Samstag, 9. Mai 2009

Ist Führen eine Kunst?

11. Fachtagung im Tannenhof

Was zeichnet eine gute Führungskraft aus? Welches sind die Führungsideale? Ist gute Führung lernbar? Gibt es Unterschiede zwischen männlichem und weiblichem Führungsstil? Diese Fragen bewegen uns alle. Denn Führen ist eine Aufgabe, der sich niemand entziehen kann – egal ob im Grossunternehmen, in der Arbeitsgruppe oder in der Familie.

Folgende Referentinnen und Referenten werden sich mit diesen Fragen auseinander setzen:

- Emil Herzog, lic. oec.. Marketing-Manager, Inhaber von Emil Herzog live; Perfomer, Trainer, Unternehmensberater

Emil Herzog als Speaker

- Marcus Knill, Kommunikationsexperte und Coach, Autor, Inhaber von Knill+Knill

- Regula Ruflin, Dr. rer. publ. HSG und lic. phil. Sozialarbeiterin. Mitinhaberin der socialdesign ag.

- Benedikt Weibel, Dr. rer. pol., ehemaliger Generaldirektor der SBB, Bergführer, Autor des Buches «Der rote Boss»

- Herbert Kubat, lic. phil., EMBM, Fachpsychologe FSP, Executive Master of Business Management. Autor des Buches «Führen wie ein Samurai».

- Urs Lehmann CEO, Ökonome, Präsident des Schweizerischen Skiverbandes, ehemaliger Ski-Weltmeister.

Veranstalter/in Stiftung Tannenhof / AvenirSocial Sektion Bern
Kursort Stiftung Tannenhof, Gampelen
Beginn 15.05.2009
Dauer 13.30 bis 17.30 Uhr
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Heim- und Wiedereingliederungsstätte, 3236 Gampelen Tel. 032 312 05 05, Fax 032 312 05 06, info@stiftung-tannenhof.ch
zum Tannorama-Shop
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Der Tannenhof in Gampelen ist eine Heim- und Wiedereingliederungsstätte, welche Frauen und Männer mit psychischen und sozialen Problemen verschiedenster Art aufnimmt.

In der schönen Anlage etwas ausserhalb von Gampelen und nahe dem Neuenburgersee finden bis zu 87 Personen ein schönes Zuhause und vielfältige Arbeits- und Beschäftigungsmöglichkeiten.

Logo Infostelle.ch
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Entwurf meines Referates für die Fachtagung vom 15. Mai zur Thematik

"Ist Führen eine Kunst?"

Gedanken aus der Sicht eines Kommunikationsberaters:

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Das Referat ist modular aufgebaut. Jedes Modul kann einzeln - unabhängig von der Reihenfolge - gelesen oder präsentiert werden.

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Führen und kommunizieren:

"Führen heisst kommunizieren können"

(aus der Praxis für die Praxis)

von Marcus Knill

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Zitate zum Thema "Führen - Führung" zur Einstimmung der Teilnehmer:

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Drucken E-Mail
Wer Menschen führen will, muß hinter ihnen gehen.

(Laotse, chinesischer Philosoph, 4. - 3. Jahrhundert v.Chr.)

  • Ein guter Menschenführer hält sich unten. Laotse, Lao-Tse - Tao Te King (Neu übertragen von Zensho W. Kopp)
Wenn der Meister regiert, ist sich das Volk kaum bewusst, dass es ihn gibt. Der Zweitbeste ist ein Führer, den man liebt. Der Nächste einer, vor dem man Angst hat. Der Schlechteste ist einer, den man verachtet.

Laotse, Laotse - Tao Te King (Neu übertragen von Peter Kobbe)

"Alle reden von Führung, aber keiner weiß, wie's geht."

http://www.seminarspiegel.de/binary/8273

Roland Henssler, Management-Trainer

"Das meiste, was wir als Führung bezeichnen, besteht darin, den Mitarbeitern die Arbeit zu erschweren. "

Peter Ferdinand Drucker, US-amerikanischer Unternehmensberater, Managementtheoretiker und Publizist

"Alter frenis eget, alter calcaribus. - Der eine bedarf der Zügel, der andere der Sporen."

Marcus Tullius Cicero, römischer Staatsmann, Redner, Schriftsteller und Philosoph

"Führung ist wie der schreckerregende Schneemensch, dessen Fußabdrücke überall sind, der aber noch nie gesehen wurde."

Warren Bennis, US-amerikanischer Psychologe

"Mit Selbsterkenntnis muss man beginnen, bevor man andere führt."

August Everding, deutscher Regisseur und Intendant

"Den Charakter eines Menschen erkennt man dann, wenn er Vorgesetzter geworden ist."

Erich Maria Remarque

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LINKS:

Führen-aber wie? (Eigenverlag, 1975 - vergriffen) Fuehren aber wie Umschlag

  1. Führen - aber wie? Inhalt

    Web brevier ueber Fuehrung, Gedanken, Assoziationen, Stichworte ueber das Thema Fuehren. www.rhetorik.ch/Führen-aberwie/Inhalt.html - 6k - Cached - Similar pages
  2. Führen - aber wie? Definition

    M. Knill, Brevier 'Führen - aber wie?' Nächste Seite. Führen ist. gewolltes menschliches Tun; Koordination der Kräfte beim Lösen einer gemeinsamen Aufgabe ... www.rhetorik.ch/Fuhrenaberwie/Definition.html - 7k - Cached - Similar pages
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  4. Aus der Praxis für die Praxis:
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  6. LINKS:
    1. rhetorik.ch aktuell: Führungskrise am Schaffhauser Kantonsspital?

      Es hat sich gezeigt: Neustrukturierungen (Change) können zu personellen Veränderungen führen. Dies ist bei allen Rationalisierungsmassnahmen schwer zu ... www.rhetorik.ch/Aktuell/08/10_08/index.html - 85k - Cached - Similar pages
  7. rhetorik.ch aktuell: Zu Blochers Führungsprinzip

    Bereits im Dezember 2000 zitierte ich Blochers umstrittenen Aussage über die Führung aus der ... teamorientiert zu führen und schön miteinander zu reden. ... www.rhetorik.ch/Aktuell/07/06_26/index.html - 11k - Cached - Similar pages
  8. Das Blocher-Prinzip Verlag: Meier Buchverlag Schaffhausen Publikationsdatum: 2007 ISBN: 9783858011886 Anzahl Seiten: 208 Kategorie: Führung & Management

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Zur Führungspersönlichkeit:

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LINKS:

Charisma

23. Nov. 2007 ... Der Soziologe Max Weber(1864-1920) definierte charisamatisches Führen als die Begabung, mit Vision Andere inspirieren zu können und die ... www.rhetorik.ch/Charisma/Charisma.html - 9kCached - Similar pages

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Wer führt muss vor allem glaubwürdig und überzeugend kommunizieren können

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LINKS:

Erfolg dank Überzeugen

24. März 2007 ... Andere überzeugen bringt Erfolg. Es genügt nicht, nur gut zu sprechen, um andere zu überzeugen und für sich und seine Gedanken zu gewinnen. ... www.rhetorik.ch/Ueberzeugen/Erfolg.html - 14k -Cached - Similar pages
  1. Kommunikative Kompetenz als Schlüssel zum Erfolg

    ... wenn sie sich glaubwürdig und überzeugend verständlich machen kann. .... Offenheit heisst dialogisch kommunizieren: Beide Gesprächspartner erhalten die ... www.rhetorik.ch/KomKom/KomKom.html - 17k - Cached - Similar pages

Knill: "Natürlich, zuhörerorientiert, inhaltzentriert reden" SVSF Verlag 1991, Hoelstein,

Bestellung bei blmvshop.ch Zuhoererorientiert Reden Buchumschlag

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Beurteilen können

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  1. LINKS:
  2. Beurteilen- aber wie?

    Die Beurteilung muss stets zu Verbesserungen führen, sonst wäre sie blosser ... Alle Beurteilungen müssen letztlich immer zu Verbesserungen führen, ... www.rhetorik.ch/Beurteilen/Beurteilen.html - 24k -Cached - Similar pages
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  4. Gespräche führen können
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LINKS:

  1. Mit Antworten führen - dank antizipieren

    25. Mai 2000 ... Durch Antworten und Antizipieren von Situation ein Gespräch führen. www.rhetorik.ch/Antizipieren/Antizipieren.html - 10k - Cached - Similar pages
  2. Überlegen antworten - Gesprächserfolge durch strukturierte ...

    Was die wenigsten jedoch wissen: Auch wer antwortet, kann führen. Die Kenntnis all dieser Fragearten genügt noch nicht, um beim Antworten ebenfalls zu ... www.rhetorik.ch/Alphaartikel/ueberlegen.html - 10k -Cached - Similar pages

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Prinzipien der Teamkommunikation kennen

(TEAMS führen können)

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LINKS:

M.Knill+K.Kunert "Team und Kommunikation"

Bestellung bei Sauerländer Team und Kommunikation Buchumschlag

Team-Kommunikation

Über Sitzungen sagen Satiriker: "Da lässt sich ruhig schlafen. ... Sitzungen sind tatsächlich oft "Zeit- und Nervtöter" und Entscheidungen werden bei ... www.rhetorik.ch/TeamKommunikation/Team.html - 20k -Cached - Similar pages

Appreciative Inquiry

10. März 2002 ... Die Mitglieder eines Teams stehen füreinander ein! Zumindest dann, wenn sie so viel Verstand haben wie die Wildgänse. ... www.rhetorik.ch/Appreciative/Appreciative.html - 15k - Cached - Similar pages
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  2. Kritisieren können
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  4. LINKS:
  5. Schlechte Nachrichten übermitteln

    20. Febr. 2009 ... Buch: Elisabeth Haberleitner, Elisabeth Diestler, Robert Ungvari Führen, Fördern, Coachen, 2. Auflage von 2007, Redline Wirtschaft ... www.rhetorik.ch/Schlechtenachrichten/Schlechtenachrichten.html - 8k - Cached - Similar pages
  6. Kritikgespräche

    Kritikgespräche führen gerne zu langwierigen Konflikten. ... Die Begründung ist einfach: "Warum"- Einleitungen führen in der Regel zu Rechtfertigungen, ... www.rhetorik.ch/Kritik/Kritik.html - 23k - Cached - Similar pages
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  8. Beraten können
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  10. LINKS:
  11. Verbesserung durch Coaching und Beratung

    Wobei er schon während des Begleitprozesses die Zügel immer wieder dem lernenden Kutscher übergibt, damit dieser lernt, selbständig die Zügel zu führen. ... www.rhetorik.ch/Verbesserung/Coaching.html - 10k - Cached - Similar pages
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    2. Verhandeln können
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    4. LINKS:
    5. Das "Harvard" Verhandlungs Prinzip

      ... dass es den Kompromiss als herkömmliches Verhandlungsmodell überwindet und Lösungen sucht, die für beide Seiten zum Gewinn führen. ... www.rhetorik.ch/Harvardkonzept/Harvardkonzept.html - 16k - Cached - Similar pages
    6. Verhandeln - aber wie?

      Ein Ratgeber zum Thema Verhandeln. ... Jedes Kind übt sich ständig im Verhandeln. "Muss ich tatsächlich um zehn Uhr schon ins Bett? ... www.rhetorik.ch/Verhandeln/Verhandeln.html - 38k - Cached - Similar pages
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    8. Moderieren können
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    10. LINKS:
    11. Moderieren - aber wie?

      9. Juni 2001 ... Unterschiedliche Begriffe oder zwischenmenschliche Aspekte können zu Frustrationen führen. Speziell gilt es Interventionstechniken zu ... www.rhetorik.ch/Moderieren/Moderieren.html - 21k - Cached - Similar pages
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  13. Sitzungen (Meetings) leiten können
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  15. LINKS:
  16. Meetings optimieren

    1. Apr. 2002 ... Die Teilnehmenden tragen oft dazu bei, dass Sitzungen viel zu lange dauern .... Die Sitzung ist keine Seifenoper. Robert Musil sagte einmal: ... www.rhetorik.ch/Meetings/Meetings.html - 33k - Cached - Similar pages
  17. [PDF]

    Ausser Sitzungsspesen nichts gewesen

    File Format: PDF/Adobe Acrobat - View as HTML Sitzungen – zu neudeutsch Meetings genannt – verursachen oftmals ... Sitzungen scheitern, weil es an klaren Regeln mangelt. Von Anouk Holthuizen ... www.rhetorik.ch/Meetings/Sitzungen.pdf - Similar pages
  18. Meetings als Zeitverschwendung

    Dann machen Sie doch eine Sitzung! Sie können dann sehen, wie andere Leute in Ruhe schlafen, ... Sitzungen sind die praktischste Alternative zur Arbeit. ... www.rhetorik.ch/Meetings/Zeitverschwendung.html - 7k - Cached - Similar pages
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  20. Zeit managen können
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  22. LINKS:
  23. Zeit managen - aber wie?

    3. März 2002 ... Die Zeit können wir nicht managen, wenn wir uns nicht bewusst machen, welche Zeitverhinderer uns tagtäglich von wichtigen Tätigkeiten ... www.rhetorik.ch/Zeitmanagement/Zeitmanagement.html - 61k - Cached - Similar pages
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  25. Informieren können
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  27. LINKS:
  28. Marcus Knill: Informieren - aber wie?(Huber 1984 - vergriffen) Informieren aber wie Buchumschlag
  29. M. Knill, Brevier 'Führen - aber wie?' Nächste Seite. Teilprobleme der Information. Informationsbeschaffung; Informationsauswertung; Informationsverbreitung ... www.rhetorik.ch/Führenaberwie/Information.html - 6k - Cached - Similar pages
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  31. Mit der Informationsflut umgehen können - Das Wesentliche sehen
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  33. LINKS:
  34. Information - Informationsflut

    Der durchschnittliche Mensch rettet sich zwar vor der Informationsschwemme durch gezielte Reduktion und bewusstes Abblocken: ... www.rhetorik.ch/Information/Information.html - 27k - Cached - Similar pages
  35. WICHTIGES erkennen

    Wer verhindern will, dass "Falsches" hinzugedacht wird, der muss WESENTLICHES ausformulieren, ausführlicher schildern. Dies ist der Rede wert. ... www.rhetorik.ch/Wichtig/Wichtig.html - 14k - Cached - Similar pages
  36. Mut zum Vereinfachen

    Wichtig ist die Reduktion auf das Wesentliche. ... Die Kunst liegt darin, so zu vereinfachen, dass das Wesentliche trotz des Weglassens erkannt und ... www.rhetorik.ch/Vereinfachen/Vereinfachen.html - 15k - Cached - Similar pages
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  38. Erziehen können
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  40. LINKS:
  41. Führen - aber wie, Erziehung

    Erziehung. M. Knill, Brevier 'Führen - aber wie?' Literaturauswahl. Es gibt keinen sogenannt 'richtigen' Führungsstil, denn er hängt von der Führungsperson, ... www.rhetorik.ch/Führenaberwie/Erziehung.html - 7k - Cached - Similar pages
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  43. Motivieren können
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  45. LINKS:
  46. Führen - aber wie? Motivation

  47. Motivieren - aber wie?

    8. Apr. 2000 ... Andere motivieren - sich selbst motivieren; aber wie? Manche Bewerber werden nicht eingestellt, weil sie nicht anders eingestellt sind. ... www.rhetorik.ch/Motivation/Motivation.html - 17k - Cached - Similar pages
  48. &&&&&&&&&
ERKENNTNISSE:

- Wer fragt, führt!

- Führen heisst: Vorausschauen!

- Führen wir vor allem mit unseren persönlichen Werten

- Führungsprinzipien der ATEL:

Führungsprinzipien

Atel Führungsprinzipien

Mit Führungswillen und Vertrauen zum Erfolg

Bei Atel stellen Sie sich mit Führungswillen und Vertrauen als ein Team allen Herausforderungen und erbringen so für unsere Kunden Top-Leistungen.

Wir führen zielorientiert

Wir geben Orientierung, setzen und überprüfen Ziele, delegieren Verantwortung und Kompetenzen.

Wir führen transparent

Wir gehen fair und offen miteinander um und kommunizieren stufengerecht.

Wir führen entscheidungsfreudig

Wir stehen zu unserer Verantwortung, berücksichtigen Abhängigkeiten und agieren proaktiv.

Wir führen teamorientiert

Wir entwickeln und unterstützen das Team und fördern bei allen den konstruktiven Umgang mit Konflikten.

Wir führen werteorientiert

Wir respektieren die Andersartigkeit jedes Menschen, fördern die Entwicklung der Mitarbeitenden und anerkennen Leistungen und Engagement.

Schule Stans: Führungsprinzipien

Führungsleitsätze

  1. Bei Unklarheiten oder Unsicherheit fragen wir nach und verlangen offensiv eine Antwort.
  2. Bei Konflikten sprechen zuerst die Direktbetroffenen, bei Uneinigkeit wird der Vorgesetzte eingebunden und bei weiterer Uneinigkeit wird an den nächst höheren Vorgesetzten appelliert.
  3. Bevor ich / wir in meinem / unserem Kompetenzbereich entscheide/n, überprüfe/n ich / wir die Auswirkungen meines / unseres Entscheids auf andere und beziehe/n diese entsprechend vor der Entscheidung beratend ein.
  4. Der Regelkreis der Führung (Ziel › Auftrag › Durchführung › Auswertung / Überprüfung / Kontrolle) wird zum Prinzip (MbO - Management by Objectives). Es ergeben sich daraus zwei Grundformen der Kontrolle: - Die Selbstkontrolle (jeder kontrolliert seine Leistung selbst auf Zielerreichung und Wirkung) - Die Führungskontrolle (von Seiten der Sachführung oder der Personalführung, je nach Aufgabe).
  5. Wir arbeiten nach dem Prinzip des Auftragsmanagements.
  6. Wir unterscheiden Sach- und Personalführungsaufgaben. Die operative Personalführung (Vorgesetztenrolle) umfasst abschliessend folgende Aufgaben: - Antrag an den Schulrat stellen bei Anstellungen und Kündigungen - Ziele setzen (z.B. in Zielvereinbarungen festhalten) und überprüfen - Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fördern - Konflikte lösen - Lohn festsetzen (sofern nicht durch das Lohnsystem vorgegeben)
  7. Jede Stelle kann in ihrem Kompetenzbereich Weisungen erlassen. Wir setzen alles daran, dass diese Weisungen Prinzipien beschreiben, um der Reglementierung vor zu beugen.
  8. Die Stellvertretungen von Leitungspersonen werden durch deren Vorgesetzten ad hoc geregelt, um je nach Situation die hilfreichste Lösung zu treffen. Die Stellvertretung des Schulleiters wird durch den Schulrat bestimmt.
  9. Im Zweifel orientieren wir uns an unserer "Vision". Wir tun das, was uns der Vision näher bringt.

(vom Schulrat verabschiedet am 26. Juni 2007)

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NACHTRAG:

Ein Leser hat mir bereits vor der Fachtagung geschrieben, dass ihm dank des Beitrages bewusst geworden sei, dass die kommunikative Fähigkeit wahrscheinlich etwas vom Wichtigsten ist für Führungspersönlichkeiten. Wer führt, müsse beispielsweise auch:

- entscheiden können

- anordnen können

- kontrollieren können

- präsentieren können

- mit Medien umgehen können

- zuhören können

- sich durchsetzen können

- mit schwierigen Situationen und Konfliken umgehen können

- mit schwierigen Mitarbeitern umgehen können

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Kommentar: Richtig! Es gibt noch viele Kompetenzen, die erforderlich sind. Beiträge zu diesen Bereichen können Sie auf rhetorik.ch (Navigation über das Inhaltsverzeichnis) abrufen:

- M: Ist Menschenkenntis lernbar? (Menschen durchschauen können?)

- D: Durchsetzungstechniken

- P: Präsentieren

- A: Aktives Zuhören

- F: Feedback

- M: Umgang mit Medien / Medienrhetorik

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Uebrigens: Mein Vortrag basiert vor allem auf dem erwähnten LINK

MUT ZUM VEREINFACHEN

Der hier publizierte Leitfaden dient lediglich den Teilnehmern zur nachträglichen selektiven Vertiefung der Thematik "Führen heisst kommunizieren können".

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VIEL ERFOLG BEIM BEWUSSTEN REFLEKTIEREN UND VERTIEFEN! (Garantiert Nachhaltigkeit!)

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FAZIT:

Die Zahl EINS ist gleichsam eine magische Zahl: Sie ist EINS und ALLES

Schön ist es, wenn folgende Erkenntnisse gefestigt werden konnten:

Ver EIN fachen ist (k)eine Kunst!

Die Erfolgsformel lautet: Konzentieren Sie sich nur auf ETWAS!

Wer EINE Kernaussage nicht auf dem Punkt bringen kann, hat nicht gelernt zu verEINfachen!

EIN fachheit ist ein wichtiger Verständlichkeitshelfer

VerEINfachen - ohne zu Verfälschen - das ist die Kunst

EINE Kernbotschaft verknüpfen mit....

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Eine Kernbotschaft
So machen Sie die Kommunikation einzigartig: Sie nehmen nur eine Kernbotschaft Sie verknüpfen diese Botschaft mit nur
  • Einem Bild
  • Einer Analogie
  • Einer Geschichte
  • Einer Erzählung
  • Einem Beispiel
Reden Sie einfach und adressatengerecht, so dass Sie alle verstehen. Im Unterricht oder einer Diskussion stellen nur eine Frage. Wenn Sie vor mehreren Leuten reden, sprechen Sie immer nur mit einer Person länger als nur 5 Sekunden. Wenn Sie sich verändern und verbessern, arbeiten Sie jeweils nur an einem Lernpunkt oder Lernbild. Sich auf einen Punkt, eine Sache konzentrieren können, bringt Erfolg. Dieses Fokussieren hat etwas mit Achtsamkeit zu tun und ist beim Zuhören wichtig. Wenn Sie die Zahl Eins in der Kommunikation beherzigen, wird das Kommunizieren viel einfacher und Sie werden sehen: Ihr Ausdruck wird künftig einen Eindruck hinterlassen.

Steuerstreit verschärft sich

Tagi:

Jean-Claude Juncker hat die Verbalattacken aus Deutschland satt. Die Nachbarn hätten kein Recht, so über die Luxemburger zu reden, sagt er und erinnert an die dunkle Vergangenheit.

Kommentar:

Die Luxemburger akzeptieren die Beleidigungen und Giftpfeile des deutschen Finanzministers nicht mehr. Vom Schweizer Bundesrat fehlten immer noch solche klare Zurückweisungen. Keine Empörung, keine Protest, obschon Steinbrück am Donnerstag erneut seine wahre Seite offenbart hatte (Bei Frank A. Meyer durfte sich Steinbrück am Fernsehen in einem gezinkten Interview als friedlliebenden Politiker präsentieren, weil Meyer vom Interviewten akzeptiert hatte, welche Fragen ihm gestellt werden dürfen und Steinbrück bei ihm auch die Spielregeln diktieren konnte. Ich weiss dass sich der Schweizer Journalist durch diese Vorgaben instumentalisieren liess. Meine Behauptung basiert auf einer Information eines deutschen Journalisten, der mir im Vertrauen verraten hatte, dass Steinbrück keine Interviews bewilligt, bei denen die Fragen nicht abgesprochensind .)

Der Peitschenrhetoriker holte nun erneut zu einem unzumutbaren Peitschenschlag gegen die Schweiz aus. Er unterstellte der Eidgenossenschaft, dass sie vorsätzlich zur Steurhinterziehung einlade und somit kriminell handle. Auf diese unzumutbare Peitschenrhetorik hörten wir leider bis heute vom Bundesrat immer noch kein Wort des Protestes.

Ich zitiere blick:

In der Diskussion um Steueroasen hat der Fraktionsvize der deutschen Grünen, Jürgen Trittin, Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) Unglaubwürdigkeit und Dilettantismus vorgeworfen. Solange Steinbrück nicht unterbinde, dass die teil-verstaatlichte Commerzbank und Landesbanken eigene Tochterfirmen in der Schweiz, Lichtenstein oder auf den Cayman-Inseln unterhalten, seien die Ankündigungen unglaubwürdig. «Wer das bei Staatsbanken nicht unterbindet, sollte aufhören, Indianer und die Bewohner von Burkina Faso zu beleidigen», sagte Trittin heute am Parteitag der Grünen in Berlin. Steinbrück hatte in der Debatte unter anderem die Hauptstadt des afrikanischen Landes, Ouagadougou, in eine Reihe mit Steuerparadiesen wie Luxemburg und die Schweiz gestellt. Beleidigung der Indianer Trittin warf Steinbrück vor, er habe die Indianer beleidigt: «Indianer achten die natürlichen Ressourcen.» Kein Indianer habe jemals dabei geholfen, 120 Milliarden Euro aus Deutschland auf Schweizer Bankkonten zu deponieren. Steinbrück habe mittlerweile über 80 Milliarden Euro in einer Bank versenkt (Hypo Real Estate), die vielleicht noch 250 Millionen Euro wert sei. Dennoch gehörten dem Bund bisher weniger als 50 Prozent. «Das ist blanker Dilettantismus», wetterte Trittin. Grosskotzige Arroganz und Nazi-Vergleich Kritik kommt aber auch aus dem CSU-Lager. Deren Chef Horst Seehofer verurteilte Steinbrücks Verbalattacken aufs Schärfste: «Diese grosskotzige Arroganz des Bundesfinanzministers gegenüber Luxemburg, Österreich und der Schweiz.» Apropos Luxemburg. Dessen Premier Jean-Claude Juncker beschwert sich gegenüber dem Nachrichtenmagazin «Spiegel»: «Wir waren schon mal besetzt, wir haben unter deutscher Besatzung gelitten». Schliesslich zählte Deutschland selbst bis Juli 2005 zum grössten Steuerparadies Europas, als kein nichtansässiger Ausländer Steuern auf Zinseinkünfte in Deutschland habe zahlen müssen. (SDA/mky)

Kommentar: Ich habe das Gefühl, dass sich Steinbrück endlos leisten kann unbeschadet von Fettnäpfchen zu Fettnäpfchen zu treten. Ich habe nun festgestellt, dass der Peitschenrhetoriker allmählich von allen Seiten unter Beschuss kommt und seine "grosskotzige Arroganz" (Zitat Seehofer) die Grenze des zumutbaren überschritten hat. FDP Fraktionschef Werner Hoyen findet die verbalen Atacken "völlig unerträglich und daneben". Obschon Angela Merkel den Finanzminister inhaltlich schützt , möchtw sie nun doch alles daran setzen, die Irritationen so rasch wie möglich zu beseitigen. Das macht jetzt deutlich: Steinbrücks Verhalten irritert nciht nur die Schweizer. Seien verbalen Ausrutscher sind letztlich kontraproduktiv geworden. Es ist der herablassende, aggressive Ton, der selbst von der SPD nicht mehr goutiert wird. Sie merkten auch, dass ein Elefant im Porzellanladen nur Schaden anrichten kann. Ob sich Steinbrück an den Rat des Parteifreundes Günter Verheugen halten wird und den Ton mässigt und höflicher mit anderen Staaten umzugeht? In den deutschen Medien ergiesst sich immer mehr Hohn und Spott über den selbstherrlichen Bundesfinanzminister. Er habe sich für den Wahlkampf eine deutsche Pickelhaube beschaffen lassen und wurde als Mann mit einem umgehängten Schild "SCHWEINEGRIPPE!" dargestellt.

Ich zweifle daran, dass Steinbrück künftig über den eigenen Schatten springen kann, so wie es bei Frank A. Meyer im Interview den Anschein hatte. Er liebt nach wie vor den schnarrenden Kasinoton und wird weiterhin den Indianern als Kavallerist die Leviten lesen.

Nachtrag 13. Mai (blick)

Eine internationale Studie der OECD in 30 Ländern belegt: Den deutschen Arbeitnehmern mit wenig oder durchschnittlichem Einkommen belastet der Staat bis zu 52 Prozent Einkommenssteuer und Abgaben. Das ist ein trauriger Spitzenplatz! Nur Belgien und Ungarn sind noch höher. Mässig verdienende Singles triffts am härtesten in Deutschland. Ein Alleinstehender mit einem Einkommen von 44´000 Euro kann sich 52 Prozent davon gleich abschminken. Verheiratete und Haushalte mit Kindern stehen besser da. Die Steuer- und Abgabenlast liegt je nach Einkommen zum Teil weit unter 40 Prozent. Deutschland hat ein Steuerproblem. Der Bund der Steuerzahler fordert Steuererleichterungen für Deutschland. Nur zum Vergleich: Die Schweiz belegt einen der hinteren Plätze. Wir liegen laut der OECD deutlich unter dem Schnitt der 30 Mitgliedstaaten. Bei uns blieben laut der Statistik einem zum Durchschnittslohn von 100 Franken beschäftigten Single nach Abzug von Steuer und Sozialbeiträgen noch 70,5 Franken übrig. (num)

Schröpft sein Volk: Finanzminister Peer Steinbrück. (Keystone)

Das ist die (schwarze) Liste der OECD: Deutschland an dritter Stelle, die Schweiz rangiert unter «ferner liefen». (oecd.org)

Diese schwarze Liste müsste Steinbrück zu denken geben.

Nachtrag 14.5.09

Angeblich hatten die harten Reaktionen doch Signalwirkung. Steinbrück zeigte sich beim Besuch der Schweizer Parlamentarier lammfromm und zeigte sich von einer völlig neuen Seite. Alles nur Taktik? Wir werden sehen, ob sich der Finanzminister an die neuen Vorsätze hält und künftig seine lose Zunge zügeln kann.

Ich zitiere 20 Min:

«Werde meinem lockeren Mundwerk mal die Zügel anlegen»

Parlamentarier haben Peer Steinbrück getroffen. Fazit: Der wolle sich zurücknehmen, aber in der Sache hart bleiben.

Freitag, 8. Mai 2009

Aus dem PERSOENLICH BLOG

Zur Kommunikationsstrategie des Bundesrates

Marcus Knill

Seit Jahren zeigt sich, dass es beim Bundesrat hinsichtlich Kommunikationsmanagement Probleme gibt:

Dies gilt sowohl für die interne, als auch für die externe Kommunikation. Intern bringt es unsere Exekutive leider nicht fertig, immer unter sich zu streiten um dann aber nach aussen mit EINER Stimme zu kommunizieren. Die Bevölkerung erhält den Eindruck, dass die Einzelkämpfer im Rat dominieren und zu oft das Spiel gespielt wird: Alle gegen alle.

Bei der externen Kommunikation haben wir vor allem bei der Aussenministerin gesehen, dass sie mit ihrer öffentlichen Diplomatie immer wieder ins Fettnäpfchen trat. Der Virus “Mediengeilheit” spielt bei ihr gewiss auch mit. Sie will sich ständig persönlich inszenieren (Iran mit Kopftuch, als Sängerin usw). Sie hat nicht erkannt, dass Diplomatie nicht öffentlich sein darf. Heikle Verhandlungen finden in der Regel im Hintergrund - im Stillen - unter vier Augen - statt.

Die Treffen mit Ahmadinedschad ______________________________

Micheline Calmy-Rey, wie auch Bundespräsident Merz, müssten eigentlich das ABC der Medienrhetorik gelernt haben. Gibt es doch genügend Kommunikationsverantwortliche in den Departementen, die den Chefst dieses ABC beibringen könnten.

Es ist unverständlich, dass die Aussenministerin und der Bundespräsident nicht vorbereitet wurden auf die heiklen Gespräche mit dem umstrittenen Staatschef Ahmadinedschad. Wenn Calmy-Rey und Merz bei den gemeinsamen Aufnahmen (Beide Magistraten waren zusammen mit dem Holocaustleugner lächelnd zu sehen. Micheline Calmy-Rey sogar mit dem legendären Kopftuch)nachträglich sagen: Der Fotograf sei schuld. Es handle sich nicht um offizielle Aufnahmen, so ist dies peinlich. Aussenministerin: Ich habe hinten etwas gehört, habe mich gedreht und einer Person zugelacht und in diesem Moment wurde geknipst.

Folgende Fragen sind berechtigt:

Weshalb müssen die Bundesräte überhuapt persönlich diese Vermittlungsgespräche führen? (Es hätte genügend kompetente Verhandlungspartner gehabt, die im Namen des Bundesrates die Gespräche hätten führen können.)

Werden unsere Magistraten nicht betreut bei heiklen Auftritten im Umgang mit Medien?

Auch mit unliebsamen Partnern können auf püolitschem Parkett Gespräche hilfreich sein. Dialoge dürfen in der Regel nicht ausgeschlagen werden. Doch dürfen sich Budneräte von einem cleveren Staatschef und raffinierten Taktiker nicht über den Tisch ziehen lassen.

Ich gehe nicht davon aus, dass Holocaustleugner Ahmadinedschad, der Israel aus der Landkarte tilgen möchte - und sich um internationale Spielregeln foutiert -, durch Gespräche mit Bundesräten bekehren lässt. Auch bei Hitler stellte sich die Frage: Darf man mit einem Diktator verhandeln?

Es war vorhersehbar, dass Ahmadinedschad die Treffen mit unseren Magistraten für seinen Propagandafeldzug missbrauchen wird. Wenn sich Bundespräsident auf sein Vermittlungsmandat mit den USA beruft, so müsste er - wie erwähnt- wissen:

Heikle Verhandlungen sollten unter Ausschluss der Presse - unter vier Augen - geführt werden (Diplomatie ist selten öffentlich).

Bundesräte müssten lernen, dass sie mit Journalisten verbindliche Spielregeln zu vereinbaren.

*********

Gestern erkundigte sich 20 Minuten bei mir, was ich zum geschickten Propagandaschachzug von Ahmadineschad sage. Das Finanzdepartement wolle sich zu dieser Geschichte nicht äussern. Die Journalistin hakte beim Finanzdepartement nach und wollte eine Begründung für das Schweigen. Antwort: Ueber das Verhalten von Staatschefs urteile man nie. Der Pressesprecher fügte dann noch an: Interessiert dies überhaupt die Leute?

Ich begründete der Journalistin, dass ich bei meinen zahlreichen Analysen feststellen konnte, dass beim Bundesrat die Kommunikationsstrategie, das Kommunikationsmanagement, das Botschaftenmanagement zu wünschen übrig lasse.

Wie bei der Krisenkommunikation, so ist Kommunikation stets Chefsache. Wenn es brennt, so gibt es nie ein “No comment”. Wenn das Departement keine Auskunft geben will, so hätte der Mediensprecher sagen dürfen, dass man das Verhalten eines Staatschefs nicht kommentieren werde. Dass aber der Bundesrat intern die Aussage klären werde und allfällige Unstimmigkeiten immer direkt bilateral besprochen werden ohne Medien. Wer Medien abblockt, riskiert, dass sie sich die Informationen über andere Kanäle beschaffen. Das habe ich auch im Inselspital gesehen, als nach der Einlieferung von Daniel Albrecht die Medien zurückgebunden wurden und nicht mehr proaktiv informiert wurde. Die Medien beschafften sich hernach die Informationen von den Verwandten und vom Skiverband. Mit der Folge: Mutmassungen, Hypothesen und Wunschdenken wurde kolportiert, statt FAKTEN (wie es vorher das Universitätsspital Innsbruck vorbildlich gehandhabt hatte.)

Marcus Knill
Donnerstag, 7. Mai 2009 um 15:56 Uhr

Donnerstag, 7. Mai 2009

Bundesratsfoto 2009

willkürlich kommentiert

1/8 Mit einem Lächeln in die Krise: Das offizielle Bundesratsfoto für das Jahr 2009. Bild: KEYSTONE/AP

Kommentar, der nicht ernst genommen werden muss:

- Ueli Maurer: Rechts aussen- sorry- links aussen- je nach Sichtweise (nicht politisch gemeint). Jedenfalls als Frischling am Rand. Steht gut geerdet da - Beine leicht gespreizt - eine Hand im Hosensack - signalisiert den Bodenständigen.

- Micheline Calmy-Rey: Traditionelle Barriere vor dem Körper. Will sie sich Halt geben oder ist es tatsächlich eine Beziehungssperre? Sie zeigt wieder einmal ihr Standardlachen (mit Biss!).

- Moritz Leuenberger: Lächelt gezwungen - weil es verlangt wird - solche Fototermine sind nicht sein Ding: Muss dies sein?

- Hans - Rudolf Merz: mit dem obligaten Soziallächeln. Er ist bereits der dritte Bundesrat, der eine Hand in die Hosentasche versteckt. Ob der Fotograf diesen Tipp gegeben hat, weil bei früheren Aufnahmen die Magistraten nicht recht wussten, wohin mit den Händen. Als Bundespräsident steht er in der Mitte. Er strahlt uns trotz Finanz- und Kommunikationskrisen zufrieden und gutmütig an. Blauäugig mit blauer Kravatte.

- Doris Leuthard: Steht symmetrisch in der Horzontale. Könnte beinahe mit einer Stabheuschrecke verglichen werden. Doch passt die starre Haltung nicht zu der sonst so eloquenten Person. Betrachten Sie nur einmal die starre Halspartie.

- Pascal Couchepin: Er wird sich sagen: L'état c'est moi. Ich bin immer noch der Grösste! Schaut mich an. Da stehe ich als Pflock, nach dem sich alle ausrichten müssen, selbst unliebsame Journalistinnen. lediglich die die Kravatte mit der orangen "Hautfarbe" hat etwas Weiches, Menschliches.

- Eveline Widmer Schlumpf: Hat sich dieses Jahr enslich eingliedern können und fühlt sich gewiss viel sicherer. Nur die Hände nimmt sie zurück (bescheidene, angenehme oder unangebrachte Zurück-Haltung?) Hat sie Sämi Schmid als Vorbild, der meist die Hände auf dem Rücken versteckte?

Zum Hintergrund: Die Wellenbewegung mit den Kreuzen symbolisiert nicht den Wechselkurs, sondern das Auf und Ab der Konjunktur und kündet nach dem Taucher bereits die Erholung an. Der Tiefpunkt scheint überwunden zu sein und der Aufschwung wird angekündigt. Nur Wunschdenken oder ist es die Wellenlinie die jüngste Vision unserer derzeitigen Landesregierung?

Der Tagesanzeiger ging der Frage nach:

Wie schlecht ist dieser Bundesrat wirklich?

Die Landesregierung steht in der Dauerkritik.

Hinweis: Lesen Sie unsere Analysen der letzten Monate unter rhetorik.ch AKTUELL. Dann können Sie urteilen. Vergleichen Sie unsere Analysen mit dem Urteil des Tagesanzeigers.