Dienstag, 20. Oktober 2015

Das lag in der Luft:


Asylpolitik: Verteilung der Flüchtlinge in der EU droht zu scheitern

Asylpolitik Verteilung der Flüchtlinge in der EU droht zu scheitern

160.000 Flüchtlinge wollten die EU-Staaten untereinander verteilen. Doch der Plan stockt: Bislang wurden genau 19 Menschen in ein anderes Land gebracht. Viele Flüchtlinge ziehen auf eigene Faust weiter - Richtung Deutschland. Von Peter Müller, Brüssel mehr..

Quelle: SPIEGEL

KOMMENTAR: Alle wollen nach Deutschland.
Weshalb wohl? (Sie haben es richtig erraten)

Vielbeachtetes Zitat:


»Menschenkenntnis fängt stets bei der eigenen Person an:
Nur wer sich selbst gut kennt, kann sein Umfeld besser beurteilen.«


Hildegard Knill

Aus der Studienarbeit von Sabrina Delies

Zur Thematik Schlagfertigkeit

Titel: Schlagfertigkeit - Ausgewählte Problemfälle der Kommunikation




Schlagfertigkeit - Ausgewählte Problemfälle der Kommunikation

Seminararbeit, 2008, 20 Seiten





Im Duden wird das Wort Schlagfertigkeit als „Fähigkeit, schnell und mit passenden, treffenden, witzigen Worten auf etwas zu reagieren“[1], bezeichnet. Marcus Knill, einer der führenden Schweizer Experten im Bereich Medienmethodik, bezeichnet die Schlagfertigkeit „als eine Fähigkeit, zurückzuschlagen, ohne erschlagen zu sein oder zusätzlich geschlagen zu werden“. Dabei ist bezeichnend, dass der Begriff der Schlagfertigkeit der „Militärsprache entlehnt ist, dabei geht es im Wortsinn tatsächlich um das Schlagen.“[2]. Erst im 19. Jahrhundert nahm das Wort dann die heutige Bedeutung an, die wir auch im Duden finden.
Nun da wir wissen, dass man glücklicherweise keine Gewalt anwenden muss, um sich gegen verbale Angriffe zu wehren, ist nur noch fraglich, wie wir die Schlagfertigkeit erlangen können und ob dies überhaupt möglich ist.
Die nachfolgenden Kapitel sollen diese und andere Fragen weiter beleuchten.

2. Verbale Angriffe

Nicht nur im privaten Bereich ist man verbalen Angriffen ausgesetzt, sondern auch und vielleicht sogar viel öfter im Berufsleben. Unterstellungen und Beleidigungen sowie Untergriffe können auf einen abzielen.[3] Dumme Sprüche oder auch fiese Fragen sind auch den verbalen Angriffen zuzuordnen. Sie können dazu dienen, eine Person vom eigentlichen Thema abzubringen, zu verletzen oder ähnliches. Die so genannten Killerphrasen gehören ebenfalls dazu. Diese sollen hier kurz dargestellt werden.

2.1 Killerphrasen

"Du wirkst aber ganz schön unbefriedigt, du brauchst wohl mal wieder einen Mann!"
Ein typisches Beispiel für eine Killerphrase. Die dramatische Bezeichnung für solch einen verbalen Angriff zeigt, wie abwertend und beleidigend er ist. Killerphrasen sind oft pauschal und gehen eindeutig unter die Gürtellinie. Sie zielen immer auf die emotionale Seite des Gegenübers ab[4]. Killerphrasen wirken aber nur, wenn sie eine Schwachstelle bzw. einen wunden Punkt beim Gegenüber getroffen haben. Das oben genannte Beispiel würde bei einer gerade frischverliebten Frau kaum eine Wirkung erzielen. Sie sind daher personen- und situationsabhängig. Killerphrasen haben noch weitere gemeinsame Aspekte:
- Sie sollen vom Thema abbringen oder das Gegenüber mundtot machen
- Sie orientieren sich nicht an den Inhalten
- Sie drängen die angegriffene Person in die Defensive.
Sie beziehen sich meist auf:
- das Äußere des Gegenübers
- dessen Fähigkeiten und Kompetenzen und
- persönliche Eigenschaften desjenigen.
Auf Killerphrasen kann und muss reagiert werden: Sie kommen sonst verstärkt und immer wieder[5].

2.3 Fiese Fragen

Ein weiterer verbaler Angriff, getarnt als harmlose Frage, ist in Wirklichkeit eine fiese Frage und in Wahrheit eine Falle.[9] Anhand eines tatsächlich stattgefundenen Dialoges zwischen einer Studentin und einem Spendensammler soll eine derartige Falle verdeutlicht werden.  ..........

LINKS:
31. Aug. 2002 ... Schlagfertigkeit, Schnelles Antworten. ... Schlagfertigkeit · Schlagfertigkeitstechniken · Schlagfertigkeit Lernen.
www.rhetorik.ch/Schlagfertig/Techniken.html
Killerphrasen
 Killerphrasen sind Sätze der Abwehr, der Ablehung oder der Herabsetzung, die keinen konstruktiven Beitrag leisten. Killerphrasen zielen oft auf die Person und ...
www.rhetorik.ch/Killer/Killer.html
Top 10 Killerphrasen Dies ist eine deutsche Version der Seite Top 10 Killer Phrases . Quelle: (öffnet neuen Browser) Top 10 Killerphrasen "Sie sind zu jung.
www.rhetorik.ch/Killer/Top10.html

Montag, 19. Oktober 2015

Eveline Widmer-Schlumpf wird einsehen, dass sie freiwillig gehen muss


Dass die Bundesrätin die Segel streichen muss, liegt auf der Hand.
Wenn die CVP mit einem Pakt die Bundesrätin  dennoch mit allen Mitteln  durchboxen will,  
fehlt jegliches Verständnis.
Diese Haltung zeugt  von Sturheit.
Das neuen Parlament wird wohl diese  Borniertheit nicht goutieren, zumal der CVP Chef seinen Parlamentariern heute mit einem Schreiben gleichsam einen Maulkorb verpasst hat, weil bereit einige der SVP den zweiten Sitz zugestanden haben und er Angst hat, dass noch weitere abspringen werden.
  «Wording Anfrage Wiederwahl Widmer-Schlumpf»: Maulkorb für CVP-Parlamentarier! «Wording Anfrage Wiederwahl Widmer-Schlumpf» Maulkorb für CVP-Parlamentarier! Das Widmer-Schlumpf-Lager fällt auseinander – und der CVP-Spitze flattern die Nerven. Mit einer E-Mail an alle Fraktionsmitglieder versucht sie nun die Reihen...

BLICK:

Magistraten wählt das Parlament, das ist richtig. Die Zeit der politischen Spielchen ist nach diesen deutlichen Wahlen aber vorbei. Deswegen muss Widmer-Schlumpf gehen. Will die politische Mitte die Person Widmer-Schlumpf partout im Bundesrat halten, soll sie sie adoptieren - und im Gegenzug einen ihrer Sitze freigeben.

KOMMENTAR: Für  mich ist auch unverständlich, dass die SP  die Finanzministerin nach dem eindeutigen Verdikt immer noch wählen möchte.
Fakten gilt es in der Politik zu anerkennen. Ein Trost:
Die Vernunft wird bestimmt siegen.

 

Die Würfel sind gefallen

Parteien, welche die Probleme der Bevölkerung ernst genommen haben, zählen heute zu den Siegern

Die Flüchtlingsproblematik und die Europafrage wurde  von vielen Parteien wie eine  heisse Kartoffel behandelt. Sie klammerten diese Thematik  aus und packten das aktuellsten Zeitprobleme nicht an.
Damit überliessen sie der SVP den Lead.
Es klingt nach der Wahl wie eine Selbstschutzbehauptung oder wie eine billige Ausrede, wenn Parteiexponenten nun auf der Verliererseite nachträglich verkünden:

"Wir wollten uns nicht mit der Einwanderungsthematik profilieren."

Oder:

"Um die Aengste in der Bevölkerung oder die Fremdenfeindlichkeit nicht noch mehr Auftrieb zu geben, haben wir den Ball bewusst flach gehalten."


Den Kopf in den Sand stecken, lohnt sich auf politischer Ebene nie. Die Bevölkerung schätzt eindeutige Positionen.
NACHTRAG aus BLICK online:


Der Rechtsrutsch bei den Wahlen sorgt für ein heftiges Rauschen im Blätterwald. In den Zeitungskommentaren wird nach den Gründen dieses SVP-Wahlerfolgs gesucht. Doch die Medien wagen auch einen Blick auf den 9. Dezember, wenn der Bundesrat neu bestellt wird.
Bild der Zeitungen nach dem Wahltag. Bild in Lightbox öffnen.
Bildlegende: Presseschau am Tag nach der Wahl: Superlative, Aufforderungen und Mahnfinger prägen den Blätterwald. srf
 
Zwei Themen beherrschen die Zeitungskommentare zu den eidgenössischen Wahlen: Die Gründe für den historischen Wahlerfolg der SVP sowie der Erfolg der FDP auf Kosten der jungen Parteien und der Anspruch der SVP auf einen zweiten Sitz im Bundesrat.
Für die «Neue Zürcher Zeitung» kommt der Sieg von SVP und FDP nicht unerwartet und stellt eine «Rückkehr zur Normalität» dar. Denke das Volk anders als weite Teile des Parlaments, seien «Korrekturen irgendwann unausweichlich. (...) Die neue Unübersichtlichkeit der letzten Jahre ist vorerst Geschichte».

SVP hat klar Anspruch auf zweiten Bundesratssitz

Auch die «Berner Zeitung» (BZ) ist nicht überrascht vom Wahlausgang: In Umfragen seien Themen als grösste Herausforderung genannt worden, bei denen vor allem die SVP traditionell punkten könne: Asyl und Flüchtlinge, Zuwanderung, EU und Europa. «Es waren diese Themen, welche die Debatten vor den Wahlen dominierten.»

KOMMENTAR: Die Zeit der hinterhältigen Spiele, der Nacht und Nebelaktionen gegen die SVP sollten jetzt vorbei sein.
Die Idee mit dem Pakt der Mitte steht nun  quer in der politischen Landschaft. Bei den Bundesratswahlen ist nach der Wahl Vernunft angesagt.
Ich rechne damit, dass Bundesrätin Widmer-Schlumpf von sich aus zurücktreten wird. 

Das war vorsehbar:

Ein erfahrener Lehrer sagte mir in einer Weiterbildung:

Heute würde ich nicht mehr Lehrer werden!

Der Grund: Wenn Sonderschüler in die Normalklassen integriert werden müssen
und Lehrkräfte sich vor allem den verhaltensgestörten  Kindern widmen müssen,
leiden die anderen Kinder darunter.

Bei der früheren Sonderschulung wurde beiden - den schwächeren Schüler und den Normalbegabten - gerechter.
Obschon einige der sogenannten verhaltensauffälligen Schüler den Unterrichts ständig STOEREN, meiden Pädagogen  bewusst den Ausdruck "verhaltensgestört".
Es ist unverständlich, dass alle Kinder  leiden müssen - nur aus falsch verstandener Gleichmacherei.

Ich zitiere 20 Min:

Lehrer wegen Sonderschülern am Limit

Seit dem Jahr 2000 hat sich mancherorts die Zahl der Sonderschüler mehr als verdoppelt. Auch die Kosten sind explodiert.

storybild

Die Anzahl der Sonderschüler sowie die Kosten sind deutlich gestiegen – in mehreren Kantonen: Schüler während des Unterrichts. (Symbolbild)
Die Zahl der Sonderschüler ist in mehreren Kantonen massiv gestiegen. Das schreibt die «SonntagsZeitung». Im Kanton Zürich hat sich die Zahl seit dem Jahr 2000 mehr als verdoppelt. 5067 Kinder und Jugendliche sind aktuell laut Angaben der Bildungsdirektion als Sonderschüler eingestuft – so viele wie noch nie. Ihr Anteil an der gesamten Schülerschaft legte von 1,7 auf 3,7 Prozent zu.
Entsprechend stiegen die Kosten: In knapp zehn Jahren von 240 auf 370 Millionen Franken jährlich. Das Problem kennen auch andere Kantone. In Luzern kletterte die Quote der Sonderschüler seit 2005 von rund 2 auf 3,4 Prozent, inzwischen sind 1335 Kinder Sonderschüler und erhalten intensive Betreuung. Auch das ist ein Höchststand. Im Kanton Bern stieg die Zahl von 1641 auf rekordhohe 2406 – eine Zunahme um 50 Prozent.
Gewaltige Aufgabe für Schulen
Allein in den letzten fünf Jahren explodierten die Kosten für Sonderschüler im Kanton Bern um 22 Prozent auf jährlich 217 Millionen Franken. Die Zunahme ist vor allem auf die steigende Zahl von Sonderschülern zurückzuführen, die in die normalen Regelklassen integriert werden, gleichzeitig nimmt die Schülerzahl an den herkömmlichen Sonderschulen kaum ab.
«Heute wird zu schnell irgendetwas diagnostiziert und therapiert», sagt Kaspar Vogel, Präsident des Lehrerverbands Sek ZH und Sekundarschullehrer in Winterthur. Die Behörden treiben die Integration der Sonderschüler vielerorts voran, ein Folge des Behindertengleichstellungsgesetzes, dem die Schweizer 2002 zugestimmt haben.
Eine gewaltige Aufgabe für die Schulen: Sie müssen nicht nur verhaltensauffällige Kinder in den regulären Unterricht integrieren, sondern auch Schüler mit Lernschwierigkeiten, Autismus-Störungen und tiefem IQ unter 75.
Gilt ein Kind als Sonderschüler, bekommen die Schulen zusätzliche Stellenpensen für die Betreuung durch Heilpädagogen. Anders, klagen Lehrer, sei der Unterricht kaum zu bewältigen. Schon jetzt würde der Unterricht zum Teil so massiv gestört, dass er gar nicht mehr möglich sei.

KOMMENTAR: Heute kommen noch Flüchtlingskinder und Kinder der Asylsuchenden dazu.
Das führt zu einer weiteren Belastung. Es ist nicht einfach, zu unterrichten, wenn eine Vielzahl von Kindern der deutschen Sprache nicht mächtig ist. Weshalb kann man nicht zum alten bewährten System zurückkehren, wenn sich zeigt, dass die gut gemeinte integrierte Schule nicht funktioniert?
Veränderungen sind nur gut, wenn sie zu Verbesserungen führen.

Tipps aus "Einkaufmanager"

Lieferantenkommunikation: Der Ton macht die Musik


Wie Sie Ihr Werk auch immer nennen, es sollte verbindlich festlegen, wie Sie miteinander im eigenen Unternehmen umgehen und mit Ihren Geschäftspartnern bzw. Lieferanten. Und das auf allen Kanälen: ob mündlich, schriftlich, am Telefon oder in E-Mails.

Praxis-Tipp: Die Schweizer Marcus und Hildegard Knill haben seit Jahren Kultstatus. Auf ihrer Internetseite finden Sie viele nützliche Informationen, Tipps und Hintergrundberichte zu allen Facetten der Kommunikation in Beruf und Alltag (www.rhetorik.ch).