Die Unglücksursache ist noch immer unklar, derzeit werten Experten die aus dem Wrack geborgenen Flugschreiber aus.
Aber jetzt verhängte ein spanischer Richter eine komplette Nachrichtensperre – soll da etwas vertuscht werden?
Der Untersuchungsrichter untersagte es nach Angaben des staatlichen Rundfunks RNE den Medien, Fotos vom Wrack der abgestürzten Maschine zu veröffentlichen.
War es Schlamperei?
• Dramatisch: Beim ersten Startversuch meldet der Pilot technische Probleme mit einem Temperatur-Messgerät am Äußeren des Flugzeugs, er bricht den Start ab. Ein Techniker checkt die Maschine noch mal durch. Aber er findet nichts. Schlamperei?
• Luftfahrtexperte Mick Blocher erklärte dem Fernsehsender N24, dass beim Abbruch des ersten Startversuchs eine der Turbinen durch den Umkehrschub heißgelaufen sein könnte.
• Der Pilot versucht es ein zweites Mal. Kurz bevor die Maschine abheben will, kommt es zur Katastrophe. Plötzlich geht das linke Triebwerk in Flammen auf. Der Pilot kann den Start nicht mehr abbrechen, der „Point of no return“ ist bereits überschritten. Er will die 15 Jahre alte Maschine in einem Feld rechts neben der Startbahn 36 L notlanden.
Doch die MD-82 kracht in eine Senke, zerbricht in zwei Teile. Etwa 22 000 Liter Kerosin gehen in Flammen auf, riesige Rauchwolken steigen in den Himmel.
Das furchtbare Inferno – es beginnt als Reise in den Urlaub. Der Flug „Spanair“ LH 2554 soll von Madrid „Barajas“ nach Las Palmas auf Gran Canaria fliegen.
Ebenfalls an Bord: vier Deutsche, Passagiere der Lufthansa. Der Unglücksflug JK 5022 der Spanair war als Partnerflug auch im Auftrag der Lufthansa unterwegs, trug die zweite Nummer LH 2554.
Nach dpa-Informationen standen ein Ehepaar und zwei Kinder aus dem Landkreis München auf der Passagierliste. Die spanischen Behörden hätten
bei den deutschen Kollegen um genetisches Vergleichsmaterial gebeten. Ob die Familie unter den Opfern ist, ist derzeit nicht bekannt.
20 Min-online:
Doch kein Triebwerkbrand
Die Vermutung eines Triebwerkbrandes beim Start der MD-82 ist durch ein neu aufgetauchtes Video widerlegt worden. Trotzdem gab es Unzulänglichkeiten bei Flugzeugen der Spanair. Die Gewerkschaft verfasste deshalb regelmässig Protestbriefe an die Airline.
Entgegen den bisherigen Annahmen war beim Start der Unglücksmaschine der Fluggesellschaft Spanair offenbar kein Triebwerk in Brand geraten. Dies geht nach Medienberichten vom Freitag aus dem Videofilm hervor, den eine Kamera der staatlichen Flughafengesellschaft AENA aufgenommen hatte.
Auf dem Film sei weder ein Feuer noch eine Explosion in einem Triebwerk zu erkennen, berichten spanische Zeitungen. Die Maschine sei erst in Flammen aufgegangen, als sie auf die Erde aufschlug und zerschellte.
Bei dem Unglück auf dem Flughafen Madrid-Barajas kamen 153 Menschen ums Leben, 19 überlebten schwer verletzt.
Überfordertes Personal
Trotz der Entkräftung der Vermutung, ein Triebwerkbrand und die folgende Kettenreaktion hätten zum Absturz geführt, werden mittlerweile die Vorwürfe gegen die Fluggesellschaft immer lauter.
Einem Bericht der spanischen Tageszeitung «El Mundo» ist zu entnehmen, dass die Gewerkschaft der Fluggesellschaft «Spanair» schon mehrmals die «Unruhe» der Mitarbeiter in mehreren Briefen mitteilte. In einem ersten E-Mail vom April 2007 habe die Gewerkschaft Sepla dem damaligen Generaldirektor Lars Nygaard geschrieben. Im Brief warnt die Belegschaft vor «dem operativen Chaos, das unsere Passagiere in Gefahr bringt.»
Daraufhin folgten eine Reihe von E-Mails in einem monatlichen Rhythmus – immer mit dem gleichen Inhalt. «Die hohe Anzahl von verspäteten Flügen, die programmierten Landungen, die ausserhalb der Realität geplant werden, die fehlenden Mittel und die immer öfteren AOGs» haben unter den Besatzungen ein Unwohlsein hervorgerufen. Mit AOG ist «Aircraft on Ground» gemeint, ein Ausdruck, der nur in dem Fall verwendet wird, wenn es so schwerwiegende technische Probleme gibt, dass ein Flugzeug nicht mehr starten darf.
(SDA/kle)
Ein am Donnerstag veröffentlichtes Amateurvideo zeigt die Unglücksstelle Minuten nach dem Absturz der MD-82
(Video: AP)
Seit Jahren beleidigt Dieter Bohlen Kandidaten.
Bohlen zahlt Entschädigungen und profitiert von seiner Exekutionsrhetorik.
Ich zitiere bild - online:
Wegen Beleidigung Bohlen von „Supertalent“-Kandidat wieder angezeigt
Dieter Bohlens scharfe Sprüche sind berüchtigt – und sein Haussender RTL musste sogar schon Strafe zahlen für seine fiesen Kommentare. Nun hat ein Kandidat der im Herbst startenden neuen Staffel von „Das Supertalent“ Bohlen angezeigt. Sein Vorwurf: Der Show-Titan hätte ihn beleidigt und öffentlich bloßgestellt, so die Zeitung „Kölner Express“ in ihrer neuesten Ausgabe.
Alles passierte beim Casting-Termin in Hamburg. Michael Daum hat sich für „Das Supertalent“ beworben und wurde in die Hansestadt eingeladen. Im Schauspielhaus sollte der Informationselektroniker aus Köln vor der Jury, bestehend aus Bohlen, Bruce Darnell (51) und Model Sylvie van der Vaart (30), sein Sangestalent beweisen. Dem „Kölner Express“ erzählt Daum, was passierte:
„Ich sang ,Angels' von Robbie Williams, doch nur nach wenigen Tönen unterbrach mich die Jury.“ Dann sollte Michael vortanzen, aber auch da unterbrach ihn die Jury nach wenigen Sekunden. Daum weiter: „Ich sagte, dass ich eigentlich ganz gut tanzen kann, das zeigen ja schließlich auch die ganzen Frauen, die mich anlächeln, wenn ich in die Disco gehe.“
Bild publiziert laufend Bohlens Hammer-Sprüche (Es sind keine hammersprüche sondern menschenverachtende Aeusserungen) z.B.:
„Deshalb haben irgendwelche Leute Drogen erfunden – um so was auszuhalten.“
Dieter Bohlen äußerte daraufhin seine Vermutung, dass die ihn nicht anlächeln, sondern auslachen würden. Für Bohlens Verhältnisse ein eher harmloser Spruch, doch Michael Daum erstattete Strafanzeige.
Nach der Abwatschung rauschte er zu einer Polizeiwache in Köln und zeigte Bohlen an (Aktenzeichen: 001/1k/573365/2008). Polizeisprecher Holger Vehren bestätigt: „Wir ermitteln gegen Dieter Bohlen wegen des Vorwurfs der Beleidigung.“ Michael Daum zu BILD: „Das war alles abgekartet. Ich sollte fertig gemacht werden. Ich hatte noch gar nicht gesungen, da wurde ich schon unterbrochen. Man wollte mich verunsichern. Dann hat mich Bohlen noch beleidigt, dass kann ich nicht auf mir sitzen lassen."
Und was sagt der „Angeklagte“ dazu? Dieter Bohlen zu BILD: „Die Sache ist so lächerlich, da fehlen mir die Worte. Wenn das, was ich gesagt habe, eine Beleidigung sein soll, dann weiß ich nicht mehr. Meiner Meinung nach will der Typ nur in die Medien. Der ganze Auftritt war darauf angelegt.“
Wegen Beleidigung
Michael Daum verklagt Bohlen
Michael Daum , ein Informationselektroniker aus Köln, zeigt Dieter Bohlen an
Kommentar: Das Bohlen an den Verunglimpfungen verdient und jederzeit für seine erniedrigenden Wort zahlt, wird das Spiel weitergehen. Bohlen profitiert, die Boulevardpresse profitiert. Doch muss auch gesagt werden, wer sich Bohlen ausliefert müsste es allmählich wissen, dass er fertig gemacht werden kann.
Bohlen verdient an den Beleidigungen mehr als er Entschädigungen zahlen muss.
Für ihn lohnt sich das "Fertig-machen" von jungen Menschen.
Ein Lehrer müsste den Stuhl räumen, wenn er so mit Menschen umgehen würde.
RTL muss 100 000 Euro Bußgeld zahlen, da die Casting-Sprüche von „DSDS“-Juror Dieter Bohlen von „antisozialem Verhalten“ zeugen. mehr ...
Dummer Fehler der Offroad - Gegner im Initiativtext.
Wird der Initiativtext wortwörtlich genommen, so müssten bei einer Annahme umweltfreundliche Autos verboten werden. Dies wurde im Club bekannt.Jetzt haben die Initianten ein Problem.
Ich zitiere blick-online:
Dies ist ein Auszug aus der Initiative (Quelle: Schweizerische Bundeskanzlei).
Die «Stopp-Offroader-Initiative» polarisiert, die Positionen sind klar, die Debatte im «Club» des Schweizer Fernsehens entsprechend hitzig. Bastien Girod (Junge Grüne) will mit seiner «Initiative für menschenfreundlichere Fahrzeuge» Autos sicherer und umweltfreundlicher machen.
Die Diskussion um die Offroader-Initiative war bereits in vollem Gange, als Jürg Scherrer (Freiheitspartei), Präsident des Gegenkomitees, die Bombe platzen lässt:
«Herr Girod, Sie sagten, man solle den Initiativtext genau lesen. Das habe ich getan. Ich habe mich köstlich amüsiert! In den Übergangsbestimmungen reden sie von einem Grenzwert für Personenwagen von 250 Gramm CO2-Ausstoss pro Kilometer. Sie deklarieren dies aber als erforderlichen Mindestwert. Das heisst, alle Fahrzeuge, die weniger Treibstoff verbrauchen, würden durch die Initiative verboten!»
Die Initiative, die Offroader verbieten will, würde diese also weiterhin erlauben, ja sogar fast als notwendig darstellen. Im Gegenzug wären sämtliche kleinen, gesundheitsfreundlichen Autos verboten.
In der Runde ist Gelächter zu vernehmen. Auch Bastien Girod und Jaqueline Fehr (SP-Nationalrätin) müssen schmunzeln.
Nur Matthias Aebischer, Moderator des Clubs, schreitet sofort ein und wechselt das Thema. Offenbar hat sich die Regie eingeschaltet. Aebischer wirkt verunsichert, schaut umher und sagt schliesslich: «Ich muss hier schnell unterbrechen. Also jetzt sind wir beim Sprachlichen, Germanistischen gelandet. Können Sie mir etwas zur Freiheit sagen?»
Nach erneuter Ermahnung zum Themenwechsel geht die Diskussion weiter.
*********************Die Angelegenheit dürfte aber noch nicht beendet sein. Denn wollen die Grünen die Offroader tatsächlich verbieten, müssen sie die Übergangsbestimmungen des Initiativtextes abändern.
Offenbar hatte niemand von ihnen gemerkt, dass die Übergangsbestimmungen im Initiativtext sehr zweideutig formuliert sind.
Wenn man sie nämlich wortwörtlich nimmt, dann richten sie sich gegen das Ziel der Initiative und würden umweltfreundliche Autos verbieten.
Bastien Girod meint dazu: «Der Text ist juristisch begutachtet worden.» (Keystone)
Kommentar: Es lohnt sich jedes Wort ernst zu nehmen. Ich kann mir gut vorstellen, dass dieser Lappsus für die Initianten zum Eigencoal werden kann.
Mich interessiert, was die juristischen Begutachter oder neutrale Begutachter heute dazu sagen.
Mittwoch, 20. August 2008
Lieber übersehen, was nicht zu den Spielen gehört - niemand wünscht sich Spielverderber
Bild online:
Olympische Spiele in Peking Licht-Protest vorm Vogelnest
Wie Menschenrechts-Aktivisten mundtot gemacht werden
China beschert uns Olympische Rekord-Spiele, perfekt inszeniert, schillernd, atemberaubend – doch hinter den Kulissen geht das kommunistische Regime weiter hart gegen „Störenfriede“ vor: Menschen werden festgenommen, weggesperrt, an unbekannte Orte verschleppt.
Jüngster Vorfall: In der Nacht zu Mittwoch entrollten fünf amerikanische Demonstranten nahe dem Olympiastadion ein Plakat. Darauf stand in blauen Leuchtdioden „Free Tibet!“ (Befreit Tibet!). Die Mitglieder der Organisation „Students for a free Tibet“ wurden von der Polizei festgenommen und letzten Meldungen zufolge an einen unbekannten Ort gebracht.
Die Behörden machen vor nichts Halt: Am Sonntag sind zwei chinesische Frauen im Alter von 77 und 79 Jahren zu einem Jahr „Umerziehung durch Arbeit“, also Zwangsarbeit, verurteilt worden.
Ihr Vergehen: Sie versuchten eine Demonstration in einer der offiziell eingerichteten „Protestzonen“ anzumelden, weil sie 2001 von der Regierung gewaltsam aus ihren Häusern vertrieben wurden.
So werden in China Aktivisten mundtot gemacht
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Foto: dpa
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Die Meldungen der letzten Wochen dokumentieren, wie China versucht, jeden Versuch auf freie Meinungsäußerung im Keim zu ersticken:
• Am 10. August wird die deutsche Tibet-Aktivistin Padma-Dolma Fielitz (21) auf dem Platz des Himmlischen Friedens (Tian'anmen) zusammen mit vier weiteren Demonstranten geschlagen und festgenommen. Sie hatte eine tibetische Flagge und ein Banner hochgehalten. Die Polizei beendete die Aktion innerhalb von fünf Minuten. Fielitz wurde aus China ausgewiesen, ist wieder in Deutschland. Auch der deutsche Student David Demes (21) wird am gleichen Tag auf dem Platz festgenommen, als er für ein befreites Tibet demonstriert.
• Am 6. August werden sieben Demonstranten nach spektakulären Protestaktionen in Peking festgenommen. Nahe des Olympia-Stadions forderten vier Aktivisten aus England und den USA Freiheit für Tibet. Am Tian'anmen führt die Polizei drei christliche Kritiker der chinesischen Politik aus den USA ab.
• Dem US-Olympiasieger und Darfur-Aktivisten Joey Cheek wird kurzfristig die Einreisegenehmigung nach China entzogen. Er wollte zusammen mit 70 weiteren Athleten auf die umstrittene Rolle Chinas in der sudanesischen Krisenprovinz Darfur aufmerksam machen.
• Zwei japanische Reporter werden von der Polizei geschlagen und verhaftet, weil sie in der Provinz Xianjiang über den Anschlag auf eine Polizeistation berichten wollten. Sie wurden gezwungen, die Fotos zu löschen.
• Ende Juli sperren die Behörden – entgegen aller Zusagen – für Journalisten den freien Internetzugang.
• Bereits im April kündigte die chinesischen Regierung an, dass Zehntausende ausländische Studenten im Juli und August das Land wegen der Spiele verlassen müssen. Grund: Angst vor Protesten.
• Ein bekannter chinesischer Menschenrechtsaktivist hat IOC-Chef Jacques Rogge aufgefordert, ihn im Gefängnis zu besuchen. In einem Brief beklagte He Depu, dass sich die Bedingungen vor allem für politische Häftlinge im Vorlauf der Olympischen Spiele in Peking verschlechtert hätten.
Bis zum Ende der Spiele am 24. August blickt die Welt noch nach China, schaut dem Regime auf die Finger. Und danach?
Ein 28-jähriger Tibeter, der ständig von der Staatssicherheit überwacht wird, sprach gegenüber der „Süddeutschen Zeitung“ aus, was viele seiner Landleute fürchten: „Ich habe Angst, dass es nach den Olympischen Spielen noch schlimmer wird. Dann können sich die Chinesen erst recht an uns rächen.“
Kommentar: Da sich die Oeffentlichkeit vor allem den Spielen widmet, wünscht man sich keine Spielverderber. Peking versteht es, diese Situation zu nutzen und macht mit jedem Störefried kurzen Prozess. Möglichst so schnell, als sei nichts vorgefallen. Ihre Rechnung scheint aufzugehen, weil die Journalisten derzeit anderes zu tun haben, als sich um Menschenrechte zu kümmern.
Würde der Bundesrat Samuel Schmids Fehler rügen, wäre die Wasser auf die Mühle der SVP. Dies darf nicht sein.
Ich zitiere punkt.ch:
An seiner heutigen Sitzung wird der Bundesrat Samuel Schmid stützen – um der SVP zu schaden.
Die Ferien sind vorbei, heute tagt wieder der Gesamtbundesrat. Die Affäre um Ex-Armeechef Roland Nef und das Verhalten von Verteidigungsminister Samuel Schmid werde kein Thema sein, sagte Pascal Couchepin zur Sonntagszeitung.«Couchepin deckt Schmid, um der SVP zu schaden», sagt Alt-SP-Nationalrat Peter Bodenmann. Die Drohung der SVP, den Rüstungskredit abzulehnen, falls Schmid nicht zurücktrete, sei «eine Einladung an den politischen Gegner, Schmid zu behalten ». Macht die SVP ihre Drohung nicht wahr, gilt sie als Wischiwaschi-Partei. Sonst steht sie plötzlich als Armeegegnerin da.
Festhalten an Schmid
«Solange Toni Brunner weiterhin Blocher im Bundesrat haben will, werden die Parteien an Schmid festhalten», sagt alt SP-Nationalrat Helmut Hubacher. Die Angst vor Blocher hält Ueli Leuenberger, Präsident der Grünen, für übertrieben. Der Bundesrat müsse jetzt über «die Armeekrise» debattieren. «Es ist ein Fehler, Schmid bedingungslos zu unterstützen.»Doch taktische Überlegungen stehen der Sachpolitik im Wege. Mit Schmids Rücktritt hätte niemand etwas gewonnen, sagt Alt-FDP-Nationalrat Franz Steinegger. «Die SVP würde Blocher aufstellen. Wenn ihn das Parlament nicht wählt, wäre die Situation wie gehabt. Nähme ihn das Parlament an, würde es sich selber widersprechen. Der Druck ist da, den Status Quo beizubehalten.»
Kommentar: Der Bundesrat wird Couchepin folgen. Die Führungsfehler Schmids werden heute kein Thema sein. On verra!
Nachtrag: Wie vermutet war für den Bundesrat alles nur ein "Panne", so wie es in jedem Betrieb vorkommen kann.
Interessant ist festzustellen, dass dieses Phänomen nur schon sprachlich unterschiedlich gewertet wird. Es ist von Massentrinkerei, von Sauforgie, von Saufgelage, von Massenbesäufnis , von Massensauferei, von Massensuff, von Besäufnissen, Massenrausch, Trink-Party oder lediglich von Party die Rede, je nach Wertung des neuen Phänomens - das übrigens kaum mehr gebremst werden kann. Die Behörden scheinen es mit einem Kampf gegen Windmühlen zu tun zu haben. Die aufgebotenen Massen weichen auf andere Plätze aus und solche Massen sind kaum zu kontrollieren. Was tun? Das ist die grosse Frage.
Vorbild für die Massenbesäufnisse Jugendlicher ist die spanische Botellón. (Keystone)
Junge Leute, die sich zum «ungezwungenen Zusammensein» treffen wollen: «Schöne Stunden in einem öffentlichen Park», umschreibt Student Raphaël Lutz (24) «Botellón».
Die Realität sieht anders aus. Denn Botellón heisst vor allem:
Kommentar: Das Phänomen Massenbesäufnis rüttelt nicht nur alle Stadtregierungen auf. Nachdem diese Bottellons aus Spanien auch in der Schweiz Fuss fassen. Uebers Internet können Tausende auf einen Platz beordert werden. Jeder bringt dein Getränk mit und nun taumelt sich die Menge in einem Massenrausch. Basel setzt auf Prävention. Nachdem diese Besäufnisse so einen grossen Zulauf haben, stellt man sich die Frage, wie man das Zeitproblem lösen kann. In allen grossen Städten sind solche Gelage vorgesehen. Was soll man tun?
Verbieten?
Mit Polizeikräften die Zusammenkünfte auflösen?
Die Botellons bewilligen lassen? Villeicht unter der Bedingung, dass ein Organisator haftbar gemacht werden kann für die Folgen?
Gewähren grosszügig lassen? (Ein Auge zudrücken)
Abfallberge
Kinder und Minderjährige, die zum Alkoholkonsum animiert werden
Gewalttaten, Sachbeschädigungen
Ich bin überzeugt, dass diese Zeiterscheinung (MAssenbesäufnis) ernst genommen werden muss.
Nur gemeinsam werden die Kantone mit einer einheitlichen Reglung verhindern können, dass diese Treffen nach kurzer Zeit vom Gewohnheitsrecht profitieren. Denken wir an den Zauberlehrling. Es geht sehr schnell und man hat eine Situation plötzlich nicht mehr unter Kontrolle. Das hatte Zürich schon einmal erlebt mit dem Gewährenlassen des Drogenkonsums am Platzspitz.
punkt.ch:
Tausende von Jugendlichen verabreden sich zu Massenbesäufnissen in Schweizer Städten. Die Behörden reagieren völlig ratlos.
Massenbesäufnis nach spanischem Vorbild (Bild: Keystone)
Weit über 2000 Jugendliche haben sich auf der Internet-Plattform Facebook für den «1. Offiziellen Züri-Botellón » angemeldet – ein Massenbesäufnis nach spanischem Vorbild. Stattfinden soll es am 29. August auf der Zürcher Blatterwiese. Die Behörden wissen indes noch nicht, ob sie die saufenden Jugendlichen gewähren lassen sollen. «Das Phänomen ist neu für uns», sagt René Ruf, Sprecher der Stadtpolizei Zürich. «Wir werden eine rechtliche Analyse und laufend eine Lagebeurteilung vornehmen.»
Gelage in der Romandie
Massenbesäufnisse sind für den kommenden Freitag auch in Genf und am Samstag in Lausanne angesagt. Die erste «Botellón» der Schweiz fand Mitte Juli in Genf statt: Über 1000 Jugendliche betranken sich gemeinsam im Parc des Bastions und hinterliessen einen verwüsteten Park. Als die Behörden von einem zweiten geplanten Gelage Wind bekamen, sperrten sie die Anlage kurzerhand. Verzweifelt bemüht sich die Stadtregierung nun, für einen unvermeidbaren nächsten «Botellón » mit den Initianten wenigstens die Abfallentsorgung zu regeln.Das Phänomen des öffentlichen Massensaufens trat erstmals in den 90er-Jahren in Spanien auf. Der grösste «Botellón» fand 2004 in Sevilla statt: 70 000 Jugendliche betranken sich gemeinsam. Inzwischen hat das andalusische Regionalparlament ein «Anti-Botellón-Gesetz» beschlossen: Alkohol ist nur noch auf bestimmten Plätzen erlaubt, der Verkauf ist stark reglementiert.
Beispiel eines Massenbesäufnisses:
K4 - 18.8.2008
Nachtrag Tagi online:
Jan macht blau - der Initiant des Kollektivsaufens meldet sich ab
Jan Fröhlich, der 17-jährige Organisator des geplanten Massenbetrinkens in Zürich, will mit der Sache nichts mehr zu tun haben. Das Kollektivsaufen wird dies allerdings kaum verhindern.
Den Rückzug hat der KV-Stift gestern Dienstagabend auf seiner Facebook-Seite im Internet veröffentlicht: «Durch die einseitige, ungenaue und zum Teil falsche Berichterstattung der Medien, welche aus einem friedlichen Zusammentreffen ein ‹Massenbesäufnis› herbeigeschrieben haben, bin ich in eine Situation gekommen, in welcher ich den Aufruf zu diesem Botellón nicht mehr verantworten kann», schreibt er. Seine nachdrückliche Forderung nach Ordnung, Aufräumen und kontrolliertem Alkoholkonsum sei in keiner einzigen Zeitung erwähnt worden. Deshalb sehe er sich nicht mehr imstande, den Anlass weiterhin aufrechtzuerhalten, und ziehe sich als Organisator zurück, heisst es in der Mitteilung.
Soziologieprofessor Kurt Imhof erläutert im TAGI die Vorteile von Massenbesäufnissen.
Der Professor provoziert damit viele Leser:
«Unfug ist das Privileg der Jugendlichen auf dem Weg zur Anpassung»: Soziologe Kurt Imhof.
Ein Auszug aus Imhofs provokativen Thesen:
Das Erstaunliche ist wirklich, dass sich ausser tausend Leuten in Genf niemand auf diese Art betrunken hat. Aber Politik und Medien schon gross in Form sind. Deshalb meine erste These: Das Problem ist nicht das Massenbesäufnis. Sondern die Empörungsgemeinschaft der Massenbesäufnisskandalisierer.
Mit der öffentlichen Empörung wird das Massenbesäufnis eine selbsterfüllende Prophezeiung: Die Empörung über Massenbesäufnisempörung provoziert Massenbesäufnisse.
Nun, zunächst waren die Botellones in Spanien einfach eine Reaktion auf teurere Getränkepreise. Die Jugendlichen mixten darauf selbst. Also eine hoch pragmatische Lösung. Mehr war nicht. Bis die Medien sich empörten. Darauf trug man Städtemeisterschaften aus, welche Stadt mehr Säufer mobilisieren kann.
Geldmangel und Pragmatismus standen nur am Anfang. Nach der Medienberichterstattung müssen nun alle Jugendlichen hin. Jetzt wirds scharf. Wichtig für sie ist nicht mehr das Besäufnis, sondern der Kick der allgemeinen Empörung.
Massenbesäufnisse sind ein Adoleszenzphänomen.
Denn:
Unfug ist das Privileg der Jugendlichen auf dem Weg zur Anpassung. Früher gab es Halbstarke, später Woodstock. Das war nicht Massenbesäufnis, sondern Massensex. Also Nacktheit in der Öffentlichkeit plus Droge. Und zwar nicht konventionelle Drogen. Sondern unkonventionelle. Da muss man ängstliche Eltern schon fragen: Was ärgert ihr euch über eine Jugend, die zur konventionellsten aller Drogen greift? Kontrollierte Massenbesäufnisse sind die harmloseste Form!
Das ist doch der Witz, dass die allgemeine Moralisierung in der Verbotsgesellschaft nun der biedersten aller Drogen, dem Alkohol, wieder Protestpotenzial gibt.
Verbotsgesellschaft... stimmt das? Heute in der Zeit der Events?
Hinter jeder exzessiven Thematisierung von Jugendgewalt oder -suff steckt historisch gesehen immer dasselbe Motiv: die Angst der Erwachsenen vor ihrer Zukunft.
Eine unsichere Gesellschaft sucht sich Abweichende. Die man korrigieren muss. Um die alte Ordnung wiederherzustellen. Und die klassischen Ziele sind: Jugend, Fremde, Juden. Immer. Mit absoluter Berechenbarkeit.
Die Absicht aller klar denkenden Jugendlichen ist doch: andere Jugendliche zu begrabschen. Um was geht es sonst in dem Alter? Es geht darum, Kontakt zu schaffen, das Netzwerk ausbauen, es geht um Enthemmung. Das war schon immer das Problem der Jugendlichen: Enthemmung! Und dazu gibt es beim Besäufnis nun auch 5000 potenzielle Partner! Polizei! Feinde! Riesige Aufmerksamkeit! Das Besäufnis ist ein garantierter Erfolg.
Jugendliche, macht Massenbesäufnisse! Ihr könntet viel Dümmeres tun. Allerdings auch Klügeres.
Kommentar: Kurt Imhof spielt als Soziologieprofessor den Anwalt für den Massensuff! Viele werden sich ärgern.
Doch trifft es zu, dass sich Jugendliche von den Erwachsenen ablösen müssen und nach Möglichkeiten suchen, dies provokativ zu tun.
Es stimmt auch, dass das Katz und Mausspiel und vor allem die Medienpräsenz die Besäufnisse zusätzlich attraktivieren. Das zeigte sich auch schon bei den Demonstrationen am 1. Mai in Zürich. Die Kravallanten kamen dank der Medien zu einer Gratis Plattform.
Uebrigens: Es hat sich bereits in Spanien und nun auch in der Schweiz gezeigt, dass die Organisatoren das Besäufnis im Internet konret organisieren, sich dann aber vor der Veranstaltung als Verantwortlicher bewusst distanzieren und den Aufruf zurücknehmen. Damit können sie nicht mehr haftbar gemacht werden. Die Party findet jedoch trotzdem statt - nur lokal etwas verschoben.
Kommentar: Ob dies beiträgt, das angeschlagenen Image der SP zu verbessern?
Ich denke: Das Gegenteil ist der Fall. Denn die breite Oeffentlichkeit wünscht sich bestimmt keine Massenbesäufnisse.
Nachtrag Blick-online (28.8.08):
Sie kann mit dem Botellón gar nichts anfangen: Polizeivorsteherin Esther Maurer. (Keystone)
Audio: Esther Maurer auf «Radio 1»
Über 1400 Jugendliche haben auf «Facebook» ihre Teilnahme am Botellón auf der Chinawiese angekündigt, über 7000 Mitglieder zählt die entsprechende Gruppe auf der Internet-Plattform. Auch in Bern wollen sich tausende Jugendliche am Freitagabend auf der Grossen Schanze treffen. Zum Botellón, zum geselligen gemeinsamen Openair-Umtrunk, wie es die Jugendlichen darstellen.
Oder «zum möglichst schnell, möglichst viel Alkohol zu trinken», wie Esther Maurer, Polizei-Vorsteherin der Stadt Zürich zu Radio 1 sagt. Das sei das erste Mal in Zürich, dass so etwas stattfinde. Maurer attackiert die durstigen Jugendlichen hart. Sehr hart: «Das ist für mich im Hirn oben krank!», sagt sie im Radiobericht.
Wirklich? Sind die zigtausend Partywilligen nur eine Bande von krankhaften Alkoholikern im Teenager-Alter? Immerhin haben die anonymen Organisatoren der «Botellóns» auf dem Internet die Teilnehmer dazu aufgefordert, alles wieder brav aufzuräumen und friedlich zu bleiben.
Esther Maurer aber traut ihnen nicht: Sie beruft sich auf eine Art Notrecht und hat die Zivilschützer zum Einsatz aufgerufen. Über 100 Betten stehen für die von ihr befürchteten Alkleichen bereit (Blick.ch berichtete).
Schafft es Maurer mit ihrer verbalen Ohrfeige, die Situation zu beruhigen? Jetzt erst recht, könnten sich viele Jugendliche sagen und sich am Freitag mit Flaschen ausgerüstet auf die Zürcher Chinawiese begeben. (bih)
Nachtrag Tagi online Sa 30. August 08 (nachdem die "Party" in Zürich als friedlich und ohne Zwischenfälle gelobt worden war):
Sechs Tonnen Abfall: Die grosse Sauerei am Tag danach
Das erste Zürcher Botéllon auf der Blatterwiese mit gut 2000 Teilnehmern verlief weitgehend friedlich. Trotzdem musste die Polizei einmal Gummischrot einsetzen. Die Spasstrinker haben sechs Tonnen Müll hinterlassen.
Kommentar:Wer bezahlt dies? Ich weiss nicht, ob die Mehrzahl der Oeffentlichkeit einverstanden ist, wenn diese oeffentlichen Saufgelage einmal mehr von den Steuernzahlern bezahlt werden müssen. So wie heute stillschweigend die Abgabe von Drogen vom Staat übernommen wird. Mit dem Argument: Auch diese Konsten sind wir dem neuen Gesellschaftsphänomen schuldig.
In der Mitte hat ein Grüppchen eine Musikanlage aufgestellt, mit welcher das gesamte Gelände beschallt wird. Hier stehen die Leute dicht gedrängt, weiter aussen auf der Wiese sitzen einzelne Grüppchen von vier bis fünf Jugendlichen und konsumieren die mitgebrachte Tranksame.
Feuerwerkskörper werden gezündet, viele der Besucher sind bereits in angetrunkenem Zustand, zu der dröhnenden Musik wird ausgelassen getanzt. Findige Unternehmer haben zwei Bratwurststände aufgestellt, um auch den Hunger der trinkfreudigen Menge wenigstens etwas zu stillen. Schon liegt viel Abfall, leergetrunkene Flaschen und Plastiksäcke, verstreut auf der gesamten Wiese. Vereinzelt patroullieren Mitarbeiter der Suchtpräventiosstelle «sip Zürich» und versuchen mit den Jugendlichen ins Gespräch zu kommen, Polizei ist nicht zu sehen. Gegen Mitternacht hin werden auch Krankenwagen gesichtet, welche Betrunkene abtransportierten, die sich zuviel Alkohol zugemutet haben.
Stimmung vor Ort
Wieso er denn hier sei, fragt die 20-Minuten-Online-Reporterin einen 21-jährigen Jugendlichen: «Ich habe es aus den Medien erfahren und gar nicht via Facebook. Ich habe das Ganze eigentlich für eine blöde Idee gehalten und wollte gar nicht herkommen». Aber ein paar Freunde hätten ihn mitgeschleppt, und jetzt habe er ein Bier in die Hand gedrückt bekommen. «Und jetzt ist alles gut!»
«Absolut lässig!», «Mega-Stimmung!» oder «Es ist unglaublich!» sind die Eindrücke, die man nicht nur einmal zu hören bekommt. Die Stimmung ist ausgelassen bis angeheitert und bis Mitternacht weitgehend friedlich.
Grosser Aufruhr im Vorfeld
Im Vorfeld hatte die Botellón- Trinkparty am Zürichsee-Ufer beim Zürichhorn für viel Aufregung gesorgt, für die im Internet mobilisiert wurde. Jener Jugendliche, der ursprünglich dazu aufgerufen hatte, zog sich zwar wieder zurück, als er erfuhr, dass eine Bewilligung nötig wäre.
Verantwortliche der Stadt, die ein Massenbesäufnis befürchteten, betonten, dass sie keine Freude am Anlass hätten. Verbieten - wie beispielsweise in Lausanne und Bern - wollten sie den Botellón aber nicht.
90 Zivilschützer wurden aufgeboten, um - wie bei ähnlichen Grossanlässen - bei der medizinischen Betreuung von schwer Betrunkenen Unterstützung zu leisten.
Videos: Debby Galka, 20 Minuten Online
Das Wort Bottellon (grosse Flasche)machte unterschiedliche Schlagzeilen.
13. August in 20 Min: "Polizei verhindert Massenbesäufnis" und schrieb von "Massenaufruf zur Massenbesäufnis".16. August im St. Galler Tagblatt: "Grosse Falsche bereitet Kopfweh".Bund: "Trinkgelage nach spanischem Vorbild."Landbote: "Dialog mit jungen Trinkern gesucht".Sonntagsblick: "Tausende saufen bis zum Umfallen"."Beim Bottellon dreht sich alles nur um Alkohol"."So stürzte ich billig ab".Sonntagszeitung: "2700 Anmeldungen zum Zürcher Massensaufen."Nach der Gegenthese von Kurt Imhof änderten die Titel.Obersee - Nachrichten, 21.August: "Saufen- na und?"Zürichsee-Zeitung, 23. August: "Die Jugend ist nicht gleich Alkohol."Die Titelparade entete in der NZZ am Sonntag mit dem Titel:"Die Schweizer Jugend ist in Bestform".Kommentar: Für die Leser ist es nicht leicht, zwischen Zerrbildern und Beschönigungen in den Titeln sich zurecht zu finden.
Auswirkungen des Druckes (in Krisensituationen) am Bildschirm
Stress, Druck, Spannungen haben Auswirkungen auf unser Verhalten.Ein neues Beispiel:
Quelle 20 Min - online:
Saakaschwili mit den Nerven am Ende
Georgiens Präsident Michail Saakaschwili ist sichtlich erschöpft. In einem Moment, in dem er sich unbeobachtet wähnt, beginnt er nervös auf seiner Krawatte herumzukauen - obwohl die Kamera weiter filmt.
Die Krise in Georgien und die russische Invasion seines Landes machen Michail Saakaschwili sehr zu schaffen, wie ein jetzt ins Internet gelangtes Video zeigt.
Auf Bildern des britischen Senders BBC ist zu sehen, wie der georgische Präsident auf seiner Krawatte herumkaut. Er wähnte sich in diesem Moment unbeobachtet. Schon regen sich Zweifel an Saakaschwilis Führungsstärke: Ist er der nervlichen Belastung überhaupt noch gewachsen? Kann er Georgien aus der Krise führen?
Mittlerweile hat er zu Verhandlungen mit Moskau über einen Ausweg aus dem Konflikt um die abtrünnige georgische Provinz Südossetien aufgerufen. «Lasst uns die Probleme mit zivilisierten Methoden lösen», sagte er.