Freitag, 4. August 2017

Den Chef kritisieren - aber wie?

«In 40 Prozent der Fälle fühlen sich Angestellte vom Chef bloss gestellt»

28.07.17

Viele trauen sich nicht, ihren Vorgesetzten auf Fehler aufmerksam zu machen – schliesslich könnte dieser beleidigt reagieren, wütend werden oder einen sogar entlassen. Deshalb schlucken sie ihren Ärger runter. Wie es anders geht und wie man dem Chef erfolgreich widerspricht, weiss der Kommunikationsexperte Marcus Knill*.

Redaktion/Interview: Textagentur etextera
  Herr Knill, was sind die häufigsten Gründe wenn Angestellte mit ihrem Chef unzufrieden sind?

Konflikte mit Vorgesetzten entstehen, wenn sich Mitarbeitende auf der Beziehungsebene nicht ernstgenommen und wertgeschätzt fühlen. In 40 Prozent der Fälle fühlen sich diese vom Chef bloss gestellt und isoliert. Schnell ist dann von Mobbing die Rede. Das Problem ist: Wir haben nicht gelernt, Kritik zu üben, Klartext zu reden und Dinge direkt anzusprechen. Das ist ein bisschen wie in der Ehe.


Im Konflikt mit dem Chef kommt allerdings ein Hierarchiegefälle hinzu, das die ganze Sache noch schwieriger macht: Der Boss sitzt am längeren Hebel und kann im Extremfall feuern.

Stimmt, damit muss man umgehen lernen. In einem Fall, in dem ich mal als Coach zugegen war, führte ein neuer Unternehmens-Chef Kamingespräche mit der untersten Führungsebene ein; das mittlere Kader jedoch klammerte er davon aus. In der Folge nutzte die untere Ebene diese Gespräche als Plattform, um Kritik an ihren direkten Vorgesetzten der mittleren Ebene zu üben und übertrieb dabei zum Teil. Der neue Konzernchef wiederum ging mit diesen Infos zur mittleren Ebene und traf Massnahmen, ohne das Gehörte zu hinterfragen – was ein No-Go ist. Mein Job war es dann, den Mitarbeitern der mittleren Ebene beizubringen, wie sie ihrem Chef sagen: «So geht das nicht.»


Bloss kein E-Mail schreiben!

Wie lautete Ihr Rat?
Sucht das Gespräch! Viele schreiben in solchen Fällen ein E-Mail und überdenken dabei jedes Wort. Die Crux jedoch ist: Bei dieser nonverbalen Kommunikation fehlen Stimme und Gesichtsausdruck. Ist ein geschriebenes Wort aber nicht ganz klar, bekommt der Adressat es schnell in den falschen Hals. Schwarz auf Weiss kann es auch nicht mehr so leicht zurückgenommen werden. Deshalb unbedingt das Gespräch suchen. Und zwar auf direktem Weg.


Wie meinen Sie das?
Hat ein Lehrer etwa ein Problem mit dem Schulpräsidenten, sollte er sich direkt an ihn wenden und nicht den Umweg über den Schulleiter nehmen. Im Falle des neuen Chefs und den Kamingesprächen war der Erfolg jedenfalls enorm. Dieser hat sich nach einer direkten Aussprache nie mehr solche Spiele geleistet. Wichtig war dabei auch, dass das Gespräch nicht nur zwischen Tür und Angel stattfand und vor allem unter vier Augen.


Der Ton ist essenziell, dessen sind sich die meisten nur nicht bewusst

Sie meinen ohne Publikum?
Genau. Nehmen wir ein anderes Beispiel: Eine Schülerin war drei Wochen krank und fühlt sich bei der ersten Prüfung ungerecht benotet, weil sie so viel verpasst hat. Geht sie nach dem Unterricht zum Lehrer und beschwert sich für alle hörbar, wird sich dieser bloss gestellt fühlen und keine Einsicht zeigen. Bittet sie allerdings um ein Gespräch unter vier Augen, ist das Ergebnis mit Sicherheit ein anderes. Der Ton ist nun mal essenziell, dessen sind sich die meisten nur nicht bewusst.


Was bedeutet dies zusammengefasst für ein erfolgreiches Kritikgespräch mit dem Vorgesetzten?
Führen Sie ein solches Gespräch direkt und unter vier Augen, aber bloss nicht über Dritte oder im Plenum. Auch ein Mail ist keine gute Idee. Wichtig ist ausserdem: Nicht zu lange damit warten. Zwar sollten Sie das Ganze nicht in der ersten Wut angehen – aber gleich danach. Beim Gespräch wiederum gilt es, schnell auf den Punkt zu kommen und nicht um den heissen Brei zu reden. Werden diese Punkte beachtet, lässt sich für so ziemlich jeden Konflikt eine erfolgreiche Lösung finden.


Zur Person
*Marcus Knill ist Inhaber der Kommunikationsfirma Knill+Knill. Als Kommunikationsberater und Coach hält er Seminare in der ganzen Schweiz und wird als Einzelcoach oder Berater in schwierigen Situationen engagiert. Er ist Autor von Fachbüchern und Fachbeiträgen im Kommunikationsbereich und machte sich als Autor der Plattform einen Namen.

Donnerstag, 3. August 2017

Wir wünschen allen Lesern schöne Ferien

und dass sie verschont bleiben, von:

Dingen, die niemand in den Ferien erleben möchte: Eine Insekten-Invasion in der Ferienwohnung oder Reisegepäck, das spurlos verschwindet oder überfüllte Strände.

«Espresso Ristretto»: Ferien, die niemand erleben möchte (Artikel enthält Audio)


Mittwoch, 2. August 2017

EIndrückliche Videobotschaft zum 1. August


   

Marian Eleganti erinnert zum 1. August an die Freiheit von Bruder Klaus

https://www.kath.ch/.../marian-eleganti-erinnert-zum-1-august-an-die-freiheit-von-bru...
vor 2 Tagen - Für die diesjährige Videobotschaft der Schweizer Bischöfe zum 1. August ist Marian Eleganti, Weihbischof von Chur, in den Ranft ...

Das Opfer erhält keinen Staranwalt

Der Kettnsägetäter erhält einen Staranwalt. Das Opfer  hingegen, ein Mann der öffentlich aufgetreten war  und  mit der Motorsäge im Gesicht schwer verletzt wurde, ist auf sich selbst angewiesen.
Er bekommt keinen Anwalt, der sich für seinen Schaden stark macht.
Sonderbar - nicht wahr?

Bildergebnis für ungerecht

Ich zitiere 20 Min:



Am Montagmorgen des 24. Juli stürmte Franz W. mit einer Kettensäge in die Schaffhauser Filiale der CSS-Versicherung und verletzte zwei Mitarbeiter zum Teil schwer. Zwei weitere Kunden erlitten einen Schock und eine Person wurde von der Polizei verletzt. Am Abend des 26. Juli wurde W. von der Kantonspolizei Zürich in Thalwil verhaftet. Mit Ex-Bundesanwalt Erwin Beyeler wurde ihm ein prominenter Pikett-Verteidiger zugeteilt.
Pikett-Anwälte sind aber nur für die ersten Tage zuständig. Mittlerweile hat sich W. einen neuen Anwalt geholt: Den Zürcher Thomas Fingerhuth. Der Anwalt hat in seiner Karriere bereits mehrfach in spektakulären Kriminalfällen mitgewirkt. So verteidigte er den Serien-Vergewaltiger Markus W. und die Kindsmörderin Bianca B. (siehe Bildstrecke). «Aussichtslose Fälle gibt es nicht», sagte er 2013 der NZZ.
«Franz W. ist recht gefasst»
Gegenüber 20 Minuten sagt Fingerhuth, W. habe ihn angefragt. Er habe ihn daraufhin im Gefängnis besucht. «Wir haben uns gut verstanden. Ich konnte eine Beziehung zu ihm herstellen», sagt Fingerhuth. Seinem Klienten gehe es relativ gut: «Er ist recht gefasst». Mittlerweile habe sich die Sache auch wieder relativiert. Es sei nun klar, dass W. weder jemanden getötet noch fünf Personen selbst verletzt habe, wie es anfänglich geheissen habe.
Die Folgen des Angriffs seien medial heraufgespielt worden, sagt Fingerhuth. Eine Relativierung habe es aber nie gegeben. Wenn erst klar sei, mit welcher Motivation sein Klient gehandelt habe, sei es möglich, dass nicht mehr versuchte Tötung, sondern ein milderer Straftatbestand im Vordergrund stehe.


KOMMENTAR: das Opfer hat ein entstelltes Gesicht und der Verteidiger bagatellisiert die Tat:
Der Täter  habe ja niemanden getötet. Die Geschichte sei medial heraufgespielt worden.
Ein Verteidiger darf oder muss zwar gemäss seiner Rolle die Tat seines Klienten schön färben.
Dennoch stellt sich die Frage, ob das Opfer nicht auch einen Anspruch haben sollte auf  professionelle Hilfe, damit es nicht am Schluss zwei Mal den Kürzeren zieht:  Mit der Behinderung und mit den Kosten. Ist es gerecht, wenn der Täter juristische Hilfe bekommt, das Opfer hingegen auf sich selbst angewiesen bleibt?

  Zum Opfer (Quelle Blick)


«Der Herr hat mir ein zweites Leben geschenkt»

Shaffhausen – Vier Menschen verletzte Franz W. (51) am Montagvormittag mit ­einer Motorsäge in der CSS-Filiale in Schaffhausen. Am schlimmsten traf es den Versicherungsmann und ­Elvis-Nachahmer Mike F. (40).

Not-OP

Er wurde ins Kantonsspital eingeliefert und war nach einer Not-OP den ganzen Tag nicht ansprechbar. Seine Frau Marika wachte im Spital und wich nicht von seiner Seite. Gestern meldete sich Mike F. erstmals zu Wort.
Auf Facebook schrieb er: «Das schreckliche Ereignis am Montag hat mich und meine Angehörigen aus dem Alltag gerissen und unser­ Leben komplett verändert.

Ein zweites Leben

Ich danke dem Herrn, dass er mir ein zweites Leben geschenkt hat.» Er habe viele gute Wünsche, Anrufe, Nachrichten und Blumen erhalten. «Ich bin unendlich dankbar für die grosse Unterstützung! Ihr könnt euch nicht vorstellen, was das für eine Kraft in mir auslöst, das Ganze zu verarbeiten.»

«Elvis aus Diessenhofen»

Gleichzeitig bittet er um Verständnis, dass er sich nicht persönlich bedankt. «Wir müssen alles langsam angehen.» Der Thurgauer arbeitete seit sieben Jahren in der Filiale in der Vorstadt. In seiner Freizeit verwandelt sich der Versicherungsmann in «Elvis aus Diessenhofen». | Sascha Schmid

Dienstag, 1. August 2017

Heute feiern wir den Geburtstag unserer EIdgenossenschaft

Schweizer Kreuz - offizielle Flagge der Schweiz

Dies ist für Merkel eine Hypothek:

Weshalb werden kriminelle Ausländer nicht abgeschoben?


Hamburger Messerstecher

Warum werden diese Mörder
nicht rechtzeitig abgeschoben?

(Quelle BILD)



Ahmad A
Der Hamburger Terror-Messerstecher Ahmad A..
 
Warum wurde er nicht abgeschoben?
Der Fall des Hamburger Terror-Messerstechers Ahmad A.: Behördenversagen, Personalmangel und schlechte Zusammenarbeit verhindern, dass die Bürger vor Terror geschützt werden!

WIEDER mordete ein Islamist, der den Behörden bekannt war! WIEDER hatte der Täter in mehreren europäischen Ländern Asyl beantragt. WIEDER hätte der Täter längst abgeschoben sein sollen!

Anis Amri
Attentäter Anis Amri († 24) erschoss einen Lkw-Fahrer, fuhr danach elf Menschen auf dem Weihnachtsmarkt an der Berliner Gedächtniskirche tot. Amri hatte unter 14 Identitäten in Deutschland Asyl beantragt 
 
Kommentar: Eine falsch verstandene Willkommkultur! 

Montag, 31. Juli 2017

Statt "Ruhe in Frieden"


Nach Todesfällen von Promis
bricht der Streit gerne offen aus:



Beispiel Kohl:

Familienfehde nach Kohls Tod 

Ein öffentliches Trauerspiel

Während die Abläufe für die Trauerzeremonie langsam feststehen, eskaliert der Streit der Kohls. Zwar ist über die Jahre viel Unschönes aus dem Innenleben der Familie nach außen gedrungen. Doch was sich nach dem Tod des Altkanzlers abspielt, hat eine neue Dimension.

  dpa Hausverbot: 
Als er am 21. Juni Einlass in den elterlichen Bungalow in Oggersheim begehrt, 
steht Walter Kohl (l.), der Sohn des verstorbenen Altkanzlers Helmut Kohl, 
gemeinsam mit seinem Sohn und seiner Nichte vor verschlossenen Türen

Beispiel Polo Hofer


Bruder Fischli Hofer (67) ist schwer enttäuscht von Witwe Alice Böser Streit in Polos Familie! 

 
Böser Seitenhieb gegen Witwe Alice in Danksagung Familie streitet um Polos Leichnam

KOMMENTAR: Es geht nicht immer nur ums Geld.
Es geht vielfach um die üblichen menschlichen Schwächen, wie
NEID, EIFERSUCHT, HASS usw.