Mittwoch, 30. Januar 2013
Einem Mobbingopfer sendete ich jüngst folgenden Beitrag aus dem Netz*
Mobbing kostet ab 2000 die Schweiz jährlich 4 Milliarden Franken

Was ist Mobbing? Nur ein Modewort? Sicherlich nicht, wenn man weiß, das auch in der Schweiz “jährlich 4 Milliarden Franken” durch Mobbing-Opfer das Sozialsystem belastet wird. Grund genug für Marcus Knill sich nochmals mit Mobbing zu befassen.
Ergebnis: Psychosozialer Stress und Mobbing kann Mitarbeiter wie auch Vorgesetzte lähmen und Kommunikationsprozess ausschalten.(1)
Definition: Eine Belästigung, ein Schikanieren, ein Ausgegrenzt werden, eine Beleidigung oder ein Nichtinformieren allein ist noch kein Mobbing. Nur wenn die aufgezählten belastenden Verhaltensweisen über längere Zeit (mindestens sechs Monate lang) häufig und wiederholt auftreten, ist Mobbing im Spiel. (1)
Fürsorgepflicht 1: Betriebsinterne Anlaufstellen schaffen und bezeichnen
Psychoterror:
“Permanente Angriffe, Verunglimpfungen, persönliche Diffamierung, Verbreitung von Gerüchten, anonyme Telephonanrufe, Hetz- und Schikanenattacken, Verschwindenlassen von Unterlagen und Computerdaten, wichtige Informationen bewusst zurückhalten, bei wichtigen Entscheiden die Person nicht beiziehen oder sie gezielt isolieren”. (1)
Antimobbingstrategien
Alles genau beschreiben und festhalten. (Mobbing – Tagebuch führen) Wer,was, wie, wann? Gab es Auslöser? Verbündete suchen. Mit ihnen zusammen und den gesammelten Fakten die Lage beurteilen.
Wichtig: Tabuisierung fördert Mobbinghttp://www.rhetorik.ch/Mobbing/Mobbing.html
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*Quelle:
Die-aktuelle-Antimobbingrundschau
Notiert von
marcus knill
um
09:54
Dienstag, 29. Januar 2013
Die Stichworte "Männerwitze" und "Aufschrei" lösen eine Medienlawine los
Die Zeiten, als das Tragen eines Minirockes noch als Aufforderung zum Grabschen interpretieren durfte, scheinen noch nicht überwunden. Die Jauch Diskussion verdeutlichte, dass immer noch nicht geklärt ist, was Sexismus ist. Als Jauch die Rolle tauschen wollte und erzählte, dass ihn eine Frau ebenfalls auf seine Kravatte angesprochen hatte und sagte, diese sei bei ihm Penisersatz, habe dies erstaunlicherweise keinen Sturm der Entrüstung ausgelöst. Alice Schwarzer überdeckte diese Aussage sofort mit einem Redeschwall, als habe Jauch etwas angesprochen, über das man in dieser Runde nicht sprechen dürfte.
"Wer Rainer Brüderle kennt, kennt seine saloppe Ausdrucksweise"
Die korrekte Antwort kam - ausgerechnet - von Brüderles Parteigenossin Silvana Koch-Mehrin: "Es geht ja nicht darum, möglichst schlagfertig und wehrfähig zu sein, damit man die Kampfansage 'Ich setz mich durch als Frau' auch wahrmachen kann." Die FDP-Politikerin - die nach ihrem angekündigten Ausstieg aus dem EU-Parlament und dem Verlust ihres Doktortitels politisch nicht mehr viel zu verlieren hat - verteidigte den Artikel im "Stern" und konnte über den Fraktionsvorsitzenden der Liberalen nur sagen: "Wer Rainer Brüderle kennt, kennt seine saloppe Ausdrucksweise." Soll wohl heißen: Wurde höchste Zeit, dass der mal einen Dämpfer bekommt.
Dass Sprüche wie die, die "Stern"-Reporterin Himmelreich von Brüderle zu hören bekam, zum beruflichen und gesellschaftlichen Alltag gehören: Diese Erkenntnis wird erneut zum Politikum, getragen von Frauen wie der Netzaktivistin Anne Wizorek. Die saß bei Jauch, um von dem rasanten Aufstieg ihres Hashtags #aufschrei zu berichten, unter dem Frauen ihre Erfahrungen mit dummen Sprüchen und zudringlichen Chefs oder Kollegen twittern.
Obwohl es wirklich wünschenswert wäre, wenn es dem deutschen Talkshowzirkus einmal gelänge, eine andere Emanzipations-Vorkämpferin als Alice Schwarzer einzuladen: Am Sonntagabend schaffte es die "Emma"-Chefin, die Blitzrenaissance des Feminismus nonchalant auf den Punkt zu bringen. Es handele sich halt um eine Generation von Frauen, die sich emanzipiert glaubten, karriereorientiert seien, dabei "immer schön Frau" bleiben wollten - und die sich jetzt wunderten, dass die Kerls ihnen trotz Qualifikation keine Fachfragen stellten. Der alltägliche Sexismus sei nun mal auch ein Kampfinstrument gegen zunehmende weibliche Ansprüche auf Führungspositionen. "Jede Frau in einer verantwortlichen Position ist ein Mann weniger", so Schwarzer. (Ende Zitat)
Umgekehrt gab es Dozenten, die ihre Machtposition ausgenützt hatten und sich Studentinnen gefügig machen konnten. Ich kenne eine Universität, die den Vorgesetzen empfahl, immer eine Drittperson bei zu ziehen, wenn sie mit einer Frau etwas allein besprechen wollten. Es gibt Frauen in höherer Position, die ständig in einer Männerwelt (Polizei, Armee usw.) leben, und mir erzählten, dass es sich lohne, im Alltag nicht allzu empfindlich zu reagieren. Trotzdem müssten Frauen klare Grenzen ziehen und STOP Signale aussenden. Ich bin überzeugt davon: Die Flutwelle an Echos im Netz schwappte deshalb über, weil viele Frauen solche Grenzerfahrungen gemacht haben und es auch für Männer sehr schwer ist, bei lockerem Zusammensein auf Komplimente zu verzichten. Sie sind verunsichert, weil sie nicht wissen, was als sexuelle Belästigung empfunden werden könnte.
FAZIT: Das richtige Mass an Nähe und Distanz zu finden, war, ist und bleibt ein grosses Problem. Dafür gibt es keine Lehrbücher. Oft ist erst anstössig und die Sache wird dann ernst, wenn Macht im Spiel ist. Das Thema Sexismus wird uns noch lange beschäftigen, jedenfalls so lange es unterschiedliche Geschlechter gibt. Ich finde es wichtig und wertvoll, dass die Frage der Grenzziehung laufend diskutiert wird und immer neu abgesteckt wird.
Nachtrag.
Mamablog-Redaktion am Mittwoch den 30. Januar 2013
Wieder nur Täter?
Ein Gastblog von Walter Hollstein*.
Günther Jauch, Anne Wizorek
(Initiatorin des Twitter-Hashtags
#aufschrei, FDP-Politikerin
Silvana Koch-Mehrin und Alice Schwarzer. (Foto: Screenshot ARD)
ging es um die Frage, ob Deutschland
ein Sexismus-Problem hat. Günther Jauch,
der Moderator, wies Alice Schwarzer darauf hin,
dass sie ihm mal in einer Talkrunde gesagt habe,
seine Krawatte sei auch nur ein Penisersatz.
Schwarzer überhörte das. Jauch wurde
grundsätzlicher und meinte, wenn er
Vergleichbares zu einer Frau gesagt hätte,
wäre das sexistisch gewesen.
Schwarzer ignorierte ihn erneut.
Das ist typisch für die gegenwärtige Debatte. Sexismus wird nur auf Frauen als Opfer bezogen; die Täter sind ausschliesslich Männer. Damit kein Missverständnis entsteht: Sexismus ist widerwärtig, und es ist gut, dass es darüber eine öffentliche Diskussion gibt. Aber: Sexismus gibt es eben so sehr gegen Männer. Wenn z. B. Marilyn French in ihrem millionenfach verkauften Roman «Frauen» in die Welt schaut, erblickt sie «verrottete Männer» und « grossartige Frauen». Bereits diese Dichotomie ist sexistisch. Es geht aber noch weiter: Männer sind für French allesamt Nazis, die als Unterdrücker und Widerlinge nichts anderes als den Tod verdienen.
«Was ist ein Mann in Salzsäure?», fragt Schwarzers «Emma» und antwortet lakonisch: «Ein gelöstes Problem.» Das war – nur en passant – in der nationalsozialistischen Epoche ein Judenwitz. Als in den USA Lorena Bobbit ihren Gatten – einen offenbar notorischen Ehebrecher – im Schlaf mit einem Messer entmannte, kommentierte Alice Schwarzer, dass Lorena Bobbit «ihren Mann entwaffnet» habe. «Eine hat es getan. Jetzt könnte es jede tun. Der Damm ist gebrochen, Gewalt ist für Frauen kein Tabu mehr. Es kann zurückgeschlagen werden. Oder gestochen.»
Das ist von gestern, aber heutzutage ist es nicht besser: Sybille Berg bezeichnet in ihrem Stück «Missionen der Schönheit» alle Männer als «Schweine». Acht Frauen erzählen, wie sehr sie unter den Männern gelitten haben und was diesen also dafür gebührt. Strafen sind z. B., dass ihnen die Kehle durchschnitten werden soll oder fesseln und verhungern lassen, «die Eier abschneiden». Am 11. Februar 2012 schreibt Berg in der Wiener «Presse»: «Männer sind eben so. Sie müssen sich vermehren, das ist ihr Job. Egal, ob hetero- oder homosexuell, da muss immer was gehen, da müssen Pornos geschaut werden, Prostituierte gekauft, da muss gefummelt und einer weggesteckt werden». Im April 2012 ergänzt sie ihre Welt- und Geschlechtersicht in einer «Spiegel Online»-Kolumne: «In der Welt der Männer langt es vermutlich, das Kinn nach vorne zu schieben, den Gegner beiseite zu walzen, nicht zuzuhören, keine Rücksicht auf Verluste.»
Die amerikanischen Wissenschaftler Katherine A. Young und Paul Nathanson haben in ihrer Untersuchung «Spreading Misandry» minutiös belegt, wie die moderne Populärkultur unter dem feministischen Einfluss vor allem im Fernsehen, im Film und in der Massenliteratur «die Verachtung gegenüber Männern» propagiert. «Male bashing» nennt man das in den USA. Die preisgekrönte amerikanische Journalistin Kathleen Parker beschreibt in ihrem neuen Buch «Save the Males», wie verbales Eindreschen auf Männer inzwischen nachgerade zum Volkssport geworden ist.
Das muss Mann nicht auf sich sitzen lassen. Kritik ist selbstverständlich berechtigt, wenn es um männliche Vergehen und Fehler geht. Doch kein Mann muss sich, weil er nun mal eben Mann ist, als Vergewaltiger, Idiot oder Missgeburt der Natur beschimpfen lassen. Da ist Widerstand eine Frage der männlichen Selbstachtung. Auch Empörung, Wut und Korrektur sind mehr als berechtigt, und angesichts der Hasstiraden des ideologischen Feminismus ist es eigentlich befremdlich, dass sie auf Männerseite so moderat ausfallen. Nehmen wir uns ein Beispiel an den Frauen.
Im Grunde genommen wäre es ja ganz einfach: Es geht um Anstand und Respekt. Was man selber nicht angetan bekommen möchte, sollten wir auch nicht anderen antun. Nur eben: Das gilt für beide Geschlechter. Und zwar: gleichermassen.
*Walter
Hollstein ist em. Prof. für politische Soziologie, Gutachter des
Europarates für Männerfragen und Autor von «Was vom Manne übrig blieb.
Das missachtete Geschlecht» (Verlag Opus Magnum 2012).Bei den Medien kommt es zu einer Eigendynamik, zu einem Dominoeffekt Print, Radio und TV müssen das Medienphänomen beackern. Bei Anne Will wurde bereits die Frage gestellt: Ist dieser Medienwirbel Hysterie oder eine hilfreiche Diskussion?
Aus meiner Sicht kommt es zu einem unerfreulichen Geschlechterkampf. Anstatt Brücken zu bauen, erfolgen Schuldzuweisungen. Die guten Frauen und die bösen Männer oder umgekehrt. Statt der Frage nachzugehen, wie man sich näher kommen könnte. Was viele nicht wussten: Brüderlis anzügliche Bemerkung liegt ein Jahr zurück. Die FDP vermutet, dass der entfachte Medienhype etwas mit den Wahlen zu tun haben könnte.
Die Leserinnen und Leser werden während der Faschingszeit die Welt nicht mehr verstehen, wenn sie am Fernsehen die sexistischen Witze anhören müssen, die während der kommenden Wochen auf allen Kanälen - einfach so - geduldet werden. Ich prognostiziere: Trotz der Diskussionen in den Medien, wird es keine Klagen geben.
Notiert von
marcus knill
um
08:51
Montag, 28. Januar 2013
Altmaier sticht in ein Wespennetz
Dass mit der Energiewende die Strompreise enorm steigen werden, war den Fachleuten bekannt.
Es war auch logisch, dass der Oekostrom nicht immer und ewig subventionert werden kann.
Für viele Medien war es nach der Stilllegung von Kernkraftwerken gleichsam ein Tabu, diese Kostenwahrheit anzusprechen.
Es ist somit nicht verwunderlich, dass Altmaier mit seinem weitsichtigen Vorschlag in Teufels Küche kommt. In den Medien erfolgt bereits heute ein Aufschrei der Empörung. Ich lese: "Altmaier ist Totengräber der Energiewende" oder es ist von "Ueberfall-Taktik" die Rede. Denn was ist, darf nicht sein. Die Strompreise werden zwangsläufig ins Unermessliche steigen, wenn nicht gehandelt wird. Es würde mich nicht wundern, wenn Politiker Altmaier seine Ankündigung zurücknimmt, möglicherweise einfach so schubladisieren wird.
Altmaier will Ökostrom-Umlage einfrieren
Angesichts steigender Strompreise will Bundesumweltminister Peter Altmaier mit harten Einschnitten bei der Ökostrom-Förderung die Belastung der Verbraucher deutlich dämpfen. Noch vor der Bundestagswahl im September solle ein Gesetzespaket beschlossen werden, das die Ökostrom-Umlage einfriert und von den Anlage-Betreibern Sonderlasten für die Energiewende verlangt.In diesem und im kommenden Jahr solle die von allen Kunden zu zahlende Umlage auf der jetzigen Höhe von rund 5,3 Cent pro Kilowattstunde eingefroren werden, kündigte Altmaier an. In den Jahren danach darf sie dem Konzept zufolge um maximal 2,5 Prozent steigen.
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Altmaier will Ökostrom-Umlage vorerst deckeln
tagesschau 15:00 Uhr, 28.01.2013 [Matthias Deiß, ARD Berlin]
Notiert von
marcus knill
um
19:28
Die Kommentare über den Tatort vom Sonntag sind in BILD-online vernichtend!:
Hat Ihnen der neue „Tatort“ aus Saarbrücken gefallen?
Ich lese:
Notiert von
marcus knill
um
13:58
Die Lüge als Erziehungsmethode
Laut einer Studie aus den USA und China gehören Lügen praktisch zur ganz normalen Erziehung dazu. Besonders beliebt: «Wenn du jetzt nicht mitkommst, lasse ich dich hier allein!»
Quelle: Spiegel-online


In China wird mehr gelogen
Die am häufigsten verwendete Lüge ist die «Wenn du jetzt nicht mitkommst, dann lasse ich dich hier allein»-Lüge. Des Weiteren teilten die Psychologen alle Lügen in insgesamt sechs Typen von Lügen auf (siehe Bildstrecke). Auffällig ist dabei, dass die Lüge vor allem in China als allgemein anerkannte Erziehungsmethode zu gelten scheint. Denn alle sechs Lügen-Typen werden von den chinesischen Eltern etwa gleich oft verwendet. Im Durchschnitt werden chinesische Kinder somit häufiger angelogen als amerikanische.
Ebenfalls erfragt wurde, warum die Eltern ihre Kinder anlügen. Als Ursache sahen die Forscher dabei vor allem Stress und Verzweiflung. Laut Aussagen der befragten Eltern sei die Lüge oftmals der letzte Ausweg, wenn keine andere Erziehungsmethode mehr helfe. Erstaunlich angesichts der hohen Lügenbereitschaft ist laut den Forschern die Tatsache, dass sowohl in den USA als auch in China die Wahrheit als wichtiges kulturelles Gut anerzogen wird.
Lügen-No-Go
Am unbeliebtesten - aber dennoch nicht ganz selten - ist die Erziehungslüge, bei der man mit dem Tod droht. Vor der Aussage «Wenn du dich jetzt nicht benimmst, dann werfen wir dich den Fischen zum Frass vor» schrecken die meisten Amerikaner zurück. Doch immerhin vier Prozent von ihnen verwenden auch diese Erziehungslüge. In China tun dies gar 21 Prozent der Befragten.
Welche Lügen halten Sie für legitim? Was geht gar nicht? Schreiben Sie Ihre Meinung ins Talkback.
Falsche Erziehung
Ich besuchte Bekannte in Luzern, war zu früh und bummelte in der Altstadt herum. Ein Mann sagte zu seinem Sohn, komm jetzt, sonst holt dich die Polizei. Der Sohn, etwa 5 Jahre jung, bekam es mit der Angst zu tun. Als dann zufällig ein Polizeiauto langsam durch die Fussgängerzone auf uns zu kam, sagte der Vater zu seinem Sohn, siehst du, die kommen dich jetzt holen weil du nicht artig bist. Der Sohn bekam beinahe eine Panikattacke. Noch so einen doofen Satz und ich hätte mich energisch eingemischt. Zum Glück lief der Sohn dann seinem Vater auf der Stelle hinter her. Diese Erziehung ist falsch.
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wird unablässig gelogen. Bei all den vielen Lügen hat kaum jemand ein schlechtes Gewissen. Viele Händler täuschen Interesse oder Desinteresse vor.
www.rhetorik.ch/Wahrheit/Wahrheit1.html
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27. Jan. 2011 ... Januar 2011 beschäftigte sich DRS 1 im Treffpunkt mit dem Schwerpunktthema " Lügen". Die Sendung wurde mit folgendem Text angekündigt: ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/11/01_27/index.html
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20. Febr. 2003 ...
Marcus Knill, wann haben Sie zum letzten Mal gelogen? MARKUS KNILL:
Heute Morgen. Wie gehts, hat mich ein Bekannter gefragt. Es geht ...
www.rhetorik.ch/Wahrheit/Fantasie.html
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Dies bedeutet, dass Lügen auf lange Sicht kurze Beine haben. (Weil selbst Laien erkennen, dass beim Lügen etwas nicht stimmen kann; nicht synchron ist).
www.rhetorik.ch/Wahrheit/Wahrheit2.html
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Notiert von
marcus knill
um
08:40
Doping Posse und Lügengeschichten ohne Ende
„Er ist ein lügender Mistkerl“ Doping-Zeugen gehen auf Armstrong los
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QUELLE: BILD-online
Der britische Radprofi und Tour-Sieger von 2012, Bradley Wiggins, äußerte sich jetzt erstmals zur TV-Beichte von Lance Armstrong
In seiner TV-Beichte bei Oprah Winfrey hat er nur das erzählt, was ohnehin alle schon wussten. Nicht mehr und nicht weniger. Viele sind enttäuscht, die meisten genervt.
Der britische Radprofi Bradley Wiggins (32) geht jetzt auf Armstrong los. Der Tour-de-France-Sieger und Olympiasieger von 2012 äußerte sich jetzt erstmals nach Armstrongs TV-Auftritt und nennt ihn einen „lügenden Mistkerl“.
Wiggins reagiert auf die Aussage Armstrongs, der behauptet hatte, nach 2005 nicht mehr gedopt zu haben und seine letzten beiden Touren 2009 und 2010 sauber gefahren sein will.
Wiggins beendete die Tour 2009 als Vierter, einen Platz hinter Armstrong. Besonders ein Moment hat sich in sein Gedächtnis gebrannt. Wiggins beendete die 15. Etappe durch die Schweizer Alpen nach Verbier 29 Sekunden schneller als Armstrong. Sechs Tage später hatte Armstrong auf der Hochgebirgs-Etappe Mont Ventoux plötzlich 21 Sekunden Vorsprung auf Wiggins.
Wiggins: „Was mich am traurigsten gemacht hat, war über 2009-10 – ich dachte:
'Du lügender Mistkerl.'“
„Ich kann mich noch an den Mann auf dem Gipfel von Verbier 2009 erinnern und an den Mann, den ich eine Woche später auf dem Gipfel von Ventoux gesehen habe, als wir gemeinsam bei der Doping-Kontrolle waren – das war nicht der gleiche Radfahrer. Man muss sich nur die Videos ansehen, wie der Kerl gefahren ist“, so Wiggins weiter.
Wiggins' abschließendes Urteil ist traurig und hart: „Ich glaube nichts mehr, was aus seinem Mund kommt.“
Eine mutige Frau, die schon vor Jahren den Doping-Missbrauch von Armstrong bezeugte, ist genauso enttäuscht: Betsy Andreu (46).
Im Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“ sagt Andreu jetzt, dass Armstrong nur „Rosinen-Pickerei“ betrieben habe: „Bei einigen Antworten war er ehrlich, bei anderen gar nicht.“
Betsy Andreu weiter: „Ich habe vorher gesagt, er hat diese Chance die Wahrheit zu erzählen. Wenn er das nicht tut, wenn er nicht die volle, ganze Wahrheit erzählt, dann hat er seine Chance auf Vergebung absolut vertan.“
Nach dem TV-Auftritt bei Oprah Winfrey hatte Andreu auch Kontakt zu anderen Armstrong-Opfern: „Die Reaktionen waren nicht gut für ihn. Jeder dachte nur, was zum Teufel macht er da?“
FAZIT:
Die Doping-Posse um Lance Armstrong – ein Ende ist nicht in Sicht...
Notiert von
marcus knill
um
08:34







Kommentar Knill-Blog: Ich teile die letzte Meinung. Es war einer der schlechtesten Krimi.
Groteske Rollen - unglaubwürdig - wie in einem Kasperlitheater: Völlig überzeichnet. Am meisten kritisiere ich die Staatsanwältin. Die "Schauspielerin" Sandra Steinbach. Sie spielte die Staatsanwältin Nicole Dubois als sture, gewissenstreue, bürokratische Vorgesetzte, die generell gegen ihre Mitarbeiter arbeitet. Zu aufgesetzt! Zu viel Klischee! Zu dilettantenhaft! Ich empfehle Sanda Steinbach eine professionelle Schauspielausbildung. Ihr Können genügt auf einer Laienbühne. Liebe TV Macher. Bitte verschaukelt nicht mehr dermassen die Zuschauer. Folgender Nachtrag macht bewusst: DAS VOLK IST NICHT SO DOOF:
BILD: Aktuelle Nachrichten