Aus dem Jahre 1975 stammt das Lied dieses Sommers
Rhetorik.ch Blog
Persönliche Gedanken
von Marcus Knill
zu Aktuellem.
Notiert von
marcus knill
um
18:06
Beim EM-Final England gegen Italien kam es zu einer Spielunterbrechung in der 87. Minute.
Grund dafür war ein Flitzer, der den Rasen stürmte – die Uefa zeigte die Bilder nicht öffentlich im TV.
Die Flitzer-Zensur sorgt für Kritik bei Zuschauern.
Experten erklären Pro und Contra der Uefa-Handhabung.
Dramatische Schlussphase im EM-Final zwischen Italien und England. Es stand 1:1, als in der 87. Minute das Spiel plötzlich unterbrochen wird. Die Zuschauer vor dem TV kennen den Grund zunächst nicht, doch SRF-Kommentator Sascha Ruefer und die Fans im Stadion sind völlig aus dem Häuschen. Der Grund: Ein Flitzer. «Der spielt mit zwei Ordnern Katz und Maus, rennt an der Seitenlinie auf und ab. Jetzt sind es drei Ordner, die ihn verfolgen, aber sie kommen ihm nicht hinterher», kommentiert Ruefer das Geschehen. Dann wird der SRF-Kommentator richtig euphorisch: «Jetzt reisst er sich wieder los. Dieser Flitzer ist Weltklasse! Zwei Ordner rennen sich gegenseitig über den Haufen – das ist der Wahnsinn!»
Die Szene lebt von Ruefers Kommentar. TV-Zuschauer sehen nur Spieler in der Nahaufnahme, die dem Flitzer-Spektakel zuschauen. In England gibts dafür heftige Kritik an der Übertragung – besonders im Vergleich zum Drama rund um Dänemark-Star Christian Eriksen. «Einen Mann, der um sein Leben kämpft und seine weinende Ehefrau = volle Berichterstattung mit Zoom auf die Wiederbelebung. Ein Flitzer im Final = wird rausgeschnitten. Euer Ernst?», lautet etwa ein Vorwurf an die TV-Sender. Eine Vielzahl von ähnlichen Tweets und Posts sind am Montag in den sozialen Medien zu finden.
Die TV-Sender können aber wenig dafür, dass der Flitzer im Final nicht gezeigt wurde. Das weltweite Signal für die Stationen kommt von der Uefa – und die will Flitzern keinerlei Plattform geben. Ein Hauptgrund: Keine Negativ-Vorbilder. «Den Spielleitern wird empfohlen, die Übertragung solcher Vorfälle zu vermeiden, um ein solches Verhalten nicht zu fördern und diesem eine Plattform zu bieten», heisst es am Montag bei der Uefa.
«Das ist ein billiges Argument der Uefa, das mittlerweile in vielen Bereichen missbraucht wird. Dieses, wir wollen keine Nachahmer, produziert eben am Ende genau das», kritisiert der Medien- und Kommunikationsexperte Marcus Knill. Zuschauerinnen und Zuschauer könne man in der aktuellen Zeit sowieso nicht mehr zensieren, da sie alle Smartphones besitzen und die Aufnahmen selbst machen können. «Das bedeutet, dass die Zuschauer ja dennoch alles herausbekommen und es macht hier keinen Sinn von der Uefa, solche Szenen zu zensieren.»
Auch für Knill ist es unverständlich, dass man die Eriksen-Szenen minutenlang zeigte, den Final-Flitzer aber nicht. «Die Uefa zeigt nur das, was sie zeigen möchte. Das heisst, sie betreibt in dem Moment Maulkorb-Politik. Das geht einfach nicht.» Die Uefa verhindere zudem nicht nur die Ausstrahlung der Flitzer-Szenen, sondern würde den berichtenden Medien so auch eine Zensur direkt auferlegen, so Marcus Knill: «Die Uefa beschneidet durch das Mittel Zensur, die Medien in ihrer Pflicht. Denn die Medien haben das Recht – und sie müssen, Fakten und Informationen richtig und ungefiltert darlegen. Und auch darlegen können.» Die Grenze etwas nicht zu zeigen müsse hoch sein. «Ansonsten kommt man irgendwann zu einer völligen Zensur oder Willkür», so Knill.
Guido Keel, Leiter des Instituts für Angewandte Medienwissenschaft an der ZHAW, sieht es anders: «Die Argumentation der Uefa bezüglich der Nachahmung ist für mich plausibel. Denn wenn ein Flitzer weiss, dass er durch seine Aktionen Millionen von Menschen erreicht, würden sicherlich noch mehr Menschen als Flitzer fungieren und diese Plattform für politische oder gesellschaftliche Anliegen missbrauchen.
Wo sich sowohl Guido Keel wie auch Marcus Knill einig sind: SRF-Kommentator Sascha Ruefer habe mit seinem Flitzer-Beitrag alles richtig gemacht. «Es ist gut, wenn die Kommentatoren ihrem journalistischen Anspruch und ihrer Mediensorgfalt nachkommen und beschreibend berichten», sagt Knill. Das findet man auch bei SRF Sport, wie Mediensprecher Lino Bugmann sagt. «Genau das ist Ruefers Aufgabe: Er kommentiert das, was er sieht.» Ruefer konnte über den sogenannten Tactical Feed mitansehen, was sich rund um den Flitzer genau abspielte. Der TV-Kommentator bekommt darüber, was er sagt, keinerlei Auflagen. «Die Kommentatoren können jederzeit verbal und frei von Veranstaltervorgaben über die Situation in den Stadien berichten», so Bugmann. Das SRF selbst konnte hingegen den TV-Zuschauern keine eigenen Bilder zeigen, da die SRG an diesem Turnier keine eigene Kamera live im Stadion hatte,

Der 19-Jährige ist auf der Insel bekannt als Musiker und Influencer.
KOMMENTAR:
Notiert von
marcus knill
um
01:01
Bereits
das neue Parteilogo der Mitte, die aus einer Fusion der CVP und der BDP
hervorging und die gerade am Samstag ihr Präsidium bestellte, sorgte
letztes Jahr für Lacher im Netz. Jetzt hat es die Kantonalpartei Aargau getroffen.
Für Kommunikationsberater Marcus Knill ist das Plakat «kein Augenschmaus». «Die ersten zwei Sekunden sind für die Betrachtenden entscheidend: Erkennt man die Botschaft nicht, ist die Sache gelaufen», sagt Knill. Dies sei beim vorliegenden Sujet offenbar passiert. Die Köpfe wirkten beliebig und die Anordnung erinnere an einen Emmentaler-Käse. «Die kritischen Kommentare bestätigen: Die Rezipienten irritiert die Kombination von Bild und Botschaft», so Knill.
Zwar würden die Köpfe, die das gelbe Papier durchbrechen, den «Durchbruch» symbolisieren. Offen bleibe aber, wie konkret dieser mit dem neuen Parteinamen Die Mitte gelingen solle. Knill, der Die Mitte-Partei als «Brückenbauerin» sieht, hätte beim Slogan vorgeschlagen: «In der Mitte schaffen wir den Durchbruch.»
Kein gutes Haar an den Plakaten lässt Frank Bodin. Der Präsident Art Directors Club Switzerland sagt: «In der Euphorie des Namenswechsels wollte man mit dem Plakat offensichtlich besonders kreativ sein.»
Für ihn gibt es ein offensichtliches Problem: «Für die Plakatstelle und den Druck hatte man Geld, aber für das Finden eines guten Inhalts und dessen Umsetzung nicht.» Werbung könne ja jeder wie derzeit Fussballtrainer spielen. «Das Resultat ist absurd, dilettantisch, infantil. Angesichts der bevorstehenden kantonalen Wahlen könnte das statt Durchbruch und Aufbruch zu einem Schiffbruch führen.»
Nationalrätin
Marianne Binder erklärt, wie es zur Plakat-Aktion gekommen ist. «Wir
hatten anfangs Jahr als erste Kantonalpartei den Namen geändert und dies
dann kundgetan mit ein paar wenigen Plakaten und unseren Köpfen, die
die Plakatwände durchbrechen. Mal etwas anderes.»
«Unser Budget
bei dieser Aktion war tatsächlich nicht so gross. Aber das Plakat ist
aufgefallen, wir haben eigentlich gute Rückmeldungen bekommen», so die
Aargauerin.
Zur hämischen Kritik auf Twitter sagt Binder: «Gegen
die neuerliche Aufmerksamkeit und die Gratisverbreitung habe ich
selbstverständlich keine Einwände.» Offenbar beschäftige das Plakat
nachhaltig. Weitere Plakataktionen würden folgen, so Binder. Teilweise
nur mit Schriftzügen, teilweise mit Bildern. «So viel können wir nicht
falsch gemacht haben, wenn jetzt so breit über Die Mitte Aargau
diskutiert wird», findet Binder.
Notiert von
marcus knill
um
22:13
Vorfall im Januar 2021
Der 24-jährige Somalier hat im Januar bei einem Streit in einer Obdachlosenunterkunft zu einem Messer gegriffen und es bedrohlich in der Hand gehalten. Das sagte Wolfgang Gründler von der Generalstaatsanwalt Bamberg am Samstag.
Worum es bei der Auseinandersetzung im Januar mit Mitbewohnern und Verwaltern ging, sagte Gründler nicht. Verletzt worden sei niemand. Die Polizei leitete aber ein Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung und Beleidigung ein, der Somalier kam vorübergehend in eine Psychiatrie.
Vorfall im Juni 2021
Im Juni soll der 24-Jährige zudem einen Verkehrsteilnehmer in der Würzburger Innenstadt belästigt haben. «Da hat der Beschuldigte ein verstörtes Verhalten mit psychischen Auffälligkeiten gezeigt.» Der Mann sei erneut in eine Psychiatrie gekommen, aber nach einem Tag wegen fehlenden Behandlungsbedarfes entlassen worden.
«Alle wussten, dass er total durchgeknallt ist»
Der Somalier Bishar (21) kennt den Täter seit 2019. Er habe zwar nur ein einziges Mal mit ihm geredet, erzählt Bishar «Focus». «Das war an der Bushaltestelle gleich hinter dem Heim, ich wohne ein paar Häuser weiter», sagt er. Doch das habe gereicht, um zu merken, mit wem er es zu tun hatte: «Der Typ ist total unnormal. In der Zeit, die wir zusammen an der Bushaltestelle standen, hat er nur totalen Schwachsinn erzählt. Sachen wie ‹Der russische Präsident verfolgt mich›, oder ‹Die Deutschen wollen mich töten›, völlig krankes Zeug. Alle wussten, dass er total durchgeknallt ist.»
Täter liess sich von seinem späteren Opfer beim Messerkauf beraten
Der Täter hatte um ca. 17 Uhr am Freitagnachmittag die Filiale des Kaufhauses Woolworth betreten, und sich von einer Verkäuferin für den Kauf eines Messers beraten lassen. Unvermittelt stach der Mann daraufhin gemäss «Bild» auf die Angestellte ein und tötete sie. Er entwendete das lange Messer und stach danach auf zwei weitere Frauen im Kaufhaus ein – beide erlagen ihren Verletzungen. Draussen sowie in einer nahegelegenen Bank griff er dann noch weitere Personen an und verletzte fünf von ihnen schwer. Gemäss mindestens einem Augenzeugen soll der Mann während seiner Tat «Allahu Akbar» gerufen haben.
Auf Videos war zu sehen, wie mehrere Passanten anschliessend versuchten, den Mann zu stellen. Als die Polizei eintraf, schossen die Beamten ihm in den Oberschenkel, wobei sich der Täter offenbar keine schwerwiegenden Verletzungen zuzog. Nun befindet er sich in Untersuchungshaft, nachdem er gemäss der Nachrichtenagentur dpa zuerst in eine psychiatrische Klinik gebracht wurde. (Aus 10 Min)
Es fällt auf, dass die deutschen Medien unterschlagen, dass es ein Somalier wa.
BILD bringt aber die Photo des Killers
Notiert von
marcus knill
um
23:45
(SDA/bra/kin)
Das englische Akronym wird mittlerweile oft verwendet. Es steht für: Lesbian (lesbisch), Gay (schwul), Bisexual (bisexuell), Transgender (trans), Queer (von der Norm abweichend), Intersexuell (intergeschlechtliche, nicht eindeutig einem der beiden Geschlechter zuzuordnen), Asexuell (Personen, die kein Verlangen nach Sex haben) und das +-Zeichen gilt für weitere Formen der Sexualität wie Polysexuell oder Pansexuell.
Notiert von
marcus knill
um
00:51
Vorbereitung ist Trumpf
So schützt du dein Hab und Gut vor dem Unwetter
Die Präsentation des Vertreters der GENERALI Versicherung ist für diesen wichtigen Auftritt nicht vorbereitet
- Er spricht viel zu schnell und undeutlich
- Er wählt einen falschen Ort. Eine Amsel übertönt lautstark die Aussage
- Er macht keine Pausen
- spult die Botschaft wie auswendig gelernt runter
SCHADE! Das ist keine Werbung für die Versicherung.
Ein professionelles Coaching hätte sich gelohnt.
Vorbereitung ist Trumpf
So schützt du dein Hab und Gut vor dem Unwetter
Notiert von
marcus knill
um
19:08