Sonntag, 13. Januar 2019

Der Dokumentarfilm Marco Paolo kann im Stüssihof nochmals gesehen werden.

Am Samstag 19. Januar 2019 wird im Stüssihof  der Film "Marco Paolo" anlässlich einer Retroperspektive der Werke des Dokumentarfilmers Tobias Wyss 1215 Uhr vom ihm persönlich eingeführt und nochmals gezeigt.
Dieses Filmexperiment war nach der Ausstrahlung im Fernsehen auch an den Solothurner Filmtagen zu sehen.

Marcus und Paolo Knill im Schweizer Fernsehen
SN Zitat vor der Ausstrahlung des Dokumentarfilmer "Marco Paolo - ein Experiment mit Video" im Schweizer Fernsehen:

Marcus Knill und sein Bruder Paolo, haben dieselben Schulen besucht, dieselben Sportarten betrieben, dieselben Freunde und Freundinnen gehabt hat, Paul Knill lebt heute in Boston in den Vereinigten Staaten als Professor. Jeder hat also seinen eigenen Weg gewählt. Diese beiden Biografien haben den Tobias Wyss vom Schweizer Fernsehen herausgefordert: Er wollte mehr darüber erfahren, wie die beiden Brüder leben, wollte herausfinden, warum sie sich so verschieden entwickelt haben. In einem Film mit dem Titel «Marco Paolo» hat er nun versucht, nicht nur diese beiden Lebenswege aufzuzeigen, sondern auch den einen Bruder mit dem anderen zu konfrontieren. Der Film zeigt Reaktionen des einen auf den anderen Bruder und wieder die Reaktion auf die Reaktion. Sich auf diesen Film einzulassen bedeutet für Marcus ein Experiment, für Paolo ein Abenteuer. Für den Zuschauer dürfte es ein interessantes Erlebnis werden, das Erlebnis einer Begegnung, die zugleich Verständnis und Konflikt bedeutet. Der Film wird am 23. Dezember um 20 Uhr im Schweizer Fernsehen gesendet. Auf unserem Bild: Links Marco, rechts Paolo Knill (Ende Zitat)
Aus ART FILM:

Tobias Wyss:

 

Tobias Wyss

 

2013 HOHLER, FRANZ
2011 FLYING HOME
1999 DER MEIENBERG
1996 PESTALOZZI EXPORT - IM NAMEN PESTALOZZIS
1992 DER LANGE MARSCH
1990 DIE WAHL
1986 DÜNKI SCHOTT



Kaspar Fischer: Maskenauftritte

Kaspar Fischer: Maskenauftritte

START 03.01.2019

Originaltitel:

Kaspar Fischer: Maskenauftritte

Regie:

Tobias Wyss

Cast:

Doc.
„Kaspar Fischer: Maskenauftritte“ 1973 15 Min.
„Betrifft Friedrich Glauser“ 1975 70 Min.
Doc.12  
Altersfreigabe E 16, 12:15 D, Kinosaal 1
1968 frisch doktoriert. 1969 Filmarbeitskurs an der Kunstgewerbeschule Zürich. 1970 Regie-Volontär am FernsehenDRS. Im TV-Kader ehemalige Schauspieler, Lehrer, weitere Sonderlinge.  Meist Männer. Man begrüsste sich mit „Sie“. Wenn ein „Dr.“ vor dem Namen stand, liess man den Titel bei der Begegnung im Munde zergehen. Als Studierter war ich angesehen. Ich hatte das Gefühl, genug zu wissen, um Filme zu machen. Damals merkte ich nicht, wie wenig das war - und das noch bei diesem Medium. Es fiel aber nicht auf. Ich begann, Television zu machen. Die 70-er- und 80-er-Jahre am Fernsehen erlebte ich als eine ängstliche und gleichzeitig grosszügige Zeit. Ängstlich, weil in der Bevölkerung die Meinung herrschte, das Fernsehen DRS sei ‚links unterwandert’ - dem wollte man im Betrieb entgegenwirken. Grosszügig, weil das Programm noch kaum strukturiert war, Freiheiten und neue dokumentarische Wege erlaubte. Es gab Sende-Nischen wie zum Beispiel „Zur Nacht“, für die ich Kurzfilme drehte, unter anderem 1973 „Kaspar Fischer: Maskenauftritte“ und 1977 „Samuele Giovanoli - Bilderreise ins Paradies“. Hinzu kam, dass exzellente Kameraleute, Tonoperateure und Cutterinnen den unerfahrenen RegisseurInnen und JournalistInnen kräftig unter die Arme griffen. Aus der Zeit zwischen 1975-1987 habe ich 6 Dokumentarfilme ausgewählt.
Sie wurden ein Mal ausgestrahlt, um dann im Archiv zu verschwinden:
1975 „Betrifft Friedrich Glauser - eine Ermittlung“:
Wie liessen sich die Fragmente der Suche nach Spuren eines Schriftstellers zusammenfügen? Wir versuchten, dem Zuschauer zu zeigen, wie unser Film entstand. Für die „Ermittlung“ entschloss ich mich, das Tonstudio als Haupthandlungsort ins Zentrum zu stellen, mit allen Beteiligten.
Alois

Alois

START 10.01.2019

Originaltitel:

Samuele Giovanoli - Bilderreise + Alois - oder die Wende zum Besseren lässt auf sich warten

Regie:

Tobias Wyss

Cast:

Doc.
„Samuele Giovanoli - Bilderreise“  15 Min.
„Alois - oder die Wende zum Besseren lässt auf sich warten“ 1978 93 Min.
Doc.12  
Altersfreigabe E 16, 12:15 D, Kinosaal 1
„Alois - oder die Wende zum Besseren lässt auf sich warten“:
Ausgangspunkt war der Beruf Amtsvormund meines Vaters. Er hatte nie von seiner Arbeit erzählt. Für das Filmprojekt suchte ich nach einem Vormund und
begegnete einem Mündel: Alois. Die Erzählung seines Lebens warf alle Pläne über den Haufen. Der Produzent Guido Wüest akzeptierte die Änderung, die doppelte Produktionszeit und den 95 Minuten langen Film.
  

Dienstverweigerer Lanz“

Dienstverweigerer Lanz“

START 24.01.2019

Originaltitel:

Heidi Abel + Dienstverweigerer Lanz

Regie:

Tobias Wyss

Cast:

Doc.
Heidi Abel 48 Min.
Dienstverweigerer Lanz 48 Min.
Doc.12  
Altersfreigabe E 16, 12:15 D, Kinosaal 1
1983 „Dienstverweigerer Lang verlässt das Gefängnis - ein Tagefilm“: Von Tag zu Tag filmten wir Begegnungen, von Niklaus Lanz mit Freunden und Bekannten, wobei wir im voraus oft keine Ahnung hatten, ob und wie die Gespräche ablaufen würden. - Im Anschluss an die Ausstrahlung gab es eine Diskussionsrunde mit Vertretern des Militärs und der Politik, um Ausgewogenheit zu garantieren.
Dünki-Schott

Dünki-Schott

START 31.01.2019

Originaltitel:

Franz und René 1+ Dünki-Schott

Regie:

Tobias Wyss

Cast:

Doc.
Franz und René 1 7 Min.
Dünki-Schott 93 Min.
Doc.12  
Altersfreigabe E 16, 12:15 D, Kinosaal 1
1986 „Dünki-Schott“: Ohne die nötige Spielfilmerfahrung wagte ich mich an eine Umsetzung des „Don Quijote“ in der Schweiz der 80-er-Jahre. Die Dreharbeiten wurden zu einem Schwimmfest. Zum Glück gab es den
Rettungsring Hans Liechti und eine erfahrene Equipe. So kam die skurrile Filmreise mit Franz Hohler als Professor Dünki-Schott und René Quellet als seinem treuen Begleiter Santschi doch noch zustande.
Der lange Marsch

Der lange Marsch

START 07.02.2019

Originaltitel:

Jacques’ Sehnsucht+ Der lange Marsch

Regie:

Tobias Wyss

Cast:

Doc.
Jacques’ Sehnsucht 49 Min.
Der lange Marsch 49 Min.
Doc.12  
Altersfreigabe E 16, 12:15 D, Kinosaal 1
1992 „Der lange Marsch“: Auch hier gab es Probleme. Meine Absicht in diesem Projekt war eine andere als
diejenige der Gruppe von 7 Aufrechten auf ihrem Marsch zur Rettung der Alpen von Wien nach Nizza. Ich war
neugierig, was mit der Gruppe in 120 gemeinsamen Tagen auf Gedeih und Verderb alles passieren würde; die
Gruppe der TransALPedes-InitiantInnen argumentierte politisch und verbat sich meine gruppendynamische Neugier.
Der Meienberg

Der Meienberg

START 14.02.2019

Originaltitel:

Ernst Jandl + Der Meienberg

Regie:

Tobias Wyss

Cast:

Doc.
Ernst Jandl 6 Min.
Der Meienberg 82 Min.
Doc.12  
Altersfreigabe E 16, 12:15 D, Kinosaal 1
1999 „Der Meienberg“: 1993 nahm sich Niklaus Meienberg das Leben. Fünf Jahre später kannte ihn kein einziger meiner Studierenden an der Schule für Gestaltung mehr. Es war ein Film gegen das Vergessen. Wir fanden nur das
Geld für eine Fernsehversion. Die Kinolänge kam dank dem Anstoss von Frank Braun im Kino “Morgental“ zustande.
Flying Home

Flying Home“

START 21.02.2019

Originaltitel:

Gelobtes Land + Flying Home

Regie:

Tobias Wyss

Cast:

Doc.
Gelobtes Land 15 Min.
Flying Home 80 Min.
Doc.12  
Altersfreigabe E 16, 12:15 D, Kinosaal 1
2010 „Flying Home“: Die Suche nach meinem ‚Onkel in Amerika’ begann lange bevor ich an einen Film dachte. Über Jahrzehnte veränderte sich sein Bild, immer neue Walter Otto Wyss tauchten auf, das Archiv füllte sich. Erst
2008, dank dem Produzenten Hercli Bundi, wurde daraus ein Filmprojekt und schliesslich der ‚Film meines Lebens’.
Zum Säntis!

Zum Säntis!

START 28.02.2019

Originaltitel:

Franz und René 2 + Zum Säntis!

Regie:

Tobias Wyss

Cast:

Doc.
Franz und René 2 7 Min.
Zum Säntis! 70 Min.
Doc.12  
Altersfreigabe E 16, 12:15 D, Kinosaal 1
2013 „Zum Säntis! - Unterwegs mit Franz Hohler“: Ein Film über Freundschaft. Das stand für mich vor dem Portrait des grossen politischen, poetischen Kabarettisten und Schriftstellers. Wir kannten uns 30 Jahre,
arbeiteten zusammen für die Kindersendung „Franz und René“, machten zusammen den Film „Dünki-Schott“, jassten zusammen. Und so wanderten wir zusammen von Zürich-Oerlikon auf den Säntis.


Marco Paolo - zwei Brüder

Originaltitel:

Blaise Cendrars + Marco Paolo - zwei Brüder

Regie:

Tobias Wyss

Cast:

Doc.
Blaise Cendrars 14 Min.
Marco Paolo - zwei Brüder 78 Min.
Doc.12  
Altersfreigabe E 16, 12:15 D, Kinosaal 1
 „Marco Paolo“: Dieses Video war das Experiment einer „Spiegelung“ mit Hilfe des Mediums, der virtuelle Dialog zweier Brüder. Wir filmten bei Marcus in der Schweiz, reisten in die USA, zeigten Paolo die Aufnahmen,
filmten ihn dabei, reisten zurück zu Marcus, zeigten ihm die Aufnahmen, filmten ihn dabei, usw. Die beiden sahen sich nie. Die Zuschauer erlebten zuerst die zwei Brüder ganz verschieden, merkten aber mit der Zeit, wie ähnlich sie sich waren. - Paolo sagte im Film 3-mal „Gopfertamisiech“, was zu heftigen Reaktionen von Zuschauern führte.








Freitag, 11. Januar 2019

Wer sich ein Gesichtstattoo stechen lässt, schadet sich selbst

Die meisten Firmen würden einen Mitarbeiter mit Tattoo im Gesicht nicht einstellen.
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Die Behandlung ist laut dem Mediziner mit Schmerzen verbunden. Mit speziellen Betäubungscremes, Eisluft und Schmerzmittel könne man die Reize heute etwas besser kontrollieren 


«Mit einem Gesichtstattoo wurde man früher sofort in die ‹Verbrecher›-Schublade gesteckt. Heute provoziert man noch immer damit, aber weniger krass.» Sie bemerke die Blicke, die sie wegen ihrer Tattoos im Gesicht erhalte,sagte eine Betroffene Gut die Hälfte der Menschen würde sie aber für das «Angel?»-Tattoo, das sie unter dem rechten Auge trägt, abstrafen.

Die Abneigung der Chefs

Aus diesem Grund setzen nicht alle Tattookünstler die Nadel im Gesicht an. «Wir stechen aus Prinzip keine Motive in diesem Bereich», heisst es etwa beim Bieler Tattoostudio Sailor and Saints.
Die meisten Kunden, die sich im Gesichtsbereich stechen lassen würden, hätten bereits Tattoos am Körper, so der 40-Jährige Pena. «Ich würde mich schwertun damit, jemandem ein Tattoo am Kopf zu stechen, wenn er sonst noch keines hätte.» Er rate den Kunden jeweils, sich gut zu überlegen, ob sie diese Stelle tatsächlich tätowieren möchten: «Die Arbeitgeber haben in der Regel keine Freude daran


Diese Erfahrung musste auch Mia machen. Die Tinte unter der Haut hat ihr auch schon Probleme bei der Jobsuche bereitet. «Das muss man sich schon bewusst sein. Mit Tattoos, speziell im Gesicht, wird es schwieriger, eine Arbeit zu finden.» Sie könne dies jedoch nachvollziehen: «Als Chefin würde ich auch niemanden mit Gesichtstattoo einstellen.» Es passe meistens einfach nicht in ein Arbeitsumfeld.
Laut dem Personaldienstleister Adecco hängt dies jedoch stark von der Branche ab. «Bei direktem Kundenkontakt sind Tattoos oft unerwünscht, in der Modebranche hingegen eher toleriert», so Annalisa Job, Sprecherin des Schweizer Ablegers.

Donnerstag, 10. Januar 2019

Dreikönigstagung




Viele Komplimente für Gerhard Pfisters Rede

Der CVP-Präsident erntete am meisten Schulterklopfen. Verleger gratulierten ihm zur «brillanten Rede». (Quelle Persönlich.com)

Kommunikationsexperte Marcus Knill, der die Dreikönigstagung seit Jahren besucht und von persoenlich.com dieses Jahr mit einer Kurzanalyse der Referenten-Auftritte beauftragt worden war, lobte Pfister. Er sei "ein grosser Denker". Knill hatte zudem in Erfahrung gebracht, dass der CVP-Politiker seine Rede nicht fremdschreiben liess, sondern eigenhändig in die Tasten gegriffen hatte. Knill hält fest, dass Pfisters intellektuelle Stärken besonders im anschliessenden Dialog mit Moderator Matthias Ackeret zum Tragen gekommen seien. Darüber hinaus lobte der Kommunikationsexperte Pietro Supino für die Cartoons, die er zur Visualisierung seines Referats verwendete. "Diese Bilder lockerten die Rede auf: Gut, dass sie synchron waren zum gesprochenen Inhalt", so Knill. Positiv war ihm auch Greg Piechota aufgefallen. Der Tech-Transformationsexperte vom Reuters Institute habe ausdruckstark und frei  geredet und während des Referates den Kontakt zum Publikum aufrechterhalten. "Obwohl er die Thematik bestens kannte und viele ähnliche Präsentationen gehalten hat sprach er so, wie wenn er sein Referat zum allerersten Mal vorgetragen hätte", so Knill. Das ist nur mit 100 prozentiger Präsenz möglich. Zum Abschluss-Podium mit Roger Köppel, Luzi Bernet, Judith Wittwer und Sidonia Küpfer unter der Leitung von Matthias Ackeret meinte Knill: "Das waren alles mediengewandte Persönlichkeiten. Zudem gingen sie sehr gut auf die gestellten Fragen ein". Während Köppel "eher der Erzähler" sei, formuliere Wittwer stark, sie habe eine angenehme Stimme und sei "eine klare Denkerin", so Knill. Das Programm der Dreikönigstagung fiel dieses Jahr dichter aus als in den Vorjahren. Dabei wurde Peter Wanner zum "Verleger des Jahres" gekürt und Othmar Fischlin für den "langjährigen und passionierten Einsatz für eine vielfältige Medienlandschaft" gedankt und verabschiedet. Seine Funktion als Leiter des Medieninstituts übernimmt Marianne Läderach.  

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Sidonia Küpfer war authentisch, natürlich.
Sie hörte gut zu, wusste Nein zu sagen und Antworten zu lenken:
"Nein, ist nicht so, sondern..."


Kommunikation ohne Worte

Die Gesichter sagen alles

Der deutsche Weber setzt den Tessiner Ermotti ab



UBS-Chef Sergio Ermotti und Verwaltungsratspräsident Axel Weber. (Bild: Arnd Wiegmann / Reuters)

UBS-Chef Sergio Ermotti und Verwaltungsratspräsident Axel Weber. (Bild: Arnd Wiegmann / Reuters) aus NZZ

 

Mittwoch, 9. Januar 2019

Sprachsprechstunden

Sprachsprechstunde: In 2019 steigen die Löhne
Schön wärs, aber im neuen Jahr sollten wir ohne den hässlichen Anglizismus auskommen, findet Martin Ebel.(Aus TAGI)




Sprachsprechstunde: In 2019 steigen die Löhne

Schön wärs, aber im neuen Jahr sollten wir ohne den hässlichen Anglizismus auskommen, findet Martin Ebel. Mehr...

«Vermeiden Sie diesen hässlichen Anglizismus»

Video «In 2019 steigen die Löhne.» Was ist daran falsch? Martin Ebel erklärt es in der «kleinen Sprachsprechstunde». Mehr...

Sprachsprechstunde: Hängen und Würgen

Hingen Sie oder hängten Sie die Jacke auf? Martin Ebel über ein Verb mit aktiver und passiver Bedeutung. Mehr...

Sprachsprechstunde: Wenn es Shit stürmt

Martin Ebel über Fäkalsprache im Englischen und Deutschen. Mehr...

Sprachsprechstunde: Wir sprechen längst Arabisch

Kaffee, Zucker, Jacke und Gitarre: Martin Ebel über den Kulturtransfer aus dem Orient. Mehr...

Sprachsprechstunde: Sind es zahlreiche, zahllose, unendlich viele?

Martin Ebel über unsere Schwierigkeiten mit grossen Zahlen. Mehr...

Sprachsprechstunde: Wer behindert ist, ist noch lange kein Behinderter

Zwischen Beleidigung und Schönfärberei: Martin Ebel über den sprachlichen Umgang mit behinderten Menschen. Mehr...

Sprachsprechstunde: Mega!

Martin Ebel erklärt, was die letzte coole Party mit den alten Griechen zu tun hat. Mehr...

Sprachsprechstunde: Gebeugte Journalisten

Wann kommt eine Endung dran, wann nicht? Martin Ebel über das schwierige Grammatik-Kapitel der Flexion. Mehr...

Es gibt Wörter, die das, was sie sagen, mehrfach sagen

Martin Ebel erklärt in der kleinen Sprachsprechstunde, bei welchen Ausdrücken doppelt gemoppelt wird. Mehr...

Ein 50-jähriges Jubiläum gibt es nicht

Zum Einjährigen der kleinen Sprachsprechstunde erklärt Martin Ebel, warum das kein einjähriges Jubiläum ist. Mehr...

Das 50-jährige Jubiläum von 1968? Bloss nicht!

Video Zum Einjährigen der kleinen Sprachsprechstunde erklärt Martin Ebel, was viele Leute an Jubiläen falsch verstehen. Mehr...

Null Problemo: Popkultur oder Stummelsprache?

Die kleine Sprachsprechstunde: Martin Ebel über eine Zahlen-Unsitte. Mehr...

Wenn Köpfe rollen

Serie Die kleine Sprachsprechstunde: Martin Ebel über ein blutrünstiges Bild. Mehr...

Gedenkt nicht Ueli Steck

Serie Um eine bedrohte grammatische Form geht es in der fünften Folge der Videokolumne «Die kleine Sprachsprechstunde». Mehr...

Wie nennen Sie den Menschen, den Sie lieben?

Serie Ein geliebter Mensch ist kein «Partner»: Um Sprache und Gefühle geht es in der vierten Folge der Videokolumne «Die kleine Sprachsprechstunde». Mehr...

Warum Roger Federer nicht «der beste Tennisspieler aller Zeiten» ist

Serie Dummdeutsch ohne Zukunft: Darum geht es in der dritten Folge der Videokolumne «Die kleine Sprachsprechstunde». Mehr...

Den Genialsten gibt es nicht

Serie In der zweiten Folge der Videokolumne «Die kleine Sprachsprechstunde» geht es um einen absurden Superlativ. Mehr...

Wie tragisch ist «tragisch»?

«Die kleine Sprachsprechstunde»: Martin Ebel warnt vor dem Adjektiv «tragisch». Mehr...

Wider den «Deppen-Apostroph» und anderen sprachlichen Unsinn

Serie Unsere neue Video-Kolumne «Die kleine Sprachsprechstunde» verdeutlicht, dass man nicht alles gutheissen muss, was heute so geredet und geschrieben wird. Mehr...
 

Dienstag, 8. Januar 2019

Dass Dieter Bohlen die Empathie fehlt, ist nicht neu

Bohlen hat sich längst disqualifiziert, weil er sich auf Kosten Schwächerer oder Behinderten lustig macht.

Ein Trainer, Coach oder eine Lehrperson hätte man längst entlassen.
Doch Bohlen kann sich immer wieder junge Menschen öffentlich an den Pranger stellen.
Für Bohlen ist Wertschätzung von Menschen ein Fremdwort.
Neu:


LINKS:
www.rhetorik.ch/Aktuell/07/02_17/index.html
17. Febr. 2007 ... RTL profitiert eindeutig von der Exkutionsrhetorik des umstrittenen Sprücheklopfers Bohlen. Die Zahlen machen es auch deutlich, dass mehr ...

www.rhetorik.ch/Aktuell/05/11_26.html
26. Nov. 2005 ... Nachdem Dieter Bohlen die Gesangskünste der letzten 14'000 Bewerber im " DSDS" auf primitive Art und Weise verbal schikaniert und ...

www.rhetorik.ch/Aktuell/07/01_16/index.html
16. Jan. 2007 ... Bohlen wehrt sich gegen den Vorwurf, er ginge in der Casting-Show Deutschland sucht den ... Das müsste auch ein Dieter Bohlen wissen.



www.rhetorik.ch/Aktuell/12/11_18a/index.html
18. Nov. 2012 ... Poptitan Dieter Bohlen schlägt ihr vor, "Werbung für Cellulite zu machen", da er es unglaublich findet, mit "27 Jahren so eine Cellulite" zu ...

Samstag, 5. Januar 2019

Dürfen Begrabscher nur mit Samthandschuhen behandelt werden?

Die Bevölkerung gratuliert - Die Frau die sich gewehrt hat, muss aber mit einer Strafe rechnen

(Aus Blick-online): Als ein Afghane (20) der Schweizerin Luisa I.* (21) im Getümmel einer Wiener Silvesterparty an den Hintern grapscht, verpasst diese ihrem Angreifer einen heftigen Schlag ins Gesicht. Der Mann muss ins Spital: Diagnose Nasenbeinbruch.
In Österreich und der Schweiz erntet Luisa I. aus Genf nun Applaus. «Bravo», «Gratulation» und «gebt ihr eine Tapferkeitsmedaille», schreiben Facebook-Nutzer unter dem Artikel über die Grapsch-Attacke.

So wenden Opfer gesetzeskonform Gewalt an
Wer begrapscht wird, darf Gewalt anwenden, um sich zu wehren. Das sagt laut «20 Minuten» Anwältin Brigitta Sonnenmoser. Es ist aber nicht alles erlaubt.

 «Die Gegenwehr muss verhältnismässig sein», sagt sie. Wird eine Frau an Po oder Busen begrapscht, seien Ohrfeigen, Schlagen mit der flachen Hand oder Kratzen angebracht.
Faustschläge jedoch dürfen nur auf den Körper erfolgen – nicht ins Gesicht. «Ein Faustschlag ins Gesicht kann schwere Schäden im Augen- und Nasenbereich zur Folge haben.» Der Frau, die sich so wehrt, drohe eine Verurteilung wegen Körperverletzung.  
Anders sieht es bei einer drohenden Vergewaltigung aus. Dann dürfen Opfer mit viel mehr Gewalt agieren, wird Anwältin Sonnenmoser weiter zitiert. «Betroffene dürfen den Täter beissen, boxen oder an den Haaren reissen.» Ebenfalls sei ein heftiger Tritt in die Geschlechtsteile oder ein Faustschlag ins Gesicht erlaubt. «Opfer müssen dem Richter dann aber plausibel erklären können, dass eine Vergewaltigung drohte».
Waffen – etwa Messer, aber auch Autoschlüssel – dürfen Bedrohte jedoch nicht zur Verteidigung verwenden. «Es würde sich um Körperverletzung mit einem gefährlichen Gegenstand handeln. Das Strafmass wurde dann massiv höher ausfallen», sagt Sonnenmoser. (fr)
Aus 20 Min: