Samstag, 3. September 2016

Masseneinwanderungsinitiative die Zähne gezogen

Von Kompromiss ist zwar die Rede - doch wird wohl der Volkswillen in den wichtigsten Punkten völlig negiert.



Masseneinwanderungs-Initiative soll sanft umgesetzt werden Weniger Volkswille geht nicht


Der Souverän wollte mit dem JA:

Fixe Kontingente und Höchstzahlen bei der Einwanderung

sowie einen eindeutigen Inländervorrang bei den Arbeitsplätzen.


Nun schmiedete Nationalrat Kurt Flury einen sogenannten Kompromissvorschlag,
der  die wichtigsten Forderungen der MEI negiert.
Es gibt  keine Kontingente mehr.
Alles ist freiwillig und unverbindlich. Die EU wollte man wohl nicht vor den Kopf stossen.
Die Koalition mit den wichtigsten Parteien knickten gleichsam vor der EU ein, um die bilateralen Verträge nicht zu gefährden.

Für Nationalrat Köppel wäre dies nun eine völlige Missachtung des Volkswillens.
Es stellt sich jetzt die Frage, was die SVP  gegen die zahnlose Umsetzung der Initiative  unternehmen kann oder unternehmen wird. Denn das Parlament wird wohl die zahnlose Umsetzung gutheissen.
Die Mehrzahl der Parteien unterstützen erstaunlicherweise die EU kompatible Variante.

Nachtrag BLICK:

Seit Freitag ist klar: Einzig einen sogenannten «Inländervorrang light» lassen die Parlamentarier gelten. Dass bedeutet, dass Unternehmen offene Stellen den regionalen Arbeitsvermittlungszentren melden müssen. Aber nur, wenn die Zuwanderung aus EU und Efta einen gewissen Schwellenwert überschreitet.
FDP, CVP, SP und Grüne setzten sich damit durch. Bei der Europapolitik bleibt damit alles beim Alten: Alle gegen die SVP. Für Albert Rösti (49), Präsident der Volkspartei, eine gefährliche Kons­tellation. «Die Einwanderung wird unser Hauptproblem bleiben und kaum zurückgehen», sagt der SVP-Präsident. Afrika bewege sich nach Europa, eine Völkerwanderung sei im Gange. Hinzu komme die Zuwanderung aus Europa, die den über 50-jährigen Schweizern die Jobs wegnehme und die Sozialkosten explodieren lasse. «Das ist brandgefährlich», so der Berner Oberländer. Die SVP habe mit der Initiative diese Gefahr entschärfen wollen. Und Rösti geht noch weiter: «Wenn die Politik langfristig direktdemokratische Abstimmungen ignoriert und Immigranten unsere Stellen wegnehmen und das Sozialsystem ruinieren, können in der Schweiz Unruhen drohen», warnt Rösti.

Gender Sprachblüten

Der Genderwahn scheint keine Grenzen zu kennen:

Die SP nimmt den sprachlichen Faux-Pas in Kauf, wenn es um
feministische Sprache geht.
So erfindet sie das Wort "Parlamentsmitgliederinnen"


in einem Communiqué zu Entscheiden der nationalrätlichen Medienkommission wird Nationalrätin Edith Graf-Litscher damit zitiert, dass die SRG künftig «auf der Wohlwollen der Parlamentsmitgliederinnen und Parlamentsmitglieder» angewiesen sei.
Dumm nur: «Das Mitglied» ist ein Neutrum, also ein geschlechtsneutrales Nomen. Die korrekte Schreibweise im Plural lautet denn auch «die Mitglieder».


Der Faux-Pas sorgt selbst bei Genossen für Schmunzeln. «Manchmal geht also auch mir die SP Schweiz etwas weit...», twittert Nationalrat Cédric Wermuth. (vuc)
 (Quelle SRF)

KOMMENTAR:
Der Gender Wahn scheint keine Grenzen  zu kennen. Dafür gibt es schlicht und einfach nur ein Wort: Penibel.
Extremistinnen schaden  echter Gleichberechtigung.
Trump in Amerika profitiert derzeit von den militanten politisch Korrekten, die mit der Sprachpolizei die Literatur durchforsten müssen und Bücher und Lehrmittel umschreiben.
LINK:
Feministische Sprache, Linguistik. ... (Siehe auch Sexistische Feministische Rhetorik) ... Beim feministischen Sprachgebrauch müssen wir Übertreibungen ...
www.rhetorik.ch/Feministisch/Feministisch.html

Freitag, 2. September 2016

Führten Kommunikationsfehler zum Flugzeugcrash?

Quelle SRF:

Laut Recherchen von «10vor10» gibt es beim Absturz der F/A-18 im Sustengebiet Hinweise auf Kommunikationsprobleme zwischen Flugüberwachung und dem Piloten. Dem Jet-Piloten wurde offenbar eine falsche Höhenangabe mitgeteilt. Als der Fehler bemerkt wurde, war es bereits zu spät.
Bei der Suche nach der Ursache für den Absturz der F/A-18 am Montag haben sich neue Anhaltspunkte ergeben. Wie gut informierte Quellen «10vor10» bestätigen, gibt es Hinweise, dass es zwischen der Flugüberwachung in Meiringen und dem verunglückten Piloten zu Kommunikations-Problemen kam.

Noch nicht alle Involvierten befragt

Die Maschine befand sich nach dem Start im Steigflug. Nach wenigen Minuten bestätigte der Pilot über Funk, alles sei in Ordnung – kurz darauf bricht der Kontakt ab. Das Flugzeug flog viel zu tief. Es hätte mehrere hundert Meter höher über den Grat am Hinter Tierberg fliegen müssen. Offenbar wurde dem Piloten eine falsche Höhenangabe mitgeteilt. Als der Fehler bemerkt wurde, war es schon zu spät gewesen.
Tobias Kühne, Sprecher der Militärjustiz. Bild in Lightbox öffnen.
Bildlegende: Tobias Kühne, Sprecher der Militärjustiz. SRF
Tobias Kühne, Sprecher der Militärjustiz, sagt dazu: «Die Luftraumüberwachung ist selbstverständlich Gegenstand der Untersuchung. Derzeit ermitteln wir noch in der gesamten Breite. Die Flugüberwachung ist dabei ein Element. Das Bild muss vollständig sein, bevor wir erste Erkenntnisse kommunizieren, um eine geregelte Untersuchung zu führen.»

Skyguide: zivilie und militärische Flugsicherung

Zuständig für die militärische Flugsicherung in Meiringen ist Skyguide. Bei ihr wurden umfangreiche Daten sichergestellt, etwa die Aufzeichnungen von Radar und Funk. Das gehört zum Standardprozedere der Militärjustiz. Ihre Ermittler konnten aber noch nicht alle Skyguide-Mitarbeiter befragen. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Roger Gaberell, Mediensprecher Skyguide. Bild in Lightbox öffnen.
Bildlegende: Roger Gaberell, Mediensprecher Skyguide. SRF
Zu den möglicherweise falschen Angaben der Flugsicherung äussert sich Skyguide nicht. Ihr Mediensprecher Roger Gaberell betont, alle Mitarbeitenden seien vom tödlichen Unfall sehr betroffen: «In den 15 Jahren, in denen Skyguide militärische Flugsicherung macht, haben sich enge Verbindungen ergeben. Operativer Art aber auch persönlicher Art, denn man kennt sich.»
Der Verlust dieses Piloten habe alle bei der Flugsicherung sehr hart getroffen, vor allem die Mitarbeiter auf der Basis Meiringen. «Die Mitarbeiter werden betreut, denn sie müssen die Mission der Luftwaffe aufrechterhalten.»
Karte mit dem Flugplatz Meiringen und der Absturzstelle Hinter Tierberg Bild in Lightbox öffnen.
Bildlegende: Nur kurz in der Luft: Vom Flugplatz Meiringen bis zur Absturzstelle sind es nur wenige Kilometer. SRF

Flugsicherung unterstützt Piloten

Als die F/A-18 am Montag zum Patrouillen-Trainingsflug startet, herrscht schlechtes Wetter. Der Pilot wird in den Wolken kaum etwas ausserhalb seines Cockpits sehen. Er ist auf seine Instrumente angewiesen und auf die Angaben von der Flugsicherung am Boden.
«Unter Instrumentenflugregeln ersetzt der Flugverkehrsleiter im Prinzip die direkte Sicht, die der Pilot nicht hat. Er unterstützt so den Piloten, der an Bord nur seine Instrumente hat», erklärt Gaberell. Offenbar hat die Flugsicherung kurz vor dem Aufprall die falsche Flughöhe realisiert. Doch dann war es schon zu spät.

Donnerstag, 1. September 2016

Heute startet der meterologische Herbst

Der astronomische Herbst beginnt erst am 22. September.

Heute am 1. September beginnt der meteorologische Herbst. Dann steht die Sonne mittags genau senkrecht über dem Äquator. 

Ein Blick in das goldene Blätterdach im herbstlichen Wald. 


Wir geniessen derzeit den Spätesommer in vollen Zügen.
Aber die Bäume verlieren das frische Blattgrün.
Die Blätter beginnen, sich allmählich zu verfärben.
Die Sonne verschwindet viel früher am Abendhimmel.

Ab 22. September sind auf der Nordhalbkugel die Nächte länger als die Tage.
 Gemäss der Strahlungsbilanz geht somit über Nacht mehr Energie verloren
 als tagsüber von der Sonne geliefert wird. Es wird merklich kühler.

Wir geniessen auch die sonnigen Spätsommertage

Die Hitze ist weg

Die Tage werden kürzer. 
Der Herbst kündigt sich an:
Wir freuen uns auf den Altweibersommer:



Bildergebnis für Spätsommertage

Mittwoch, 31. August 2016

Leuenberger kann es nicht lassen

Alt- Bundesrat Leuenberger 
langweilt sich bei Medienauftritten, 
ist mürrisch und verliert die Nerven.

Im Umgang mit Medien ist dies ein No-Go.


Aus 20 Min:

Leuenberger hat wieder mal den Anschiss

Moritz Leuenberger ist bekannt dafür, dass ihm Interviews manchmal gegen den Strich gehen. Eben hat er in einem Regional-TV seinem Ruf alle Ehre gemacht.

Moritz Leuenberger langweilte sich während des Interviews im TVO. (Quelle: Radio FM1 Today)
Er tritt gelangweilt von einem Bein auf das andere, gähnt beinahe, blickt kurz auf die Armbanduhr, winkt immer wieder ab, nestelt am Tischtuch herum – und blickt mit einer Zwänzg-ab-achti-Schnurri in die Runde: Alt-Bundesrat Moritz Leuenberger machte im Ostschweizer Fernsehen TVO nicht die beste Falle. Laut Radio FM1 Today gaben sich er und Alt-Bundesrat Adolf Ogi am Montagabend an der Universität St. Gallen die Klinke in die Hand. Adolf Ogi wurde mit dem Erich-Walser-Generationenpreis für seine besonderen Leistungen als Politiker, Staatsmann und UNO-Sonderberater geehrt.

Leuenberger erläuterte, warum Ogi den Preis verdient hat. Doch spätestens beim Interview mit TVO riss ihm der Geduldsfaden. Während Ogi dem Moderator geduldig Red und Antwort stand, kehrte bei Leuenberger nach elf Minuten offenbar tödliche Langeweile ein, wie der Outtake des Senders zeigt.

«Huere Scheiss»

Moritz Leuenberger ist bekannt für seine launischen Fernsehauftritte. Legendär ist der Ausraster, den der inzwischen eingegangene Sender TV3 einmal zwischen zwei einzelnen Interviews aufnahm. Darin beklagte sich der unbemerkt bereits gefilmte Bundespräsident über ein Interview mit dem Westschweizer Fernsehen: «Nei, das isch doch en Scheiss, oder? Und jetzt söll ich da no e halb Stund lang de Seich ablah mit unvorbereitete Journaliste! Peinlich! Nei chum, das isch doch … isch doch jetzt en Scheiss, wo de gfragt hät! Nei aso chumm! Höret doch uf da! Das isch doch en Scheiss.» Als er sich für das Interview mit der TV3-Moderatorin vor die Kamera setzte, doppelte er noch nach mit: «Huere Scheiss!»

Legendär ist Leuenbergers Ausraster im Sender TV3:




KOMMENTAR: Medienauftritte sind immer eine Chance.
Wer sich vor Mikrofon und Kamera daneben benimmt, 
schädigt sein Image. Viele rechtfertigen  ihre verbalen Ausrutscher damit:
"So bin ich eben."
"Ich bin authentisch."
"Ich will mich so geben, wie ich bin."

Wer so argumentiert, weiss nicht, dass man echt, 
natürlich sein kann und dennoch die 
jeweilige Situation mit  berücksichtigen muss.
Es gibt überall Regeln, die es zu beachten gilt.
Für den "Alt 68 er" Leuenberger scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Nach dem Motto: 
"Ich mache, was ich will".
Vielleicht gibt es auch eine Pubertätsphase im Alter.

Mehrheit für ein Verhüllungsverbot

Das Burkaverbot hat nichts mit dem Kampfhundeverbot zu tun

Die Argumentation von Markus Spillmann in der "Sonntagszeitung" hinkt, wenn er sich mit fragwürdigen Argumenten gegen das Burkaverbot  stark mach .
Spillmann erinnert die Initiative mit dem Verhüllungsverbot an die Kampfhunde-Kampagne.
Es gebe weniger Kampfhunde aber dafür mehr Hundebisse.
Für ihn ist durch dien Burka noch niemand ums Leben gekommen.
Zudem gebe es nur ein paar wenige Touristinnen, die verhüllt wären.
Das Verbot sei reine Symbolpolitik.

Markus Spillmann negiert somit den Wunsch der Oeffentlichkeit, dass  bei uns das Gesicht gezeigt werden muss.
Das gilt nicht am Schalter, in öffentlichen Verkehrsmitteln zur Identifikation einer Person. Das gilt auch im Job oder Alltag.
Als Kommunkationsberater ist mir der Blickkontakt und die offene Kommunikation ein wichtiges Anliegen.
Wer das Gesicht nicht zeigen darf, wirkt so, als habe er etwas zu verbergen und spiele mit falschen Karten.
Es geht weniger um Religionsfreiheit oder um das Unterdrückungssymbol Buka bei der Frau.

Das Gesicht zu zeigen ist in unserm Kulturkreis eine Selbstverständlichkeit.
Verhüllung ist ausser am Fasching ein No-Go.

Ich zitiere SRF:

In einer Umfrage haben sich 71 Prozent der teilnehmenden Stimmberechtigten für ein schweizweites Verhüllungsverbot ausgesprochen. Auch zehn Regierungsräte unterstützen ein Burka-Verbot, wie die «SonntagsZeitung» und «Le Matin Dimanche» berichten.
Kopf einer Frau mit Gesichtsschleier. 
Bildlegende: Die Anhänger der bürgerlichen Parteien sind klar für ein Verbot von Ganzkörperschleiern in der Schweiz. 

Fazit: Wennn die Mehrheit der Bevölkerung die Verhüllung ablehnt, so
macht dies uns bewusst: Wir wollen ein Verhüllungsverbot, weil uns das Versteckspiel
generell stört. Sei es für Frauen oder bei Chaoten.