Montag, 10. Februar 2025

Zoff um eine Antwort von Merz

WIRBEL NACH DER EINDEUTIGEN ANTWORT VON MERZ

Der Hintergrund: Am Sonntagabend wurde Merz im Fernsehduell gefragt, was er denn von dem Vorstoß von Donald Trump (78) halte, dass dieser per Dekret beschlossen habe, in den USA offiziell nur noch zwei Geschlechter (Mann und Frau) anzuerkennen.

▶ Die unmissverständliche Antwort von Merz: „Das ist eine Entscheidung, die ich nachvollziehen kann.“


Direkt darauf reagiert nun der Lesben- und Schwulenverband der CDU/CSU. Und geht auf Distanz zu Merz. Am Montagfrüh postete der Bundesverband des LSU auf Instagram ein Bild, darauf zu lesen: „Frau. Mann. Divers.“

Dieser Aufschrei der Schwulen und Diversen ist nachvollziehbar.

doch die Antwort von Merz ist unmissverstädnlich, klar und eindeutig. Er legt Wert auf die zwei Geschlchter Mannund Frau. Die Abweichungen sind für ihn eine minderheit, die nicht überbewertet werden darf. ich bin sicher, dass er beim Grossteil der Publikums durch diese erhliche Antwort Punkte holte. Die wenigsten Politiker wagen es, dei eindeutig zu positionieren. sie wollen es allen recht machen.

▶Der direkte Angriff h auf Merz vom Verband Verband ist nicht zufällig.

Teaser-Bild

Fazit:

Der Zoff um die eindeutige Antwort von Merz macht uns bewusst, dass jede kritische Sicht - dem diversen Geschlecht gegenüber -  sofort von Meinungspriesern gegeisselt wird. Anderseits  zeigt  uns diese Antwort auch, dass unmissverständliche Aussagen nicht nur schaden können.

Otto-Normalverbraucher schätzen nämlich, mutige, eigenständige Meinungen. 

In der Dialogik hat Meinung und Gegenmeinung Platz. Als Kommunikatiosnberater lehne ich jegliche Maulkorbpolitik ab.

Sonntag, 9. Februar 2025

Bundesräte und Berater

  https://www.persoenlich.com/prcorporate-communication/auch-pfister-setzt-auf-externe-pr-hilfe

 

(Aus Perönlich.com)

Bundesratswahl

Auch Pfister setzt auf externe PR-Hilfe

Der Zuger Mitte-Bundesratskandidat vertraut bei seiner Kampagne auf professionelle Kommunikationsberatung und ein eigenes Team für die anstehenden Hearings.
Bundesratswahl: Auch Pfister setzt auf externe PR-Hilfe
Martin Pfister bei der Präsentation seiner Bundesratskandidatur in Baar. (Bild: Keystone/Michael Buholzer)

Der Zuger Mitte-Bundesratskandidat Martin Pfister setzt im Rennen um einen Bundesratssitz auch auf eine externe PR-Beratung, so wie sein Mitte-Konkurrent Markus Ritter. Den Namen der PR-Expertin wollte Pfister am Donnerstag nicht bekanntgeben.

Pfister sagte bei seiner Präsentation vor den Medien im zugerischen Baar auch, er habe ein Team um sich herum aufgebaut, das ihn während der Hearings vor den Parteien unterstützen werde. Er werde in den nächsten Wochen auch Beziehungspflege betreiben.

Auf die Frage, wie er mit der Doppelbelastung Regierungsratsmitglied im Kanton Zug und Bundesratskandidatur umgehe, sagte Pfister, das sei sicher eine grosse Herausforderung. Diese Doppelfunktion werde er aber nicht so lange ausüben müssen. Er sehe diese Doppelbelastung auch als Test, ob er die Reife für das Bundesratsamt habe.

Auf eine Frage zur Arbeitsbelastung von Bundesratsmitgliedern sagte der Zuger Gesundheitsdirektor, er sei der Ansicht, dass man sich auch als Regierungs- oder Bundesrat die Zeit nehmen müsse, neben dem Amt andere Dinge zu tun. «Auch ein Regierungsrat muss noch ein Buch lesen können.»

Angesprochen auf die gute Finanzlage des Kantons Zug und die aktuellen Sparbemühungen des Bunds sagte der Mitte-Politiker, als er 2016 im Zuger Regierungsrat angefangen habe, habe in diesem Kanton ein Sparprogramm gegolten. «Insofern weiss ich, was es heisst zu sparen.» (sda/cbe)


KOMMENTARE


Marcus Knill
07.02.2025 15:30 Uhr
Ratgeber von Bundesräten kassieren oft horrende Saläre. Die Kosten der Beraterin von Bundesrätin Amherd lassen grüssen. Bei Konsultanten von Spitzenpolitikern und wichtigen Führungskräften dürfen wir davon ausgehen: Wenn sich die Beratung nicht lohnt, d.h., wenn sie keinen Erfolg bringt, ist sie rasch weg vom Fenster. Es ist normal, dass Führungspersönlichkeiten externe Berater beiziehen. Ich habe bei vielen Institutionen hinter die Kulisse schauen dürfen und habe festgestellt, dass sich die hohen externen Kosten lohnen können. Dies ist aber nur dann der Fall, wenn Aufwand und Ertrag stimmen. Niemand wirft gerne Geld zum Fenster hinaus. Erkenntnis: Bei Beratungen kommt es zwangsläufig zu einer Selbstregulierung. Abzocker demontieren sich letztlich selbst. Erfolgreiche Berater kommen anderseits automatisch auf einen goldenen Zweig und überleben.

 

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Freitag, 7. Februar 2025

Warum greifen wir ins Gesicht? (Quelle SRF)

 

Bis zu 800-mal pro Tag fassen wir uns unbewusst ins Gesicht: Nase, Stirn, Kinn. Warum tun wir das?

«80 Prozent der spontanen Selbstberührungen des Menschen sind auf das Gesicht gerichtet», sagt der Psychologe Martin Grunwald, Leiter des Haptik Forschungslabors an der Universität Leipzig. Unabhängig von Herkunft oder Kultur, Menschen weltweit berühren sich bis zu 800-mal pro Tag im Gesicht.

Das sind im Wachzustand bis zu 50 Berührungen pro Stunde. Ohne dass es irgendwo im Gesicht juckt oder eine Haarsträhne aus dem Gesicht gestrichen werden muss. Warum sich die einen Menschen mehr berühren, die anderen weniger – das will der Psychologe als nächstes erforschen, verrät er.

Der Drang, sich im Gesicht zu berühren

Frage Martin Grunwald bei den Probandinnen und Probanden nach, wie oft sie sich im Gesicht berührt hätten, kämen diese nie auf diese hohe Zahl. «Sich im Gesicht zu berühren, kann man kaum vermeiden», sagt Grunwald aufgrund seiner Forschung.

Wenn sich das Gegenüber oft ins Gesicht fasst, kann man sich schon fragen, ob man in einem Gespräch wohl zu aggressiv aufgetreten sein könnte.
Autor: Martin Grunwald Psychologe und Leiter Haptik Forschungslabor an der Uni Leipzig

Aber es gebe Menschen, die sich von Natur aus weniger berühren. «Das sind dann aber immer noch 400 Berührungen pro Tag.» Pro Stunde sind das stets noch bis zu 25 Hände-Gesicht-Kontakte.

Diese Teile des Gesichts berühren wir am liebsten

Stirn, Nase und Kinn – die sogenannte T-Zone des Gesichts – werden bei spontanen Selbstberührungen im Gesicht besonders oft angefasst. Grunwald und sein Team nehmen an, dass dies an den Rezeptoren in dieser Zone des Gesichts liegt.

Ein Mann sitzt vor einem Laptop und reibt sich mit beiden Händen die Augen.

Auch die unsichtbare Gesichtsbehaarung, die sogenannten Vellushärchen, werden das Ihre dazu beitragen. Die Forschenden vermuten, dass die Haut dort, wo diese feinen, durchsichtigen Haare spriessen, sensibler auf Berührungen reagiert.

Warum wir uns so gerne im Gesicht berühren

Spontane Selbstberührungen im Gesicht – so viel hat Grunwald mittlerweile herausgefunden – passieren in stressreichen Situationen und bei enormer Freude oder Begeisterung. «Wahrscheinlich hat das mit der Biologie der emotionalen Regulation zu tun», so der Wissenschaftler. Es geht unter dem Strich darum, nach starken Emotionen wieder die Mitte zu finden, indem man sich im Gesicht berührt.

Hat das Gegenüber ständig die Hände im Gesicht, hat das womöglich Gründe. Auch da gibt es noch einiges zu erforschen. Grunwald vermutet: «Wenn sich das Gegenüber oft ins Gesicht fasst, kann man sich schon fragen, ob man in einem Gespräch wohl zu aggressiv aufgetreten sein könnte.» Dann vielleicht einen Gang herunterfahren.

Radio SRF 1, Aktuell, 07.02.2025, 16:10 Uhr

Ein Zitat mit Tiefgang

Einstellung  beeinflusst Verhalten und unsere Gesundheit

 

In einem Gespräch mit einer Aerztin erzählte ich von der Macht der Bilder bei Kommunikationsprozessen. Dann schilderte ich ihr auch von Fällen, bei denen Menschen dank ihrer positiven Einstellung Heilungsprozesse beschleunigen konnten. 

Die Hausärztin gab mir hernach folgendes Zitat  mit auf den Weg, das Menschen vermehrt beherzigen sollten:

 

 

Das Zitat lautet:
 
„Der Glaube und die Hoffnung sind der Inhalt unseres Lebens und die treibende Lebenskraft.“

 


Mittwoch, 5. Februar 2025

Wenn Unterbrechungen System haben

 Ombudstelle muss CLUB Moderation beerteilen (Quelle SRF)

Die Schweiz und die EU verhandeln ein neues Rahmenabkommen. Im «Club» wird über unsere Beziehungen zum Staatenbund diskutiert. Zwei Beanstander finden: Die EU-kritischen Stimmen seien von der Gesprächsmoderation häufiger unterbrochen worden – und habe somit Schlagseite aufgewiesen. Die Ombudsstelle ordnet die Sachlage in ihrem Schlussbericht anders ein.

Darum geht es in der beanstandeten Sendung

Im «Club» wurde über die Beziehungen zwischen der Schweiz und der EU diskutiert und wie diese gestaltet beziehungsweise geregelt werden soll. Hintergrund sind die Verhandlungen zwischen dem Bundesrat und dem Staatenbündnis, die im Herbst 2024 in die heisse Phase eintraten. Der «Club» wollte den Fragen nachgehen, warum die Schweizer Stimmbevölkerung so gespalten ist bei der EU-Frage und welchen Wert die Bilateralen für unseren Alltag haben.

Was wird beanstandet?

Zwei Beanstander empfanden die Moderation des «Clubs» als unausgeglichen. Während Nationalrat Eric Nussbaumer (SP) sowie Economie-Suisse-Präsident Christoph Mäder jeweils hätten ausreden dürfen, seien EU-kritische Stimmen wie Nationalrat Thomas Aeschi (SVP) oder Urs Wietlisbach, Mitinitiant der Kompass-Initiative, durch den Moderator Peter Düggeli ständig unterbrochen worden, so der Eindruck der Beanstander. Dies sei respektlos und unausgeglichen.

Was sagt die Ombudsstelle?

Die Ombudsstelle führt in ihrem Schlussbericht zunächst aus, dass die Moderation einer Diskussionssendung nur dann gegen das Gesetz verstosse, wenn die Gäste in ihren Voten derart unterbrochen würden, dass sie ihre Meinung gar nicht mehr äussern könnten. Dann wäre die freie Meinungsbildung auch für das Publikum nicht mehr möglich.

Unterbrechungen seien aber nicht gleichzusetzen mit unsachgerechter Berichterstattung. Im Gegenteil, diese seien ein Merkmal einer lebendigen Sendung, die so auch beim Publikum auf Interesse stossen dürfte.

Im vorliegenden Fall der «Club»-Diskussion hätten sowohl Thomas Aeschi als auch Urs Wietlisbach die Möglichkeit erhalten, ihre Positionen und Argumente darzulegen. Zwar habe die Diskussionsleitung Peter Düggelis zuweilen «eine gewisse Schärfe» aufgewiesen. Insbesondere die Auseinandersetzung zwischen dem Nationalrat Aeschi und Düggeli bezüglich der Zahlen zur Nettoeinwanderung habe möglicherweise den Eindruck einer einseitigen Gesprächsführung wecken können, so die Ombudsstelle weiter. Insgesamt war die Diskussion laut der Ombudsstelle jedoch dennoch sachgerecht.

 

 


Ausschnit aus dem Format "Club"

Kommentar:

 

Unterbrechnung sind zulässig, vor allem,

wenn jemand zu lange redet

wenn nicht zur Thematik gesprochen wird

Unzulässig ist jedoch eine Unterbrechung, wenn der Diskutant seine Meinung, seine Argumentation nicht  äussern kann.

 

Oder, wenn eine Position immer ausreden kann und nur die missliebige Seite ständig unterbrochen wird. Dieses einseitiges Verhalten  ist  eine Manipulation und damit fragwürdig. Es darf auch nicht nur eine Partei kritisch hinterfragt und die andere  bewusst geschont werden.

Das gezielte Unterbrechen zählt zu den  klassischen Destabilisationstechniken.

Das hat die Ombudsstelle zu wenig herausgeschält.

 

Das Interview im deutschen Fernsehen "Micosa - Weidel" war ein Musterbeispiel dafür, wie nur die missliebige AfD Chefin von der Moderatorin mit unterschiedlichen Techniken aus dem Konzept gebracht werden sollte. Obwohl Weidel ruhig blieb und beim Piesacken keine negativen nonverbalen Reaktionen zeigte, fragte die Moderatorin überraschend:

"Warum rollen sie die Augen?" 

 

 

Bie diesem Interviewe wurde Weidel ständig  gezielt unterbrochen.

 

 

Freitag, 31. Januar 2025

Sexismusentgleisung von Baerbock - Gejohle im Plenarsaal (am 31. Januar 2025), im Bundestag

 Quelle: BILD


Sexismus-Entgleisung von Baerbock

 

 

Aufruhr im Bundestag: Nach einem Lügenvorwurf von Thorsten Frei (CDU) schießt Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) unter der Gürtellinie zurück – und wirft Frei Männergehabe vor. Eine Sexismus-Entgleisung!

Baerbock: „Dass Männer, wenn sie nicht mehr weiterwissen, mit dem Wort Lüge um sich werfen, das bin ich ja schon gewohnt.“ Man sei nicht im Kindergarten.

Dafür gab es Gejohle im Plenarsaal! Die Debatte um die Asyl-Wende erreichte einen neuen Tiefpunkt.

 


Teaser-Bild

Boomerasking (Quelle 20 Min)

Angebliche Anteilnahme, um dann von sich selbst zu erzählen

Wer kennt das nicht? Eine Kollegin fragt dich freundlich: «Was machst du am Wochenende?» Antwortest du, dass du nichts Grosses vorhast, übernimmt sie schnell das Ruder und berichtet von ihrem geplanten Ausflug ins Ferienhaus am See oder dem Städtetrip inklusive ausführlichem Programmplan von Freitag bis Sonntag. Was zuerst wie echtes Interesse an dir wirkt, entpuppt sich als Vorwand, über sich selbst zu sprechen. Willkommen beim Phänomen des «Boomerasking».

Das passiert dabei

Alison Wood Brooks — Autorin und Professorin an Harvard Business School beschreibt das Phänomen in einem Essay im «Wall Street Journal»: «Wie bei der Flugbahn eines Bumerangs stellen Boomerasker eine Frage, lassen ihr Gegenüber antworten und lenken dann sofort den Fokus des Gesprächs wieder auf sich selbst.»


Gut möglich, dass dir das schon selbst passiert ist. Laut Studien wird unser Kommunikationsverhalten oft von Egozentrik dominiert: Zwischen 40 und 60 Prozent unserer Gespräche drehen sich um uns selbst. Auf Social Media sind es sogar 80 Prozent! Sich mitzuteilen, fühlt sich gut an und gibt uns das Gefühl von Nähe. Du signalisierst damit, dass du jemandem genug vertraust, um Dinge über dich zu wissen.

Das Problem mit Boomerasking

Tatsächlich sind echte und ernst gemeinte Fragen besser geeignet, Nähe zwischen Personen aufzubauen. Sie zeigen Wertschätzung und fördern echte Verbindungen. Wenn du dich stattdessen nach der Antwort deines Gegenübers nicht wirklich darauf einlässt und stattdessen über dich selbst redest, kann das schnell egoistisch wirken. Andere fühlen sich nicht gesehen oder sogar ausgenutzt.

Wenn du nur über dich selbst sprichst und nicht richtig zuhörst, können sich andere nicht gesehen oder ausgenutzt fühlen.

Wenn du nur über dich selbst sprichst und nicht richtig zuhörst, können sich andere nicht gesehen oder ausgenutzt fühlen.

So wirst du ein besserer Gesprächspartner

Natürlich ist es schön, auch etwas von sich preiszugeben. Doch das gelingt besser, wenn man zuerst ehrlich auf das Gesagte des Gegenübers eingeht. Das bedeutet: stelle Nachfragen, höre aktiv zu und beziehe dich auf das, was dir erzählt wurde. Expertin für digitale Kommunikation und Autorin Morra Aarons-Mele gibt dafür einen Tipp. In einem Newsletter der «New York Times» rät sie : «Finde deine innere Oprah. Wenn du Fragen stellst, aufmerksam zuhörst und Menschen dazu bringst, sich zu öffnen, werden sie dich für einen grossartigen Gesprächspartner halten.»

Danach darfst du natürlich auch deine eigenen Gedanken oder Erlebnisse teilen. Echte Kommunikation lebt davon, dass beide Seiten gehört werden – und nicht nur eine laut schreit: «Ich, ich, ich!»