Genderauswüchse - keine Ende in Sicht
Unsere Sprache ist ein wertvolles Gut. Verschonen wir sie vor militanten Sprachpolizisten.
Kein Witz aber wahr: Jetzt gibt es auch noch Insassinnen.
Rhetorik.ch Blog
Persönliche Gedanken
von Marcus Knill
zu Aktuellem.
Unsere Sprache ist ein wertvolles Gut. Verschonen wir sie vor militanten Sprachpolizisten.
Kein Witz aber wahr: Jetzt gibt es auch noch Insassinnen.
Notiert von
marcus knill
um
18:22
Die Kraft der Worte, von Marcus Knill - persoenlich.com
.
Trotz abgehackter Sätze und stetiger Gedankensprünge wurde Trump zur Überraschung der gesamten Medienwelt zum Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt. Er konnte es sich leisten, sich zu verhaspeln.. Trumps einfache Sprache war nachvollziehbar und wurde von der breiten Masse verstanden. .
Es ist hinlänglich bekannt, dass die emotionale Argumentation der sachlichen Argumentation überlegen ist. Gefühle und Emotionen sind wichtige Verbündete von Manipulatoren.
Link:
Die Macht der Emotionen, von Marcus Knill - persoenlich.com
Blog :: persoenlich.com - Das Online-Magazin der Schweizer ...
Wer nur schon das Buch «Parfüm» gelesen hat, der weiss, dass der Duft das Verhalten, die Stimmung und Handlungen nachhaltig beeinflussen kann – im positiven wie auch im negativen Sinn.
Geruch, der Konsumenten verführt, von Marcus Knill
———————
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marcus knill
um
16:51
In der Werbung und im Marketing hat die narrative Rhetorik einen besonderen Stellenwert. Zurecht.
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marcus knill
um
16:30
Es war das erste persönliche Treffen Baerbocks mit dem russischen Aussenminister seit Amtsantritt der Bundesregierung im Dezember. Für die "Bild"-Zeitung hat der Kölner Kommunikationsberater und Körpersprache-Experte Cristián Gálvez den Auftritt der neuen Außenministerin analysiert. Das Ergebnis: Er habe eine "bemühte, aber auf internationalem Parkett noch nicht souveräne Aussenministerin gesehen", lässt sich der Experte zitieren. Seiner Meinung nach habe Annalena Baerbock ihren Rhythmus "noch nicht gefunden".
Bezug nimmt Gálvez unter anderem auf Baerbock mutmaßliche Nervosität. Der Experte analysiert in der "Bild": "Ihr versuchtes Lächeln ist unsymmetrisch. Die Haltung ist nicht klar – das wirkt unsicher[...]Bei Fragen der Pressevertreter hebt sich ihr Brustkorb immer wieder. Sie ringt nach Luft." Bezüglich des Verhältnisses der beiden Aussenminister stellt der Körpersprache-Analyst fest: "Wenn Lawrow über Baerbock spricht, geht der Blick nicht zu der Person im Raum. Gleiches macht umgekehrt Baerbock."
Die neue Aussenministerin würde den Versuch unternehmen, mit Lawrow Kontakt während der Pressekonferenz aufzunehmen. Ihr russisches Pendant probiere es erst gar nicht. Für Gálvez steht fest: "Für Baerbock alles neu – da gilt es noch reinzuwachsen."
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marcus knill
um
18:51
PK abgebrochen
Quelle BLICK) Es ist ein pompöser Auftritt der Djokovics am Montagnachmittag in Belgrad. An einer Pressekonferenz erklärt die Familie des Tennis-Stars vor versammelter Medienschar, welch Held und Freiheitskämpfer ihr Sohn sei. Ebenfalls vor Ort: RTL-Reporterin Elke Büchter. Und die Deutsche sorgt dafür, dass die Pressekonferenz plötzlich abgebrochen wird!
Sie ist nämlich die einzige Journalistin, die kritische Fragen stellt. Erst möchte sie wissen, ob Djokovic es bereue, sich nicht geimpft zu haben. Eine echte Antwort kommt von der Familie nicht. Dann fragt Büchter: «Wurde Djokovic am 16. Dezember positiv getestet?» Und: «Hat er an den darauffolgenden Tagen trotzdem noch an öffentlichen Veranstaltungen teilgenommen?»
Das scheint den Djokovics gar nicht zu
passen. Novaks Bruder Djordje erklärt die PK plötzlich für beendet.
Büchter: «Ich war ziemlich überrascht. Ich hätte nicht gedacht, dass das so ein Drama ist.» Bei den anwesenden serbischen Journalisten sei sie deshalb unten durch gewesen: «Ich glaube, in deren Augen war ich ein Nestbeschmutzer. Djokovic ist der Superheld, der unmenschlich behandelt wird. Das ist so subjektiv, dass es kracht.»
Die Situation im Nowak Restaurant sei sowieso schwierig gewesen, so die RTL-Reporterin: «Coronakonform war da gar nichts! Ich habe kurz überlegt, ob ich mir das wirklich antun will. Der Raum war viel zu voll, die Leute haben sich nahezu umgebracht, um an Bilder zu kommen. Abstand konnte man überhaupt nicht halten, viele Leute haben keine Maske getragen, der Grossteil der anderen hatte sie unter der Nase.» Ob Djokovic nun bleiben darf oder gehen muss? Elke Büchner jedenfalls glaubt: «Der Käse ist noch nicht gegessen!»
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marcus knill
um
14:16
Freitag, 7. Januar 2022
Analyse
Weshalb «Sag die Wahrheit» so erfolgreich ist
Über 600 Sendungen der SWR-Rateshow «Sag die Wahrheit» wurden bereits produziert. Ihre Beliebtheit ist nach wie vor ungebrochen.
Das liegt auch daran, dass Lügen nach wie vor ein Mysterium sind. Von Marcus Knill*
Nummer eins. Wer sind Sie?» –
Antwort: «Ich heisse Heinz Müller
und bin Rheinfischer.»
«Nummer zwei. Wer sind Sie?»
– Antwort: «Ich heisse Heinz Müller und
bin Rheinfischer.»
«Nummer drei. Wer sind Sie?» – Antwort:
«Ich heisse Heinz Müller und bin Rheinfischer."
So direkt steigt der Moderator der SWRRateshow-
Sendung «Sag die Wahrheit» jeweils
ein. Gastgeber Michael Antwerpes
hält sich konsequent an das einfache, klare
Konzept und verzichtet auf übliche nichtssagende,
zeitraubende Quasselrhetorik.
Der Ablauf fusst auf einer bewährten,
straffen Struktur, die strikt durchgezogen
wird. Drei Kandidaten behaupten, die gleiche
Person zu sein. Das Rateteam muss
dann mit wenigen Fragen und mit einer
Zeitlimite herausfinden, wer tatsächlich die
gesuchte Person ist.
In der letzten Spielrunde treten dann
jene Leute wieder auf, die gelogen haben.
Einer von ihnen hat eine besondere Eigenschaft,
ein besonderes Hobby, einen besonderen
Beruf und erzählt darüber. Die
anderen drei erzählen eine frei erfundene
Geschichte. Nur eine Erzählung ist also
wahr. Nach 30 Sekunden muss entschieden
werden, welche das ist. Anschliessend
wird das Rätsel gelöst. Es kommt nicht
von ungefähr, dass 90 Prozent der TVZuschauerinnen
und -Zuschauer die Sendung
«Sag die Wahrheit» sehr gut gefällt
und sie zum Dauerbrenner mutiert ist.
2021 konnten die Macher die 600. Sendung
in 18 Jahren feiern.
Der Erfolg basiert auf bewährten Bausteinen,
einem geschickten Mix von Unterhaltung,
Wissensvermittlung und amüsanten
Versuchen, die Ratefüchse zu
täuschen. Kreativität, Humor, Schlagfertigkeit,
Menschenkenntnis. Spielerische
Wahrnehmungsschulung mit unerwarteten
Überraschungselementen macht die
Sendung attraktiv und spannend. Den
Zuschauern
wird es nie langweilig. Die
skurrilen Geschichten sind erfrischende
Unterhaltung, echtes Fernsehen, wie man
es sich wünscht.
Lügen erkennen als Mysterium
Ferner animiert die Sendung zum Mitraten.
Ich kenne einige, die im kleinen Kreis
Wetten abschliessen und raten, wer die
Wahrheit sagt oder wer gelogen hat.
Kommt hinzu, dass nicht nur Richter,
Personalchefs, Lehrpersonen und Ehepartner
das Entlarven von Lügen interessiert.
Es wurde seit Menschengedenken
immer wieder versucht, aus der Körpersprache,
der Stimme oder mit Lügendetektoren
unwahre Aussagen zu erkennen. Es
gibt eine Fülle von Büchern, die sich mit
der Thematik «Lügen entlarven» auseinandersetzen.
Viele Tipps sind leider fragwürdig.
Weil es bis dato keine 100-prozentige Methode
gibt, um Lügen zu erkennen, bleibt
die Thematik spannend. Der Lügendetektor
basiert auf dem Messen der Leitfähigkeit
der Haut (Schweissaustrieb verändert
die Leitfähigkeit) oder die Veränderung
des Blutdrucks und der Herzschlagfrequenz.
Es hat sich in der Praxis gezeigt,
dass bei einem Lügner, der an seine Aussage
glaubt, ein Detektor die Lüge nicht erkennen
kann. Auch Signale, wie an die
Nase greifen, mangelnder Blickkontakt,
fehlende Details in der Aussage, flachere
Modulation greifen nicht immer. Bei dieser
Sendung wird uns bewusst, wie schwierig
es ist, Lügen zu erkennen. Denn Lügen haben
nicht immer kurze Beine.
Es gibt übrigens auch gute, sinnvolle Lügen,
bei denen es schade wäre, würde man
sie gleich entlarven.
* Marcus Knill
ist langjähriger Kommunikationsexperte
aus
Uhwiesen.
Er schreibt
in loser Folge für die SN.
Notiert von
marcus knill
um
21:27
Notiert von
marcus knill
um
07:46