Freitag, 15. Januar 2010

Zum dritten Ausbildungstag des neuen Kommunikationslehrganges vom Samstag

AUFBAU DES NEUEN LEHRGANGES (UEBERSICHT):

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1. BAUSTEINE DER RHETORIK (12. Dezember)

2. AUSSAGEN und ARGUEMTNE AUF DEN PUNKT BRINGEN (19. Dez)

3. DIALOGIK - ZUHOEREN - FRAGEN (16. Januar)

4. SCHWIERIGE SITUATIONEN UND KUNDEN - Umgang mit Stress (23. Januar)

5. VERHANDELN- aber wie? (30. Januar)

6. PRUEFUNG (6. Februar)

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1. BAUSTEINE DER RHETORIK (12. Dezember)

Sie werden im ersten Modul die wichtigsten BAUSTEINE der angewandten Rhetorik kennen lernen, damit sie diese Erkenntnisse bis zum nächsten Modul festigen können.

1. Der ERSTE Eindruck

Wir lernen uns auch kennen

Sie wissen, wie wir während des Lehrganges arbeiten werden - bis zur Prüfung.

Ich werde Ihnen laufend mitteilen , was prüfungsrelevant ist

2. Start ist die halbe Miete

3. Sich vorbereiten- aber wie?

4. Zeitaspekt

5. Das Wichtigste ist Ihre Einstellung gegenüber dem Kunden und der Sache

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2. AUSSAGEN UND ARGUMENTE AUF DEN PUNKT BRINGEN (19. Dez)

Zeitprobleme der Mitarbeiterkommunikation

Informationsfülle, Informationsschwemme, Informationsmanagement

  1. Information - Informationsflut

    Der durchschnittliche Mensch rettet sich zwar vor der Informationsschwemme durch gezielte Reduktion und bewusstes Abblocken: ... www.rhetorik.ch/Information/Information.html - Cached - Similar
  2. Zeit managen - aber wie?

    3. März 2002 ... Mit der Informationsschwemme umgehen können ... Wo belastet mich die Informationsschwemme? Wieviel Zeit wende ich auf, um Informationen zu ... www.rhetorik.ch/Zeitmanagement/Zeitmanagement.html - Cached - Similar
  3. Knill+Knill Kommunikationsberatung

    Wie können nun Informationsabläufe organisiert werden, damit die Angestellten trotz der Informationsschwemme nicht das Gefühl haben, unterinformiert zu sein ... www.rhetorik.ch/Information/Informationsmanagement.html - Cached - Similar
  4. Die Informationen sammeln – und sinnvoll verarbeiten Beschaffung ...

    File Format: PDF/Adobe Acrobat - Quick View stellten trotz der Informationsschwemme nicht das Gefühl haben, unterinformiert zu sein? In unserem Fall zeichneten wir ... www.rhetorik.ch/Aktuell/05/04_21/in_puncto_4_05.pdf - Similar

Weniger ist mehr, Kommunikationsprozesse vereinfachen

Dieser Beitrag basiert aus Referaten bei Grossveranstaltungen (für Kunden) bei einer Kantonalbank.
Eine Kernbotschaft
So machen Sie die Kommunikation einzigartig: Sie nehmen nur eine Kernbotschaft Sie verknüpfen diese Botschaft mit nur
  • Einem Bild
  • Einer Analogie
  • Einer Geschichte
  • Einer Erzählung
  • Einem Beispiel
Reden Sie einfach und adressatengerecht, so dass Sie alle verstehen. Im Unterricht oder einer Diskussion stellen nur eine Frage. Wenn Sie vor mehreren Leuten reden, sprechen Sie immer nur mit einer Person länger als nur 5 Sekunden. Wenn Sie sich verändern und verbessern, arbeiten Sie jeweils nur an einem Lernpunkt oder Lernbild. Sich auf einen Punkt, eine Sache konzentrieren können, bringt Erfolg. Dieses Fokussieren hat etwas mit Achtsamkeit zu tun und ist beim Zuhören wichtig. Wenn Sie die Zahl Eins in der Kommunikation beherzigen, wird das Kommunizieren viel einfacher und Sie werden sehen: Ihr Ausdruck wird künftig einen Eindruck hinterlassen.
  1. Mut zum Vereinfachen

    Alpha Artikel vom Juli 2005: Mut zum Vereinfachen. www.rhetorik.ch/Vereinfachen/Vereinfachen.html - Cached - Similar

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3. DIALOGIK - ZUHOEREN - FRAGEN (16. Januar)

  1. Hoeren, Hinhoeren, Zuhoeren

    Es gibt einen Unterschied zwischen Hören, Hinhören und Zuhören. ... Vom Hören über das Hinhören zum aktiven Zuhören zu kommen. ... www.rhetorik.ch/Hoeren/Hoeren.html - Cached - Similar
  2. rhetorik.ch aktuell: Zuhören, Fragen, Argumentieren

    27. Apr. 2008 ... www.rhetorik.ch aktuell: (27. Apr, 2008). Zuhören, Fragen, Argumentieren. Rhetorik.ch Artikel zum Thema: Reden über das Reden ... www.rhetorik.ch/Aktuell/08/04_27/index.html - Cached
  3. Schweigen können

    Wir haben einmal in einem Seminar den Redeprozess wir folgt skizziert: "Hören bis zum letzten Wort" d.h. konzentriert, aufmerksam zuhören dann warten, ... www.rhetorik.ch/Schweigen/Schweigen.html - Cached - Similar
  4. Überzeugend antworten

    Nur wer sich vorbereitet, zuhört und reflektiert hat die Möglichkeit, ... Ohne konzentriertes Zuhören können wir beim Antworten nicht lenken. ... www.rhetorik.ch/Ueberzeugen/Ueberzeugen.html - Cached - Simila

Dienstag, 12. Januar 2010

Zum selbskritischen Auftritt Béglés im CLUB

Geschickte Argumentatinsstrategie des angeschossenen Postchefs.

Nach der Phase des Schweigens überzeugte der gelbe König, in dem er die Kritik ernst nahm und Fehler eingestand. Sein Auftritt, seine Argumente überzeugten im CLUB:

1. Er sprach ruhig, bedacht, in lockerer Haltung. Er machte überlegte Pausen, wirkte sicher, sprach nicht hektisch, zeigte keine Anzeichen eines Falschspieles. Nur der gerötete Nacken liess vermuten, dass der Redner gestresst sein musste.

2. Mit den Eingeständnissen - am Anfang der Sendung - gelang es Béglé , Druck wegzunehmen.

- Er gab zu, früher zu schnell und zu laut gewesen zu sein.

- Er gab auch zu, dass der Nestlé Vergleich ein Kommunikationsfehler gewesen war. Alles sei jedoch nur ein Missverständnis gewesen. Er verwies darauf, dass Französisch seine Muttersprache sei.

3. Er verzichtete im CLUB auf eine weitere Medienbeschimpfung. Im Gegenteil: Er nutzte nun die Medien geschickt als Plattform, die (empfohlenen?) Argumenationen zu vermitteln . Leider hatte er sich vor der jüngsten Schweigephase nicht so gut verhalten. Aber der Fernseh-Auftritt war professionell. Er scheint viel gelernt zu haben.

Das Argument, dass es überall schwierig sei, Veränderungen zu akzeptieren, war nachvollziehbar und wurde verstanden.

Die drei Rücktritte schob Béglé der "Postkultur" zu, die wie eine Familie zusammenhält und sich dadurch gegen alles Neue gewehrt hatte. Er verglich sich mit einem Fremden (analog dem bekannten Verhalten der Bevölkerung , Ausländern gegenüber).

Seine Bemerkung: Eine so grosse Welle an Kritik habe er noch nie erlebt. So etwas sei bei ihm das erste Mal gewesen in seinem Leben, verstärkte das Bild, dass Béglé nur Opfer seines Tatendranges im Dienste der Post wurde.

Wenn es Béglé mit dieser Sendung gelungen ist, Druck weg zu nehmen, könnte es für ihn ein Befreiungsschlag gewesen sein. Wer Schuld auf sich nimmt, kann nicht mehr gut weiter beschuldigt werden. Das zeigt sich immer wieder beim MEA CULPA. Diese selblstkritische Haltung vermisste ich bereits bei Bundesrat Schmid (Nefaffaire) oder bei Bundespräsident Merz (UBS, Geiseln)

Ich habe Béglé in anderen Interviews beobachtet. Da gab er sich leider nie so souverän wei im CLUB

Die angebliche Einsicht (wenn gleich etwas spät) könnte nun den Postchef retten. Bereits im jüngsten NZZ Interview gab er zu, dass er die Tendenz hatte, zu viel zu reden. Wortwörtlich sagte er:

"Dies war wohl ein Fehler. Ich war zu vertrauensselig und habe unterschätzt, was ich auslösen kann, wenn ich laut denke."

Kommentar: Es ist im Grunde genommen ein gravierender Fehler jeder Führungspersönlichkeit, wenn Sie redet, bevor sie denkt.

Früher hatte Béglé genau diesen gravierenden Fehler gemacht. Nun scheint er einsichtiger geworden zu sein. Im Gegensatz zu damals handelte er jetzt bedacht.

Er schwieg längere Zeit vor der Medienoffensive, um genau zu überlegen, wie er sich aus der Schlinge um den Hals befreien kann. Erst dann redete er.

Die Nagelprobe folgt jedoch erst in der Praxis: Hat er es tatsächlich ernst gemeint mit seiner Aussage, die kleinen Poststellen mit dem service public sei wichtig? Auch muss er beweisen, dass er tatsächlich auf die Auslandstrategien verzichten wird (Zu dieser Thematik hat er leider vorherandere Aussagen gemacht) und dass er ein Teamplayer ist.

Nach meinem Dafürhalten sind für Bundesrat Leuenberger noch nicht alle Probleme ausgeräumt. Es bestehen leider einige Ungereimtheiten und gegesätzliche Aussagen, die ausgeräumt werden müssen.

Ich zitiere Tagi

«Ich habe Kommunikationsfehler begangen»

Seine Aussagen zur Auslandstrategie der Post und die Abwahl des Postchefs Michel Kunz sorgten für einen Sturm in den Medien. Jetzt stellte sich Claude Béglé im «Club» den Fragen.

«Es gab so etwas wie ein Lager, von Anfang an»: Claude Béglé (Zweiter von links) im «Club»:

«Es gab so etwas wie ein Lager, von Anfang an»: Claude Béglé (Zweiter von links) im «Club»: Bild: SF/Club

Diskreter Seitenhieb gegen Michel Kunz: Claude Béglé.

Diskreter Seitenhieb gegen Michel Kunz: Claude Béglé.

Bis zu diesem Abend hat Claude Béglé geschwiegen. Jetzt sprach er erstmals im «Club» – und gesteht Fehler ein. Er nehme die Kritik an, dass er zu forsch aufgetreten sei. Auch habe er innerhalb der Post für Unsicherheiten und Irritationen gesorgt, weil er sich ab und zu in den Medien sehr offen geäussert habe.

Der Post-Verwaltungsratspräsident bezog sich dabei auf den Kritiksturm, den er mit dem Vergleich der Post mit Nestlé ausgelöst hat. Dazu sagte Béglé: «Ich habe einen Kommunikationsfehler begangen.» Er habe mit dem Vergleich nicht sagen wollen, dass die Post eine Multimilliarden-Expansion im Ausland starten solle. «Meine Idee war es zu sagen: Sehen Sie, eine Firma, die im Ausland erfolgreich ist, das hilft auch der nationalen Wirtschaft», erklärte sich Béglé.

Nachtrag: Nach dem angeblichen Befreiungsschlag zeigte sich, dass Béglé gegen eines der wichtigsten Grundprinzipien der Krisenkommunikation verstossen hatte. Er machte widersprüchliche Aussagen. Vor allem hatte er Bundesrat Leuenberger Nebenverdienste verschwiegen. Nun stand es fest: Leuenberger musste handeln.

20 Min 19. Jan:

Post-Chef Béglé tritt zurück

«Hatte mit erbittertem Widerstand zu kämpfen»

Montag, 11. Januar 2010

Vorlesungen unter der Lupe

Im Tagesanzeiger online lese ich heute eine aufschlussreiche Kritik von Vorlesungen. Wer sie durchliest, erkennt die häufigsten Fehler der Dozenten. Persönlich hospitiere ich seit Jahren Dozenten und Dozentinnen. Immer wieder geht es um ähnliche Schwachpunkte: 1. Vorlesungen werden abgelesen und der Dozent spielt gleichsam eine CD ab, anstatt sich in den jeweiligen Gedanken zu versetzen und diesen Gedanken NEU zu produzieren.

2. Charts sind überfüllt (Infofülle satt sinnvolle Reduktion)

3. Start und Schluss wird zu wenig ernst genommen

Lesen Sie folgende Kritik und überlegen Sie sich, wie sich der Auftritt in einem Hörsaal optimieren lässt.

Im Vorlesungssaal werden die Studierenden inspiriert, verwirrt oder auch gelangweilt.

Im Vorlesungssaal werden die Studierenden inspiriert, verwirrt oder auch gelangweilt. Bild: Keystone

Jakob Tanners Blick in die Runde

Geschichtsprofessor Jakob Tanner betritt den Raum und murmelt eine Begrüssung, die keiner erwidert. Der Titel der Veranstaltung ist «Künstliche Paradiese», es geht um Drogen und Sucht in den letzten dreihundert Jahren. Nach zehn Minuten erkundigt sich Tanner, ob jemand eine Frage habe, sein Blick gleitet über die Köpfe wie ein Suchscheinwerfer. Niemand will etwas wissen.

Tanner spricht schnell und frei, oft schlägt er Brücken zur Gegenwart, hüpft vom Opiumkrieg zur Frankfurter Buchmesse, von der 4-Säfte-Lehre zur Naturheilkunde. Er verzichtet auf Fachbegriffe, doch bringt er Wörter ein, die schon fast verschwunden sind. Begriffe, welche die Zeit spiegeln: Giftbude, Irrenarzt, Saufteufel. Nach einer Stunde erkundigt sich Tanner erneut, ob jemand eine Frage habe. Die Arme bleiben unten. Er schweigt wie ein Redner im Theater und schaut in die Runde, von Gesicht zu Gesicht, während einer Ewigkeit von fünfzehn Sekunden. Dann sagt er: «Falls tatsächlich niemand eine Frage hat, fahre ich fort.»

Dass der Herr im schwarzen Jackett früher roter Tanner genannt wurde, erahnt man nur an einer Stelle. Tanner sagt über den Zürcher Psychiater Auguste Forel: «Er war gegen die Profitsucht.» Und fügt halblaut an: «Wie Forel das durchaus adäquat formulierte.» Tanner ist ein guter Redner ohne Angst vor Anekdoten, sein Vortrag regt an wie eine Zigarette, wenn man selten raucht. Manchmal allerdings hört man so viele Jahreszahlen, dass man sich an einen Bingo-Abend versetzt fühlt, aber einem Historiker muss man das verzeihen. Kurz: Man würde diese Vorlesung freiwillig besuchen. Damit ist sie die grosse Ausnahme. Note: 5,5

Josette Baers stockende Stimme

Privatdozentin Josette Baer trägt Schwarz und steht in einem Saal, der wirkt wie eine Aussenstelle der TV-Kindersendung «Tigerenten Club»: grüne Tische, rosa Wände, grosse Lautsprecher. Baer führt in die politische Philosophie ein, als Hilfsmittel dient ihr eine Powerpoint-Präsentation, die so überladen ist, dass man vor Buchstaben den Sinn nicht sieht. Sie liest das Skript vor und schaut in die Menge wie eine Nachrichtensprecherin. Es ist, als plädierte sie für die Abschaffung ihrer Vorlesung, das Skript liesse sich genauso gut zu Hause lesen. Spannend ist die Vorlesung nur, wenn die Studenten tuscheln und Baer ruft: «Ich mag es nicht, wenn Sie tuscheln!» – «Lassen Sie mich bitte ausreden, bitte!» – «Schschsch!»

Baer tut viel für die Langeweile: Sie redet so, dass man sie ohne Fremdwörterduden nicht versteht. Sie spricht ein Deutsch so hölzern, als rezitierte sie einen Brief der Stadtverwaltung. Sie blendet Zitate ein, die nach viel tönen, aber bestenfalls dadaistisch sind: «Das eigentümliche Werk eines Zusammengesetzten muss daher selbst ein Zusammengesetztes sein.» Zitate, die den BullshitDetektor aufheulen lassen müssten, doch es bleibt still im Saal, vom Getuschel abgesehen. – «Schschsch!»

Baer spricht mit angenehmer, deutlicher Stimme über Aristoteles und Platon, nimmt dabei aber nie Bezug zur Gegenwart. Sie stellt eine einzige Frage und muss lange warten, bis sich jemand meldet. Fazit nach dreissig Seiten Powerpoint: Eine Vorlesung, bei der sich nach vier Minuten rasende Kaffeelust einstellt. Eine Vorlesung, bei der man sich Zündhölzer zwischen den Lidern wünscht. – «Schschsch!»

Note: 2,5

Ulrike Babusiaux: Römisches Recht rockt

Manchmal ist ihre Rede von so vielen Lateinvokabeln durchsetzt, dass sie die Vorlesung in Latein halten könnte. Hin und wieder klingt die Vorlesung wie der Vortrag eines Strebers, der zu viel recherchiert hat und dem Publikum auch das letzte Faktenpartikel nicht vorenthalten will. Mehr lässt sich an Rechtsprofessorin Ulrike Babusiaux' Veranstaltung über römisches Recht nicht aussetzen. Sie spricht frei und schnell, blickt interessiert und lächelnd ins Publikum, hat Pep und Passion, stellt und beantwortet viele Fragen.

Die Materie ist trocken wie der Staub auf dem Forum Romanum, doch Babusiaux schafft es, die Studenten mitzureissen. Mal mit Übertreibung, mal mit Witz, mal mit Gefühl. Dabei ergänzen sich Inhalt und Form der Vorlesung: auf der einen Seite die Juristen des alten Rom, die mit ihren geschmeidigen Voten die Richter auf ihre Seite zu ziehen versuchten. Auf der andern Seite die junge Professorin, die mit ihrer geschmeidigen Vorlesung die Studenten vom Schlaf fernhält. Was nicht bei allen gelingt: In dem Saal mit etwa hundert Studenten schläft einer nach einer Viertelstunde ein.

Note: 5

Mit Hans Peter Wehrli im Marketing-Morast

Wirtschaftsprofessor Hans Peter Wehrli redet in eine schwafelnde Menge hinein. Es geht um: Ökomarketing, Profitmarketing, Standortmarketing, Technologiemarketing, Telemarketing, Theatermarketing, Universitätsmarketing, Verbandsmarketing, Verlagsmarketing. Wehrli geht auf und ab, während er spricht. Dies ist der einzige dynamische Aspekt seiner Vorlesung.

Er hält den Kopf gesenkt, seine Stimme klingt deshalb ein wenig froschartig. Er spricht träg und plump, lustlos und langweilig. Er vernuschelt das Ende seiner Sätze, als wollte er sich nicht einmal selbst zuhören. Seine Rede besteht zur Hälfte aus vier Bausteinen: zum einen aus dem Wort Marketing, zum andern aus den Einsprengseln «äh», «also» und «oder». Das klingt so: «Wir müssen feschthalten, äh, dass wir im Marketing, also, viele Perschpektiven haben, oder.»

Langsam schwillt das Gemurmel an, und Wehrli gibt Kontra: «Was meinen die schwatzenden Herren da oben?» Dennoch wird es lauter im Saal, und Wehrli geht in die Offensive: «Wir sind hier in der Marketingvorlesung!» Für einige Minuten ist es still, Wehrli illustriert die Theorie mit einigen Beispielen, dann ertönt endlich der Pausengong.

Note: 2,5

(Tages-Anzeiger)

Was haben Sie festgestellt? Bitte mailen Sie mir Ihre Zusatzerkenntnisse:

---> k-k@bluewin.ch (Stichwort Vorlesung)

Ich werde Ihre Gedanken später publizieren.

Sonntag, 10. Januar 2010

«Swiss Award»

Rene Pretre ist Schweizer des Jahres

Das Fernsehpublikum hat den Herzchirurgen Rene Pretre zum Schweizer des Jahres 2009 gewählt. Zuvor hatte er bereits die Auszeichnung in der Kategorie Gesellschaft gewonnen.

Rene Pretre ist vom Publikum zum Schweizer des Jahres 2009 gewählt worden. (Bild: SF)

Der jurassier Pretre konnte den Preis nicht persönlich in Empfang nehmen, weil er derzeit in Mosambik als Chirurg tätig ist.

«Das ist unglaublich, so eine Anerkennung», sagte der per Video zugeschaltete Preisträger. Es gebe in der Schweiz sehr viele Menschen, die so gut und seriös arbeiteten wie er und diesen Preis auch gewinnen könnten. «Ich fühle mich jetzt wie der unbekannte Soldat, der diese Menschen vertritt. Ich würde ihnen jetzt diesen Preis widmen», sagte Pretre. Der 53-jährige Pretre ist seit acht Jahren Chefarzt der Kinderchirurgie am Universitätsspital Zürich. In Anerkennung der Leistung wird der Name von Rene Pretre auf einem Fels im geographischen Zentrum der Schweiz verewigt, auf der Älggi-Alp oberhalb von Sachseln im Kanton Obwalden.

Kein Showstar ist Schweizer des Jahres, kein bekannter Politiker: Mit einer klaren Mehrheit von 24,3 Prozent entschied sich das Schweizer Fernsehpublikum für einen «König der Herzen», der seine humanitäre Arbeit im Stillen tut: René Prêtre (52), Chefarzt der Herzchirurgie am Kinderspital Zürich.

Derzeit arbeitet er zusammen mit einem zwölfköpfigen Team für seine Stiftung «Le petit coeur» im afrikanischen Mosambik. Dort hatte er gestern drei kleine Patienten am Herzen operiert. Den Award nahmen stellvertretend die Leiterin der Fondation, Helene Faggionato, und seine Tochter Camille (24) entgegen. Ihre Hände zitterten: «Ich bin völlig überwältigt.»

(Ende Zitat 20 min)

Kommentar: Diese Worte kamen aus dem Herzen und haben mich überzeugt. Eine derartige Aussage ist hundertprozentig mediengerecht. Emotionen und Botschaft stimmen überein. Alles stimmt und ist synchron. Körpersprache und Stimme. Die Aussage ist kurz und wird eindeutig verstanden.

Dieses Beispiel veranschaulicht uns: Bei Medienauftritten dürfen wir nie auswendig Gelerntes zitieren, sondern müssen fähig sein, einen Gedanken, spontan formuliert, verständlich auf den Punkt bringen. (Selbstverständlich wurde die Kernaussage vorher bedacht)

Wer Theater spielt, wird erstaunlicherweise von Laien entlarvt. Shows haben kurze Beine! Wenn aber jemand - so wie es der neue "Schweizer des Jahres" gemacht hat - bei Medienauftritten echt, authentisch (dennoch spontan) seinen Gedanken frei formuliert, der wird überzeugen und ist glaubwürdig.

Samstag, 9. Januar 2010

Zum heutigen Modul Problemlösungstechniken

GENERELL GILT:

Problemlösen besteht aus drei Schritten:

1. Erfassen des IST-Zustandes bzw. der Problemstellung

2. Anwendung von LOESUNGSVERFAHREN

3. Erreichen des gewünschten SOLL-Zustandes.

Zum Problemlösungssprozess

Der Problemlösungsprozess umfasst alle Tätigkeiten von der ersten Wahrnehmung bis hin zur Bewältigung des Problems.

1. Wahrnehmen und beschreiben des Problems- des "IST- Zustandes"

2. Analysieren - mögliche Lösungen suchen - Vor und Nachteile abwägen

3. Lösungswege beschreiben

4. Lösung bewerten und auswählen (Entscheidungsprozess)

5. Lösung umsetzen, implementieren, durchsetzen, durchführen

6. Erfolgskontrolle

Freitag, 8. Januar 2010

GILT HEUTE (EINFUEHRUNG)

AUFTRITT IN DER OEFFENTLICHKEIT

Aus der Praxis für die Praxis

Bausteine und Erkenntnisse aus der Medienrhetorik

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INPUT ALS EINFUEHRUNG:

Oeffentliche Auftritte

8. Aug. 2009 ... Öffentliche Auftritte. von Marcus Knill ... 2. Kurz vor dem Auftritt. Sich lockern. ... 3. Beim Auftritt. Keine Nebengedanken. ... www.rhetorik.ch/OeffentlicheAuftritte/OeffentlicheAuftritte.html - Cached - Similar

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1. Vorbereitung und Start ist die halbe Miete

LINK:

  1. Vorbereitung unter Zeitdruck

    24. Juli 2009 ... Das bedingt eine besondere Vorbereitung, die auch unter Zeitdruck beherrschen weren müssen. Links zum Thema: Antizipieren, Zeitmanagement ... www.rhetorik.ch/Vorbereitung/Vorbereitung.html - Cached - Similar
  2. ++++++++++++++++++++

2. Gegensätze müssen wir unter einen Hut bringen können

Beispielsweise:

Kürze und Redundanz,

Wort und Bild

oder Natürlichkeit und Adressatenzentriertheit

LINK:

Wort und Bild

18. Nov. 2005 ... Wort und Bild. ... Vergleiche den Beitrag Bild und Bildung. ... Das Sujet "Ohr und Bild" ist im Internet weit verbreitet. ... www.rhetorik.ch/Wortundbild/Wortundbild.html - Cached - Similar

Die Balance finden

Die gegensätzlichen Positionen spielen nicht nur beim räumlichen ..... Die Mitte im Spannungsfeld der erwähnten Gegensätze finden, heisst stets: ... www.rhetorik.ch/Balance/Lang.html -Cached - Similar

Natuerliche Kommunikation

Kommunikation, Training, Natuerlichkeit Auftritt, Reden, Weiterbildung. www.rhetorik.ch/Natuerlich/Natuerlich.html - Cached - Similar

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3. Zauberworte

--> Zauberwort EINS

LINK:

Mut zum Vereinfachen

Alpha Artikel vom Juli 2005: Mut zum Vereinfachen. www.rhetorik.ch/Vereinfachen/Vereinfachen.html -Cached - Similar

--> Zauberwort EINSTELLUNG

Bei der Einstellung geht es um die innere Haltung. Stimmt die innere Haltung mit dem überein was wir denken, so stimmt die Stimme ebenfalls mit dieser Stimmung überein und der Körper sendet automatisch die Signale, die unserer Einstellung sendet.

Es sollte ein Medienkonferenz werden, die Einigkeit und Geschlossenheit signalisiert. Doch das Verhalten der Akteure sagt mehr als die abgelesenen Worte. Die dunkeln Farben, die Spannung in der Muskulatur, die Blicke und das gespielte Lächeln müssen nicht kommentiert werden.

(Bildquelle Blick)

Man braucht kein Samy Molcho zu sein, um zu sehen, wie es hinsichtlich Beziehungsebenen zwischen den beiden Ministern bestellt ist. Der Körper kann nicht lügen. Die Auseinandersetzung mit dem SMS , das grosse Zerwürfnis - trotz Entschuldigung der Aussenministerin - ist den beiden Kontrahenten nicht nur ins Gesicht geschrieben. Wer glaubt man könne Risse in der Beziehungsebene so rasch rasch kitten, täuscht sich. Es gibt keinen Seelen Araldit, der hilft, wenn zu viel Geschirr zerschlagen auf der Beziehungsebene.

Beobachtungsübung: Beschreiben Sie den Gesichtsausdruck, die Haltung und formulieren Sie, wie die zwei Akteure auf Sie gewirkt haben.

FAZIT: DIE EINSTELLUNG WIRKT SICH AUF DIE KOERPERSPRACHE AUS

--> Zauberwort SELBST

LINK:

  1. Selbstmanagement

    4. Nov. 2008 ... Wer möchte nicht seine Selbst-Kompetenz fördern? Wer wünscht sich nicht mehr Selbst-Sicherheit? Lange Zeit dominierte eine fragwürdige ... www.rhetorik.ch/Selbst/Selbst.html - Cached - Similar
  2. Verbesserung durch Selbstkritik

    Werden Mängel selbst erkannt, kommt es viel schneller zu den erwünschten Verbesserungen. Dank der persönlichen Einsicht braucht es zudem weniger ... www.rhetorik.ch/Verbesserung/Selbstkritik.html - Cached - Similar

--> Zauberwort SPIEGEL

Mit Spiegeln die kommunikative Kompetenz verbessern

Jean-Paul Sartre hat diese Thematik im Theaterstück 'Bei verschlossenen Türen' aufgegriffen: Ein Raum ohne Spiegel. Der eine sieht sich nur im Andern - in ... www.rhetorik.ch/Spiegel/Spiegel.html - Cached - Similar

Mittwoch, 6. Januar 2010

Claude Béglés Führungsqualitäten dürfen hinterfragt werden

Während Tagen drangen in den Medien laufend neue Details über Béglés Führungsqualitäten an die Oeffentlichkeit. Bundesrat Leuenberger schwieg, obschon sich am Horizont ein Gewitter zusammenbraute. Erst nach dem zweiten Rücktritt stellte er sich stramm vor Béglé und kritisierte den zweiten Abgänger. Nach dem dritten Rücktritt merkte Bundesrat Leuenberger plötzlich, dass die Situation für ihn doch brenzlig werden könnte. Er versprach der Oeffentlichkeit die Sache zu untersuchen. Nach der ersten Klärung über das Auswahlverfahren, das angeblich korrekt verlaufen war, entschloss sich Bundesrat Leuenberger für eine offensive Strategie. Er bezichtigte er die Medien, sie betrieben eine Schlammschlacht und bezeichnete die Rücktritte als inszenierte Aktion.

Der frisch ernannte Postchef Jürg Bucher (links) und sein Gebieter Claude Béglé.

Nach dem neuesten Abgang an der Post-Spitze forderten Politiker und Gewerkschafter eine rasche Klärung der Auslandstrategie von VR-Präsident Claude Béglé. Seine Führungsqualitäten gerieten immer stärker in die Kritik.

«Die Situation im Verwaltungsrat ist unhaltbar», sagte Markus Hutter (FDP/ZH), Vizepräsident der für die Post zuständigen nationalrätlichen Fernmeldekommission (KVF), am Mittwoch der Nachrichtenagentur SDA. Es sei ein schlechtes Zeugnis für ein Gremium, wenn es bei einem Meinungsunterschied so auseinanderfalle. Dies sei «ein Fehler vor allem des Präsidenten», ist Hutter überzeugt. «Der Verwaltungsratspräsident muss sein Gremium im Griff haben.» Der Nationalrat ortet das Problem im Fehlen einer «konsistenten» Kommunikationsstrategie im VR.

Dass Béglé via Medien über Strategien der Post informierte, ohne sich vorher mit dem VR abzusprechen, ärgert auch Nationalrat und SP- Präsident Christian Levrat (SP/FR). Bundesrat Moritz Leuenberger müsse ein «ernsthaftes» Gespräch führen mit dem VR-Präsidenten. «Béglé muss ihm klar aufzeigen, wie er seine Rolle versteht und wie er zu den Abgängen steht.»

Auslöser der Diskussion ist ein neuerlicher Abgang an der Spitze des gelben Riesen: Am Dienstagabend kündigte der langjährige Verwaltungsrat Wolfgang Werlé seinen sofortigen Rücktritt an - zwei Wochen nach Rudolf Hug. Beide gaben als Grund «unterschiedliche Auffassungen» mit Béglé an. Mit der gleichen Begründung hatte der VR seinerseits am 14. Dezember 2009 Konzernchef Michel Kunz abgesetzt.

Zweifel an Böglös Führungsqualitäten

Ob Béglé nach diesen Rücktritten an der Spitze des Post-VR noch tragbar ist, wollen die Politiker nicht direkt kommentieren. Zweifel lassen sie aber durchaus durchblicken. Béglé sei zwar eine faszinierende Persönlichkeit, schillernd, mit vielen Kontakten und viel Wissen, sagten Peter Bieri (CVP/ZG) und Andrea Hämmerle (SP/GR).

Er zweifle aber daran, dass er den VR richtig führen könne, sagte Hämmerle in der Sendung «Rendezvous» von Schweizer Radio DRS. Weder Béglé noch Leuenberger wollten am Mittwoch gegenüber der SDA Stellung nehmen.

Leuenbergers Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) hatte bereits am Dienstag angekündigt, die Zusammensetzung des VR grundsätzlich zu überdenken. Dabei werde Béglé genauso wie alle anderen Mitglieder unter die Lupe genommen, betonte Sprecher Daniel Bach am Mittwoch.

Klärung der Strategie nötig

Für die Politiker und die Gewerkschafter prioritär sind nun allerdings nähere Informationen über die umstrittene Auslandstrategie von Béglé. Im Dezember hatte dieser in der Sonntagspresse erklärt, die Post müsse künftig auf gewinnbringende Geschäfte im Ausland setzen.

Laut Bieri kommen diese Ideen nicht nur «unausgegoren und überfallartig» daher. Mitten in der Totalrevision des Postgesetzes kämen sie auch zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt. Für die Gewerkschaft transfair ist eine Klärung der Strategie gar Voraussetzung, damit der VR wieder zur Ruhe kommt.

Immerhin liess sich die Post am Mittwoch in die Karten blicken: Damit das Unternehmen auch in Zukunft «gesund» bleibe, müsse es sich auch im Ausland entwickeln, etwa durch den Kauf von Gesellschaften oder auf Basis von Partnerschaften, hiess es in einer Stellungnahme. «Das Risiko bleibe dabei immer kalkuliert.»

Für eine Expansion in Frage kommen für den gelben Riesen die Finanzdienstleistungen oder die Informationsverwaltung. Der VR erarbeite die Strategie «schrittweise und in enger Zusammenarbeit» mit der Geschäftsleitung und dem Bund, betont die Post dabei.

Klar gegen eine Expansion ins Ausland sind SP sowie SVP. Die Post habe weder das nötige Fachwissen noch die kritische Grösse oder die Mittel, um im Ausland angemessen tätig zu sein, sagte Levrat. Mit der angelaufenen Liberalisierung des Marktes sei sie in ihrem inländischen Kerngeschäft bereits genügend gefordert, heisst es bei der SVP.

Kommentar: Béglé versuchte geschickt, seine Haut zu retten, indem er bei seiner Auslandstrategie zurückkrebste.

Leuenberger wehrt sich gegen Vorwürfe

Leuenberger wehrt sich gegen Vorwürfe (Bild: EQ)

Die Krise versucht nun Bundesrat Leuenberger zu überstehen, indem er auf weitere Untersuchungen verzichtet und sich voll und ganz hinter den umstrittenen neuen gelben König stellt. Dies in der Hoffnung, dass sich das lodernde Feuer nicht mehr zu einem Flächenbrand eskalieren wird. Er gibt zwar zu, dass hinsichtlich KOMMUNIKATION nicht alles zum Besten bestellt gewesen sei.

Nach meiner Prognose ist der Brand alles andere als schon gelöscht.

Die Medienbeschimpfung -als Medienminister - wird bestimmt Folgen haben - auch in den Medien.

Dass sich Leuenberger hinter seinen Postminister stellt, ist zwar nachvollziehbar. Wenn jedoch Béglé tatsächlich gewöhnt ist, als Einzelkämpfer seine Pläne durchzupauken und einen fragwürdigen Führungsstil, dann rächt sich Leuenbergers Haltung langfristig. So - wie das Amen in der Kirche- wird es bestimmt für Leuenberger weitere unliebsame Fortsetzungsgeschichten geben.

PS Ich bin überzeugt, dass professionelle Berater zu folgendem Schluss kommen:

Nur Leuenberger hat es nun in der Hand, das Feuer zu löschen. Statt die Krise schönzureden, müsste er jetzt unverzüglich Führungsstärke beweisen. Er sollte zugeben, welche Fehler begangen worden sind. Dass Béglé früher oder später abtreten muss, ist offensichtlich.

Postminister Moritz Leuenberger sieht keinen Grund für eine Untersuchung.
(Bild: Keystone)

Wer in Krisensituation schönredet, hat bereits das Zwei am Rücken.

Neue Situation (Quelle Tagi) 19. Jan 10

Steht Postpräsident Claude Béglé vor dem Fall?

Die Anzeichnen verdichten sich in Bern, dass der Rücktritt von Postpräsident Claude Béglé nur noch eine Frage der Zeit ist.

1/6 Zwei Männer unter Druck Bundesrat Moritz Leuenberger verteidigte Post-Präsident Claude Béglé bisher trotz massiver Kritik durch alle Böden. Nun mehren sich die Anzeichen, dass der Postminister seine Meinung geändert hat. Bild: KEYSTONE/AP