Montag, 28. Januar 2019

Sprachsprechstunde

Würde ist überbewertet

Video Käme, gäbe, hülfe: Martin Ebel über klangvolle Konjunktivformen, die wir auch nutzen sollten. Mehr...

Sonntag, 27. Januar 2019

Umgang mit der WUT

Samstag, 26. Januar 2019

Kundenunfreundlich



  • Der Getränkehersteller Coca-Cola verkleinert in der Schweiz die PET-Flaschen von Coca-Cola, Fanta und Sprite.
  • Ab Mitte April dieses Jahres haben in den Flaschen nur noch 450 statt 500 Milliliter Platz. Der Preis soll aber gleich bleiben.
  • Coca-Cola bestätigt die Anpassung gegenüber dem «Tages-Anzeiger».
  • Konsumentenschützer kritisieren das Vorgehen als «versteckte Preiserhöhung».
Es ist ein altbekannter Trick: Wenn ein Unternehmen an einem Produkt mehr verdienen will, passt es die Verpackung so an, dass weniger reinpasst.
Versteckte Preiserhöhung nennt man das. Zu diesem Trick greift nun auch Coca-Cola: Der Getränkehersteller verkleinert in der Schweiz die PET-Flaschen für Coca-Cola, Fanta, Sprite und weitere Getränke.
Ab dem kommenden April fassen die 500-Milliliter-Flaschen nur noch 450 Milliliter. Sie sollen um einen Flaschenkopf kürzer und zwei Millimeter dünner werden. Am Preis will das Unternehmen jedoch nichts ändern.

«Konstant hohe Kosten» in der Schweiz

Coca-Cola begründet die Anpassung laut dem «Tages-Anzeiger» mit einem Kundenbedürfnis. Coca-Cola habe auf einen ausführlichen Fragebogen mit einem allgemeinen Statement in wenigen Sätzen reagiert. Demnach sieht Coca-Cola «eine Tendenz zu kleineren Grössen».
Weiter sagt das Unternehmen, man bekenne sich zum Standort Schweiz, müsse aber auch die lokalen Kosten bewältigen, die über die vergangenen Jahre konstant hoch gewesen seien.

Kritik von Konsumentenschützern

Für Konsumentenschützer ist das «nichts anderes als eine versteckte Preiserhöhung», wie Prisca Birrer-Heim, Präsidentin der Stiftung für Konsumentenschutz, sagt. Es handle sich um ein ausgesprochen kundenunfreundliches Gebaren. «Wir haben in der Vergangenheit schon mehrfach kritisiert, dass Unternehmen die Verpackung ändern und damit die Preise erhöhen.» (Quelle SRF)

Freitag, 25. Januar 2019

So ist lernen nicht möglich

 Die Nivellierung nach unten


Wenn die Schule Kinder nicht mehr gesondert schulen  dürfen
(Es gibt keine Sonderklassen mehr), sind die Lernwilligen und die Schwachen die Leidtragenden.

Kooperativ, aufgeweckt, interessiert - von solchen Schülern träumen Lehrer. Doch wer zu gut erzogen ist, kann im rauen Schulalltag untergehen. Unser Autor ist Lehrer und sagt: Schuld daran bin auch ich.
Randale in der Klasse

Randale in der Klasse


Lisa ist eine Schülerin, wie man sie sich als Lehrer wünscht: höflich, fleißig und mit anderen hundertprozentig verträglich. Das Kind hat gelernt zu teilen, lässt anderen auch mal den Vortritt, kann warten und schreit nicht: Die Eltern haben ganze Arbeit geleistet. Solche Kinder wollen wir an unserer Schule!
Ein halbes Jahr später hatte ich Vertretung in Lisas Klasse. Seitdem traue ich mich nicht mehr, der Mutter in die Augen zu schauen: Lisa ist in eine furchtbare Klasse geraten. Rechts sitzt so ein Junge, der sieht aus wie ein Erwachsener im Körper eines Kindes. Sobald ich einmal wegschaue, nimmt er seinen Nachbarn etwas weg, springt auf, läuft durch den Raum. Und noch während ich ihm eine Standpauke halte, sehe ich in seinen Augen, wie er den nächsten Coup plant. In seinem Blick spielt immer etwas Unruhiges, Abgelenktes und Suchendes. Als ich mich kurz wieder abwende, streckt er mir die Zunge heraus.
Wenn Lernen kaum möglich ist
Von der Sorte gibt es mindestens eine Handvoll Kinder. Dazu herrscht in der Klasse ein Höllenlärm. Nur unter Androhung massiver Strafen und durch Umsetzen von Schülern schaffe ich es, die Klasse leidlich im Zaum zu halten. Die armen Klassenlehrer, die armen Kinder, die arme Lisa. Höflichkeit, Empathie und gute Erziehung, damit kommt man hier nicht weiter. Frühenglisch, Instrumentalunterricht, Antolin-Lesewerkstatt - alles für die Katz, denn hier ist Lernen kaum möglich. (aus 20 Min)

Donnerstag, 24. Januar 2019

Aus Persönlich BLOG

Blog

Marcus Knill

23.01.2019

Der Publikumsrat will beim «Medienclub» vermehrtes kritisches Nachfragen und lockerere Zügel. Das geht nicht.

Mittwoch, 23. Januar 2019

Umgang mit Stress kann gelernt werden

Studenten brechen wegen Stress in Tränen aus

Für Studenten ist derzeit Prüfungszeit. An der Hochschule Luzern sei der Druck besonders hoch und bringe die Studenten zur Verzweiflung.



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An der Hochschule Luzern Wirtschaft finden zurzeit die Semesterprüfungen statt.


Die Prüfungszeit ist für viele Studenten die stressigste und psychisch schwierigste Zeit im Semester. An der Hochschule Luzern (HSLU) Wirtschaft klagen viele über eine unzumutbare Prüfungssituation, die zu psychischen Zusammenbrüchen geführt haben soll.
Umfrage
Finden Sie die Anforderungen an Studenten zu hoch?

40 %

14 %

46 %
Insgesamt 5514 Teilnehmer
Die Bibliotheken an den Hochschulen und Universitäten sind bis zum letzten Platz belegt, Kaffee und Energy Drinks stehen neben Laptop und Büchern. Die Stimmung ist angespannt und es herrscht höchste Konzentration, denn für viele Studenten stehen die letzten Prüfungen an. So auch für die Studenten an der Hochschule Luzern Wirtschaft im dritten Semester.

KOMMENTAR:
Es ist nicht verwunderlich, dass heute viele Studenten dem Prüfungdruck nicht mehr gewachsen sind. Das verdanken wir jenen Pädagogen, die in der Volksschule Prüfungen ablehnen und dafür gesorgt haben, dass auch Zeugnisse abgeschafft werden. Auch in vielen Mittelschulen will man bewusst den Druck mindern.
Die Auswirkungen sehen wir heute. Da es im Leben dann später  zu Selektionsverfahren kommt - bei Bewerbungen, in Hochschulen aber auch im Berufsalltag - sind jene Personen benachteilt, die nie gelernt haben, mit Stress umzugehen. Ein Pilot der im Simulator nicht regelmässig  Stesssitautionen ausgesetzt wurde, versagt bei echten Krisensituationen. Schulen, die Kinder von jeglichem Druck bewahren und nicht gelernt haben Prüfungssitutionen zu meistern, leisten den Jugendlichen einen Bärendienst. Wenn dann später echte Prüfungssituationen kommen, haben sie nicht gelernt, mit Stress umzugehen. Sie klappen dann vorschnell zusammen. 
Das selbe gilt dort, wo Hausaufgaben abgeschafft werden. Die Schüler sind weniger fähig,  allein selbständig zu arbeiten.
 LINK:
www.rhetorik.ch/Stress/Stress.html
Stress und Entspannung. ... Dr. Hans Selye , hat den Ausdruck Stress in unseren Sprachgebrauch gebracht. Er gilt als einer der Pioniere der Stressforschung.

Dienstag, 22. Januar 2019