Donnerstag, 3. Januar 2008

"Ein Weg braucht kein Wohin, es genügt ein Woher"

Ernst Barlach (1870-1938), deutscher expressionistischer Bildhauer, Grafiker und Dichter

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Dieses irritierende Zitat wurde mir zum neuen Jahr zugestellt.

Es widerspricht der These, dass wir vor allem das Ziel kennen sollten.

Es widerspricht auch dem wegorientierten Spruch :

"Der Weg ist das Ziel"

Die ungewöhnliche Aussage von Barlach gibt uns zwangsläufig zu DENKEN:

Was hat nun im neunen Jahr Priorität?

Das Woher? (Das Kennen der Ausgangslage?)

Der Ablauf dieses Jahres (Der Weg? Welchen Pfad beschreite ich)?

Oder das Ziel des Jahres 08? (Wohin soll es gehen?)

Was sagen Sie zu diesen Varianten?

Vielleicht finden Sie: Es ist doch sehr wichtig zu wissen, wo ich den Weg beginne (Im muss den Ausgangspunkt ernst nehmen):

Es geht um die derzeitige Situation am Anfang des Jahres, um meinen IST - Stand. Je nach dem Woher ergibt sich dann das Ziel und der Weg.

Möglicherweise entgegnen Sie:

Das Ziel ist das Wichtigste. Wenn ich nicht zuerst das Ziel festlege, irre ich zwangsläufig planlos umher.

Oder:

Ich kümmere mich weder um die Zukunft noch um das Woher. Ich geniesse in erster Linie die Gegenwart.

Das heisst:

Ich beschäftige mich vor allem mit dem Weg .

In der Philosophie geht es um folgende zentrale Fragen:

Woher kommen wir?

Wohin gehen wir?

Wenn wir diesen Ansatz nehmen, so folgt erst nachher die Frage nach dem Weg.

Wer intensiv in der Gegenwart lebt, darf ab und zu zurückschauen und einen Blick in die Zukunft werfen.

Die Frage ist somit berechtigt:

Könnte es nicht auch mein Ziel sein, jeden Tag die Gegenwart zu geniessen.

Sollten wir bei diesen Fragen nicht unterscheiden zwischen Lebensplanung und der Berufsplanung?

Gibt es nicht auch erhebliche Unterschiede zwischen dieser Planung bei Jungen oder bei Älteren?

Ich finde : Das Zitat von Ernst Barlach greift aufgrund dieser Ueberlegungen zu kurz. Doch hat es uns immerhin zum Nachdenken angeregt.

Wir sollten eigentlich nicht nur an der Schwelle eines neuen Jahres solche Gedanken reflektieren. Nachdenken lohnt sich immer, genau so, wie das Vor-denken (Antizipieren).

Mittwoch, 2. Januar 2008

Zu Couchepins Neujahrsansprache

Oder:

Sind Neujahrsansprachen zeitlos?

Ob ein Bundespräsident seine Rede schreiben lässt oder ob er sich selbst verfasst, ist nicht relevant. Wichtig ist, dass er sich voll und ganz mit der Botschaft identifiziert. In der Regel werden diese Reden so verfasst, dass sie zeitlos sind. Eine Neujahrsansprache muss aber immer adressatengerecht formuliert werden. Denn sie wird in allen Medien besprochen und im Radio und Fernsehen übertragen (Multiplikationseffekt). Der Auftritt ist somit für jeden Bundespräsidenten eine grosse Chance, bei der Bevölkerung Vertrauen zu wecken. Er kann gleichzeitig die Oeffentlichkeit für aktuelle Probleme sensibilisieren. Dieses Jahr war Pascale Couchepin zu hören.

Ich mache mit Ihnen einen kurzen Test:

Nehmen Sie sich nun zwei Minuten Zeit und lesen Sie folgende Passagen aus seiner Neujahrsrede mit voller Aufmerksamkeit durch. Ich stelle Ihnen nachher eine Frage:

Neujahrsansprache von Bundespräsident Pascal Couchepin

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger

Sehr verehrte Damen und Herren

Im Namen meiner Kolleginnen und Kollegen im Bundesrat und in meinem eigenen Namen wünsche ich Ihnen zuallererst ganz einfach ein gutes Jahr!

Warum wünschen wir uns eigentlich Gutes zum neuen Jahr? Sicher nicht weil wir glauben, Wünsche könnten die Wirklichkeit ändern und auf magische Weise Nöte und Zweifel beseitigen und eitel Freude und Wohlbefinden auslösen.

Nein, mit unseren Wünschen drücken wir Freundschaft und Sympathie aus. Wir wollen unseren Freunden und Lieben sagen, dass wir ihr Leid oder ihren Kummer mittragen wollen und dass Erfolg und Glück der einen keineswegs die Chancen der anderen mindern – ganz im Gegenteil. Kurz, mit unseren Wünschen sagen wir: "Ich mag dich gut, und ich möchte, dass es dir gut geht."

Mein erster konkreter Wunsch ist deshalb, dass heute viele Wünsche ausgetauscht werden, dass niemand sich einsam fühlt und alle sich fragen, wie sie mitten in der kalten Jahreszeit etwas mehr Wärme verbreiten können.

Unser Land muss wieder Vertrauen finden, Vertrauen in sich selbst, und es muss seinen Institutionen und all denen vertrauen können, die in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft Verantwortung tragen. Ich mache diesen Aufruf nicht aus dem naiven Glauben heraus, es sei alles einfach und löse sich auf wundersame Weise von selbst ...

Mein zweiter Wunsch ist, dass wir uns zum Handeln und für die Zukunft entscheiden. Wer in den letzten Jahren das öffentliche Leben in Europa und besonders in der Schweiz verfolgt hat, stellt eines fest: Es ist viel leichter zu kritisieren als zu tragfähigen Lösungen für die Probleme unserer Zeit beizutragen. Auch in der Schweiz ist diese Tendenz offensichtlich. Die direkte Demokratie gibt aber jeder Bürgerin und jedem Bürger das Recht, konkret zu entscheiden. In unserem Land ist es gar nicht möglich, sich nicht für die Politik zu interessieren!

...

In unserem Land werden berechtigte Eigeninteressen im Allgemeinen mit einer gewissen Zurückhaltung geäussert. Dadurch erhält jede und jeder Raum, die persönlichen Zukunftsprojekte zu verwirklichen und kann teilzuhaben am gemeinsamen Wohlstand.

Heute aber ist das Gleichgewicht in wichtigen Bereichen gestört. Mit dem enormen Tempo, in dem sich Wissenschaft, Technik, Wirtschaft und Wertvorstellungen verändert haben, ist vieles, dessen wir uns sicher glaubten, ins Wanken geraten.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, ich bekräftige Ihnen persönlich und im Namen des Bundesrates und der Behörden unseres Landes: Wir glauben an die Schweiz, wir haben Vertrauen in ihre Institutionen und in ihre Fähigkeit, sich den neuen Herausforderungen zu stellen. Aber ohne Sie, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, wird nichts gelingen. Wir brauchen Ihre Entscheide, und wir brauchen Ihr Engagement in der Familie, im Beruf und in der Politik.

Zum Schluss wünsche ich nur, dass dieses Engagement für jede und jeden eine Quelle der persönlichen Zufriedenheit wird und wir uns am Ende des Jahres sagen können: "Wir haben nicht alle Probleme unseres Landes gelöst, aber wir haben Fortschritte gemacht in einem demokratischen Geist, im gegenseitigen Respekt, in der Offenheit für die Bedürfnisse der anderen und im Wohlwollen füreinander."

Soweit einige Passagen aus der Neujahrsrede.

Was haben Sie festgestellt?

Ich weiss nicht, wie lange Sie gelesen haben, bis Ihnen bewusst wurde, dass es bei diesem Text nicht um die aktuelle Rede geht, sondern um die Neujahrsansprache Couchepins, als er im Jahre 03 das erste Mal als Bundespräsident zum Schweizervolk sprach.

Wenn Sie nicht gemerkt haben, dass es Couchepins Rede im Jahr 03 war, so ist dies gut verständlich und normal. Da die meisten Aussagen zeitlos sind, könnte eine derartige Rede jedes Jahr gehalten werden (Die meisten Politikerreden basieren bewusst auf jenen Plausibilitätsgedanken, die immer zutreffen).

Neujahrsansprachen sind somit meist zeitlos.

Mir wurde dieses Phänomen im Jahre 86 erstmals so richtig bewusst, als im deutschen Fernsehen Kohls Neujahrsansprache des Vorjahres (versehentlich?) ausgestrahlt wurde. Die wenigsten der Zuhörer hatten es damals auf Anhieb gemerkt. Kohl protestierte zwar nachträglich. Er glaubte an eine übles Spiel, das bewusst inszeniert worden sei, um ihm zu schaden.

Falls Sie dieses Jahr am 1.1.08 Couchepins aktuelle Neujahrsansprache mitangehört haben, so ist Ihnen gewiss aufgefallen, dass der Bundespräsident dieses Jahr konkret wurde und sogar eine aktuelle Analogie eingebaut hatte, die hernach in den meisten Medien zitiert wurde. Das Bild der "Kappeler Milchsuppe".

Dieser Vergleich wurde deshalb beachtet, weil es etwas mit der Abwahl Blocher zu tun hat.

Ich zitiere Couchepin:

"Die Schweiz war schon immer ein Land in Bewegung, im Wandel. Die Veränderungen, welche die letzte Legislatur und insbesondere deren Endphase gebracht haben, sind - geschichtlich betrachtet - keine ausserordentliche Erscheinung," sagte der Bundespräsident mit Hinblick auf die Nichtwiederwahl Christoph Blochers.

Couchepin erinnerte damit an die halb historische und halb legendäre Kappeler Milchsuppe von 1529. Während der Religionskriege hätten sich die Soldaten der beiden verfeindeten Heere rund um einen grossen Suppenkessel verbrüdert und ihre Befehlshaber gezwungen, im gemeinsamen Interesse aller Frieden zu schliessen.

Kommentar: Couchepin hat mit diesem Bild der Versöhnung ein aktuelles Thema angesprochen, das seiner Neujahrsansprache zu mehr Beachtung verhalf als das übliche Plausibilitätsgerede, das kaum haften bleibt. Ob wir die Haltung Couchepins teilen oder nicht. Das Bild der "Kappeler Milchsuppe" bleibt im Langzeitgedächtnis verankert. Nur Worte die Bilder auslösen, bewirken etwas und bleiben haften.

Eine Bemerkung zum Bild der "Versöhnung" nach der Blocherabwahl:

Für mich ist dieser Appell aus dem Munde des Bundespräsidenten unglaubwürdig. Wenn nun Couchepin nach der unwürdigen Abwahl die geschlagenen Gegner wohlwollend an den Suppentopf bittet, sich selbst jedoch gegenüber Blocher recht unfair verhalten hatte, so ist dies fragwürdig. Denken wir an Couchepins persönlichen Angriffe gegen den Rivalen Blocher (Blocher schade der Demokratie - Blocher verglich er sogar eindeutig mit Duce). Für Couchepin existiert das Wort Versöhnung erst heute - nach der Abwahl. Während der Amtszeit Blochers gab es für ihn keinen Milchsuppentopf.

So oder so. Couchepin hat immerhin rhetorisch etwas gelernt - bei seiner jüngsten Neujahrsansprache: Er hat eine Kernbotschaft mit einem Bild gekoppelt. Damit hat er rhetorisch gepunktet! Einige zeitlose Plausibiltätsformulierungen hat er nur noch im zweiten Teil der Rede untergebracht.

Hier ein paar Beispiele:

"Das Nebeneinander von Fortbestand und Veränderung ist etwas Selbstverständliches!"

"Es gibt historische Momente, in denen Fortbestand und Veränderung unmittelbar erfahrbar und erlebbar sind." Dies beweise, dass die Schweiz, ihre Institutionen und ihre politische Kultur lebendig seien.

Ferner:

«Wir müssen darauf achten, dass wir den nachfolgenden Generationen ein solides Staatswesen übergeben, finanziell gesund und fähig, langfristig das zu halten, was es im sozialen Bereich und im Bereich der Bildung versprochen hat»

FAZIT:

Wer nachhaltig reden will, muss konkret werden und eine Kernaussage mit einem Bild koppeln!

Montag, 31. Dezember 2007

Möge Sie im Jahr 2008 wiederum
das Feuer der Begeisterung

begleiten!

Ihr Marcus Knill

Auch NR Peter Spuhler teilt unsere Meinung

Unternehmer Spuhler sagte im Interview vom 20. Dez in der Sonntagszeitung zur Abwahl Blochers:

Es ist nötig, dass wir die Nachtwiederwahl von Christoph Blocher genau analysieren. Was den Anstand betrifft, habe ich im Kanton Thurgau gelernt, dass man mit moderaten Tönen sehr erfolgreich sein kann. Ich vergleiche die Politik gerne mit dem Eishockey - der Sportart, die ich selber lange betrieben habe: Man soll fair und hart spielen, aber wenn der Gegner den Ellbogen und den Stock rauf nimmt, dann muss man auch dagegen halten können.

Zu den SVP Fehlern sagte Spuhler dasselbe, was wir in unserer Analyse geschrieben hatten:

Die Nichtwiederwahl hätte vermieden werden können. Die Fraktion war auf diesen Fall nicht vorbereitet. Vor vier Jahren wurde Christoph Blocher sehr knapp gewählt. Wir hatten im Hintergrund unglaubliche Arbeit geleistet, um die Stimmen zusammen zu bekommen. Am 21. Oktober haben wir bei den eidgenössischen Wahlen einen grossen Sieg davon getragen und uns darnach in falscher Sicherheit gewiegt.

Dann Spuhler:

Die Fernsehreportage mit Christoph Blochers Bruder und der Kommissionsausschluss der beiden Bündner Nationalratsmitglieder waren dem Wahlergebnis von Blocher nicht sehr förderlich. Zwar haben die zwei in fast 70 Prozent der Fälle mit den Linken gestimmt. Aber der Zeitpunkt und die Art und Weise des Ausschlusses waren sicher nicht richtig.

Kommentar: Peter Spuhler hat die ganze Problematik auf den Punkt gebracht. Die SVP und Bundesrat Blocher hat zwar viel erreicht und erfolgreich politisiert. Dass jedoch der TON letztlich entscheidend ist, das WIE, d.h. die ART UND WEISE, wie man mit Menschen umgeht, scheint Blocher nicht zu wissen. Es geht bei Kommunikaionsprozessen stets um das Harvard-Prinzip: In der Sache hart bleiben, aber im Umgang mit dem Menschen weich! Peter Spuhler betont ferner im Interview - aus unserer Sicht ebenfalls zu Recht - , dass die Regierung kein Wohlfühlgremium sei und es in der Exekutive auch mal eine dicke Haut brauche. Er sagte: "Die Harmoniebedürftigkeit in Bern befremdet mich manchmal sehr." Uebrigens: Ich ging im persönlichen BLOG noch weiter als Spuhler und vertrat nach der Nichtwiederwahl die Meinung, dass die Fernsehreportage und der Ausschluss der Bündner hinsichtlich Wahlresultat, das Zünglein an der Waage wesentlich beeinflusst hatten.

Es gab sogar einen bürgerlichen Parlamentarier, der nach der Reportage sagte:

"Das was Gerhard Blocher gesagt hat, denkt auch sein Bruder. Christoph darf nicht mehr gewählt werden!"

Sonntag, 30. Dezember 2007

Christoph Blocher zieht Bilanz

Vier Jahre im Bundesrat - Christoph Blocher blickt zurück und zieht eine positive Bilanz. Nach vier Jahren im Bundesrat spart der abgewählte Justiz- und Polizeiminister Christoph Blocher nicht an Eigenlob. Als grössten Fortschritt wertet er seine Tabubrüche.

Im neuen Jahr könne er offen über die realen Probleme diskutieren.

1. Ausgabenwachstum konnte gebremst werden

Insgesamt habe der Bundesrat in den Jahren 2004 bis 2007 eine "realistischere Politik im Interesse des Landes" betrieben, heisst es in Blochers Bilanz, die er vor den Medien in Bern ablegte. Das Ausgabenwachstum sei zumindest reduziert, und die Aktivitäten des Staates seien eingeschränkt worden.

2. Missbräuche im Asylwesen und bei der Sozialhilfe würden nicht mehr verschwiegen

Der grösste Fortschritt sei allerdings darin zu sehen, dass nun offen diskutiert werde und die Tabus gegenüber Missbräuchen im Asylwesen, in der Sozialhilfe oder in der Invalidenversicherung abgebaut worden seien. Auch die Themen Jugend- und Ausländerkriminalität würden nicht mehr verschwiegen.

3. Unabhängigkeit und Selbstbestimmung haben wieder einen hohen Stellenwert erhalten

So sei die Konfliktfähigkeit in der vergangenen Legislatur entscheidend verbessert worden, stellt Blocher fest. In Gesellschaft und Politik finde eine Wiederbelebung der schweizerischen Grundwerte Unabhängigkeit und Selbstbestimmung statt.

4. Ausgabenwachstum wurde gestoppt

Dank seinem ständigen Druck sei es gelungen, das Ausgabenwachstum zu hemmen und den Staat etwas einzuschränken, heisst es in Blochers Bilanz. Zusätzliche Steuergelder für die Swiss oder die "unverantwortliche" Expansion der Swisscom seien verhindert worden.

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Blochers neue Rolle ist noch nicht definiert

Welche Rolle er künftig in der SVP spielen will, werde er erst im Januar überlegen, sagte Blocher weiter. Auf jeden Fall werde er in der Opposition sein, "weil wir keine Bundesräte mehr haben", sagte Blocher. Er habe zur Bilanz-Medienkonferenz nicht wegen seiner Wegwahl eingeladen. Eigentlich hätte er seine Zielsetzungen für die nächsten vier Jahre bekanntgeben wollen.

Es sei erstaunlich, was er in vier Jahren zu Stande gebracht habe, sagte Blocher. Wenn er weiter im Amt wäre, würde er dafür sorgen, dass die Kosten der staatlichen Aufgaben weiter gesenkt werden.

Nach seiner Medienkonferenz übergab Blocher die Schlüssel seines Büros seiner Nachfolgerin, der "fraktionslosen" SVP-Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf aus Graubünden.

Blocher hat sich noch nicht genau festgelegt, welche Rolle er in der politischen Landschaft nach Aera Bundesrat einnehmen will. Etwas steht fest. Er will als künftiger Oppositonspolitiker die geplanten Steuererhöhungen massiv bekämpfen.

Was mir auffiel: Blocher gibt sich heute erstaunlich staatsmännisch, als ein Politiker, dem vor allem das Wohl des Landes am Herzen liegt. Er scheint auch künftig nicht Opposition - um der Opposition willen - betreiben zu wollen. In allen Interviews betont er, dass dei SVP nur dann Opposition betreiben wolle, wenn Ausgaben und Steuern wieder erhöht würden oder wenn die Selbstbestimmung des Landes gefährdet sei. Selbstkritische Gedanken hörte ich selten. Die Abwahl schreibt Blocher in all seinen Aussagen nur der Direktheit seines Verhaltens zu. Er sei für die Linken zu stark gewesen. Er habe nie ein Blatt vor den Mund genommen und habe stets Klartext gesprochen. Die Sache (DER AUFTRAG) sei im stets wichtiger gewesen als die Diplomatie. Dass er am "auftragsorientierten Führungsstil" gescheitert ist, weil er leider das "menschenorientierte Verhalten" ausgeklammert liess, scheint der Vollblutpolitiker heute immer noch nicht einzusehen.

Nachtrag 31.12.07

Auch Gerhard Blocher ist uneinsichtig

Laut 20 Minuten hat sich Gerhard Blocher zu den Auswirkungen seiner absurden Aeusserungen am Fernsehen uneinsichtig gezeigt:

Auf die Frage, ob Gerhard Blocher wegen der abschätzigen Bemerkungen über SP-Präsident Hans-Jürg Fehr in einer SF-Sendung Mitschuld an der Abwahl trage, antwortet er:

«Christoph bietet genügend eigene Angriffsflächen. Da braucht er nicht auch noch mich.»

Kommentar: Gerhard Blocher sollte 1+1 zusammenzählen können.

Wenn die Wahl des Bruders schon auf Messers Schneide stand, zählten vor der Wahl alle Angriffsflächen - auch die rufschädigenden Aeusserungen des Bruders, der immer als Spiegelbild des Bundesrates hingestellt worden war. Das Verhalten von Gerhard Blocher war mehr als dumm. Seine Aeusserungen wurden zum Werbespot gegen die Wahl des Bruders.

Wie heisst es so schön: Dummheit ist nicht lernbar- sie ist gegeben!

Samstag, 29. Dezember 2007

WIE OSPEL EIN GROUNDING VERHINDERT

Ospels Ausweichtechnik - Oder: Wieso gelingt es ihm immer wieder, sich aus der Schusslinie zu bringen?

Aus blick-online vom 11.Dez.07

Ich zitiere absichtlich das gesamte Interview:

BLICK (B): Herr Ospel, wie soll man einer Bank noch vertrauen, die mit ihren Zahlen dermassen daneben liegt?

MARCEL OSPEL (O): «Ich verstehe die Verwirrung. Niemand hat damit gerechnet, dass UBS rund 16 Milliarden abschreiben muss und möglicherweise in diesem Jahr keinen Gewinn erzielen wird. Aber es gibt keinerlei Grund, besorgt zu sein. Man kann weiterhin volles Vertrauen in unsere Bank haben. Wir bleiben eine der sichersten Banken der Welt.»

B: Anfang Oktober sagten Sie: «Wir haben unsere Engagements konservativ bewertet und fühlen uns mit ihnen komfortabel.» Jetzt sagen Sie: «Noch schlimmere Auswirkungen sind für mich nur sehr schwer vorstellbar.» Warum soll man Ihnen diesmal glauben?

O: «Das Problem war, dass im amerikanischen Immobilienmarkt im Oktober und vor allem im November erneut eine negative Dynamik eingesetzt hat. Mit unserer jüngsten Wertberichtigung nehmen wir ein extremes Stress-Szenario voraus. Dabei ist für mich aus heutiger Sicht aber schwer vorstellbar, dass dieses Szenario so eintreffen wird.»

B: Es könnte am Ende weniger schlimm sein, als man jetzt angenommen hat?

O: «Das halte ich durchaus für möglich.»

B: Von aussen hat man oft den Eindruck, dass eine Firma nicht alles kommuniziert, was sie weiss. Aber derzeit macht die UBS den Eindruck, dass sie’s selber nicht weiss.

O: «Ich kann das verstehen. Und ich kann gleichzeitig versichern, dass wir genau wissen, welche Bestände wir in unseren Büchern haben.»

B: Banken sind dazu da, das Funktionieren einer Volkswirtschaft zu ermöglichen. Im Moment machen sie das Gegenteil: Sie gefährden die Konjunktur.

O: «Das ist die alte Frage nach dem Huhn und dem Ei.»

B: Zumindest war am Konjunktur-Himmel kaum eine Wolke zu erkennen – bis die Bankenkrise ausbrach.

O: «Das ist keine Bankenkrise, sondern eine Kreditkrise.»

B: Also eine Kreditkrise. Und die greift inzwischen auf andere Bereiche über.

O: «Nein, es war umgekehrt. Die Konjunktur in den USA hat sich abgeschwächt, die Immobilienpreise begannen zu sinken, und das brachte die Hypothekarschuldner in Bedrängnis.»

B: Aber in den US-Häusermarkt ist zu viel Geld gepumpt worden. Nicht direkt durch die UBS, aber durch die Banken. Deshalb ist es eben doch eine durch Banken verursachte Krise. Aber das war doch eine Blase – und die wäre nur noch grösser geworden.

O: «Wir müssen vorsichtig sein mit diesen Begriffen. Es gibt eine Immobilienblase in Teilen des Marktes, aber längst nicht überall. Viele US-Immobilien sind von der Krise nicht betroffen.»

B: Nach dem neuen Abschreiber muss niemand den Hut nehmen. Warum?

O: «Wir haben bereits personelle Konsequenzen gezogen. Was jetzt bekannt wurde, hat den gleichen Ursprung.»

B: Diesmal fordert niemand Ihren Rücktritt – gutes oder schlechtes Zeichen?

O: «Wahrscheinlich ein gutes. Ich gehe nicht feige zur Hintertüre hinaus, wenn ich einen Beitrag zur Lösung leisten kann.»

B: Aber sobald das Problem als gelöst bezeichnet werden kann – ist dann auch Ihre Zeit abgelaufen?

O: «Das würde ich daraus nicht ableiten.»

B: Wann erfährt die Öffentlichkeit die Wahrheit über den Abgang von Peter Wuffli im letzten Juli?

O: «Alles was wir dazu sagen konnten, haben wir gesagt.»

B: Die Sache wird zum Mythos wie die Ermordung Kennedys. Denn alle wissen: Irgendwo in einem UBS-Schrank liegt ein Papier, auf dem die Wahrheit zu Wuffli steht.

O: "Alles was wir dazu sagen konnten, haben wir gesagt." B: Wuffli ist einer der Hauptverantwortlichen, weil er in der relevanten Zeit Konzernchef war. Warum schützen Sie ihn?

O: «Wie gesagt: Alles was wir ...»

B: Lassen wir das. Ihr Lohn wird 2007 nur aus der Basisvergütung von 2 Mio. bestehen. Definitiv kein Bonus?

O: «Noch hat der Kompensationsausschuss nicht entschieden. Aber ich erwarte keinen Bonus, und ich will auch keinen.»

B: Das klingt nach symbolischem Beitrag: Selbst wenn man Ihnen einen Bonus geben würde, würden Sie ihn zurückgeben?

O: «Ich habe gesagt: Ich will keinen Bonus.»

B: Also würden Sie ablehnen.

O: «Das sind Ihre Worte. Meine sind: Ich will keinen Bonus.»

B: Die UBS hat über 80000 Angestellte. Wie viele davon müssen einen tieferen Bonus in Kauf nehmen?

O: «Bonusberechtigt sind fast alle. Wir kennen keine Sippenhaftung. Das heisst, in jenen Abteilungen, die gut gearbeitet haben, wird auch ein Bonus bezahlt.»

B: Sie haben einen neuen Aktionär: die staatliche GIC aus Singapur. Wird die UBS teilverstaatlicht?

O: «Nein, das ist erspartes Geld des Staates Singapur. Singapur und die Schweiz vertreten gemeinsame Werte. Namentlich mit Blick auf ihre beiden Finanzplätze.»

B: Aber was ist, wenn sich ein Staatsfonds beteiligen will, den man nicht vorbehaltlos gut heissen kann? Sagen wir aus Saudi-Arabien.

O: «Unsere Aktien sind weder vinkuliert noch sonst wie gesperrt. Wer will, kann sie kaufen. Aber auch uns ist selbstverständlich wichtig, wer bei uns investiert ist.»

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Ende Zitat

ANALYSE:

In der ersten Antwort federt Ospel Druck ab, indem er das Harvard Prinzip nutzt: Ich verstehe Sie, aber...

Dann beschönigt er die UBS Situation und besänftigt: "Wir bleiben eine der sichersten Banken!" Die Frage nach seiner Glaubwürdigkeit ist berechtigt. Der Journalist zweifelt: Schon letztes Mal wurde die Oeffentlichkeit beschwichtigt. Die Aussage, dass schlimmere Auswirkungen auch nach der zweiten Krise nicht vorstellbar sind, wie soll man dies noch ein mal glauben? Ospel spricht vom amerikanischen Immobilienmarkt im Oktober von einer negativen Dynamik, den jüngsten Wertberichtigung und davon, dass man ein extremes Stress-Szenario vorweg genommen habe. Was dies konkret heisst, kann man sich schlecht vorstellen, doch hilft diese Vernebelungstaktik, sich aus dem Schussfeld herauszumanöverieren.

Ospels Antwort, es sei möglich, dass die Situation weniger schlimm werde, als es aussehe, ist eine Antwort, die alles offen lässt. Angenommen, es kommt erneut zu einer Panne, könne er sich darauf berufen, dass er nur angenommen habe, dass....

In den meisten seiner Antworten lässt sich Ospel nicht festlegen. Er sagt beispielsweise nur, er wisse, was in den Büchern stehe. Doch, was drin steht, sagt er nicht.

Die Schuld der Banken (sie haben zu leichtfertig Hypotheken vergeben) tut Ospel mit dem trivialen Spruch ab: " Das ist die alte Frage nach dem Huhn und dem Ei". Damit sieht es so aus, als sei nicht die Bank, sondern die Wirtschaftlage am Flop schuld.

Der Journalist merkt, dass sich Ospel aus der Verantwortung stehlen will und greift nach:

" Aber in den US-Häusermarkt ist zu viel Geld gepumpt worden. Nicht direkt durch die UBS, aber durch die Banken. Deshalb ist es eben doch eine durch Banken verursachte Krise!"

Ospel signalisiert zuerst Verständnis, beharrt dann auf dem Huhn : Ei Vergleich, indem er kontert:

"Hätte sich die US-Wirtschaft nicht abgekühlt, wäre die Krise gar nicht ausgebrochen und die Häuserpreise wären weiter gestiegen.»

Der Journalist belibt hart und wiederholt, dass es die Banken waren, die den Markt aufgeblasen hatten. Falls es nämllich der Wirtschaft weiter gut gegangen wäre, hätten die Banken vermutlich die Blase noch mehr aufgeblasen!

Jetzt steht Ospel argumentatorisch an der Wand. Er rettet sich, indem er das Wort "Blase" in Frage stellt und vom Kernproblem ablenkt:

"Wir müssen vorsichtig sein mit solchen Begriffen".

Da Ospel merkt, dass er in einen Argumentationsnotstand kommen könnte, windet er sich mit einem Diffenzierungstrick und sagt: Nicht überall ist es so gewesen, z.B......

Auf die Frage nach allfälligen Konsequenzen - seinen Rücktritt - wiederholt Ospel die Standardantwort, die er bereits in verschiedenen Medien heruntergebetet hat: "Ich verlasse die UBS nicht feige über die Hintertüre." Ospel könnte sich auch offen durch die Vordertüre verabschieden, weil er schon mehrmals versagt hat und Milliarden SFr vernichtet wurden.

Auf die heikle und brisante Frage nach dem fragwürdigen Abgang Wufflis erhält der Journalsit immer wieder die plumpe Standardantwort: «Alles was wir dazu sagen konnten, haben wir gesagt.» Dieses ständige Wiederholen macht bewusst, dass hier etwas nicht ans Licht kommen darf oder etwas faul ist.

Das Ritual mit der sturen Wiederholung: «Alles was wir dazu sagen konnten, haben wir gesagt.» bringt das Gespäch nicht weiter . Der Journalist muss klein beigeben mit den Worten: "Lassen wir das."

Ueberall war zu lesen, dass Ospel für dieses Jahr keinen Bonus bekomme. Nun erfahren wir, dass Ospel unter Umständen doch einen verstecken Bonus kassiert.

Auch bei diesem Thema fällt auf, dass Ospel nie sagen will, ob er einen möglichen Bonus zurückgibt. Er wiederholt auch bei dieser Frage den gleichen Satz:

«Ich habe gesagt: Ich will keinen Bonus.»

Auf die Nachfrage: "Also Sie würden den Bonus ablehnen?" wiederholt Ospel nur seine Standardantwort:

«Das sind Ihre Worte. Ich sagte nur: Ich will keinen Bonus."

Wenn wir Ospel bei einer möglichen Gutschrift nachträglich vorwerfen würden, er habe doch einen Bonus erhalten, so könnte er sich herausreden: Er habe immer nur gesagt "Ich WILL keinen Bonus. Ich habe nie erklärt, ich NEHME ihn nicht".

Dies sind raffinierte Spitzfindigkeiten, die Ospel genau kennt, er ist ein Könner im Ausweichen. Bislang konnte er sich trotz zahlreicher Angriffe und Pannen stets aus der Schusslinie heraus manöverieren, wie beispielsweise vor Jahren beim Swissairgounding.

Wie oft noch?

Vermutlich muss Ospel den Sessel immer noch nicht räumen, weil die Bank (noch) keinen Nachfolger für ihn hat. Rhetorisch beherrscht er jedenfalls die Ausweichtechnik.

Freitag, 28. Dezember 2007

1,02 Liter pro 100 km - keine Utopie mehr?

im Spiegel online gelesen:

28. Dezember 2007

APTERA TYP 1

Roller von einem anderen Stern

Von Jürgen Pander

Es sollte werden wie kein anderes Auto auf dieser Welt - sicherer, komfortabler, sparsamer. Vor fünf Jahren begann Steve Fambro mit der Konstruktion seines Traummobils. Jetzt ist es fertig. Und sieht aus wie von einem anderen Stern.

Im Oktober 2008 soll die Produktion beginnen. Kurz darauf werden bei Aptera Motors Inc. im kalifornischen Carlsbad die ersten Modelle Aptera Typ-1 aus der Werkshalle rollen, und eine erste Ahnung davon geben, wie individuelle Mobillität in der Zukunft aussehen könnte - nämlich cool und schnittig. Drei Räder, zwei Sitze und alles verpackt in glatten Kunststoffüberzügen; die Kabine sieht aus wie ein schon länger gebrauchtes Stück Seife, die Türen öffnen sich schräg nach oben wie bei einem Lamborghini, der Motor sitzt im Heck des Vehikels und treibt das Hinterrad an.

APTERA TYP-1: DREI RÄDER UND GERINGER VERBRAUCH

Das futuristisch-funktionalistische Design stammt von der Designfirma Eleven. Der Aptera soll möglichst widerstandslos durch den Fahrtwind schneiden. Die komplette Konstruktion, die sich weitgehend an Prinzipien aus der Flugzeugfertigung anlehnt, wurde von Aptera geleistet. Bei Crashversuchen, die bislang allerdings nur virtuell in einem Großrechner stattfanden, verhielt sich das Vehikel ausgesprochen steif und sicher. Offiziell ist der Aptera übrigens ein Motorrad - entsprechend der kalifornischen Zulassungsgesetze. Das hat unter anderem den Vorteil, dass vorne kein Nummernschild die Aerodynamik stören wird. Und nein, Helme tragen muss man im Aptera nicht.

Verbrauch des Prototyps: 1,02 Liter je 100 Kilometer

Die geschlossene Karosserie des Fahrzeugs sieht nicht nur gut aus und ist durchdacht konstruiert - sie ist auch ein entscheidender Faktor beim Spritsparen. Ein erster Prototyp schaffte 230 Meilen je Gallone - umgerechnet ist das ein Verbrauch von 1,02 Liter je Kilometer. Dieses Modell war mit einem kleinen Dieselmotor unterwegs, den Aptera jedoch für die Serienproduktion nicht mehr verwendet. Begründung: Ein so kleiner Selbstzünder könne nicht mehr mit vertretbarem Aufwand an die kalifornischen Schadstoffnormen angepasst werden.

Stattdessen setzen die Macher in Carlsbad nun auf eine Doppellösung. Zum einen wird es den Aptera als reines Elektrofahrzeug geben, das mit einem 10-kWh-Batteriesatz ausgestattet sein wird und ab 26.900 Dollar kostet. Außerdem wird es das Auto auch als Hybridmodell geben, mit einem bislang nicht näher spezifizierten, wassergekühlten Benzinmotor sowie einem Starter-Generator, der auf kurzen Strecken auch alleine den Antrieb übernehmen kann; diese Variante wird Aptera für 29.900 Dollar anbieten. Reservierungen nimmt die Firma übrigens schon entgegen.

Alles an Bord für das gepflegte Vorwärtskommen

Navigationssystem, Musikanlage, Getränkehalter, ein kleiner Kofferraum und natürlich auch Scheibenwischer, die allerdings in Ruhestellung unter die Karosserie schlüpfen, um die Windschnittigkeit nicht zu beeinträchtigen, gehören zum Standardumfang. Die Airbags sind in die Sitzgurte integriert und dem Augenschein nach geht es für die beiden Insassen des Aptera - für Kleinkinder gibt es als dritten Platz einen Notsitz - ziemlich kommod zu.

Vorerst wird der Aptera ausschließlich ab Werk in Carlsbad und in Kalifornien verkauft, um in der Anfangszeit ohne große Investitionen einen vernünftigen Service sicherzustellen. Doch der Aptera soll kein lokales Verkehrs-Kuriosum bleiben. Firmengründer Fambro plant bereits den Export in andere US-Staaten und auch nach Europa.

Von der Kombination aus hippem Design und einer außergewöhnlich sparsamen Technik - bei durchaus ansprechenden Fahrleistungen (von 0 auf 100 in weniger als zehn Sekunden, Höchstgeschwindigkeit 130 km/h) -, versprechen sich die Macher Chancen auf einen globalen Erfolg. Ob das Vehikel tatsächlich kommerziell abhebt? Der Name Aptera jedenfalls kommt aus dem Griechischen und bedeutet soviel wie flügelloser Flug.

Ende Zitat

Kommentar: Nach meinem Dafürhalten wäre es möglich, Komfort und Umweltschutz unter einen Hut zu bringen. Diese Beispiel macht deutlich, dass es sich lohnt, Geld in die Forschung zu stecken. Nur wenn umweltschonenende Technik billiger ist, schafft sie den Durchbruch. Die Menschheit wäre gewiss fähig, Umweltprobleme zu lösen. Doch: Darüber Reden allein genügt nicht.