Fünf Dinge, die sich die Kanzlerin für 2013 fest vornehmen sollte:
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Klare Kante statt Taktiererei
"Wer Mut zeigt, macht Mut." Mit diesem Satz von Adolph Kolping lobte
Angela Merkel in ihrer Neujahrsansprache das Engagement vieler Menschen
im Land. Schön wäre es, wenn sich die Kanzlerin die Worte des
Sozialreformers auch selbst zu Herzen nimmt.
Merkel
lässt Debatten gerne über Monate laufen, ohne einen klaren Standpunkt
zu beziehen. Die NPD findet sie scheußlich - aber soll sie verboten
werden? Gegen Altersarmut muss man etwas tun - aber was genau? Die
steuerliche Gleichstellung der Homo-Ehe muss nicht unbedingt sein - aber
eigentlich sollen das Richter entscheiden.
Merkel ist die Meisterin des Ungefähren. Sie wartet ab, und schwenkt,
wenn überhaupt, erst kurz vor knapp auf die Mehrheitsmeinung ein. So
tut sie
möglichst wenigen weh und entzieht sich selbst der Gefahr einer
Niederlage. Ein bisschen mehr klare Kante darf man von einer
Bundeskanzlerin aber schon erwarten. Gerade 2013 wollen die Bürger
schließlich wissen, was sie nach der Wahl erwartet.
Kommentar: Das Ungefähre, das Lavieren, die Flucht ins Allgemeine, das Eiertanzverhalten hat sich für viele Politiker gelohnt. Langfristig wollen die Stimmbürger jedoch EINDEUTIGKEIT. Sie wollen wissen, was Sache ist und kein Plausibilitätsgequatsche, keine Airbagrhetorik. Siehe:
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Aktuell Artikel · Artikel Inhaltsverzeichnis, Suche in Rhetorik.ch: ... mit hohlen Worthülsen. Sehen Sie auch die Beiträge über Quasseln und Airbagrhetorik.
www.rhetorik.ch/Hohl/Hohl.html
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12. Mai 2002 ... "Airbagrhetorik" ist eine defensive Art der Kommunikation. Worthaufen drängen sich zwischen die Gesprächspartner. Diese leeren Worte im ...
www.rhetorik.ch/Airbag/Airbag.html
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Eine begnadete Rednerin ist Merkel nicht, das ist kein Geheimnis.
Ihre Sprache wirkt oft hölzern, ihr verrutschen Sätze, was manchmal zwar
unfreiwillig komisch klingt, aber nicht gerade mitreißend. Dabei ist
die Kanzlerin durchaus ein emotionaler Mensch - nur sollte sie es öfter
zeigen.
Sicher, dass das Volk Merkel so vertraut, hat auch mit ihrer
unaufgeregten Art zu tun. Die Menschen vertrauen ihr in der Krise. Doch
mit verbalen Beruhigungspillen und gepflegter Langeweile lässt sich auf
Dauer niemand für Politik begeistern. Ein bisschen mehr Leidenschaft
täte dem Land auch im Kanzleramt gut.
Kommentar:
Die Machtfrau Merkel ist keine brillante Rhetorikerin. Nicht nur die formulierten Gedanken, auch die Gestik wirken meist recht hölzern. Sie versteckt die Emotionen. Anstatt Begeisterung strahlt sie vielmehr Langeweile aus. Siehe:
5. Mai 2012 ... Aktuell Artikel · Artikel Inhaltsverzeichnis, Suche in Rhetorik.ch: Die EEE Formel. von Marcus Knill. AAA Regel: Anfang Argument Abschluss ...
www.rhetorik.ch/EEE/EEE.html
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20. Dez. 2000 ... Vom "Feu sacré
und der "Natürlichkeit". Bundesrat Ogi wird von allen Seiten
attestiert, er habe stets begeistern können. Tatsächlich ist die ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/Aktuell_Dec_20_2000.html
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Europa wirklich krisenfest machen

Angela Merkel hatte große Erwartungen an den letzten EU-Gipfel des
Jahres geschürt. Unbedingt wollte sie mit ihren europäischen
Amtskollegen die Weichen für den Umbau der Wirtschafts- und
Währungsunion stellen, mögliche Vertragsänderungen inklusive. Doch als
die 27 Staats- und Regierungschefs im Dezember in Brüssel zusammensaßen,
war auch bei Merkel der Reformeifer erlahmt. Ein Fahrplan muss reichen.
Große Ziele? Fehlanzeige.
Dafür mag es Gründe geben. Der stotternde deutsch-französische Motor
etwa, oder die Tatsache, dass der reiche Norden ganz andere
Vorstellungen von "mehr Europa" hat als der arme Süden. Vielleicht aber
auch der Bundestagwahlkampf. Viele Wähler reagieren allergisch, wenn sie
hören, dass Brüssel mehr zu sagen haben soll. Sich den Vorbehalten zu
fügen, wäre allerdings fahrlässig und traurig. Nur weil die Krise eine
Pause macht, ist sie noch längst nicht vorbei. Gerade diese Pause sollte
die Kanzlerin nutzen, damit Europa nicht auf halbem Weg stehen bleibt.
Mehr wirtschafts- und finanzpolitische Koordinierung, strengere
Haushaltskontrollen, Finanztransaktionsteuer, die Aufgaben sind gewaltig
- und Merkel sollte sie angehen.
Kommentar:
Bei allen Krisensitzungen - nicht nur bei der Finanzkrise, kündigt Merkel grosse Ziele an. Die Resultate sind dann aber mehr als dürftig. Dank dem Treten an Ort und dem bewussten Pausieren wirkt es so, als meistere Merkel die Krisen. Es mangelt ihr an Koordination, an Kontrollen, an Konsequenz.
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Einen Nachfolger aufbauen
Warum sollte sich Merkel Gedanken über einen Nachfolger machen? Es
läuft doch ganz gut, außerdem will die Kanzlerin ja nochmal vier Jahre
regieren. Alles richtig, dennoch lohnt es sich gerade für die amtierende
CDU-Chefin langfristig zu planen, auch wenn es mit der Wiederwahl im Herbst klappt.
Irgendwann wird die Frage laut gestellt werden: Wer kommt eigentlich
danach? Seit Merkel vor fast 13 Jahren den Parteivorsitz übernommen hat,
sind fast alle einflussreichen Konkurrenten verschwunden. Übrig sind
ihre Stellvertreterin Ursula von der Leyen, die gerade auf dem Parteitag
mit einem schwachen Ergebnis abgestraft wurde, und Niedersachsens
Ministerpräsident David McAllister, der Ende Januar aus dem Amt fliegen
könnte. Helmut Kohl hatte es sich einst auf seinem Chefsessel so bequem
gemacht, dass er darüber die Stabübergabe vergaß. Merkel sollte einen
möglichen Nachfolger lieber persönlich aufbauen, bevor der sich selbst
in Position bringt.
Kommentar: Gute Manager und Führungspersönlichkeiten pflegen die Nachfolgefrage. Das ist so wichtig, wie das Delegieren können. Die Machtfrau Merkel verdrängt solche Fragen. Das Wichtigste für sie ist: An der Macht zu bleiben. Bislang wurden alle Politiker die gefährlich werden könnten, weg oder hinaufbefördert. (Merz, Oettinger usw,)
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Mehr gute Typen für die Politik gewinnen
Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich kennen laut jüngster
SPIEGEL-Umfrage 42 Prozent der Wähler nicht. Bildungsministerin Annette
Schavan schafft es höchstens in die Schlagzeilen, weil sie sich gegen
Plagiatsvorwürfe im Zusammenhang mit ihrer Doktorarbeit wehren muss.
Familienministerin Kristina Schröder sorgt mit einer Geschlechterdebatte
über der/die/das Gott für Aufregung.
Nein, mit Glanzlichtern ist das Kabinett von Angela Merkel nicht
gesegnet. Als Stars gehen schon Routinier Wolfgang Schäuble oder der
bodenständige Verteidigungsminister Thomas de Maizière durch. Nun mag
der Kanzlerin eine unauffällige Regierungsmannschaft recht sein. Wenn
aber Loyalität alles ist, bleiben Kreativität und Visionen auf der
Strecke. Man muss sich keinen Blender wie Karl-Theodor zu Guttenberg
zurückwünschen, aber Merkel sollte in diesem Jahr darüber nachdenken, ob
sie im Falle ihrer Wiederwahl nicht ein paar frische Köpfe in ihre
Ministerrunde beruft.
Kommentar: Tatsächlich gibt es unter Merkel ausser Wolfgang Schäuble und Thomas de Maisière kaum Lichtgestalten.
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FAZIT: Nachdem Peer Steinbrück kaum einen Fettnapf ausgelassen hat, könnte sich Angela Merkel entspannt zurücklehnen. Dennoch müsste die Kanzlerin über die Bücher. Angela Merkel scheint die Defizite zu ignorieren. Sie will sich nach wie vor nie verbindlich festlegen. Sie will kein Risiko eingehen und keine
Angriffsfläche bieten. Merkel sitzt wahrscheinlich auch weiterhin die Probleme aus und wurstelt sich auch vor der Wahl "so so, là là" durch. Nach der Devise: Warum soll ich
ausgerechnet jetzt etwas daran ändern, wo es doch so gut läuft? Wer nichts macht, macht nichts Falsches. Einfach
unauffällig bis zum Wahltermin weiter regieren, das scheint ihr zu reichen.
Die Frage stellt sich aber heute, ob die Wähler die Kanzlerin tatsächlich so
einfach davonkommen lassen. Es gäbe Einiges, was Merkel
dringend beherzt anpacken, ändern (verbessern) müsste. Der SPIEGEL hat 5 treffende Punkte herausgeschält
LINKS:
Es geht deshalb bei den nachfolgenden Ausführungen nur um Veränderungen zum Besseren. Obwohl wir alle wissen, dass jede Verbesserung nur über den ...
www.rhetorik.ch/Verbesserung/Management.html
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Das Optimieren und Verbessern vom eigenen Verhalten. Prioritäten zu setzen ... Wo habe ich Erfolg? Welchen Bereich des Lebens sollte ich verbessern?
www.rhetorik.ch/Selbstmanagement/Selbstmanagement.html
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Verändern heisst verbessern. Hildegard Knill "Veränderungen in der Beziehung, im Beruf machen manchmal Angst und erfordern Mut und Ausdauer.
www.rhetorik.ch/Verbesserung/Verbesserung.html
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Was könnte verbessert werden? ... Die Spiegel haben nur ein Ziel, nämlich das Verhalten zu verbessern und die kommunikative Kompetenz zu fördern.
www.rhetorik.ch/Alphaartikel/zeig.html
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Als
Berater, Kritiker, Coacher oder Mediator gilt es stets, die
Selbstkritikfähigkeit zu nutzen. Der Weg über die Selbstkritik führt
rascher zum ...
www.rhetorik.ch/Verbesserung/Selbstkritik.html
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4. Nov. 2008 ... Hilfe zur Selbsthilfe" beschleunigt Verbesserung von Kommunikationsprozessen ... Der Lernende motiviert sich selbst, sich zu verbessern.
www.rhetorik.ch/Selbst/Selbst.html
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