Samstag, 22. April 2017

Jegges Einstellung ist bedenklich

Jegge rechtfertigt seine Taten immer wieder hinter dem damaligen Zeitgeist

Die Reformpädagogen hatten tatsächlich Verständnis für Kindersex

Ich zitiere NZZ:

Eine Bewegung aus Holland

Die Pädophilen-Bewegung hat ihre Wurzeln in den Niederlanden. 1970 wurde dort die erste Arbeitsgruppe zur Entkriminalisierung pädophiler Sexualität gegründet. Zu den bekanntesten Verfechtern der Rechte Pädophiler, welche sogenannt gewaltfreie Pädosexualität nicht nur verharmlosten, sondern sogar fördern wollten, gehörte zu dieser Zeit der holländische Sexualwissenschafter Frits Bernard. Bernard publizierte seine Texte unter anderem im Informationsblatt der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft Pädophilie (SAP). Zeitweiliger Präsident der SAP in den 1980er-Jahren war: Beat Meier. Die Arbeitsgemeinschaft war international gut vernetzt, wie in einem Bericht des Göttinger Instituts für Demokratieforschung zur Pädophilen-Debatte bei den deutschen Grünen nachzulesen ist.

In der Schweiz fast folgenlos

Übergriffe von Prominenten auf Minderjährige, beispielsweise von Roman Polanski, beeinflussten die Debatte. Vor allem in Deutschland gelang es der Bewegung schliesslich, ihre Forderungen ansatzweise aufs politische Parkett zu bringen. In den Achtziger Jahren erreichte die Debatte ihren Höhepunkt. Die deutschen Grünen nahmen den Diskurs in der Phase ihrer Parteigründung auf. 1985 stimmten die Delegierten der Landespartei in Nordrhein-Westfalen auf ihrem Parteitag sogar einem Beschluss zugunsten freier Sexualität mit Kindern zu. Doch das Experiment entwickelte sich zum Debakel: Der Beschluss sorgte für breite Empörung und schadete der Partei bei den darauf folgenden Landtagswahlen. 2013 liessen die Grünen den Einfluss der Pädophilen-Bewegung auf die Partei wissenschaftlich aufarbeiten.








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