Montag, 12. Dezember 2016
Sonntag, 11. Dezember 2016
Pelz wieder IN
Haariges Comeback
Pelz, so weit das Auge reicht: Die tierischen Felle sind wieder in Mode.
KOMMENTAR: Erstaunlich, wie die permanente Kritik an Pelzträgerinnen sich abnützen so rasch kann. An der Bahnhofstrasse werden Pelzträgerinnen nicht mehr mit vorwurfsvollen Blicken betrachtet. Erstaunlich auch, dass junge Frauen echte Pelze den Kunstpelzen wieder vorziehen.
Auch hier gilt der Grundsatz des Differenzierens. Es ist nicht einzusehen, dass die Felle von geschossenen Füchsen verbrannt werden, nur weil das Fell von lebenen Tieren stammt.
Anderseits müssten aus den verkauften Fellen erkennbar sein, woher die Tiere stammen. Wie sie gehalten worden sind. Es gibt jedoch immer noch Tierfarmen in denen unwürdige Zustände herrschen und es gibt immer noch qualvolle Tötungen.
Da muss ein Riegel geschoben werden.
Dass Pelze wieder populär sind, veranschaulichen die Modeschauen:

Pelz wird vor allem als Verzierung wieder verwendet:
Eine Modeschau mit zum Wintersport.
Aus 20 Min.
Notiert von
marcus knill
um
13:43
Zum dritten Advent:
Immer ein Lichtlein mehr
Immer ein Lichtlein mehrIm Kranz, den wir gewunden,
Dass er leuchtet uns so sehr
Durch die dunklen Stunden.
Zwei und drei und dann vier!
Rund um den Kranz welch ein Schimmer,
Und so leuchten auch wir,
Und so leuchtet das Zimmer.
Und so leuchtet die Welt
Langsam der Weihnacht entgegen,
Und der in Händen sie hält,
Weiss um den Segen!
(Matthias Claudius 1740-1815, deutscher Dichter)
Notiert von
marcus knill
um
13:38
Müssen Einfamilienhausbesitzer ein schlechtes Gewissen haben?
In vielen Medien werden sie despektierlich "Hüslibewohner" genannt.
Sie sind angeblich schuld an der Zersiedelung der Schweiz.
Jüngste Umfragen aber zeigen: Der Traum vom Einfamilienhaus ist ungebrochen.
Die überwiegende Mehrheit der Schweizerinnen und Schweizer sehnt sich
nach einem eigenen Haus, am liebsten auf dem Land. Für die meisten
Schweizer bleibt dies Wunschdenken: Laut dem Bundesamt für Statistik
lebt die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung im städtischen Raum, gut
ein Drittel in seinen eigenen vier Wänden.
Ich war in einem Einfamilienhaus aufgewachsen und schätzte es damals, dass ich Tag und Nacht Klavier spielen durfte. Aber als Kind musste ich an freien Nachmittagen jäten, im Garten helfen und habe mir dann gesagt:
Nie mehr ein Einfamilienhaus! Ich will nicht Sklave einer Liegenschaft werden.
Ich lernte dann das Leben in einer Mietwohnung in Zürich kennen und als wir mit den Kindern die Möglichkeit hatten, entschieden wir uns dann doch, ein eigenen Haus zu bauen. Dies bereuten wir bis heute nicht.
Obschon der Boden begrenzt ist, hat wohl der Mensch seit Urzeiten den Wunsch nach einer eigenen Höhle, nach einer eigenen Behausung. Sei es, dass er ein Zelt oder eine Hütte errichten will und später ein Einfamilienhaus, so wie die Vögel instinktiv ihr eigenes NEST bauen.
Wenn der Fernsehfilm den "Hüslibesitzern" ein schlechtes Gewissen einredet, müsste sich die Gesellschaft vielmehr fragen, wie man Bodenknappheit und das Urbedürfnis nach den eigenen vier Wänden unter einen Hut bringen kann. Die Architekten und Banken sind gefordert.
LINK SRF:
Notiert von
marcus knill
um
00:46
Unwort des Jahres
"Inländervorrang light"
Zum Unwort des Jahres:
Das Unwort des Jahres ist Inländervorrang light. Diese typisch
schweizerische Wortschöpfung spiegelt die Mühen der Politik, einen
Volksentscheid umzusetzen und dabei möglichst allen entgegenzukommen:
Abstimmungssiegern wie -verlierern, der EU, den heimischen
Stellensuchenden. Um die Kompromissbereitschaft und Abschwächung
auszudrücken, die helvetischer Politik stets innewohnt, bedient man sich
eines englischen Ausdrucks: light. Der Begriff ist verniedlichend und
klingt so technisch, dass fast vergessen geht, dass es sich bei in- und
ausländischen Arbeitssuchenden um Menschen handelt.
Man könnte aber das Unwort "Inländervorrang light" aus einem anderen Grund auch als Unwort sehen.
Das Wort täuscht etwas vor, das es gar nicht ist:
Die Schweizer werden nicht allein bei der Stellensuche nicht bevorzugt.
Es geht vielmehr um die Eindämmung der Arbeitslosigkeit.
Nichts ist verbindlich. Das Wort suggeriert zwar einen Vorrang von Schweizer-Arbeitskräften. Werden jedoch die Bestimmugen unter die Lupe genommen, ist das Ganze nur ein Papiertiger.
Notiert von
marcus knill
um
00:44

