Liebe Leserinnen und Leser
Ich wünsche Ihnen besinnliche und erholsame Festtage. Vor allem Gesundheit und einen wachen Geist. Nehmen Sie folgende Worte mit ins neue Jahr:
"Mögen alle Sorgen nicht länger währen, als die zu Neujahr gefassten guten Vorsätze."
Dienstag, 25. Dezember 2007
Montag, 24. Dezember 2007
Informieren- aber wie?
Blick online publiziert ein Video, wie ein Rentner von Ausländern zusammengeschlagen wird.
Es stellt sich die Frage: Fördert dieser Bericht die Fremdenfeindlichkeit d.h. soll gesagt werden, dass es sich um Ausländer handelt oder sollen solche Taten transparent publiziert werden (Informationspflicht)?
Im Blick online wurde folgender Artikel veröffentlicht:
Nur weil er sie bat, in der U-Bahn nicht zu rauchen
Hier prügeln zwei Schläger einen Rentner (76) halb tot
Von M. APPELDORN, S. KIENER, U. REINHARDT, M. STRANGHÖHNER und B. WITTMANN
München – Sie hatten den Pensionär noch nie gesehen, kannten ihn nur aus der U-Bahn. Minuten später brachen sie dem 76-Jährigen mit wuchtigen Fußtritten den Schädel, ließen ihn halb tot liegen.
Deutschland ist geschockt über das Gewaltvideo aus der Münchner U-Bahn. Zwei junge Männer brachten einen Rentner fast um. Das lächerliche Motiv: Er hatte sie gebeten, in der U-Bahn nicht zu rauchen.
JETZT WURDEN DIE TÄTER GEFASST!
Sie sind erst 17 und 20, ein Grieche und sein türkischer Kumpel. Beide sind polizeibekannte Serientäter.
Es geschah abends in München: Grieche Spiridon L. (17) und Türke Serkan A. (20) waren auf Kneipentour in der Innenstadt, trafen einen jungen Deutschen (20). Zu dritt tranken sie Alkohol, nahmen Drogen.
Plötzlich nahm der 17-Jährige dem Deutschen das Handy weg, trat ihm gegen die Brust. Dann rief er mit dem gestohlenen Handy einen Bekannten an, sagte: „Jetzt wirst du gerade Zeuge, wie ich einen Deutschen umbringe!“ Das Opfer konnte fliehen, alarmierte die Polizei.
Die Täter nahmen kurz vor 22 Uhr die U-Bahn, Linie 4. Mit ihnen stieg Bruno N. (76) ein, ein pensionierter Schuldirektor. Er sah die dunkel gekleideten jungen Männer rauchen, bat sie, die Zigaretten auszumachen.
Die Polizei: „Daraufhin beschimpften ihn die beiden als ‚Scheiß-Deutschen‘ und bespuckten ihn.“ Der Pensionär stand auf, suchte sich einen anderen Platz. Keiner der 15 bis 20 Fahrgäste im Waggon kam ihm zu Hilfe.
An der Endhaltestelle stieg der Rentner aus. Das 9-Sekunden-Video der Überwachungskamera zeigt, wie ihm das Brutalo-Duo folgt: Die beiden Täter greifen feige von hinten an, schlagen ihn mit der Faust zu Boden. Mit schockierender Brutalität treten sie auf den Pensionär ein. Ein Täter tritt ihm mit Anlauf ins Gesicht, so stark, dass er sich selbst am Fuß verletzt und humpelt. Als sich der 76-Jährige nicht mehr rührt, stehlen die Angreifer seinen Rucksack und flüchten.
Das Opfer erleidet einen dreifachen Schädelbruch mit Einblutungen ins Gehirn. Ein Ermittler: „Es ist reiner Zufall, dass er das überlebt hat.“
Die Täter konnten über das gestohlene Handy geortet werden. Serkan A. wurde nachts bei seiner Freundin festgenommen, Spiridon L. am Morgen in der Wohnung der Eltern. Beide haben gestanden. Aber sie zeigen keinerlei Reue, keine Spur von Mitgefühl.
Der junge Grieche sagte in der Vernehmung cool: „Was labert der mich an, der muss doch gesehen haben, dass wir besoffen sind. Da sind doch alle aggressiv. Ist doch klar, dass man sich um den kümmert ...“
Beide Angreifer sind arbeitslos, haben dicke Polizeiakten: Spiridon A. kam vor sechs Jahren mit seinen Eltern aus Thessaloniki, hat schon 23 Einträge bei der Polizei. Sein Kumpel wurde in München geboren, beging schon 39 Delikte – Diebstahl, Körperverletzung, Drogenhandel. Der Chef der Mordkommission: „Das geht einmal quer durchs Strafgesetzbuch.“
Nach der Kriminalstatistik wird jede fünfte Straftat in Deutschland (22 Prozent) von Ausländern begangen – sie bilden aber nur 8,3 Prozent der Gesamtbevölkerung.
Bei der Festnahme fragte Schläger Spiridon A.: „Wann kann ich wieder nach Hause?“ Das wird wohl noch mehrere Jahre dauern. Denn: Für den feigen U-Bahn-Überfall droht den Münchner Schlägern jetzt die Höchststrafe. Wegen der beispiellosen Brutalität prüft Staatsanwalt Florian Weinzierl eine Anklage wegen versuchten Mordes.
Die Schwierigkeit beim Journalismus ist es, stets die Balance zu finden, zwischen Dramatisierung und Ausklammerung von Fakten. Bildinformationen und Filme beeinflussen die Meinungen stärker als sachliche Mitteilungen. Deshalb ist die Publizierung des Videos in diesem Fall eher fragwürdig. Sachverhalte dürfen anderseits nicht totgeschwiegen werden. Wenn die Bevölkerung merkt, dass einseitig informiert würde und beispielsweise eine Berufs- oder Volksgruppe bewusst geschont wird, so wäre dies langfristig kontraproduktiv. Ein gutes Journalist ist sich jedoch der Tragweite seiner Berichte stets bewusst.
Nachtrag 28. Dezember:
Auch Deutschland sollte künftig kriminelle Ausländer ausschaffen.
Ich zitiere BILD online:
BILD: Was sagt es über den Stand der Integration, wenn der Anteil jugendlicher Ausländer an Gewaltkriminalität laut Statistiken sichtbar höher ist als ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung?
Koch: Wir haben zu viele kriminelle junge Ausländer. Niemand darf sich hinter seinem „Migrations-Status“ verschanzen. Null Toleranz gegen Gewalt muss ganz früh beginnen und Bestandteil unserer Integrationspolitik sein. Bis vor Kurzem wurden in multi-kultureller Verblendung Verhaltensweisen toleriert, die inzwischen zu hochexplosiven Gruppen-Aggressionen führen können. Wir müssen Schluss machen mit bestimmten Lebenslügen. Die deutsche Position in der Integrationspolitik war lange leider nicht klar genug.
BILD: Was heißt deutsche Position?
Koch: Deutschland ist kein klassisches Einwanderungsland wie z. B. Kanada oder Australien. Bei uns treffen sich nicht viele Kulturen und bilden dann gemeinsam eine neue. In Deutschland gibt es seit vielen Jahrhunderten eine christlich-abendländische Kultur. Wer sich als Ausländer nicht an unsere Regeln hält, ist hier fehl am Platze. Er kann nicht erwarten, dass wir uns mit ihm irgendwo in der Mitte treffen. Die Grundregeln von Anstand und Umgang sind nicht verhandelbar.
BILD: Würden Sie dem Opfer von München raten, beim nächsten Mal wieder so zu handeln?
Koch: Wir alle müssen ihm sagen, dass er richtig gehandelt hat. Er hat nämlich hingeschaut, und wenn viele hinschauen, sind wir alle weniger bedroht. Der Staat wiederum muss klare Signale setzen. Verurteilte Täter zwischen 18 und 21 Jahren dürfen nicht vor allem mit Verständnispädagogik behandelt werden und regelmäßig offenen Vollzug bekommen. Sie machen sich hinterher noch über ihre Übernachtungen im „Staatshotel“ lustig. Gefängnis muss man spüren, wenn es eine Wirkung haben soll.
Notiert von
marcus knill
um
08:32
Türkische Hirtenlieder statt christliche Weihnachtssongs
In 20 Minuten gelesen: 23.12.07
Christliche Weihnachtslieder und Krippenspiele haben an Schweizer Schulen ausgedient – aus Rücksicht auf andersgläubige Schüler.
«Wir leben schliesslich in einer multikulturellen Gesellschaft.»
Nun regt sich Widerstand: «Da wird in den Schulen mit der Rücksicht übertrieben», so Hanspeter Amstutz, Vertreter Volksschulen im Bildungsrat des Kantons Zürich. Interreligiöse Weihnachten seien ein Widerspruch in sich. Und EVP-Nationalrat Ruedi Aeschbacher ergänzt: «Weihnachten ist Teil unserer Kultur. Auch Ausländer sollen diese Identät kennenlernen – sie leben ja schliesslich bei uns.» Soweit das Zitat
Bereits vor einem Jahr am Montag, 11. Dezember 2006 schrieb ich in meinem BLOG (schon damals wurde dieses Thema diskutiert) Ich wiederhole meinen Eintrag. Er ist wieder aktuell:
Werden Weihnachten an Schweizer Schulen verboten? --> Christbäume, Adventskränze und Lieder.
Sie gehören zur Weihnachtszeit wie Mandarinen und Nüsse zum Samichlaus. Diese festlichen Symbole sollen wegen Protesten muslimischer Eltern aus unseren Schulen verschwinden. In England verzichten dieses Jahr bereits tausende von Firmen auf Weihnachtsfeiern, um die Gefühle von Nicht-Christen nicht zu verletzen Die Symbole von Weihnachten sollten auch aus Schweizer Klassenzimmer verschwinden, fordert Beat W. Zemp, der Präsident des Schweizer Lehrerverbandes. «Adventskränze und Weihnachtsbäume haben im Klassenzimmer nichts zu suchen», erklärte er gegenüber «Blick». Damit reagiert er auf sich häufende Beschwerden muslimischer Eltern. Diese fordern, dass ihre Kinder vom Weihnachtsfest verschont werden sollen. So geschehen in den Kantonen Waadt und Neuenburg. Die Schulen haben daraufhin den Lehrern empfohlen, muslimische Schüler zu dispensieren, wenn Weihnachtslieder gesungen werden. Für Beat W. Zemp ist das so in Ordnung: «Wenn die Feierlichkeiten religiös geprägt sind, können Eltern verlangen, dass ihre Kinder dispensiert werden.» Er verweist dabei auf die in der Schweiz herrschende Religionsfreiheit.
Kommentar: Jedes Land hat seine eigene Kultur. Beat Zemp vertritt die Meinung, dass sich unser Land einseitig den Minderheiten anpassen müsse, angeblich um die Religionsfreiheit zu gewähren. Ich teile die Ansicht des Präsidenten des Schweiz. Lehrerverbandes nicht. Aus meiner Sicht ist es nicht zu viel verlangt, wenn wir die Rituale anderer Religionen dort gewähren lassen, wo die entsprechende Religion verwurzelt ist. Wir leben hier im Abendland - mit einer überlieferten christlichen Tradition. Wer uns nun zwingen möchte, auf unsere christlichen Rituale, Feste und Symbole in öffentlichen Schulen zu verzichten, hat im Grunde genommen nicht begriffen, was Toleranz heisst. In jedem Kulturkreis gibt es überlieferte Werte. Dies gilt bei allen Kulturen. Christen müssen sich als Minderheit in einem anderen Kulturkreis, der beispielsweise heidnische oder religiöse Rituale pflegen, ebenfalls anpassen und die "fremde" Kultur respektieren oder dulden, ohne selbst Buddist oder Moslem zu werden. Das Ansinnen von Beat W. Zemp ist eine unverständliche Anmassung. Der "Oberlehrer der Nation" verkennt, dass jede Kultur Verständnis aufbringen darf - für die Traditionen des jeweiligen Gastlandes. Es ist unvorstellbar, dass andere Länder auf ihre Feste und religiösen Rituale verzichten, nur deshalb, weil einige Christen in der Schule sitzen. So wie wir verlangen können, dass bei uns Gesichter nicht verhüllt werden dürfen - weil wir im Alltag das "Verhüllungsverbot" kennen - darf in Tunesien auch verlangt werden, dass dort auf unsere westliche "Enthüllung" an Stränden nicht toleriert wird. Von Nichtchristen darf auch erwartet werden , dass sie hier die christlichen Weihnachtsgepflogenheiten dulden. Niemand wird gezwungen, den christlichen Glauben zu teilen. Was mir bei dieser Geschichte besonders sauer aufstösst, ist der Umstand, dass nach der eigenartigen Empfehlung des Präsidenten des Schweizerischen Lehrerverbandes, die verantwortlichen Würdeträger der christlichen Kirchen nicht lautstark protestierten. Bei politischen Fragen (Energiepolitik, Ausländerfragen, Armee usw.) sind wir uns gewöhnt, dass sich diese Kirchenvertreten jeweils in Gottesdiensten, Medien und Schriften wortstark engagieren. Weshalb nun diese unverständliche Funkstille? Es geht jetzt um grundsätzliche Fragen, die eine christliche Kirche interessieren müsste. Eine Reaktion ist fällig. Es bleibt zu hoffen, dass Beat W. Zemp von den Medien falsch wiedergegeben wurde. Für mich ist kaum vorstellbar, dass seine Aussage im "20 Min" ernst gemeint war. Ich habe jedenfalls den Präsidenten des Schweizerischen Lehrerverbandes schon oft reden gehört. Er machte mir stets einen intelligenten Eindruck. Ich hatte bis anhin nie erlebt, dass er so unbedacht spricht.
Wir beanstandeten schon letztes Jahr die Kapitulation vor den Angriffen auf den Weihnachtsbrauch:
11.12.06:
Weihnachtsbäume nach Klage eines Rabbiners in Seattle abgebaut
Im Flughafen von Seattle sind alle neun Weihnachtsbäume wieder abgebaut worden, nachdem ein Rabbiner auch das Anbringen einer riesigen Menora zum jüdischen Lichterfest verlangt hatte.
oder 07.12.06:
Firmen verzichten auf Weihnachten
In Grossbritannien werden Weihnachtsfeiern und Christbäume immer mehr auf dem Altar der politischen Korrektheit geopfert.
FAZIT
Wir stellen fest: Steter Tropfen höhlt den Stein. Es besteht die Gefahr, dass uns die "politisch Korrekten" erneut zwingen wollen, auf unsere Traditionen zu verzichten. Wenn kein Gegensteuer gegeben wird, werden wir immer mehr fremdbestimmt. Es lohnt sich deshalb, sich nicht beirren zu lassen.
Wenn Pädagogen an Stelle eines christlichen Festes, interkulturelle Weihnachten feiern wollen und die Geburt Christi zu einem Multikulti- Fest aller Religionen verkommen lassen, müssten die Behörden Klartext reden und sich für Weihnachten als christliches Fest, als Teil unserer Kultur, engagieren. Das ist völlig unproblematisch, solange kein Schüler gezwungen wird, an der Feier mitzusingen und mitzuspielen. Wer STILLE NACHT verbieten will, verwechselt Toleranz mit Beliebigkeit. Die Weihnacht darf nicht zu einem beliebigen Fest mutieren.
Notiert von
marcus knill
um
04:00
Sonntag, 23. Dezember 2007
Nationalrat Ulrich Giezendanner teilt mit seiner Kritik an der SVP-Parteispitze weitgehend unsere Analyse nach der Abwahl Blochers
Obwohl der SVP Generalsekretär nach der Fraktionssitzung verkündet hatte, die SVP sei sich einig, nahm die NZZ am Sonntag (23. Dez.07) Stellung zu einem internen Papier von Ueli Giezendanner, der mit seiner Manöverkritik recht deutlich wurde. Unter dem beschönigenden Titel "Knigge" formulierte Giezendanner in 18 Punkten , was die Parteispitze vor der Wahl alles falsch gemacht hatte.
- Gefehlt habe vor allem eine "Schriftliche Sprachregelung". Es mangelte an den schriftlichen Varianten "Eventualplanung", aber auch ein "Papier, wie die Opposition aussehen könnte".
Der Hauptvorwurf:
DIE INTERNE KOMMUNIKATION WAR SCHLECHT GEWESEN!
Das Vorgehen in den Kantonen war unklar!
Die Partei habe sich nicht von den verhöhnenden Aeusserungen des Bruders von Christoph Blocher distanziert!
Gerhard Blocher habe im Dokumentarfilm kurz vor den Bundesratswahlen unter anderem über den SP Präsidenten Hans -Jürg Fehr gesagt:
"Das ist der allerletzte Mensch, den es gibt auf diesem Erdboden!"
Die unbedachten Aussagen hätten unzählige Fernsehzuschauer schockiert.
Die Parteispitze machte auch den Fehler, einzelne eigene Fraktionsmitglieder zu verhöhnen.
Obschon Giezendanner von einigen Fraktionsmitgliedern ausgelacht worden sei, hätten ihn anderseits einige wichtige Persönlichkeiten und SVP Schwergewichte wie Peter Spuhler bei seiner konstruktiven Kritik unterstützt.
Kommentar:
Notiert von
marcus knill
um
10:04
Samstag, 22. Dezember 2007
TELEBLOCHER ALS INFORMATIONSQUELLE FUER DIE MEDIEN
Ich zitiere news.ch:
Samstag, 22. Dezember 2007 /
Blocher deutet Ende der Opposition an
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Schmid und Widmer-Schlumpf hätten die Diskussionen über eine Spaltung der SVP-Fraktion «gesteuert», da sie einer Fraktion angehören wollten und an einer Spaltung ein Interesse hätten, sagte der scheidende Bundesrat weiter. Widmer-Schlumpf und Schmid hatten sich am Tag nach der Wahl indes gegen eine Spaltung ausgesprochen.
«Scheinkonkordanz»
Was seine Abwahl betrifft, schlug Blocher nach der eher versöhnlichen Abschiedsrede vergangene Woche vor dem Nationalrat wieder einen harten Ton an. Er bezichtigte das Parlament, das eine «Scheinkonkordanz» aufrecht erhalten habe, der «Heuchelei», die CVP der «Schwindelei». Wer nicht zornig wäre über eine solche «Sauerei», sei nichts wert.
Die SVP-Fraktion habe nicht wahrhaben wollen, dass er nicht wiedergewählt werden könnte, stellte Blocher fest. SVP-Präsident Ueli Maurer habe ihm am Vorabend der Wahl versichert, alles sei in Ordnung, Eveline Widmer-Schlumpf habe gesagt, sie nähme eine Wahl niemals an. Die gewählte Bundesrätin stellt dies anders dar. Was stimme, wisse er nicht, sagte Blocher.
Ende Zitat
Kommentar: Erstaunlich, dass die Blocherinterviews mit Matthias Ackeret immer mehr zu einer Informationsquelle für Journalisten werden. Jedenfalls zitieren wöchentlich zahlreiche Zeitungen Aussagen aus diesem Gespräch - vor allem die Sonntagspresse. Teleblocher mutiert damit gleichsam zu einer Medienplattform. Für die Konsumenten ist es jede Woche interessant, mitzuverfolgen, wie unterschiedlich die Zeitungen Blochers Aussagen im Interview gewichten. Wer sich für Journalismus interessiert, sollte sich jeweils das Originalgespräch auf "Teleblocher" anhören, um hernach zu lesen, wie unterschiedlich die Medien Blochers Antworten interpretieren. Eine gute Gelegenheit - Phänomene der Medienkommunikation - beobachtend mit zu verfolgen.
Nachfolgend verschiedene online Artikel nach dem jüngsten Interview.
Uebrigens: Nach den bisherigen Sendungen kann bereits heute festgestellt werden, dass Matthias Ackeret den "Noch- Bundesrat" viel härter befragt, als es gewisse kaffeesatzlesenden Journalisten wahr haben wollten. Ackeret dürfen wir nicht in die Ecke eines Blocheranwaltes stellen, nur deshalb, weil er das Gegenüber meist ausreden lässt und genau zuhört, wenn der Gesprächspartner antwortet. Zuhören - nachfragen, wenn ausgewichen wird - "nicht unterbrechen" sind Qualitätsmerkmale, die sich Journalisten - wie Frank A. Meier - hinter die Ohren schreiben könnten.
ECHOS DER LETZTEN SENDUNG:
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BEISPIEL TAGI:
22. Dezember 2007, 17:00
Blocher öffnet Tür für Schmid und Widmer-Schlumpf
Christoph Blocher hält es für möglich, dass die SVP nicht lange in der Opposition bleibt. Vielleicht sei dies nicht notwendig, so der abgewählte Bundesrat im Schaffhauser Fernsehen.
Sollten die fraktionslosen SVP-Bundesräte Samuel Schmid und Eveline Widmer-Schlumpf eine «Kehrtwende» vornehmen und «voll und ganz das SVP-Gedankengut vertreten», würde die SVP die Lage neu beurteilen, sagte Blocher im Wochengespräch Teleblocher des Schaffhauser Fernsehens. Er glaube allerdings nicht, dass es dazu kommen werde.
Schmid und Widmer-Schlumpf hätten die Diskussionen über eine Spaltung der SVP-Fraktion «gesteuert», da sie einer Fraktion angehören wollten und an einer Spaltung kein Interesse hätten, sagte der scheidende Bundesrat weiter. Blocher kritisierte erneut seine Nachfolgerin Widmer-Schlumpf. Sie stehe am linken Flügel der SVP und vertrete vielleicht fünf Prozent des Gedankenguts der SVP.
Heuchler und Schwindler
Was seine Abwahl betrifft, schlug Blocher nach der eher versöhnlichen Abschiedsrede vergangene Woche vor dem Nationalrat am Samstag wieder einen harten Ton an. Er bezichtigte das Parlament, das eine «Scheinkonkordanz» aufrecht erhalten habe, der «Heuchelei», die CVP der «Schwindelei». Wer nicht zornig wäre über eine solche «Sauerei», sei nichts wert.
Die SVP-Fraktion habe nicht wahrhaben wollen, dass er nicht wiedergewählt werden könnte, stellte Blocher fest. SVP-Präsident Ueli Maurer habe ihm am Vorabend der Wahl versichert, alles sei in Ordnung, Eveline Widmer-Schlumpf habe gesagt, sie nähme eine Wahl niemals an. Die gewählte Bundesrätin stellt dies anders dar. Was stimme, wisse er nicht, sagte Blocher.
Das Wochengespräch fand zum zweitletzten Mal mit Christoph Blocher als Bundesrat statt. Teleblocher wird jedoch im neuen Jahr weitergeführt.
BEISPIEL 20 MINUTEN:
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Blocher: Zornig über eine solche «Sauerei»
Was seine Abwahl betrifft, schlug Christoph Blocher nach der eher versöhnlichen Abschiedsrede vergangene Woche vor dem Nationalrat im «Teleblocher» wieder einen harten Ton an.
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BEISPIEL blick- online:

BERN – Opposition ja – aber vielleicht nicht für lange. Der abgewählte Bundesrat Christoph Blocher schlägt versöhnliche Töne an.
Christoph Blocher kann sich vorstellen, mit seiner SVP nur für kurze Zeit in der Opposition zu bleiben. Dies sagte er im Wochengespräch mit «Teleblocher» des Schaffhauser Fernsehens. Denn sollten die fraktionslosen SVP-Bundesräte Samuel Schmid und Eveline Widmer-Schlumpf eine «Kehrtwende» vornehmen und «voll und ganz das SVP-Gedankengut vertreten», würde die SVP die Lage neu beurteilen, sagte Blocher. Schmid und Widmer-Schlumpf hätten die Diskussionen über eine Spaltung der SVP-Fraktion «gesteuert», da sie einer Fraktion angehören wollten und an einer Spaltung ein Interesse hätten, sagte der scheidende Bundesrat weiter. Widmer-Schlumpf und Schmid hatten sich am Tag nach der Wahl indes gegen eine Spaltung ausgesprochen. Was seine Abwahl betrifft, schlug Blocher nach der eher versöhnlichen Abschiedsrede vergangene Woche vor dem Nationalrat am Samstag wieder einen harten Ton an. Er bezichtigte das Parlament, das eine «Scheinkonkordanz» aufrechterhalten habe, der «Heuchelei», die CVP der «Schwindelei». Wer nicht zornig wäre über eine solche «Sauerei», sei nichts wert. Allzu viel Kreide hat Christoph Blocher also doch nicht gefressen. Die SVP-Fraktion habe nicht wahrhaben wollen, dass er nicht wiedergewählt werden könnte, stellte Blocher fest. SVP-Präsident Ueli Maurer habe ihm am Vorabend der Wahl versichert, alles sei in Ordnung, Eveline Widmer-Schlumpf habe gesagt, sie nähme eine Wahl niemals an. Die gewählte Bundesrätin stellt dies anders dar. Was stimme, wisse er nicht, sagte Blocher. Das Wochengespräch fand zum zweitletzten Mal mit Christoph Blocher als Bundesrat statt. «Teleblocher» wird jedoch im neuen Jahr weitergeführt.
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FAZIT: Ich bin überzeugt, dass sich die Internetplattform für Christoph Blocher ausbezahlt hat. Die Ausbeute macht deutlich, dass diese Gespräche für ihn mehr bringen, wie wenn er jede Woche eine Medienkonferenz durchführen würde.
Notiert von
marcus knill
um
20:47





















