Warum Frauen nicht Frauen wählen ______________________________________________________________ In der Sonntagszeitung vom 25. März lesen wir, weshalb es bei politischen Aemtern mit der Frauensolidarität nicht so gut bestellt ist. Der Beitrag geht um die Kandidaturen Royal und Clinton. Ségolene Royal und Hillary Clinton, beide sind valable Präsidentschaftskandidatinnen - mit grosser Chance gewählt zu werden. Sie könnten jedoch an der mangelnden Unterstützung der Frauen scheitern. Folgende viel zitierten Sätze illustrieren diese These: ____________________________________________________________________________ "Ich stimme nicht für Sie, nur weil Sie eine Frau ist" (über Royal) ____________________________________________________________________________ "Ich kann mich nicht als Frau mit ihr identifizieren." (Clémentin Autin, Gründerin der feministischen Bewegung Mix-cité) ____________________________________________________________________________ Gemäss dem Spruch "Feministin zu sein, heisst nicht gegen die Männer zu sein", versucht nun Royal ihre Position zu korrigieren. Von Frauen wird ihr vorgeworfen, sei sei zu wenig kompetent. Ihr Programm führe Frankreich schnurstracks in eine finanzielle Katastrophe. Es zeigt sich, dass vor allem Frauen der unteren Schicht lieber Machos wählen. 36 % der Frauen sollen nach einer Umfrage den als "Macho"den bekannten Nicolas Sarkozy die Stimme geben. Hillary Clinton gibt sich heute weiblicher. Ein Kommentator spottete jüngst: "Hillary, die grösste Mutter aller Zeiten! ". Denn Hillary Clinton hat erkannt, dass Frauen die ehemalige First Lady als "unweiblich", "bedrohlich", und "machthungrig" empfunden hatten. __________________________________________________________________________ Kommentar: ___________________________________________________________________________ Warum Frauen oft bei Frauen nicht gut ankommen, dürfen wir nicht mit billigen Schablonensätzen abtun, wie: _____________________________________________________________ - Frauen denken in einem Konkurrenzdenken (Eifersucht). _____________________________________________________________ - Stutenbissigkeit kann auch im Alltag festgestellt werden. _____________________________________________________________ Nach meinem Dafürhalten wird es bei den Frauen und Männern nicht akzeptiert, wenn jemand die Gesinnung wechselt, wie das Hemd. Es gibt genügend Beispiele, wie bei Thatcher und Merkel, die belegen, dass Frauen Männer ausstechen können. Inhalte werden gottlob auch noch beachtet. Selbstverständlich werden Frauen leider immer noch zu sehr nach Aeusserlichkeiten (Frisur, Kleider) beurteilt. Anderseits haben wir bei Belusconi und Schröder auch erlebt, dass Kleider, gefärbte Haare und Schönheitsoperationen - wie bei Frauen - ebenfalls thematisiert werden . Frauen und Männer lassen sich beraten und änderten oft vor den Wahlen ihr Aeusseres. Eines steht fest: Frauen können sich nicht 100%ig auf ein "Frauen-Netzwerk" oder den "Frauenbonus" verlassen. Wäre dem so, würde Hillary Clinton nach simpler Arithmetik gewählt. Denn. 54 % der amerikanischen Wahlberechtigten sind Frauen! Angesprochen auf das Geschlecht, beeindruckte mich eine Kandidatin, als sie in einem Coaching anlässlich eines Interviews zur Frauenfrage antwortete: Ich will keine Quotenfrau sein! Mir ist egal, ob ein Mann oder eine Frau gewählt wird. Wichtig ist nur, dass die kompetenteste Person das Rennen macht.
Montag, 26. März 2007
Samstag, 24. März 2007
Zitat 20 Min (24. März): _________________________________________________________________________ Schauspieler Gibson rastet schon wieder aus _____________________________________________________________________ An einer Uni hielt Mel Gibson einen Vortrag über seinen neuen Film «Apocalypto». Als eine Expertin ihn auf zahlreiche Fehler im Film hinwies, explodierte der Hollywood-Star. _________________________________________________________________________ Als der berühmte Filmstar an der Cal State University vor Filmstudenten dozierte, waren auch einige Mayas zugegen. Als Gibson über seinen neuesten Film «Apocalypto» sprach, warf die Assistenzprofessorin des Filminstituts - Expertin für Maya-Kultur - Gibson vor, mit dem Streifen Stereotypen über die Mayas zu verbreiten und sie als blutrünstiges Volk darzustellen. ____________________________________________________________________________ Das passte dem Hollywoodstar gar nicht. Gibson antwortete: «Lady, ficken Sie sich selbst.» Als auch andere Maya-Nachfahren auf Ungereimtheiten im Film hinwiesen, liess Gibson sie vom Sicherheitsdienst entfernen und schrie ihnen nach: «Macht doch euren eigenen Film!» ____________________________________________________________________________ Erst im letzten September fiel Gibson negativ auf, als er eine Polizeibeamtin in betrunkenem Zustand mit «sugar tits» zu demselben Film einlud. Und im Juli riskierte er im Suff seine Karriere, als er zum besten gab, dass «die Juden für alle Kriege verantwortlich sind!». ____________________________________________________________________________ Kommentar: ___________________________________________________________________________ Wir erlebten einen Kursleiter, der Kurse gab im Umgang mit Stress. Selbst rastete er aus, als ein Teilnehmerin eine kritische Frage stellte. Bei der zweiten Frage, verlor er die Nerven und brach den Kurs mit der Bemerkung ab: "Wer gibt hier den Kurs, Sie oder ich? Wenn Sie den Raum nicht verlassen, breche ich den Kurs ab!" Ohne sich zu verabschieden verliess er wütend das Seminar. Ich gehe davon aus, dass Gison alkoholisiert war. Wer ausrastet, hat verloren. Deshalb müssen wir lernen, bei Kritik, bei Ueberraschungen in Stresssituationen: RUHE BEWAHREN! Dies ist leichter gesagt als getan. Dies kann trainiert werden. K+K kann Ihnen die Fähigkeit des "Beherrschen - könnens" im Simulator festigen.
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marcus knill
um
07:17
Donnerstag, 22. März 2007
Bei doofer Anmache sind ausnahmsweise harte Konter erlaubt. ____________________________________________________________ Ein Seminarteilnehmer hat uns folgende Vorschläge zugestellt, wie man ärgerliche Anmacher kontern könnte. Wir machen in unseren Beiträgen immer wieder darauf aufmerksam, dass wir uns in der Praxis mit den sogenannten, wirkungsvollen SCHLAG-fertigen Antworten langfristig viel Aerger einhandeln können und die Lebensweisheit "Auf einen groben Klotz gehört ein grober Keil" im Alltag nur bedingt stimmt. Mit groben Kontern kann es zu nachhaltigen - unter Umständen irreparablen - Beziehungsstörungen kommen. Dennoch publizieren wir diese Liste, weil es t doch einzelne Fälle geben kann, bei denen wir uns auch mit deutlichen Stopsignalen behaupten müssen. Bitte lesen Sie diese Vorschläge kritisch, und überprüfen Sie die Antworten auf Ihre Tauglichkeit. Bedenken Sie: Letztlich ist immer die Situation ausschlaggebend, wo sie was, wie sagen dürfen oder können - ohne selbst Schaden zu nehmen. ___________________________________________________________________ Antwortmuster (z.T. Recht fragwürdig, weil sie das Gegenüber verletzen!) __________________________________________________________________ Wenn du immer das letzte Wort haben möchtest, solltest du mehr Selbstgespräche führen! ______________________________________________________________ Kannst du das auch rückwärts sagen? _____________________________________________________________ Das ist ja eine höchst originelle Bemerkung. Hätte ich dir gar nicht zugetraut ___________________________________________________________ Ich hatte schon interessantere Gespräche. Mit 'ner Waschmaschine ___________________________________________________________ Wenn ich du wäre, wäre ich gerne ich ____________________________________________________________ Du bist wie eine Wolke: Wenn du dich verziehst, kann's noch ein richtig schöner Tag werden _____________________________________________________________ Warum gehen wir beide nicht irgendwo hin, wo jeder von uns allein sein kann? ____________________________________________________________ Rede ruhig so lange weiter, bis dir was einfällt! ___________________________________________________________ Eins ist klar: Du bist gar nicht so blöd wie du aussiehst. Das geht gar nicht! ______________________________________________________________ Er fragt: „Ist dieser Platz frei?“ Antwort: „Ja, und meiner gleich auch, wenn du dich hinsetzt.“ _____________________________________________________________ Er sagt: „Ziemlich laut hier, oder?“ Antwort: „Dann halt doch einfach den Mund!“ _____________________________________________________________ Er sagt: „Ich könnte dich sehr glücklich machen.“ Antwort: „Wieso? Gehst du schon?!?“ ______________________________________________________________
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marcus knill
um
08:47
Dienstag, 20. März 2007
Im 20 Minuten online gelesen: _________________________________________________________________ «Es ist eine Frage der Zeit, bis ein Schulmassaker passiert» ____________________________________________________________ Drohungen gegen Schulen und Lehrer nehmen zu. Experten warnen bereits vor Massakern in der Schweiz. Lehrer fordern hartes Durchgreifen. Seit Oktober wurde jeden Monat mindestens ein Fall von massiven Drohungen gegen Lehrer oder Schulen bekannt. Der Psychologe Dieter Bongers musste sich allein im Februar innert 14 Tagen mit sieben Fällen von Drohungen im Kanton Baselland beschäftigen, schreibt die «SonntagsZeitung». Er spricht von einer «Seuche». ___________________________________________________________ Die Schulen stehen dem Phänomen meist hilflos gegenüber. Es fehle an Kriseninterventionsteams, und die Präventionsarbeit ziele an den potenziellen Tätern vorbei. «Es ist eine Frage der Zeit, bis bei uns ein Schulmassaker passiert», warnt der Basler Erziehungswissenschafter Wassilis Kassis. Die Hauptproblemgruppe ortet er bei männlichen Gymnasiasten und Sekundarschülern, Schweizern aus der Mittelschicht. Beat W. Zemp, Präsident des Schweizer Lehrerverbands, fordert nun Kriseninterventionsteams in jedem Kanton. In der «NZZ am Sonntag» unterstützt er eine harte Linie mit Anzeige, Wegweisung und Umplatzierung der drohenden Schüler. Auch Videoüberwachung und Sicherheitsleute könnten vorübergehend sinnvoll sein. _______________________________________________________________ Kommentar: _________________________________________________________ Immerhin haben jetzt die Lehrkräfte erkannt, dass es so nicht mehr weiter gehen kann. Dass Konsequenz und härteres Durchgreifen hilfreicher ist, als das Segel zu streichen, leuchte ein. Wir befürchten, dass es in vielen Schulhäuseren zu stundenlangen Sitzungen kommt und Lösungen gesucht werden, um die Probleme zu delegieren. Es wäre schade wenn diese Meetings dem TEAM Begriff gerecht würden: TOLL EIN ANDERER MACHTS!
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marcus knill
um
07:53
Montag, 19. März 2007
Heute im Bild online gelesen: ______________________________________________________________ Muss das sein? Superstars immer schlüpfriger _________________________________________________________ Was ist da nur bei „Deutschland sucht den Superstar“ los? Nach dem Wirbel um die fiesen Bohlen-Sprüche gibt’s in der RTL-Show jetzt derbe Sexzoten! Erst vor zwei Wochen hatte RTL von TV-Jugendschützern eine kräftige Abmahnung kassiert: Die „Kommission für den Jugendmedienschutz“ („KJM“) stellte bei den „Superstars“ klare und häufige Verstöße gegen den Jugendschutz fest. ___________________________________________________________ Samstag ging’s dann richtig deftig ab. Dieter Bohlen begrüßte den homosexuellen Sänger Mark Medlock mit der Frage: „Hast du einen Revolver in der Hose, oder freust du dich nur so, mich zu sehen? Ich bitte dich gleich, in meine Garderobe zu kommen.“ Jurorin Anja Lukaseder mischte sich ein: „Na, wenn da mal nix geht, du! Ich hab die Garderobe daneben, ich werde an der Wand horchen.“ Der schrille Mark konterte frivol: „Du kannst auch mit reinkommen, da machen wir direkt ’nen flotten Dreier, Baby!“ Darauf Anke: „Schatz, ich denke, du stehst nur auf Männer.“ Und Mark grinst: „Du bist so geil, glaub mir das.“ Auch „Superstar“-Sänger Max Buskohl bekam einen saftigen Schlüpferspruch um die Ohren. Bohlen zu dem Mädchenschwarm: „Das war wirklich so, dass den kleinen Mädchen zu Hause ein bisschen warm im Schlüpper wird.“ ________________________________________________________________ BILD fragte den Pop-Titanen: Muss das denn sein, Herr Bohlen? Bohlen zu BILD: „Meine Sprüche sind spontan. Auch mir passiert mal, dass ich in einer Sackgasse lande, aus der ich nicht so einfach rauskomme. Dass es sich gestern so gehäuft hat, war Zufall. Schlimm fand ich das überhaupt nicht.“ _________________________________________________________ KOMMENTAR: __________________________________________________________ Schlimm ist, dass Dieter Bohlen seine fiesen Beleidigungen und menschenverachtenden Sprüche und jetzt auch die schlüpfrigen Bemerkungen nicht schlimm findet. Weshalb sollte ihn dies stören? All die Sprüche unter der Gürtellinie sind für ihn und die Boulevardpresse Kapital. Sie werden als sogenannte "Hammersprüche" geschätzt und vermarktet. Was uns wundert: Jeder Lehrer würde entlassen, wenn er mit den anvertrauten Jugendlichen verbal so umgeht wie Bohlen. Bohlen scheint Sonderrechte zu geniessen. Bohlens Begründung - Weil er spontan sei, lande er ab und zu in einer Sackgasse - ist nicht nur eine billige Selbstschutzbemerkung: Diese Antwort bestätigt einmal mehr, dass es immer besser ist , zuert das Gehirn einzuschalten, bevor man einfach spontan drauflos redet!!!
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marcus knill
um
07:14
Sonntag, 18. März 2007
Samstag, 17. März 2007
Zitat aus 20 Minuten:
Blocher: Polizisten sollen Schulen bewachen
Kommentar:
Wir haben immer wieder über Jugendgewalt geschrieben und vertraten dabei die Meinung: Der nachweisbaren Eskalation von Gewalt von Jugendlichen müsste rasch Einhalt geboten werden.
An Ratschlägen fehlt es in den Medien wahrlich nicht. Nun kommt auch noch Christoph Blocher mit seinem Rezept: Die Polizei soll sich in Schulen vermehrt engagieren.
Dass Lehrkräfte in gravierenden Fällen notfalls mit der Polizei kooperieren müssen, ist unumstritten. (Anzeigen bei Körperverletzung), Doch vertreten wir die Meinung, dass in erster Linie die Schule und das Elternhaus SELBST befähigt werden müssen, vereinbarte Spielregeln im Umgang untereinander (im Schulhaus, auf dem Schulweg und zu Hause) wirkungsvoll durchzusetzen.
Verhaltensgestörte ( ich schreibe bewusst "gestörte", weil das Zusammenleben gestört wird), diese Schüler müssen erleben, dass der menschenwürdige Umgang untereinander nicht nur mit hohlen Worten, Drohungen abgetan werden kann. Eltern, Lehrkräfte und Mitschüler haben ALLE ein Anrecht darauf - weder misshandelt, noch verletzt oder psychisch erniedrigt zu werden. (Es gibt leider nicht nur Kindermisshandlungen, es gibt sogar schon Lehrer- oder Elternmisshandlungen).
Körperverletzungen, Vergewaltigungen und Beleidigungen sind und bleiben Verletzungen und Gewaltakte. Sie dürfen weder entschuldigt, übersehen, bagatellisiert, beschönigt noch mit dem Spruch "Es war ja nicht so gemeint" abgetan werden.
Wenn ALLE auf der gleichen Seite des Strickes ziehen, könnte beim Zeitproblem Jugendgewalt sicherlich mehr bewegt werden, als dass sich die Polizei in der Schule engagiert. Es gibt bereits zu viele fremde Hilfen, die an Stelle der Eltern und Lehrkräfte an der Baustelle Jugendgewalt werkeln:
Berater
Psychologen
Mediatoren, Konfliktlöser
Sozialarbeiter
Therapeuten
usw.
Und nun soll uns auch noch der Polizist in der Erziehungslandschaft mitwirken.
Rüsten wir vielmehr die Erziehungsberechtigten mit tauglichen Tools aus, damit sie wieder SELBST das Szepter an die Hand nehmen können.
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marcus knill
um
14:58