Bild zum Sommerbeginn (von Max Köhler, "Blick über den mittleren Schwarzwald") Quelle www.artoffer.com:
Heute ist es soweit: Sommeranfang! Wir haben den längsten Tag und die kürzeste Nacht des Jahres. Der Sommerbeginn heisst vielerorts Mitternachtssonne, Mittsommer oder "Weiße Nächte" und seit je mit zahlreichen Festen, Bräuchen und Ritualen gefeiert. K+K wünscht allen Leserinnen und Lesern einen herrlichen Sommer 2009!
Sonntag, 21. Juni 2009
Lehrkräfte und Lernende
Lehrkräfte an Universitäten und Hochschulen (auch Berufsschulen) besitzen meist grosse Erfahrung, sowohl im Unterrichten, als auch im Erstellen von Lehr- und Lernmaterialien. Diese haben sie im allgemeinen nicht in einer pädagogischen Ausbildung erworben, sondern später während der Arbeit. Während das Wissen, das sie unterrichten, in einem überprüften Verfahren erworben wurde, haben sie sich ihre pädagogische Kompetenz selbst angeeignet und sind stark beeinflusst von ihren eigenen Erlebnissen als Schüler und Studierende. Dabei haben sie ein mehr oder weniger bewusstes eigenes pädagogisches Modell entwickelt, nach dem ihr Unterricht ausgerichtet ist.
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| Ihre Adhoc-Ausbildung zur Lehrkraft war dabei für viele ausreichend, um immer wieder auftauchende technische Innovationen wie den Hellraumprojektor und den Photokopierer in ihren Unterricht zu integrieren. Mit dem Auftauchen des Internets ist allerdings jetzt ein Unterrichtsmedium in die Bildungslandschaft eingedrungen, das sich einer einfachen Integration entzieht, weil es zahlreiche Attribute in dem hergebrachten Beziehungsdreieck Lehrkäfte-Lernmaterialien-Lernende verändert, wodurch sich auch die Anforderungen an das Lernmaterial stark verändern. Lehrkräfte und Lernende geraten dabei in einen Prozess der Neudefinierung ihrer Rollen und Aufgaben, dem sie sich nicht entziehen können. | ||
| Die daraus resultierende Infragestellung von Unterrichtsgewohnheiten, und in der Folge eine gewisse Unsicherheit, ist in allen Seminaren und Kursen zu den neuen Technologien spürbar.
Besonders bedrohlich erscheint dabei die Aussicht einer Ersetzung des klassischen Unterrichtens durch das webbasierte Lernen. Die meisten Experten erwarten jedoch, dass es eher zu einer funktionellen Aufgabenteilung kommen wird, ähnlich wie beim Auftauchen des Fernsehens, welches zu einer Neubestimmung der Aufgaben des Radios, aber nicht zu seiner Beseitigung geführt hat. Genauso wie es Journalisten gibt, die vom Radio zum Fernsehen wechseln, und umgekehrt, wird es Lehrkräfte geben, die von dem einen Genre ins andere wechseln können. Allerdings, so wie das Fernsehen die eigene Gattung des Telejounalisten hervorbrachte, wird es sicherlich in Zukunft ganz neue Bildungsberufe im Internetbereich geben.
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| In dieser Situation stellen sich grundsätzliche pädagogische Fragen, denn es gilt zu klären, welcher Typ von Lernen und Lehren dem jeweiligen Medium am besten entspricht und welche neuen Kompetenzen von den Lehrkräften erworben werden müssen, die sich für das Medium der Zukunft entschieden haben. Das Diagramm in Welches Lernen mit welchen Mitteln? wird Ihnen beim Klären dieser Frage helfen. Da sich naturgemäss durch die neuen Lerntechnologien der Schwerpunkt der Lehraktivitäten vom Lehren zur Lernmaterialgestaltung verlagert, möchten wir diese und die zu Grunde liegenden pädagogischen Prämissen in der Folge genauer betrachten. | ||
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Prämissen der pädagogischen Lernmaterialgestaltung
Die Lernsituation besteht aus mindestens 5 Grundelementen:
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Die das Lernen ermöglichende Strategien basieren auf drei Kommunikationstypen:
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| Moderne pädagogische Theorien Von den mehr als 50 verschiedenen pädagogischen Theorien haben 4 in besonderer Weise die moderne Pädagogik geprägt und dabei unterschiedliche Teile der vorab genannten Basiselemente 'theoretisiert': der 'Behaviourismus' (Skinner), das 'Experimentelle Lernen' (Rogers), die 'Andragogik' (Knowles) und der 'Konstruktivismus' (Bruner). | ||
| Obwohl der Behaviourismus auf Grund von zahlreichen Untersuchungen und ethischen Erwägungen heute aus der Mode gekommen ist, hat er eine gewisse Bedeutung behalten für Lernbereiche, die der Automatisierung von komplexen Tätigkeiten dienen. Als typisches Beispiel wäre da der Einsatz von Flugsimulatoren in der Pilotenausbildung zu nennen.
Definition: Das aus dem Englischen abstammende Wort Behaviorismus = Verhalten, ist vor allem in den USA eine spezielle Richtung der Psychologie. Behavioristen orientieren sich rein an der äußeren Beobachtung des Verhaltens unter bestimmten Umständen. Wichtig ist hierbei die Untersuchung von Reiz und Reaktion ohne aber vom äußeren Verhalten auf seelische bzw. mentale Vorgänge zu schließen. In dieser Form hat sich der Behaviorismus jedoch nicht durchgesetzt. In neueren Studien wird durchaus auch auf seelische Ergebnisinhalte Bedacht genommen. (vgl. Alexander Ulfig 1993, S. 57 ff) | ||
| Das Experimentelle Lernen verweist auf die grundsätzliche Notwendigkeit, dass Lernen nur vom Lerner ausgehen kann. Effizientes Lernen muss deshalb die ganze Person involvieren und auf lernereigenen Initiativen basieren. Es sieht deshalb den Lehrer in der Rolle des Facilitators, der den autonomen Lernprozess fördert. | ||
| Die Andragogik zeigt, dass Erwachsene auf Grund ihrer Lebenssituation ein eigengesteuertes Lernen, welches experimentell orientiert ist und dessen Nützlichkeit unmittelbar einleuchtet, bevorzugen.
Definition:
Andragogik (von griech. ανδρoς andros (Genetiv von „Mann“) und gr. ἄγειν agein, „führen“) ist die Wissenschaft, die sich mit dem Verstehen und Gestalten der lebenslangen und lebensbreiten Bildung des Erwachsenen befasst. Die amerikanische Diskussion um Andragogik ist durch die Arbeit von Malcolm Knowles geprägt, der die Bedeutung selbstgesteuerten Lernens in den Vordergrund stellt. Entsprechende Grundannahmen über das Lernen Erwachsener sind, dass sie
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| Die als Konstruktivismus bezeichnete Kombination von mehreren pädagogischen Richtungen, wie zum Beispiel dem Kognitivismus und der Andragogik, geniesst heute weltweit grosses Ansehen. In dieser Theorie wird der Lerner im Gegensatz zum Behaviourismus als aktives Subjekt des Lernens gesehen, mit einem besonderen Augenmerk auf seine inneren mentalen Prozesse. Daraus ergibt sich eine ganz andere Art der Gestaltung der Lerninhalte. Wenn es um die inneren mentalen Prozesse des Lerners geht, dann muss die Lernsituation den Lernenden zu Aktivitäten führen, die diese inneren Prozesse ermöglichen. Diese Position weist den Lehrkräften die Rolle des Lernmaterialmanagers zu, aber kann Lernen nicht produzieren. Erfolgreiches Lernen scheint nur da möglich zu werden, wo die Lernenden auf Grund ihres entsprechenden Vorwissens für den entsprechenden Lernschritt bereit sind, wobei nur sie selbst wissen können, ob diese Situation gegeben ist. In letzter Instanz entscheidet also der Lernende selbst, was er lernen möchte. Diese Lernsituation befreit die Lehrkräfte aus der klassischen autoritären Rolle und erlaubt ihnen die sehr viel demokratischere Rolle des Lernberaters. | ||
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| Besonderheit des Online-Lernens Typisch für die traditionelle Hochschulunte ist der Unterricht von grossen Gruppen, deren Teilnehmer die aber nicht systematisch zur Gruppenarbeit angeregt werden. Befreit von den zeitlichen Beschränkungen des synchronen Unterrichts eignet sich Online-Lernen gerade für
Befreit von der Notwendigkeit der körperlichen Präsenz der auch oben genannten am Lernprozess beteiligten fünf Grundelementen müssen Kursdesigner folgende entscheidende Unterschiede zum Präsenzunterricht beachten.
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| Konsequenzen für die Lernmaterialgestaltung Die Bedeutung für die Darbietung des Lernmaterials, die sich aus obigen Positionen ergeben, sind vielfältig. Das Lernmaterial
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| Web-Links zur (Online-)Pädagogik
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Aufgabe an die Lehrkräfte am SchiLf - Seminar vom Dienstag:
1. Ueberfliegen Sie den Text und suchen Sie einen Gedanken, der für Sie, für Ihren Unterricht und Ihre Schule diskussionswürdig ist. Der Text wird Ihnen jetzt an die Leinwand pojiziert.
2. Notieren Sie diesen Gedanken.
3. Diskutieren Sie in der Gruppe die einzelnen Gedanken. (15 Min) Die Gruppe entscheidet dann, welcher der geäusserten Gedanken im Plenum vorgetragen werden müsste, weil er dazu beiträgt, die Lehr- oder Lernprozesse an Ihrer Institution oder in Ihrem Unterrricht zu optimieren.
Links:
- [PDF]
Die Fähigkeit, an sich selbst zu arbeiten, muss trainiert werden
File Format: PDF/Adobe Acrobat - View as HTML nicht mehr SELBST-Sicherheit? Lange Zeit dominierte eine frag- ... müssen und echte SELBST-Ver- wirklichung nichts mit übertrie- benem Egoismus zu tun hat. ... www.rhetorik.ch/Selbst/handelszeitung.pdf -Similar
Notiert von
marcus knill
um
08:29
Samstag, 20. Juni 2009
Lernen wie man lernt
(Ein älterer Blogbeitrag, der auch Lehrkräften am kommenden Weiterbildungstag interessieren wird)
Vo wenigen Wochen hatte ich als Ombudsmann der Kantonsschule Schaffhausen einem Schüler (der das Gefühl hatte, er werde zu schlecht benotet) bewusst gemacht, dass er seine Noten nur verbessern kann, wenn er lernt, wie man lernt. Er ist ein begeisterter Sportler und er erklärte mir, ihm fehle die Zeit zum Lernen. Zeit zum Trainieren hat jedoch genug zur Verfügung. Es zeigte sich während des Gespräches, dass es vor allem am Interesse bei gewissen Fächern mangelte und keine Ahnung hat von all den bewährten Lerntechniken
Ich erzählte ihm von meiner Kantonsschulzeit und sagte, auch ich hätte drei Mal in der Woche im Ruderclub trainiert. Auch mir habe es damals an der Zeit zum Lernen gemangelt. Doch hätte mir dann einfach Techniken angeeignet , um mit wenig Aufwand den Stoff zu beherrschen. Später lernte ich einen Ausbildner kennen der mir bewusst machte: Wer intelligent und faul ist, der lernt am effizientesten. Doch müsse man sich bewusst bleiben: Wie beim Rudern auf dem Rhein treibe man zurück, wenn man stille stehe.
Lernen ist wie Rudern gegen den Strom. Wenn man damit aufhört, treibt man zurück.
(Laotse)
Der Mittelschüler listete mir dann auf, wieviel Schulstoff er zu bewältigen habe. Im Laufe des Gespräches zeigte sich, dass die ungenügenden Noten keine Fehlbeurteilung der Lehrkräfte war. Der Schüler hatte nurnoch nie gelernt, wie man lernt. Deshalb beschränkte sich meine Beratung auf konkreten Tipps zum Thema: "Lernen, wie man lernt."
--> Zweite Empfehlung: Während des Unterrichtes mitmachen, immer präsent sein, mitdenken. Dies erleichterte das Lernen enorm. Wer während der Schulstunden vor sich hinträumst und leicht ablenken lässt, hat nicht nur diese Zeit verloren. Die Grundinformationen müssen nachher in der Freizeit zusätzlich erarbeitet werden (Evt. von einem Kollegen). Aufmerksam sein und Mitdenken heisst auch, sich während der Lektionen ständig sich selbst Fragen zu stellen, Fragen die mir der Lehrer an einer Prüfung stellen könnte. Dies verminderte bei mir den Lernaufwand zu Hause enorm. Wichtig waren für mich Randnotizen mit sinnvoller Farbmarkierungen und vor allem das Mitschreiben. Wer mitschreibt, muss die vermittelten Gedanken neu formulieren. Dieses Zusammenfassen ist ein ganz wichtiger Denkprozess. Und Denken ist immer Lernen! --> Dritte Empfehlung: Verschieben Sie nie alles auf morgen! Schauen Sie sich den Stoff (die Notizen und Randbemerkungen) möglichst nach dem Unterricht noch einmal an und lösen Sie die Hausaufgaben unverzüglich. So werden Sie viel weniger Zeit aufwenden müssen, vor allem wenn Sie sich später auf eine Prüfung vorbereiten müssen. Wenn Sie schon auf dem Schulweg den Stoff repetierend memorieren, können Sie den Stoff zusätzlich verankern. Ich ging oft zu Fuss zur Kantonsschule und konnte beim Durchqueren einer Promenade Zusammenfassungen des letzten Lektion halblaut formulieren. Manchmal nahm ich ein Notizzettel mit. Ich notierte mir wichtige Fachausdrücken oder Vokalbeln, die schwer einzuprägen waren. Uebrigens hat sich gezeigt, dass Schüler, die für eine Prüfung einen Spick schreiben, diesen Spick nachher meist gar nicht mehr benötigen, weil die Reduktion des Stoffes und das Umformulieren bereits ein wertvoller Lernprozess ist. Einen Spick schreiben ist ein hilfreiche Denk- und Festigungsprozess. Als Lehrer könnte man sogar Spickzettel benoten. Er macht bewusst, wie der Schüler denkt, reduziert und strukturiert. --> Vierte Empfehlung: Pausen und Erholungsphasen einschalten. Sie sind wichtig. Wer nach der Schule den Stoff sofort konzentriert überdenkt und die Hausaufgaben macht, sollte sich nachher erholen! Sport ist ein guter Ausgleich zu der ständigen Präsenz im Unterricht. Ich habe mich oft bei meiner Lieblingsmusik entspannt. Auch beim Klavierspielen. Generell gilt: Rhythmisieren , um regelmässige Lernpausen einzuschalten! Bewegung, genügend Wasser trinken und Obst essen sind hilfreich, um man sich nachher wieder neu zu konzentrieren. --> Fünfte Empfehlung: Zuerst den einfachen Stoff lernen. Es lohnt sich auch bei schriftlichen Prüfungen, zuerst die leichten Aufgaben zu lösen. Nicht mit der schwierigsten Aufgabe beginnen. Das lohnt sich auch beim Lernen. Ich würde deshalb nie zuerst das schwierigsten Thema anpacken. Es ist motivierend, wenn man einige Fragen rasch gelöst hat. Ich würde auch nie einem Nachmittag stundenlang Vokabeln büffeln. Abwechslung lohnt sich: Lesen, Mathematik, Sprachen usw. --> Sechste Empfehlung: Arbeiten Sie in Lerngruppen. Ich habe in Zürich unweit der Kantonsschule Enge Schüler angetroffen, die neben mir im Starbooks gemeinsam Spanisch gelernt hatten. Es macht sich bezahlt, sich mit Mitschülern zu treffen, damit man sich über das Gelernte austauschen kann. Ich konnte im Kaffeehaus beobachten, dass die Kantonschülerinnen diskutierend gelernt hatten oder, indem anderen etwas erklärt wurde. Die Einzelnen erkannten in der Gruppe, wo es Wissenslücken gibt. --> Siebte Empfehlung: Interessieren Sie sich für den Stoff - selbst dann, wenn der Lehrer langweilig doziert. Bei meiner Beratung ging es beim betreuten Kantonsschüler um Tiefnoten beim Französisch. Ich empfahl, täglich den welschen Sender am Radio einzuschalten und sich an die Sprache zu gewöhnen, wenngleich nicht alles verstanden wird. Weshalb nicht die Illustré abonnieren oder regelmässig Krimis auf einem französisch sprechenden Kanal ohne Untertitel konsumieren. Ich habe festgestellt: Es geht wenige Wochen und das Sprachverständnis verbessert sich rasch. Dies macht dann Freude und weckt dadurch das Interesse an der Sprache. Dies wiederum wirkt sich zwangsläufig auf den Erfolg und damit auch auf die Noten aus. --> Letzte Empfehlung: Unter www.lernen-mit-spass.ch gibt es viele wertvolle zusätzliche Tipps. Dass wir weniger gut lernen, wenn wir ein Schlafmanko haben, haben gewiss alle bei sich erkannt. Die logische Folgerung - dass man ausgeruht besser lernt - diese Selbsterfahrung musste ich somit dem Kantonsschüler nicht mehr besonders betonen. LINK:
Begriffe verstehen
Zitate zu FEEDBACK
Wer lehrt und lernt, muss sich mit der Tehmatik Feedback auseinandersetzen. Dank des Spiegels des Hofnarren, dank der Echos von Aussen werden wir uns der blinden Flecken bewusst. Dank dieser Rückmeldungen gepaart mit unserer Selbstkritikfähigkeit können wir unsere kommunikative Kompetenz verbessern!
Schlagworte: Selbsterkenntnis, Kritik, Feedback
„Es ist durchaus nicht dasselbe, die Wahrheit über sich zu wissen oder sie von anderen hören zu müssen.“
„Erkenne, wer Du im Kern deines Wesens bist, und dann werde es.“
Ich weiß nicht, was ich gesagt habe, bevor ich die Antwort meines Gegenüber gehört habe.
Feedback
Feedback, Kontrolle, Johari Fenster. ... Die Bezeichnung "Feedback" entstammt der Kybernetik und bedeutet "Rückkoppelung". Feedback ist eines der ... www.rhetorik.ch/Johari/Johari.html - 14k -Cached - Similar pages Video in der Ausbildung
Feedback informiert eine Person darüber, wie ihre Verhaltensweise wargenommen ... In bezug auf Beobachtungen (objektives Feedback) oder hinsichtlich eigener ... www.rhetorik.ch/Video/Video.html - 42k -Cached - Similar pages Rolle des Beraters
3. Aug. 2002 ... Intern erhalten Vorgesetzte kaum ein ehrliches Feedback. ... Professionelles Feedback ist ein Muss. Ähnlich wie im Sport, wo der Trainer die ... www.rhetorik.ch/Rolle/Rolle.html - 10k -Cached - Similar pages Mit Spiegeln die kommunikative Kompetenz verbessern
Die Beurteilungsblätter (Feedback von unten) bleiben beim betreffenden ... Bei Weiterverwendung ist Autoren- und Quellenangabe erforderlich. Feedback? ... www.rhetorik.ch/Spiegel/Spiegel.html - 13k -Cached - Similar pages Beurteilen- aber wie?
Das Feedback erfolgte somit indirekt über die Schulpflege. Erst später informierte die Behörde ihre Lehrerinnen und Lehrer global über das Gesamtresultat. ... www.rhetorik.ch/Beurteilen/Beurteilen.html - 24k -Cached - Similar pages rhetorik.ch aktuell: Selbsterkenntnis als Schlüssel zur ...
Heute hilft das Feedback von Kollegen, vom Partner, den Mitarbeitenden, dem Vorgesetzten. Auch Experten der Körpersprache, Stimmanalyse oder Grafologen ... www.rhetorik.ch/Aktuell/08/05_26/index.html - 9k -Cached - Similar pages Hoeren, Hinhoeren, Zuhoeren
Feedback kann helfen, Missverständnissen vorzubeugen. ... Bei Weiterverwendung ist Autoren- und Quellenangabe erforderlich. Feedback? Knill.com. www.rhetorik.ch/Hoeren/Hoeren.html - 17k -Cached - Similar pages
Gutes Feedback - Was ist das?
- Gutes Feedback - Was ist das? - Diese Seite ;-)
- Feedback - Methoden für die Praxis
- Feedback - Die Regeln
- Feedback im Bildungsbereich
- Susanne Schulé: Feedback
- Carsten Steinert: Feedback als Führungsinstrument
- Beispiel für ein Feedback im Kontext eines Seminarreferates
Literatur und Quellen
Das Feedback ist eine Gesprächsform, anderen etwas darüber zu sagen, wie ich sie sehe bzw. zu lernen, wie andere mich sehen. Feedback besteht daher aus zwei Komponenten, nämlich dem Feedback-Geben und dem Feedback-Nehmen. Jeweils am Ende einer Arbeitssitzung, einer Gruppenarbeit oder auch einer Präsentation kann dieser Austausch stattfinden, um aus konkreten Erlebnissen zu lernen und seine Argumentationstechnik, sein Auftreten in der Gruppe oder seine Präsentationstechnik oder sein Präsentationsverhalten zu verbessern. Feedback geben verbindet sich mit drei Zielsetzungen:
- Ich will den anderen darauf aufmerksam machen, wie ich sein Verhalten erlebe und was es für mich bedeutet (im positiven wie im negativen Sinn).
- Ich will den anderen über meine Bedürfnisse und Gefühle informieren, damit er darüber informiert ist, worauf er besser Rücksicht nehmen könnte. So muß er sich nicht auf Vermutungen stützen.
- Ich will den anderen darüber aufklären, welche Veränderungen in seinem Verhalten mir gegenüber die Zusammenarbeit mit ihm erleichtern würden.
Gutes Feedback bezieht sich immer auf hilfreiche Verhaltensweisen aber auch auf störende.
Die positiven Wirkungen von Feedback liegen darin, eigene störende Verhaltensweisen zu korrigieren und die Zusammenarbeit effektiver zu gestalten. Allerdings ist es keine einfache Angelegenheit, Feedback zu geben oder zu nehmen.
Es kann manchmal weh tun, peinlich sein, Abwehr auslösen oder neue Schwierigkeiten heraufbeschwören, da niemand leichten Herzens akzeptiert, in seinem Selbstbild korrigiert zu werden. Auch muß der offene Umgang mit Gefühlen - um die es beim Feedback meist geht - häufig erst erlernt werden. Eine Feedback-Situation ist daher oft prekär, sodaß es günstig ist, daß Feedback-"Geber" und Feedback-"Nehmer" bestimmte Regeln einhalten.
Notiert von
marcus knill
um
21:32
Mittwoch, 17. Juni 2009
Unglück am Piz Palü
Drei Tote durch Schneebrett am Piz Palü
Zwei Männer und eine Frau sind am Piz Palü in Graubünden gestorben. Ein Schneebrett hat die Alpinisten am Samstag rund 400 Meter in die Tiefe gerissen. Die Rettungskräfte konnten die drei am Sonntagmorgen nur noch tot bergen.
Die drei Bergsteiger wollten den 3900 Meter hohen Piz Palü mit Skis auf der Normalroute besteigen, wie die Kantonspolizei Graubünden mitteilte. Auf rund 3750 Metern Höhe gerieten sie in das Schneebrett. Die Verunglückten seien sofort tot gewesen.
Als ich am 14.6.09 vom tragischen Tod der Bergsteiger am Piz Palü gelesen hatte, kam mir jener Hochgebirgskurs in den Sinn, an dem wir Anwärter des Hochgebirgsabzeichens den Piz Palü auf der Frontseite beklimmen mussten. Es war eine anspruchsvolle Tour aber auch ein herrliches Erlebnis. Wir starteten 0300 im Dunkeln vom Diavolezza Berghaus mit Stirnleuchten. Ich erinnere mich noch gut, wie wir zu Dritt in einer Seilschaft den Grat als Team in einem Zug bewältigten. Oft ohne uns zu sichern. Damals war ich mir der Risiken viel zu wenig bewusst. Der Ehrgeiz und die Herausforderung liess uns im jugendlichen Uebermut alle Gefahren vergessen. Bei allen Klettertouren wurde mir anderseits auch bewusst, was Teamarbeit heisst.
LINKS:
- [PDF]
A SCARY THING HAPPENED
File Format: PDF/Adobe Acrobat - View as HTML Published by: Freeborn County Crisis Response Team .... The Freeborn County Community Crisis Response Team is committed to offering and ... www.rhetorik.ch/Aktuell/09/04_30/fema.pdf -Similar
Notiert von
marcus knill
um
12:56
Dienstag, 16. Juni 2009
Kommunikative Kompetenz ist bei Lehrkräften enorm wichtig!
Die jüngste Studie beweist, dass durch die kommunikativen Defizite der Lehrkräfte (Kommunikation in schwierigen Situationen, bei Konflikten und beim Umgang mit schwierigen Menschen) zu Zeitverlust, Aerger und unnötige Kosten führen. Um eine Klasse zu führen bracht es mehr als methodische oder lernpsychologische Kenntnisse
Das grosse Wehklagen der Lehrer
OECD stellt Studie über Arbeitsbedingungen an Schulen vor
Lehrer verbringen einen guten Teil ihrer Zeit damit, für Ruhe im Klassenzimmer zu sorgen. Der Unterricht wird laufend durch Schwänzen, Verspätungen, Fluchen und Beleidigungen durch Schüler behindert.
Solche Probleme sind laut einer Studie in 23 OECD-Ländern an Schulen endemisch. Die Schweiz hat an der Erhebung nicht teilgenommen.
(ap) Ungezogene Schüler und desinteressierte Kollegen und Vorgesetzte machen den Lehrern am meisten zu schaffen. Das geht aus einer am Dienstag vorgestellten Studie hervor, die auf Umfragen unter Pädagogen in 23 Ländern basiert.
Die wichtigsten Resultate von Talis: Drei von vier Lehrern vermissen Anreize, um ihren Unterricht zu verbessern, und
in drei von fünf Schulen stört das schlechte Benehmen der Schüler die Wissensvermittlung Etwa 13 Prozent der eigentlichen Unterrichtszeit gingen verloren, weil die Pädagogen für Ruhe im Klassenzimmer sorgen müssten, heisst es in dem in Brüssel und Berlin vorgestellten Bericht. Zudem werde der Unterricht vor allem durch Schwänzen, Verspätungen, Fluchen und Beleidigungen durch Schüler behindert.
Mangelndes Feedback
Besonders besorgt sind die Autoren von der OECD über das mangelnde Feedback, über das die Kollegen klagten: «Lehrer, die von Kollegen und Vorgesetzten Anerkennung erhalten, sind motivierter und besser», sagte Aart de Guis von der OECD. Doch 45 Prozent der spanischen und 55 Prozent der italienischen Pädagogen gaben an, keinerlei Rückmeldung über ihre Arbeit zu erhalten. Umgekehrt bemängelten drei von vier Lehrern, dass schlechte Kollegen nicht entlassen oder versetzt würden.
Systematische Beurteilung gefordert
Die OECD, die bei der Studie von der EU-Kommission unterstützt wurde, fordert deswegen die Einführung von systematischen Beurteilungssystemen. Gegen mangelnde Disziplin empfehlen die Experten eine klare Struktur des Unterrichts, um das Interesse der Schüler zu erhöhen.
Kommentar: Ich bin Ihnen dankbar, wenn Sie mir in wenigen Zeilen schreiben, was als Sofortmassnahme sofort umgesetzt werden müsste, um die unbefriedigende Situation zu verbessern. Mailadresse: k-k@bluewin.ch.
Notiert von
marcus knill
um
19:33
Aus Charakteren wird ein Team
Quelle: ZEIT ONLINE 15.6.2009 -
Geschichtenerzähler verkaufen sich gut, Kämpfer boxen sich durch, Träumer entwickeln schräge Ideen. Spannt man sie richtig zusammen, wird daraus eine gute Arbeitsgruppe Sprinter, Kämpfer oder Geschichtenerzähler? Diese Projektgruppe diskutiert in Washington darüber, wie gut Manager verdienen dürfen. Am Kopfende des Arbeitstischs: Finanzminister Timothy Geithner
Alex Wong/Getty Images
Wie schmiede ich eine kreative, effektive Arbeitsgruppe? Das Lehrbuch rät: Man muss Gruppen so zusammenstellen, dass die Fähigkeiten und Kenntnisse ihrer Mitglieder sich ergänzen; man braucht kompetente Leute, klare Ziele und eindeutige Regeln. Doch die Praxis ist komplizierter.
Die meisten Projektleiter mögen homogene Teams, kritisiert der bekannte Schweizer Kommunikationsberater Marcus Knill, und sie bevorzugen Menschen, die ihnen angenehm sind. Die Folge: "Journalisten meiden Kritiker, Lehrer scheuen Besserwisser und wer selbst gerne redet, umgibt sich gern mit Schweigern." Genau das aber ist falsch.
Damit ein Projekt erfolgreich wird, braucht es die ganze Bandbreite der Charaktere. Damit sind Konflikte programmiert. Doch das sei unabdingbarer Teil des Erfolgs, sagt Knill. Richtig integriert, bringen fast alle Typen der Projektarbeit Gewinn: Geschichtenerzähler, Spieler oder Macher. Vorausgesetzt, der Projektleiter kennt ihre Eigenheiten und weiß jeden richtig einzusetzen. Die wichtigsten Charaktere:
Der Geschichtenerzähler.
Es gibt ihn in jeder Gruppe. Der Geschichtenerzähler kennt jeden, weiß alles, hat jedes Problem schon mindestens dreimal gelöst – und lässt keine Gelegenheit aus, dies jedem zu erzählen. Das Problem: Mitunter plaudert er auch außerhalb der Projektgruppe über vermeintlich falsche Lösungsansätze oder Schwächen der Kollegen. Aufgabe des Projektleiters ist es, ihn in die Gruppe zu integrieren. Gelingt dies und fühlt er sich ernst genommen, "verkauft" er nicht nur sich selbst, sondern auch das Projekt. Geschichtenerzähler sind gute Öffentlichkeitsarbeiter.
Der Sprinter ist ein klassischer Macher.
Er denkt und handelt schnell. Das Problem: Mitunter ist er zu schnell für seine Kollegen, und vor allem in der Anfangsphase eines Projekts agiert er oft extrem ungeduldig. Doch richtig eingesetzt, ist der Sprinter ein großer Gewinn für das Team. Er krempelt die Ärmel hoch und arbeitet schon, während die anderen sich noch sortieren. Was ihm hilft ist eine klare Struktur. Darin arbeitet er zuverlässig und beweist außerdem ein großes Durchhaltevermögen.
Der Kämpfer ist meist ebenfalls ein Macher,
doch er will nicht nur in der Sache vorwärts kommen, sondern auch auf der Karriereleiter. Das Problem: Kommt er nicht zum Zuge, kann er aggressiv reagieren und andere Gruppenmitglieder niederkämpfen. Der Kämpfer braucht viel Anerkennung, aber zugleich muss ihm jemand die Stirn bieten, wenn er anfängt zu stänkern. Er hat gelernt, für seine Sache einzustehen. Gelingt es, das Gesamtprojekt zu seiner Sache zu machen, kümmert er sich engagiert darum und verteidigt es auch nach außen.
Der Spieler will dabei sein, aber nicht mitmachen.
Das Problem: Er lässt sich selbst nicht in die Karten schauen und hält oft sogar bewusst Informationen zurück. Im schlimmsten Fall verbreitet er sogar Gerüchte. Die Aufgabe des Projektleiters ist es, das Problem offen anzusprechen und einen eigenen Beitrag des Spielers einzufordern. Gelingt das, ist das Engagement oft umso größer. Gelingt die Intervention aber nicht, gibt es nur eine Lösung: Der Spieler muss die Gruppe verlassen.
Die graue Maus.
Wäre sie nicht dabei, würde es gar nicht auffallen. Sie kriegt den Mund nicht auf, eigene Ideen hat sie nicht. Doch Vorsicht! Sie kann gut zuhören und verfügt oft über ein großes Fachwissen. Außerdem ist sie sehr pflichtbewusst. Richtig behandelt, wächst die graue Maus über sich selbst hinaus – und bereichert jede Gruppe. Aufgabe des Projektleiters ist es, sie ein wenig an die Hand zu nehmen.
Schwierig ist hingegen der Umgang mit dem Miesmacher.
Er frustriert die Gruppe, indem er ihr deutlich zeigt, wie wenig er von ihrer Aufgabe und Arbeit hält. Aufgabe des Projektleiters: Entscheidend ist die Frage nach dem "Warum". Wurde der Nörgler womöglich in die Gruppe geschickt? Ist er richtig informiert? Fühlt er sich überfordert? Oder ist er einfach nur pessimistisch? Gute Projektleiter nehmen die Kritik erst. Denn auch wenn es nervt, wenn jemand in jeder Suppe ein Haar findet: Ein Pessimist sieht mitunter auch Fehler und Versäumnisse, die Optimisten nicht sehen wollen.
Die Flasche ist der Albtraum jedes Projektleiters,
dennoch ist sie fast immer und überall dabei. Die Flasche wird vom Vorgesetzten geschickt – und zwar aus dem einzigen Grund, dass er sie selbst nicht mehr sehen kann. Problem: Sie hat schon vorher auf der ganzen Linie versagt. Aufgabe des Projektleiters: Ruhe bewahren und genau hinschauen. Manch vermeintliche Flasche ist in Wirklichkeit nur eine graue Maus. Erst wenn sich herausstellt, dass sie wirklich nichts kann, gibt es auch hier nur eine Lösung: Rauswurf!
Der Träumer.
"Sollte man nicht ...", "Wäre es nicht besser ...?" Mit solchen Sätzen versetzt er ganze Arbeitsgruppen in Trance. Problem: Alle wollen endlich vorankommen, doch der Träumer hat immer noch eine bessere Idee. Auch wenn das anstrengend für den Projektleiter ist, ein Träumer gehört in jede Gruppe. Er bringt die schrägen Ideen ein und denkt in Richtungen, die andere nicht einmal sehen. Projektleiter müssen die Position kreativer Kollegen stärken und gleichzeitig darauf achten, dass sie sich nicht verzetteln. Oft sind es die Träumer, die festgefahrene Projekte vor dem Aus bewahren.
Links:
- [PDF]
Die Macht des Teams
File Format: PDF/Adobe Acrobat - View as HTML Swiss-Triathlon (Gigathlon) steht das Team. Die Macht des Teams ... versus Leistungserfüllung des Teams. Die Praxis bestätigt, dass sich Teammitglie- ... www.rhetorik.ch/Teamfaehigkeit/team.pdf -Similar - [PDF]
DURCHHALTEN, DURCHHALTEN, DURCHHALTEN
File Format: PDF/Adobe Acrobat - View as HTML abgestimmtes Team bildet die Basis für einen reibungslosen Ablauf. ... Race Across America: Das Team IWC Schaffhausen erreichte mit vier Schweizer ... www.rhetorik.ch/Aktuell/05/08_19/raam05.pdf -Similar
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marcus knill
um
08:50