Freitag, 27. März 2020

SN Beitrag zum Phänomen des Krisenmanagers Daniel Koch

Die Stimme des Mr. Corona auf allen Kanälen
von Marcus Knill*

Vorbildlich, wie Krisenmanager Daniel Koch in seinen Auftritten  eine  Ruhe ausstrahlt, die  beruhigt.

Das Phänomen  „Mr. Corona“ zeigt, dass es in Krisen  um Glaubwürdigkeit geht. Es steht  fest, dass sich Daniel Koch, so wie Beatrice Tschanz  nach dem Swissair Flugunglück Halifax, in die Annalen bewährter Krisenmanager einreihen wird. Kochs Besonnenheit, vor allem seine ruhige, leicht belegte Stimme ist sein Markenzeichen. Die Stimme ist  eine der wichtigsten Beeinflussungsfaktoren bei Ueberzeugungsprozessen. Seit Ausbruch der Corona Krise war die Stimme Kochs auf allen Kanälen zu hören.
Viele wissen nicht, dass die Stimme verrät, ob eine Person  von dem, was sie sagt, überzeugt ist. In zahlreichen Medienkonferenzen und Interviews, die ich verfolgen konnte, zeichnete sich Daniel Koch stets als ruhiger, sachlicher, bedachter Krisenkommunikator aus. Sein Markenzeichen: Authentizität. Er wirkt  glaubwürdig und versteht es, die Antworten konkret auf den Punkt zu bringen. Er kreist nie  um den heissen Brei. Die Formulierungen sind eindeutig und kurz.
Wenn er eine Zahl nicht kennt, flunkerte er nicht. Koch bedient sich nie der schwammigen Politikerrhetorik.  Provokative, heikle Fragen können ihn nicht destabilisieren. Dies hat sich deutlich im Kreuzverhör in der Rundschau gezeigt. Man spürt: Da spricht eine Person mit  grosser Erfahrung.
Diese erwarb er sich bei der Bewältigung der Sars- und Vogelgrippekrise, sowie bei der Bekämpfung der Ausbreitung von  Masern in der Schweiz.
Obwohl manchmal aus Kochs Stimme  Müdigkeit zu hören ist,  bleibt er immer präsent, geistig voll wach und scheint nie zu ermüden. Bei den IKRK - Einsätzen in Peru und Afrika  wurde er als Arzt mit grauenhaften  Situationen konfrontiert. Wahrscheinlich hat er dort gelernt, mit wenig Schlaf auszukommen.
Obwohl  kurz vor seiner Pensionierung, weiss Koch bei allen Medienauftritten   unklare Fragen sofort einzuordnen und versteht es, die jeweilige Kernbotschaft mit Beispielen x mal  zu wiederholen. Vorbildlich, wie er bei jedem Auftritt oder nach jeder Frage EINEN Schwerpunkt herausschält und diesen mit einem einfachen Beispiel verankert:
- Hände waschen
- Distanz halten
- Es geht nicht ums Stoppen, sondern ums Verlangsamen der Uebertragung. Die Epidemie kann nicht mehr gestoppt werden, aber wir können versuchen, die Welle mit unserem Verhalten abzuflachen.
- Wichtig ist die Reduktion der Fälle bei den gefährdeten Personen, damit die Spitäler nicht kollabieren.

Kommentar:  Daniel Koch veranschaulicht uns, dass eine Person, die authentisch kommuniziert und sich nicht  auf eine geschliffene Rhetorik konzentriert, überzeugt.  Wer voll und ganz präsent ist, kann sich  rhetorische Ungereimtheiten leisten. Tröstlich, denn das vereinfacht die Präsentation in Stresssituationen enorm.
So beugte sich  der  Leiter der Abteilung übertragbare Krankheit bei seinen ersten Auftritten meist über den Tisch. Es fehlte  der Blickkontakt und er machte den klassischen Fehler und wiederholte den Vorwurf eines Journalisten z. B. „Flickenteppich“ in seiner Antwort.
„Wir haben keinen Flickenteppich“,
wodurch das negative Wort des Journalisten wiederholt  und verankert wurde.
Fazit: Sich bei Auftritten nur aufs ZUHOEREN, DENKEN und das PUBLIKUM zu konzentrieren.  Der Bundesrat hat bei der Coronakrise mit Koch den idealen Sprecher gefunden. In Krisen sind kompetente Persönlichkeiten gefragt, die überzeugen können und Vertrauen ausstrahlen. Kochs Devise: Hektik in der Krise bringt nichts. Dank seines  kühlen Kopfes schafft er es immer wieder, auf dem dünnen Seil über dem Abgrund zwischen Panikkommunikation und  Verharmlosung gegebener Fakten zu balancieren. Daniel Koch wurde zum ruhenden Pol in allen Diskussionen. Er ist beseelt von seiner Mission, die Bevölkerung  ohne Zwang zu überzeugen, dass sie es in der Hand hat, die Welle so zu beeinflussen, dass sie sich verzögernd abflacht. Unermüdlich wiederholt er das Hauptproblem der raschen Verbreitung: Die meisten Betroffenen wissen nichts von Ihrer Infektion und übertragen es, im Glauben, sie wären gesund. Heimtückisch sind diese verborgenen Uebertragungen. Koch glaubt auf die Einsicht der ganzen Bevölkerung.
Erkenntnis für unser Verhalten in Stress- und Krisensituationen: Immer RUHE bewahren und sich antizyklisch verhalten nach der Formel: „Taxifahrer fahren Sie langsam, es eilt.“



*Marcus Knill, Experte für Medienrhetorik (www.rhetorik.ch), schreibt sporadisch für die SN.

Donnerstag, 19. März 2020

Das darf nicht wahr sein

SCHON WIEDER

Nicht schon wieder! Nach dem zweiten grossen Ausfall im Swisscom-Festnetz seit Anfang Jahr hatte der Telekomanbieter erneut mit Netzschwierigkeiten zu kämpfen. Betroffen war laut Swisscom die mobile Datenkommunikation: «Am Morgen kam es bei einigen Kunden zu einer kurzzeitigen Einschränkung der mobilen Datenkommunikation, die bereits wieder behoben ist.»
«Die Lage ist ernst», gibt Christoph Aeschlimann, Leiter Netze und IT der Swisscom, nach einem hektischen Tag am Abend gegenüber der «Tagesschau» von SRF zu. Und: «Wir haben Arbeitsgruppen mit verschiedenen Spezialisten eingesetzt.»

«Wie viele Pleiten noch?»

Nun müsse unbedingt etwas passieren, fordert Fredy Künzler (52) vom Internetprovider Init7 aus Winterthur ZH. «Es fängt beim Verwaltungsrat an und geht bei der Geschäftsleitung weiter», sagt er zu BLICK. «Man fragt sich, wie viele Pleiten sich die Swisscom noch leisten kann.»
Die Eidgenossenschaft habe als Mehrheitsaktionärin ein Interesse, dass die Firma gut geführt werde. «Das wird sie offensichtlich nicht mehr», sagt Künzler, der den Rücktritt von CEO Urs Schaeppi (59) fordert.
«Die Swisscom hat ein grosses Führungsproblem. Wäre sie eine Fussballmannschaft, hätte man den Trainer schon längst ausgewechselt», sagt er. Offensichtlich habe man zu wenig investiert und sich nicht genügend auf Ausfallszenarien vorbereitet. «Das passiert, wenn nicht Ingenieure die Firma führen, sondern Finanzspezialisten», so Künzler.
Die Swisscom wollte zu diesen Vorwürfen keine Stellung nehmen.

«Swisscom hat zu viel gespart»

Die erneute Panne erstaunt auch Telekomexperte Ralf Beyeler (41) vom Onlinevergleichsdienst Moneyland. «Es wird deutlich sichtbar, dass Swisscom offenbar ihre Back-up-Systeme vernachlässigt hat.» Seine Erklärung: «Swisscom hat zu viel gespart.» Nun müsse man handeln und die Systeme überprüfen.
Die Swisscom ihrerseits hält gegenüber BLICK fest, dass man in den letzten Jahren konsequent in den Netzausbau und -unterhalt investiert habe – 1,6 Milliarden Franken pro Jahr. Davon würden über 500 Millionen in die Wartung und in den Unterhalt fliessen. (Quelle Blick)

Montag, 16. März 2020

Zürcher Regierungsrätin wollte heimlich die Papstwahl beeinflussenn

Das kam gar nicht gut an.

Aus Blick:

Das Bistum Chur ist stinksauer. Es wirft der Zürcher SP-Regierungsrätin Jacqueline Fehr (56) Amtsmissbrauch vor, weil sie sich in den Streit um die Nachfolge von Bischof Vitus Huonder (77) einmischen wollte.
Der Kirchenmann ist vergangenen Mai – nach zwölf Jahren im Amt – von der Spitze des Bistums Chur zurückgetreten. Seither sucht das Bistum einen Nachfolger. In der Poleposition sollen Erzkonservative stehen.

Bundesrat sollte beim Papst intervenieren

Ein Alptraum für Fehr, die als Chefin der Direktion für Justiz und Inneres auch Kirchenministerin im Kanton Zürich ist. Wie die «NZZ am Sonntag» berichtet, wollte sie in einem Brief den Bundesrat dazu bringen, beim Papst vorzusprechen und sich für einen gemässigten Nachfolger stark zu machen. Sie wandte sich an die zuständigen Regierungsräte der anderen Kantone im Bistum Chur – Glarus, Graubünden, Nidwalden, Obwalden, Schwyz und Uri – und suchte Unterstützung.
Fehr befürchtet einen Angriff auf die Institution Landeskirche. So ist einer der heiss gehandelten Kandidaten für Huonders Nachfolge die rechte Hand Huonders Martin Grichting (52), der die «Staatskirche» abschaffen möchte. Ihm ist es ein Dorn im Auge, dass die Kirchensteuern in den meisten Kantonen nicht direkt ans Bistum gehen, sondern die demokratisch organisierte und vom Staat anerkannte Landeskirche.

«Angriff auf die Religionsfreiheit»

Die Landeskirchen im Bistum Chur teilen Fehrs Besorgnis. Der innerkirchliche Frieden und die Beziehung der Kirche zum Staat sei in Gefahr, so Martin Kopp, Generalvikar für die Urschweiz, zur «NZZ am Sonntag».
Das Bistum Chur indes wirft Fehr vor, gegen die Trennung von Staat und Religion verstossen zu haben. Es handle sich um einen «Angriff auf die Religionsfreiheit», so Bistumssprecher Giuseppe Gracia (53).

Keine Unterstützung für Fehr

Auch andere Kantone im Bistum sehen Fehrs Vorpreschen problematisch. Drei der sechs Kantone, die sie um Unterstützung gebeten hatte, teilten auf Nachfrage der «NZZ am Sonntag» mit, dass sie sich nicht in innerkirchliche Fragen einmischen wollten. Den Brief an den Bundesrat schickte die Zürcher Regierungsrätin darum bis heute nicht ab. (lha)

  • Das Bistum Chur ist stinksauer. Es wirft der Zürcher SP-Regierungsrätin Jacqueline Fehr (56) Amtsmissbrauch vor, weil sie sich in den Streit um die Nachfolge von Bischof Vitus Huonder (77) einmischen wollte.
    Der Kirchenmann ist vergangenen Mai – nach zwölf Jahren im Amt – von der Spitze des Bistums Chur zurückgetreten. Seither sucht das Bistum einen Nachfolger. In der Poleposition sollen Erzkonservative stehen.

    Bundesrat sollte beim Papst intervenieren

    Ein Alptraum für Fehr, die als Chefin der Direktion für Justiz und Inneres auch Kirchenministerin im Kanton Zürich ist. Wie die «NZZ am Sonntag» berichtet, wollte sie in einem Brief den Bundesrat dazu bringen, beim Papst vorzusprechen und sich für einen gemässigten Nachfolger stark zu machen. Sie wandte sich an die zuständigen Regierungsräte der anderen Kantone im Bistum Chur – Glarus, Graubünden, Nidwalden, Obwalden, Schwyz und Uri – und suchte Unterstützung.
    Fehr befürchtet einen Angriff auf die Institution Landeskirche. So ist einer der heiss gehandelten Kandidaten für Huonders Nachfolge die rechte Hand Huonders Martin Grichting (52), der die «Staatskirche» abschaffen möchte. Ihm ist es ein Dorn im Auge, dass die Kirchensteuern in den meisten Kantonen nicht direkt ans Bistum gehen, sondern die demokratisch organisierte und vom Staat anerkannte Landeskirche.

    «Angriff auf die Religionsfreiheit»

    Die Landeskirchen im Bistum Chur teilen Fehrs Besorgnis. Der innerkirchliche Frieden und die Beziehung der Kirche zum Staat sei in Gefahr, so Martin Kopp, Generalvikar für die Urschweiz, zur «NZZ am Sonntag».
    Das Bistum Chur indes wirft Fehr vor, gegen die Trennung von Staat und Religion verstossen zu haben. Es handle sich um einen «Angriff auf die Religionsfreiheit», so Bistumssprecher Giuseppe Gracia (53).

    Keine Unterstützung für Fehr

    Auch andere Kantone im Bistum sehen Fehrs Vorpreschen problematisch. Drei der sechs Kantone, die sie um Unterstützung gebeten hatte, teilten auf Nachfrage der «NZZ am Sonntag» mit, dass sie sich nicht in innerkirchliche Fragen einmischen wollten. Den Brief an den Bundesrat schickte die Zürcher Regierungsrätin darum bis heute nicht ab. (lha)

    KOMMENTAR:
    Stellen wir uns vor, die Kirche würde versuchen politische Wahlen zu beeinflussen. Der Aufschrei wäre vorprogrammiert. Regierungsrätin Fehrs  Interventionsversuch war ein Rohrkrpierer.

    Donnerstag, 5. März 2020

    Ist diese digitale Einschätzung brauchbar?

    Bewerbungsgespräch 2.0

    Mittlerweile versprechen Computer-Programme mit künstlicher Intelligenz eine zuverlässige Einschätzung von Charakter.

    CDU eine Windfahnenpartei



    Partei ausser Kontrolle  

    Die Wendehälse der Thüringer CDU

    Um ihre 5803-Euro-Diäten zu sichern, wollen Thüringer CDU-Abgeordnete dem Linken Ramelow zur Macht verhelfen




    Thüringen: Warum die CDU Ramelow zum Ministerpräsident wählen will
    Die Thüringer CDU hatte sich damit einverstanden erklärt, dass Ramelow am 4. März wieder zum Ministerpräsidenten gewählt wird. Problem: DAS wäre der zweite Tabubruch der CDU Thüringen!

     Eine Partei verliert die Glaubwürdigkeit

    Die Partei hätte sich in Thüringen "von Anfang niemals auf den verächtlichen Umgang mit unserer Demokratie durch die AfD einlassen dürfen", schrieb Merz. Mehrere Politiker aus der Bundes-CDU, darunter Generalsekretär Paul Ziemiak und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hatten den Kompromiss in Thüringen zuvor ebenfalls kritisiert

    Die CDU versprach mehrfach, sie wolle auf keinen Fall mit dem LINKEN paktieren.
    Erneut wurde die Partei wortbrüchig und untersützte den linken Ministerpräsidenten.
    Wer auf einem Auge blind wird und so krass die Gesinnung wechselt,  verliert die Glaubwürdigkeit. Dieses Windfahnenverhaltenrächt sich langfristig.

    Stimme als Erkennungsmerkmal

    Warum Eltern-Singsang Sinn macht

    Eltern sind sich zu wenig bewusst, dass Sie ihre Bindung mit ihrer Stimme prägen. Dazu bedarf es der Präsenz. Eigentlich ein grosser Verlust, wenn Eltern ihr Kind von fremden Personen prägen lassen. Die Absenz kann später nicht nachgeholt werden. Ich staune, wie viele Eltern ihr Kind  zur Betreuung deponieren und  fremden Betreuerinnen übergeben, die leider oft viel zu wenig Zeit haben, mit den anvertrauten Kleinkindern zu reden, wenn sie noch nicht sprechen können. Es macht mich traurig, zu sehen, wie in Städten 5-10 Kinder in einem Grossraum Kinderwagen durch die Stadt oder durch ein Einkaufszentrum gekarrt werden. Zwar sicher und gut organisiert. Aber mit den Kindern wird nicht gesprochen. Die abwesenden Eltern glauben, ihr Kind werde bei diesen Modellen in der sozialen Kompetenz gefördert.   

    Samstag, 22. Februar 2020

    Beeinflussen - Manipulieren

    Von der alltäglichen Beeinflussung
    bis zur plumpen Manipulation

    In unserem Modul werden die wichtigsten Phänomene der Beeinflussung und Manipulation bewusst gemacht. Der erfahrene Kommunikationsexperte Marcus Knill (www.rhetorik.ch) veranschaulicht an Hand von Beispielen, wie wir tagtäglich subtil und plump manipuliert werden. Er beleuchtet auch  die Macht der Wiederholung, die Macht der Bilder und Worte, die Macht der Medien und die Macht der einfachen Worte. Die Teilnehmer lernen ferner  die 6 Methoden des Beeinflussens nach Robert B. Cialdini kennen. Nur wer die wichtigsten Manipulationstechniken kennt, kann sich dagegen schützen.

    Link:
    www.rhetorik.ch/Beeinflussen/Beeinflussen.html
    Ueberzeugungspyramide Beim Beeinflussen durch "Überzeugen", "Verkaufen" und "Sich-durchsetzen" lohnt es sich, das Schwergewicht der Ausbildung auf die  ...



    MACHT



    Macht der Wiederholung: "Jeder Tropfen höhlt den Stein"
    Die Macht der Bilder

    Die Macht der EinBILDung

    Einbildung (gr. phantasia) ist nicht nur eine Vorstellung im allgemeinen Sinne, sie kann jedoch auch ein Eindruck sein, die nichts in der Realität zu tun ...
    www.rhetorik.ch/Einbildung/Einbildung.html - Cached - Similar

    www.rhetorik.ch/Macht/Macht.html
    Eng verknüpft mit dem Begriff Manipulation ist der Begriff Macht. Wer machen kann, dass andere etwas machen , der hat Macht. Wer mit Medien und ...
    www.rhetorik.ch/Fenster/Fenster.html
    10. Okt. 2004 ... Wer mit Worten arbeitet, muss die Macht verantworten. ... Worte können Menschen beeinflussen, Macht ausüben, Worte führten zu Kreuzzügen ...
    www.rhetorik.ch/Teamfaehigkeit/team.pdf
    Dateiformat: PDF/Adobe Acrobat
    Auswirkung auf die Berufswelt. Eigene Recherchen haben ergeben, dass verschiedene Universitäten in Amerika – bei den Studierenden – grossen Wert darauf ...
    Die Macht der einfachen Sprache:

    Die Kraft der einfachen Sprache

    persoenlich.com-14.02.2017
    Nachrichtenbild für "marcus knill" von persoenlich.com Trotz abgehackter Sätze und stetiger Gedankensprünge wurde Trump zur Überraschung der gesamten Medienwelt zum Präsidenten der ...

     

    Kommunikationsprobleme

    17. April 2019 (20 Min)

    Blocher kritisiert «Polit-Deutsch» seiner Partei

    SVP-Urgestein Christoph Blocher sagt, die SVP spreche zu kompliziert für die Wähler. Die Grünen sehen andere Gründe für die SVP-Krise.




    1|7
    Christoph Blocher prangerte an einer Pressekonferenz die Kommunikation seiner Partei an: «Heute wird immer mehr Polit-Deutsch gesprochen. Die Leute verstehen nicht mehr, was die Politiker in Bern sagen wollen. Auch die SVP muss hier aufpassen.» Es gelte, sich vermehrt anzustrengen, für alle verständlich zu sprechen.

    Deutsch wird vom Volk nicht verstanden»
    Blocher sagte, seine Partei müsse wieder einfacher reden: «Heute wird immer mehr Polit-Deutsch gesprochen. Die Leute verstehen nicht mehr, was die Politiker in Bern sagen wollen. Auch die SVP muss hier aufpassen.» Es gelte, sich vermehrt anzustrengen, für alle verständlich zu sprechen.
    Die grosse sprachliche Kunst ist es, zu vereinfachen, ohne zu verfälschen. Nur wenn sich jemand für ein breites Publikum verständlich ausdrücken kann, ist er in der Lage, politischen Einfluss auszuüben. Am besten ist es, abstrakte Sachverhalte mit Beispielen zu veranschaulichen.


    Die MACHT eines Videos

    18a.05.2019

    (die Veröffentlichung eines Videos führt zum Rücktritt des Vizkanzlers von Oesterreich und löst ein politisches Erdbeben aus)


    Marketing: Die Macht der Duftnote



    Marcus Knill

    21.01.2020


    Spitäler, die Mobiliar oder die Swiss: Immer mehr Unternehmen nutzen die Erkenntnisse der Geruchsforscher. Düfte beeinflussen Menschen unbewusst.
    Blogeintrag lesen

    MANIPULIEREN

    LINKS:


    www.rhetorik.ch/Manipulation/Manipulation.html
    In Gesprächen, bei Diskussionen oder Verhandlungen wird oft versucht, den Partner mit Scheinargumenten oder Argumentationsfallen zu manipulieren.
    www.rhetorik.ch/Macht/Macht.html
    Wer mit Medien und Medienschaffenden zu tun hat, der sollte die Besonderheiten journalistischer Produktion und Mechanismen möglicher Manipulation ...
    www.rhetorik.ch/Bildmanipulation/Bildmanipulation.html
    Um diesen Beitrag zu illustrieren konnten wir die original Manipulation nicht ... kein Problem auch für Laien, Gesichter, Umgebung etc. in Fotos zu manipulieren.




    www.rhetorik.ch/Aktuell/17/07_13a/index.html
    13. Juli 2017 ... Der Register berichtet über mehr Fortschritt im Manipulieren von Videos. Man kann heute einer Person Aussagen unterjubeln, die die Person ...


    BEEINFLUSSEN

    6 Methoden des Beeinflussens

    nach Robert B. Cialdini

    1. Prinzip der GEGENSEITIGKEIT
    (Menschen neigen dazu, Gefälligkeiten zu erwidern)
    "Gib etwas und Du bekommst etwas zurück."

    2. Prinzip der VERPFLICHTUNG
    (Menschen haben ein Verlangen nach Konsequenz)
    "Wenn wir uns für etwa entschlossen haben, sind wir geneigt, es durchzuziehen"

    3. Prinzip: WIR PASSEN UNS DEN MENSCHEN AN (Sozial Proof)
    (Menschen orientieren sich an Menschen)
    Anzahl Buttons "Gefällt mir" beeinflussen.
    Was viele Menschen denken, was andere wollen, muss wohl gut sein. Wir stellen uns in die Schlange.
    Offene Abstimmungen an einer Landsgemeinde bestätigen dieses Phänomen.

    4. Prinzip: GEFALLEN (Sympathie)
    (Menschen lassen sich von Menschen beeinflussen, die sie persönlich mögen)  
    Werbung nutzt dies z. Bsp. Toyota - Russi.

    5. Prinzip: AUTORITAET
    (Menschen verspüren eine gewisse Gehorsamkeit gegenüber autoritären Personen)
    Pharmaindustrie nutzen Aerzte  bei Werbekampagnen als Aushängeschild.
    (Titel bei Experten).

    6. Prinzip der VERKNAPPUNG
    (Produkte wirken attraktiver auf Menschen, wenn deren Verfügbarkeit beschränkt ist)
    "Es hat nur noch 10 Stück!"

    FAZIT: Diese Prinzipien bewirken, dass ich etwas kaufe, was ich eigentlich gar nicht benötige.
    Der Herdentrieb des Menschen wird genutzt. Ich mache etwas, weil es andere auch tun.

    UEBUNG:
    Diskutieren Sie in Kleingruppen diese Prinzipien und suchen Sie bei drei Prinzipien ein konkretes Beispiel, das Sie in ihrem Job oder als Privatperson  erlebt haben.
    LINKS:

    Beeinflussen in der Werbung
    Beispiel MediaShop:

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    Fitness


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    Mit Fragen beeinflussen.



    www.rhetorik.ch/Aktuell/09/12_01/index.html
    1. Dez. 2009 ... Sir Humphrey Appleby, Sekretär zum Premierminister in der TV Serie "Yes Prime minister" aus dem Jahre 1986. Gespielt von Nigel Hawthorne, ...

    10.06.2019

    www.rhetorik.ch/Resilienz/Resilienz.html
    Führungskräfte können die Toleranz gegenüber Unannehmlichkeiten beeinflussen. Die Motivationsfähigkeit des Vorgesetzten oder Ausbilders ist deshalb ...
    rhetorik.ch/Kiste/m8martina/text24.html
    First page Back Continue Last page Graphics. Beeinflussen die Vergleichsmöglichkeiten die wir haben unsere Wahrnehmung?
    www.rhetorik.ch/Aktuell/11/08_10/index.html
    10. Aug. 2011 ... Auch negative Erfahrungen beeinflussen unsere Entscheide. So kann beispielsweise zu einem Verknüpfungsirrsinn kommen, wenn wir uns ...
    www.rhetorik.ch/Wahrnehmen/Wahrnehmen.html
    Fachleute wissen: Bei den alltäglichen Kommunikationsprozessen beeinflussen verschiedenste Faktoren die Wahrnehmung. Deshalb kommt es laufend zu ...
    www.rhetorik.ch/Aktuell/10/11_24/index.html
    24. Nov. 2010 ... Wie sehr lassen sich Kunden durch soziale Netzwerke beeinflussen? Vor allem Werber sind an dieser Frage intessiert. Während niemand ...
    www.rhetorik.ch/Meinungsforscher/Meinungsforscher.html
    28. Sept. 2002 ... Stoiber liess sich sogar bei der Irak-Politik von der Haltung Schröders beeinflussen. Um nicht zusehr Gegenposition zu Schröder beziehen zu ...
    www.rhetorik.ch/Massen/Massen.html
    Im Zeitalter der Massenmedien erkennen wir tagtäglich Politiker, die zu den altbewährten Mitteln der Massenmanipulation greifen (siehe auch Beeinflussen).
    www.rhetorik.ch/Aktuell/18/05_22/05_18.pdf
    Dateiformat: PDF/Adobe Acrobat
    22. Mai 2018 ... Ausklammerns. Auch mit der Auswahl der Diskussionsrun- de und der Gäste können Programmschaf- fende beeinflussen. Man ist den Medien ...

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