Dienstag, 26. Juni 2012

Ueberzeugende Medienauftritte




Einstimmung für die Arbeit im Mediensimulator




von Marcus Knill


(Diesen Blog lasse ich für Sie stehen. Er wird nicht gelöscht. Der Text ist anonymisiert. Sie können diese Zusatzinformationen später zu Hause in Ruhe genauer lesen und die Erkenntnisse nach der bevorstehenden Veranstaltung jederzeit zusätzlich festigen)

Aussagen (Argumente usw) überzeugend auf den Punkt bringen - aber wie?


So wie wir das Schwimmen nur im Wasser lernen können, müssen wir den ungewohnten Umgang mit Medien praxisorientiert in einem Mediensimulator prozessorientiert lernen. Intensivseminare mit fachgerechtem Videofeedback sind jedoch nur in kleinen Gruppen effizient.

Ich kann Ihnen deshalb heute nur die wichtigsten Erkenntnisse (Bausteine der Medienrhetorik) bewusst machen, damit Sie sich später fachgerecht weiter helfen können--> (Hilfe zur Selbsthilfe).





Zur Einstimmung folgender Beitrag (Hier der LINK):


Oeffentliche Auftritte

Öffentliche Auftritte. von Marcus Knill. 1. Vorbereitung ... 2. Kurz vor dem Auftritt. Sich lockern. ... 3. Beim Auftritt. Keine Nebengedanken. ... www.rhetorik.ch/OeffentlicheAuftritte/OeffentlicheAuftritte.html - Cached - Similar






Öffentliche Auftritte

von Marcus Knill







Überzeugender Medienauftritt - aber wie?

von Marcus Knill

In der Praxis hat sich gezeigt, dass viele Führungskräfte die Bedeutung der Medienrhetorik im Zeitalter der elektronischen Medien mit Lokalradios und Lokalfernsehens noch nicht erkannt haben. Viele sind sich auch nicht bewusst, dass es heute für jede Führungskraft selbstverständlich sein sollte, den "Umgang mit Medien" trainiert zu haben. Zudem zählt fachgerechte Medienrhetorik zur Persönlichkeitsschulung. Ich coache seit Jahren Spitzensportler für die Oympiaden im Auftrage von "swiss-olympic". Der deutsche Trainer einer Disziplin sagte einmal nach dem Medientraining in Magglingen zu mir: Im Grunde genommen ist das gar keine Rhetorikschulung, sondern eine "angewandte Selbsterfahrung". Wir recht er hatte. Jede Persönlichkeit lernt sich im Mediensimulator in aussergewöhlichen Situation kennen. Eine Version dieses Artikels ist in der Kaderzeitschrift "Alpha" erschienen. Siehe auch eine Version in der Zeitschrift Sicherheits Forum.





Das Grundsätzliche bei Medienauftritten klingt so einfach:




  • Sei kurz und trotzdem konkret!
  • Sprich strassengängig, sodass die Zuhörer Dich verstehen können.
  • Konzentriere Dich auf einen Gedanken, auf ein Votum oder eine Antwort.
  • Sei Du selbst, bleibe natürlich und sei kein Schauspieler.
Wenn das Mikrofon unter die Nase gehalten wird oder ein Journalist auftaucht, verstossen viele gegen die einfachsten Prinzipien. Die Theorie ist zwar bekannt, doch in der Praxis machen die Befragten Grundsätzliches falsch:
  • Es wird zu trocken oder zu langatmig geredet.
  • Man spricht nichtssagend, wie es viele Politiker tun.
  • Anstatt bildhaft oder konkret, wird abstrakt oder allgemein formuliert.
  • Beispiele fehlen, Details werden ausgeklammert.
  • Ängste blockieren die Natürlichkeit.
Fazit:
Das anscheinend Einfache ist in der Praxis nicht mehr einfach!
Medientraining - eine Selbstverständlichkeit
Wie beim Sport, geht es im Umgang mit Medien nicht ohne "learning by doing". Piloten können fliegen, trotzdem üben sie regelmässig im Simulator. Führungskräfte können reden, trotzdem lohnt es sich, im Mediensimulator das eigene Verhalten vor Mikrofon und Kamera immer wieder zu überprüfen. Die konkrete Auseinandersetzung mit den Medienphänomenen in der Praxis macht sich bezahlt. Kein Boxpromotor würde seine Schützlinge unvorbereitet in den Ring schicken. Erstaunlich, dass es immer wieder Topleute gibt, die glauben, Medienkommunikation sei eine Frage des Talentes. Sportler wissen, dass Talent zwar eine wichtige Voraussetzung für den Erfolg ist, es ohne Training aber keine Spitzenleistungen gibt. Medientraining ist nicht dazu da, Ihre Persönlichkeit zu verfremden. Im Gegenteil:




Fachgerechtes Training hilft - trotz Scheinwerfer und Extremsituationen - die Natürlichkeit zu bewahren.
Aus der Praxis für die Praxis
Obwohl theoretische Kenntnisse nützlich sein können, genügt das Lesen solcher Erkenntnisse allein nie. Beim Training stellten wir immer wieder fest, dass ohne Training das Wissen nicht umgesetzt werden kann. Es mangelt vielfach in folgenden wichtigen Bereichen:
  1. Vorbereitungen Es gilt zuerst, Informationen zu sammeln und Situationen zu antizipieren.
    • Mediensituation klären.
    • Welches Medium?
    • Welches Sendegefäss?
    • Welches Thema?
    • Wer wirkt sonst noch mit?
    • Wie wird das Gespräch eingebettet. Was kommt vorher? Was nachher?
    • Welche Sendezeit?
    • Welche Fragen?
    • Welche Startfrage? Man muss auch mit unerwarteten Startfragen rechnen.
    • Wird live gesendet oder wird das Gespräch aufgezeichnet?
    • Was wird gekürzt?
    • Wie lange dauert die Sendung?
    • An welchem Ort und vor welchem Hintergrund wird die Sendung aufgenommen?
    • Kann ich das Interview nochmals hören?
    • Welcher Teil wird auf alle Fälle gesendet?
    Journalisten stehen unter Zeitdruck und schätzen solche Klärungsfragen nicht besonders. Bleiben Sie trotzdem hartnäckig. Es lohnt sich! Uns erstaunt immer wieder, dass die Wenigsten die möglichen Fragen vorher überlegt haben. Antizipieren heisst, sich zu fragen: Was sage ich, wenn...? Die meisten überraschenden Fragen oder Vorwürfe liegen in der Luft.
  2. "Strassengängig reden" heisst, so zu reden, dass auch "Otto - Normalverbraucher" das Fachwissen verstehen kann. Die Konsumenten schätzen Geschichten, Bilder, Vergleiche und möchten Details erfahren. Niemand verdaut gerne trockene und abstrakte Erläuterungen. Bei allen bei Massenmedien muss uns die Masse verstehen.
  3. Überlegen, dann reden. Wer ungezügelt drauflos plaudert, sollte sich bewusst sein, dass 70 Prozent dessen, was erzählt wird, unter Umständen gegen den Redner verwendet werden kann. Mit den Antworten pflastern wir den Weg des Interviews.
  4. Sprachregelung intern abklären. Bei unseren Übungen stellen wir immer wieder fest, dass Begriffe aus dem eigenen Bereich, Verband usw. ungeklärt formuliert werden. Es ist nicht gleichgültig, ob jemand vom "Ausländer", "Gastarbeiter", "Asylant" oder von einem "Fremdarbeiter" spricht.
Die wichtigsten Erkenntnisse:
  • Kürze, Kürze, Kürze. Die Medien wünschen immer Kürze. Trotzdem wollen sie bildhafte, konkrete, prägnante Aussagen. Wer diese beiden paradoxen Anliegen unter einen Hut bringt, hilft dem Journalisten als auch dem Medienkonsumenten. Die Medien wünschen persönliche Geschichten (gibt Einschaltquoten), und die Konsumenten lassen sich gerne mit einer Geschichte entzücken. Sie zappen dann seltener weg.
  • Zuhören ist oft wichter als reden. Immer wieder erleben wir es, dass die Befragten bereits während der Fragestellung ihre Antwort vorbereiten und gar nicht merken, wie ihnen - nur so nebenbei - noch eine Behauptung unterstellt wird. Nur wer konzentriert zuhört, kann unfaire Bemerkungen sofort zurückweisen.
  • Der Journalist ist ein Partner. Wer sich auf die Kamera oder technische Probleme konzentriert, belastet sich unnötigerweise. Die volle Konzentration verdient der Gesprächspartner und das "Sprechdenken" (Denken und Sprechen) Ausnahme: Beim Douplexverfahren ist der Journalist auf einer Aussenstation und die Kamera ist das Gegenüber. Jeder kommuniziert über die Kamera mit dem Partner. Auf dem Bildschirm sind dann beide Aufnahmen nebeneinander zu sehen (Doppelbild).
  • Das Zeitgefühl trainieren. Es gehört zum ABC jeden Medienauftrittes, zu wissen, was sich während 20 oder 30 Sekunden sagen lässt. Das Zeitgefühl kann leicht trainiert werden.
Kontrollpunkte
  • Ist meine Sprache einfach und verständlich und "strassengängig"?
  • Vermittle ich Vertrauen? Glaubwürdigkeit kann nicht gespielt werden.
  • Ich rede nur über Bereiche, über die ich Auskunft geben kann. Keine Mutmassungen äussern. Das Publikum spürt die Kompetenz.
  • Antworten heisst, keine Ausflüchte zu suchen. Das Publikum merkt, wer hinter seiner Aussage steht und erkennt rasch, wer schummelt oder um den Brei herum redet.
  • Wer mit Beispielen sprechen kann, ist immer konkret. Die Aussagen werden nachhaltiger.
Internethinweise
Auf der Webseite www.rhetorik.ch wird ein Fülle vertiefender Beiträge der Medienrhetorik kostenlos angeboten. Dieses "Internetbuch" wird laufend ausgebaut. Zur Vertiefung der Thematik, lohnt es sich, noch folgende Beiträge im "Internetlehrbuch für Ausbildner und Trainer" www.rhetorik.ch zu lesen:
Am einfachsten ist die Navigation über den Menüplan im "Inhaltsverzeichnis". Auf www.rhetorik.ch/Aktuell werden laufend aktuelle Beispiele aus der Medienwelt analysiert.
Marcus Knill, Kommunikationsberater und Medienpädagoge (www.knill.com) erteilt Hochchuldidaktikseminare, hospitiert Dozenten, coacht Führungskräfte, Spitzensportler, Staatsanwälte, Lehrkräfte und wird für vertrauliche Supervisionen (Spitäler, Geschäftsleitungen usw.) zugezogen. Er ist Autor von Fachbüchern und Fachartikeln. Spezialgebiete: Medienrhetorik und Krisenkommunikation.



Die jungen Politkarrieristen im Bundeshaus verstehen es, die mediale Inszenierung (um nach oben zu kommen) zu nutzen. Dennoch wäre ich zurückhaltend mit Homestorys!

Wer heute mit 21 in den Nationalrat gewählt wird, dient sich nicht mehr über kommunale Behörden mühsam nach oben.
Es genügen meist ein paar Jahre Arbeit in kantonalen Parlament.

Wichtig ist dafür die


strategische Planung 


geworden!
Ursula Wyss, Evi Allemann, Chantal Gallaté oder Pascal Bruderer agierten mit einem WAHLKAMPFTEAM, das ihnen den Weg innerhalb der Partei frei schaufelte und den Wahlkampf organisierte.
Dann setzte die junge Generation alles auf die Karte POLITIK.
- Keine familiären Verpflichtungen. Sie haben keine Kinder.
- Sie arbeiten meist nur mit nur 50 Stellenprozenten.
- Viele haben studiert oder studieren noch (Bastian Girot) und sind Berufpolitiker.
- Einige arbeiten noch nebenbei in einem Verband.
Was der politische Nachwuchs von den jungen Parlamentariern lernen kann:

Die heutigen Profis wissen, dass man nur über die Medien - dank der Mediatisierung der Politik - die Wahlen gewinnen kann. Die Parteipresse können wir nämlich vergessen. Das private Radio, das private Fernsehen hat die Medienlandschaft gewaltig verändert. Die Mittedreissiger nutzen alle Massenmedien geschickt und konsequent.
Das heisst:

KURZE EINFACHE BOTSCHAFTEN
PERSONALISIERTE, ERREIGNISORIENTIERTE MEDIENARBEIT!

Ein Tabubruch wird in Kauf genommen. Massenmedien sind für junge Politiker kein Feindbild mehr.
Was hingegen der neuen Generation zu wenig bewusst ist:
Face book, Homestorys können zum Bumerang werden. Hier agieren junge Politiker nach meinem Dafürhalten oft zu fahrlässig!

  1. Kommunikation und Medien

    Medien Wenige Führungskräfte sind sich bewusst, dass 90 Prozent ihrer Tätigkeit in irgendeiner Form mit Kommunikation zu tun hat. Im Umgang mit Medien gilt ... www.rhetorik.ch/Medien/Medien.html - Cached - Similar
  2. IST NATÜRLICHES KOMMUNIZIEREN LERNBAR?

    File Format: PDF/Adobe Acrobat - View as HTML 22. Juni 2005 ... Willkommen im Simulator: Natürlich kommunizieren? Eigentlich eine Selbstverständlichkeit ... ernst ist – alles andere als natürlich ist. Die ... www.rhetorik.ch/Aktuell/05/06_22/06_2005_black.pdf - Similar

Auftritt in der Oeffentlichkeit Aus der Praxis für die Praxis


Wichtige Vorinformationen im "Umgang mit Medien und Journalisten"

Zur Einstimmung folgender Beitrag ( LINKS):

Kommunikation und Medien

Umgang mit den Medien - 10 Tipps. 1. Journalistinnen und Journalisten sind Ihre Partner, nicht Ihre Feinde. Das heisst aber nicht, dass Sie Ihre Freunde ... www.rhetorik.ch/Medien/Medien.html - Cached - Similar

Oeffentliche Auftritte

Öffentliche Auftritte. von Marcus Knill. 1. Vorbereitung ... 2. Kurz vor dem Auftritt. Sich lockern. ... 3. Beim Auftritt. Keine Nebengedanken. ... www.rhetorik.ch/OeffentlicheAuftritte/OeffentlicheAuftritte.html - Cached - Similar



Öffentliche Auftritte

von Marcus Knill




Medienauftritte

7. Juni 2003 ... Medien, Medienauftritte, Auftreten, Medienauftritt, Interview, Vortrag, ... Ich coache seit Jahren Spitzensportler für die Oympiaden im ... www.rhetorik.ch/Medienauftritt/Medienauftritt.html - 16k - Cached - Similar pages


********************
Beantworten Sie folgende Fragen:
Das Telefon klingelt. Ein Journalist meldet sich und will von Ihnen eine Auskunft über PS.
Wie verhalten Sie sich?
- Kennen Sie das Kommunikationskonzept Ihrer Institution?
- Können Sie die Telefonnummern der Informationsverantwortlichen sofort abrufen?

************************
Falls Sie Auskunft geben müssen:


UEBERZEUGEN DURCH.....

Sie ueberzeugen, wenn Sie
* sich natürlich, situationsgerecht verhalten (kein Theater spielen)
* überlegen vor dem Sprechen (denken, dann sprechen!)
* Gefühle nicht ausklammern
* nicht an die Mimik und Gestik denken
* sich verständlich ausdrücken
* eine EINFACHE SPRACHE wählen
* EINEN KERNGEDANKEN (EIN ARGUMENT, EINE ANTWORT) mit einem BILD, einer ERZAEHLUNG, einer GESCHICHTE koppeln

Sie werden abgelehnt, wenn Sie
* sich künstlich und affektiert verhalten
* während des Sprechens an sich denken
* die Emotionen kontrollieren
* Theater spielen
* eine Spachebene wählen, die nicht zur Situation passt
* zu lange reden oder zu kompliziert, zu abstrakt und zu vage formulieren
* zu perfekt sind

Sie überzeugen vor allem durch Ihre Person. Erst in zweiter Linie interessiert sich das Publikum oder Ihr Gegenüber für den Inhalt. Dies klingt zwar hart, trifft aber zu.
Ein Redner, der sich nicht "verkaufen" kann, besser: Der nicht zu sich steht (seine Schwächen und Stärken nicht kennt), der nicht "im Lot ist", der überzeugt nicht, selbst dann, wenn er die besten Argumente auf seiner Seite hat.
Oder umgekehrt: Jemand, der beim Publikum ankommt, kann sich sogar erlauben, einmal etwas schwächere Argumente vorzubringen. Weil man die Person sympathisch findet, fällt es schwerer, sich der Argumentation zu verschliessen.
LINKS:

rhetorik.ch aktuell: Image schlägt Fakten

Sowohl die Person als auch die Präsentation beeinflusst den Inhalt wesentlich. Fakten werden durch die Person oder die Darstellung gefärbt. ... www.rhetorik.ch/Aktuell/09/10_18/ - Cached - Similar


WICHTIGE ERKENNTISSE AUS DER PRAXIS:
Das Antizipieren (Wir können die meisten Fragen gedanklich vorbereiten)
Achtsamkeit, das heisst: Sich auf ETWAS 100%ig konzentrieren können
Ich wiederhole bewusst:
- Natürlich bleiben (authentisch bleiben - trotz ungewohnter Umgebung)
- EIN-fach reden, EIN-deutig antworten
- Narrative Rhetorik nutzen (EIN persönliches Erlebnis, EINEN Fall, EINE Geschichten oder EIN Beispiel erzählen)


FAZIT:

Sie müssen wissen,

- wie Journalisten arbeiten

- wie Sie sich bei Medienanfragen verhalten müssen

- dass jeder Medienauftritt eine Chance ist

- Dass Medienauftritte geübt werden müssen

*************************

Zur Vertiefung der Thematik:


Selbstmanagement

Selbstmanagement. ... Selbstmanagement. von Marcus Knill. "Selbst" - ein Schlüsselwort der Kommmunikation", Handelszeitung, 29. Oktober - 4. ... www.rhetorik.ch/Selbst/Selbst.html -
Cached - Similar
  1. Medienkommunikation

    2. Okt. 2002 ... Medienkommunikation ist lernbar. von Marcus Knill. Der Umgang mit elektronischen Medien kann im Mediensimulator gelernt werden. ... www.rhetorik.ch/Medienkommunikation/Medienkommunikation.html - Cached - Similar
  2. Medienkommunikation Positionierung

    5. Juni 2007 ... Medienkommunikation. von Marcus Knill. Positionierung. Führungsperson werden Sie in der Informationsgesellschaft immer häufiger persönlich ... www.rhetorik.ch/Medienkommunikation/Medienkommunikation1.html - Cached - Similar

Medienauftritte

7. Juni 2003 ... Medientraining - eine Selbstverständlichkeit ... Medientraining ist nicht dazu da, Ihre Persönlichkeit zu verfremden. Im Gegenteil: ... www.rhetorik.ch/Medienauftritt/Medienauftritt.html - Cached - Similar

  1. 10 Gebote der Medienrhetorik

    10 Gebote der Medienrhetorik. ... 10) Konkret, bildhaft und mit Beispielen reden. Nicht nebulös und abstrakt formulieren. ... www.rhetorik.ch/Medienrhetorik/10Gebote.html - Cached - Similar
  2. 10 Gebote für guten Journalismus

    15. Mai 2005 ... Der Deutsche Bundespräsident Johannes Rau trug Anfang Juni 2004 bei der Jahrestagung des "Netzwerks Recherche" zehn Gebote für guten ... www.rhetorik.ch/Journalistengebote/Journalistengebote.html - Cached - Similar
  3. *************

Körpersprache bei den Tieren


Das Entdecken der Umwelt macht müde.


Der junge Schneeleopard im Zoo Zürich.

Sonntag, 24. Juni 2012

BILD zum SECHZIGSTEN!


Bild hat auf das Erfolgsrezept (Boulevardisierung, Personifizieren, Emotionalisieren) gesetzt und damit überlebt. Andere sogenannte Forumsmedien haben nach und nach viele Elemente von BILD übernommen. Bild hat die Medienlandschaft verändert und geprägt. Heute stellt sich für Experten die Frage, ob die Medien weiter abflachen und die Qualität nach den Gratiszeitungen noch mehr unter die Räder kommt.


Ich zitiere aus 20 Min:


60 Jahre «Bild»-Zeitung



Deutschlands Organ der Niedertracht

Die grösste Zeitung Deutschlands feiert ihren 60. Geburtstag. Doch ist «Bild» überhaupt ein journalistisches Medium? Ein Rückblick auf eine Geschichte voller Kontroversen.

Bildstrecke im Grossformat »

1|11
Die erste Ausgabe der «Bild»-Zeitung am 24. Juni 1952 setzte ganz dem Namen entsprechend auf der Titelseite schwergewichtig auf Fotos. Sie hatte vier Seiten und kostete 10 Pfennig.
Die erste Ausgabe der «Bild»-Zeitung am 24. Juni 1952 setzte ganz dem Namen entsprechend auf der Titelseite schwergewichtig auf Fotos. Sie hatte vier Seiten und kostete 10 Pfennig. Verleger Axel Springer gründete «Bild» als «gedruckte Antwort auf das Fernsehen». Vorbild war die auflagenstarke Boulevardpresse in Grossbritannien. Zu den besten Zeiten Anfang der 1980er Jahre hatte «Bild» eine Auflage von über 5 Millionen, heute ist es etwa die Hälfte. Ab Ende der 50er Jahre wurde «Bild» zu einem politischen Meinungsblatt mit konservativer, antikommunistischer Ausrichtung. Am 15. Oktober 1959 verkündete die Zeitung, dass sie die DDR nicht anerkenne. Bis kurz vor dem Mauerfall 1989 wurde der zweite deutsche Staat konsequent mit Anführungszeichen («DDR») geschrieben. Den Bau der Berliner Mauer im August 1961 kommentierte «Bild» mit entsprechender Schärfe und Kritik an den Westmächten. Die deutsche Wiedervereinigung war ein Hauptanliegen von Verleger Axel Springer. Die Studentenbewegung der 60er Jahre und der Springer-Verlag sahen sich gegenseitig als Feindbilder. Die Lage eskalierte nach dem Mordanschlag auf Studentenführer Rudi Dutschke am 11. April 1968. Demonstranten versuchten, das Springer-Hochhaus in Berlin zu stürmen und setzten «Bild»-Lieferwagen in Brand. In den 70er Jahren blieb «Bild» ein Hassobjekt der Linken: Literaturnobelpreisträger Heinrich Böll veröffentliche 1974 seine Erzählung «Die verlorene Ehre der Katharina Blum», in der er die Kampagnen des Boulevardjournalismus anprangerte. Ähnlichkeiten mit den Praktiken der «Bild»-Zeitung seien «weder beabsichtigt noch zufällig, sondern unvermeidlich», schrieb Böll im Vorwort. Im Frühjahr 1977 arbeitete der Enthüllungsjournalist Günter Wallraff unter dem Pseudonym Hans Esser drei Monate bei der «Bild»-Zeitung. In seinem Buch «Der Aufmacher» warf er ihr schwere journalistsche Fehlleistungen vor. Der Springer-Verlag verklagte Wallraff bis vor das Bundesverfassungsgericht, das praktisch vollumfänglich zu Gunsten des Autors urteilte. Der Fall der Berliner Mauer und das Ende des Kalten Krieges war die Vollendung des Lebenstraums von Axel Springer, der bereits 1985 gestorben war. Danach positionierte sich die Zeitung politisch breiter, blieb aber in der Tendenz konservativ. «Wir sind Papst!» ist die vielleicht bekannteste Schlagzeile in der 60-jährigen Geschichte von «Bild». Damit reagierte die Zeitung am 20. April 2005 auf die Wahl von Joseph Ratzinger alias Benedikt XVI.. Als der Papst im Herbst 2011 seine Heimat besuchte, zierte ein gigantisches Plakat mit jener Titelseite das Springer-Haus in Berlin. Mit sinkender Aulage wurde «Bild» wieder pointierter: Mit ihren Enthüllungen brachte die Zeitung Bundespräsident Christian Wulff zu Fall. Als die verantwortlichen Journalisten mit dem Henri-Nannen-Preis ausgezeichnet wurden, kam es prompt zu Protesten gegen die Ehrung des Boulevardblatts. Besonders rabiat verhält sich «Bild» mit seiner Berichterstattung über die «Pleite-Griechen». Sie sorgte europaweit für Aufsehen und brachte der Zeitung den Vorwurf ein, eine Hetzkampagne zu führen.


Härter kann man es kaum formulieren: «Diese Zeitung ist ein Organ der Niedertracht», schrieb der Autor und Satiriker Max Goldt über «Bild». Seit 60 Jahren erscheint das viel gelesene und innig gehasste Blatt. Die Jubilarin hat allerdings schon bessere Zeiten gesehen: Anfang der 1980er-Jahre betrug die Auflage mehr als fünf Millionen Exemplare. Heute ist es noch etwa die Hälfte. Die Medienkrise hat auch das grossformatige Blatt mit den grossen Buchstaben voll erwischt, seine jahrzehntelange Position als auflagenstärkste Zeitung Europas verlor «Bild» zu Beginn dieses Jahres an das Murdoch-Revolverblatt «The Sun».


Zumindest für einen Tag wird «Bild» die Konkurrenz weit hinter sich lassen: Die Ausgabe vom Samstag, 23. Juni 2012, wird als «Geburtstagsgeschenk» in einer Mega-Auflage von 40 Millionen an sämtliche Haushalte der Bundesrepublik verteilt – zumindest an jene, die sich nicht dagegen wehren. Denn natürlich hat diese Jubiläumsaktion Widerstand provoziert – wie so vieles in der 60-jährigen Geschichte der Boulevardzeitung.


Vom seichten Klatsch zum Kampfblatt




Die erste Ausgabe der «Bild»-Zeitung erschien am 24. Juni 1952 als «gedruckte Antwort auf das Fernsehen», wie es der legendäre Verleger Axel Cäsar Springer ausdrückte. Mit ihren grossen Fotos unterschied sie sich deutlich von den «Bleiwüsten», die damals die gedruckte Presse dominierten. In den ersten Jahren war «Bild» ein eher seichtes Produkt mit viel Klatsch und wenig Politik. Ab Ende der 1950er-Jahre und besonders nach dem Bau der Berliner Mauer 1961 entwickelte sich die Zeitung jedoch zu einem konservativen, stramm antikommunistischen Kampfblatt.
Dies führte auf dem Höhepunkt der Studentenbewegung zur Eskalation. «Bild» bezichtigte die protestierenden Studenten mal kommunistischer, dann wieder faschistischer Umtriebe und schrieb von «SA-Methoden». Die so genannte Ausserparlamentarische Opposition revanchierte sich mit der Parole «Enteignet Springer!». Nach dem Attentat auf den Studentenführer Rudi Dutschke am 11. April 1968 kam es vor dem Springer-Hochhaus in Berlin zu schweren Ausschreitungen, bei denen «Bild»-Lieferwagen angezündet wurden.


Die Wallraff-Enthüllungen




Mit dem Terrorismus der Roten Armee Fraktion (RAF) in den 70er-Jahren verschärfte sich der Konflikt. Nach dem Bombenanschlag auf das Springer-Verlagsgebäude in Hamburg am 19. Mai 1972 wurden vermeintliche Terror-Sympathisanten wie der Literaturnobelpreisträger Heinrich Böll Ziel scharfer Attacken. Böll schrieb darauf die Erzählung «Die verlorene Ehre der Katharina Blum», in der eine unbescholtene Frau wegen ihrer Freundschaft zu einem Straftäter von einer Boulevardzeitung gnadenlos fertiggemacht wird. Ähnlichkeiten mit Praktiken der «Bild»-Zeitung seien «unvermeidlich», schrieb Böll im Vorwort.


Noch mehr in die Defensive geriet «Bild» 1977 durch die Enthüllungen des Journalisten Günter Wallraff, der unter dem Pseudonym Hans Esser drei Monate auf der Lokalredaktion in Hannover gearbeitet hatte und in seinem Buch «Der Aufmacher» die zweifelhaften Methoden des Boulevards schilderte. Selbst Verleger Axel Springer sagte 1980 in einem Interview mit der «Zeit», er leide oft «wie ein Hund», wenn er morgens die «Bild»-Zeitung lese. Dem kommerziellen Erfolg schadete dies nicht, «Bild» erreichte in jenen Jahren seine höchsten Auflagen.


«Nur ‹Bild›, BamS und Glotze»




Nach dem Ende des Kalten Kriegs öffnete sich das Blatt, das sich heute als Teil der bürgerlichen Mitte versteht. SPD-Bundeskanzler Gerhard Schröder soll gesagt haben, zum Regieren brauche er «nur ‹Bild›, BamS und Glotze» – wobei mit BamS «Bild am Sonntag» gemeint ist. Die Feministin Alice Schwarzer berichtete für «Bild» über den Prozess gegen den Wettermoderator Jörg Kachelmann. In der Tendenz steht die Boulevardzeitung jedoch nach wie vor den konservativen Unionsparteien nahe, wie Untersuchungen gezeigt haben.
Angela Merkel ist für «Bild» die Eiserne Kanzlerin, dem CSU-Politstar Karl Theodor zu Guttenberg hielt man auch nach seinem Sturz über die Plagiatsaffäre die Treue. Dafür enthüllte man die privaten Affären von CDU-Bundespräsident Christian Wulff und brachte ihn damit zu Fall. Als die beiden verantwortlichen Reporter in diesem Frühjahr mit dem renommierten Henri-Nannen-Preis geehrt wurden, verweigerten drei Journalisten der «Süddeutschen Zeitung» aus Protest gegen das «Drecksblatt» die Annahme der gleichen Auszeichnung.


Kampagne gegen «Pleite-Griechen»




Dabei hat der Boulevardstil längst die ganze Medienbranche erfasst. Vielleicht schlägt «Bild» auch deshalb in letzter Zeit wieder schärfere Töne an, diesmal nicht gegen den inneren, sondern gegen den äusseren «Feind», genauer die «Pleite-Griechen», denen mit einer beispiellosen Kampagne Lüge und Betrug vorgeworfen wird. «So wurden früher Kriege vorbereitet», urteilte der Medienberater Wolfgang Storz, Mitautor einer kritischen Studie zur Griechen-Kampagne, die zum Schluss kommt, dass «Bild» im Kern «kein journalistisches Medium» ist.
Selbst Aussenminister Guido Westerwelle konnte sich am Mittwoch bei der Präsentation des elf Kilo schweren Jubiläumsbuches im originalen Zeitungsformat eine kritische Bemerkung nicht verkneifen: «Da hat die ‹Bild› keinen so guten Kompass», sagte er. «Die ganze Redaktion müsste mal vier Wochen Urlaub in Griechenland machen.» Damit spielte Westerwelle auf die Verlegung der gesamten «Bild»-Redaktion nach New York aus Anlass des 10. Jahrestags der Terroranschläge vom 11. September 2001 an.


ENDE Zitat.


Kommentar: Ich sehe den Zerfall der Qualität der Medien nicht so drastisch, wie andere Kritiker.
Hat sich doch gezeigt, dass nach der Nivellierung und dem Zerfall der Medienvielfalt nicht nur im Online- Bereich ein neuer Trend bei allen Medien feststellbar ist: Hintergundberichte, vertiefende Analysen sind nach wie vor gefragt und werden vermehrt gelesen. Sie sind ein grosses Bedürfnis. Auch Fachzeitschriften  finden in den Kiosken guten Absatz. Der Einheitsbrei, der gratis angeboten wird, genügt den Lesern nicht. Der Wunsch nach gut recherchierten Beiträgen wächst. Dies sehe ich als Chance.


LINKS:


23. Apr. 2010 ... Mehr Informationen über die Zukunft seiner Zeitung will Neininger ... Machtballung wird der Medienmarkt für lokale, selbständige Medien härter ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/10/04_23/index.html
25. Apr. 2009 ... Aktuell Medien · Macht der Medien in der heutigen ... überall einsetzbar sein, weil in der Zukunft alle Medien unter einem Dach sind?
www.rhetorik.ch/Aktuell/09/04_25/index.html
12. Apr. 2003 ... Die angegriffenen Medien werden in Zukunft mit Argusaugen jeden Schritt der ehemaligen Schönheitskönigin verfolgen um wenn möglich mit ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/Aktuell_Apr_12_2003.html
22. Febr. 2007... Teil des Inhalts. So kann auch Bürgerjournalismus die Medien kontrollieren. ... Information aus erster Hand wird auch in Zukunft wertvoll sein.
www.rhetorik.ch/Aktuell/07/02_22/index.html

Samstag, 23. Juni 2012

Fussball und Politik:

Deutschland schlägt Griechenland


Merkels Präsenz am Duell um den Halbfinal ist verständlich.
Politiker geht es  immer auch um das eigene Image.
Auch bei  dem gestrigen Match ging es  um das Verhalten der Bundeskanzlerin.
Die Stimmung in Griechenland gegen die Deutschen war angeheizt.
Deshalb musste sich die Bundeskanzlerin bewusst sein:
Die Kameras werden sie in jedem Fall immer wieder  ins Zentrum rücken. Merkel war sich bewusst:
Zu grosser Jubel könnte als Schadenfreude ausgelegt werden.
Folgendes Bild könnte somit auch politische Folgen haben.


Kommentar: Was sagen Sie zu dieser Geste?
Mailen Sie Ihren Kommentar k-k@bluewin.ch 
TREFFENDE ANTWORT EINES LESERS: 


"Merkel hätte wissen müssen, dass Sie im Fokus der Kameras steht. Bilder sind nachhaltiger als Worte." Siehe:


Schweini duschte schon 






Mit eindrücklicher Gewitterfront startete der Sommer



Starke Gewitter sind ein beeindruckendes und zuweilen angsteinflössendes Naturspektakel. So entstehen Blitze, und so schützen Sie sich vor Blitzschlag.


 teaser image


Ein Sommergewitter braut sich über der Zentralschweiz bei Stans zusammen (21. Juni 2012).

Freitag, 22. Juni 2012

Teenies können nicht mehr ohne sein


aus 20 Min:


Teenies halten es ohne Handy und PC nicht aus

 Einen Tag lang sollte eine Schulklasse keine elektronischen Geräte benützen. Nicht ein Teenager hat es geschafft.

storybild

Ohne Handy geht gar nichts mehr. (Bild: Fotolia)

24 Stunden sollten 15 Teenager im Alter von 15 und 16 Jahren auf Handy, PC, iPod und jegliche Game-Konsolen verzichten. Die Psychologin Nicole Zingg (30) hat den Versuch im Rahmen der Suchtprävention des Basler Gesundheitsdepartements mit einer WBS-Klasse des De-Wette-Schulhauses gemacht. Ergebnis: Nicht ein Jugendlicher hat das Ziel erreicht.

«Ich glaube, ich bin süchtig nach Handy und iPad», so eine WBS-Schülerin, die durchfiel. Ein Junge brach das Experiment gleich ab und setzte sich an seine Game-Konsole. «Ohne elektronische Geräte fühle ich mich schlecht», schrieb er danach in seinem Report und fügte an, dass ihn diese Tatsache beunruhige. Drei Mädchen schafften es immerhin, lediglich Musik auf ihrem iPhone oder Handy zu hören. «Ohne Musik geht gar nichts», so eine der drei. Andere fanden, auf SMS müsse doch jeder antworten oder zumindest die Nachrichten auf Facebook müsse man checken.


«Das Resultat des Experiments ist beeindruckend, aber nicht überraschend. Es ist ein Spiegel unserer heutigen Gesellschaft», so Nicole Zingg. Und Kantonsarzt Thomas Steffen sagt: «Im Durchschnitt gibt es pro Schulklasse zwei Jugendliche, die echte Probleme im Umgang mit neuen Medien haben. Für die anderen ist es eine Gewohnheit.» 


Kommentar: Wer auf Alkohol, Zigarette oder auf ..... nicht mehr verzichten kann und sofort nach ...... sucht, muss sich überlegen ob er nicht schon süchtig ist. Wer einer Sucht verfallen ist, ist schwer zu heilen. Es lohnt sich deshalb immer wieder, eine Zeit lang auf etwas zu verzichten, bei dem wir Entzugserscheinungen vermuten.


  LINKS:


23. Okt. 2004 ... Es gibt jedoch Stimmen, die finden, dass sich ein Gewohnheitsraucher mit Schockbildern nicht mehr von der Sucht abgehalten lässt.
www.rhetorik.ch/Aktuell/Aktuell_Oct_23_2004.html


23. Febr. 2007 ... Ein Süchtiger wird sich wohl kaum durch Ratschläge von seiner Sucht abhalten. Als mir ein Chefarzt schon vor Jahren erzählt hatte, dass seine ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/07/02_23/index.html

Donnerstag, 21. Juni 2012

Weshalb es im Nadelöhr Gubrist zu so vielen tödlichen Unfälle  kommt

Foto aus bz:



 

Zwei Tote und drei Verletzte bei Unfall im Gubristtunnel

Quelle: az




ACS Präsident Niklaus Zürcher nennt in einem Interview im TAGI drei Gründe:

1. VERKEHRSDICHTE


Verkehrsdichte steigt kontinuierlich

Täglich fahren 100 000 Fahrzeuge in beiden Richtungen durch die Tunnels.
Da werden keine Fehler toleriert.




2. GEGENVERKEHR


Verkehrsschilder - Verkehrszeichen nach STVO   Vorrang vor dem Gegenverkehr








Wegen Sanierungsarbeiten muss immer wieder eine Röhre geschlossen werden.
Es kommt ständig zu Staus und die Automobilisten werden zusätzlich gestresst.


3. MENSCH






In solchen Situationen ist der Mensch im Tunnel rasch überfordert, steht zusätzlich unter Druck und reagiert dadurch vielfach rascher falsch.