Samstag, 14. November 2009

Hintergrundbeitäge ---> EXKLUSIVSEMINAR:

Sie werden an unserer gemeinsamen Weiterbildung möglichst viele unfaire Methoden der Giftrhetorik kennen lernen. Nur wer die versteckten Methoden und Tricks wahrnimmt und kennt, kann sie auch benennen, kontern und souverän reagieren. Wer sich mit der unfairen Dialektik auseinander gesetzt hat, wird auch heikle Situationen meistern - wird weniger irritiert, destabilisiert und verliert bei Ueberraschungen den roten Faden nicht.

Als Methode hat sich bewährt: Gut Zuhören, wahrnehmen, erkennen was gespielt wird und bedacht und flexibel reagieren. So verlieren Sie die Nerven nicht und überzeugen auch in anspruchsvollen Situationen.

z.B.

Rhetorisches Judo bei verbalen Angriffen

von Marcus Knill

Rhetorisches Judo: Selbstverteidigung durch überraschendes Verhalten und geschicktes, intelligentes, flexibles Kontern. Wer bei unverhofften verbalen Attacken gewinnen will ohne zu kämpfen, der muss ein paar wichtige Grundprinzipien kennen. Wir müssen die Spiele erkennen, die gespielt werden. Erste Priorität hat dabei stets die Wahrnehmung. Wir dürfen das unfaire Spiel nicht mitspielen, sonst werden wir zum Spielball. Es gilt die Situation sofort zu klären.
Wir müssen:
  • das Spiel stoppen. Harnäckig sein in diesem Punkt.
  • Nach dem Stopp: Sofort zum eigenen roten Faden zurückkehren
  • Verteidigungsbereitschaft signalisieren.
  • Stärke zeigen. Keine geknickte Haltung, kein eingezogender Kopf, auf Abschwächungen verzichten wie; zögerndes, druckloses Reden, verkrampftes Auftreten, mangelnder Blickkontakt, Konjunktivformulierung, verlegenes Lächeln, mangelnde Standfestigkeit mit den Füssen.
  • Verbal dürfen wir kein Machtvacuum aufkommen lassen mit Gedanken oder Aussagen: "Wahrscheinlich langweile ich Sie", "Vielleicht könnte man eventuell, ..."
  • Sich nicht klein machen. Diese Einstellung reizt nur die bissigen Wölfe. Wir wollen kein Opferlamm sein.
  • Gegner umarmen - dies macht ihn bewegungslos (Nachgeben, mitunter übertrieben, zustimmen, bewundern, loben, Komplimente machen). Gegner verblüffen, irritieren, destabilisieren.
  • Attacken vor allem mit überraschenden Verhaltensweisen kontern. Überraschungen irritieren immer.
  • Gegner leer laufen lassen oder elegant lahm legen.
  • Situation entgiften
  • sich nicht anstecken lassen vom unfairen Verhalten
  • sich sogar antizyklisch verhalten. Das Gegenteil tun von dem, was erwartet wird.
  • Beachten: Gefühle springen rasch hinüber und infizieren uns. Deshalb: Wenn Gefühle dominieren, bewusst die Distanz vergrössern, sich nicht anstecken lassen. Balance suchen.
  • Kühlen Kopf bewahren. Distanz gewinnen - Kontrolle via Kopf.
Keinenfalls:
  • unterhalb der Gürtellinie zurückschlagen
  • zurückpöbeln
  • noch härter zurückschlagen
  • sich provozieren lassen.
  • Techniken der Kampfrhetorik gebrauchen.
Rhetorisches Judo gegen Störer (aus dem Rhetorik newsletter)
Der Schweizer Kommunikationsberater Marcus Knill meint zur Frage, wie man sich gegen Störattacken zur Wehr setzen kann:
  • Grundsätzlich: Nehmen Sie jeden Gegner ernst. Gehen Sie nicht auf dessen aggressiven Ton ein. Und klären Sie sofort die Situation!
  • Stoppen Sie die Attacke, indem Sie sehr bestimmt das Wort ergreifen. Kehren Sie direkt zu Ihrem Rede-Thema zurück.
  • Signalisieren Sie mit Ihrer Körpersprache Verteidigungsbereitschaft: aufrechte Haltung, erhobener Kopf, entspannte Miene. Halten Sie Blickkontakt!
  • Machen Sie sich nicht klein durch relativierende Äusserungen. Lassen Sie Ihrem Gegner auch keinen Spielraum für weitere Attacken.
  • Loben Sie Ihren Gegner: "Ich schätze Ihren kritischen Verstand und Ihre Fähigkeit, Dinge auf den Punkt zu bringen, aber ...". Der verblüffte Angreifer hält inne. Das gibt Ihnen Zeit zu erläutern, wieso die Attacke falsch war.
  • Lassen Sie sich nicht von der Emotionalität Ihres Gegners anstecken. Mit fairen Äusserungen und Humor punkten Sie beim neutralen Publikum.
Rhetorik.ch
  1. rhetorik.ch aktuell: Auch Ärzte müssen medientauglich sein

    Damals, als die Aerzte den slowakischen Präsidenten behandelt hatten, sind Fotografen aufs Dach gestiegen und versuchten ins Krankenzimmer hinein zu ... www.rhetorik.ch/Aktuell/09/03_18/index.html - Cached - Similar
  2. [PDF]

    AUCH ÄRZTE MÜSSEN MEDIENTAUGLICH SEIN

    File Format: PDF/Adobe Acrobat - View as HTML Marcus Knill hat das Kommunikationsverhalten der behandelnden Ärzte analysiert und ... Auch Ärzte müssen auf derartige überraschende Auftritte vorbereitet ... www.rhetorik.ch/Aktuell/09/03_18/03_09.pdf
  3. rhetorik.ch aktuell: Ärzte müssen auch medientauglich sein

    22. Jan. 2009 ... Auch Ärzte müssen für derartige überraschende Auftritte trainiert werden. Die Voten von drei Ärzten der Universitäts-Klinik für Allgemeine ... www.rhetorik.ch/Aktuell/09/01_22/index.html - Cached - Similar
  4. rhetorik.ch aktuell: Ärzte vor Mikrofon und Kamera

    Als behandelnder Arzt von Daniel Albrecht erklärte er in der NZZ am Sonntag Therapien und Perspektiven des verletzten Skirennfahrers. ... www.rhetorik.ch/Aktuell/09/02_01/index.html - Cached - Similar

Supplement:

Arthur Schopenhauer: Eristische Dialektik - Kunstgriffe

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 Übersicht Einleitung
20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 Erläuterungen Handbuch
Folgende Links ersetzen uns ein schriftliches Dossier:

Toxische Kommunikation

11. Jan. 2004 ... Toxische Kommunikation ist Gift für die Seele und schädigt das Selbstbewusstsein. Um Gegenstrategien entwickeln zu können, gilt es toxische ... www.rhetorik.ch/Toxisch/Toxisch.html - Cached - Similar
  1. TTT-Formel als Lenkungstechnik

    28. Juli 2007 ... Wir haben bei Ueli Maurer und Hansjörg Fehr verschiedentlich festgestellt, dass beide in Interviews die TTT - Formel geschickt anwenden. ... www.rhetorik.ch/TTT/TTT.html - Cached - Similar
  2. [PDF]

    WIE UELI MAURER LENKT UND FÜHRT

    File Format: PDF/Adobe Acrobat - Quick View Die TTT-Formel lautet: Touch–Turn–Talk. Wird eine Frage gestellt, muss zuerst die Fra- ge berührt (Touch) werden, das heisst, sie ist ... www.rhetorik.ch/Aktuell/07/08_14/08_07.pdf

Echosignale als Gesprächslenkungstechnik

Mit dem Echosignal "Im Auto" ist nur eine Einzelinformation in Frageform herausgegriffen worden. Dank des Echosignales können bei Gesprächen Details ... www.rhetorik.ch/Echosignale/Echosignale.html - Cached - Similar
  1. Manipulationstechniken

    In der Praxis ist es wichig, Manipulationstechniken zu erkennen. Vergleichen Sie auch die Seiten Argumentationstechniken , Unfaire Dialektik oder Unredliche ... www.rhetorik.ch/Manipulation/Manipulation.html - Cached - Similar
  2. Schwarze Rhetorik

    4. Jan. 2007 ... Manipulationstechniken stehen in Rhetorikseminaren hoch im Kurs. Viele möchten verstehen, wieso sie immer wieder Opfer von Manipulation ... www.rhetorik.ch/Mobbing/schwarze_rhetorik.html - Cached - Similar
  3. Beeinflussung-Manipulation-Propaganda

    5. Apr. 2000 ... Zur Manipulation und Beeinflussung gehört aber auch der Adressat, der durch Kenntnis der Manipulationstechniken und Schärfen seiner ... www.rhetorik.ch/Beeinflussen/Beeinflussen.html - Cached - Similar
  4. Kommunikationsschulung - aber wie?

    Anstatt den Partner auch bei den härtesten Auseinandersetzungen stets ernst zu nehmen; wurde hartes Ellbogenverhalten und der rücksichtsloser Kampf ... www.rhetorik.ch/Kampfrhetorik/Kampfrhetorik.html - Cached - Similar
  5. Wie kann man Medienkampagnen kontern

    Wie kann man Medienkampagnen kontern (Persönlich Februar 2003). Rhetorik.ch, 1998-2003 © K-K Kommunikationsberatung, Knill.com. www.rhetorik.ch/Medienkampagne/Persoenlich.html - Cached
  6. Medienkampagnen

    Was ist eine Medienkampagne. ... Neben Medienkampagnen gibt es auch PR-Kampagnen, Werbekampagnen oder ... Wie kann man Medienkampagnen kontern? ... www.rhetorik.ch/Medienkampagne/Medienkampagne.html - Cached - Similar

  1. Skandale

    Bahnt sich ein Skandal an, stecken die meisten Betroffenen zuerst den Kopf in den Sand. Sie warten einmal ab und unternehmen nichts. ... www.rhetorik.ch/Skandal/Skandal.html - Cached - Similar
  2. Medien und Skandale

    Medien, Skandale,Journalismus, Skandaljournalismus. www.rhetorik.ch/Medienskandale/Medienskandale.html - Cached - Similar
  3. Unfaire Angriffe

    Unfaire Angriffe. von Marcus Knill. Ich werde unfair angegriffen - was soll ich tun? ... Wenn der Angriff in einer Arbeitgruppen oder einem Team passiert, ... www.rhetorik.ch/Unfair/Angriff.html - Cached - Similar
  4. [PDF]

    Durchsetzungsmöglichkeiten / Intervention

    File Format: PDF/Adobe Acrobat - Quick View nur für wirklich harte, unfaire Fälle / Angriffe. Die beste Methode, es nicht erst zu solchen unfairen Angriffen kommen zu lassen, ist, ... www.rhetorik.ch/Durchsetzen/intervention.pdf - Similar
  5. Dissoziation

    Wenn Sie persönlich angegriffen werden: Dissoziieren Sie! Persönliche Angriffe kann man wegstecken, indem man sich bewusst von schlechten Angriffen lösen ... www.rhetorik.ch/Dissoziation/Dissoziation.html - Cached - Similar

  6. Antizyklisches Verhalten

    Antizyklisches Denken und Handeln lohnt sich bei vielen Kommunikationsprozessen im Alltag. Wenn es um Leben und Tod geht, beispielsweise im Operationssaal, ... www.rhetorik.ch/Antizyklisch/Anti.html - Cached - Similar
  7. [PDF]

    Ausg. 95-26/27.12.-Seite 2

    File Format: PDF/Adobe Acrobat - Quick View Antizyklisches Denken und Handeln lohnen sich bei vielen Kommunika- ... Antizyklisches Verhalten lohnt sich in vielen Situationen. Checkup ... www.rhetorik.ch/Alphaartikel/95_2612_98_3.pdf

  1. Rhetorische Torpedos

    7. Febr. 2004 ... Jemand versucht, Ihnen zwischen Tür und Angel ein Gespräch aufzuzwingen. Jemand möchte Ihre Aussage bewusst und systematisch entwerten. ... www.rhetorik.ch/Torpedo/Torpedo.html - Cached - Similar

  1. Unfaire Dialektik

    Bei diesen Taktiken (es sind nicht nur dialektische Tricks) gibt es nur eines: darauf hinweisen, dass man ernstgenommen werden will. ... www.rhetorik.ch/Unfair/Unfair.html - Cached - Similar
  2. Unredliche Methoden

    Der folgende Katalog über "unfaire Dialektik" dient aber auch dazu, Diskussionen in den elektronischen Medien fundierter zu beurteilen. ... www.rhetorik.ch/Unredlich/Unredlich.html - Cached - Similar
  3. 5) Negative Aussagen und Unterstellungen nie wiederholen, dafür Stopsignale setzen und unfaire Dialektik entlarven. 6) Immer genau zuhören. ... www.rhetorik.ch/Medienrhetorik/10Gebote.html - Cached - Similar
  4. Die Kraft der Einbildung

    Leider sind sich viele Ausbilder zu wenig bewusst, dass sie den Lernenden das entsprechende Lernbild einbilden müssten. Ein guter Aus-bildner ist im Grunde ... www.rhetorik.ch/Einbildung/Einbildung.html - Cached - Similar
  5. Wortwoertlich nehmen

    Ein - bilden, Ein Bild wird in unserem Gehirn eingeprägt. ... Doch Einbildung ist negativ besetzt, weil wir bei eingebildeten Menschen davon ausgehen, ... www.rhetorik.ch/Woertlich/Woertlich.html -Cached - Similar

Donnerstag, 12. November 2009

Unglaublich:

Wie kann man nur so uneinsichtig sein?

Bundespräsident Merz machte Fehler um Fehler. Er findet jedoch, er habe alles gut gemacht zu haben.

Er habe alle Ziele erreicht.

Niemand könnte ihm sagen, was man hätte besser machen können.

Unglaublich: Seine Ziele hatte er nicht erreicht. Am Kundenbankgeheimnis haben sich die Amerikaner nicht -wie prognostiziert - die Zähne ausgebissen.

Die Geiseln sind immer noch nicht in der Schweiz.

- Merz hatte eigenmächtig gehandelt als er nach Tripolis reiste

- Er koordinierte seine Aktionen nicht mit dem EDA

- Er vergass im Vertrag, das Wichtigste - nämlich die Geiseln - zu erwähnen

- Er wehrte sich nicht, als er - entgegen aller Gepflogenheiten - nicht vom Staatschef empfangen wurde. D.h. er liess sich auf der Nase herumtanzen

(Ich verweise auf meine Protokolle)

Bundesrat Merz spielte nur Einigkeit zwischen ihm und dem EDA. Die Bilder zeigen deutlich, dass dem nicht so ist.

Wenn er im Interview sagt, niemand sei schuldig, so zeigt dies: Bundesrat Merz ist blind für Fehlleistungen.

Einmal gibt er den Medien einen Blankocheck, dann sagt er im gleichen Atemzug, er sei von den Medien ungerecht behandelt worden.

Ich zitiere 20 Min und wir staunen: Bundesrat Merz findet, er habe alles gut gemacht!

«Ich musste die Reise nach Tripolis machen»

Es war ein schwieriges Jahr für Bundespräsident Hans-Rudolf Merz. Trotzdem zieht er eine positive Bilanz. Im Interview mit 20 Minuten Online spricht Merz über die Libyen-Affäre, das schwierige Regieren unter Aufsicht der Medien und den Ratschlag an seine Nachfolgerin.

Bilanzinterview mit Bundespräsident Hans-Rudolf Merz

«Es war ein schwieriges Jahr mit vielen Überraschungen. Wenn man die Resultate betrachtet, ging kein einziges Dossier schief. Deshalb ziehe ich persönlich eine positive Bilanz der Präsidentschaft.» Bild: Daniel Rihs

Was ist Ihre persönliche Bilanz dieses Präsidialjahres? Hans-Rudolf Merz:

Es war ein schwieriges Jahr mit vielen Überraschungen. Wenn man diese Umstände berücksichtigt, war es ein gutes Jahr. Wir haben die gesetzten Ziele erreicht.

An welche Ziele denken Sie?

Die Schweiz ist nicht mehr auf der grauen Liste der OECD. Steuerprojekte wie die Familienbesteuerung, die kalte Progression oder die Mehrwertsteuer haben die Hürden genommen. Wir haben Schwierigkeiten im Zusammenhang mit der UBS geregelt und unter anderem beim Abbau des Bundesengagements einen grossen Gewinn erzielt. Wenn man die Resultate betrachtet, ging kein einziges Dossier schief. Deshalb ziehe ich persönlich eine positive Bilanz der Präsidentschaft.

Die Bevölkerung urteilt anders. Bei einer kürzlich veröffentlichten Umfrage von «L'Illustré» haben Sie im letzten Jahr stark an Sympathiewerten verloren. Wie erklären Sie sich das?

Ich habe zwar Zweifel an der Aussagekraft dieser Umfrage. Es wurden lediglich 600 Personen befragt, und ich kenne die genaue Fragestellung nicht. Aber ich akzeptiere, dass es in schwierigen Zeiten auch schwieriger ist, einen guten Ruf zu haben. Viele Schweizer haben Angst um ihren Job. Andere Länder haben unseren Finanzplatz unter Druck gesetzt und unsere Reputation in Zweifel gezogen. Und es gab natürlich auch den Zwischenfall mit Libyen. Das ist kein Ruhmesblatt. Unter diesen Umständen kann ein Bundespräsident nicht einfach nur beliebt sein. Er muss auch Entscheide treffen, die nicht unbedingt Beliebtheit bringen. Deshalb überrascht mich das Resultat nicht.

Sie sprechen von einem Erfolg in allen Dossiers. Stimmt das auch bei Libyen? Ist die Schweiz weiter als vor dem 20. August, als Sie nach Tripolis reisten?

Ja, wir sind weiter. Aber die Situation ist sehr komplex. Ich habe nicht bei Null angefangen. In einer ersten Phase hat sich das Aussendepartement EDA unter Bundesrätin Micheline Calmy-Rey sehr stark um eine Lösung bemüht. Aber es ist gestrandet. Die Libyer haben gesagt, die Türen sind verschlossen.

Viel Erfolg brachte Ihre Reise nach Tripolis aber auch nicht.

Doch. Der Erfolg besteht bereits darin, dass mein Besuch wieder Bewegung in die Sache gebracht hat. Vorher ging nichts mehr. Ich bin zuversichtlich, dass es eine Lösung geben wird. Ich kann Ihnen heute nur nicht sagen, wann und wie. Es ist eine Blackbox.

Nach Ihrem Besuch in Tripolis wagten Sie noch die Prognose, dass die Geiseln bis Ende August zurückkehren würden.

Wir haben es bei Libyen mit einer schwer einschätzbaren Gegenseite zu tun. Die Schweiz ist ein Rechtsstaat und kann nur mir rechtsstaatlichen Mitteln zwischenstaatliche Schwierigkeiten lösen. Darum der Vertrag. Libyen hingegen hat alle Möglichkeiten. Es kann die beiden Schweizer im Land zurückbehalten oder sie verschwinden lassen, wie wir es erlebt haben.

War es nicht zumindest eine Fehleinschätzung, dass Sie dem libyschen Premierminister vertraut haben wegen der Rückkehr der Geiseln?

Das ist keine Fehleinschätzung. Wenn solche Abmachungen im zwischenstaatlichen Verkehr nicht funktionieren, was dann?

Haben Sie die lokalen Gepflogenheiten unterschätzt?

Bevor ich 1997 in die Politik kam, habe ich in über 20 Ländern gearbeitet, auch im Nahen Osten. Deshalb kenne ich diese Gegend recht gut. Insofern kann man mir nicht vorwerfen, ich sei naiv wie der kleine Hansli an die arabisch-muslimische Kultur herangegangen. Ich wusste, dass es manchmal Geduld braucht, um mit Arabern zum Erfolg zu kommen. Sie mögen unsere nervöse Lebenshaltung nicht. Ich bin enttäuscht, dass mir der Premierminister, also eine wichtige Person, schrieb, vor Ende August kämen die beiden Schweizer zurück. Und bis heute sind sie nicht zurück.

Wollten die Libyer das Problem damals überhaupt lösen?

Die Bereitschaft zur Lösung des Problems war vorhanden. An der Bundesratssitzung vom 19. August habe ich noch gesagt, ich gehe nicht nach Libyen. Denn es gab zwei Punkte im Vertrag, die mir nicht gepasst haben. Libyen wollte drei Genfer Polizisten sanktionieren und eine Entschädigung. Beide Punkte habe ich in Tripolis herausgestrichen. Geld bezahlen wir ohnehin nicht, sonst hätten alle Schweizer im Ausland ein Preisschild auf der Brust.

Warum sind Sie am 20. August nach Tripolis gereist, obwohl sie am Tag zuvor noch nicht gehen wollten?

Am 19. August nach 18 Uhr hat hier in meinem Büro das Telefon geklingelt. Es war der libysche Premierminister, der gesagt hat: «Kommen Sie morgen.» Da sagte ich: «Ich würde diese beiden Punkte gerne nochmals anschauen.» «Nein, kommen Sie. Es ist alles bereit.» Ich sagte: «Aber wir haben keine Überflugrechte und keine Landerechte.» «Doch», sagte er, «ich habe alles organisiert.» Er hat mich richtiggehend beschworen. Später werde es nur noch schwieriger. Dann komme der Ramadan.

Hat Sie das überzeugt?

Ich habe gesagt, «Ja, also gut.» Und noch am gleichen Abend habe ich das Flugzeug bestellt. Um 22 Uhr haben wir übrigens noch den Abbau des UBS-Engagementes kommuniziert. Am nächsten Morgen ging ich hier zum Büro hinaus und habe meinen Leuten gesagt: «Ich habe ein mulmiges Gefühl.» Denn ich habe gesehen, dass etwas Aussergewöhnliches auf mich zu kommt. Aber ich wusste auch, dass ich handeln musste. Wenn zwei Mitbürger nicht aus einem anderen Staat ausreisen dürfen, kann die für sie zuständige Regierung nicht einfach nichts tun.

Sie finden trotzdem rückblickend, dass die Reise nach Tripolis richtig war?

Ja. Und ich würde sie wieder machen. Ich musste sie machen. Jemand musste in diese Blase stechen. Frau Calmy-Rey hat getan, was sie als Aussenministerin konnte, aber als ihr Departement nicht weiter kam, musste jemand etwas unternehmen. Und wer kann dann etwas tun? Der Bundespräsident. Ich musste es tun.

Einen Monat nach Ihrem Besuch in Tripolis haben Sie Gaddafi in New York getroffen, wo er Ihnen ebenfalls versprochen hat, sich für die Rückkehr der Geiseln einzusetzen. Dort wurden Sie nochmals enttäuscht.

Das Gespräch war eigentlich erstaunlich gut. Gaddafi hat mich keine Minute warten lassen, was ein gutes Zeichen war. Und wir sprachen 45 Minuten, was lange ist. Er hat am Anfang seine Hochachtung gegenüber der Schweiz geäussert. Das Land sei für ihn immer ein Staat mit hoher Rechtssicherheit und Verlässlichkeit gewesen. Darum sei sein Sohn Hannibal mit der hochschwangeren Frau nach Genf zum Gebären gekommen. «Und genau in dieser Situation», sagte Gaddafi, «geht Ihr so mit meinem Sohn um.» Von allen Ländern der Welt hätte er das erwartet, aber nicht von der Schweiz. Dieser Frust sitzt bei dieser Familie immer noch sehr tief. Und in Libyen ist Gaddafi der Staat, und der Staat ist Gaddafi. Wer das eine verletzt, verletzt auch das andere.

Was sagten Sie?

Ich versuchte ihm klar zu machen, dass wir auch keine Freude haben am Vorgehen der Genfer Polizei.

Sie kritisieren die Genfer Polizei?

Ich hatte Informationen, wie die Verhaftung von Gaddafi in Genf ablief. Sie war unnötig. Mit zwanzig bewaffneten Polizisten in ein Schlafzimmer eindringen, in dem eine hochschwangere Frau liegt, ist unverhältnismässig. Da können Sie mir sagen, was Sie wollen. Genf hat sich bis heute nicht bewegt. In Tripolis habe ich mich für das Vorgehen entschuldigt, das «unnecessary» und «unjustified» (unnötig und ungebührlich) war. Ich habe nicht gesagt «illegal» und «unlawful» (illegal und ungesetzlich). Ich habe also den Kanton Genf in seiner rechtlichen Stellung in keiner Art kritisiert. Ich habe nur gesagt, dass die Verhaftung unnötig war.

Hat Gaddafi in New York diese Entschuldigung akzeptiert?

Ich war der Meinung, dass mit dem Vertrag vom 20. August die Basis da war, um das Problem mit Libyen zu lösen. Ich sagte Gaddafi, er solle mir sagen, was man tun kann. Aber kurz vor dem Treffen in New York wurden die Polizeifotos von Hannibal veröffentlicht. Gaddafi hat mir gesagt, er fände diese erneute Erniedrigung seiner Familie unglaublich. Die beiden Schweizer waren damals im libyschen Aussenministerium, die Pässe lagen auf dem Tisch, die Ausreisevisa waren bereit, und dann kam die Veröffentlichung der Polizeifotos durch eine Westschweizer Zeitung.

Fanden Sie die Publikation problematisch?

Wir leben in einem demokratischen Rechtsstaat. Wir haben die Pressefreiheit, die Meinungsfreiheit und die Religionsfreiheit. Wir sind uns gewöhnt, dass wir uns von den Medien alles mögliche gefallen lassen müssen. Aber die Libyer nicht. Das ist wieder diese Asymmetrie. Die Libyer können sagen: «So nicht.»

Denken Sie, die beiden Geiseln wären heute zurück, wenn die Polizeifotos von Hannibal nicht veröffentlicht worden wären?

Jawohl. Das sage ich ganz klar: Ohne die Fotos wären die beiden Schweizer zurück. Das bestätigen der Geschäftsträger der Schweizer Botschaft in Libyen und auch die beiden Schweizer selber. An diesem Tag war alles bereit. Das war eindeutig ein Rückschlag.

Wir haben inzwischen Ende November und die Geiseln sind nach wie vor in Libyen. Etwas muss also schiefgelaufen sein. Haben Sie Fehler gemacht?

Ich glaube nicht. Ich habe diese Reise gemacht und mich entschuldigt. Im Gegenzug habe ich im Vertrag die schriftliche Zusicherung erhalten, dass «alle Probleme, die die gegenseitigen Beziehungen belasten» nun ausgeräumt werden. Nachdem Libyen den Vertrag nicht umgesetzt, haben wir im Bundesrat die Suspendierung des Abkommens und die Weiterführung der restriktiven Visa-Politik gegenüber libyschen Staatsangehörigen beschlossen. Ich würde alles noch einmal genau gleich machen. Bisher konnte mir noch niemand sagen, was man anders hätte tun können. Niemand. Die einzige Alternative wäre gewesen, dass ich das Problem aussitze und meiner Nachfolgerin im Bundespräsidium überlasse. Das Schicksal wollte es, dass ich in meinem Präsidialjahr an den Libyen-Fall Hand anlegen musste.

Wenn Sie keine Fehler gemacht haben, wer dann?

Niemand. Es wurden keine Fehler gemacht, auch nicht von den Medien. Ich verurteile die Publikation der Polizeifotos von Hannibal Gaddafi nicht, wir haben Pressefreiheit. Ich stelle einfach fest: Die Veröffentlichung hat uns zurückgeworfen.

Unmittelbar nach Ihrer Tripolis-Reise kam es zu Indiskretionen aus dem Aussendepartement, offenbar mit der Absicht, Ihnen zu schaden. Hat sie dies getroffen?

Das hat mich tatsächlich getroffen. Statt die Kräfte zu bündeln, hat man sie verzettelt. Diese Bündelung gelingt aber mittlerweile.

Sie wurden wegen der Libyen-Affäre in den Medien stark angegriffen. Rücktrittsforderungen wurden laut. Fühlten Sie sich von den Medien ungerecht behandelt?

Selbstverständlich. Aber ich habe darauf nicht reagiert. Ein Bundespräsident muss einstecken können und sachlich bleiben. Man darf einen solchen Fall nicht veremotionalisieren.

Haben Sie denn gar keine Emotionen in dem Fall? Meine Emotionen sind bei den beiden Schweizern und ihren Familien. Davon abgesehen muss ich als Bundespräsident über den Dingen stehen. Ich muss die Verfassung, das Recht und die Staatsräson im Auge haben. Da muss man halt auch Kritik über sich ergehen lassen. Ich habe aus diesem Grund keine Medienkonferenzen und keine Interviews mehr gegeben.

Was Ihnen auch vorgeworfen wurde. Trotzdem war es besser so. Ich musste schweigen. Jede öffentliche Äusserung gibt Anlass zu weiteren Fragen. Eine Sache kann sich so nie beruhigen. Zudem darf man nicht vergessen, dass alle Medienberichte auch in Libyen zur Kenntnis genommen werden, nicht nur die Polizeifotos von Hannibal Gaddafi. Die Welt ist auch in Sachen Kommunikation global geworden. Tripolis hat unsere Informationskanäle im Visier und verfolgt genau, was der Bundespräsident macht.

Glauben Sie, dass die öffentliche Beobachtung und die ständige mediale Begleitung das Regieren schwieriger macht? Sie macht es schwieriger und leichter zugleich. Man muss zwischen dem Transport von Informationen und dem Beurteilen von Informationen unterscheiden. Im ersten Fall helfen die Medien dem Bundesrat bei seiner Arbeit. Bei der Beurteilung ist es anders. Findet man bei wichtigen Entscheidungen in der Meinungspresse Anklang, ist das natürlich eine Unterstützung. Wenn die Meinungspresse auf der anderen Seite Entscheidungen nicht teilt und kritisiert, wird es schwierig. Damit meine ich nicht die kritische Auseinandersetzung mit einem Thema, sondern das Demontieren.

Wie war es in der Libyen-Affäre? Die Meinungspresse hat mich in dieser Angelegenheit nicht unterstützt.

Hat Sie das erstaunt? Ja. Weil mir eben bis heute niemand sagen konnte, was ich anders und besser hätte machen sollen. Auch kein Meinungsmacher. Nur kritisieren und sagen, dass ich nicht nach Tripolis hätte gehen sollen, ist recht und gut. Aber dann soll man auch eine Alternative aufzeigen.

Sie geben mit dem Ende Ihres Präsidialjahres auch den Fall Libyen ab. Müsste der Bundespräsident länger als ein Jahr im Amt bleiben können? Ja. Damit würde man eine grössere Kontinuität erreichen. Die Politik wird im Schlepptau der globalisierten Wirtschaft immer internationaler. Man ist häufiger in Brüssel, London oder Washington und muss internationale Kontakte stärker pflegen als früher. Vor diesem Hintergrund wäre mehr Kontinuität im Bundespräsidium gut. Tatsächlich müsste der Bundespräsident aber auch einen kleinen Stab haben. Ich hatte nur eine einzige Mitarbeiterin aus dem Aussendepartement, die mich in aussenpolitischen Fragen beriet.

Wie lange müsste das Präsidium dauern? Wahrscheinlich sollte man erst einmal mit zwei Jahren beginnen, damit die Kirche im republikanischen Dorf bleibt. Ich war zum Beispiel im Frühling in Budapest an den Feierlichkeiten zum Fall des Eisernen Vorhangs. Ich hatte den Eindruck, alle würden sich kennen. Alle hatten Zeit zum Tafeln und waren per Du. Ich kam mir ein bisschen vor wie ein Fremdkörper. Andere Staatsoberhäupter können die Repräsentation pflegen, wir haben immer noch ein Departement zu führen.

Sie hatten vor gut einem Jahr einen Herzinfarkt und haben jetzt ein turbulentes Präsidialjahr hinter sich. Sind Sie körperlich fit? Ich bin topfit, trotz – oder vielleicht gerade wegen – meines Herzproblems. Ich habe ja fünf Bypässe aus körpereigenem Material. Gesundheitlich hatte ich absolut keine Probleme. Dank der Operation vor einem Jahr ging ich so robust durch das Jahr.

Um Ihrer Partei, der FDP, den zweiten Bundesratssitz zu sichern, könnte ein Rücktritt vor den Wahlen 2011 sinnvoll sein. Treten Sie vorzeitig zurück? Das müssen Sie den Parteipräsidenten Fulvio Pelli fragen.

Warum? Der Parteipräsident kann Ihnen ja nichts vorschreiben. Natürlich kann er. Die Partei hat durchaus Einfluss auf ihre Bundesräte. Bisher war das Signal aus der FDP klar: Bitte, bleib im Bundesrat.

Aber ein Wörtchen werden Sie doch sicher auch mitreden? (lacht) Ja, selbstverständlich. Man denkt natürlich immer mal wieder an einen Rücktritt. In der Libyen-Frage gab es ja auch öffentliche Rücktrittsforderungen an mich. Aber in dieser Situation wäre ein Rücktritt völlig falsch gewesen. Das wäre eine Kapitulation vor einem schwierigen Jahr gewesen. Man kann nicht einfach plötzlich sich und alles in Frage stellen.

Was geben Sie Ihrem Nachfolger mit?

Der Bundespräsident ruft immer in der Nacht des 31. Dezembers seinen Nachfolger an. Ich werde Frau Leuthard sagen, sie solle nicht zuviel planen. Es kommt sowieso anders.

Was hat Ihnen Ihr Vorgänger Pascal Couchepin in der Neujahrsnacht gesagt?

Er hat mir tatsächlich etwas Ähnliches gesagt. Bei ihm haben sich übrigens die Ereignisse ebenfalls überstürzt: Im Sommer 2008 haben wir noch in der Linth-Ebene das grosse Pfadi-Lager besucht und gesungen. Und nur wenige Wochen später war Schluss mit «Hoch auf dem gelben Wagen». Plötzlich wäre fast die UBS hopps gegangen. Und so kann auch Frau Leuthard nicht damit rechnen, dass es ein ruhiges 2010 geben wird. Wir sind noch nicht über dem Berg.

Kommentar: Gravierend finde ich, dass der Bundesrat nicht selbst merkt, dass er gravierende Fehler gemacht hat. Auf einen allfälligen Rückzug angesprochen, sagt er, die FDP (seine Partei) müsste ihn bitten zurückzutreten. Nicht nur, dass Bundesrat Merz seine offensichtlichn Fehler gar nicht sehen - nicht einsehen will. Er scheint auch unfähig zu sein, selbst zu entscheiden, ob er zurücktreten will oder nicht.

Video des Tages

Frechheit siegt

Eine ziemlich aussichtslose Situation: Der Wagen blockiert gleich drei Autos gleichzeitig, die Betroffenen ärgern sich grün und blau und vom Besitzer fehlt jede Spur – das glauben zumindest die Zugeparkten.

Quelle: LiveLeak.com (In 20 Min entdeckt)

Mittwoch, 11. November 2009

Werbung: Genügt es Aufregung zu erzeugen?

Marcus Knill

Wir hatten am letzten Wochenende mit Behinderten zu arbeiten. Das jüngste Plakat mit den provozierenden Aussagen war bereits am ersten Tag ein Diskussionsthema. Es zeigte sich, dass die Behinderten dieser Schockkampagne nichts Gutes abgewinnen konnten. Die Wenigsten wussten, dass der Spruch “Behinderte liegen uns nur auf der Tasche” aufgelöst wurde und in einem zweiten Schritt unter dem Satz: BEHINDERTE LIEGEN UNS AUF DER TASCHE der Nachsatz angefügt wurde: “WENN WIR DIESE FAEHIGKEIT NICHT NUTZEN!” Dieser Nachtrag war jedoch kleiner dafür in deutlichem Rot gedruckt.

Die heftig geführte Diskussion der Behinderten machte mir bewusst, dass es bei dieser Plakataktion ums VERSTEHEN und MISSVERSTEHEN geht. Die Macher der mehrjährigen Kampagnen sahen in ihrer Aktion einen guten Beitrag FUER die Behinderten. Die Plakate weckten tatsächlich Aufmerksamkeit und man redete darüber. Die Behinderten selbst, die von der gestaffelten Aktion keine Ahnung hatten, ärgerten sich jedoch grün und blau. Eine Organisation hatte sogar in den Plakate Anzeichen übler Nachrede und Verleumdung erkannt und klagte die Auftraggeber ein.

Gute Werbung kann mehr als nur Aufmerksamkeit zu wecken __________________________________________

Ich frage mich, ob mit dem Erzeugen von Aufregung den Behinderten das Ziel dieser Kampagnen bereits erfüllt ist? Es darf bezweifelt werden, dass die teure Aktion (sie kostete immerhin 6 Millionen) dazu führt, dass Behinderte vermehrt integriert werden. Etwas hatten die Werber sicher nicht berücksichtigt: Die selektive Wahrnehmung der Menschen. Leser und Macher dürfen in der Webung nicht aneinander vorbei reden. In wissenschaftlichen Untersuchung über die Wahrnehmung von Plakataussagen hat sich eindeutig gezeigt, das vor allem DAS nachhaltig wirkt, das DIE EIGENE MEINUNG STUETZT. Gegenteilige Meinungen wird in der Regel ausgeblendet.

Schon einmal gab es 2003 ein ähnliche irritierende Kampagne ___________________________________________

Ich blende zurück:

Die eigenwillige Antirassismuskampagne mit provozierenden Aussagen und Bildern führte bereits im Herbst 03 zu einen ähnlichen Wirbel wie bei der heutigen Behindertenplakataktion. Damals wurde mit Worten und farbigen Bildern provoziert

Das Kalkül des Initianten Sigi Feigel, dem medial versierten Präsidenten der Stiftung gegen Rassismus und Antisemitismus schien auch aufzugehen: Mit relativ wenig Aufwand wurde mit einer Provokation grosse Aufmerksamkeit erzielt:

Kaum hingen jedoch die ersten Plakate mit simple Klischees und hässliche Vorurteilen kam es zu einem Medienwirbel. Beispielsweise stand auf einem Plakat in fetten Lettern: “Woher haben die Kosovo-Albaner ihre Autoradios?” Daneben lachte ein holzschnittartig gezeichneter Männerkopf mit Goldzahn. Nur wer beim genaueren Hinsehen das Kleingedruckte lesen konnte, erfuhr die Antwort: “Aus dem Fachgeschäft, wie die meisten Schweizer auch.”

Hernach hagelte es Kritik. Die Welle an Kritik riss nicht ab: Weil das Kleingedruckte von den Betrachtern kaum gelesen werden konnte, wurde die ganze Aktion beanstandet. Die Bilder und die fettgedruckten Texte würden sogar die Vorurteile zementieren, hiess es. Man schaue in erster Linie die Bilder an. Bilder würden nachhaltiger wirken als Worte usw.

Sigi Feigel, der für die Kampagne verantwortlich war, reagierte zuerst gelassen. Er sei erfreut über die Kritik, fand er, sie gehöre zum Konzept. Man wolle bewusst wachrütteln, vor allem die Jungen, denn “bei denen kann man noch etwas bewirken”. Und: Den Jungen gefalle die Kampagne. Der “Vater der Antirassismusplakate” bestätigte diese Absicht, er habe mit den provokativen Sprüchen d.h. den “visualisierten Vorwürfen” die Bevölkerung bewusst irritieren und wachrütteln wollen.

Dass die provokativen Vorwürfe vielePassanten missverstehen werden und es zu vielen kritischen Stimmen kommen wird, überraschte mich nicht.

Werber müssten sich mit vielleicht auch mit wahrnehmungspsychologischen Phänomenen intensiver auseinander setzen. _____________________________________________

Um zu erkennen, dass Bilder mehr als Worte bewirken, brauchen wir kein Psychologiestudium. Es zeigte sich damals: Die Auflösung der Aussagen auf den Antirassismusplakaten war zu klein geschrieben und wurde von den Passanten sehr selten wahrgenommen.

Die NZZ am Sonntag teilte damals unsere Analyse: Es könne bei der Antirassismusaktion schief gehen, wenn man glaube, den Teufel mit dem Belzebub austreiben zu können. Nach der NZZ hätte man argumentativ schon noch ein bisschen mehr leisten müssen, wenn zuerst die gross aufgemachten rassistische Vorurteile, welche mit Wort und Bildern zusätzlich verstärkt wurden, nachträglich wieder erfolgreich abgebaut werden sollten. Das Erreichen von Aufmerksamkeit darf nicht das oberste Ziel der Werbung sein.

Die NZZ am Sonntag vom 2. November O3 meinte schrieb unter dem Titel “Kampagne gegen Rassismus ist kontraproduktiv”, dass die breit gestreute Plakatkampagne gegen den Rassismus die Vorurteile zementiere, anstatt sie abzubauen. Dies habe eine Analyse mit 120 Testpersonen bestätigt. Walter Bösch von der Marketingberatungsfirma Management-Tools gestand ein, nachdem er eine Wahrnehmungsanalyse durchgeführt hatte:

“Die Kampagne ist derart missverständlich, dass die Gefahr der Fehlinterperetationen gross ist.”

Untersuchungen bestätigen diese Bedenken _______________________________

Passanten wurden am Hauptbahnhof Zürich in Speziallabors mit Plakatsujets konfrontiert bei der mit riesige Schrift die Vorurteile gezeigt werden und und im Kleingedrucktem die Entlarvung des Klischeedenkens gegeben wird. Wie vermutet, werden die kaum lesbaren verbalen Pointen kaum wahrgenommen: Während der ersten Sekunden der Wahrnehmung, erregt das Kleingedruckte bei allen Personen weniger als drei Prozent der Aufmerksamkeit. Selbst wenn nur drei Sekunden lang das Plakat betrachtet wird, fixieren die Augen über 90% das rassistische BILD mit dem fett gedruckten Vorurteil. Und nur höchstens zu 10% die Auflösung. Plakate werden übrigens kaum länger als drei Sekunden betrachtet.

Fazit: Bei allen Kommunikationsprozessen entscheidet letztlich bei den Wahrnehmungsprozessen der Empfänger. Wird eine Botschaft falsch verstanden, so ist der Sender schuld. Dies gilt auch bei den heutigen Behindertenplakaten und ist im Grunde genommen nichts Neues!

Übrigens: Es konnte auch nachgewiesen werden, dass die Plakataktion ” “Kampagnen gegen die Schwarzarbeit” ebenfalls ein Rohrkrepierer war. Nachträglich zeigte sich: Diese Werbekampagne war hinaus geschleudertes Geld und eindeutig kontraproduktiv. Es darf vermutet werden, dass die angeblich so originellen Plakate "gegen" (sprich "für") die Behinderten beim Publikum keinen Meinungswandel verursachen konnten.

Marcus Knill
Mittwoch, 11. November 2009 um 18:18 Uhr

Zum individuellen Coaching: Ueberzeugen - aber wie?

In jedem Anfang wohnt ein kleiner Zauber! (Hesse)

Erfolg dank Überzeugen

von Marcus Knill

Der Glaube kann uns niemals von etwas überzeugen, was unserer Erkenntnis zuwiderläuft. -- John Locke
Überzeugend antworten, Mit Argumenten Überzeugen, Person-Thema-Verhalten und 7 Regeln
Andere überzeugen bringt Erfolg. Es genügt nicht, nur gut zu sprechen, um andere zu überzeugen und für sich und seine Gedanken zu gewinnen. Es geht auch nicht nur um gutes Argumentieren oder das verständliches Reden. Überzeugen ist mehr. Die Frage müsste alle Politiker, Führungskräfte, Verkäufer und Ausbilder beschäftigen: Warum überzeugt eine Person und die andere nicht, obwohl beide das selbe sagen?
Was heisst Überzeugen?
Nur wenn eine Botschaft einleuchtet, begriffen wird und der "Sender" glaubwürdig ist, überzeugt sie. Rhetorik und Überzeugungsfähigkeit lässt sich nur zum Teil erlernen. Denn die positive Wirkung auf andere Personen hängt von drei wichtigen Bereichen ab:
  1. Von der Persönlichkeit, die etwas sagt.
  2. Von den Dialogischen Elementen: Fühle ich mich angesprochen?
  3. Von der Botschaft, der Akzeptanz der Argumentation und des Inhaltes. Auch Kopf und Herz spielen bei Überzeugungsprozessen eine Rolle.
Dies ist das Person-Verhalten-Thema- Dreieck.
Zur Persönlichkeit
Die Wirkung der Person ist ausschlaggebend. Ist sie glaubwürdig? Wirkt sie echt und natürlich? Die Qualifikation der Person, die Akzeptanz dieser Person ist wesentlich. Es lohnt es sich also, in erster Linie an der Persönlichkeitsschulung zu arbeiten. Wer überzeugen will, muss im Lot sein, muss seine Schwächen und Stärken kennen und an die Botschaft glauben, die vermittelt werden soll.
Kontakt schaffen
Vor allem der Blick schafft Kontakt! Wer andere beim Sprechen nicht ansieht, wird sie nicht oder nur schwer vom eigenen Anliegen überzeugen können. Wer beim Sprechen am Partner vorbeischaut, wird unglaubwürdig wirken. Wer offen in die Augen schaut, wirkt ehrlich. "Kannst Du mir in die Augen schauen?" kennzeichnet die Bedeutung des Blickkontaktes für die Glaubwürdigkeit des Gesagten. Die meisten Leute schauen beim Reden am Gesprächspartner vorbei, in der Regel nach oben. Wir haben erlebt, dass der Blickkontakt dann automatisch stimmt, wenn wir uns voll und ganz für das Gegenüber interessieren. Das "Anstieren" oder Fixieren des Gesprächspartners - es wird als unangenehm und aufdringlich empfunden. Der Gesprächspartner hat dann den Eindruck, er soll unter Druck gesetzt werden - ist dann beim Coaching auch kein Thema mehr. Wer während des Sprechens an den Blickkontakt denkt, wirkt lächerlich.
Ein Trainer hat jüngst notiert:
"Übrigens: Wenn Ihr Gesprächspartner nervös reagiert oder sogar zu stottern beginnt, war Ihr Blickkontakt zu intensiv, zu druckvoll. Denn auf zu viel Druck wird der Gesprächspartner entweder ausweichend oder mit Gegendruck reagieren. Beides ist für die positive Atmosphäre im Gespräch nicht förderlich. Der Blickkontakt hängt nicht nur vom Gesprächsthema, sondern auch vom Gesprächspartner ab. Manch ein Gesprächspartner muss mit stärkeren Argumenten und auch mit stärkerem Blickkontakt überzeugt werden, während das bei einem anderen Gesprächspartner nicht notwendig ist. Es gilt also, auf jeden Gesprächspartner und jedes Thema mit einem unterschiedlichen, individuellen Blickkontakt zu reagieren. Diesen richtigen und angemessenen Blickkontakt zu finden, kann man leicht üben und trainieren."
  • Tipp 1: "Fixieren Sie Ihren Gesprächspartner nicht! Denn diese Technik der unfairen Dialektik erzeugt meist unnötige Aggression.
  • Tipp 2: "Anschauen bedeutet nicht, nur in die Augen des Gesprächspartners zu gucken. Suchen Sie sich mehrere Punkte im Gesicht Ihres Gesprächspartners, die Sie dann abwechselnd anschauen. So vermeiden Sie unangenehme Reaktionen und den Fixier-Effekt.
  • Tipp 3: "Überlegen Sie sich, wie wichtig das Thema und der Gesprächspartner für Sie sind.
  • Tipp 4: "Passen Sie Ihren Blickkontakt und Ihre übrige Mimik der Bedeutung Ihrer Worte an."
Vereinfachen der Dialoge
Wer Du-orientiert spricht und das Gegenüber wertschätzt, kann auch auf solche Tipps verzichten. Wer sich akzeptiert und sich voll und ganz auf das Gegenüber einstellt, strahlt automatisch Sicherheit und Kompetenz aus. Die innere Einstellung ist massgebend. Die Dialoge sind dann viel einfacher. Verbindung schaffen wir, wenn es uns gelingt, eine Brücke zum Gegenüber aufzubauen. Dazu gehört nicht nur der Blickkontakt. Eine Person die Dialogik gross schreibt, hat immer gute Voraussetzungen zu überzeugen. Dann sie geht auf die Interessen des Gegenübers ein, kann zuhören, stellt Fragen. Eine Persönlichkeit überzeugt aber auch dann, weil sie das Thema qualifiziert behandelt. Die Qualifikation des Redners wird an der Untermauerung des Themas durch Fakten erkennbar. Wer keine Fakten bringt, wird in die Nähe jener Politiker gerückt, die lediglich schön reden oder lediglich Stammtisch-Parolen vermittelt. Beides ist einer Fachperson abträglich. Das Thema muss durchdacht sein und die Aussagen eindeutig und unmissverständlich vorgebracht werden. Mit vielen Worten wenig zu sagen - das sollte die Praxis mancher Blender bleiben. Wir benötigen Fakten und Argumente um zu überzeugen. Wenn die Fachkenntnisse, der Hintergrund oder die stichhaltigen Argumente fehlen, überzeugt die gesamte Persönlichkeit nicht. Im Dreieck Persönlichkeit, Verhalten und Thema sind bei den Überzeugungsprozessen alle Ecken wichtig: Die Persönlichkeit, das Verhalten gegenüber dem Adressaten und das Thema. Jeder Mensch muss sich passend zu seiner Persönlichkeit verhalten. Tut er das nicht, so wird über ihn gesagt, dass er entweder übertreibt, ein Angeber ist oder sein Licht unter den Scheffel stellt. Das Verbindungsglied zwischen der Persönlichkeit und dem Verhalten ist die Sozialkompetenz. Gleichzeitig gibt es zwischen der Persönlichkeit und dem Thema eine Verbindung. Wer über etwas redet, wovon er nichts versteht, wird schnell entlarvt und als Schwätzer oder als inkompetent bezeichnet. Das Verbindungsglied zwischen Persönlichkeit und Thema ist die Fachkompetenz. Das Thema und das Verhalten hängen ebenfalls zusammen. Wer sich nicht so verhält, wie er spricht, wer etwas fordert und sich selbst nicht an seine Forderungen hält, wird als Pharisäer bezeichnet. Das Verbindungsglied zwischen Thema und Verhalten ist die Überzeugung. So bilden Fachkompetenz, Sozialkompetenz und Überzeugung ein weiteres Dreieck. Auf keinen dieser Komponenten kann verzichtet werden.
Ohne Kernbotschaft, kein Überzeugen
Von einem Thema, von einem Anliegen lässt sich jeder Mensch nur durch stichhaltige Argumente wie aktuelle Statistiken, Arbeitsergebnisse oder Logik überzeugen. Deshalb gilt es bei jedem Votum, jeder Ueberzeugungsrede, jedem Verkaufsgespräch zuerst die Kernbotschaft (Hauptargument) herauszuschälen. Die eigene Überzeugung allein reicht nicht aus, das Gegenüber zu überzeugen. Es gilt stets zu bedenken: Selbst wenn die Botschaft, das Argument stichhaltig ist, kommt es immer auch auf das rhetorisch geschickte Vorgehen an.

Ueberzeugen in Beruf und Alltag

Es liegt mir daran, anlässlich der Arbeit mit Videofeedback folgende Zusatzinformationen zu vermitteln, die Sie jederzeit zu Hause wieder abrufen können.

Mit dieser kurzen Einführung will ich Ihnen bewusst machen, dass Kommunikation etwas GANZHEITLICHES ist. Wir werden uns vor allem mit der Wirkung der Personen beschäftigen und der Frage nachgehen, weshalb wir im Alltag überzeugen oder auch nicht.

Wir verzichtenim Coaching auf rezeptorientierte oder theaterorientierte Tipps oder Rezepte. Dafür gehen wir der Frage nach, wie wir auch unter Druck und in schwierigen Situationen dennoch natürlich, glaubwürdig und echt kommunizieren können. Weil wir in unterschiedlichen Rollen überzeugen müssen, können wir nicht einfach alles ungefiltert sagen, was wir denken. Es gilt stets die Balance zu finden zwischen - sich ernst nehmen und sich adressatengerecht verhalten. Es besteht ein Spannungsfeld zwischen NATUERLICHKEIT und KONZESSIONEN gegenüber den Adressaten (Anpassungen). Die Kunst des Ueberzeugens besteht darin, beide Anliegen (Natürlichkeit und Rücksichtnahme) unter einen Hut zu bringen.

Selbstsicherheit ist gut und wichtig. Doch hat übertriebene Selbstdarstellung nichts mehr zu tun mit der geforderten Natürlichkeit. Offen, klar, eindeutig formulieren ist nicht zu Verwechseln mit Tatklosigkeit. Auch wenn Sie Sie selbst bleiben, müssen wir uns immer situativ verhalten. 90 Prozent des Eindrucks wird durch unser Erscheinungsbild und unser Auftreten, unser Verhalten bestimmt.

Deshalb sind:

- Die Rolle, die wir innehaben

- unsere Kleider

- unsere Körpersprache

- unsere Stimme

- und das, was wir sagen

keine Nebensächlichkeiten.

Wir müssen in verschiedensten Situationen überzeugen können, ohne Theater zu spielen. Wir müssen künftig unsere Aussagen konkret auf den Punkt zu bringen.

Schwerpunkte unserer Ausbildung sind: Wahrnehmung, Zuhören, Verstehen- Verstanden werden. Verständlichkeitshelfer.

Das Wichtigste vorweg:

Das Zauberwort: EINSTELLUNG

Bei der Einstellung geht es um die innere Haltung. Stimmt die innere Haltung mit dem überein, was wir denken, so stimmt die Stimme ebenfalls mit dieser Stimmung überein und der Körper sendet automatisch die Signale, die unserer Einstellung sendet.

Es sollte ein Medienkonferenz werden, die Einigkeit und Geschlossenheit signalisiert. Doch das Verhalten der Akteure sagt mehr als die abgelesenen Worte. Die dunkeln Farben, die Spannung in der Muskulatur, die Blicke und das gespielte Lächeln müssen nicht kommentiert werden.

(Bildquelle Blick)

Man braucht kein Samy Molcho zu sein, um zu sehen, wie es hinsichtlich Beziehungsebenen zwischen den beiden Ministern bestellt ist. Der Körper kann nicht lügen. Die Auseinandersetzung mit dem fragwürdigen SMS von Calmy - Rey , das grosse Zerwürfnis - trotz Entschuldigung der Aussenministerin - ist den beiden Kontrahenten nicht nur ins Gesicht geschrieben. Wer glaubt, man könne Risse in der Beziehungsebene plötzlich so rasch rasch kitten, täuscht sich. Es gibt keinen Seelen Araldit, der hilft, wenn zu viel Geschirr zerschlagen auf der Beziehungsebene.

Beobachtungsübung: Beschreiben Sie den Gesichtsausdruck, die Haltung und formulieren Sie, wie die zwei Akteure auf Sie gewirkt haben.

FAZIT: DIE EINSTELLUNG WIRKT SICH ZWANGSLAEUFIG AUF DIE KOERPERSPRACHE AUS. FOLGLICH..........

Wir können nur überzeugen, wenn unsere EINSTELLUNG mit dem - was wir sagen - übereinstimmt!

&&&&&&&&&&&&&&&&&&&&&&&&&

Nachlese :

Mit guten Gefühle denke ich an das gemeinsame TUN in Donaueschingen zurück. Morgen geniesse ich das Wochenende. Mir wurde an diesem Intensivseminar bewusst, dass man nur durch das TUN - durch eigenen Erleben - effizient lernt. Obschon ich persönlich während des Seminares auch Dutzende von "rhetorischen Fehlern" gemacht hatte, glaube ich gespürt zu haben, dass die Kernbotschaft unseres Seminars verstanden worden:

Ich kann andere nur überzeugen, wenn ich selbst von meiner Aussage überzeugt bin.

Er ist erstaunlich, wie viel verziehen wird, wenn man die eigene Ueberzeugung - das Feux sacré - spürt. Mein Wunsch für den Alltag: Dran- bleiben und sich weiterhin Spiegel als Lernhelfer zu Nutze machen. Es gibt Hofnarren, denen ich vertrauen kann. Bestimmen Sie Ihre Hofnärrin oder Ihren Hofnarren. Um die Nachhaltigkeit zu sichern, gilt es nun: TUN - TUN - TUN (lernen Sie weiterhin praxis- und prozessorientiert )

LINKS:

Mit Spiegeln die kommunikative Kompetenz verbessern

Jean-Paul Sartre hat diese Thematik im Theaterstück 'Bei verschlossenen Türen' aufgegriffen: Ein Raum ohne Spiegel. Der eine sieht sich nur im Andern - in ... www.rhetorik.ch/Spiegel/Spiegel.html - Cached - Similar

  1. Erfolg dank Überzeugen

    24. März 2007 ... Der ganz Unrecht hat, ist leichter zu überzeugen als einer, der zur Hälfte Recht hat. -- Ralph Waldo Emerson Der Glaube kann uns niemals von ... www.rhetorik.ch/Ueberzeugen/Erfolg.html - Cached - Similar
  2. Mit Argumenten überzeugen

    Kommunikation, Gespraech, Auftritt, Reden, Weiterbildung. www.rhetorik.ch/Ueberzeugen/Argumente.html - Cached - Similar
  3. Überzeugend antworten

    Kommunikation, Gespraech, Auftritt, Reden, Weiterbildung. www.rhetorik.ch/Ueberzeugen/Ueberzeugen.html - Cached - Similar

  1. Natuerliche Kommunikation

    Kommunikation, Training, Natuerlichkeit Auftritt, Reden, Weiterbildung. www.rhetorik.ch/Natuerlich/Natuerlich.html - Cached - Similar
  2. [PDF]

    IST NATÜRLICHES KOMMUNIZIEREN LERNBAR?

    File Format: PDF/Adobe Acrobat - View as HTML 22. Juni 2005 ... Willkommen im Simulator: Natürlich kommunizieren? Eigentlich eine Selbstverständlichkeit ... ernst ist – alles andere als natürlich ist. Die ... www.rhetorik.ch/Aktuell/05/06_22/06_2005_black.pdf - Similar

Results 1 - 10 of about 165 from www.rhetorik.ch for Balance. (0.18 seconds)
  1. Die Balance finden

    balance artikel. Ausführlicher Artikel · Kurzgefasster Artikel · Rhetorik.ch, 1998-2007 © K-K , Weblinks sind erwünscht. Bei Weiterverwendung ist Autoren- ... www.rhetorik.ch/Balance/Balance.html - Cached - Similar
  2. Die Balance finden

    Wir müssen die situationsgerechten Balance finden im Spannungsfeld: Ich- Bezogenheit und Integrationsfähigkeit.d.h. Beides darf nicht vernachlässigt werden. ... www.rhetorik.ch/Balance/Lang.html -Cached - Similar