Montag, 19. Januar 2009

Eltern wollen keine Kuschelschulen

Gefragt is von allen Akteuren des Schulalltages: Gegenseitige Wertschätzung, Einhalten von Spielregeln, Lernziele und Disziplin

Wenn es um das eigene Kind geht, wünschen die meisten Eltern eine Schule, die Leistungen verlangt und das eigene Kind fordert und fördert. Jene neune Schulreformer mit Klassen, die von verschiedensten Personen betreut werden und für jedes Problem einen Spezialisten und die zusätzlichen Aufwendungen verlangen ( Schulpsychologe, Krisenmanager, Mediator, Konfliktlotse, Intergrationsexperte, Sonderpädagoge usw.) empfinden die Eltern als nicht effizient. Sie erachten den aufgeblähten Administrationsaufwand an der Volksschule als Leerlauf. Die Betreuerteams (Es gibt Schüler, die haben 5-6 Bezugspersonen, Lehrkräfte mit Teilepnsen) müssen beispielsweise zu viel Zeit für Teamsitzungen, für Koordinationsgespräche und einen fragwürden Papierkrieg aufwenden. Anstatt, dass Klassenlehrer die Arbeitszeit in erster Linie ihren Kindern und dem eigentlichen Schulauftrag widmen können. Es ist unbestritten, dass eine gute Schule von guten Lehrkräften lebt und nicht von guten Verwaltern. Ich hatte letzte Woche beispielsweise eine Lehrkraft beraten, die jahrelang erfolgreich unterrichtet hatte. Nun verlangte der neue Schulleiter von ihm, dass er ihm bis Freitag von der geplanten Schulreise ein Höhenprofil abliefert, damit er das Projekt bewilligen kann.

Kommentar überflüssig!

20 Min bestätigt dies:

Privatschulen im Trend

Internate werden mit Anfragen überrannt

Sonntag, 18. Januar 2009

Schlappe für die SPD in Hessen

In allen Beiträgen über die politische Situation in Hessen vertrat ich die Meinung dass sich, dass Lavieren der SPD - vor allem unter der Leitung Ypsilantis rächen werde. Nun lesen wir heute Abend in ZEIT online:

Wahl in Hessen

Erdrutsch-Sieg für Schwarz-Gelb

Roland Koch bleibt Ministerpräsident in Hessen - dank einer überaus starken FDP. Die Liberalen verdoppeln ihren Stimmanteil. Die SPD stürzt ab

Der Chef der Sieger: FDP-Bundesvorsitzender Guido Westerwelle

Der Chef der Sieger: FDP-Bundesvorsitzender Guido Westerwelle

Das einst verlachte Projekt 18 der FDP scheint in Hessen fröhliche Urstände zu feiern: Die Liberalen sind die großen Sieger der Neuwahl. Mit 16 Prozent verdoppelten die Freien Demokraten nach ersten Prognosen ihren Anteil im Vergleich zur Wahl am 27. Januar 2008 nahezu.

Auch die CDU gewinnt und wird wohl erwartungsgemäß wieder stärkste Partei im Wiesbadener Landtag. Sie kommt auf 37,5 Prozent, nach 36,8 Prozent in der vergangenen Wahl. Union wie Liberale hatten vor der Wahl angekündigt, eine Koalition bilden zu wollen. Dem steht nun nichts mehr im Wege.

Kommentar: Es wäre unbegreiflich, wenn Ypsilantis nach so vielen Rückschlägen nicht sofort von all ihren Aemtern zurücktritt.

Nachtrag Bild 19.1.09:

Wahl-Drama in Hessen: Ypsilanti wirft alles hin

Hamas hält sich nicht an Waffenruhe

Nach den weltweiten Protesten gegen den Waffengang Israels gegen die Hamas muss doch in Erinnerung gerufen werden, dass vor dem Krieg die Hamas ständig Raketen gegen Israel abgefeuert hatte und israel diese Angriffe nicht einfach hinnehmen durfte. Nach der Waffenruhe gehen nun diese Angriffe unvermindert weiter. Die Hamas wollen keinen Waffenstilltand. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Weltgemeinschaft das Beschiessen eines Nachbarlandes als legaler Akt hinnehmen kann. So lange die Hamas nicht bereits sind, auf ihre Angriffe zu verzichten, sehe ich schwarz für einen längerfristigen Frieden im nahen Osten.

Tagi:

Hamas kämpft trotz Waffenruhe weiter

Die von Israel erklärte Waffenruhe ist schon nach wenigen Stunden gestört worden. Palästinensische Extremisten schossen am Sonntagmorgen fünf Raketen auf die israelische Stadt Sderot ab

20 Min:

Aufnahme einer Rakete, die am 16. Januar vom Gazasteifen auf israelisches Gebiet abgefeuert wurde. (Bild: Keystone)

Hamas lenkt am Abend doch noch ein

laut Spiegel:

Hamas und Israel erklären Waffenpause

AFP

nach Bild:

Gaza zu Waffenruhe bereit

Freitag, 16. Januar 2009

Erfolg dank Training

Das Trainieren "heikler Situationen" gilt nicht nur bei der Medienrhetorik im Simulator mit Kamera und Sparringpartnern. Auch Piloten üben schwierige Flugsituationen, wie beispielsweise das Segeln eines Flugzeuges ohne Motor. Nur wer solch ungewohnte Szenen übt, übt übt wird sehen, dass er von diesem Training profitiert, wenn es einmal ernst gilt. Es hat sich nun herausgestellt, dass der Pilot der gelungenen Wasserlandung bei New York solche Situationen immer wieder trainiert hatte.

Ich zitiere BILD:

Chesley B. Sullenberger – der Pilot, dem das Unglaubliche gelang

Er wird wohl als Held in die Geschichte der US-Luftfahrt eingehen. Dem Piloten von Flug 1549 ist es zu verdanken, dass alle 155 Menschen an Bord das Unglück überlebten. Angeblich stieg er als letzter aus der Maschine.

1/30 Kurz vor der Notlandung auf dem Hudson River: Einem Augenzeugen gelingt ein Schnappschuss der tieffliegenden Passagiermaschine. Bild: KEYSTONE/AP

Aus 20 Min:

Vor New York ist ein Passagierflugzeug mit 155 Insassen auf dem Hudson notgelandet. Wie durch ein Wunder haben alle Passagiere überlebt. Zu verdanken ist das der «Meisterleistung» des Piloten Chelsey «Sully» Sullenberger.

Spiegel:

Airbus- Notlandung im Hudson River vor Manhattan - alle Passagiere gerettet

REUTERS

Dramatische Szenen in New York: Ein Airbus 320 der US Airways mit rund 150 Menschen an Bord musste im eisigen Hudson River notlanden - wie durch ein Wunder wurden alle Fluggäste gerettet. Dutzende konnten auf eine Tragfläche klettern, andere wurden aus dem Wasser gezogen. Die Maschine war offenbar zuvor mit einem Vogelschwarm kollidiert.

Tagi:

FAZIT: Das Wunder auf dem Hudson River veranschaulicht uns: Wer in Krisensituationen bestehen will, muss diese Situationen antizipieren und simulieren. K+K ermöglicht es Ihnen, im Bereich Kommunikationstraining - dank learning by doing - heikle Situationen erfolgreicher zu meistern. Gewiss hatte der Pilot auch Glück (weil keine Fähre auf dem Fluss war). Doch wäre das Wunder ohne sein intensives Training nicht möglich geworden.

Blick:

UEBRIGENS:

Heute bringen oft Laien erste Photos:

Ein iPhone-Reporter schiesst das erste Bild

Die ersten Bilder der Beinahe-Katastrophe lieferte nicht ein schneller Agenturreporter sondern ein Mobile-Reporter. Seine iPhone-Bilder schickte er per Twitter um die Welt.

Das Video von der Notlandung

Aktuell

20 Min:

Per Zufall wurde Janis Krums Zeuge, als vergangene Woche ein Airbus eine spektakuläre Notlandung auf dem Hudson in New York hinlegte. Ein mit seinem iPhone geknipstes Foto machte ihn im Nu zum gefragten Medienstar.

(Quelle: YouTube)
«Da ist ein Flugzeug im Hudson. Ich bin auf der Fähre, die die Passagiere aufnimmt. Verrückt!», schrieb Janis Krums über die iPhone-Applikation Twitterlator.

Seit dem 16. Januar ist Janis Krums Bekanntheitsgrad exponentiell angestiegen. Er befand sich gerade auf der Fähre in Richtung New Jersey, als ein Airbus der US Airways im Hudson-River landete. Mit seinem iPhone knipste er ein Bild der im Wasser treibenden Unglücksmaschine und lud es um 12:23 Uhr Ortszeit auf den Microblogging-Dienst Twitter hoch (20 Minuten Online berichtete).

Auch eine heikle Landung (Quelle Tagi 10.2.09)

Schreckmoment für Schweizer Passagiere: Turbulente Landung in Bilbao

Kurz vor der Landung in Bilbao wurde ein Flugzeug von heftigen Winden erfasst und geriet arg in Schräglage. Die Passagiere kamen mit dem Schrecken davon. Auch das Basler Ballett war mit an Bord. Mehr...

Einige Tänzerinnen haben geschrieen, einige mussten sich nachher übergeben.

11.02.09; 20 Min:

Landen bei Sturm

Krebs-Landung statt Flugzeug-Crash

Am Dienstag tobte der Wintersturm «Quinten» und zwang in Zürich 25 Flugzeuge zum Durchstarten. Immer wieder gibt es jedoch Piloten, welche an - oder sogar über - ihre fliegerischen Grenzen gehen, um die Vögel auf die Piste zu setzen.

Es ist die Mutter aller Crosswind-Videos: Beim Anflug in Hamburg wurde ein Airbus A320 der Lufthansa vom starken Wind (Böen: 91 km/h) erfasst und schlug mit dem linken Flügel auf der Landepiste auf. Nur mit viel Glück entgingen Passagiere dem sicheren Tod, weil die Cockpit-Crew den Flieger mit grösster Mühe durchstarten konnte.

Gefunden 12.2.09 (20 Min):

Spektakuläres Video aufgetaucht

Flieger kämpfen in Zürich gegen Sturmwind

Am Dienstag zwang der Wintersturm «Quinten» in Zürich-Kloten fast 30 Maschinen zum Durchstarten. Das Video eines Fluzeug-Spotters zeigt jetzt, warum.

Im Krebs-Anflug gegen den Seitenwind: Flugzeuge landen in Zürich-Kloten (Leservideo Dani Rotzetter)

Donnerstag, 15. Januar 2009

Bush-Rhetorik

Aus blick online:

«Wer hätte wohl gedacht, dass es zu diesem Zeitpunkt eine Erektion, nein, eine Elektion im Irak geben wird?»

(George W. Bush, 10. Januar 2005, Washington) (Reuters)

Psyche und Soma (Körper)

Der Mensch ist kein Robter, der Sorgen, Aerger, zu viel Stress und psychische Belastungen locker wegstecken kann. Psychische Belastungen können zu psychosomatischen Krankheiten führen:

- Was einem belastet oder bedrückt, könnte zu Rückenproblemen führen

- Wer ständig Probleme schluckt, kann Magenprobleme bekommen

Wir haben bei Bundesrat Schmid gesehen, der sich ständig beherrschte und die Emotionen unterbunden hatte: Er wurde plötzlich krank.

Bundesrat Merz bekam während der Finanzkrise plötzlich Herzprobleme

Auch bei Strahlemann Ackermann hatten die jüngsten Hiobsbotschaften somatische Folgen.

Stess ist notwendig - doch der negative Stress (langfristiger Stress, der kaum mehr beantwortet werden kann) macht oft krank!

Ich zitiere Blick:

Kreislaufkollaps: Deutsche-Bank-Chef Joe Ackermann (61). (Reuters)

Nach einem Essen gestern Mittwoch wird es dem Schweizer Chef der Deutschen Bank unwohl, berichtet der «Berliner Kurier». Wie es weiter heisst, bricht der 61-Jährige kurz darauf in der Filiale der Deutschen Bank am Berliner Prachtboulevard Unter den Linden nach einem Kreislaufkollaps zusammen.

Ackermann wird mit der Ambulanz ins Bundeswehrkrankenhaus in Berlin eingeliefert.

Der Schweizer erholt sich aber rasch: Er kann das Spital am gleichen Abend wieder verlassen. Gut möglich, dass dem in Deutschland umstrittenen Banker die Finanzkrise auf den Magen geschlagen hat: Die Deutsche Bank musste gestern den ersten Milliardenverlust ihrer Geschichte bekanntgeben. Das Minus in der Bankenkasse von Ackermann beträgt umgerechnet 7,1 Milliarden Franken! (SDA/zum)

Bild 20 Min.

Zurück an der Arbeit, spielt die Bank den Zusammenbruch hinunter und will nichts mehr von einem Kollaps wissen. Wir sehen einmal mehr: Es ist leichter Warnzeichen zu verdrängen als die Konseqeunzen zu ziehen. Es lohnt sich immer, auf den Körper zu hören.

Mittwoch, 14. Januar 2009

Amuse Bush

Gähnvideo ist keine Montage!

Quelle 20 min:

Amuse-Bush

Zum Gähnen, dieser Typ!

Am 20. Januar endet die Amtszeit von US-Präsident George W. Bush. Die wenigsten werden ihn vermissen, einige vielleicht aber seine peinlichen humoristischen Einlagen. 20 Minuten Online serviert täglich ein «Amuse-Bush». Heute: Bush belebt Amerikas Jugend.

David Letterman präsentiert das Gähn-Video. (Video: YouTube)
Interaktiv-Box

Ein Wahlkampfauftritt George W. Bushs im März 2004 in Orlando (Florida) sorgte weltweit für Gelächter. «Late Night»-Showmaster David Letterman hatte ein Video ergattert und präsentierte es seinem Publikum unter dem Titel «George W. Bush Invigorating America's Youth» - George W. Bush belebt Amerikas Jugend. Der 17-jährige Tyler Crotty, der direkt hinter dem Präsidenten stand, wirkte in der Tat äusserst beeindruckt, war er doch permanent mit offenen Mund zu sehen…

Der TV-Sender CNN verkündete tags darauf mit Berufung auf das Weisse Haus, das Video sei fabriziert und der Junge hinein montiert worden. Letterman schoss zurück: «Das ist eine 100prozentige Lüge!» Tatsächlich hatte sich das Weisse Haus gar nicht beschwert, und das Tape war echt. CNN musste sich bei David Letterman entschuldigen.