Dienstag, 22. Januar 2019

Montag, 21. Januar 2019

Die Meinungen über das neue Format "Late Update" mit Elsener sind geteilt

Der Zuger Comedian Michael Elsener hat am Sonntag mit seinem Satire-Format «Late Update» Premiere gefeiert. Die Zuschauer sind geteilter Meinung. Der Start kommt bei vielen nicht gut an.

Quelle 20 Min:
Umfrage
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9%

14 %

17 %

34 %

26 %
Insgesamt 5188 Teilnehmer
Ich fand die ganze Sendung konstant humorfrei und politisch links und isolationistisch orientiert. Jeder Stammtisch im Kanton Bern kennt einen besseren Humor 😂! Auch wenn es immer zweite Chancen gibt, nutze ich meine Zeit am Sonntag Abend künftig gerne anders.
kommt daher wie der Kabarett-Abend der lokalen SP-Sektion. Flache Volkserziehung im Gewand von dünnen Witzen.
Schade, @michaelelsener wäre eigentlich en sympathische Purscht.
Wer sitzt da im Publikum? Nur die Verwandschaft und bezahlte Profi-Klatscher?
______

Gratuliere zum kreativen, vergnüglichen und abwechslungsreichen Einstand, frisch, frech, aktuell - gerne mehr davon @michaelelsener @SRF @srfkultur @PattiBasler @Renato_Kaiser

Auch BLICK lobt die Sendung und belegt es mit dem tosenden Applaus.

KOMMENTAR:
Ich würde das Satire- Format erst beurteilen, wenn ich mehrere Sendungen gesehen habe. Diese Sendung war eindeutig linkslastig.
Uebrigens: Das Lob des Blicks für den ersten Auftritt Elseners  - mit dem tosenden Applaus - steht auf dünnem Eis.
Wer im Studio war, konnte erleben, wie das Publikum eingeschworen worden ist, tosend zu applaudieren.
Mich wundert es, dass es immer noch Analytiker gibt, die das gesteuerte Klatschverhalten als echt werten.
Auch in anderen Sendungen wird das Publikum im Studio zum Klatschen animiert. Das Fernsehen kennt die Beeinflussung der Beurteilung mit Claqueuren sehr wohl. Die gesteuerten Sympathiekundgebungen gab es seit es das Theater gibt.
Früher wurden die Biseusen für die positiven Echos bezahlt. Je länger und impulsiver der Applaus, desto grösser der Salair der Claquere. Bei den Opern gab es früher ebenfalls bezahlte Pleureusen, die weinten.
FAZIT: Den gesteuerten (manipulierten) Applaus dürfen wir nicht ernst nehmen.

Sonntag, 20. Januar 2019

Männer wollen lieber die Karriere als Hausmann sein

Die meisten Männer reduzieren auch ihr Arbeitspensum nicht,
wenn sie Kinder haben

Zwar reden alle vom neuen Vater, der zuhause eine aktive Rolle spielt, die Kinder betreut und mit anpackt im Haushalt. Nur: Die Zahlen sprechen eine andere Sprache. Die meisten Väter arbeiten Vollzeit, reduzieren ihr Pensum auch dann nicht, wenn sie Kinder haben. Das liegt weniger am Können, als am Wollen.
Neuerdings kocht am Freitag jeweils Stefan Barth das Mittagessen für seine fünfjährige Tochter Noelia. Dass er im durchgetakteten Alltag etwas mehr Zeit für sie hat, sei ein echter Gewinn. «Das Nichtstunmüssen, die Freiheit, den Nachmittag nach Lust und Laune gestalten zu können, das bringt echt mehr Lebensqualität», sagt er.

Kommentar: Viele Väter, die man zwingen will, Teilzeit zu arbeiten, wollen nicht fremdbestimmt werden. Das ist verständlich. Wer nämlich  Teilzeit arbeitet, stoppt seine Karriere. In einer gehobenen Stellung wird voller Einsatz verlangt. Kommt dazu, dass sich die Teilzeitarbeit negativ auf die Rente auswirkt. Das ist auch bei einer Trennung fatal. Mit der Forderung gewisser Frauen, dass der  Partner vermehrt zuhause sein soll, zeigt sich einmal mehr: Die Hausarbeit wird viel zu wenig geschätzt. Wir forderten schon vor Jahren, man sollte die Arbeit der Hausfrau auch als Job entschädigen mit Rentenanspruch. Heute werden Hausfrauen sogar bestraft. Nur jene Frauen, die nicht zu Hause arbeiten, profitieren von der Kinderbetreuung. 

Samstag, 19. Januar 2019

Freitag, 18. Januar 2019

Heute beginnt auch in Uhwiesen der HILARI

Hilari- die etwas andere Fasnacht

Bildergebnis für Hilari

Der Hilari gilt als einer der ältesten Bräuche des Kantons Zürich und wird ausschliesslich in den Cholfirst-Gemeinden Feuerthalen, Flurlingen, Langwiesen und Laufen-Uhwiesen gefeiert.
Zurückgeführt wird der Hilari auf die Sage des Burgfräuleins Berta von Laufen. Ein schwäbischer Ritter hielt einst um die Hand des Burgfräuleins an. Da diese aber ihr Volk nicht verlassen wollte, wies sie den edlen Ritter zurück. In seiner Ehre verletzt, belagerte der Edelmann mit seinem Gefolge die Burg. Berta schickte heimlich Boten aus, um Hilfe zu holen. Die Bauern der vier Cholfirstgemeinden eilten kampfesmutig herbei, um ihre Herrin aus ihrer misslichen Lage zu befreien. Sie vertrieben die Belagerer und befreiten Berta aus ihrer Not. Zum Danke schenkte Berta von Laufen den vier Gemeinden den Cholfirstwald. Es wurde ein Freudenfest gefeiert, welches bis heute jährlich stattfindet.
Heute beginnt der Hilari in Uhwiesen, der bis Samstagabend dauert.

Mittwoch, 16. Januar 2019

Dschungelcamp - Fakes

    Beispiele aus den zahlreichen Dschungelcamp-Fakes:
    Bildergebnis für Dschungelcamp
    • Der Wasserfall, den die C-Promis zum Duschen benutzen, ist nicht echt. Der Hahn wird nachts zugedreht. Auch der See ist künstlich.
    • Felsen und Höhlen sehen im Fernsehen zwar echt aus, aber in Wahrheit sind sie wie in einem Freizeitpark aus Fiberglas.
    • Für das Lagerfeuer müssen die Kandidaten jeweils im Busch Brennholz suchen. Doch es wird davor fertig gehackt und getrocknet zum Finden bereitgelegt.
    • Die Schlangen, die bei den Dschunglprüfungen eingesetzt werden, sind völlig harmlos.
    • Die Schlafstelle der Dschungelcamper liegt nicht im Nirgendwo. Sie ist nur wenige Meter vom nächsten Büro-Container der Produktionsfirma entfernt. Auch das Plumpsklo ist nicht echt.
    • Der Schleim, der im TV immer als stinkend und eklig dargestellt wird, ist eine farblose Version des Schleims, mit dem Kinder spielen.
    • Ratten, Kakerlaken und Maden kommen keimfrei aus Zuchtbetrieben und Labors.
    • Auf dem Campinggelände gibt es eine Küche. Auftrag an die Köche: Das Essen muss eklig aussehen, aber nicht eklig schmecken.
    • Der aus der Reihe bekannt-berüchtigte Kotzfruchtsaft wird trinkbar gemacht. Er besteht nur zu einem geringen Teil aus der Durian-Frucht. Der Rest ist Milch und Wasser.
    • Wenn für eine Prüfung mal ein Krokodil benötigt wird, werden nur kleine Tiere mit zugebundenem Maul eingesetzt.
     
    Weicheier willkommen im Dschungelcamp. Und: Viel Spass bei der Bauernfängerei!

    René Hildbrand
    René Hildbrand ist Journalist, langjähriger Fernsehkritiker und Buchautor. Während 27 Jahren war er für «Blick» tätig, danach Chefredaktor von «TV-Star».

    KOMMENTAR: Die Welt will betrogen sein. Illusionen genügen. Echt oder falsch spielt ja gar keine Rolle. Schon als Kind hat man dies beim Kasperletheater gelernt, der Wolf als echter Wolf zu sehen.  Als Erwachsener beim Theater, bei Horrorfilmen usw. genügt ja auch das Vorspielen falscher Tatsachen.