Ohrfeige für die Justizministerin
Beim heutigen Auftritt im NR hat mich Eveline Widmer-Schlumpf überzeugt.
Sie sprach souverän, sicher und antwortete geschickt.
Im Gegensatz zu anderen Auftritten war sie ausdruckstark, bestimmt. Doch sie setzte sich nicht durch!
EIN DEUTLICHES NEIN!
Ich zitiere NZZ:

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Nichteintreten trotz Warnungen Eveline Widmer-Schlumpfs
«Lex USA» scheitert im Nationalrat
An Analogieen fehlte es nicht:
Caroni beschrieb die USA in seinem Votum als alten,
ehrfurchtsgebietenden aber auch kranken Löwen, der die anderen Tiere mit
seinen Gebrüll einzuschüchtern versuche. Das schweizerische Parlament
dürfe den Schweizer Banken «nicht in die Höhle des Löwen folgen».
Eveline Widmer Schlumpf versuchte den Vergleich "Blindflug" zu kontern, indem sie sagte, wenn man dem Deal nicht zustimme, sei man noch blinder.
Interessant: Man kann blinder als blind sein!
Dienstag, 18. Juni 2013
Schule wohin?
«Wir müssen den Schul-Unterricht entschlacken»
Zu wenig strenger Unterricht, zu schlechte Schulabgänger, zu viele Fremdsprachen: Von allen Seiten hagelt es Kritik am Schulsystem. Christian Amsler, Deutschschweizer EDK-Präsident, nimmt Stellung.

Gerade der Fremdsprachenunterricht ist vielen ein Dorn im Auge. Christian Amsler, Präsident der Deutschschweizer Erziehungsdirektoren wehrt sich.
Christian Amsler ist Präsident der Deutschschweizer Erziehungsdirektorenkonferenz (EDK). Zudem ist er Regierungsrat des Kantons Schaffhausen. Er ist Mitglied der FDP, ist verheiratet und hat drei Kinder.
Christian Amsler: Im Gegenteil - die Schule gibt den Jungen heute viel mehr mit auf ihren Weg als früher. Zum Beispiel was die Auftrittskompetenz und das Selbstvertrauen angeht.
Dafür hapert es offenbar an den Deutschkenntnissen. Lehrlingsbetreuer von Victorinox oder Stadler Rail beklagen sich, dass Lehrlinge nicht mal mehr einfache Betriebsanleitungen lesen können.
Klar sind die Herausforderungen an den Deutschunterricht heute mit vielen Schülern mit Migrationshintergrund grösser. Allerdings ärgert mich diese Pauschalisierung, dass die Jugend nicht mehr gut Deutsch könne. Heutige Jugendliche kommunizieren viel häufiger als früher, vielleicht mit etwas mehr Fehler in der Rechtschreibung. Die Social Media und SMS Sprache lassen grüssen! Wir haben aber starke und gute Schüler. Das zeigen die Pisa-Ergebnisse. Bei den Lehrabgängern zeigt sich nun vielmehr ein demographisches Problem.
Inwiefern?
Weil die Jugendarbeitslosigkeit in den umliegenden Ländern stark gestiegen ist, hat man hierzulande in den letzten Jahren einen enormen Effort betrieben, um Lehrstellen zu schaffen. In einzelnen Branchen wie dem Handwerk hat es nun mehr Lehrstellen als Schulabgänger.
Das ist aber noch keine Erklärung für die kritisierten Lücken in den Basisfächern Deutsch und Mathe. Müsste sich die Schule nicht wieder auf diese Inhalte konzentrieren?
Diese Frage darf man stellen. Das Problem ist, dass momentan Forderungen von allen Seiten auf die Schule einprasseln. Während die einen sagen, die Mathematik müsse gestärkt werden, fordern andere einen besseren Deutschunterricht, wiederum andere ein Fach Informatik und dann gibt es noch jene, die den musischen Fächern mehr Gewicht verleihen wollen. Das kann am Schluss nicht aufgehen. Es können nicht alle Forderungen aufstellen und im gleichen Satz sagen, die Schule sei überlastet.
Wie sieht denn ihre Lösung aus?
Es gibt keine Paradelösung. Für mich ist aber klar, dass wir den Fächerkanon vereinfachen und den Schulunterricht entschlacken müssen. Weniger ist mehr! Die Schwerpunktsetzung bei den Kernfächern Mathe und Deutsch mag Sinn machen. Aber man darf nicht vergessen, dass vielen Schülern genau diese Fächer Mühe bereiten. Diese sind froh, wenn musische Fächer oder eine Fremdsprache auch zählen.
Das Fremdsprachenkonzept ist aber nicht nur der SVP ein Dorn im Auge, sondern auch den Lehrern. Braucht es überhaupt zwei Fremdsprachen in der Primarschule?
Wir haben die Fremdsprachenstrategie im Jahr 2004 in der EDK verabschiedet. Sie sieht vor, dass Schüler in der dritten Klasse mit der einen Fremdsprache beginnen und in der fünften mit der anderen. Damals war für alle klar, dass frühes Sprachenlernen wichtig ist. Wir sind immer noch dabei, diese Strategie gestaffelt in den Kantonen umzusetzen. Das ist ein aufwendiger Prozess, der bis 2015 abgeschlossen sein soll. Zu diesem Zeitpunkt werden wir Bilanz ziehen. Dass Gegner heute schon mit Kritik auffahren, finde ich äusserst fahrlässig.
Aber es ist doch ärgerlich, wenn einem Sechstklässler, der mit seinen Eltern von Uri nach Zürich zieht, fast fünf Jahre Englisch fehlen.
Ja, das verstehe ich. Aber das ist nun einmal eine Referenz an die Eigenheiten der Schweiz. Es ist den Kantonen überlassen, ob sie mit Französisch oder Englisch beginnen. Gerade für zweisprachige Kantone wie Bern, Freiburg oder das Wallis ist es
klar, dass sie zuerst mit Französisch beginnen. Persönlich hätte ich auch lieber eine einheitliche Lösung für die Deutschschweiz gehabt.Vergessen wir aber nicht: In unserem föderalistischen System liegt die Bildungshoheit bei den Kantonen. 6 Kantone an der Sprachgrenze beginnen mit Französisch,die anderen mit Englisch. Bis am Ende der Schulzeit sind in beiden Sprachen vergleichbare Ziele zu erreichen. Das ist eine harmonisierte Lösung im Sinne der Bundesverfassung.
Macht für Sie unter diesen Voraussetzungen die Forderung der Lehrer Sinn, den Fremdsprachenunterricht nicht mehr zu benoten?
Ja, ich bin der Meinung, dass beim Erlernen einer Sprache nicht das
Büffeln und Benoten im Vordergrund stehen soll, sondern die unbefangene Begegnung mit der Sprache und deren Kultur und vor allem der Spass am Sprechen.
(Viele Jugendliche wollen aber die Hände nicht mehr schmutzig machen und tendieren nach einem Job am Schreibtisch).
Mit grosser Genugtuung habe ich die Forderung nach VerEINfachung, Entschlackung gelesen. dies entspricht dem bewährten Prinzip WEINIGER IST MEHR!!!
LINKS:
Notiert von
marcus knill
um
09:11
Montag, 17. Juni 2013
Haben schöne Politiker mehr Erfolg?
20 Min präsentiert die schönsten Politiker:
Notiert von
marcus knill
um
10:30
Sonntag, 16. Juni 2013
Steht Hitzewelle bevor?
Nach dem heutigen schönen Sommer- Sonntag soll es nächste Woche heiss werden.
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Wenn Sie persönlich angegriffen werden: Dissoziieren Sie! Persönliche Angriffe kann man wegstecken, indem man sich bewusst von schlechten Angriffen lösen ...
www.rhetorik.ch/Dissoziation/Dissoziation.html
|
Notiert von
marcus knill
um
18:56
Freitag, 14. Juni 2013
| Schwierige Gesprächssituationen - was tun? |
| (Ergebnisse der Gedanken, die via Galerie-Methode entstanden sind) |
| Den Partner ernst nehmen. |
| Im voraus Situationen durchgehen, durchspielen (mentale Vorbereitung). |
| Störungen klären, vorgängig bereinigen, sofort Begriffe definieren. |
| Berater beiziehen. |
| Positiver Einstieg. |
| Aspekte der Entspannung (Klima, Ort, z. B. gemeinsam essen). |
| Humor nicht vergessen (Humor ist nicht Witz). |
| Die Wünsche (Bedürfnisse) klären, registrieren, formulieren. |
| Auf der Sachebene bleiben. |
| Positionen klar darlegen lassen (Vorwürfe bewusst werden lassen). |
| Dem Partner die Möglichkeit geben, seine Probleme ausführlich darzulegen, warten, schweigen, zuhören, den Partner ausreden lassen. |
| Sich in fremde Argumente hineindenken (vor und während des Gesprächs). |
| Gute Argumente des Partners annehmen und akzeptieren. |
| Dem Partner Vorteile der eigenen Lösung mit Beispielen bewusst machen. |
| Alle Probleme von verschiedensten Seiten beleuchten. |
| Vor- und Nachteile konkret auflisten (Gewinn, Verlust, Bilanz). |
| Gefühle nicht ausklammern. |
| In der Sache konsequent bleiben, auf der menschlichen Ebene aber herzlich, freundlich, taktvoll, ehrlich. |
| Sehr wichtig: Gemeinsamkeiten herausschälen, Gemeinsamkeiten nennen. |
| Einsichten |
| Die Gruppe in diesem Fortbildungskurs wurde sich während des Experiments bewusst: In unseren Köpfen schlummern unzählige Lösungen und Antworten, doch müssen sie mit "Tricks" abgerufen werden. Das Vernetzen eigener Gedanken mit "fremden" Gedanken ist ein bewährter Weg hin zu neuen Erkenntnissen. Bestimmt lohnt sich auch in der Schule/Ausbildung der Versuch, den Lernenden mit einer Assoziationsmethode die vorhandenen Ideen zu entlocken. Weshalb nicht einmal ein anstehendes Problem mit einer Assoziationsmethode angehen? Viel Erfolg! |
Notiert von
marcus knill
um
22:49
Donnerstag, 13. Juni 2013
Ueberzeugen- aber wie?
„Rhetorik – eine praxisorientierte Vertiefung“

Zur
Einstimmung des vertraulichen individuellen Coachings an diesem Wochenede können Sie als Pädagogin oder Ausbilder auf Ihrer bisherigen Rhetorikausbildung
aufbauen. Sie sind alles Kommunikationsprofis. Für das Kommunikationsklima in Ihrem Job sind Sie verantwortlich. Ich freue mich auf die bevorstehenden Module.
Wir
arbeiten mit professionellem Videofeedback. Sie werden in der
Selbstbeurteilung erkennen, dass Sie besser sind, als Sie es vermutet
haben. Anfänger erstaunt dieses Phänomen. Obschon die Kamera ein
Stressfaktor ist und sie für viele einer Röntgenkamera gleichkommt, so
kann das Fernsehbild nicht mit einem Schirmbild verglichen werden.
Vieles, was in ihrem Kopf vorgeht, sieht das Publikum nicht. Unsere
Aufnahmen werden nicht manipuliert. Sie werden dank eines ausgebildeten
Kameramannes einen möglichst neutralen Videospiegel vorgesetzt bekommen
(So wie sie vom Gegenüber wahrgenommen werden) und können dadurch die
Wirkung Ihrer Persönlichkeit selbst erkennen. Ihre Stärken und
allfällige Defizite werden Ihnen rasch bewusst . Die vertraulichen
Aufnahmen werden sofort gelöscht.
Mir geht es im bevorstehenden
Coaching vor allem darum, dass Sie bei Kommunikationsprozessen
überzeugen und bei Ihrem Optimierungsprozess sehen, was bei der
Auftrittskompetenz wichtig ist:
- Echtheit ist gefragt.
- Sie müssen verstanden werden!
- Sie werden nach dem Coaching die wichtigsten bewährten Bausteine der Rhetorik kennen.
- Kommunikationsprozesse werden Sie situationsgerechter VEREINFACHEN können.
- In unserem Modul werden Sie am Schluss befähigt, nachher selbständig das Gelernte festigen zu können.
-
Sie werden nach einigen Wochen die Nachhaltigkeit selbst überprüfen
können und überprüfen können, ob sich die Ausbildungstage gelohnt haben.
Am bevorstehenden Intensivseminar erhalten Sie eine Dokumentation.
Hier zur Einstimmung nur noch ein paar Grundsatzartikel, die Sie überfliegen oder nachträglich lesen können.
Dieser Animationstext wird nicht gelöscht.
EINIGE HILFREICHE LINKS ZUR VERTIEFUNG DER THEMATIK:
Mit Spiegeln die kommunikative Kompetenz verbessern
- [PDF]
IST NATÜRLICHES KOMMUNIZIEREN LERNBAR?
File Format: PDF/Adobe Acrobat - View as HTML 22. Juni 2005 ... Willkommen im Simulator: Natürlich kommunizieren? Eigentlich eine Selbstverständlichkeit ... ernst ist – alles andere als natürlich ist. Die ... www.rhetorik.ch/Aktuell/05/06_22/06_2005_black.pdf -Similar
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Aus der Praxis für die Praxis:
LOCKERHEIT IST DAS A und O
Oeffnung schafft Vertrauen
Bei allen Kommunikationsprozessen lohnt es sich, vor Gesprächen, Auftritten immer zu kontrollieren, ob der Körper, die Muskeln, die Hände locker sind.
Die Lockerheit des Körpers beeinflusst die Lockerheit im Denken.
Dank dieser Lockerheit fliesst die Kommunikation.
Die Spannung im Stresszustand erkennen wir sofort im Gebiss-Hals bereich. Wer sich muskulär verspannt, blockiert auch das Denken.
FAZIT: Beginnen Sie nie mit einer Scheinlockerheit. Nehmen Sie sich die Zeit, den Start zu zelebrieren, bis sie echt locker sind! Selbstverständlich benötigen Sie immer auch eine gewisse Grundspannung. Es gibt bewährte Methoden oder Techniken, diese Lockerheit innert weniger Sekunden zu gewinnen.
Zur Haltung:Geerdet STEHEN - zur Aussage STEHEN
Beim Kommunikationscoaching spielt die Haltung eine wichtige Rolle.
Es zeigt sich, wer geerdet da STEHT - mit Bodenhaftung - der wird auch besser verSTANDen.
Die Stimme klingt auf der senkrechten Wirbelsäule sonorer. Sie ist ausbalancierter.
Wer goundet (Begriff in den Staaten), wer geerdet da steht, signalisiert, dass er zu seiner Aussage STEHT. Wer seinen STANDpunkt eindeutig vertritt, wird zwangsläufig auch besser verSTANDen.(In unserem fachgerechten Coaching erkennen Sie, wie die Energie- dank richtigem Verhalten - konkret zum fliessen gebracht werden kann.
Fazit: Wer verankert ist, kann auch bei heiklen Kommunikationsprozessen verbale Stürme überstehen.
DAS WICHTIGSTE IN KUERZE
1. VORBEREITUNG
Vor dem Anlass die Aussagen (Argumente) nochmals gedanklich durchgehen. Ohne Manuskript!
- Welches ist die Kernaussage?
- Wie vermittle ich diese Kernbotschaft dem entsprechenden Publikum, damit sie ankommt?Link:
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2. KURZ VOR DEM AUFRITT
Sich lockern

Muskeln lockern - Kiefer - Zunge - Gesicht. Evt. auf die Brust trommeln.
3. NATUERLICH BLEIBEN
Sich nie so benehmen, wie man meint, dass es andere von mir erwarten. Niemanden imitieren.
4. KEINE NEBENGEDANKEN
Viele überlegen sich, wohin mit den Händen.Weder an die Hände noch die Augen denken.Denken Sie an das Denken und sprechen Sie das Gegenüber an (einzelne Personen im Publikum). Wenn Sie ganz bei der Sache sind, können Sie sich unzählige Fehler leisten. Wer authentisch bleibt und adressatengerecht spricht, überzeugt.
5. EINE GEWISSE GRUNDSPANNUNG IST NOTWENDIG
Mit der Grundspannung ist der positive Stress gemeint. Wer jedoch Angst hat, nimmt sich eigentlich zu wichtig. Die Zuhörer setzen sich in erster Linie mit dem Inhalt der Botschaft auseinander. Nur Referenten, die verkrampft sind und sich sonderbar verhalten, werden zum Thema. Wer keine Spannung mehr hat, wirkt spannungslos, ist lendenlahm.
und unter Rhetorik AKTUELL (11. Juni 08):
rhetorik.ch aktuell: Sinnvoll Kommunizieren
Sinnvoll Kommunizieren. Rhetorik.ch Artikel zum Thema: Wortwirkung · Wort und Bild. Wer so schreibt oder so redet, dass man das Gesagte mit den äusseren ...www.rhetorik.ch/Aktuell/08/06_11/index.html - 6k -Cached - Similar pages
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Notiert von
marcus knill
um
16:37
NEWS:
Susanne Wille wechselt zu RUNDSCHAU
Susanne Wille geht zur "Rundschau"

Während sieben Jahren moderierte Sonja Hasler die "Rundschau". Seit Frühling 2009 agierte sie zusätzlich auch als Gesprächsleiterin der "Arena". Nun möchte Sonja Hasler sich ganz auf die Arbeit bei der Diskussionssendung konzentrieren, wie SRF in einer Medienmitteilung vom Mittwoch schreibt.
Neu zur "Rundschau" stösst Susanne Wille. Sie wird für das Politmagazin als Reporterin an Bord kommen und auch die Vertretung für Hauptmoderator Sandro Brotz übernehmen. Susanne Wille arbeitete während der letzten Jahre als Moderatorin, Redaktorin und Reporterin für das Nachrichtenmagazin "10vor10". Zuletzt berichtete die ausgebildete Historikerin über Inlandpolitik aus dem Bundeshaus.
Bild: Keystone
Kommentar: "rhetorik.ch" gratuliert der Vorzeigefrau zu diesem Schritt. Mich hat Susanne Wille als Moderatorin stets überzeugt. Der neue Job scheint auf die Top-Journalistin zugeschnitten. Viel Erfolg!
Notiert von
marcus knill
um
10:14


