Sonntag, 15. Januar 2017

Katz und Mausspiel der PNOS mit der POLIZEI

ALARMSTIMMUNG


In Unterwasser gelang es letztes Jahr den rechtsextremen Gruppierungen ein internationales Treffen zu organisieren,
indem der Ort bis zum Schluss geheim gehalten wurde und die Teilnehmenden übers Handy informiert worden sind.









Damit sich so etwas nicht wiederholt, liess die Polizei das Konzert auf Kantonsebene vorsorglich verbieten. Nun beginnt erneut ein Katz und Maus Spiel.


Gäste der Pnos-Party sollen sich im Mittelland treffen Alarmstufe Rot unter Ermittlern wegen Neonazi-Fest

Heute wollen wieder hunderte von Rechtsextremen in der Schweiz feiern. Mit dabei: Musiker, die sich als Rassisten bezeichnen, zu Gewalt aufrufen und gerne mit Faschisten abhängen. Bei Schweizer Polizisten herrscht Alarmstimmung.




Rund 150 Besucher bei Pnos-Fest in Willisau LU Veranstalter von Neonazi-Konzert kassieren eine Anzeige

WILLISAU LU - In Willisau LU fand ein Rechtsaussen-Konzert statt. Die Polizei war vor Ort. Ein Deutscher, gegen den eine Einreisesperre bestand, wurde zur Grenze begleitet. Und der Veranstalter wird wegen einer fehlenden Bewilligung angezeigt.

KOMMENTAR: Die Behörden sehen das Problem bei Verboten bei der Verhältnismässigkeit: Wenn die PNOS als
Partei akzeptiert sei, könne nur eingeschritten werden, wenn etwas Rechtswidriges geschehe. Das ist eine grundsätzliche
Schwierigkeit, wenn erst dann eingegriffen werden darf, wenn
Recht gebrochen wird. Das zeigt sich auch bei linksextremen Veranstaltungen oder Demonstrationen.
Der schwarze Block beispielsweise kann  in der Regel ungehindert durch die Strassen ziehen und die Polizei verfolgt die Gewalttaten aus Distanz.

Nachlese SRF:

Anzeige wegen fehlender Bewilligung

Der Konzert-Veranstalter wird von der Polizei angezeigt, weil er keine gastgewerbliche Bewilligung für den Anlass hatte. Die Polizei teilte ihm nach eigenen Angaben mit, dass sie einschreiten werde, wenn gesetzeswidrige Handlungen festgestellt würden.
Nach Mitternacht verliessen die Konzertbesucher nach und nach den Veranstaltungsort. Es kam zu keinen weiteren Zwischenfällen oder Interventionen seitens der Polizei.

Dulden oder nicht? Das ist hier die Frage

Wieso tolerierte der Kanton Luzern im Gegensatz zu den Kantonen St. Gallen und Aargau das Konzert? Kurt Graf, Sprecher der Luzerner Polizei, begründete dies damit, dass die Pnos eine legale Partei sei. Es herrsche in der Schweiz Versammlungsfreiheit.
Ein strikteres Vorgehen wäre nach Ansicht der Luzerner Polizei unverhältnismässig gewesen. Es habe keinen Grund gegeben anzunehmen, dass es zu Ausschreitungen oder Gewalttätigkeiten kommen könnte, sagte Graf. Die Polizei sei aber frühzeitig nach Willisau gefahren und habe Präsenz markiert.

Social Media "Stars" am Anschlag





KOMMENTAR:

Die Idee Projers war im Grunde genommen gut. Er wollte das Interesse der Jugendlichen an aktuellen politischen Problemen wecken.
Wenn nicht die beiden Vertreter der Social- Media in der Sendung ARENA versagt hätten. 
Die beiden Gäste waren völlig hilflos. Sie hatten sich auch gar nicht vorbereitet. Von einer eigenen Meinung  - bei den eingeladenen "Stars" - keine Spur. Peinlich!
Bendrit sammelte zwar einzelne Reaktionen in Social Media und stellte fest: «Meine Leute verstehen es auch nicht wirklich, habe ich gemerkt. Vielleicht muss man sich auch noch mehr informieren. Respektive die müssen sich selber mal informieren.»
Diese Erkenntnis kann auch auf Gülsha und Bendix übertragen werden.
«Die Jungen müssen jetzt endlich den Finger rausnehmen und sich mehr für harte Politik interessieren, statt nur fürs Dschungelcamp», sagte hellseherisch Jonas Projer bereits vor der Sendung.
Ich kann  die  bissigen Kommentar nach der Sendung gegen die beiden angeblichen Vertreter der Jugend auf dem online Portal von 20 Minuten sehr gut nachvollziehen. 

Fazit: Der Einsatz von Gülsha und Bendrit war penibel. Projers Wunsch wurde leider nicht erfüllt. 
Die Leserkommentare liessen an den beiden neuen jugendlichen Arena Akteuren kein gutes Haar. Verständlich: Denn Vorbereitung ist die halbe Miete.  Politische Sachverhalte verlangen mehr als nur das öberflächlichen Palaver à la JOIZ. Ein fragwürdigern Sender übrigens, der  sich selbstverschuldet  aus der Medienwelt verabschieden musste. Die Moderatoren wollten bewusst spontan und unvorbereitet mit den Gästen palavern. Gülsha war eine dieser Moderatorinnen.


Zu den Auswüchsen der feministischen Rhetorik

Eine aufschlussreiche Ergänzung zu unserem Beitrag FEMINISTISCHE RHETORIK

LINK:

Feministische Sprache, Linguistik. ... (Siehe auch Sexistische Feministische Rhetorik) ... Beim feministischen Sprachgebrauch müssen wir Übertreibungen ...
www.rhetorik.ch/Feministisch/Feministisch.html


   
Dr. phil. Veit Gruner hat uns folgende ergänzende Gedanken zugesandt:

  1. Das Suffix -er (in Lehr-er, Schül-er usw.) geht auf das lateinische -ari- zurück, mit dem eine Zugehörigkeit oder Eigenschaft ausgedrückt wird, z.B. in milit/ari/s oder in advers/ari/us und advers/ari/a, der (die) Gegenüberstehende, wobei mit diesem Gegenüberstehen eine gegnerische Haltung gemeint ist. Da im Deutschen eine Genusendung wie das Lateinische -us / -a fehlt, ist dieses Suffix generisch unspezifisch. Und da das Deutsche im Plural keine unterschiedlichen Genera kennt, können mit Lehr/ern, Schül/ern, Besuch/ern, Mitarbeit/ern nur Personen beiderlei Geschlechts gemeint sein. Bei Wendungen wie Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer handelt es sich also um Tautologien bzw. Pleonasmen. 
  2.  Kürzlich erklärte mir eine Spanierin, die Wendung estamos contentos y contentas (bzw. contentas y contentos) sei absolut unüblich; auch wenn Personen beiderlei Geschlechts gemeint sind, genüge estamos contentos (= wir sind zufrieden) und werde keineswegs als Zurücksetzung von Personen weiblichen Geschlechts empfunden. Nicht anders verhält es sich im italienischen und im französischen Sprachgebrauch (siamo contenti bzw. nous sommes contents) - eines von zahllosen Beispielen dafür, dass das grammatisches und biologisches Geschlecht in den wenigsten Fällen deckungsgleich sind und darum auch nicht künstlich deckungsgleich gemacht werden müssen.

Samstag, 14. Januar 2017

Das Phänomen Dschungelcamp

Blog (aus PERSOENLICH)

14.01.2017 - Marcus Knill

Das Phänomen Dschungelcamp

Seit Freitag zieht das Dschungelcamp Millionen Zuschauer vor den Bildschirm. Welches sind die Gründe?

Assoziationen zu den Schneeflocken vor dem Fenster

Schneeflöckchen, Weißröckchen

Bildergebnis für es schneit

Hedwig Haberkern (1869)

Musiknoten zum Lied Schneeflöckchen, Weißröckchen

Liedtext

Schneeflöckchen, Weißröckchen,
wann kommst du geschneit?
Du wohnst in den Wolken,
dein Weg ist so weit.
Komm setz dich ans Fenster,
du lieblicher Stern,
malst Blumen und Blätter,
wir haben dich gern.
Schneeflöckchen, du deckst uns
die Blümelein zu,
dann schlafen sie sicher
in himmlischer Ruh’.
Schneeflöckchen, Weißröckchen,
komm zu uns ins Tal.
Dann bau’n wir den Schneemann
und werfen den Ball.

Dieser Entscheid wäre längst schon fällig:

Aus Sicherheitsgründen ist eine Gesichtsverhüllung unzulässig


Dass ein Einbrecher das Gesicht verhüllt, ist nachvollziehbar.
Deshalb darf man sicherlich verlangen, dass Menschen in der Oeffentlichkeit das Gesicht offen legen.

Aus 20 Min:


KOMMENTAR: 
Diese Regelung müsste längst schon überall gelten und sollte eigentlich auch durchgesetzt werden.  Wir erinnern ans Vermummungsverbot bei Gewalttaten, das leider nicht  geahndet wird.
Wir kennen die Geschichte von einem Opfer mit bleibenden Schäden. Die Täter konnten  nicht zur Rechenschaft gezogen werden , weil sie als Vermummte den Jugendlichen ohne Grund spitalreif getreten hatten. Das Opfer ist heute arbeitsunfähig.
Die Videoaufzeichnungen brachten nichts, weil  die Täter - dank Vermummung -  nicht identifiziert werden konnten.

Freitag, 13. Januar 2017

ABERGLAUBE

Dem Aberglauben auf der Spur (Quelle Blick)


1. Die schwarze Katze

Überquert vor ihnen eine schwarze Katze den Weg, bringt sie ihnen Unglück. Dieser Glaube stammt noch aus dem Mittelalter, als schwarze Katzen als Diener der Hexen betrachtet und verfolgt wurden. Um grösseres Unglück abzuwenden, sollte man drei Steine über die Spur der Katze werfen oder auf einen Stein spucken.
Aberglauben am Freitag den 13.: Die 13 besten Mythen erklärt
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2. Rund um die 13

Die 13. Reihe im Flugzeug, das 13. Stockwerk oder die Hausnummer 13 - häufig wird aus Angst vor Unglück auf diese Nummerierung verzichtet. In der Wende zwischen dem 19. und 20. Jahrhundert fanden Pariser Restaurants eine elegante Lösung, wenn eine 13-köpfige Gruppe von Gästen sich unwohl fühlte - es wurde einfach ein 14. gemietet! Die Zahl «13» gilt im Christentum seit über 2000 Jahren als Unglückszahl. Laut dem Neuen Testament waren 13 Personen beim letzten Abendmahl dabei, der 13. war der Verräter Judas.
Gut zu wissen: Laut der Immobilien-Website 'Zoopla' spart man im Schnitt 4000 Euro beim Kauf eines Hauses mit der Nummer 13.
Aberglauben am Freitag den 13.: Die 13 besten Mythen erklärt
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3. Scherben

Wann immer sie etwas fallen lassen, das zerbricht - freuen sie sich! Früher glaubte man, böse Geister werden von hohen und lauten Geräuschen vertrieben. Deshalb gibt es keine Hochzeit ohne Polterabend, keinen Wein ohne Anstossen und keine Jungfernfahrt eines Bootes ohne zerschlagene Sektflasche.
Aberglauben am Freitag den 13.: Die 13 besten Mythen erklärt
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4. Salz verschüttet

Wer Salz verschüttet, dem widerfährt Unglück! Wer trotz Vorsicht versagt, dem bieten sich mehrere Lösungen: Salz über die rechte Schulter werfen oder Champagner hinters Ohr streichen.
Aberglauben am Freitag den 13.: Die 13 besten Mythen erklärt
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5. Sternschnuppe

Sterne galten einst als göttliche Lichtfunken, die Sternschnuppe als Dochte, welche Engel beim Putzen der Himmelskerzen fallen liessen. Somit kann man bei ihrer Erscheinung auf göttlichen Beistand hoffen. Augen auf!
Aberglauben am Freitag den 13.: Die 13 besten Mythen erklärt
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6. Der zerbrochene Spiegel

... lässt noch heute vielen einen kalten Schauer über den Rücken laufen - denn dann erwarten einen sieben Jahre Unglück. Es sei denn, der Scherbenhaufen wird erst am darauffolgenden Tag weggewischt. Dann begrenzt sich das Unglück auf sieben Tage. Das Spiegelbild steht für die Seele des Hineinschauenden und braucht diese Zeit, um wieder zu heilen.
Aberglauben am Freitag den 13.: Die 13 besten Mythen erklärt
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7. Marienkäfer

Heute gilt vor allem der Marienkäfer als Glücksbringer. Früher wurden aber sämtliche Käfer als Glücksträger angesehen, sofern sie mit der linken Hand gefangen und in der Hosentasche aufbewahrt wurden.
Aberglauben am Freitag den 13.: Die 13 besten Mythen erklärt
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8. Kein entkommen

Jedes Jahr hat mindestens einen und höchstens drei Freitage, die auf einen 13. fallen - bei der Ferienplanung also dringend den Kalender konsultieren!
Aberglauben am Freitag den 13.: Die 13 besten Mythen erklärt
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9. Auf Holz klopfen

... um drohendes Unheil abzuwenden hat auch schon länger Tradition. Holz ist ein Ersatz für den früheren Hausbaum, in dem die guten Geister wohnten. Mit dem Klopfen wollte man mit den Geistern in Kontakt treten und sie um Beistand bitten. Eine andere Theorie besagt, dass durch klopfen die bösen Geister vertrieben würden.
Aberglauben am Freitag den 13.: Die 13 besten Mythen erklärt
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10. Hand vor den Mund

Die bösen Geister sind auch der Grund für unseren nächsten Aberglauben. Heute gehört das Hand vor den Mund halten beim Gähnen zum guten Ton, früher war es eine Massnahme, um Dämonen nicht durch die Öffnung reinzulassen. Die hätten nämlich Wahnsinn oder Geisteskrankheiten verursacht.
Aberglauben am Freitag den 13.: Die 13 besten Mythen erklärt
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11. Die Hasenpfote

...gilt seit jeher als Glücksbringer, genauso wie der Fuchsschwanz. Beiden Tieren wurde wegen ihren beeindruckenden Fähigkeiten magisches Können nachgesagt. Der wendige Hase, der im Zick-Zack-Lauf in kürzester Zeit verschwinden konnte, war den Menschen nicht geheuer und der Fuchs wurde für seine Verschlagenheit und List bewundert. Durch den Besitz der Pfote und des Schwanzes wollte man deren Fähigkeiten erlangen.
Aberglauben am Freitag den 13.: Die 13 besten Mythen erklärt
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12. Der Schornsteinfeger

Ein Klassiker. Die Asche in seinem Gesicht soll das Glück herbeigerufen haben. Seinen Ursprung hat dieser Glaube im frühen Mittelalter. Damals gab es häufig Brände, die durch verstopfte Kamine begünstigt wurden. Der Kaminfeger brachte also Sicherheit in die eigenen vier Wände.
Aberglauben am Freitag den 13.: Die 13 besten Mythen erklärt
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13. Die Wissenschaft sagt dazu

Und zum Schluss noch die wissenschaftliche Erklärung  zu unseren Glücks- und Pechsbringern: In der Soziologie spricht man von den «Selbsterfüllenden Prophezeiungen». Demnach beeinflussen Erwartungen das nachfolgende Verhalten und dessen Ergebnisse. Wenn also ein Spiegel zerbrochen wird, werden die darauffolgenden Unglücksfälle auch verstärkt wahrgenommen. Daher unser Tipp: Positiv denken!
Aberglauben am Freitag den 13.: Die 13 besten Mythen erklärt