Gravierender Faux pas
Aus Tagi
Scharfe Kritik am «Blick»
Rhetorik.ch Blog
Persönliche Gedanken
von Marcus Knill
zu Aktuellem.
Gravierender Faux pas
Aus Tagi
Ihre E-Mail wurde abgeschickt.
Stösst dem Presserat sauer auf: Schweinegrippe-Artikel mit integriertem Inserat im «Blick» vom 2.November 2009.
Kommentar: Dies ist ein eindeutiger Verstoss gegen den "Code of Conduct" zur Trennung von Werbung und redaktionellen Inhalten des Verbandes Schweizer Presse. Das Inserat ist nicht als Inserat gekennzeichnet!
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marcus knill
um
08:56
Ein Bild, das unsere Stimmung positiv beeinflusst
Eines von Giacomettis Bergell-Bildern : «Sommerwiese bei Stampa» (1910). Bild: Kunstmuseum Bern
Man könnte Giacometti vorwerfen, er klammere alles Düstere aus. Frage: ist es nicht legal, sich einmal nur auf das Schöne zu konzentrieren?
Mir gefällt dieses Bild. Es beeinflusst unsere Stimmung positiv.
Notiert von
marcus knill
um
08:05
Zur Medienschelte des Bundespräsidenten Merz
Ich zitiere einen Politologen im Blick:
Politologe Lukas Golder hat Verständnis für Merz – aber auch für die Kritik an ihm.
Merz beschwert sich, dass die Journalisten nur kritisierten, aber keine Vorschläge lieferten, wie die Geiseln heimzuholen wären. Wäre das denn Aufgabe der Medien?
Früher galt die Überwachung der Politik als zentrale Aufgabe der Presse, eigene Vorschläge wurden von ihr nicht erwartet. Doch in den letzten Jahren sind die Zeitungen eigenständiger und politischer geworden. Ein Beispiel: Samuel Schmid musste harsche Kritik für seine Politik im VBS einstecken – gleichzeitig haben aber auch viele Medien konstruktive Vorschläge gemacht, wie die Armee zu reformieren wäre. In der Libyen-Frage ist das schwieriger, weil die Regierung in der Aussenpolitik freie Hand haben sollte. Eine zentrale Anregung der Medien gilt aber nach wie vor: Merz sollte besser kommunizieren.
Merz ist stark in der Defensive, weil immer neue, für ihn unangenehme Details auftauchen. Hat er denn «nur» ein Kommunikationsproblem?
Die Rolle von Merz muss sicher kritisch diskutiert werden: Er inszenierte sich schnell als Weisser Ritter und Macher, steht nun aber nur als Ankündigungsminister da. Diplomatie wird heute immer stärker zu einem öffentlichen Prozess. Da kann es sinnvoll sein, die Medien einzuspannen – etwa um Druck auf den Verhandlungspartner zu erzeugen. Aber dafür muss man strategisch denken können und zum richtigen Zeitpunkt das Richtige kommunizieren. Merz hätte besser einige Tage mit seiner Medienoffensive zugewartet. Mit seinem Kniefall vor Gaddafi hat er zudem grosse Erwartungen geweckt, die er nie erfüllen konnte.
Bei einigen Politikern gelten die Medien als Sündenböcke: Nur wegen der aufgeregten Berichterstattung seien die Geiseln noch nicht frei. Müssen die Medien Selbstzensur üben?
Nicht in jedem Fall überwiegen das öffentliche Interesse und der Wunsch nach Transparenz. Gerade in der Aussenpolitik ist Diskretion oft zentral. Es geht zwischen Ländern ähnlich wie im Schweizer Bundesrat darum, Kompromisse in schwierigen Sachfragen zu finden ohne dass jemand öffentlich das Gesicht verliert. Ich hätte mir manchmal gewünscht, dass die Interessen der festgehaltenen Schweizer in den Medien wie im Fall der Veröffentlichung von Polizeifotos von Hannibal Gaddafi höher gewichtet werden. Und manchmal, dass durch die massive personalisierte Kritik an Hans-Rudolf Merz nicht noch der Bundespräsident indirekt zur dritten Geisel von Libyen wird.
Kommentar: Politologe Golder bestätigt erfreulicherweise unsere bisherigen Analysen:
Die Kommunikation lässt zu wünschen übrig.
Es lohnt sich, Medien als Partner zu behandeln
Bei der Aussenpolitik ist Diskretion zentral.
Was Bundesrat Merz nicht gelernt hat: Dann zu reden, wenn reden angesagt ist und dann zu schweigen, wenn schweigen angesagt ist.
Das unglückliche Komunikationsmangement hat dem Image des Bundesrates Merz gewaltig geschadet.
Was ist mit Merz los?
Die Journalisten würden davon leben, ihn fertigzumachen, beklagte sich Bundespräsident Hans-Rudolf Merz (FDP, 66) laut «Mittelland-Zeitung» gegenüber einem Journalisten des Blatts. Auf Fragen zur Libyen-Affäre habe Merz wütend zurückgegeben: «Das ist wie eine Inquisition.» Und vor allem: Merz zeigte sich einmal mehr uneinsichtig. Niemand habe ihm bisher in der Libyen-Affäre «einen Fehler nachweisen können». Keinen Fehler? Hat Merz nicht im Alleingang den Kniefall-Vertrag von Tripolis unterschrieben? Ist er nicht ohne die zwei Geiseln nach Hause geflogen? Sind sie nicht noch immer in der Gewalt von Gaddafi? Merz redet sich immer tiefer ins Elend. Und produzierte schon wieder einen Alleingang. Radio DRS brachte gestern aus (2.11.): Die Ankündigung von Merz im letzten SonntagsBlick,
dass die Verhandlungen für das Doppelbesteuerungsabkommen mit Italien sistiert würden, war ein weiterer Sololauf.
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Merz hat die Sistierung noch gar nicht dem Bundesrat vorgelegt! Sie ist nicht abgesprochen. Merz habe das am Wochenende im Interview zum ersten Mal gesagt, zitiert das Radio den Bundesratssprecher André Simonazzi. Nicht mal das eigene Departement war informiert. «Solche Sololäufe schwächen die ganze Regierung und insgesamt auch unser Land», sagte Ständerätin Simonetta Sommaruga. Was ist mit diesem Mann los? Das fragt sich längst auch seine Partei, die FDP. «Ich bin froh, wenn das Jahr zu Ende ist», sagt FDP-Ständerätin Christine Egerszegi. Will heissen, wenn das Präsidialjahr von Merz zu Ende ist. Er mache sich «langsam Sorgen», sagte FDP-Nationalrat Philippe Müller im Radio. Zu den Sololäufen müsse jetzt Merz selbst, aber auch der Gesamtbundesrat klar Stellung nehmen, fordert Müller. Merz zur Einsicht bringen könnte kraft seines Amtes am ehesten FDP-Präsident Fulvio Pelli. Aber der stellt sich noch immer demonstrativ hinter ihn. Pelli sagte gestern «Tagesanzeiger.ch»: «Herr Merz ist keine Belastung.» Doch wer stoppt Merz dann? Von links bis rechts gibt es kaum noch Politiker, die nicht hoffen, dass Merz bald zurücktritt. Im eigenen Interesse und in dem des Landes. «Er wird immer mehr zur tragischen Figur», sagt ein FDP-Mann.
(Quelle Blick-online)
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marcus knill
um
18:42
JUGENDGEWALT
Wie lange noch müssen wir dies einfach so hinnehmen?
Aus 20 Min:
Das spätere Opfer war gemeinsam mit einem Kollegen auf dem Nachhauseweg, als ihnen drei junge Männer entgegen kamen. Plötzlich nahm einer der Unbekannten den Schweizer in den Schwitzkasten und verlangte Geld.
Als er dieses nicht erhielt, schlug er mit der Faust ins Gesicht des Jugendlichen. Dieser konnte sich aus der Umklammerung befreien und flüchten. Er musste zur Behandlung aber ins Spital.
(ap) Am gleichenTag (Quelle Tagi):
Ihre E-Mail wurde abgeschickt.
Ort des Verbrechens: Hier wurde der Familienvater niedergeschlagen. (Bild: Stefan Hohler /TA)
Der 42-jährige Mann ging um 17.30 Uhr mit seinen beiden Kindern durch die Fussgängerzone in Niederhasli. Als ihnen ein mit zwei Burschen besetztes Mofa entgegenkam, forderte er den Lenker mit Handzeichen auf, langsamer zu fahren.
Der schwarz gekleidete Mofafahrer hielt an, und der Mann sprach ihn auf seine Fahrweise an. Der Jugendliche schlug ihn daraufhin unvermittelt so kräftig ins Gesicht, dass der Mann das Bewusstsein verlor und zu Boden stürzte.
Mit Fäusten und Tritten traktiert
Dann traktierte er den wehrlosen Verletzten vor den Augen von dessen Kindern mit Fäusten und Füssen weiter, wie die Kantonspolizei Zürich am Montag mitteilte. Anschliessend stiegen die Jugendlichen wieder aufs Mofa und fuhren davon.
Mit starken Kopf- und Brustprellungen sowie Zahnverletzungen musste der 42-Jährige in ein Spital gebracht werden. Laut Angaben von Polizeisprecher Martin Sorg war er ansprechbar, musste aber sicher bis Montagmittag noch im Spital bleiben.
Über die genauen Hintergründe, die zur Tat führten, konnte Sorg keine Auskunft geben. «Der Fall ist aber einzigartig in seiner Brutalität», so Sorg. Wie in solchen Fällen üblich, bekommen die Angehörigen der Opfer von der Polizei Informationen, wo sie professionelle Hilfe erhalten können. Auf Wunsch können sich die Geschädigten dann mit diesen Institutionen in Verbindung setzen.
Zeugenaufruf:
Der Schläger trug schwarze Kleider, einen Kapuzenpullover und einen schwarzen Helm mit weisser Musterung. Er lenkte ein schwarzes Mofa. Personen, welche zur Identität des Mofafahrers oder seines Begleiters sachdienliche Angaben machen können, werden gebeten, sich mit der Kantonspolizei Zürich, Tel. 044 247 22 11, in Verbindung zu setzen.
(tif/se/sda)
Nachtrag (Blick):
Ganz Niederhasli hat den Töffli-Schläger gejagt – erfolgreich. «Die Täterbeschreibung war so detailliert, dass heute ein Tatverdächtiger verhaftet werden konnte», sagt der Sprecher der Kantonspolizei Zürich Martin Sorg zu Blick.ch. Täter: Ein 15-jähriger Serbe Bei dem Verhafteten handelt es ich um einen 15-jährigen Serben, der in Dielsdorf wohnt. «Geschnappt wurde er allerdings in Niederhasli», so Sorg. Der Beifahrer des Töffli-Schlägers, ein 17-jähriger Schweizer, konnte ebenfalls verhaftet werden.
Kommentar: Zum Reifeprozess Jugendlicher gehört auch der Umgang mit Kritik, mit Frust, mit Stress, mit Belastungen. Sich Beherrschen zu lernen oder das Gegenüber zu achten, muss genau so gelernt werden, wie lesen und schreiben.
Nachtrag 10. Nov (20 Min):
Der 53-jährige Mann und seine 55-jährige Lebenspartnerin waren in der Nacht auf Samstag um halb fünf Uhr früh in der Rebgasse auf dem Heimweg, als plötzlich die vier Männer daherkamen und auf den Mann einprügelten. Der 53-Jährige wurde von hinten zu Boden geschlagen und in Bauch und Gesicht getreten.
Mehrere Knochenbrüche
Als seine Begleiterin entsetzt zu schreien begann, schlug ihr einer ins Genick. Sie schützte ihr Gesicht mit den Händen und bekam dann einen Fusstritt auf Brusthöhe. Dabei wurden ihr mehrere Rippen gebrochen. Ihr Partner erlitt einen Armbruch und einen Kopfschwartenriss.
Ein Strassenwischer, der den Angriff zufällig während seiner Arbeit beobachtete, alarmierte die Polizei. Diese nahm in der Folge vier Schweizer im Alter zwischen 19 und 22 Jahren fest. Das Quartett wird dem Haftrichter zugeführt, wie es weiter hiess; Ermittlungen laufen.
Laut einem Sprecher der Staatsanwaltschaft ist noch kein Motiv erkennbar; zwischen Opfern und Tätern bestehe keine offensichtliche Verbindung. Ob die Täter betrunken oder unter Drogen waren, sei unklar. Einer wohne im Stadtkanton, die drei anderen im stadtnahen Baselbiet.
Die Behörden suchen Zeugen sowie allfällige weitere Opfer - möglicherweise hat das Quartett noch mehr auf dem Kerbholz: Vor diesem Angriff habe ein anderer Strassenwischer eine Schlägerei bei der Theodorsanlage beobachtet, bei der ein Mann niedergeschlagen worden und blutend davon gelaufen sei.NAchtrag 20 Min 17.12.09
Bereits am Vormittag kam es auf dem Schulareal zu einer Auseinandersetzung zwischen einem 14-jährigen Schweizer und einem 15-jährigen Mazedonier, die von Mitschülern unterbunden werden konnte. Auf dem Heimweg gerieten die beiden Kontrahenten wieder aneinander, sie die Kantonspolizei Zürich mitteilt.
Dabei versetzte der 14-Jährige seinem Widersacher einen Schlag gegen Kopf, sodass dieser zu Boden ging und regungslos liegen blieb. Mit schweren Kopfverletzungen musste er mit der Ambulanz ins Spital gefahren werden. Die Polizisten verhafteten den jungen Schweizer kurz nach der Tat an seinem Wohnort.
Nicht geschieht - Wird die Jugendgewalt einfach zur Selbstverständlichkeit? - Es geht in gleichen Manier weiter (Blick, 20 12.09):
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marcus knill
um
18:29
Auftritt in der Oeffentlichkeit
Aus der Praxis für die Praxis
Wichtige Hinweise im "Umgang mit Medien und Journalisten"
Der rote Faden zu meinem Beitrag an der Veranstaltung vom 5.11.09
Zur Einstimmung folgender Beitrag ( LINKS):
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********************
Beantworten Sie folgende Fragen:
Das Telefon kingelt. Ein Journalist meldet sich und will von Ihnen eine Auskunft über PS.
Wie verhalten Sie sich?
- Kennen Sie das Kommunikationskonzept Ihrer Institution?
- Können Sie die Telefonnummern der Informationsverantwortlichen sofort abrufen?
************************
Falls Sie Auskunft geben müssen:
UEBERZEUGEN DURCH.....
Sie ueberzeugen, wenn Sie
* sich natürlich, situationsgerecht verhalten (kein Theater spielen)
* überlegen vor dem Sprechen (denken, dann sprechen!)
* Gefühle nicht ausklammern
* nicht an die Mimik und Gestik denken
* sich verständlich ausdrücken
* eine EINFACHE SPRACHE wählen
* EINEN KERNGEDANKEN (EIN ARGUMENT, EINE ANTWORT) mit einem BILD, einer ERZAEHLUNG, einer GESCHICHTE koppeln
Sie werden abgelehnt, wenn Sie
* sich künstlich und affektiert verhalten
* während des Sprechens an sich denken
* die Emotionen kontrollieren
* Theater spielen
* eine Spachebene wählen, die nicht zur Situation passt
* zu lange reden oder zu kompliziert, zu abstrakt und zu vage formulieren
* zu perfekt sind
Sie überzeugen vor allem durch Ihre Person. Erst in zweiter Linie interessiert sich das Publikum oder Ihr Gegenüber für den Inhalt. Dies klingt zwar hart, trifft aber zu.
Ein Redner, der sich nicht "verkaufen" kann, besser: Der nicht zu sich steht (seine Schwächen und Stärken nicht kennt), der nicht "im Lot ist", der überzeugt nicht, selbst dann, wenn er die besten Argumente auf seiner Seite hat.
Oder umgekehrt: Jemand, der beim Publikum ankommt, kann sich sogar erlauben, einmal etwas schwächere Argumente vorzubringen. Weil man die Person sympathisch findet, fällt es schwerer, sich der Argumentation zu verschliessen.
LINKS:
WICHTIGE ERKENNTISSE AUS DER PRAXIS:
Das Antizipieren (Wir können die meisten Fragen gedanklich vorbereiten)
Achtsamkeit, das heisst: Sich auf ETWAS 100%ig konzentrieren können
Ich wiederhole bewusst:
- Natürlich bleiben (authentisch bleiben - trotz ungewohnter Umgebung)
- EIN-fach reden, EIN-deutig antworten
- Narrative Rhetorik nutzen (EIN persönliches Erlebnis, EINEN Fall, EINE Geschichten oder EIN Beispiel erzählen)
FAZIT:
Sie müssen wissen,
- wie Journalisten arbeiten
- wie Sie sich bei Medienanfragen verhalten müssen
- dass jeder Medienauftritt eine Chance ist
- Dass Medienauftritte geübt werden müssen
*************************
Zur Vertiefung der Thematik:
Notiert von
marcus knill
um
09:47
Alte Aufnahme:
Ihre E-Mail wurde abgeschickt.
Jetzt gehört auch der Neuenburger dazu: Burkhalter neben seinen neuen Arbeitskolleginnen und -kollegen. Bild: Admin.ch
Nicht ernst gemeint:
Ich könnte mir vorstellen, dass ein Pseudo - Körpersprachspezialist die Arm- und Handsprache der Bundesräte bei der neuen Aufnahme wie folgt interpretiert:
Burkhalter: Er muss sich als Neuling auch mit den Armen ZUSAMMENNEHMEN. Wahrscheinlich ist ihm die neue Atmosphäre noch zu kalt und er gibt sich mit den Armen warm.
Widmer -Schlumpf: Hat sie etwas zu verstecken?
Leuenberger und Merz (möglicherweise auf Anraten des Beraters): Wenn man nicht weiss, wie man hinstehen soll, lohnt er sich, eine Hand in der Hosentasche zu parkieren. Signal der Unsicherheit?
Leuthard: Gefasst (als Schutz vor Stinkstiefeln? ) So schützt sich übrigens auch ein Fussballer einen sensiblen Kösrperteil.
Calmy-Rey: Es lohnt sich, eine Beziehungsperre aufzubauen - als Schutz? Arme signalisieren vielleicht auch: Kommt mir nicht zu nahe.
Maurer: Analog Leuenberger und Merz. Die beinahe zu einer Faust zusammengezogenen Finger der rechten Hand sind gegen die linkeBundesratskollegin geballt.
Bundeskanzlerin: Neutral - Hände hängen gleichsam - parkiert- am Körper.
ERNST GEMEINT:
Wer glaubt, Persönlichkeiten anhand eines einzelnen Körpersprache-Signales durchschauen zu können, macht einen gravierenden Fehler.
Links:
15. März 2007 ... In vielen Ratgebern wird der Kleidung, Frisur und Körpersprache grosse Bedeutung zugemessen, davon ausgehend, dass das Äussere bedeutende ... www.rhetorik.ch/Erstereindruck/Erstereindruck.html - |
10. Aug. 2000 ... Wenn wir offene Sinne und ein waches Auge für die Signale und Kommentare unserer Körpersprache haben, können viele Gespräche und Begegnungen ... www.rhetorik.ch/Menschenkenntnis/Menschenkenntnis1.html - |
8. Juni 2003 ... Diese neue Analyse der Körpersprache des bekannten Politikers ... In der Regel ist die Körpersprache tatsächlich aussagekräftiger und ... www.rhetorik.ch/Aktuell/Aktuell_Jun_08_2003.html - |
Zur Körpersprache einer Kanzlerin:
Weitere Links zur Körpersprache:
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Medienschelte
Ich zitiere Tagi-online:
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«Wie eine Inquisition»: Merz sieht die Medien in der Verantwortung. Bild: Keystone
In dem Protokoll wurden Widersprüche über Merz' Libyen-Reise aufgedeckt, wie die «Mittelland Zeitung» in einer Vorabmeldung berichtet. Laut dem Protokoll, das von Merz selbst unterschrieben ist, war die Reise am 12. August für den 20. August vereinbart worden. In der Bundesratssitzung vom 19. August sagte Merz jedoch, er gedenke vorläufig nicht nach Libyen zu reisen.
Am 20. August war der Bundespräsident dann doch dort. Laut dem Zeitungsbericht sagte Merz dazu, er habe den Bundesrat nicht hintergangen. Der libysche Premierminister habe ihn erst am Abend des 19. August angerufen und gebeten zu kommen. Merz fühle sich auch nicht Über-den-Tisch-gezogen.
Vielmehr kritisierte der Bundespräsident laut dem Bericht die Medien scharf: «Ich bin von den Medien verraten worden, durch Indiskretionen, durch Vorwegnahme. So kann man keine Probleme lösen», zitiert die Zeitung. Die Medien würden ständig kritisieren statt selbst Vorschläge zu machen, was man denn machen könne. Die jüngsten Fragen seien «wie eine Inquisition».
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marcus knill
um
08:53
Die Autorin erhält den Preis für ihren "brillanten Umgang mit der deutschen Sprache". Sie habe "Hunderttausende Kinder zum Lesen gebracht", hieß es bei der Verleihung
Zitat ZEIT
Die deutsche Kinder- und Jugendbuchautorin Cornelia Funke freut sich über den am heutigen Samstag in Kassel verliehenen Jacob-Grimm-Preis
Der "Verein Deutsche Sprache" verlieh den Jacob-Grimm-Preis am Samstag in Kassel. "Sie erhält diese Auszeichnung, weil sie Tausende, Zehntausende, Hunderttausende Kinder zum Lesen gebracht hat, die vorher nie zu einem Buch gegriffen haben", so die Begründung. Der Grimm-Preis ist der Hauptteil des "Kulturpreises Deutsche Sprache" und mit 30.000 Euro dotiert.
Kommentar:
Funke hat die Gabe, dass Kinder in 40 Sprachen ihre Bücher lesen wollten, hieß es in der Laudatio. Kunstministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU) :
"Ich kenne keinen Autoren, der Kinder so fesseln kann, wie Frau Funke es immer wieder gelingt."
Cornelia Funke schaffte es, Kinder für die deutsche Sprache zu begeistern.
Sie lebt in Los Angeles und findet, es sei leicht, mit dem wunderbaren und reichen Werkstoff "deutsche Sprache" zu arbeiten. Die deutsche Sprache weiss sie noch mehr zu schätzen , seit sie im Ausland lebt und fast nur Englisch spricht und findet: "Ich dachte früher immer, Englisch ist wegen seiner vielen Vokabeln viel flexibler. Aber Deutsch ist einfacher, ist leichter zu nutzen. Das ist eine sehr aufregende Erfahrung mit seiner eigenen Sprache."
Funke bedauert, dass die Grimmsche Erzähltradition, die deutsch sei, ausgerechnet in Deutschland verloren gehe.
"Viele trauen sich nicht mehr, zu fabulieren. Vielleicht glauben sie, dass die Faschisten auch an unseren Märchen, etwas sehr deutschem, ihre braunen Fingerabdrücke hinterlassen haben. ..."
Notiert von
marcus knill
um
02:58