menschen trauen sich nicht, ... www.rhetorik.ch/Kritik/Chef.html - Cached - Similar
    3. Kritikgespräche

      Mit Kritikern umgehen · Den Chef kritisieren- aber wie? Kundenreklamationen · Harvardkonzept · Bossing · Mobbing. von Marcus Knill. Kontrollkonflikte ... www.rhetorik.ch/Kritik/Kritik.html - Cached - Similar
    4. Mit Kritikern besser fertig werden

      22. Nov. 2006 ... Online Artikel (extern) · Kritikgespräche · Den Chef kritisieren- aber wie? Kundenreklamationen · Harvardkonzept · Bossing · Mobbing ... www.rhetorik.ch/Kritik/Kritiker.html - Cached - Similar
  2. Schwierige Gesprächsituationen

    Es lohnt sich, schwierige Situationen zu simulieren und sich in einem fachgerechten Coaching mit den gewünschten Situationen vor der Kamera ... www.rhetorik.ch/Gespraech/Gespraech.html -Cached - Similar

Mittwoch, 20. Januar 2010

Peter Hasler wird neuer Post-Präsident

Nachfolger von Claude Béglé

Peter Hasler
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Peter Hasler (Bild: Reuters)
Der Bundesrat hat Peter Hasler, den früheren Direktor des Schweizerischen Arbeitgeberverbandes, zum neuen Verwaltungsratspräsidenten der Post ernannt. Er tritt ab sofort die Nachfolge von Claude Béglé an, der am Dienstag zurückgetreten ist.

tsf. Die Post-Spitze bleibt nur wenige Stunden unbesetzt. Bereits am Tag nach dem Rücktritt Claude Béglés hat der Bundesrat überraschend Peter Hasler, den früheren Direktor des Arbeitgeberverbandes, zum neuen Verwaltungsratspräsidenten der Post gewählt.

Nicht nur Cyberchondrie kann Aengste auslösen

EinBILDungen beeinflussen unsere Psyche und Befindlichkeit

Dass die Kraft der Einbildung nicht unterschätzt werden darf, habe ich von einem Neurologen erfahren. Als ich der Gruppe in einem Intensivseminar folgendes Bild gezeigt hatte, nutzte ich sein Wissen.

Hier das Bild, das ich gezeigt hatte: Ein Mädchen wärmt sich die Hände an einem Feuer aus gelben-orangen und roten Papierschnitzeln. Es ist kalt und das Mädchen bildet sich nur ein, es sei ein echtes Feuer.

Ich fragte nun den erfahrenen Arzt aus Oesterreich, ob man wissenschaftlich nachweisen könnte, dass die Körpertemperatur des Kindes durch diesen Einbildungsprozess tatsächlich steige und das Kind das Gefühl von Wärme verspüre.

Als mir dies bestätigt wurde, wurde allen im Seminar bewusst, dass die EinBILDung eine nutzbare Kraft sein kann. (Bereiche Motivation, Selbstheilung, Therapie, Lernen usw.)

Zur Hypochondrie

Laut einem Beitrag 20 Min (18.1.10) holen sich immer mehr Leute im Internet Gesundheitsinformationen. Die gelesenen Gefahren mit den denkbaren Folgen führen oft dazu, dass sich die Menschen - wegen des Gelesenen - schwere Krankheiten einbilden und zum Cyberchonder werden. Symptome von harmlosen Krankheiten können so nach dem "Recherchieren im Netz" zu schweren Krankheiten führen und die Leser leiden dann unter Aengsten. Diese Aengste lösen dann ernsthaften Erkrankungen aus, ohne dass es dazu einen objektiven Befund gibt. Heute machen sich bis zu 10 Prozent der Patienten vor der Arztkonsultation im Internet eine Prognose und suchen (nach Felix Huber, Aerztenetzwerk MEDIX Zürich) eine Erklärung für Ihre Beschwerden. Viele verlieren jedoch beim Surfen und Lesen die Uebersicht.

Bei allen Beeinflussungsprozessen spielen EinBILDungen eine grosse Rolle.

Es ist übrigens auch erwiesen, dass Leute nach dem Lesen der Beipackzettel bei Medikamenten nachher die möglichen Nebenwirkungen recht schnell verspüren. Wenn beisüielsweise im Beipackzettel steht: Das Medikament könnte zu Uebelkeit und Appetitlosigkeit führen. wird es es nachher tatsächlich übel. Als mich vor Jahren ein Autofahrer als Velofahrer auf dem Velostreifen angefahren hatte und die Knieverletzung operiert werden musste, sagte ich dem Anästhesiearzt: Hören Sie, ich bin ein Hypochonder. Alle denkbaren negativen Auswirkungen der Narkose beeinflussen mich negativ. Ich weiss: Aus juristischen Gründen müssen Sie mir alle möglichen negativen Folgen aufzählen. Aber ich will es nicht hören. Mit guten Gefühlen erwachte ich aus der Narkose.

Einbildungen können auch hilfreich sein

Beim "Autogenen Training", bei Motivationsprozesse, Lernbilder werden Bilder zur Beeinflussung genutzt. Uebrigens basiert die Wirkung der Hypnose ebenfalls auf der Wirkung von EinBILDungen. Argumente überzeugen vor allem mit Bildern.

Die Werbung - auch Parteien- nutzen die nachhaltige Wirkung von Bildern.

Bei Kommunikationsprozessen können wir uns dank positiven Bildern sehr schnell entspannen und die Stimmung vor einem Auftritt günstig beeinflussen

Auch das BILD (IMAGE), das wir von einer Person haben, beeinflusst die Aussage.

LINKS: IMAGE - EINBILDUNG und BEEINFLUSSUNG :

rhetorik.ch aktuell: Image schlägt Fakten

18. Okt. 2009 ... Aktuell Artikel · Artikel Inhaltsverzeichnis, Suche in Rhetorik.ch: www.rhetorik.ch aktuell: (18. Okt, 2009). Image schlägt Fakten ... www.rhetorik.ch/Aktuell/09/10_18/ - Cached

  1. Die Kraft der Einbildung

    Einbildungen positiv nutzen Beispielsweise, bei Leitbildern, bei Motivationsbildern wird die Kraft der Einbildung genutzt. Uebrigens schon seit Urzeiten. ... www.rhetorik.ch/Einbildung/Einbildung.html - Cached - Similar
    1. Beeinflussung-Manipulation-Propaganda

      5. Apr. 2000 ... Wer sich mit Manipulation auseinandersetzt, sollte sich auch mit den Beeinflussungstechniken vertraut machen. www.rhetorik.ch/Beeinflussen/Beeinflussen.html - Cached - Similar

Dienstag, 19. Januar 2010

So täuschte das Fernsehen das Publikum

Aus 20 min:

Das Rätsel um den doppelten Prêtre

Als das Schweizer TV-Publikum vorletzten Samstag René Prêtre zum Schweizer des Jahres wählte, weilte dieser in Mosambik. Kein Problem – dachten wohl die meisten, für sowas gibt es ja modernste Technik. Die Sache liegt aber anders. Und: Warum stand ein People-Magazin in Mosambik bereit, als der Herzchirurg von der Nachricht «überrascht» wurde?

Nichts war live: Videobotschaft von Herzchirurg René Prêtre nach dem Gewinn des Swiss Award als Schweizer des Jahres im Zürcher Hallenstadion.
(Bild: Keystone)
Info-Box
Der beliebteste Arzt der Schweiz ist noch zu haben Mit komplizierten Herzoperationen rettet René Prêtre kleinen Kindern das Leben. Sein Herz hat der Star-Chirurg derzeit nicht verschenkt – er ist Single. René Prêtre hat alles, was einen Mann sexy macht: Er rettet Leben, sieht blendend aus und ist äusserst erfolgreich im Job – genau wie die Filmstars in den Krankenhausserien. Und aufgepasst, liebe Frauen, nun kommt aus: Prêtre ist Single! «Es stimmt, ich habe momentan keine Beziehung», bestätigt er auf Anfrage von «Sonntag» am Telefon. Doch Prêtre gibt sich bescheiden: «Über mein Privatleben möchte ich lieber nicht reden.» Eins ist klar: Eine Beziehung mit dem smarten Arzt ist für keine Frau einfach, denn René Prêtre ist als leidenschaftlicher Chirurg, der sich international engagiert, im Dauereinsatz. Seit acht Jahren ist er Chefarzt der Herz-Chirurgie am Zürcher Kinderspital (Kispi) und Professor an der Universität Zürich. Gut möglich, dass darum die Ehe mit Gabriela – auch sie Ärztin – in die Brüche ging. Trotzdem feierten die beiden die letzten Weihnachten mit ihren Töchtern Tatiana und Camille. «Wir sind gute Freunde geblieben», so Prêtre, der in seinen Ferien in den vergangen Wochen herzkranke Kinder in Moçambique operierte. Morgen landet er in Zürich, und am Kinderspital gibts einen grossen Empfang für den Publikumsliebling. René Prêtre: «Seit dem letzten Samstag habe ich mehr als 300 SMS und über 400 Email erhalten. Das ist unglaublich. Ich bin ja gespannt was mich in der Schweiz noch alles erwartet.»

Herzchirurg René Prêtre wurde zum Schweizer des Jahres gewählt. Jubel im Saal, doch war Prêtre zum damaligen Zeitpunkt in Mosambik. Dann die Moderatorin: «Wir haben ihm aber die frohe Botschaft überreichen können und wir schalten jetzt nochmal nach Maputo, nach Mosambik, zu ihm», so Sandra Studer. Sekunden später war auf der Grossleinwand im Studio ein freudig überrascht wirkender Prêtre in Arbeitskleidung zu sehen: «Wow, das ist einfach unglaublich, so eine Anerkennung!» Was SF nicht transparent machte, erklärt jetzt der «SonntagsBlick»: Prêtres Statement war Tage zuvor aufgezeichnet worden – für den Fall, dass er gewinnen würde. Sven Sarbach, SF-Redaktionsleiter Events, räumt ein: «Der Satz der Moderatorin wurde in der Hitze des Gefechts nicht ganz korrekt formuliert; sie hätte sagen sollen: 'Für diesen Fall haben wir eine Videobotschaft erhalten.'» Die Botschaft des Arztes aus Mosambik –

die der Rhetoriktrainer Marcus Knill in seinem Blog als spontan, verständlich auf dem Punkt und «hundertprozentig mediengerecht» lobt

– ist also vorproduziert gewesen: «Es sollte auf keinen Fall der Eindruck entstehen, dass das eine echte Live-Verbindung war,» so Sarbach weiter.

Just dieser Eindruck entstand aber, wie die Berichterstattung belegt: Sogar SF selber sprach auf seiner Website von einer «Videoschaltung nach Moçambique», schreibt die «SonntagsZeitung». Und die Täuschung dürfte die Wahl entscheidend beeinflusst haben. Denn René Prêtre, der gemäss Insidern seit Monaten Wahlkampf betrieb, konnte sich schon bei ­einer vermeintlichen Liveschaltung bedanken, als er zuvor einen Swiss Award gewann: «Der Arzt, über knuddelige afrikanische Kleinkinder gebeugt, musste der Nation an Herz und Nieren gehen», schrieb der «Bund».

War alles schon vor dem Voting entschieden? Fragen über Fragen. Klar ist aber: Vielen Zuschauern kam die Sache spanisch vor. Eine weitere Geschichte verwirrt ebenfalls: Weshalb standen die Journalisten im fernen Afrika bereit, als die Wahl aus 18 Nominierten auf Prêtre fiel? Die «Schweizer Illustrierte» gibt gegenüber der «SonntagsZeitung» zu, dass sie sich die künstlerische Freiheit nahm, also von Zürich aus die romantische Szene beschrieb und ein doppelseitiges Jubelfoto abdruckte, das von einem Teammitglied stammen soll.

Publikumsrat schaltet sich ein

«Wenn der Eindruck entstand, das sei live, finde ich das sehr ­bedenklich», sagt Manfred Pfiffner, der Präsident des Publikumsrates, zur «SonntagsZeitung». Sein Gremium habe die Swiss Awards nicht auf dem Radar. «Aber ich werde sie an der nächsten Sitzung zur Sprache bringen.»

(kub)

Auch im Tagi und in der Sonntagspresse wurde ich so zitiert.

Präzisierung:

Der erste Journalist zitierte mich aus meinem Blog und riss einen Satz heraus und vermischte meine positive Beurteilung mit der Täuschung. Alle anderen Medien übernahmen diese Formulierung.

Meine Beurteilung über die rhetorische Leistung des neu erkorenen "Schweizer des Jahres" anlässlich der Verdankung des Preises wurde in verschiedenen Zeitungen übernommen. Obschon sich mein Lob nur auf den rhetorischen Auftritt bezogen hatte, stellte ich heute in einigen Reaktionen (Mail und Tf) fest, dass es viele Leser gab, die davon ausgegangen sind, dass ich bei meiner Beurteilung vom fragwürdige Vorgehen des Schweizer Fernsehens Kenntnis gehabt und auch das Falschspiel des Fernsehens akzeptiert habe. Dies war aber nicht der Fall.

Es liegt mir deshalb daran, nochmals mit aller Deutlichkeit zu unterstreichen, dass sich mein Lob lediglich auf die kurzen, emotionalen, überzeugenden persönlichen Gedanken des Chirurgen bezogen hatte. Dazu sehe ich heute noch. Als ich die Analyse geschrieben hatte, wusste ich noch nichts von der Vorspiegelung falscher Tatsachen. Ich ging davon aus, dass das Fernsehen die Liveschaltungen vorher minutiös vorbereitet hatte. Wenn jedoch eine Sequenz so präsentiert wurde, als sei sie spontan, finde ich dies nicht nur äusserst unprofessionell. Dies ist und bleibt ein gravierender journalistischer Fehler. Uebrigens: Auch vorbereitet, hatte der neue Schweizer des Jahres aus dem Herzen gesprochen. Er nahm in glaubwürdiger Bescheidenheit die Auszeichnung im Namen aller anderen Helfer entgegen. Alles: Körpersprache, Emotionen, Stimme und Inhalte der Aussage stimmten völlig überein. Sie waren so oder so glaubwürdig! Die journalistische Fehlleistung darf nicht mit der rhetorischen Leistung des Herzchirurgen vermischt werden. Der Fehler im Studio wird bestimmt noch Einiges zu reden geben und die Macher werden aus dieser Panne hoffentlich etwas lernen.

Aus dem Medienspiegel:

Beispiel PERSOENLICH.COM:

SF
Trickserei beim "Swiss Award"
Publikumsrat wird sich mit Sendung beschäftigen.

Stand der "Schweizer des Jahres" schon fest, bevor ihn das Volk per Televoting bestimmte? Diese Frage wirft die "SonntagsZeitung" auf. In der Sendung "Swiss Award" verkündete Moderatorin Sandra Studer vor einer Woche den Überraschungssieger, den Zürcher Herzchirurgen René Prêtre, und sagte kurz darauf: "Wir schalten nochmals nach Maputo." Auf dem Bildschirm sahen die Zuschauer dann den Arzt, der jeweils zwei Wochen im Jahr in der Hauptstadt von Mozambique Kinder mit Herzproblemen operiert, in voller Montur der Arzt: "Wow - einfach unglaublich, so eine Anerkennung."

Ganz anders las sich die Szene gemäss der "SonntagsZeitung" in der "Schweizer Illustrierten", die das Patronat über den Anlass hat: "Als der Fisch serviert wird draussen am Strand, rauscht das Meer, die Luft flirrt bei 29 Grad, reicht Barbara, eine Krankenschwester, ihr iPhone über den Tisch und sagt: ‹Hey René, du bist Schweizer des Jahres!" Die "Schweizer Illustrierte" gibt zu, dass sie sich die künstlerische Freiheit nahm und die romantische Szene von Zürich aus beschrieb. Daneben druckte sie ein doppelseitiges Jubelfoto, das von einem Teammitglied stammen soll.

Und das Schweizer Fernsehen räumt ein, die Botschaft des Arztes aus Mozambique, die der Rhetoriktrainer Marcus Knill in seinem Blog als spontan, verständlich auf dem Punkt und "hundertprozentig mediengerecht" lobt, sei vorproduziert gewesen: "Es sollte auf keinen Fall der Eindruck entstehen, dass das eine echte Live-Verbindung war". Just dieser Eindruck sei aber entstanden, schreibt die "SonntagsZeitung" weiter. Sogar SF selber sprach auf seiner Website von einer "Videoschaltung nach Mozambique". Und die Täuschung dürfte die Wahl entscheidend beeinflusst haben. Denn Prêtre, der gemäss Insidern seit Monaten Wahlkampf betrieb, konnte sich schon bei einer vermeintlichen Liveschaltung bedanken, als er zuvor einen Swiss Award gewann: "Der Arzt, über knuddelige afrikanische Kleinkinder gebeugt, musste der Nation an Herz und Nieren gehen", schrieb der "Bund".

Nun wird sich der Publikumsrat mit der Sendung beschäftigen. "Wenn der Eindruck entstand, das sei live, finde ich das sehr bedenklich", sagt Manfred Pfiffner, der Präsident des Publikumsrates, zur "SonntagsZeitung". Sein Gremium habe die Swiss Awards nicht auf dem Radar. "Aber ich werde sie an der nächsten Sitzung zur Sprache bringen."

Freitag, 15. Januar 2010

Zum dritten Ausbildungstag des neuen Kommunikationslehrganges vom Samstag

AUFBAU DES NEUEN LEHRGANGES (UEBERSICHT):

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1. BAUSTEINE DER RHETORIK (12. Dezember)

2. AUSSAGEN und ARGUEMTNE AUF DEN PUNKT BRINGEN (19. Dez)

3. DIALOGIK - ZUHOEREN - FRAGEN (16. Januar)

4. SCHWIERIGE SITUATIONEN UND KUNDEN - Umgang mit Stress (23. Januar)

5. VERHANDELN- aber wie? (30. Januar)

6. PRUEFUNG (6. Februar)

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1. BAUSTEINE DER RHETORIK (12. Dezember)

Sie werden im ersten Modul die wichtigsten BAUSTEINE der angewandten Rhetorik kennen lernen, damit sie diese Erkenntnisse bis zum nächsten Modul festigen können.

1. Der ERSTE Eindruck

Wir lernen uns auch kennen

Sie wissen, wie wir während des Lehrganges arbeiten werden - bis zur Prüfung.

Ich werde Ihnen laufend mitteilen , was prüfungsrelevant ist

2. Start ist die halbe Miete

3. Sich vorbereiten- aber wie?

4. Zeitaspekt

5. Das Wichtigste ist Ihre Einstellung gegenüber dem Kunden und der Sache

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2. AUSSAGEN UND ARGUMENTE AUF DEN PUNKT BRINGEN (19. Dez)

Zeitprobleme der Mitarbeiterkommunikation

Informationsfülle, Informationsschwemme, Informationsmanagement

  1. Information - Informationsflut

    Der durchschnittliche Mensch rettet sich zwar vor der Informationsschwemme durch gezielte Reduktion und bewusstes Abblocken: ... www.rhetorik.ch/Information/Information.html - Cached - Similar
  2. Zeit managen - aber wie?

    3. März 2002 ... Mit der Informationsschwemme umgehen können ... Wo belastet mich die Informationsschwemme? Wieviel Zeit wende ich auf, um Informationen zu ... www.rhetorik.ch/Zeitmanagement/Zeitmanagement.html - Cached - Similar
  3. Knill+Knill Kommunikationsberatung

    Wie können nun Informationsabläufe organisiert werden, damit die Angestellten trotz der Informationsschwemme nicht das Gefühl haben, unterinformiert zu sein ... www.rhetorik.ch/Information/Informationsmanagement.html - Cached - Similar
  4. Die Informationen sammeln – und sinnvoll verarbeiten Beschaffung ...

    File Format: PDF/Adobe Acrobat - Quick View stellten trotz der Informationsschwemme nicht das Gefühl haben, unterinformiert zu sein? In unserem Fall zeichneten wir ... www.rhetorik.ch/Aktuell/05/04_21/in_puncto_4_05.pdf - Similar

Weniger ist mehr, Kommunikationsprozesse vereinfachen

Dieser Beitrag basiert aus Referaten bei Grossveranstaltungen (für Kunden) bei einer Kantonalbank.
Eine Kernbotschaft
So machen Sie die Kommunikation einzigartig: Sie nehmen nur eine Kernbotschaft Sie verknüpfen diese Botschaft mit nur
  • Einem Bild
  • Einer Analogie
  • Einer Geschichte
  • Einer Erzählung
  • Einem Beispiel
Reden Sie einfach und adressatengerecht, so dass Sie alle verstehen. Im Unterricht oder einer Diskussion stellen nur eine Frage. Wenn Sie vor mehreren Leuten reden, sprechen Sie immer nur mit einer Person länger als nur 5 Sekunden. Wenn Sie sich verändern und verbessern, arbeiten Sie jeweils nur an einem Lernpunkt oder Lernbild. Sich auf einen Punkt, eine Sache konzentrieren können, bringt Erfolg. Dieses Fokussieren hat etwas mit Achtsamkeit zu tun und ist beim Zuhören wichtig. Wenn Sie die Zahl Eins in der Kommunikation beherzigen, wird das Kommunizieren viel einfacher und Sie werden sehen: Ihr Ausdruck wird künftig einen Eindruck hinterlassen.
  1. Mut zum Vereinfachen

    Alpha Artikel vom Juli 2005: Mut zum Vereinfachen. www.rhetorik.ch/Vereinfachen/Vereinfachen.html - Cached - Similar

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3. DIALOGIK - ZUHOEREN - FRAGEN (16. Januar)

  1. Hoeren, Hinhoeren, Zuhoeren

    Es gibt einen Unterschied zwischen Hören, Hinhören und Zuhören. ... Vom Hören über das Hinhören zum aktiven Zuhören zu kommen. ... www.rhetorik.ch/Hoeren/Hoeren.html - Cached - Similar
  2. rhetorik.ch aktuell: Zuhören, Fragen, Argumentieren

    27. Apr. 2008 ... www.rhetorik.ch aktuell: (27. Apr, 2008). Zuhören, Fragen, Argumentieren. Rhetorik.ch Artikel zum Thema: Reden über das Reden ... www.rhetorik.ch/Aktuell/08/04_27/index.html - Cached
  3. Schweigen können

    Wir haben einmal in einem Seminar den Redeprozess wir folgt skizziert: "Hören bis zum letzten Wort" d.h. konzentriert, aufmerksam zuhören dann warten, ... www.rhetorik.ch/Schweigen/Schweigen.html - Cached - Similar
  4. Überzeugend antworten

    Nur wer sich vorbereitet, zuhört und reflektiert hat die Möglichkeit, ... Ohne konzentriertes Zuhören können wir beim Antworten nicht lenken. ... www.rhetorik.ch/Ueberzeugen/Ueberzeugen.html - Cached - Simila