Donnerstag, 13. September 2012

Qui s'excuse s'accuse



Wer sich zu vehement entschuldigt, klagt sich in der Regel an.
Es lohnt sich gut zu bedenken, wie man sich gegen Kritik zur Wehr setzt.
Ich kenne viele Fälle, da zahlte es sich aus, wenn eine Drittperson  den Angriff auf den Betroffenen kontert und nicht die angeschossene Person selbst.


Vor den Schaffhauser Stadtratswahlen wehrte sich ein Kandidat mit einem unbedachten Schnellschuss
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Bei den Stadtratswahlen in Schaffhausen riet die Lokalpresse den amtierenden Stadtrat  XY nicht mehr zu wählen.
Der betroffene Politiker verteidigte sich hierauf  mit einem roten Flugblatt persönlich, das er in alle Haushaltungen verteilen liess und kritisierte das Verhalten die Presse und verteidigte seine Leistungen.
Der Unmut über die Aufforderung zur Abwahl war deutlich zu spüren.
Diese Selbstverteidigung war ein Kapitalfehler. Mit dem Flugblatt machte er unnötigerweise alle Bürger auf den Angriff gegen ihn aufmerksam. Auch jene, welche die Abwahlempfehlung gar nicht gelesen hatten. Der nicht informierte Leser musste  sich sagen: Wo Rauch ist, ist wahrscheinlich auch Feuer. Man musste davon ausgehen, dass das rote Flugblatt zahlreiche Stimmberechtigte bewogen hatten, die Person XY zu streichen.
Alle Profis waren sich einige, dass dieser Schnellschuss hinten heraus gehen  und den Schützen treffen könnte. Die unbedachte Selbstverteidigung rächte sich denn auch am Wahltag. XY wurde weg gewählt, wenngleich auch nur knapp. Umso wichtiger wäre es gewesen, keine Hasen auf zu schrecken.
Ich behaupte: Hätte sich der Politiker extern beraten lassen, wäre er ziemlich sicher heute noch im Amt. Geschickter wäre es auch gewesen, wenn ein Parteikollege die Richtigstellung publiziert hätte und nicht er als Angeschossener.



Ein bekannter Schriftsteller kritisiert die Kritiker
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Adolf Muschg.
Adolf Muschg. (Keystone)

Ein zweiter Beispiel unangemessener Replik veranschaulichte uns Adolf Muschg.
Die Kritik auf sein neues Buch traf ihn dermassen, dass er den Kritiker in der Sonntagspresse öffentlich hart kritisierte. Wiederum ein Kapitalfehler. Die vorschnelle Selbstverteidigung kam in der Oeffentlichkeit gar nicht gut an. Muschg erkannte immerhin im Nachhinein, dass er einen Fehler gemacht hatte. Das Geschirr waraber bereits zerschlagen. Imagemässig nahm  der Selbstverteidiger selbstverschuldet langfristig Schaden.


Fazit: Wer kritisiert wird, müsste zuerst denken und überlegen, welche Strategie richtig ist. Es lohnt sich meist Fremdmeinungen einzuholen. Nur wer überlegt, handelt überlegen

Weshalb keine starre Frauenquote? Die Argumente der Gegner:



  • Eine Frauenquote diskriminiert Männer.
  • Eine gesetzliche Quote greift in die unternehmerische Freiheit ein.
  • Durch die Quote wird Geschlecht zum Kriterium für die Besetzung einer Spitzenposition. Dabei sollte die Leistung und die Qualifizierung entscheidend sein.
  • Frauen werden als Quotenfrau in Unternehmen stigmatisiert.
  • In einigen Branchen und Unternehmen gibt es nicht ausreichend qualifizierte Frauen, um eine Quote einzuführen und einzuhalten.
  • Mädchen und junge Frauen wählen immer noch traditionelle Frauenberufe, aus denen heraus eine Karriere in eine Führungsposition unwahrscheinlich ist.
  • Viele Frauen wollen gar keine Karriere machen, sondern entscheiden sich bewusst für Familie.
  • Kommentar: Wenn es um die Quote auf TOP Ebene geht, hat sich tatsächlich gezeigt, dass Frauen nicht über das Geschlecht definiert werden möchten. Es geht hier um Führungspersönlichkeiten, die bereit sind, sich 100 prozentig einzusetzen. Es gibt jedoch immer mehr Frauen, die wollen gar nicht ständig verfügbar sein. Sie wählen bewusst ein Teilpensum. Dies ist aber auf oberster Führungsebene kaum umsetzbar. Soll jemand, der gar nicht Karriere machen will, dazu gezwungen werden? Ich kenne ein Akademikerin, die sich weigerte, einen Vortrag zu halten, nur weil sie als Frau bevorzugt wurde. "Ich will keine Quotenfrau sein!" liess sie mir verlauten.

Mittwoch, 12. September 2012

Alle schauen heute nach Karlsruhe

Es geht um einen Gerichtsentscheid, der grosse Auswirkungen haben könnte.

Ich zitiere BILD:

Rote Roben für Athen Was ist, wenn das Bundesverfassungs-Gericht heute NEIN sagt?


Heute blickt die Welt nach Karlsruhe!

Im Stehen verliest Andreas Voßkuhle (48), Präsident des Bundesverfassungsgerichts, um 10 Uhr das Urteil über die Euro-Rettung. Dann nehmen alle acht Richter in den scharlachroten Roben ihre Barette ab, setzen sich.
BILD erklärt, wie Karlsruhe urteilen könnte – und was das bedeutet:
Gericht sagt: JA!
Glücksfall für Kanzlerin Angela Merkel (58, CDU) und ihre Koalition! Kritiker in den eigenen Reihen wie Kläger Peter Gauweiler (63, CSU) müssten schweigen. Europäische Zentralbank (EZB) und der Euro-Rettungsfonds ESM wären frei, mit Milliarden überschuldete Euro-Staaten zu stützen. Damit wäre ein weiterer Schritt in Richtung gemeinschaftlicher Haftung getan. Kurzfristig wird das die Aktienbörsen beflügeln; zugleich dürfte die Zinslast für Wackelstaaten wie Spanien, Italien sinken.
Wahrscheinlichkeit: Gering! Das Gericht hat bisher immer grünes Licht mit Auflagen und Einschränkungen versehen.
Gericht sagt: JA, ABER!
Damit kann die Kanzlerin leben! Aber: Die Euro-Rettung verzögert sich. Mögliche Änderungen/Auflagen müssten vom Bundestag beschlossen werden. Zum Beispiel, dass der ESM nicht unkündbar sein darf, dass Deutschland vor jedem Zahlungsprogramm das Parlament fragen muss.
Wahrscheinlichkeit: Hoch! So hat Karlsruhe schon oft geurteilt, wenn es um Europa ging.
Gericht sagt: NEIN!
Der GAU für die Kanzlerin, den Euro, für Europa und die Weltwirtschaft! EZB und Rettungsfonds ESM können Hilfsgelder nicht auszahlen, Pleite-Länder müssen aus dem Euro. O-Ton Merkel: „Scheitert der Euro, scheitert Europa.“
Börsen könnten weltweit zusammenbrechen, Beginn einer Weltwirtschaftskrise.
Wahrscheinlichkeit: Gering. Das Gericht muss solche negativen Folgen bei der Urteilsfindung berücksichtigen, sagt Ex-Verfassungsrichter Winfried Hassemer (72).

NACHTRAG:

Diashow im Grossformat »

Sonntag, 9. September 2012

«Der Mittelstand steht als Verlierer da»

Für Monika Bütler läuft für den Mittelstand verschiedenes schief. Die Mittelschicht muss die Subventionen berappen. Niemand weiss genau, wohin die Gelder fliessen. Dank den Subsentionen geht es den Geringverdienenden immer besser. Verlierer ist die Mitte, die zahlt und kaum etwas bekommt. Am Schluss haben sie nicht viel mehr als jene, die Sozialhilfe beziehen.
Monika Bütler, Professorin an der Universität St. Gallen, sagt: Der Sozialstaat hält mit Subventionen vom Arbeiten und Sparen ab.





Ich zitiere Tagi-online:

Professorin und Bloggerin

Die 51-jährige Monika Bütler studierte ursprünglich Physik und Mathematik. Erst nach einem Abstecher in die Praxis absolvierte sie zusätzlich ein Volkswirtschaftsstudium. Heute ist sie Professorin für Volkswirtschaftslehre an der Universität St. Gallen und Direktorin des Schweizerischen Instituts für Empirische Wirtschaftsforschung. Sie ist verheiratet mit Urs Birchler, Bankenprofessor an der Universität Zürich. Das Paar hat zwei Söhne und lebt in Zürich. Es betreibt einen Blog über Wirtschaftspolitik: www.batz.ch. (az)
Woher kommt das Gefühl vieler Schweizer, dass es für sie finanziell immer enger wird – trotz guter Löhne und tiefer Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Ausland?

Objektiv gesehen geht es uns immer besser, nicht nur im Vergleich zum Ausland. Zu einem grossen Teil haben Familien heute mehr als ein Einkommen. Wir haben mehr Wohnfläche, leisten uns mehr Ferien. Oder schauen Sie den Privatverkehr an: Er hat sich seit 1990 verdoppelt, obwohl die Bevölkerung nie in dem Masse gewachsen ist . . .

Fakt ist: Mit 10'000 Franken im Monat kommt eine Familie in Zürich kaum mehr durch.

Das hat auch mit den gestiegenen Ansprüchen zu tun. Ausserdem haben wohl viele verlernt, dass man sparen könnte, bevor Kinder da sind – wie dies frühere Generationen noch gemacht haben.

Klagen wir auf hohem Niveau?

Nicht nur, einiges läuft für den Mittelstand schief. Das Stichwort sind die Subventionen: Wir verteilen so gigantische Mengen Geld um, und niemand weiss mehr genau, welche Mittel wohin fliessen. Und weil der Mittelstand das Ganze berappen muss, steht er verglichen mit anderen Bevölkerungsgruppen als Verlierer da. Geringverdienern geht es dank Subventionen und anderen Leistungen besser als früher, die Reichsten haben von den Steuererleichterungen profitiert. Frustriert ist die Mitte mit steuerbarem Jahreseinkommen zwischen 80'000 und 150'000 Franken, die wenig vom Staat bekommt, steuerlich relativ stark belastet wird und doch am Schluss nicht viel mehr in der Tasche hat als jemand, der Sozialhilfe bezieht.

Wie das? Sozialhilfeempfänger haben doch weniger Geld zur Verfügung als der Mittelstand.

Nein, nicht immer. Einer Familie mit 130'000 Franken Jahreseinkommen bleiben, wenn sie Pech hat, vielleicht etwas über 10'000 Franken mehr im Portemonnaie, als wenn sie Sozialhilfe bezöge. Bei geringerem Einkommen noch weniger.
Was heisst, «wenn sie Pech hat»?

Wenn beide Eltern für dieses Einkommen voll arbeiten müssen. Beim Zweitverdienst wird ein zusätzlich erarbeiteter Franken oft mit 70 Prozent und mehr besteuert. Das geschieht nur zum Teil über die Steuern, wichtiger ist der Verlust von Subventionen für Krippe und Krankenkasse sowie der Zugang zu verbilligtem Wohnraum. Steuerlich fährt der Einverdienerhaushalt immer noch am besten.

Wollen Sie die Sozialhilfe senken?

Bei den Jungen ja. Da die Sozialhilfe nicht nur fürs Existenzminimum reicht, sondern auch die Teilnahme am sozialen Leben ermöglicht, wird ein Lebensstil gefördert, an den man sich gewöhnen kann. Bei Älteren hingegen, die aus dem Arbeitsprozess rausgefallen sind und noch Familie haben, würde ich die Sozialhilfe nicht senken. Sie sind darauf angewiesen. Wichtiger, als an der Sozialhilfe herumzuschrauben, ist jedoch, dass wir die übergreifende Subventionskultur reformieren. Ein Beispiel las ich kürzlich im «Tages-Anzeiger»: Kinder, denen wegen der drohenden Erbschaftssteuerinitiative Vermögen überschrieben wurde, verlieren ihr Anrecht auf Subventionen für Kinderbetreuung oder Krankenkassen. Der Punkt ist: Solche Leute mit vermögenden Familien im Rücken hätten nie Subventionen erhalten sollen.

Es kann auch Kindern aus gutem Hause passieren, dass sie wenig verdienen.

Über die Arbeitslosenversicherung und die IV sind auch sie versichert. Für den Rest sollte man den ganzen Lebenszyklus anschauen – die Eltern könnten sie unterstützen, später winkt das Erbe. Der Sozialstaat muss eine Versicherung für Notlagen bleiben. Es ist zudem absurd, wenn Leute, denen der Staat mit Hunderttausenden von Franken eine höhere Ausbildung bezahlt, danach auch noch von Subventionen profitieren. Sie müssten eigentlich selber genug verdienen und sich eventuell auch genauer überlegen, was sie studieren.

Sie holen zum Rundumschlag aus. Wollen Sie den Sozialstaat schleifen?

Überhaupt nicht. Die Sozialversicherungen sind ein wichtiger Pfeiler unserer Volkswirtschaft. Mühe macht mir der alles versorgende Sozialstaat, der mit diversen Zuschüssen die Leute vom Arbeiten, vom Sparen, vom Heiraten abhält. Die Subventionen kommen zudem oft nicht den Geringverdienern zugute – wenn sie etwa keinen subventionierten Kinderbetreuungsplatz ergattern. Ein anderes Beispiel sind die Krankenkassensubventionen: Ist ein Paar mit Kindern nicht verheiratet, so kann derjenige mit dem geringeren Einkommen für sich und die Kinder ein Maximum an Krankenkassenzuschüssen beanspruchen, auch wenn der Partner viel verdient. Es ist zwar niemandem zu verargen, wenn er versucht, das Beste für sich herauszuholen – doch es schadet allen.

Dem Mittelstand, der heute schon voll zahlt und unter steigenden Ausgaben leidet, hilft man mit dem Streichen von Subventionen nicht.

Dem Mittelstand hilft man am besten, indem man seine gesamte steuerliche Belastung senkt. Und gleichzeitig dafür sorgt, dass die völlig überteuerte und ineffiziente Betreuung der Kinder bezahl- und organisierbar wird. Luzern hat einen begrüssenswerten Anfang mit Betreuungsgutscheinen für Eltern gemacht, die wirklich arbeitstätig sind. Zudem sollten Einkommen am Existenzminium ganz von den Steuern befreit werden.

Sie wollen Krippensubventionen streichen und dafür die Kosten für Horte und Krippen senken? Das klingt jetzt zu einfach.

Separate Strukturen für Horte, verzettelte Tagesabläufe und Unmengen an Vorschriften machen unser Betreuungssystem sehr teuer – teurer als in allen anderen Ländern in der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Länder wie Schweden haben mit viel tieferen Kosten genauso erfolgreiche und gesunde Kinder. Ich kann mir kaum vorstellen, dass der umständliche Tagesablauf – Schule, dann Mittagstisch, Hort, zurück in die Schule und vielleicht noch einmal Hort – den Kindern guttut. Tagesschulen wären sinnvoller für die Kinder, effizienter und – rechnet man die Vollkosten – auch günstiger.
Gerade die Subventionen für Kinderbetreuung sollten doch die Erwerbsarbeit der Frauen fördern.

Tun sie aber nicht, weil sie falsche Anreize setzen. Oft lohnt es sich für den Zweitverdiener nicht, mehr als 40 bis 50 Prozent zu arbeiten. Zudem ist in der Schweiz das Selbstverständnis immer noch sehr verbreitet, dass die Mutter für die Familie verantwortlich ist – sogar unter meinen Studentinnen.

Sind Sie oder Ihr Mann für die Kindererziehung zuständig?

Beide. Mein Mann hat bei der Kinderbetreuung zeitweise mehr übernommen. Das war für mich nicht immer einfach.

Würde die Frauenquote helfen, die gerade wieder diskutiert wird?

Ich bin eher dagegen. Meine Befürchtung ist, dass Frauen, die dank einer Quote einen Posten bekommen, oft nicht ernst genommen werden. Oder dass Frauen, die einen Job sowieso bekommen hätten, als Quotenfrauen abgestempelt werden. Es gibt aber positive Erfahrungen mit der Quote.

.Mit Ihrer Kritik an den Subventionen überspielen Sie, dass der Mittelstand auch unter der gestiegenen Zuwanderung leidet. Die Zuwanderung produziert in der Schweiz Verlierer: den Mittelstand.

Das stimmt so nicht. Es ginge den meisten Menschen kaum besser ohne Zuwanderung. Denn wenn eine Firma zu wenig hoch qualifizierte Ingenieure findet, stellt sie vielleicht auch keine Sekretärin an, weil das Unternehmen weniger herstellen kann. Die Zuwanderung hat durchaus positive Beschäftigungseffekte für grosse Teile der ansässigen Bevölkerung. Doch Immigration führt immer auch zu Verlierern, diesmal wohl sogar im Mittelstand, der den Lohndruck spürt. Ich bin daher inzwischen überzeugt, dass flankierende Massnahmen sinnvoll sind.

Kommentar: Auch bei dieser Problematik müssen wir die Balance finden zwischen  Unterstützung von Notleidenden und Belastung des Mittelstandes. Es darf nicht sein, dass diejenigen bestraft werden, die sparen und arbeiten.

Freitag, 7. September 2012


Der WEIN verkauft sich nicht von selbst.
WERBUNG ist ein MUSS
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Was animiert KUNDEN zum Kauf einer Weinmarke? (KAUFMOTIVE KENNEN!)
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Vorbemerkung:

Bedenken Sie:

"Der Wurm beim Fischen ist für den Fisch gedacht und nicht für den Fischer"

Die Kernbotschaft des Winzers ist für die Kunden da und nicht für die Mitarbeitenden.

Aufmerksamkeit wecken allen genügt nicht.
Beispiel "Marco Fischer" (FDP)

Marco Fischer, FDP Stadtratkandidat Luzern - YouTube

www.youtube.com/watch?v...Teilen
8. Juni 2009 - 56 Sek. - Hochgeladen von bwr53
Update 15.02.2012: Die FDP hat nichts gelernt! http://youtu.be/uAfwin0nz4Q Diesmal ist es die FDP ...



Resultat dieser unprofessioneller Eigenwerbung: Einschaltquote TOP. Macht sich aber lächerlich und wurde zur internationalen Witzfigur. Kontraproduktive Werbung!


IMAGE (ANSEHEN)
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Menschen wollen etwas BESONDERES. Sie trachten nach Ansehen, Prestige, STATUS und gesellschaftlicher Anerkennung. Um diesen Wunsch zu erfüllen sind Menschen bereit, GELD auszugeben.
SPRECHEN SIE DEN WUNSCH NACH SOZIALPRESTIGE an:
"Wein für Kenner"
"Erfolgreiche Unternehmen schenken"
"Um diesen wertvollen Tropfen werden Sie ihre Gäste beneiden"
Auf Etikette steht: "DER BESONDERE" oder "DER NOBLE"

"Spitzenwein....."
"Unser ...., ein Rausch des Geschmacks"
Sie dürfen zeigen, was sie besonders auszeichnet. EINMALIGKEIT - Ihr USP
(USP = unique selling proposition, im Marketing für das Alleinstellungsmerkmal)

Auch das Image des Winzers oder Vertreibers ist ausschlaggebend:

IMAGE SCHLAEGT FAKTEN! (Siehe Link in rheotrik.ch)

18. Okt. 2009 ... Christian Fichters Team an der Universität Zürich ist auf Imageforschung spezialisiert. Eine Untersuchung des Teams wurde im Scheizer ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/09/10_18/index.html

Eine bekannte Winzerin schadete sich selbst mit einem unprofessionellem Medienauftritt.  Meine Analyse wird im nächsten PERSOENLICH publiziert.




NEUGIER
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Gier nach Neuem (Neugierde) steckt in jedem Menschen. Sie suchen ständig nach NEUEN ERFAHRUNGEN und NEUEN PRODUKTEN. Dies bringt Abwechslung zum Vorhandenen.
NEU ist einer der wichtigsten Begriffe in der Werbesprache. Es suggeriert, dass der Kunde einer der Ersten ist, der dieses "neue Produkt" geniessen darf. Nutzen Sie die Neugierde durch Slogans wie:
"Geniessen Sie dieses NEUE Erlebnis..."
"Lassen Sie sich vom ZWAA überraschen" (Mischung von zwei Weinen aus Oberhallau und Osterfingen)





BEQUEMLICHKEIT
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Kommen sie dem Bequemlichkeitsbedürfnis entgegen. Ihre Dienstleistung kann mit ein Grund sein, ihren Wein zu kaufen. Jeder will BEQUEM sein Ziel erreichen. Mit folgenden Formulierungen können sie das Kaufmotiv fördern:
"Wir liefern ihnen die Bestellung bequem bis zur Haustür"
"Unser ..... (entsprechender Zahlungsmodus) erspart ihnen Kosten und Mühe"

GUTES GEWISSEN
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Wer einen Wein kauft, möchte dies mit gutem Gewissen tun. Wecken Sie dem Kunden beim Kauf, dies mit guten Gewissen tun zu dürfen:
"Umweltfreundlich hergestellt"
".... Gekeltert"
"ohne...."





SICHERHEIT
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Das Bedürfnis nach Sicherheit ist ein Grundbedürfnis nicht nur im Alltag im privaten Bereich.
Niemand will bei Produkten sicher sein, dass man nicht über den Tisch gezogen wird.
Formulierungen haben sich bewährt, wie:
"Sie erhalten bei uns die Garantie..."
"Wir garantieren, dass..."
"Unsere Weise garantieren höchste Qualität"

"XY (Marke) gibt ihnen die Sicherheit, dass..."
"Unser Zerifikat garantiert..."
"...... veritas"




GESUNDHEIT
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Gesundheitsargumente wirken immer verkaufsfördernd.
Gesund zu leben bis ins hohe Alter wollen alle.
Wein darf nicht als Medikament angepriesen werden. Doch kann ein Arzt zitiert werden, der erklärt:


"Jeden Tag ein Glas Rotwein ist fürs Herz bekömmlich."
Geeignet sind Begriffe, wie:
"BIO"
"Natürlich"
"Ohne chemische Zusatzstoffe"
"Vital"
"Wohlbefinden"






GEWINN
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Ich würde nicht billige Weine anpreisen. Doch darf dem Kunden den VORTEIL oder GEWINN gesagt werden:

"Bei Direktbezug...."
"Beim Sofortkauf sparen sie ...%"
"Kostenlose Hauslieferung"
Reizwörter nutzen, wie: "wirtschaftlich", "Hohe Qualität zu angemessen Preisen"






GESELLIGKEIT
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Kunden sind soziale Wesen. Nutzen sie das Bedürfnis nach Geselligkeit.
Menschen lieben sich mit anderen auszutauschen und Dinge GEMEINSAM zu erleben.



Wecken sie deshalb das Bedürfnis nach Geselligkeit.Beispielsweise an Degustationen.



Das Geheimnis guter Weinwerbung - oder wie man mit Weinen Geschichte(n) schreibt

Gute Weinwerbung kommuniziert mehr als bloße Produkteigenschaften. Sie zeichnet ein authentisches, einprägsames Gesamtbild der Menschen, die hinter diesem Produkt stehen, ihrer Arbeit und der daraus resultierenden Weine. Die Medienagenten haben daher für Werbung in der Weinbranche eine ganz eigene Herangehensweise entwickelt.

Natürlich basiert die Entscheidung für die richtige Vermarktungsstrategie auch auf den bestehenden Vertriebsstrukturen. Doch für alles Weitere spielt bei dieser hochkreativen Arbeit das Kennenlernen der Menschen auf dem Weingut eine große Rolle. Denn nur wer die Menschen hinter dem Produkt Wein gut kennt, kann sie nachhaltig beraten und authentisch porträtieren. Gerade bei Weingütern, die im Direktvertrieb tätig sind, ist dies ein wichtiger Punkt.
Oft zeichnen sich schon in der Arbeitsphilosophie eines Weinguts in Weinberg und Keller individuelle Besonderheiten ab. Doch erst im Gespräch kommen die Geschichten zutage, welche die Menschen und ihre Weine im Laufe der Jahre prägen. Die Medienagenten haben es sich zur Aufgabe gemacht, diese Geschichten aufzuspüren und medientauglich zu machen. Zusammen mit einprägsamen Porträts der Menschen vor Ort und einer individuellen Produktpräsentation kommunizieren sie das, was die Weine dieses Guts zu einem einzigartigen Erlebnis macht.
http://www.medienagenten.de


KOMMENTAR: Die aufgeführten Motive der Verkaufspsychologie sind nicht alle zu integrieren.
Entscheiden Sie sich für zwei bis drei Kaufmotive, die sie besonders herausschälen wollen.
Wichtig ist auch der Entscheid, welches Medium, wann, wo eingesetzt wird.
Nur wer die KAUFMOTIVE erkennt, kann sein MARKETING erfolgreich abstimmen.
Es gibt ein Fülle von konkreten Mitteln die Kunden direkt anzusprechen.
UEBER:
> Geeignete Werbegeschenke
> Eine professionell gestaltete WEBSEITE
> Visitenkarten
> Tage der offenen Türe
> Degustationen an Messen oder Herbsttagen
> VIDEO, Medien einladen (Neues Produkt vorstellen), Plakat, Flyer, 
> oder:.........


ANALOGE KERNBOTSCHAFT WIEDERHOLEN mit BILD, WORT, Geschichten. BILD und WORT muss mit Produkte übereinstimmen. NIE BLUFFEN, LUEGEN!
BILDER sind nachhaltiger als Worte - es sei denn das Wort löse auch ein BILD aus.

RUF, IMAGE, BRANDING schlägt FAKTEN.

WICHTIG: LASSEN SIE SICH PROFESSIONELL BERATEN BEI DEN WERBETEXTEN!


WERBUNG darf

KREATIV

LUSTIG

sein und soll auch die EMOTIONEN ansprechen.

Massimo Rocchi: "Rotwein ist wie eine Waschmaschine des Blutes - aber nur im Kurzprogramm"

Aber bitte nicht so: