Blick nennt 13 Typen
Typ 1: Der Nonstop-Arbeiter
Ob
er je nach Hause geht und das Büro verlässt, ist ein grosses Rätsel.
Der Nonstop-Arbeiter ist morgens der Erste, der im Büro ist und abends
der Letzte, den man sieht, bevor man nach Hause geht. Er scheint am
Arbeitsplatz zu schlafen und diesen nie zu verlassen.
Typ 2: Der Überpünktliche
Er
ist das genaue Gegenteil des Nonstop-Arbeiters: Sobald der Zeiger auf
17 Uhr steht, erhebt sich der Überpünktliche von seinem Arbeitsplatz und
geht. Auch morgens ist er auf die Minute genau da. Überstunden sammelt
er keine an. An Wochenenden arbeiten? Das will dieser Typ Arbeitsgspänli
nie.
Typ 3: Die Labertasche
Bei
diesem Kollegentypen weiss man nie so recht, ob er etwas zu tun hat. Er
steht immer am Pult bei anderen und lästert, plaudert, quatscht. Die
Labertasche scheint nie im Stress zu sein und immer Zeit für
Unterhaltung zu haben.
Typ 4: Der Chaot
Auf
seinem Arbeitsplatz häuft sich nicht nur die Arbeit, sondern auch alles
andere: Flaschen, Snacks, Fotos von der Weihnachtsfeier, überflüssige
Bücher und Magazine – auf dem Pult des Chaoten wird man fündig, egal was
man sucht.
Typ 5: Der Allwissende
Sich
mit diesem Arbeitsgspänli-Typ abzugeben, ist von grossem Vorteil. Er
hat nicht nur alle Sitzungen im Kopf gespeichert, sondern kennt jeden
und jede im Büro, weiss zu wem in welchen Situationen rennen und kennt
sich auch noch mit Computern aus. Der Allwissende kann in jeder
Situation Abhilfe leisten und unter die Arme greifen.
Typ 6: Die Büro-Mama
Im
echten Leben hat sie Kinder, im Büro bemuttert sie ihre
Arbeitskollegen: Die Büro-Mama muss zwar zwischendurch mal wegen
familiären Notfällen verschwinden, doch auf sie ist immer Verlass. Sie
hat immer ein offenes Ohr und weiss stets, was zu tun ist. Sie hat ein
unglaubliches Organisations- oder Streitschlichtungstalent und wer mal
ein Pflaster oder Aspirin braucht, ist bei ihr an der richtigen Adresse.
Typ 7: Der Geplagte
Dieser
Typus hat immer etwas zu beklagen. Der Geplagte ist derjenige mit den
meisten Krankheitstagen. Seine Leiden teilt er oder sie gerne mit – wenn
nicht mündlich, dann auch mal nonverbal. Die Tabletten stapeln sich auf
dem Pult und der viele Tee soll gegen die vielen Bauschmerzen helfen.
Der grosse Vorteil dieses Arbeitskollegen: Wer auf der Suche nach einem
speziellen Arzt ist, der findet Rat beim Geplagten.
Typ 8: Der Schwarm
Sie
oder er schaut gut aus, ist meist auch noch klug und unglaublich
charmant. Dieser Typ Arbeitsgspänli kennt immer die richtigen Worte und
ist auch noch für jeden da. Die mitfühlende Art und das wunderschöne
Aussehen machen sie oder ihn zum Büro-Schwarm, den jeder erobern will.
Typ 9: Der Aufreisser
Immer
auf der Suche nach einem neuen Opfer stiefelt der Aufreisser durchs
Büro. Besonders beim Neuzugang wittert dieser Kollegentyp sofort seine
Chance.
Typ 10: Der Morgenmuffel
Vor
zehn Uhr muss man mit diesem Typen Bürogspänli nicht über wichtige
Dinge reden wollen. Er braucht morgens seine Zeit, wach zu werden und
ist erst nach ein paar Stunden richtig ansprechbar. Der Morgenmuffel
träumt davon die Arbeitszeiten ändern zu können, damit er erst am Mittag
erscheinen muss.
Typ 11: Der Kühlschrank-Dieb
Er
ist der wohl meistgehasste Mitarbeiter im Büro: Der Typ, der im
Gemeinschaftskühlschrank das Joghurt, Müsli oder die Milch der Kollegen
klaut. Es scheint, als hätte er nie selbst etwas zu futtern oder trinken
dabei, sondern bedient sich immer bei den anderen. Richtig fies! Das
doofste an diesem Typus: Meist bleibt der Kühlschrank-Dieb für immer
unbekannt.
Typ 12: Der Unsichtbare
Er
redet kaum und wenn, dann verständigt er sich ganz leise. Bei
Gruppenwitzen lacht er nie mit. Fast niemand kennt ihn, weil er
versucht, nicht aufzufallen. Dabei ist der Unsichtbare ein
zuvorkommender, pflichtbewusster und höflicher Typ Arbeitskollege. Meist
überrascht er mit Unerwartetem aus seinem Privatleben: Er spielt in
einer Rockband oder ist ein Extremsportler.
Typ 13: Die Diva
Immer
topgestylt stolziert sie oder er durch die Flure des Büros. Dabei
achtet die Diva stets darauf, dass ihre Nägel am Drucker nicht
kaputtgehen oder ihre Kleidung astrein aussieht. Manchmal nervt sie die
Arbeitskollegen, weil das Klappern ihrer Schuhe auf dem Holzboden so
laut ist und sie immer einfach zu perfekt ausschaut.
LINKS zm Umgang mit schwierigen Typen:
www.rhetorik.ch/Aktuell/07/01_15/index.html
15. Jan. 2007 ... Bemerkenswertes Zitat stammt von Jo-Ellen Pozner von der Kellogg School of
Management an der Northwestern Universität: Ein Schwieriger Typ ...
www.rhetorik.ch/Typen/menu.html
Klicken Sie auf einen der Typen: Bild (PNG).
www.rhetorik.ch/Janusgesicht/Janusgesicht.html
Der Team-Typ hat zwei Gesichter, diskutiert bei Fachgesprächen aktiv mit und
äusserte keine offene Kritik. Die Hinterhältigkeit bleibt verborgen, auf eine offene
...
www.rhetorik.ch/Aktuell/09/06_15/index.html
15. Juni 2009 ... Richtig integriert, bringen fast alle Typen der Projektarbeit Gewinn:
Geschichtenerzähler, Spieler oder Macher. Vorausgesetzt, der Projektleiter ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/08/05_26/index.html
26. Mai 2008 ... Lersch - Wesen der Geschlechter, klinische Typen, psychoanalytische Typen. Es
gibt keine allein-seligmachende Methode.
Kommentar:
Am Anfang der Corona Krise war über das Virus noch nicht viel bekannt. Die Regierung musste sich auf Annahmen, Hypothesen abstützen und auf die Ratschläge der Experten hören. Die Spezialisten hatten jedoch ganz unterschiedliche Ansichten. So kam es, dass es immer wieder zu widersprüchlichen Massnahmen, welche die Bevölkerung verunsicherten.
Doch gegensätzliche Prognosen untergraben in Krisensituationen das Vertrauen. Heute sehen wir, welche Experten den Nagel auf den Kopf trafen. Wie bei der Klimathematik kochten viele bei der Coronakrise ihr Süppchen gemixt mit Panikmache und Weltuntergangsstimmung.
Angst schüren war schon immer ein schlechter Ratgeben.
Dies zur Krisenkommunikation.
Bei der politischen Kommunikation ist es hingegen ganz wichtig, dass wir gegensätzliche Meinungen zulassen und jede These oder jedes Argument in Frage stellen dürfen. Es wäre eine falsche Konkklusion, wenn wir nach der Coronaphase verlangen, dass alles blind gutgeheissen wird, was von oben kommt.
Medien, Parteien und Politiker müssen Rede und Gegenrede zulassen. Die Demokratie lebt von der Meinungsfreiheit.
Es gibt leider bereits Tendenzen, unliebsame Meinungen abzuwürgen, indem diese in die Ecke der Weltverschwörer oder Sektierer gestellt wird und damit mundtod gemacht wird.