Sonntag, 4. September 2011


Mein Auftritt in der Oeffentlichkeit und vor Mikrofon und Kamera




Hier der Einblick in die Fülle von Erkenntnissen aus der Thematik Medienrhetorik, die Sie überfliegen können. Es ist nicht als Lektüre gedacht. Lediglich zur Einstimmung unserer Arbeit im nächsten Seminar.
Doch lohnt es sich, das Kapitel START genauer zu lesen. Ich werde Ihnen zeigen, wie Sie bei Ueberraschungen (beispielsweise in Krisensituationen) Ihre Auftritte VerEINfachen können.
Sie werden am Seminar nicht blossgestellt. Doch gehe ich davon aus, dass Sie bereit sind, in den Spiegel Video zu schauen (Siehe Illustration). Es ist wichtig, dass wir uns so sehen, wie uns das Gegenüber sieht. Haben Sie gewusst, dass uns das Video auch bewusst macht, dass wir im Grunde genommen viel besser sind, als wir glauben, zu sein?




Eine Frage, die uns interessieren müsste:

Wie wirke ich auf andere?

Ich spiele nichts vor. Ich bin mich.
Dies setzt voraus, dass ich mich kenne.
Deshalb arbeite ich beim Coaching immer mit fachgerechtem Videofeedback

Dank der Entschlüsselung der Körpersignale erhoffen wir uns, die Absicht unserer Kunden rascher zu erkennen. Wir möchten alle Gedanken lesen können und suchen deshalb nach allen Anzeichen, die uns verraten, ob das Gegenüber flunkert, lügt oder eine Aussage ernst meint. Es hat sich gezeigt: Einen tauglichen Lügendetektor oder ein Gedankenlesegerät gibt  es immer noch nicht.







  1. Zur Wirkung der Persönlichkeit


    DAS IMAGE SCHLAEGT DIE FAKTEN!





    (Wir wirken nicht nur durch die Körpersprache - jede Person hat einen Ruf)

    Wer sich mit den Phänomenen der Menschenkenntnis auseinandersetzt, merkt rasch, dass unser BILD (IMAGE), das wir vermitteln, mit vielen Missverständnissen gekoppelt ist.
    Geschichte Pagagei:


    Jemand wollte ein einer Zoohandlung einen Papagei kaufen.
    "Dieser schöne bunte Vogel kostet 300.-- Fr.", sagte die Verkäuferin.
    "Und der kleinere dort?"
    "Der kostet 600.--!"
    "Weshalb ist er so viel teurer?", wollte der Käufer wissen.
    "Er kann schon Worte nachsprechen."
    "Was kostet dann der farblose, Papagei dort hinten, dem einige Federn fehlen?"
    "Der kostet 5000.-- Fr!"
    "Weshalb?"
    "Alle sagen ihm CHEF."
    FAZIT: Der Ruf (die Marke) ist auch bei Menschen ausschlaggebend.


  2. rhetorik.ch aktuell: Image schlägt Fakten

    Sowohl die Person als auch die Präsentation beeinflusst den Inhalt wesentlich. Fakten werden durch die Person oder die Darstellung gefärbt. ... www.rhetorik.ch/Aktuell/09/10_18/ - Cached - Similar

    Körpersprache nie antrainieren!

  3. __________________
  4. Neujahrsansprache in Kandersteg mit Bundesrat ...
    7 Min. - 28. Dez. 2007
    Hochgeladen von SchweizerFernsehen

    youtube.com

  5. Fragen, die Sie bestimmt immer noch interessieren:

  6. Kann man die Körpersprache eindeutig deuten?


  7. Wie erkennt man bei einer Person, ob sie lügt? (Körpersignale, Stimme?)


  8. Oder ob eine Person nervös ist?


  9. Gibt es Beispiele, die zeigen, dass man die Körperprache deuten kann?

FRAGWUERDIG SIND ALLE REZEPTORIENTIERTEN, SCHABLONENARTIGEN INTERPRETATIONEN, wie in folgendem Artikel: 




























Pseudopsychologie

Schablonenartige Interpretationen der Körpersprache von Mitmenschen sind Unsinn. Auf dieser Seite finden Sie ein Beispiel einer fragwürdigen Pseudopsychologie. Vergleichen Sie die Artikel:









































Ihr Kollege gestikuliert, unterstreicht seine Worte mit vielen Handbewegungen - damit will er Sie überzeugen: "Das ist die Lösung. Glauben Sie mir!"
Die Hände hinter dem Kopf verschränkt, der Blick etwas abfällig - dieser Mann hat Macht und zeigt das auch.
Der Blick nach unten geneigt, die Hände verkrampft - da ist wohl was schief gelaufen ...
Ihr Kollege zieht die Unterlippe nach oben - er fühlt sich sicher, gefällt sich sehr.
Ihr Kollege streicht sich über das Kinn - er denkt nach.









































Die Finger trommeln nervös auf dem Tisch, der Kopf ist seitlich geneigt - Ihr Kollege ist unsicher, nervös.
Ihr Kollege presst Zeigefinger und Daumen aneinander - diese Geste bedeutet Aggression. Nur noch wenige Momente, dann explodiert er ...
Die Hände hinter dem Rücken, der Blick nach unten geneigt - Ihr Kollege fühlt sich gar nicht wohl ...
Ihr Kollege fasst sich ständig an die Nase, reibt daran - da fühlt sich jemand gar nicht wohl, ist unsicher... ,,Ob das alles so richtig ist..."



Im Alltag lohnt sich, die Wirkung einer Person auf das Gegenüber nicht nur auf Grund EINES Aspektes zu beurteilen, sondern sie ganzheitlich zu betrachten.

 
==> Ein Stimmanalytiker kann mit einer Stimmanalyse wichtige Aspekte bewusst machen.
Ein Phoniater erklärte mir während des Studiums, wie er mit Stimmanalysen versucht, herauszufinden, ob jemand lügt.

 
==> Ein professioneller Graphologe überraschte mich mit seinen präzisen Analysen einzelner Schriftbilder.


==> Kinesik Spezialist Samy Molcho ist fähig, aus dem Verhalten einer Person Erstaunliches ablesen.

Ich lernte im Laufe der Jahre zahlreiche Spezialisten kennen, die sich mit der Wirkung der Mitmenschen auseinandergesetzt haben.


==>; Ein NLP Spezialist (NLP =Neurolingustisches Programmieren) entlarvte in einem Seminar das Gegenüber an den Augenstellungen und versuchte zu prognostizieren, was die jeweilige Person tatsächlich dachte.


==> Es gibt Wahrseher, die beispielsweise erklären, aus einem Signal der Körper- und Gesichtsform usw. das Gegenüber zu entlarven.
Auf dem Markt finden wir zahlreiche Bücher, die beschreiben, wie körpersprachliche Signale punktgenau interpretiert werden können.



==> Ich kenne Personalchefs, die aus dem Vokabular eines Interviews mehr herauskristallisierten können, als der Bewerber eigenlich von sich preisgeben wollte.


==> In einer Grossbank wurde das obere Kader nach dem DISG Modell in Farbtypen eingeteilt.
- D (dominant ROT)
- I (initiativ ORANGE)
- S (stetig GRUEN)
- G (gewissenhaft BLAU)
Das Kader musste Kurse besuchen, um sich selbst und die Mitarbeiter nach diesem Modell einzuschätzen um daraus erworbene Verhaltenstipps im Job anzuwenden. Die Umsetzung dieses Rasters kostete die Bank viel Zeit und Geld. Es erstaunte mich: Diese einfache Methode wurde von vielen Mitarbeitern geschätzt. Denn sie glaubten nun zu wissen, wie man das Gegenüber behandeln kann. Weil sich die meisten Menschen nach einfachen und eindeutigen Zuordnungen sehnen, werden derartige rezeptorientierten Anleitungen geschätzt. 


Aus langjähriger Erfahrung habe ich gelernt, dass solche punktuellen Erkenntnisse unter Umständen richtig sein können. Doch sind es immer nur Teilerkenntnisse. Ein einzelner Mosaikstein vermittelt leider noch kein schlüssiges Gesamtbild.
Im Laufe der Jahre wurde mir bewusst: Alle punktuellen Versuche, hinter die Fassade eines Menschen zu sehen, genügen leider noch nicht. Wer Menschen tiefgründiger erkennen will, benötigt einen
GANZHEITLICHEN Ansatz.
Wir benötigen verschiedenen Steine, um ein Gesamtbild zu erkennen. Ich versuche deshalb als Coach, Menschen bewusst ganzheitlich (holistisch) zu analysieren.
Erst dank verschiedenster Mosaiksteine wird es möglich, uns der "Wahrheit" anzunähern.
Alle punktuellen Methoden auch wenn sie als taugliche Mittel angepriesen werden- genügen leider noch nicht, um unser Gegenüber richtig einzuschätzen.
Die Wirkung einer Person bestimmen übrigens nicht Experten, sondern bestimmt das Publikum.
Demonstration: Kursteilnehmer, der diese These missachtete. Er verwies auf meinen Buchtitel: Ich muss natürlich sein (Mir muss es wohl sein).





LINKS:

rhetorik.ch aktuell: Image schlägt Fakten

Sowohl die Person als auch die Präsentation beeinflusst den Inhalt wesentlich. Fakten werden durch die Person oder die Darstellung gefärbt. ... www.rhetorik.ch/Aktuell/09/10_18/ - Cached - Similar
  1. rhetorik.ch aktuell:

    24. Nov. 2000 ... Samy Molcho durchschaute schon vor Jahren Alt Bundeskanzler Kohl- dank einer Analyse von Kohls Körpersprache. ... www.rhetorik.ch/Aktuell/Aktuell_Nov_24_2000.html - Cached - Similar
  2. Der Fall Möllemann - rhetorik.ch aktuell:

    8. Juni 2003 ... Die schillernde Figur Möllemann galt auch für den Kinesikspezialisten Samy Molcho seit je als ehrgeizig und empfindlich. ... www.rhetorik.ch/Aktuell/Aktuell_Jun_08_2003.html - Cached - Similar


Oeffnung schafft Vertrauen



Bei allen Kommunikationsprozessen lohnt es sich, vor Gesprächen, Auftritten immer zu kontrollieren, ob der Körper, die Muskeln, die Hände  locker sind.

Die Lockerheit des Körpers beeinflusst  die Lockerheit im Denken.

Dank dieser Lockerheit fliesst die Kommunikation.

Die Spannung im Stresszustand erkennen wir sofort im Gebiss-Hals bereich. Wer sich muskulär verspannt, blockiert auch das Denken.


Offene Haltung beim Sprechen




FAZIT: Beginnen Sie nie mit einer Scheinlockerheit. Nehmen Sie sich die Zeit, den Start  zu zelebrieren, bis sie echt locker sind! Selbstverständlich benötigen Sie immer auch eine gewisse Grundspannung. Es gibt bewährte Methoden oder Techniken, diese Lockerheit innert weniger Sekunden zu gewinnen.


Zur Haltung:
Geerdet STEHEN - zur Aussage STEHEN
WURzeln





Beim Kommunikationscoaching spielt die Haltung eine wichtige Rolle.

Es zeigt sich, wer geerdet da STEHT -  mit Bodenhaftung - der wird  auch besser verSTANDen.
Die Stimme klingt auf der senkrechten Wirbelsäule sonorer. Sie ist ausbalancierter.

Wer goundet (Begriff in den Staaten), wer geerdet da steht, signalisiert, dass er zu seiner Aussage STEHT.  Wer seinen STANDpunkt eindeutig vertritt, wird zwangsläufig auch besser verSTANDen.
(In unserem fachgerechten Coaching erkennen Sie, wie  die Energie- dank richtigem Verhalten - konkret  zum fliessen gebracht werden kann.

Fazit: Wer verankert ist, kann auch bei heiklen Kommunikationsprozessen verbale Stürme überstehen.


  1. _______________
    Anstelle einer ausgedruckten Dokumentation folgt hier noch ein
    Internetbeitrag zum nachträglichen Studium:
     
    von Marcus Knill

    Bei der Wirkung und beim Phänomen des Ueberzeugens spielt die Stimme (der TON) eine zentrale Rolle. Bekanntlich gilt: "C'est le ton qui fait la musique". In Abänderung des Spruches "Ein Bild sagt mehr als tausend Worte" darf gesagt werden: "Die Stimme sagt mehr als viele Worte". Die Stimme (ohne Bild), beispielsweise am Telefon oder im Radio weckt erstaunlich viele Vorstellungen. Bei Zuhören werden Bilder geweckt. Nach der amerikanischen Wissenschafterin Sarah Partan sind auch bei der Tierwelt Laute wichtiger als körpersprachliche Signale.

    Stimme und Glaubwürdigkeit

    Ueberzeugungs-pyramide
    Die Überzeugungs-Pyramide

    (Quelle des Bildes: Knill, Marcus: 

    ,Beeinflussung-Manipulation-Propaganda')

    Wahrscheinlich hat Hillary Clinton die Wahl mitunter verloren, weil ihre Stimme scherbelt. Obamas Stimme hingegen klingt wie Musik. Wenn es um Ueberzeugungsprozesse geht, spielt die Stimme eine zentrale Rolle. Spezialisten behaupten, dass die Stimme uns enorm viel verrät. Sie ist wie ein Lügendetektor.
    Kriterien der Stimme



    Nebst dem Klang sind es:
    - Resonanz (wir können die Resonanzebene einordnen)
    - Modulationsbreite (Kann gemessen werden)
    - Atmungsgeräusche (sind am Mikrofon gut hörbar - Atemnot, Kurzatmung, Spannung)
    - Registerübergänge
    - Kieferöffnungsweite ( eng - signalisiert oft Stress - Spannung)
    - Lippenspannung
    Ich habe als Assistent bei Phoniater Dr. D. Padovani erkannt, dass sich psychische Befindlichkeiten auf die Stimmung und damit auch auf die Stimme auswirkt.


    3D Diagramm der Stimme
    Generell darf gesagt werden: Monotonie bei der Stimme ist nicht nur langweilig. Die monotone Stimme ist "tödlich" bei allen Dialogen und Präsentationen.
    Der STIMMKLANG setzt sich zusammen aus:
    LAUTSTERKE (laut/leise)
    INTENSITAET (stark betonend, zurückhaltend) --> dynamischer Akzent
    TONFALL (hoch/tief)
    TEMPO (schnell/langsam)
    TAKT (Rhythmus) ---> Rhythmischer Akzent
    TONART (fröhlich, offen, melancholisch, traurig, getragen)
    Beim Coaching achten wir darauf dass die natürliche Stimmlage nicht verstellt wird. Wir müssen die persönliche Indifferenzlage herausarbeiten Messungen zeigen, dass in Stresssituation die Stimme bis zu einer Oktav nach oben springt. Bei einer Verstärkeranlage, im Radiostudio oder am Telefon ist es wichtig, dass wir im Kammerton sprechen und nicht so, als müssten wir auf dem Kasernenhof ohne Verstärkeranlage schreien.




    Etwas von Wichtigsten ist der Start

    Locker geerdet dastehen oder sitzen und lernen wie man eine Vollatmung macht. Viele Redner machen atmen falsch (Hochatmung).
    LINKS:

    1. rhetorik.ch aktuell: Die Stimme als Marke

      21. Mai 2006 ... Wahrnehmungstests zeigen, dass die Stimme einen wichtigen Beitrag zur Kommunikation leistet. Bei Präsentationen vor einem Publikum trägt sie ... www.rhetorik.ch/Aktuell/06/05_21.html - Cached - Similar pages
    2. Kraftvolle Stimme - vage Aussagen

      Kraftvolle Stimme - vage Aussagen. von Marcus Knill. Die folgende Analyse ist in der Zeitschrift Persönlich (www.persoenlich.com), dem online Portal der ... www.rhetorik.ch/Aktuell/06/08_06/persoenlich.html - Cached - Similar pages
    3. rhetorik.ch aktuell: Kraftvolle Stimme - vage Aussagen

      2. Aug. 2006 ... Dazu kam, dass Doris Leuthard mit lauter, kraftvoller Stimme (ständig "mit Power"- ohne Variationen) sprach. Die Lautsprecher standen vor ... www.rhetorik.ch/Aktuell/06/08_02.html - Cached - Similar pages
    4. rhetorik.ch aktuell: Reden mit heiserer Stimme

      Kommentar: Christoph Blocher hätte mit der kaputten Stimme besser nicht geredet und die Sendung verschoben. Der Auftritt der Ehefrau war auch nicht ... www.rhetorik.ch/Aktuell/08/01_13/index.html - Cached - Similar pages


    BEOBACHTEND LERNEN







    Anstatt die Körpersprache zu trainieren:
    Trainieren Sie Ihre Wahrnehmungsfähigkeit mit folgender BEOBACHTUNGSUEBUNG

    1. Schritt:
     
    (Illustration: Toni Helbling)





    Beobachten Sie eine andere Person genau, wie sie geht, sitzt oder steht!


    2. Schritt:




    Fragen sie sich: Welcher Eindruck, welche Wirkung, hat die Körperhaltung der Person, deren Körperhaltung sie beschrieben haben?


    3. Schritt:



    Ziehen sie Schlüsse daraus. Damit sie die Einstellung dieser Person besser nachvollziehen können, ahmen Sie die Stellung dieser Person bewusst nach. Sie werden möglicherweise auf diese Weise herausfinden, mit welcher Einstellung die beobachtete Person kommuniziert. (Die Einstellung wirkt sich bekanntlich auf die Stellung des Körpers aus und umgekehrt!)


    4. Schritt:



    Diese Selbstbeobachtung dürfen Sie keinenfalls während eines echten Auftrittes oder eines echten echten Dialoges machen (Sie wären sonst nicht mehr 100 prozentig beim Kommunikationsprozess)! Beobachten sie ab und zu ihre Körperhaltung:
    FUESSE
    BEINE
    BECKEN
    RUMPF
    ARME
    HAENDE/FINGER
    KOPFHALTUNG




    Dank dieser Ueberprüfung erkennen sie rechtzeitig allfällige negative Verhaltensweisen und können so ihre Haltung immer wieder selbst korrigieren, bevor sie sich Negatives angewöhnt haben.
LINKS:
  1. Lügen, zehn Regeln (NZZ)

    31. März 2001 ... Nicht jeder ist zur Lüge geboren. Wer grosse Angst hat, erwischt zu werden, sollte es bleiben lassen. Lügen klappt nur mit Leichtigkeit und ... www.rhetorik.ch/Wahrheit/Luege.html - Cached - Similar
  2. Zürich Woche Artikel: Lügen erfordert viel Fantasie

    20. Febr. 2003 ... KNILL: Wichtig scheint mir der Unterschied zwischen Lügen, die einem anderen scha den oder eben nicht. Gegen erstere bin ich absolut. ... www.rhetorik.ch/Wahrheit/Fantasie.html - Cached - Similar
  3. Kommunikation und Lüge

    Bei all den vielen Lügen hat kaum jemand ein schlechtes Gewissen. Viele Händler täuschen Interesse oder Desinteresse vor. ... www.rhetorik.ch/Wahrheit/Wahrheit1.html - Cached - Similar
  4. Bildmanipulationen

    Das Foto von Dodi Al-Fayed und Diana stammt aus dem Jahre 1997. Quelle: Wanderausstellung "X für U - Bilder, die lügen" und Spiegel. ... www.rhetorik.ch/Bildmanipulation/Bildmanipulation.html - Cached - Similar
  5. Ehrlichkeit und Offenheit im Umgang mit Menschen

    Dies bedeutet, dass Lügen auf lange Sicht kurze Beine haben. (Weil selbst Laien erkennen, dass beim Lügen etwas nicht stimmen kann; nicht synchron ist). ... www.rhetorik.ch/Wahrheit/Wahrheit2.html - Cached - Similar
  6. Redeanalyse: Beispiel Clinton

    Angenommen, es müsste eine Person lügen lernen, ist der Aufwand grösser. ... (Damit interpretiert Clinton implizit: Das Aufdecken einer Lüge ist unbedeutend ... www.rhetorik.ch/Redeanalyse/Clinton.html - Cached - Similar



FAZIT:
1. Schärfen wir unsere Wahrnehmungsfähigkeit!
2. Es lohnt sich, unsere Beobachtungen genau zu beschreiben
3. Unsere Intuition ist ein brauchbarer Lügendetektor

www.rhetorik.ch aktuell: (26. Mai, 2008)


Selbsterkenntnis als Schlüssel zur Menschenkenntnis

Ganzer Radiobeitrag---> (MP3 anklicken):
Der Gesprächspartner (Journalist, Sendeleiter und Moderator) war Stephan Mester. [MP3]




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Kleine Tiere, grosser Jöh-Effekt



Zwei Monate alt sind die beiden Tigerjungen, die sich am 2. September 2011 im Prager Zoo balgen. Bild: AFP/Michal Cizek
Sie sehen zwar aus wie Luchse, es handelt sich aber um afrikanische Wildkatzen, so genannte Karakals. Die Mutter heisst Peggy, sie posiert am 1. September 2011 mit ihren Jungen Aziza, Binti und Mkuze (v.l.) im Oregon Zoo von Portland im US-Bundesstaat Oregon. Bild: Keystone/AP/Don Ryan

Der Tierpark im deutschen Chemnitz präsentiert am 22. August einen seltenen Nachwuchs: Kian und Shiwa sind sieben Wochen alte persische Leoparden. Ihre frei lebenden Artgenossen sind bedroht. Bild: Keystone/uwe Meinhold
Quelle: 20 Min

Kommentar: Junge Katzen lösen bei den meisten Menschen einen Jöh-Effekt aus. Denkaufgabe: Weshalb?



Samstag, 3. September 2011

Medien der Zukunft




Thesen aus der jüngsten Publisuisse Studie





 Ergebnisse im Überblick


Die Medienevolution erreicht die Massen:


  Heute interessieren sich 65% der befragten Schweizer und Schweizerinnen zwischen 15 und 59 Jahren sehr für neue Unterhaltungstechnologien und Medienangebote. Dies wird auch so bleiben. 91% der Vertreter der Werbewirtschaft rech- nen damit, dass die neuen medialen Möglichkeiten auch in Zukunft von einer breiten Masse an Konsumenten angenommen und intensiv genutzt werden.


Das wahrscheinlichste Zukunfts-Szenario: «Mediale Vielfalt».



Den elektronischen Medien gehört die Zukunft:



71% der befragten Medienexperten sind der Ansicht, dass Printmedien zugunsten der elektronischen Medien an Alltagsrelevanz verlieren werden. 28% der befragten Konsumenten glauben, dass klassische Printausgaben von Zeitungen und Zeitschriften im Jahr 2017 kaum noch Bedeutung in ihrem Alltag haben werden.


Die Fragmentierung nimmt zu – Leuchttürme bleiben:


Fast drei Viertel der Konsumenten gehen davon aus, dass sich ihr Medienverhalten künftig nicht gross ändern wird. Zwei Drittel der befragten Branchenexperten und 63% der Vertreter der Werbelandschaft sind sich sicher, dass sich die Verbraucher auch in Zukunft an «medialen Leuchttürmen» orientieren werden.

Wichtige Medienmarken werden auch in der Zukunft noch eine bedeutende Rolle spielen.


TV ist und bleibt ein soziales Medium, es entlastet und strukturiert:


58% der Studienteilnehmer sind überzeugt: «Das gemeinsame Fernsehen mit Familie oder Freunden wird auch künftig ein liebgewonnenes Ritual für mich sein.» 76% der TV-Experten sind sich sicher, dass das Fernsehen als Lean-back-Medium auch 2017 noch hohe Bedeutung für die Konsumenten haben wird.


TV ist ein wichtiges Medium (auch) für die Jungen:


Das Fernsehen ist in jedem Alter gleicher massen beliebt, gerade auch bei den Jungen. Das durch das Fernsehen erzielte Media-Engagement ist in der Altersgruppe unter dreissig besonders hoch, und 67% der Befragten in der Altersgruppe zwischen 20 und 29 Jahren finden TV wichtig oder sehr wichtig für die Unterhaltung.


Multi-Screen Multitasking ist normal:


Für 37% der Studienteilnehmer zwischen 15 und 59 Jahren ist Parallelnutzung die Norm. Sie nutzen das Internet mehrmals pro Woche oder sogar täglich auch während des Fernsehens. Bis zum Jahr 2017 ist eine moderate weitere Zunahme dieser Parallelnutzung zu erwarten.


TV wird noch vielfältiger und interessanter:


57% der Experten sind der Ansicht, dass das Fernsehen der Zukunft für die Konsumenten noch attraktiver sein wird als heute. Gerade das Internet wird als gute Ergänzung des bestehenden Angebots wahrgenommen, die zur Erhöhung der Attraktivität des Fernsehens beiträgt. 75% der befragten Schweizerinnen und Schweizer sind dieser Ansicht.


TV ist auch künftig das meistgenutzte Medium:


163 Minuten, so viel Zeit werden die Schweize- rinnen und Schweizer in fünf bis sechs Jahren täglich mit dem Fernsehen verbringen (unter Berücksichtigung aller Übertragungsvektoren und Endgeräte) – fast doppelt so viel wie mit dem Internet.


Die Zukunft des Radios ist digital – und liegt im Internet:


26% der interviewten Konsumenten hören bereits heute mehrmals pro Woche bzw. täglich Internetradio. Auf das klassische Radiogerät werden 2017 nur noch 62% der Gesamtradionutzung entfallen, dies entspräche einem Rückgang um 13% gegenüber der heutigen Nutzung.


Das Internet wird ubiquitär:


Das Internet wird wie das Strom- oder Wassernetz – unverzichtbar und allgegenwärtig. Und es wird mobiler: 44% der Befragten wollen das Internet in Zukunft vermehrt auch mobil nutzen. Bis zum Jahr 2017 ist mit einer Zunahme des Anteils mobiler Internetnutzung um 23% zu rechnen.


Social Media wird als Werbemedium überschätzt:


Lediglich 4% der befragten Konsumenten geben an, für Werbebotschaften empfänglich zu sein, während sie sich in den sozialen Netzwerken bewegen. Das Fernsehen schlägt die sozialen Medien hier um den Faktor zehn. Nicht zuletzt darum halten 48% der Vertreter der Schweizer Werbewirtschaft das Potenzial von Werbung über die Social-Media-Kanäle für überschätzt.


Das neue Internet: mobil, schnell, einfach, lokal:


Im Jahr 2017 werden 45 bis 60% der gesamten Internetnutzung mobil stattfinden. Durch die starke Verbreitung von Apps könnte sich das Internet von einem Lean-forward- zu einem Lean-back-Medium wandeln.


TV-Werbung steht bei Konsumenten hoch im Kurs:


66% der interviewten Schweizerinnen und Schweizer denken bei der Frage nach der aktuellen Lieblingswerbung spontan an eine TV-Werbung. 40% der zwischen 15- und 59-Jährigen geben an, vor allem beim Fernsehen auf interessante Produkte aufmerksam zu werden.


TV und Internet sind das «Dreamteam» der Marketingkommunikation:


Bekanntheit und Image lassen sich aus Sicht der Werbewirtschaft am besten über das Fernsehen aufbauen, das Internet ist dasjenige Medium, das sich am besten dazu eignet, Kaufabsichten auszulösen und Loyalität zu schaffen. Die beiden Medien ergänzen sich also im Hinblick auf die zentralen Kommunikationsaufgaben geradezu ideal.
Der Werbemarkt wächst weiter – Qualität entscheidet! Rund 60% der Werbewirtschaft rechnen in den nächsten fünf bis sechs Jahren mit wachsenden oder stark wachsenden Investitionen. Steigende Investitionen werden vor allem in den Medienbereichen Internet (95%) und Fernsehen (44%) erwartet. 78% der Schweizer Werber glauben, dass die Qualität der generierten Werbekontakte künftig noch wichtiger werden wird.


Der Werbemarkt verändert sich – Vorbereitung tut not:


Die wichtigsten Herausforderungen aus Sicht der Werbewirtschaft: mit den Veränderungen Schritt halten, vorbereitet sein, in die richtigen Technologien investieren und vor allem die verschiedenen Medien möglichst effizient orchestrieren.


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Glossar:


Die wichtigsten
Begriffe kurz erklärt


    3D-TV:


Fernsehübertragung von Videosignalen, welche getrennt für das linke und rechte Auge berechnet werden und somit wie im realen Leben dem Fernsehbild eine räumliche Tiefe verleihen.




   Digitales Fernsehen:


Digitales Fernsehen ist die Weiterentwicklung des analogen Fernse- hens. Bild- und Tondaten werden in digitalisierter Form – also als Zahlenreihen – nach dem europäischen DVB-Standard übermittelt. Digitales Fernsehen ist effizienter in der Daten- reduktion als analoges Fernsehen und ermöglicht so eine bessere Ausnutzung der vor- handenen Frequenzen. Für den Konsumenten bedeutet digitales Fernsehen in erster Linie bessere Ton- und Bildqualität sowie grössere Programmvielfalt.


   Digitalradio:


Empfang von Radioprogrammen in digitalisierter Form (z.B. DAB). Vorteile: mehr Programmauswahl, bessere Tonqualität und zusätzliche Serviceangebote.



   HDTV:


High Definition Television, Fernsehnormen mit erhöhter vertikaler und horizontaler Auflösung. Für den neuen hochauflösenden Standard werden HD-fähige Digitalreceiver und Screens benötigt.


   Hybrid-TV:


Fernsehgeräte oder Set-Top-Boxen für Fernsehgeräte, die über eine Internet- schnittstelle verfügen und damit neben Fernsehinhalten auch Internetinhalte darstellen können.



  Interaktives Fernsehen:


Variante des Fernsehens, bei der man als Zuschauer direkt auf ein Programm- oder Werbeangebot auf dem Bildschirm reagieren kann (z.B. über die Fern bedienung).


   IPTV:


Internet Protocol Television bezeichnet die digitale Übertragung von Fernsehprogrammen und Filmen über ein digitales Datennetz, wobei das dem Internet zugrunde liegenden Internetprotokoll (IP) verwendet wird. Voraussetzung für eine hinreichende Übertragungsqualität ist eine schnelle, breitbandige Verbindung. Der TV-Empfang am Fernseher setzt eine spezielle Software voraus, am Fernseher ist eine entsprechende Set-Top-Box notwendig (Beispiel für die Schweiz: Swisscom TV).


   Location-based Services:


Mobile Dienste, die unter Zuhilfenahme positionsabhängiger Daten selektive Informationen bereitstellen, Dienste anbieten oder Hinweise auf Angebote oder Events in der näheren Umgebung liefern.


   Mobile TV:


Mobile TV (auch Handy TV) ermöglicht es, mit einem entsprechend ausgerüsteten Handy oder Viewer überall auch unterwegs fernzusehen. Basis können verschiedene Übertragungsstandards sein (z.B. UMTS, DMB, DVB-H).


   Onlinemediatheken:


Internetplattformen, auf denen man bei Bedarf längere TV-Beiträge abrufen kann (z.B. ganze Serienepisoden oder Fernsehfilme). Beispielsweise unter www.sf.tv.



   Pay TV:


Verschlüsselte Fernsehsender, die zusätzlich gegen Entrichtung einer Gebühr mit einem Decoder empfangen werden können (in der Schweiz z.B. Teleclub).


    Podcasting:


Der Begriff setzt sich aus den beiden Wörtern iPod und Broadcasting zusammen. Ein einzelner Podcast ist eine Serie von Medienbeiträgen (Episoden), meist in Form von Audio- oder Videobeiträgen, die über das Internet einzeln abgerufen oder abonniert werden können.



    PVR/DVR:


Personal Video Recorder / Digital Video Recorder. Videorekorder mit Festplatte, der sich die Programmvorlieben des Benutzers merken kann und ihm ein auf die Festplatte gespeichertes Programm nach persönlichen Interessensschwerpunkten anbietet. Die Rekorder ermöglichen ein «Time Shifting», d.h. ein zeitversetztes Fernsehen – noch während die Aufnahme läuft, kann bereits die Wiedergabe gestartet werden.


    Simulcast:


(zusammengesetzt aus den englischen Begriffen simultaneous «gleichzeitig» und broadcast «senden») steht für eine Simultanübertragung desselben Inhaltes über mehrere Rundfunkwege, z.B. UKW und Internet.



   Social Shopping / Social Commerce:


Ausprägung des elektronischen Handels, bei der die aktive Beteiligung der Kunden, die persönliche Beziehung sowie die Kommunikation der Kunden untereinander im Vordergrund stehen. Beispiele stellen u.a. die Bewertung der Verkäufer/Käufer bei der Internetplattform ebay oder die Einkaufslisten von Konsumenten bzw. die Bewertung von gekauften Produkten bei Amazon dar.



   Social TV:


Technologien, die eine Kommunikation der Fernsehzuschauer untereinander ermöglichen, z.B. über das aktuelle TV-Programm oder TV-Themen im Allgemeinen. Social-TV-Systeme integrieren via Internet Sprach- und Textchats, Links zu Websiten und Verbindungen zu sozialen Netzwerken. Dies kann mithilfe sogenannter Widgets direkt über den Fernsehbildschirm geschehen oder über andere Endgeräte wie Smartphones, Laptops oder Tablet-PCs.



    Web-TV:


Liveausstrahlung des normalen TV-Programms im Internet, entweder über Zusatzdienste wie Zattoo oder direkt auf der Website eines TV-Senders.


    Widget (TV):


Kleines internetbasiertes Softwareprogramm, das über den Fernsehbildschirm gesteuert wird und eine i.d.R. sehr eng begrenzte Funktion erfüllt, z.B. die Anzeige des aktuellen Wetters


Freitag, 2. September 2011

Von der  Kuh Yvonne, die  Geschichte,  Mediengeschichte schrieb


Oder: Wie die tapfere Yvonne zum Medienstar wurde


Ich zitiere  20 Min:



Du wolltest dich weder schlachten, einfangen noch abschiessen lassen. Wochenlang warst du auf der Leutsch. Nun bist du in die Zivilisation zurückgekehrt. Damit hat dein Leidensweg erst richtig begonnen.






Ach, Yvonne, warum hast du das getan? Im Mai bist du ausgebüxt. Genau zum richtigen Zeitpunkt, denn in Kürze wärst du dem Schlachter vorgestellt worden. 


Während dich die einen dafür verehrten und bewunderten, dass du dein Ding durchgezogen hast, wollten andere dich einfangen. Einem Rehlein gleich verstecktest du schlaue Kuh dich in einem Waldstück. Hast du geahnt, dass Scharfschützen mit Betäubungsgewehren auf dich lauerten?


Es muss so gewesen sein, denn du bist immer nur in der schützenden Dunkelheit der Nacht herausgekommen.
Abschiessen oder begnadigen?


Dein neues Leben im Wald ist dir gut bekommen, es wurde gemunkelt, du hättest satte 100 Kilo zugenommen. Doch anstatt dich einfach gewähren zu lassen, fingen die Leute an zu diskutieren: Wie weiter mit der Kuh?


Soll sie gar abgeschossen werden? Dafür war die Polizei, denn du bist ihr - das war ungeschickt - vor einen Streifenwagen, der daraufhin fast verunfallte, gelaufen. Gegen den Abschuss waren die Tierschützer. Sie sorgten denn auch dafür, dass der Schiessbefehl aufgehoben wurde. Ausserdem besorgten sie dir einen Altensitz auf einem Gnadenhof.


Dass du den jemals zu Gesicht bekommen würdest, schien lange aussichtslos. Man versuchte es mit einem sexy Stier, der an deine Libido appelieren sollte. Und auch deine beste Freundin Waltraud wurde, zusammen mit dem Kälbchen Waldi, an den Waldrand gebracht. Alles vergebens, du hast nicht nachgegeben.


Eine Ausreisserin kehrt zurück


Doch dann, eines schönen Frühherbstabends, bist du unverhofft aus dem Wald gehuft, hast dein Euter gepackt und dich über einen Zaun geschwungen. Ennet diesem grasten ein paar jugendliche Artgenossen. Ihnen wolltest du deine Abenteuer muhen. Doch man liess dich nicht. Nach nur einer Nacht unter Kälbern wurdest du in einen Transporter gezwungen und eindeutig gegen deinen Willen auf den Gnadenhof verfrachtet.
Ach, Yvonne, wärst du doch im Wald geblieben!


Denn im goldenen Kuhkäfig sollst du nun deinen Lebensabend verbringen. In totaler Harmonie mit deinem Sohn Friesi und dem schönen Stier Ernst. 


Bei so viel Idylle wirst du dich entweder innert kürzester Zeit zu Tode langweilen. Oder du wirst, was wir sehr hoffen, bald wieder zu neuen Ufern aufbrechen. Keep on Rockin’, Yvonne!
Vergebliche Jagd auf Yvonne:
Quelle: YouTube


Die tapfere Yvonne wurde von der Bevölkerung ins Herz geschlossen. Ein Abschuss hätte eine Welle der Empörung gebracht.

Beziehungskiller


Lesetext zum REFLEKTIEREN vor dem bevorstehenden Coaching





In 20 Min listet Paarterapeut  die wichtigsten Beziehungskiller auf. Der Beitrag ist lesenswert. Als Kommunikationsberater komme ich auf eine analoge Erkenntnis.


Ich zitiere einige Punkte, die ich auch stets unterstreiche:


Ein Luzerner Paartherapeut Robert Wäschle erklärt , wie man es am besten nicht macht und wie sich grobe Beziehungsfehler vermeiden lassen.


Einem anderen mit dem Respekt entgegentreten, den man selbst erfahren möchte: Das klingt einfach, in der Praxis aber gestaltet sich diese Lebensweisheit - insbesondere in einer Beziehung - für viele schwer. Und so schleichen sie sich ein, die fiesen Despektierlichkeiten, das Dauergenörgel, die Ignoranz: Liegengelassene Socken auf dem Badezimmerboden geben Anlass zu ausufernden Diskussionen oder tobende Eifersucht verleitet zu lautem Türeknallen. Der Supergau tritt ein, wenn man sich überhaupt nichts mehr zu sagen hat. Damit es gar nicht erst so weit kommt, haben wir mit dem Luzerner Psychologen und Paartherapie-Experten Robert Wäschle über zehn heikle Beziehungsprobleme und deren Lösungsansätze gesprochen.







Krankhaft eifersüchtig sein

 
Eifersucht ist die Furcht eines Menschen, den anderen zu verlieren oder ihn mit einer anderen Person teilen zu müssen. Ein wenig Eifersucht mag die Beziehung beleben und signalisiert dem Partner, dass einem viel an ihm liegt. Artet die Situation allerdings in Misstrauen, Kontrollwahn und überzogene Besitzansprüche aus, erreicht der Eifersüchtige genau das, was er eigentlich vermeiden wollte; der Partner sucht das Weite. Ist Eifersucht in einer Beziehung ein Thema, sei es - so Wäschle - hilfreich, die Angst des eifersüchtigen Partners zu erkennen. Nur mit der Hilfe und Unterstützung des anderen lasse sich diese überwinden.


Immer Recht behalten


Rechthaberei gehört zu den nervigsten und unsympathischsten Eigenschaften, die ein Mensch besitzen kann. Grundsätzlich immer auf die Richtigkeit der eigenen Sichtweise zu beharren und auch nur diese zuzulassen, selbst wenn der andere offensichtlich im Recht ist, kann sich sehr belastend auf die Beziehung auswirken. Wer hingegen eigene Fehler einsieht und auch mal aufrichtig das Wörtchen «sorry» über die Lippen bringt, sammelt beim Gegenüber Pluspunkte und zeigt, dass er eine hohe Kunst beherrscht: die der Selbstreflexion. «Entschuldigungen, selbstkritischer Humor und versöhnliche Gesten wirken hier wie Balsam», weiss der Experte und ergänzt, dass «die meisten Menschen sehr wohl wissen, wie man miteinander gut kommunizieren kann».
Das täten sie dann auch – zum Beispiel am Arbeitsplatz oder mit Freunden. Nur mit dem eigenen Partner gehe es nicht so gut, weil man hier viel verletzbarer sei: «Deshalb steht man rascher unter Stress – und wird rechthaberisch oder abwertend.»


«Das hab ich dir schon hundertmal gesagt!»


Statt einem liebevoll ins Ohr gehauchten «guten Morgen» gibts mal wieder ein grantiges «du hast schon wieder die Zahnpasta-Tube offen liegen lassen».
Die sogenannten «Du»-Sätze sind für Fachleute wie Wäschle problematisch: «Man sollte versuchen, Anliegen so zu formulieren, dass der Partner das Gesagte nicht als Nörgelei aufnimmt». Das gelingt, indem man den Fokus nicht auf das «Du», sondern auf das «Ich» lenkt, also ein «das hab ich dir schon hundertmal gesagt» durch ein «mir liegt wirklich sehr viel daran, dass die Zahnpasta nicht offen herumsteht» ersetzt. Und selbst wenn der andere das Lavabo nicht so akribisch putzt wie man selbst: Freuen Sie sich, dass der Partner überhaupt zum Lappen greift. Wer nicht zufrieden ist, der putze gefälligst selbst!


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Das Wort "aber" ist für viele zu negativ belegt: "Aber" ist nicht zuletzt deshalb destruktiv, weil jede Kritik (schon bei Kleinkindern) stets mit dem Wort "aber" ...
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Die langwierigen Rechtfertigungszenarien bleiben aus. Wer bei Kritik- Beurteilungs- oder Schlechtnachrichtengesprächen die Selbstbeurteilung an den Anfang ...
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«Ich sags deiner Mutter!»

 
Drohungen wie «wenn du die Socken noch einmal im Bad liegen lässt, dann erzähl ich das deiner Mutter» oder «ich poste auf Facebook, dass du mich zu fett findest», gehören nicht in eine Beziehung. In einer «erwachsenen» Verbindung sollte man auf Augenhöhe kommunizieren können. Gelingt das nicht, ist die Partnerschaft gewaltig in Schieflage geraten. Das bestätigt auch der Psychologe: «Entwertungen des Partners sind meist Ausdruck einer tiefen Resignation und Verzweiflung und damit ein deutliches Alarmsignal.»


Gefühle nicht (mehr) zeigen

 
Eine Beziehung lebt von positiven Gefühlen. Dazu gehört zum Beispiel, dem anderen zu sagen, dass man ihn liebt oder zu signalisieren, dass man in gewissen Situationen besonders stolz auf ihn ist. «Es gibt nichts Besseres, als innerhalb einer Beziehung positive Gefühle zu zeigen und das sollte man pflegen», findet der Psychologe. Häufig habe der gefühllose Eisklotz einfach nur Angst: «Hinter einem unterkühlten Verhalten verbirgt sich allzu oft eine Unsicherheit». Dem Betroffenen falle es schwer, Kritik oder Wünsche zu äussern, weil die Angst vor Zurückweisung bereits tief verankert sei. Hier könne therapeutische Hilfe dazu beitragen, die Angst zu überwinden und zu erfahren, dass durch Offenheit Vertrauen entsteht.


Spass …was war doch noch gleich?


Ja ja, damals, da hatte man es mit dem Partner noch lustig: Man wanderte gemeinsam durch den Grand Canyon, stürzte sich nacheinander an einem Bungee-Seil in den Abgrund oder ging wenigstens zwei Mal in der Woche zusammen tanzen. Heute beschränkt sich das gemeinsame Unterhaltungsprogramm längst aufs Glotzen primitiver RTL-2-Reality-Dokus. Für den Psychologen ein nur allzu bekanntes Phänomen: «Dabei wissen meiner Erfahrung nach die meisten Paare, wie sie miteinander Spass haben können», sagt Robert Wäschle. Höchste Zeit also, die Reissleine zu ziehen: Rein in den Club und abtanzen oder ab ins Romantik-Hotel oder einfach mal wieder ein bisschen gemeinsam herumalbern. Früher ging das doch auch.


Alles als selbstverständlich erachten


Ach, was haben wir uns früher gefreut und bedankt, wenn er oder sie den Kehricht runtergetragen und die ganze Wohnung geputzt und eingekauft hatte. Schliesslich hat man schon seit Jahren «Rücken» oder ist schlicht zu faul, um mitzuhelfen. Und weil der Partner nach all den Jahren noch immer nicht müde geworden ist, ungemütliche Aufgaben in Angriff zu nehmen, ist das für uns längst selbstverständlich geworden. «Danke» sagen? Blumen mitbringen? Zum Essen ausführen? Wertschätzung? Fehlanzeige! Doch genau das ist reinstes Gift für jede Beziehung. Deshalb sollte man sich ruhig auch mal erkenntlich zeigen und dem anderen zur Hand gehen. Gemeinsam ist die Wohnung ohnehin schneller geputzt. «Man darf nie aufhören wahrzunehmen, was der andere für einen leistet», meint der Paartherapeut. Ein positives Bild des Partners zu pflegen und grosszügig mit seinen Schwächen umzugehen, ist laut Wäschle die Grundlage einer starken Verbundenheit.


Zuhören war gestern!

 
Niemand mag es, wenn das Gegenüber nicht zuhört, schon gar nicht, wenn es der Partner ist, der die Ohren auf Durchzug stellt. Eine Beziehung fusst auf gegenseitigem Respekt und genau der gerät abhanden, wenn man ständig unaufmerksam ist. «Es ist kränkend, wenn einem der Partner nicht richtig zuhört», stellt Robert Wäschle fest, warnt aber gleichzeitig davor, einzig den potentiellen Empfänger der Botschaften als Schuldigen abzustempeln: «Zur Gesprächsführung gehören immer zwei. Gutes Zuhören will genauso gelernt sein, wie gutes Reden.» Gerade endlos aneinandergereihte Silben können den Partner überfordern. Aus diesem Grund sei es sinnvoll, die eigene Kommunikation zu hinterfragen und gegebenenfalls eine gute Art der Gesprächsführung zu erlernen.


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Hinhören ohne Zuhören heisst: Aufnehmen, was die andere Person sagt, ohne sich zu bemühen herauszufinden, was der andere meint oder sagen will. ...
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Aktuell Artikel · Artikel Inhaltsverzeichnis, Suche in Rhetorik.ch: www.rhetorik.ch aktuell: (27. Apr, 2008). Zuhören, Fragen, Argumentieren ...
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Schweigen ist aktives Zuhören ... Denn: Schweigen heisst nicht einfach "Still sein " oder "Nichts sagen" sondern aktives Zuhören . H. Netzer schreibt: ...
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Aufhören, miteinander zu reden.


Was hatte man sich früher nicht alles zu erzählen: Halbe Nächte plauderte man angeregt auf dem Sofa oder telefonierte stundenlang miteinander, wenn der andere ganz weit weg war. Alles war so neu und man wollte so viel wie möglich über den Partner erfahren.
Doch irgendwann glaubt man, alles zu wissen, und wird mundfaul. Der Supergau tritt ein, wenn es gar nichts mehr zu berichten gibt. «Das ist der Beziehungskiller Nummer eins: Nicht mehr die Anstrengung zu unternehmen, sich gegenseitig im Gespräch zu finden», meint der Therapeut. In einer gut funktionierenden Beziehung, müssten die Gesprächsthemen nicht an den Haaren herbeigezogen werden. Da vieles von Aussen angeregt wird, empfiehlt der Experte, die Beziehung aktiv zu pflegen, indem man mit Freunden oder zu zweit etwas unternimmt: «Reisen oder andere Erlebnisse liefern Gesprächsstoff.»

Paukenschlag im Bundesamt für Migration

Mangelte es am gegenseitigen Vertrauen?

Tragen die Vorgänger der Justizministerin eine Mitschuld?


 

 (Quelle nzz)

 

Der Direktor des Bundesamtes für Migration, Alard du Bois-Reymond, ist entlassen worden: Justizministerin Simonetta Sommaruga machte am Mittwoch vor den Medien in Bern deutlich, dass es sich um eine Kündigung handelt.

(sda) Justizministerin Simonetta Sommaruga hat den Direktor des Bundesamtes für Migration, Alard du Bois-Reymond, entlassen. Die Gründe gibt sie nicht bekannt: Es sei Stillschweigen vereinbart worden, sagte Sommaruga vor den Medien in Bern.



Der entlassende Direktor muss sich vor den Medien erklären:


(Zitat Aargauer Zeitung)


musste vorgehen erklären Alard du Bois-Reymond.
Musste Vorgehen erklären Alard du Bois-Reymond.
Swiss Alard du Bois-Reymond, director of the Federal Office for Migration (FOM), talks to journalists during a press conference in Geneva, Switzerland, Thursday, April, 29, 2010. (KEYSTONE/Martial Trezzini)
Quelle: Keystone 
  Alard du Bois-Reymond räumt seinen PostenEnde Oktober.
Es war die Chemie, die nicht gestimmt hat, die zur Trennung führte.



Noch zu seinem unschönen Abschied weiss Alard du Bois-Reymond, was er den Medien eigentlich schuldig ist: Die Journalisten erreichen den gekündigten Chef des Bundesamtes für Migration auf dem Handy. «Ich verstehe, dass Sie nach etwas Saftigem suchen», sagt du Bois-Reymond ohne verbitterten Unterton.


«Es ist aber einfach so, dass sich kein Vertrauensverhältnis zwischen mir und Frau Sommaruga bilden konnte.»




  In einem derart sensiblen und politisch umkämpften Bereich wie dem Migrationswesen sei ein besonders enges Vertrauensverhältnis freilich unabdingbar. Die Geschichte mit den Botschaftsflüchtlingen  habe mit seiner Entlassung denn auch nichts zu tun. «Als ich von der Sache erfuhr, habe ich umgehend angeordnet, dass die Fälle abgearbeitet werden», hält du Bois-Reymond fest. «Danach war die Sache nicht mehr auf meinem Radar.»


Grandioser Selbstdarsteller


Wahr ist auf alle Fälle: Kurz nach Amtsantritt erklärte er in einem Interview, die allermeisten nigerianischen Asylbewerber wollten nur kriminelle Geschäfte machen – mit der Folge, dass Nigeria fortan die Rückübernahme von Landsleuten verweigerte, die in der Schweiz kein Asyl bekommen hatten.
Anfang dieses Jahres dann hatte du Bois-Reymond einen für einen Schweizer Verwaltungsmann einmaligen Auftritt: Das Schweizer Fernsehen strahlte ein einstündiges Porträt des Spitzenbeamten aus. Unter anderem sah man du Bois-Reymond auf einem Segelboot auf dem Genfersee vor sich hin philosophieren. Und in einem Referat vor Migrationsexperten erklärte er vor wenigen Monaten so pathetisch wie provokativ: «Der Flüchtlingsbegriff ist tot.» – Niemand wusste, was er damit hatte sagen wollen.
Mit diesen und ähnlich knalligen Inszenierungen hat es sich der Amtschef sowohl mit seinen Mitarbeitern wie auch mit der Departements-
chefin verdorben.



Ende Zitat




Der Blick- bekannt als Blocherfernes Blatt - titelt heute:


Puff begann unter Blocher: 10`000 Asylgesuche verschlampt!
Puff begann unter Blocher 10`000 Asylgesuche verschlampt!
Voting

Kommentar:

Diese Schlagzeile könnte Eveline Widmer-Schlumpf zusätzlich unter Druck bringen. Weshalb?

Nachdem Blocher im "Blocher TV" unumwunden die Meinung vertrat, dass ein Chef immer die Verantwortung auf sich zunehmen habe - falls er seinen Untergeben zu stark vertraute habe - signalisiert er nach aussen, dass  er seiner bisherigen These treu geblieben ist: Die letzte Verantwortung trägt für Blocher immer der Chef! (Auch dann wenn er von fragwürdigen Vorkommnissen nichts gewusst habe) Damit verdeutlicht er indirekt:

1. Als Bundesrat schenkte er seinen Untergebenen Vertrauen. Dies im Gegensatz zu Bundesrätin Sommaruga. Bei ihr kam es angeblich zur Kündigung des Migrationsdirektors aus Mangel an Vertrauen.

2. Da nach Christoph Blocher seine Nachfolgerin Eveline Widmer-Schlupf ebenfalls von den "verschlampten" Asylgesuchen gewusst haben musste, sie jedoch die Schuld nicht auf sich nehmen will (sie habe nämlich davon nichts gewusst), ist es denkbar, dass diese Haltung für die Nachfolgerin Blochers  zur Belastung wird. Bei der Wiederwahl könnte Widmer- Schlumpf die Unfähigkeit - Verantwortung auf sich zu nehmen -  vorgeworfen werden


Meine Prognose: Die beiden Problemfeldern (Kommunikationspannen bei der Milliardenhilfe und die angeblichen Beschönigungsversuche bei den Asylgesuchen) kann für die derzeitige Finanzministerin zur Belastung werden.

Blick war sich mit dem Angriff auf den Ex- Justizminister wohl kaum bewusst, dass dieser journalistische Angriff letztlich Eveline Widmer-Schlumpf in Bedrängnis bringen könnte.

Ob Blochers Mea culpa  ein bewusster, geschickter, strategischer Schachzug  war?

Lügen bei Bewerbungen haben kurze Beine



Meine Devise aus der Medienberatung gilt auch bei Bewerbungen:

"Alles was du sagst, muss wahr sein-

Aber nicht alles, was wahr ist, muss gesagt werden."


Ich zitiere aus Tagi:


Einer der berühmtesten Lügner der Literaturgeschichte: «Pinocchio»-Szene aus einem Zeichentrickfilm von Walt Disney.

Einer der berühmtesten Lügner der Literaturgeschichte: «Pinocchio»-Szene aus einem Zeichentrickfilm von Walt Disney.
Bild: Keystone

«Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, und wenn er auch die Wahrheit spricht», hat der griechische Fabeldichter Äsop einst geschrieben. Diese Weisheit gilt bis heute, besonders in der Arbeitswelt. Der internationale Personaldienstleister Robert Half hat weltweit 2400 Personal- und Finanzprofis in 13 Ländern dazu befragt, was die beliebtesten Lügen in den Lebensläufen der Bewerber seien.
Das Ergebnis seiner Studie für Deutschland, Österreich und die Schweiz zeigt: Mehr als ein Drittel aller Rekrutierer geht davon aus, dass die Kandidaten in ihren Bewerbungen flunkern.


  Die Schweiz ist im Vergleich zu den anderen beiden Ländern ein Sonderfall: «Vor allem bei den Sprachkenntnissen übertreiben die Schweizer gern», sagt Nicole Schmidt, Managerin für Robert Half Schweiz. Weil das Land für seine Dreisprachigkeit bekannt ist, würden Bewerber aus der Schweiz oft angeben, mindestens zwei Sprachen davon fliessend zu beherrschen. In der Realität sei dies allerdings selten der Fall.

«Dos und Dont's»


Aus Bewerbersicht empfehlen die Personalberater, einige Grundregeln bei der Bewerbung zu befolgen:
  • Wer sich in einem nächsten Karriereschritt für eine Führungsposition bewirbt, der sollte nicht schreiben, ein zehnköpfiges Team geleitet zu haben, wenn er einem Kollegen mal etwas erklärt hat. 
  • Niemals lügen bei EDV- und Sprachkenntnissen. Hier kommen laut Studie die häufigsten Lügen vor. Wer einen SAP-Schnupperkurs besucht hat, sollte ehrlicherweise nur von Grundkenntnissen schreiben. Und wer fliessende Sprachkenntnisse angibt, sollte darauf vorbereitet sein, das Bewerbungsgespräch in der Fremdsprache zu führen.
  •  Wer sich als souverän und selbstsicher verkauft, sollte beim Vorstellungsgespräch nicht mit nassen Händen und Schweissperlen auf der Stirn auftreten. Ein wenig Nervosität ist aber durchaus üblich.
  • Kann sich der Kandidat augenscheinlich sehr gut verkaufen, sollte der Bewerber für Kontrollfragen gerüstet sein. Der Kandidat sollte seinen Lebenslauf aus dem Effeff kennen und auch schlüssig erzählen können, warum er gut ist.
  • Ausgeführte Tätigkeiten sollten akkurat beschrieben werden. Ein Beispiel: Wenn ein Finanzbuchhalter angibt, dass er für die Erstellung des Jahresabschlusses verantwortlich war, daran aber lediglich mitgewirkt hat, dann sollte das der Kandidat in die Bewerbung auch so hineinschreiben.
  • Der akademische Hintergrund sollte genau beschrieben werden, ein Fachhochschulabschluss sollte nicht als Universitätsabschluss verkauft werden.
  • Lücken im Lebenslauf niemals verdecken, indem nur Jahreszahlen angegeben werden. Monatsangaben sollen hinzugefügt werden.
Goldene Regel


Laut den Personalberatern lautet die goldene Regel für Bewerber: Es sollte das im Bewerbungsschreiben und im Lebenslauf erwähnt werden, was auch der (ehemalige) Chef über einen erzählen würde. Und: Die angeführten Tätigkeiten sollten ausführlicher beschrieben werden.
(Tagesanzeiger.ch/Newsnetz)



LINKS:


20. März 2004 ... Der Befrager erkennt, wie Sie mit Stress umgehen können. Bei vielen Vorstellungsgesprächen werden Sie nach einer Anwärmphase bewusst ...
www.rhetorik.ch
www.rhetorik.ch/.../Vorstellungsgespraech.html


Nicht jeder ist zur Lüge geboren. Wer grosse Angst hat, erwischt zu werden, sollte es bleiben lassen. Lügen klappt nur mit Leichtigkeit und Souveränität. ...
www.rhetorik.ch

27 Jan. 2011
27 Jan. 2011
"Wer nicht lügen kann, weiss nicht was Wahrheit ist" (Nietzsche) Luegen - flunkern - täuschen - beschönigen. Alle möchten Lügner entlarven können. Dies ist jedoch nicht so einfach. Es gibt Grenzen bei der Lügenerkennung! ...



27. Jan. 2011 ... Januar 2011 beschäftigte sich DRS 1 im Treffpunkt mit dem Schwerpunktthema " Lügen". Die Sendung wurde mit folgendem Text angekündigt: ...
www.rhetorik.ch
Lügen lernen mit dem Körper? Bei der mehrstündigen Befragung Clintons über das Verhältnis zu einer seiner Mitarbeiterinnen - die mit Video aufgezeichnet ...
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20. Febr. 2003 ... Nach ihm lügt der Mensch im Schnitt zwei Mal im Tag und zu 80 Prozent ... KNILL : Wichtig scheint mir der Unterschied zwischen Lügen, die ...
www.rhetorik.ch