Ein absurder Streit kurz vor Weihnachten:
Auch das noch!
Die neue deutschsprachige Einheitsübersetzung der Bibel kennt in der
Schlüsselstelle der Heiligen Schrift, der Enstehungsgeschichte des
Menschen und dem Sündenfall, keinen Adam mehr. An anderen Stellen gibt
es ihn teilweise noch.
Da nennt nicht mehr «Adam seine Frau
Eva». Neu gibt «der Mensch seiner Frau den Namen Eva, Leben». Oder Gott
ruft nicht mehr nach Adam, sondern «Gott, der Herr, rief nach dem
Menschen». Aus dem Mann ist der geschlechtsneutrale Mensch geworden. (Quelle Blick-online)
«Das ist ein unheiliger Angriff auf die Heilige Schrift. Das ist Gendergaga hoch zwei!», sagt Niklaus Herzog (66), ehemaliger
Präsident der Zürcher Ethikkommission und Mitglied des kirchlichen Gerichtes der Schweizer Bischofskonferenz.
Man habe mit dieser Einheitsübersetzung «sogenannte patriarchale
Relikte rauspicken und die Bibel reinigen wollen», so der Theologe. Die
Bischofskonferenzen der deutschsprachigen Katholiken aus Deutschland, Österreich, Luxemburg
sowie die Erzbischöfe von Vaduz und Strassburg, in deren Auftrag die
Bibel übersetzt wurde, schiesse damit aber ein Eigengoal. «In dieser
Bibel ist die Frau gar nicht mehr Mensch, das ist absurd», sagt Herzog.
Setzt die neue Bibel die Frau dem Tief gleich?
Ausgerechnet die progressiven Kreise der katholischen Kirche hätten aus
der Bibel eine frauenverachtende Schrift gemacht, ist er überzeugt. Neu
werde die Frau einem Tier gleichgesetzt. «Und das Kind von Mensch und
Frau? Ist das dann ein Zwitter, wenn es halb Frau halb Mensch ist?»,
fragt Herzog.
Auffallend: Bei den als weltoffener geltenden Protestanten ist Adam in der Lutherbibel 2017 dringeblieben.
«Auch Bischof Vitus Huonder ist überrascht. Er wusste nichts vom
Verschwinden Adams», sagt Giuseppe Gracia, Sprecher des Bistums Chur.
Weiter wolle der Bischof den Fall aber nicht kommentieren.»
Die neue Bibel sei gendergerechter geschrieben
Detlef Hecking (50), Zentralsekretär des Schweizerischen Bibelwerks und
Dozent an der Uni Luzern, die neue Fassung. Er erklärt: «Indem man Adam
mit dem Wort Mensch ersetzt hat, was auch ursprünglich die Bedeutung des
hebräischen Adam ist, schliesst man die Frau nicht mehr grundsätzlich
aus.» Die neue Bibel sei gendergerechter geschrieben worden fordert: «Es soll noch viel weiter gehen!» Die
katholische Bibel diskriminiere Frauen auch in dieser Fassung, so gebe
es beispielsweise keine
Jüngerinnen.
Neu gibt es eine Apostelin
Auffallend: Neu gibt es in der Welt der Katholiken eine Apostelin. Doch
auch um den ehemaligen Junias entbrennt ein wüster Streit.
Theologe Herzog findet: «Es macht keinen Sinn, in die Bibel im
Nachhinein etwas reinzuwürgen, das gar nicht drinstand. Dies gilt auch
für den Versuch, im Nachhinein der Bibel noch sogenannte Apostelinnen
unterzujubeln.»
Ein unheiliger Streit. Um die Heilige Schrift. Und das kurz vor
Weihnachten.
KOMMENTAR: Die Mutation vom Mann Adam zu Mensch ist nicht gendergerecht, sondern nur noch lächerlich. Diese Umformulierungen sind absurd und schaden sogar der Sache der Frau. Beide Mann und Frau, Adam und Eva sind Menschen. Die Sprache dürfen wird nicht - je nach Lust und Laune - zurechtbiegen und dabei den gesunden Menschenverstand ausklammern.
Zur Logik der geschlechtsneutralen Sprachpolizisten:
Die Frau ist somit kein Mensch!
Ein Eigencoal der Genderistinnen.
LINK:
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eine Provokation. Die ersten zum Teil recht militant geführten Diskussionen
waren gewiss notwendig. Ohne die penetranten Vorstösse wäre wahrscheinlich
alles beim Alten geblieben. Doch führte die konsequente Forderung nach
weiblichen Bezeichnungen in der Praxis leider auch zu recht grotesken
Formulierungen.
www.rhetorik.ch/Feministisch/Feministisch.html
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