Dienstag, 18. September 2012

Wer lügt?

Zu viele offenen Fragen im Fall Mörgeli

Ich zitiere Blick-online:

Immer neue Indiskretionen über sein Arbeitsverhältnis 
 Spielt die Uni Zürich ein falsches Spiel mit Mörgeli?

SVP-Nationalrat Christoph Mörgeli verliert 
diese Woche seinen Professorenjob an der Uni Zürich.
 Schreibt der «Sonntag». Die Uni dementiert. 
Wer lügt da?



Montag, 17. September 2012

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 Schmähvideo löst Flächenbrand aus
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Protest against a film deemed insulting to the Prophet Mohammed
  Foto: dpa, Str


  Angriff auf deutsche Botschaft im Sudan Schmäh-Video löst Flächenbrand aus

 Nach den Freitagsgebeten ist die Empörung über das via Youtube verbreitete islamfeindliches Video eskaliert. Auch die deutsche Botschaft im Sudan wurde wurde verwüstet. Außenminister Guido Westerwelle mahnt zu besonnenen Reaktionen. Die betroffenen Länder befänden sich in einem komplexen Wandel.  
Kommentar: Jetzt ist es an den besonnen Muslems, zu beweisen, dass sie in der Mehrheit sind. Wenn nicht - eskalieren die gegenseitigen Vorurteile.
Der Flächenbrand, der innert weniger Tage über den ganzen Erdball entfacht werden konnte - mit Demonstrationen, Angriffen auf diplomatische Botschaften und Gewalttaten - der veranschaulicht, wie gut das  Netz der Extremisten funktioniert. Es ist somit verständlich, dass viele Bürgerinnen und Bürger Vorbehalte haben, gegen die überhandnehmende Islamisierung. Unterschiedliche Werte, Ansichten und Traditionen prallen zu hart aufeinander. Der Bevölkerung macht das Netzwerk der militanten heiligen Krieger Angst. 

Sonntag, 16. September 2012

Bettina Wulff hat gegen das wichtigste PR Prinzip verstossen

Bettina Wulffs Buch sollte ein Werbespot werden. „Ich komm aus der PR-Ecke“, sagt die angeblich studierte Kommunikations-Expertin. doch hat sie die wichtigste PR Regel vergessen: Alles darfst du loben als PS Spezialistin, das Deo, das Duschgel, den Continental-Reifen,

 nur nicht dich selbst. 

Ich zitiere BILD:

Und dann auch noch wehleidig sein, weil der temporäre Bellevue-Job so knochenknüppeldickehart war.

Das mögen ganz viele Menschen gar nicht. Dieses erschöpfte Charity-Geseufze, der Mega-Stress zwischen Kita und Gala, und dann hat auch noch der Mann zu wenig Zeit und Esprit für ein romantisches Diner à deux.

Nach den vernichtenden Kritiken Bettina Wulff – Das Drama um ihr Buch

Auftritt bei Maischberger abgesagt, keine Lesereisen, Interview gestoppt

Ex First-Lady Bettina Wulffs Buch „Jenseits des Protokolls"  ein Flop
Cover-Girl Bettina Wulff auf allen Titelseiten von „Stern“ bis „Focus“, von „Bunte“ bis „Gala“
Foto: Montage BamS

Dieses Bild: Weit weg von ihm steht sie. Steinern. Wie eine stylische strenge Gouvernante vor unsichtbaren Gegnern. Er hält seine Abschiedsrede an Deutschland. 

Was ist alles verloren gegangen in dieser Schlacht: das Amt, der Glamour, die Liebe sogar?
Bettina Wulff, 38, die Girlie-Generation, beim Job FIRST LADY angekommen. Wie hat man sich gefreut für sie und das Land. Plötzlich gibt eine Tattoo-Blondine, die man sonst für Duschgel und Deo casten würde, dem Papst, dem Putin und Michelle Obama die Hand. 598 Tage später aber nicht mehr. Das macht jetzt Daniela Schadt. Die macht das auch gut, nur viel, viel leiser.
Bettina Wulff (38), die ehemalige First Lady

Bettina Wulff (38), die ehemalige First Lady
Foto: dapd
Vielleicht ist dieser Sex-Appeal gestorben an genau jenem Tag, als der gefallene Bundespräsident seinen Abschied geben musste. Wulff ohne Amt, das hat die charismatische Aura von kurzärmeligem Hemd und weißen Socken in Sandalen.

Viel charmanter klingt auch das nicht, was Bettina Wulff in ihrem Buch über den Ehemann durchschimmern lässt. „Ein Hoch auf die Liebe“ und wir gehen miteinander durch dick und dünn klingt anders.

Die Kritiken in den Medien sind vernichtend

DIESE SCHRECKLICHEN GERÜCHTE! 

Punktgenau den Knopf gedrückt für Klagen gegen Günther Jauch und Google. Werft die Druckmaschinen an, Leute, das Buch wird ein Renner. Menschen können ja so gemein sein . . . Die Rotlicht-Verleumdungen. Nur 15 Prozent kannten den Internet-Schmutz vor der Klage (siehe Umfrage Seite 10)  . . . Jetzt soll bitte ganz Deutschland ein bisschen weinen mit der Frau, die so angekübelt wurde. In ganz großer Auflage, wenn geht.


Die Emnid-Meinungsforscher befragten am vergangenen Donnerstag 500 repräsentativ ausgewählte Personen

Kommentar: Der PR Coup für dich selbst ist Bettina Wulff völlig misslungen. Weil sie ihren Mann schlecht geschrieben hat, schmolz der letzte Sympathiebonus. Die Ich - Autorin demontierte sich mit dieser Eigen PR zusätzlich. Im Internet folgten die vernichtendsten Echos. Das hochgejubelte Buch wird nun zum Flop. Bettina Wulffs Versuch, ihr Image zu retten, wird damit   zur gössten Selbstdemontage einer Firstlady. Es bleibt ihr nur noch etwas: Abtauchen!


Samstag, 15. September 2012

Storytelling als erfolgreiche Startmethode

Gestern an der Grossveranstaltung Wirtschaftsimpulse in Schaffhausen  nutzten die meisten Redner  - auch die erfolgreiche Moderatorin  Susanne Wille - die Methode des Storytellings (deutsch "Geschichten erzählen").





Zu den Referenten der Wirtschaftsimpulse Schaffhausen 12 zum Thema

ZEITBOMBE FINANZSYSTEM

Begrüssung:


Regierungsrat Ernst Landolt

Einführungsreferat:


Thomas Holenstein, Delegierter für Wirtschaftsförderung Kanton Schaffhausen

 


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Lafontaine
Oskar Lafontaine
Ehem. Bundesfinanzminister, Fraktionsvorsitzender DIE LINKE, Saarland



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Behr
Prof. Dr. Giorgio Behr
CEO und Gründer der BBC Gruppe, Honorarprofessor an der Universität St. Gallen



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Baenziger
Dr. Hugo Bänziger
Ehem. Chief Risk Officer und Vorstandsmitglied, Deutsche Bank

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Kunz
Prof. Dr. iur. Peter V. Kunz Rechtsanwalt, Ordinarius für Wirtschaftsrecht und Rechtsvergleichung, Universität Bern






Moderation:

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Wille
Susanne Wille
Moderatorin und Reporterin

Während ihres Geschichts- und Anglistikstudiums war Susanne Wille als Videojournalistin und Moderatorin für den regionalen Fernsehsender TeleM1/Tele Tell tätig. Nach Abschluss des Studiums wechselte sie 2000 zum Schweizer Fernsehen SF, wo sie zehn Jahre lang als Moderatorin und Reporterin für die Nachrichtensendung «10 vor 10» arbeitet. Sie realisierte Reportagenserien aus Russland, dem Iran und Indien. Seit diesem Jahr berichtet sie als Bundeshauskorrespondentin aus Bern. 2005 erhielt sie den Bedag-Medienpreis für die SF-Spezial Sendung «Alles unter Kontrolle?».

 
Kommentar:

Mich hat es gefreut, dass auch der Vorsteher des Volkswirtschaftdepartementes, Regierungsrat Ernst Landolt, vor seinem Grusswort  -  auf den Tod des ehemaligen Finanzminister Otto Stich einging und damit die Anwesenden mit dieser Geschichte sofort zur Thematik führte. Denn Otto Stich setzte ich immer für einen gesunden Haushalt ein. Die Storytellingmethode weckt immer die volle Aufmerksamkeit. Die meisten Referenten haben erkannt, dass sie beim Publikum die Ohren öffnen müssen. Das gelingt sehr gut mit einer persönlichen kurzen Geschichte.  Die Erfolgsmethode Storytelling hat sich bewährt und findet allmählich Akzeptanz bei allen Referaten.




Freitag, 14. September 2012

Zu viel Ungemach für die SVP

Seit dem Rückgang bei den letzten Wahlen zeichnet sich bei der SVP immer mehr ein Formtief  ab.
Gewiss mischen die Gegner der "Blocherpartei" bei der Verbreitung von Hiobsbotschaften mit.
Die angebliche Auseinandersetzung Mörgeli - Bortoluzzi wurde in den Medien breit geschlagen. Schadenfreude ist bekanntlich die reinste Freude.

Zu den Hiobsbotschaften:

- Bruno Zuppiger nahm den Hut als Nationalrat

Natatlie Ricklin leidet unter Burnout und scheidet diese Session aus

Christoph Mörgelis Tätigkeit als Medienhistoriker wird in Frage gestellt und kritisiert (im Tagi gross aufgemacht)

Toni Bortoluzzi - angeblich von der SVP in der Gesundheitspolitik im Regen stehen gelassen - will nur noch Passivmitglied bei der SVP sein.

SVP Nationalrätin Yvette Estermann wird der "Dr.med" Titel abgesprochen.

Politologe Hermann: Es ist als ob sich ein Fluch über die Partei gelegt hat und die Medien fragen bereits: Wer ist das Nächste?

Donnerstag, 13. September 2012

Qui s'excuse s'accuse



Wer sich zu vehement entschuldigt, klagt sich in der Regel an.
Es lohnt sich gut zu bedenken, wie man sich gegen Kritik zur Wehr setzt.
Ich kenne viele Fälle, da zahlte es sich aus, wenn eine Drittperson  den Angriff auf den Betroffenen kontert und nicht die angeschossene Person selbst.


Vor den Schaffhauser Stadtratswahlen wehrte sich ein Kandidat mit einem unbedachten Schnellschuss
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Bei den Stadtratswahlen in Schaffhausen riet die Lokalpresse den amtierenden Stadtrat  XY nicht mehr zu wählen.
Der betroffene Politiker verteidigte sich hierauf  mit einem roten Flugblatt persönlich, das er in alle Haushaltungen verteilen liess und kritisierte das Verhalten die Presse und verteidigte seine Leistungen.
Der Unmut über die Aufforderung zur Abwahl war deutlich zu spüren.
Diese Selbstverteidigung war ein Kapitalfehler. Mit dem Flugblatt machte er unnötigerweise alle Bürger auf den Angriff gegen ihn aufmerksam. Auch jene, welche die Abwahlempfehlung gar nicht gelesen hatten. Der nicht informierte Leser musste  sich sagen: Wo Rauch ist, ist wahrscheinlich auch Feuer. Man musste davon ausgehen, dass das rote Flugblatt zahlreiche Stimmberechtigte bewogen hatten, die Person XY zu streichen.
Alle Profis waren sich einige, dass dieser Schnellschuss hinten heraus gehen  und den Schützen treffen könnte. Die unbedachte Selbstverteidigung rächte sich denn auch am Wahltag. XY wurde weg gewählt, wenngleich auch nur knapp. Umso wichtiger wäre es gewesen, keine Hasen auf zu schrecken.
Ich behaupte: Hätte sich der Politiker extern beraten lassen, wäre er ziemlich sicher heute noch im Amt. Geschickter wäre es auch gewesen, wenn ein Parteikollege die Richtigstellung publiziert hätte und nicht er als Angeschossener.



Ein bekannter Schriftsteller kritisiert die Kritiker
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Adolf Muschg.
Adolf Muschg. (Keystone)

Ein zweiter Beispiel unangemessener Replik veranschaulichte uns Adolf Muschg.
Die Kritik auf sein neues Buch traf ihn dermassen, dass er den Kritiker in der Sonntagspresse öffentlich hart kritisierte. Wiederum ein Kapitalfehler. Die vorschnelle Selbstverteidigung kam in der Oeffentlichkeit gar nicht gut an. Muschg erkannte immerhin im Nachhinein, dass er einen Fehler gemacht hatte. Das Geschirr waraber bereits zerschlagen. Imagemässig nahm  der Selbstverteidiger selbstverschuldet langfristig Schaden.


Fazit: Wer kritisiert wird, müsste zuerst denken und überlegen, welche Strategie richtig ist. Es lohnt sich meist Fremdmeinungen einzuholen. Nur wer überlegt, handelt überlegen

Weshalb keine starre Frauenquote? Die Argumente der Gegner:



  • Eine Frauenquote diskriminiert Männer.
  • Eine gesetzliche Quote greift in die unternehmerische Freiheit ein.
  • Durch die Quote wird Geschlecht zum Kriterium für die Besetzung einer Spitzenposition. Dabei sollte die Leistung und die Qualifizierung entscheidend sein.
  • Frauen werden als Quotenfrau in Unternehmen stigmatisiert.
  • In einigen Branchen und Unternehmen gibt es nicht ausreichend qualifizierte Frauen, um eine Quote einzuführen und einzuhalten.
  • Mädchen und junge Frauen wählen immer noch traditionelle Frauenberufe, aus denen heraus eine Karriere in eine Führungsposition unwahrscheinlich ist.
  • Viele Frauen wollen gar keine Karriere machen, sondern entscheiden sich bewusst für Familie.
  • Kommentar: Wenn es um die Quote auf TOP Ebene geht, hat sich tatsächlich gezeigt, dass Frauen nicht über das Geschlecht definiert werden möchten. Es geht hier um Führungspersönlichkeiten, die bereit sind, sich 100 prozentig einzusetzen. Es gibt jedoch immer mehr Frauen, die wollen gar nicht ständig verfügbar sein. Sie wählen bewusst ein Teilpensum. Dies ist aber auf oberster Führungsebene kaum umsetzbar. Soll jemand, der gar nicht Karriere machen will, dazu gezwungen werden? Ich kenne ein Akademikerin, die sich weigerte, einen Vortrag zu halten, nur weil sie als Frau bevorzugt wurde. "Ich will keine Quotenfrau sein!" liess sie mir verlauten.