Mittwoch, 19. August 2009

Hugo Löscher vor dem achzigsten Geburtstag gestorben

Ich zitiere Tagi:

Wenige Tage vor Erscheinen seines jüngsten Werkes ist Hugo Loetscher verstorben. Lesen Sie hier die Buchkritik von «War meine Zeit meine Zeit».

1/8 Einer der bekanntesten Schweizer Schriftsteller ist tot: 1972 erhält Hugo Loetscher den Literaturpreis der Stadt Zürich. Bild: KEYSTONE/AP

Kommentar: Für mich war Hugo Loetscher ein Mensch, der Ambiguitäten liebte. Er brachte viele Gegensätze unter einen Hut. So beispielsweise: Die Schweiz und die globale Welt. Oder: Humor und Ernsthaftigkeit. Die Schweiz verliert einen der hervorragendsten Meister des Wortes . Rhetorik.ch behält den grossartigen Schweizer Erzählkünstler in bleibender Erinnerung.

Link:

  1. Doppeldeutigkeiten

    15. Juni 2003 ... Es lohnt sich deshalb, sich mit Doppeldeutigkeiten, Zweideutigkeiten oder Ambiguitäten in der Kommunikation eingehender auseinanderzusetzen. ... www.rhetorik.ch/Doppeldeutigkeiten/Doppeldeutigkeiten.html - Cached - Similar
  2. Kommunikation Konkret

    25. Juli 2003 ... Ambiguitäten erkennen; Die wichtigsten Bausteine der Hermeneutik; Verständlichkeitshelfer und Verständlichkeitskiller; Dialogik ... www.rhetorik.ch/Konkret/Konkret.html - Cached - Similar

&&&&&&&&&&&&&&&

  1. Hugo Loetscher – Wikipedia

    Hugo Loetscher wuchs in Zürich auf. Nach der Matura studierte er an den Universitäten Zürich und Paris Philosophie, Soziologie und Literaturwissenschaft. ... Leben - Künstlerisches Schaffen - Die Dürrenmatt-Affäre de.wikipedia.org/wiki/Hugo_Loetscher - Im Cache - Ähnlich -
  2. Hugo Loetscher ist tot (Kultur, Aktuell, NZZ Online)

    19. Aug. 2009 ... Laufend aktualisierte Nachrichten, Analysen und Hintergründe zu Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport. www.nzz.ch/.../loetscher_diogenes_1.3367334.html - vor 3 Minuten gefunden - Ähnlich -
  3. Diogenes Verlag | Autoren: Loetscher, Hugo

    Hugo Loetscher wurde 1929 in Zürich geboren. Seit 1965 bereist er regelmäßig Lateinamerika, Südostasien und die USA, seit 1969 ist er als freier ... www.diogenes.ch/.../a.../loetscher_hugo/biographie - Im Cache - Ähnlich -

Der Tagi veröffenlicht erstmals das Bewerbungsschreiben Loetschers an die WELTWOCHE:

Ende 1963 stellte sich der verstorbene Schriftsteller beim damaligen Feuilletonchef der Zeitung vor – mit diesem Brief.

Hugo Loetscher: «Ich bin glücklich, dass es nur zwei Geschlechter gibt.»

Hugo Loetscher: «Ich bin glücklich, dass es nur zwei Geschlechter gibt.»

Ausschnitt aus Loetschers Brief an die «Weltwoche».

Ausschnitt aus Loetschers Brief an die «Weltwoche».

Lieber Gody Suter,

hier einige Angaben meine Person betreffend:

geboren am 22. Dezember 1929 in Zürich als Sohn eines Handwerkers, der Zeit seines Lebens zwischen selbständig und unselbständig schwankte, bis er am Ende unselbständig wurde

und als Sohn einer deutschen Mutter, die dem Kind von den «Besseren» predigte, womit sie nicht nur an die vom Zürichberg dachte, sondern die «Besseren» begannen schon mit den Primarlehrern. Aufgewachsen in einem Arbeiterviertel zur Zeit der Arbeitslosigkeit, behütet von einer Grossmutter, die unter der Matratze Goldstücklein verbarg, die schönsten selbstgestrickten Pullover des Quartiers tragend als Anfang alles Besseren – politische Zeiten, sodass der Vater der Arbeitermusik beitrat.

Katholisch getauft, unter nicht praktizierenden katholischen Eltern aufgewachsen, war ich aktiver Ministrant, auch wenn ich später an Altären diente, deretwegen man nicht in aller Frühe aufstand, sondern deretwegen man erst spät ins Bett ging – katholische Jugendbewegung mit Höhenfeuer, Fahnenwacht und Kameradschafts-Onanie.

Gymnasium in Zürich – Vollhumanismus. Hätte ich als Student auch in Griechisch Nachhilfestunden geben müssen, könnte ich es vielleicht noch lesen. Aber die Lateiner blieben dank Gymnasiasten, die ich in die gallischen Kriege begleitete und mit denen ich periodenlang gegen Catilina wetterte.

Ein Semester Germanistik, dann ein Semester Geschichte – dann ein Unterbruch: Aufenthalt in Paris. La France devient la maîtresse de ma sensibilité. Las dort die Autoren, über die ich dissertieren sollte: Sartre, Camus, Merleau-Ponty, die Marxisten wie Lefèvre und die Katholiken wie Maritain und Gilson. Entschluss, Philosophie zu studieren – Politische Philosophie. In Zürich gab es keine eigentlichen «Politischen Wissenschaften», man hatte sich für die Juristisch-Volkswirtschaftliche oder die Philosophische Fakultät zu entscheiden. Entschied mich zum Phil-einer, Wirtschaftsgeschichte und Soziologie kamen dazu. Unregelmässiges Studium – war zwei Jahre Präsident des Verbandes Schweizerischer Studentenschaften, wobei die schönste Tat das erste Stipendium der Schweizer Studenten für einen Negerstudenten in Südafrika war. Lernte Sitzungen präsidieren und Kommissionen bilden, stellte Ordnungsanträge und wurde überstimmt, war dafür in Nancy, Paris, Berlin, Kopenhagen, London, Edingburgh - immer in der Studenten-Uno. Genoss die Vorzüge des Funktionärs und litt unter dem Managertum ohne Bühlerhöhe oder ein anderes Sanatorium.

Verschiedene Male gründete ich Europa. Wurde für eine Amtsperiode Mitglied der Schweizerischen Unesco-Kommission. Leitete das Petitionskomitee für die Mitarbeit der Schweiz in Europa. Eines Tages entschloss ich mich dann – viel später – Nomade zu sein, und wählte als Wüste Europa.

Was ich schreib und was ich mit dem Schreiben treib, das wissen Sie – sonst fällt mir nichts mehr ein – doch: ich bin glücklich, dass es nur zwei Geschlechter gibt.

Aus diesen Angaben ist ein Briefhock geworden.

Noch einmal meinen Dank.

Ich werde Ihnen aus Griechenland eine oder zwei Sachen schicken für die Literaturseite – nichts Kritisches, aber hoffentlich Drucktüchtiges.

Mit den besten Grüssen

Ihr Loetscher

Der Brief wird hier zum ersten Mal veröffentlicht.

GESTERN - HEUTE UND MORGEN:

Hitzetage!!!!!

Eis oder Pool wäre cool

Aus 20 Min:

Unfassbar: Warum immer wieder dasselbe?

Ist die Oeffentlichkeit machtlos?

Ich zitiere bild:

Rottweiler zerfleischt Stefanie

Rottweiler-Rüde „Sam“ nach der Beißattacke. Er wurde inzwischen eingeschläfert

Frauchen sagt, er wollte doch nur spielen Rottweiler zerfleischt Stefanie

19.08.2009 -

Es ist schon wieder passiert! In einem Hinterhof hat ein bissiger Rottweiler ein Mädchen (5) angegriffen und schwer verletzt! Die kleine Stefanie musste mehrfach operiert werden.

Der Vater : „Keiner weiß, ob meine Tochter jemals wieder fröhlich lachen kann oder ob ihr Gesicht für immer entstellt bleibt.“

Opfer Stefanie (5) vor der Beißattacke

Stefanie (5) vor der Beißattacke. Das Mädchen liegt mit schlimmen Kopfverletzungen in einer Klinik

Es passierte am Sonntagnachmittag in einem Bochumer Hinterhof. Fatma T. (26), die Hundehalterin, wollte ihre beiden Rottweiler „Sam“ und „Rocky“ im Hof waschen. Die massigen Tiere spielten mit einem Ball. Plötzlich öffnete die kleine Stefanie die Hoftür. Die unangeleinten Hunde entdeckten sie, rannten auf das Kind zu.

Als die Kleine schrie, biss „Sam“ zu. Stefanies Vater Nusret : „Ich hörte ihre Schreie, bin sofort runtergerannt.“

Im Hof sah der Vater, wie ein Rottweiler seiner Tochter ins Gesicht biss: „Alles war voller Blut! Der Kopf meines Kindes war im Maul dieser Bestie, ihr Ohr abgerissen, das Auge weg. Ich habe mit den Hunden gekämpft, ihnen Stefanie irgendwie entrissen.“

Der Mann rannte mit dem blutüberströmten Kind auf die Straße.

Eine Augenzeugin: „Im Gesicht und im Nacken klafften tiefe Wunden. Das Mädchen blutete stark, wir haben mit Kompressen versucht, die Blutungen zu stillen.“

Unfassbar: Wie so häufig in solchen Fällen hätte die Hundebesitzerin das Tier gar nicht halten dürfen. Ihr fehlte der in Nordrhein-Westfalen vorgeschriebene „Sachkundenachweis“.

Ein Beamter des Ordnungsamtes : „Den hatte sie zwar beantragt, aber die Prüfung noch nicht abgelegt.“

Fraglich, ob die Frau nun noch eine Chance bekommt, eine solche Prüfung abzulegen. Denn nach der Beißattacke zeigte sie sich auch noch uneinsichtig. Sie sagte:

„Mein Hund ist doch eigentlich lieb. Er wollte doch nur spielen!“

Beide Tiere wurden inzwischen eingeschläfert, die Polizei ermittelt gegen die Halterin.

Kommentar: Auch in der Schweiz gibt es nach einer Attacke ein grosses Geschrei. Dann aber bleibt alle beim Alten. Das Ganze wiederholt sich dann, wenn später wieder ein Kind zerfleischt wird.

Montag, 17. August 2009

Schawinsky geht gerichtlich gegen Ringier vor

Er fühlt sich als geldgieriger Jude dargestellt.

Ich zitiere Tagi:

Im Zürcher Radiostreit liegen die Nerven blank: Gegenüber Tagesanzeiger.ch/Newsnetz präzisiert Radio 1-Chef Roger Schawinski, weshalb er gegen Ringier wegen Geschäftsschädigung und Antisemitismus Klage einreicht.

«Nicht das erste Mal, dass Ringier auf dieser Schiene spielt mit mir»: Karikatur aus dem «Blick» vom August 2001.

«Nicht das erste Mal, dass Ringier auf dieser Schiene spielt mit mir»: Karikatur aus dem «Blick» vom August 2001.

«Man kann Ringier nur mit Zwang dazu bringen, Fehler zuzugeben»: Radio 1-Chef Roger Schawinski.

«Man kann Ringier nur mit Zwang dazu bringen, Fehler zuzugeben»: Radio 1-Chef Roger Schawinski.

Zufall oder nicht? Schawinski findet, Ringier stelle ihn mit dieser Fotomonatage in einem Werbemailing für Radio Energy als raffgierigen Juden dar.

Zufall oder nicht? Schawinski findet, Ringier stelle ihn mit dieser Fotomonatage in einem Werbemailing für Radio Energy als raffgierigen Juden dar.

Ringier Schweiz-Chef kosterniert

Radio 1-Chef Roger Schawinski will gegen Ringier Klage wegen Verstössen gegen das Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb einreichen. Dies berichtete gestern die «Sonntagszeitung». Stein des Anstosses ist eine achtseitige Präsentation, die Energy Zürich Werbekunden versandte. Schawinski wirft dem zum Ringier-Konzern gehörenden Konkurrenzsender vor, darin mit falschen Zahlen zu operieren. Zudem stelle ihn Energy Zürich in einer Fotomontage als geldraffenden Juden dar.

Ringier Schweiz Chef Marc Walder zeigt sich auf Anfrage von Tagesanzeiger.ch/Newsnetz konsterniert über das Vorgehen von Roger Schawinski. Man habe vereinbart, dass man am Montag zusammen telefoniere. Als erstes habe er dann von Schawinskis Rundumschlag in der Fachpresse gelesen.

Den Interpretation, dass die besagte Illustration Schawinski als rafffgierigen Juden zeige, sei «an den Haaren herbeigezogen»: »An der besagten Fotomontage ist nichts Antisemitisches.» Wer den Konzern Ringier kenne, wisse, dass dieser gerade zu diesem Thema eine äusserst sensible Haltung habe.

Ringier-Schweiz-Chef Walder sieht laut «Sonntagszeitung» keinen Anlass, sich für die Präsentation zu entschuldigen. Einer allfälligen Klage Schawinskis sehe er gelassen entgegen, so Walder.

Herr Schawinski, Laut «Sonntagszeitung» sind Sie dabei, Klage gegen Ringier einzureichen. Werden Sie Ihrer Drohung auch Taten folgen lassen?

Ja. Ich hatte gehofft, dass Ringier gewillt ist, den Schaden zu beheben und sich entschuldigt. Nun haben sich zwei führende Ringier-Leute öffentlich geäussert, dass das Unternehmen dazu nicht bereit ist, und deshalb werde ich eben klagen. Offenbar kann man Ringier nur mit Zwang dazu bringen, Fehler einzugestehen und zu korrigieren. Das haben andere vor mir ebenso erlebt.

Auch Sie teilen gerne und oft aus. Weshalb gehen Sie nun bis zum Äussersten und schlagen den Rechtsweg ein?

Ihre Frage verwundert mich. Ringier handelt klar gesetzeswidrig. Wenn Sie mir nun vorwerfen, dass ich ein kritischer Journalist und Medienunternehmer bin, der seit mehr als dreissig Jahre für seine Sache einsteht, dann überrascht mich das. Damit unterstellen Sie mir doch, dass ich selber an diesen unsäglichen Angriffen schuld bin und mich deshalb nicht beklagen soll.

Nein. Aber Ihre Klage könnte auf eine gewisse Nervosität hindeuten, im Hickhack um die künftige Radiokonzession im Raum Zürich.

Nervös ist man offenbar bei Ringier, wie mir scheint sogar in Panik. Ich sehe diesmal leider keinen anderen Weg, nachdem meine zweiwöchigen Bemühungen mit Ringier-Spitzenleuten kein Ergebnis gebracht haben. In den dreissig Jahren meiner Karriere bin ich noch nie gegen einen Konkurrenten vor Gericht gegangen, das ist also eine Premiere. So stehen die Dinge, leider.

Was bringt Sie denn derart auf die Palme?

Ringier diskreditiert unser Radio bewusst mit falschen Aussagen und fordert unsere Werbekunden mit unzulässigen Preisvergleichen dazu auf, Radio 1 nicht mehr zu buchen. Dies sind eindeutige Verstösse gegen das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb UWG. Ich habe bei einer Durchsicht der Energy-Werbeschrift mindestens zehn solcher Verstösse gezählt. Ausserdem wurde meine Person auf perfide Weise mit Fotomontagen der Lächerlichkeit preisgegeben. Dass das Ganze auch noch vor dem Hintergrund einer heiklen politischen Situation stattfindet – wir warten auf den Rekursentscheid des Bundesverwaltungsgerichts -, zeigt die verwerfliche Haltung des Medienhauses.

Die Fotomontage Ringiers auf dem Werbemailing ist zweifellos geschmacklos. Doch wie kommen Sie darauf, dass sie antisemitisch ist?

Das ist nicht meine Interpretation. Ich schliesse das vielmehr aus den Reaktionen aus meinem direkten Umfeld, aus dem Kreis unserer Kunden und sogar von Konkurrenten, die über die Fotomontage entsetzt sind. Jeder Betrachter kann sich eine eigene Meinung bilden, ob hier nicht gezielt jahrhundertealte antisemitische Cliches verwendet wurden, um sich wirtschaftliche Vorteile zu sichern. Jedenfalls kenne ich keinen anderen Fall, in dem ein Unternehmer in solcher Form dargestellt wurde. Und es ist auch nicht das erste Mal, dass Ringier auf dieser Schiene gegen mich vorgeht.

Wie das? Bereits im August 2001 veröffentlichte der «Blick» eine Karikatur, in der ich nach dem Verkauf meiner Firma als geldgieriger Jude dargestellt werde, der seine Mitarbeiter mit Almosen abspeist. Dabei habe ich rund 4,5 Millionen freiwillig an die Mitarbeiter verteilt. Wer hat dies in der Schweiz sonst noch gemacht? Herr Ringier sicher nicht. Und da frage ich mich halt, ob es nur Zufall ist, dass ein und derselbe Verlag zweimal auf diese Weise ausgerechnet gegen diesen einen Unternehmer schiesst. Im übrigen habe ich bei Radio 1 bisher gegen zehn Millionen Franken investiert, von Gewinnen ist in der heutigen Medienkrise keine Rede.

Gab es auch andere Fälle, in denen Sie sich hierzulande antisemitisch behandelt fühlten?

Nein. Gerade deshalb ist diese Diskussion für mich besonders belastend.

Waren Sie in der Zeit als Sat.1-Chef in Deutschland mit Antisemitismus konfrontiert?

Ich war fünf Jahre in Deutschland und weiss, wie stark man dort in dieser Frage sensibilisiert ist. Dort wäre ein solches Vorgehen durch einen renommierten Verleger absolut undenkbar. Ringier, das in Deutschland mit dem Intellektuellenblatt «Cicero» verlegerisch tätig ist, hat in der vom Krieg weitgehend unbelasteten Schweiz offenbar aber ganz andere Standards, wenn man sich davon direkte Vorteile erhofft.

In der Regel lohnen sich keine rechtlichen Schritte, wenn Medien einen Fehler begangen haben. Direkte Gespräche mit der Redaktion sind oft hilfreicher. Doch fragt sich, ob man sich alles gefallen lassen muss. Im Fall der Darstellung Schawinskys - als geldgieriger Jude - könnte die Grenze des Zumutbaren überschritten worden sein. On verra. Fortsetzung folgt bestimmt.

Nachhaltigkeit ist gefragt!

Das Wissen allein genügt nicht - wir müssen es uns zu Nutze machen

Ich habe unzählige Weiterbildungsveranstaltungen besucht. Das Grundproblem: Es wird viel Wissen vermittelt - wir verstehen es - die Erkenntnisse leuchten uns auch ein.

Doch später ist alles wieder beim Alten, weil die Nachhaltigkeit fehlt. Vieles, was gelernt wird, haben wir schon einmal gehört, wissen es irgendwie bereits. Doch leider machen wir uns dieses Wissen nicht zu Nutze!

Merken Sie sich deshalb:

Obschon Sie auch im Bereich Kommunikation und Rhetorik viel wissen, müssen sie dieses Wissen (beispielsweise aus der Fülle von Beiträgen im virtuellen Buch rhetorik.ch) konkret umsetzen.

Wenn Sie die Anregungen und Erkenntnisse aus dem Internetbuch oder aus Rhetorik AKTUELL nachhaltig vertiefen wollen - gilt:

Geben Sie nie auf. Arbeiten Sie immer nur an EINEM Lernpunkt!

Churchill sagte einmal in einer Rede vor einem grossen Auditorium:

GEBEN SIE NIE, NIE, NIE AUF!

Mehr sagte er nicht. Viele Zuhörer waren verärgert, nur dies zu hören.

Aber es war das Wichtigste, was Churchill zu sagen hatte. Dieses Mark der Weisheit wollte er nicht mit zusätzlichem Gerede verwässern.

Bedenken Sie, wie viele Versuche ein normales Baby unternehmen muss, um laufen zu lernen. Kein Wunder, dass wir laufen können. Wir haben es unzählige Male geübt und immer wieder versucht. Wir haben beid iesen VErsuchen nicht aufgegeben. Das gilt auch bei den Bausteinen der Rhetorik

Edison hatte bekanntlich 1000 Versuche gemacht, bis er die Glühbirne erfunden hatte.

Walt Disney suchte 302 Banken auf, um seinen Freizeitpark zu verwirklichen.

Deshalb: Bleiben Sie hartnäckig am Ball, wenn Sie die eine wichtige Erkenntnis umsetzen wollen.

Antoine de Saint Exupéry sagte:

ES GIBT MEHR LEUTE DIE KAPITULIEREN, ALS SOLCHE DIE SCHEITERN!

Link:

  1. knill blog

    Sie konnten sicherlich den Erfolg nachträglich messen und die individuelle Vertiefung führte zur prognostizierten Nachhaltigkeit. ... knill.blogspot.com/2009/.../vorwort-fur-die-teilnehmer-des.html - Cached - Similar
  2. knill blog

    17. Aug. 2009 ... Doch später ist alles wieder beim Alten, weil die Nachhaltigkeit fehlt. Vieles, was gelernt wird, haben wir schon einmal gehört, ... knill.blogspot.com/.../das-wissen-genugt-nicht-machen-wir-es.html - Cached - Similar
  3. knill blog: 09.05.2009

    (Garantiert Nachhaltigkeit!) &&&&&&&&&. FAZIT: Die Zahl EINS ist gleichsam eine magische Zahl: Sie ist EINS und ALLES ... knill.blogspot.com/2009_05_09_archive.html - Cached - Similar

Sonntag, 16. August 2009

Schon wieder eine Panne bei der Tagesschau

Deutsche «Tagesschau» patzt schon wieder

Ein Jahr nach der Flaggen- ist der ARD nun eine Präsidenten-Panne unterlaufen: Namen sind offenbar Glücksache bei der «Tagesschau».

(Quelle: YouTube)

Der deutsche Bundespräsident Köhler wurde in der «Tagesschau» am Samstagabend umbenannt - von Horst in «Klaus Köhler». In einem Beitrag zur Eröffnung der Leichtathletik-WM in Berlin blendete der Sender bei der Rede des deutschen Staatsoberhaupts den falschen Vornamen ein.

Merkel könnte die Wahl im Schlafwagen gewinnen

Nur darf Sie jetzt die Nerven nicht verlieren.

Ich zitiere 20 Min:

Deutscher Wahlkampf

Jetzt wirds richtig persönlich

In Deutschland ist der Ton im Wahlkampf sechs Wochen vor der Bundestagswahl scharf geworden: Die SPD griff Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Wochenende mehrfach persönlich wegen ihrer Arbeitsmarkt- und Steuerpolitik an.

Die Kandidaten: Angela Merkel und Frank-Walter Steinmeier.

(Bild: AFP)

Während SPD-Chef Franz Müntefering Merkel vorhielt, die grosse Zahl der Arbeitslosen in Deutschland sei ihr «egal», warf SPD- Herausforderer Frank-Walter Steinmeier der Kanzlerin Unehrlichkeit vor.

Merkel habe Steuersenkungen versprochen, «die nicht kommen werden», kritisierte Steinmeier in der ARD. Gleichzeitig sage sie nichts zu der Debatte um eine Abschaffung des Solidarzuschlags. Das zeige, dass die CDU vor der Wahl nicht sage, was sie nach der Wahl vorhabe. «Ehrlichkeit sieht für mich anders aus», fügte Steinmeier hinzu.

Kommentar: Es zeigt sich, dass Frank-Walter Steinmeier Mühe hat, die Kanzlerin anzugreifen. Im Grunde genommen muss sie sich gar nicht wehren und könnte alle Angriffe an sich abprallen lassen, denn wenn sie die Nerven nicht verliert und Steinmeier ständig ignoriert, könnte sie noch im Schlafwagen die Wahl gewinnen. Die SP hat nämlich grosse Mühe, die bisherige Kanzlerin vom Sockel zu stossen. Das Volk hat das Gefühl, dass Angela Merkel die Sache ganz leidlich macht und fragt sich: Warum sollte man sie in der jetzigen Situation ablösen? Zumal Steinmeiers utopisches Versprechen mit den Millionen neuen Arbeitplätzen unglaubwürdig scheint.