Donnerstag, 7. Juli 2016

Atomausstieg=Einstieg in die Kohlekraftwerke

So etwas darf nicht sein

Den Teufel dürfen wir nicht mit dem Belzebub austreiben.
Deutschland muss den vorschnellen Ausstieg aus der Kernenergie mit dem Einsatz von zusätzlichen Dreckschleudern wettmachen.
Eine sonderbare Energiewende.

Umweltstudie übt Kritik an EU-Staaten (Artikel enthält Video)


Mittwoch, 6. Juli 2016

Selbsterkenntnis

Etwas von WICHTIGSTEN beim  Optimieren der kommunikativen Kompetenz

Ich muss mich kennen, d.h. meine Stärken und Schwächen.
Es ist erstaulich, wie viele Menschen sich entweder überschätzen oder unterschätzen.
Diese Katze könnte mit einem Politiker verglichen werden, der glaubt, er sei der Grösste.

Dienstag, 5. Juli 2016

Der namhafte Schriftsteller Markus Werner ist gestorben


Schriftsteller Markus Werner ist tot


Der grosse Schweizer Schriftsteller verstarb im Alter von 71 Jahren in Schaffhausen. Das teilte sein Verlag mit. Werner verfasste sieben hoch gelobte Romane. Seinen letzten veröffentlichte er 2004.
Markus Werner. 
  Markus Werner gehörte zu den namhaften und vielfach ausgezeichneten Autoren des Landes. 
Der Schriftsteller Markus Werner ist im Alter von 71 Jahren gestorben, wie sein Verlag eine Meldung des «Tages-Anzeigers» bestätigte. Der gebürtige Thurgauer lebte zuletzt als freier Schriftsteller in Schaffhausen.

Vor wenigen Tagen noch Preis gewonnen

Vor rund einer Woche, am Samstag 25. Juni, hatte Werner noch den Preis der Stiftung Pro Litteris für sein Gesamtwerk erhalten. Die Jury ehrte ihn für unverwechselbaren Stil. Obwohl seine Sprache einfach zu lesen sei, sei sie hochpräzise gearbeitet, elegant und differenziert, reich und virtuos ohne jemals selbstgefällig zu sein, hiess es.
Seinen letzten Roman, «Am Hang», veröffentlichte er 2004. Das Kammerstück über zwei Männer mit grundverschiedenen Einstellungen zur Liebe war Werners grösster Publikumserfolg. Schon bald nach der Veröffentlichung dieses, seines siebten Romans, hatte der Autor deutlich gemacht, dass das sein letztes Werk sei – für weitere liess ihm ein Lungenemphysem nicht genug Atem.

Über ein Dutzend renommierte Preise

Trotzdem wurde Markus Werner fast zehn Jahre nach Erscheinen des Buchs von einer jüngeren Leserschaft neu entdeckt: durch die Verfilmung von «Verdingbub»-Regisseur Markus Imboden.

Im Gegensatz zur breiten Leserschaft erkannte die Fachwelt Werners Könnerschaft gleich sofort. Für seinen ersten Roman «Zündels Abgang» erhielt er 1984 den Literaturpreis der Jürgen Ponto-Stiftung. Es folgten über ein Dutzend weitere, renommierte Auszeichnungen. Werners Bücher wurden bisher in 18 Sprachen übersetzt.

Vom Lehrer zum Schriftsteller

Das Hauptthema in seinen Werken war die «condition humaine», im Mittelpunkt seiner Romane standen Figuren, die von der Welt für untauglich befunden wurden und mit der Tücke des Objekts haderten.
Markus Werner wurde am 27. Dezember 1944 in Eschlikon (TG) als Sohn eines Lehrers geboren. Als der Junge vier war, zog die Familie nach Thayngen (SH). Werner studierte Germanistik, Philosophie und Psychologie an der Uni Zürich und promovierte 1974 mit einer Arbeit über Max Frisch. Danach arbeitete er fünfzehn Jahre lang in Schaffhausen als Gymnasiallehrer, bevor er sich 1990 als Schriftsteller selbständig machte.

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

Montag, 4. Juli 2016

Spott für tänzelnden Elfmeterschützen (EM Italien-Deutschland)

Das Internet lacht über Zazas Fehlschuss

Bild für das Nachrichtenergebnis
Zaza-Fehlschuss wird zum Gespött des Internets
Eurosport.de‎ - vor 15 Stunden
Simone Zaza wird durch seinen grotesken Elfmeter-Fehlschuss im EM-Viertelfinale ...

Weitere Nachrichten für Zazas Fehlschuss

„Pinguin-Anlauf“: So lacht das Netz über den Fehlschuss ... - Express

www.express.de/.../-pinguin-anlauf--so-lacht-das-netz-ueber-den-fehlschuss-von-italien-...
vor 8 Stunden - Simone Zaza von Italien wurde nach dem Elfer-Krimi gegen Deutschland bei der EURO 2016 zum Gespött.

EM-Tagesticker: Zaza bekommt im Internet das Fett für seinen ...

www.watson.ch/.../177786071-EM-Tagesticker--Zaza-bekommt-im-Internet-das-Fett-...
vor 19 Stunden - EM-Tagesticker: Zaza bekommt im Internet das Fett für seinen Fehlschuss ab +++ Khedira kaputt, fällt für den Rest der EM aus.

 (Aus DIE WELT)

Wenn sieben von achtzehn Elfmeterschützen am Punkt die Nerven versagen, ist es eigentlich schwer, einen der Fehlschützen besonders herauszupicken. Einer schaffte es bei Deutschlands denkwürdigen 6:5 i. E. gegen Italien aber doch, negativ herauszustechen: Simone Zaza.
Es ist noch nicht überliefert, ob es eine Eingebung des 25-Jährigen selbst oder seines Trainers Antonio Conte war, die zur Einwechslung in der 121. Minute führte. Doch einer von beiden oder im Optimalfall Spieler und Trainer waren davon überzeugt, dass der gerade zu Juventus Turin zurückgekehrte Stürmer der perfekte Elfmeterschütze sei.
Ohne Ballberührung in den verbliebenen Sekunden der Verlängerung ging Zaza als zweiter italienischer Schütze an den Elfmeterpunkt.

Was dann folgte, war wundersames Schauspiel und selbsterfüllende Prophezeiung zugleich.
Mit elfengleichen Tippelschritten pirschte er sich Zentimeter um Zentimeter an den Ball heran, um nach einer gefühlten Ewigkeit den Anlauftanz zu beenden und den Ball rechts über die Querlatte zu knallen. So viel Aufwand. So viele Gedanken. Alles für nichts.

Die EU muss sich bewegen

Eigenartig:

Wenn es um die Einhaltung der Spielregeln bei Finanzfragen  geht, drückt die EU säumigen Staaten oft beide Augen zu.
Das Nichteinhalten wird von Vereinbarungen wird toleriert.
Bei der Personenfreizügigkeit hingegen stellt sie sich stur.
Nicht nur die Schweiz - auch andere Nationen - möchten die Zuwanderung selbst steuern können.
Bildergebnis für Einwanderung
Falls die EU sich nicht bewegt, gibt dies Auftrieb für all jene Strömungen, die sich von der EU lösen wollen (Dominoeffekt BREXIT).

Sonntag, 3. Juli 2016

Die Ueberraschung in Oesterreich

Nun könnte der Nationalist und 
Anti EU Politiker  Hofer das Rennen machen:

Samstag, 2. Juli 2016

Neuer Blog auf PERSOENLICH.COM

BLOG

Die Öffentlichkeit im Netz mobilisieren - 

aber wie?


Marcus Knill

 

Am neuen Zyklus «Meinungsbildung» im Lilienberg hat Flavia Kleiner das Erfolgsrezept preisgegeben, mit welchem die Operation Libero die Durchsetzungsinitiative bodigen konnte. Eine Zusammenfassung der wichtigsten Erfolgsprinzipien:

1. Es gilt die Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit zu wecken. Die gewählte Botschaft muss packen. Dank der sozialen Netzwerke liess sich das Aufmerksamkeitsfenster gezielt öffnen.

2. Die Kernbotschaft darf nicht gefälscht sein. Sie muss einfach klar und verständlich sein.

3. Die Debatte ist in de Öffentlichkeit auszutragen. Mit den sozialen Medien konnte der erwünschre Dominoeffekt erzielt werden. Der Öffentlichkeitsraum wurde gleichsam zu einem neuen Demokratieraum.

4. Weder lautes Schreien noch Schweigen führt zu einer Meinungsbildung. Das Wichtigste: Fakten müssen über zahlreiche Kontakte laufend erweitert werden.

5. Es gilt Emotionen zu schüren. Dies geht aber nicht ohne eindeutige Inhalte.

6. Wesentlich war: schnell, flexibel und flächendeckend zu agieren.

7. Mit den sozialen Medien sollten vor allem unentschlossene Stimmberechtigte beeinflusst und «Schläfer» geweckt werden. Mit der Zielbotschaft «Es geht um den Rechtstaat» konnten jene Bürger aus der Mitte angesprochen werden, die noch bei der Ausschaffungsinitiative Ja gestimmt hatten. Das ist eindeutig gelungen.

Flavia Kleiners Ausführungen stiessen auf grosses Interesse. Ich bin überzeugt, dass bei der ganzen Kampagne die Finanzen – trotz der Sozialen Medien – nicht zu unterschätzen wären. An Sponsoren soll es nicht gefehlt haben. Über die Aufwendungen war jedoch im Lilienberg nichts zu erfahren. Folgender Aspekt hat sicherlich auch eine grosse Rolle gespielt: Prominente Persönlichkeiten waren ein hilfreicher Beeinflussungsfaktor, der nicht unterschätzt werden darf.

Im gut verwobenen Netzwerk der angeblich parteilosen Interessegruppe agierten zahlreiche wichtige Leitfiguren, Politiker, Richter oder Künstler, die sich spontan einspannen liessen. Bei Meinungsprozessen spielen solche Galionsfiguren eine wichtige Rolle, so wie die Beeinflussung durch Meinungsumfragen. Wir dürfen auch das Phänomen aus der Massenpysychologie nicht vergessen. Der Mensch tendiert, sich bei der Mehrheit oder bei den Siegern einzureihen.
Wenn ein Institut kurz vor der Abstimmung den eindeutigen Sieg prognostiziert, gibt es die bekannten Mitläufer, welche auch an einer offenen Abstimmung gut erkennbar sind: Sie halten dann die Hand in die Höhe, wenn offensichtlich die Mehrheit zustimmt. Nicht desto trotz hatte Flavia Kleiner mit Ihrem Konzept Erfolg. Kontrahenten tun jedenfalls gut daran, die erwähnten Tipps und Strategien genauer zu bedenken.