Dienstag, 16. September 2014

Verhältnisblödsinn

Das kann es doch nicht sein!

Wenn eine Gemeinde gezwungen wird, 
60 000 Fr pro Monat für eine verwahrloste 
Familie aus Eritrea zu zahlen, 
kann etwas nicht stimmen.

Erstaunlich, wie die Firma argumentiert, welche die Kinder rund um die Uhr betreut:

Sozial-Irrsinn in Hagenbuch ZH: «Wir sind jeden Franken wert»Quelle Blick:
Stellung nimmt dafür Christoph Bänziger (57), Präsident der Firma Solidhelp AG, die sich im Auftrag der KESB um die Familie kümmert: «Ohne uns würde sie in den Abgrund fallen.»
Die Sozialarbeiter helfen die ganze Woche, sechs Stunden pro Tag. Sie unterstützen beim Einkaufen, Kochen, Putzen oder fahren auch mal mit den Kindern in den Zoo.
Das kostet. 135 Franken pro Stunde und Betreuer. Am Wochenende und abends 145 Franken. Mit den Auslagen fürs Heim ergibt das monatliche Kosten von 60 000 Franken für Hagenbuch.
«Unsere Arbeit ist jeden Franken wert», betont Bänziger. «Jeder Handwerker verlangt 150 Franken. Wir halten uns nur an den gesetzlichen Rahmen.» Doch er gibt zu: «Diese Rundumbetreuung ist ein Einzelfall.»

Es braucht Profis

Seine Firma betreut 60 Familien. In der Regel drei bis fünf Stunden pro Woche. «Wenn es hoch kommt, auch mal acht.» Könnten der Familie aus Eritrea nicht Ehrenamtliche helfen? «Nein, da braucht es Profis», sagt Bänziger. «Nichts gegen Nachbarschaftshilfe, aber in diesem Fall reicht ein gutes Bauchgefühl nicht. Ein Betreuer muss reflektieren können.»
Das kann aber auch dazu führen, dass der Familie ein Kinderwagen oder abgetragene Kleider aus dem Brockenhaus nicht gut genug sind. Bänziger: «Auch Flüchtlinge haben ein Anrecht auf Selbstbestimmung.»

Auftrag vom Kanton

Er betont, dass seine Firma lediglich den Auftrag ausführt, den er vom Kanton bekommen hat. Auslöser war gemäss BLICK-Recherchen eine konkrete Gefährdungsmeldung aus der Bevölkerung, die bei der KESB einging.
Aufgrund dieser Beschwerde entzog der Kanton Zürich der Gemeinde Hagenbuch die Obhut über die Familie. Fortan durfte die Gemeinde nur noch zahlen. Fragen stellen oder sich wehren ist ein Tabu – so will es das Gesetz.

KOMMENTAR: Jede arme Schweizer Familie, die sich alles von Mund abspart,   alte Kleider kauft und auf jeden Luxus verzichtet, versteht es nicht, dass sich Sozialfirmen eine goldene Nase verdienen kann - auf Kosten der Steuerzahler. Wie soll unseren Kindern noch erklärt werden, dass sich arbeiten lohnt, wenn sie sehen, dass es einem viel besser geht, wenn man sich gehen lässt? Wenn der Kanton die Gemeinden zu solchem Sozial-Irrsinn verpflichten kann, kann etwas nicht stimmen.
NACHTRAG aus 20 Min: Auch das noch:

Montag, 15. September 2014

Das TIEF nach den Ferien

Post-Holiday-Syndrom heisst das Tief nach den Ferien


Im Normalfall dauert es nicht länger als drei Tage.
Ein Interview mit:




Doch wie kommt es überhaupt zu diesem Phänomen?


Der niederländische Tourismusforscher Jeroen Nawijn hat eine Erklärung parat: die Ferienglückskurve. Sie beschreibt, wie die Laune am Anfang der Ferien meist noch schlecht ist, nach zwei bis drei Tagen dann steigt, um gegen Ende wieder abzufallen. Das Depressionsgefühl ist dabei umso grösser, je mehr Stress nach den Ferien am Arbeitsplatz wartet.

Je schöner die Ferien, desto schwerer die Rückkehr

Viele Schweizer versuchen sich den Post-Holiday-Stress vom Leibe zu halten, indem sie während der Ferien wenigstens ein bis zwei Stunden pro Tag arbeiten. Sie wollen so zum Beispiel verhindern, dass nach der Rückkehr eine Flut von ungelesenen E-Mails auf sie wartet. Nach Ansicht von Experten hilft dies aber wenig. Körper und Geist brauchen immer eine Weile, um in den gewohnten Alltagstrott zurückzufinden.
Einen Einfluss auf das Phänomen hat laut Wissenschaft auch, ob die Ferien besonders lang oder besonders schön waren. Es gilt die Regel: Je länger man weg war und je besser es einem gefallen hat, desto schwieriger wird die Rückkehr. Andererseits können Angestellte laut der Psychologin Jessica de Bloom nach besonders schönen und erholsamen Ferien das positive Gefühl auch länger konservieren.

Wer nie Ferien macht, riskiert Herzinfarkt

Wie lange sollten die idealen Ferien eigentlich dauern? In dieser Frage herrscht in der Wissenschaft keine Einigkeit. Unbestritten ist für Psychologen aber, dass es regelmässig freie Tage braucht, damit Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter erhalten bleiben. Schädlich ist laut Experten, wenn man lange Zeit keine Ferien machen kann, was sich auch an einem höheren Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko zeige.
Wichtig ist aber, nicht nur ab und zu in die Ferien zu fahren. Es braucht auch während des Alltags regelmässige Ruheperioden. Dazu gehört laut dem Arbeitspsychologen Tim Hagemann auch, dass man Arbeitszeit klar von Freizeit trennt. Dies gelte gerade auch für die Zeit nach den Ferien, die am besten mit einem sanften Wiedereinstieg gemeistert werden sollte.
Ein Beispiel: Die Ferien so planen, dass man erst am Mittwoch wieder mit der Arbeit beginnen muss. Die erste Arbeitswoche ist so nur drei Tage lang – genug um das Wichtigste zu erledigen, aber nicht so lange, um bereits wieder völlig im Stress zu versinken.


(Quelle: Tagi)

KOMMENTAR: Das wichtigste ist der Wechsel SPANNUNG- ENTSPANNUNG. Bewährt hat sich: Konzentriert arbeiten mit 100 prozentigem Einsatz - aber auch 100 prozentig Entspannen

LINK:
29 Aug. 2014
Leute, die ständig mit Kunden zu tun haben und freundlich sein müssen, sollten die Erholung nicht in Gruppen suchen. Deshalb: Fragen Sie sich immer, wovon Sie sich erholen müssen. Viele Leute arbeiten unablässig und ...

Menschen wollen sich sicher fühlen

Das Sicherheitsbedürfnis darf nicht unterschätzt werden.

Wenn sich die Bevölkerung unsicher fühlt, muss man sich nicht wundern, wenn jene Parteien Aufwind bekommen, die sich für Ruhe und Ordnung einsetzen.
Folgender Beitrag aus Blick-online zeigt, dass es so nicht weitergehen darf:

Einbrecher immer dreister 

Jetzt kommen sie schon am helllichten Tag

Die Einbrecher kennen überhaupt keine Hemmungen. Jetzt klettern sie auch tagsüber in die Häuser und nehmen, was ihnen in die Finger kommt.

Thomas Truttmann spricht über das Erfolgsrezept von McDonald's Schweiz

Dank QSSV zum Erfolg

Der Referent an der IAA Veranstaltung vom 10. September im Metropol Zürich war der Marketing Corporate Chef von McDonald's Schweiz. Mit zahlreichen Beispielen, Filmeinspielungen  folgte   Thomas Truttmann dem roten Faden: HERITAGE-CULTURE-COMMUNICATION- QUE VADIS.

Thomas Truttmann, Marketing & Communications Director, Head of Sports Europe

  • Marketing & Communications Switzerland
  • Strategy & Insights / Research Switzerland
  • Public Affairs Switzerland
  • Sport Sponsoring & Marketing Europe (Olympic Games, FIFA World Cup, UEFA EURO)


Mich interessierte vor allem, was der Kommunikationschef mit seiner Erfolgsformel QSSV gemeint hat:

Q  steht für QUALITAET. (Hochwertiges Schweizer Fleisch,
     Salat aus der einheimischen Produktion.
     Aber mit einem beschränkten Produktangebot).

S  steht für SERVICE (Kundenfreudlichkeit, schneller Service)

S  Damit ist SAUBERKEIT gemeint.
    Das Decor wird heute bereits nach wenigen Jahren erneuert.

V VALUE. Es geht um den Wert der Produkte.

____________          

Freitag, 12. September 2014

Für Geri Müller tauchen neue dunkle Wolken am Horizent auf

INTERVIEW

Interview

Das Interview ist ein geleitetes Gespräch mit einzelnen Nutzern. Es dient dazu, eine kleine, spezifische Nutzergruppe besser kennenzulernen und herauszufinden, wie sie Produkteigenschaften wahrnehmen, interpretieren und nutzen. Die Methode ist besonders für Produktinnovationen geeignet, weil die Nutzer sofort detailliertes Feedback zu ersten Entwürfen geben können und die Akzeptanz in der Zielgruppe so schon sehr früh getestet werden kann. Das Interview stellt darüber hinaus auch eine der besten Möglichkeit dar, den aktuellen Gebrauch der eigenen Produkte nachzuvollziehen und sie damit zu verbessern. Durch die direkte Kommunikation können komplexe und detaillierte Daten erhoben werden. Der Interviewer hat die Möglichkeit, Unklarheiten sofort zu thematisieren, was einen Vorteil gegenüber anderen Befragungswegen (z.B. Fragebogen) darstellt. Die mündliche Befragung kann sowohl als eigenständige Methode, wie auch in Kombination mit anderen Methoden, wie z.B. Card Sorting und Usability Tests, durchgeführt werden.
Wann?
In allen Phasen des Entwicklungsprozesses einsetzbar.
Wer?
Interviewer und tatsächliche bzw. potenzielle Nutzer des Produkts.
Wo?
Idealerweise stehen Räumlichkeiten für Face-to-Face-Interviews zur Verfügung, damit die Befragung ungestört erfolgen kann. Eine telefonische Durchführung ist beispielsweise bei großen geographischen Distanzen zwischen Interviewer und Teilnehmer von Vorteil.
Tools?
Ein Tonbandgerät, bzw. eine Videokamera zum Aufzeichnen der Befragung.
Eine gründliche Vorbereitung ist wichtig für den Erfolg der Interviews. Anfangs muss entschieden werden, ob das Interview direkt oder telefonisch durchgeführt werden soll. Die Vorteile eines persönlichen Interviews liegen darin, dass mehr Fragen möglich sind und auch Gesichtsausdruck und Gesten interpretiert werden können. Die telefonische Befragung bietet sich an, wenn die Zielgruppe geographisch weit verteilt und eine schnelle Datenerhebung notwendig ist.
Ein Interview kann offen oder strukturiert aufgebaut sein. Es können entsprechend nur die anzusprechenden Themen, oder auch genaue Formulierungen für die Fragen mit möglichen Antworten vorgegeben werden. Ein Interview-Leitfaden dient als Orientierungshilfe für den Interviewer. Er enthält alle Themen oder Fragen. Fragen sollten kurz, präzise und neutral formuliert werden. Am Anfang der Befragung sollten Fragen stehen, die das Interesse des Befragten fördern und neutral und leicht zu beantworten sind. Insgesamt sollten die Fragen den Befragten weder über- noch unterfordern.
Ist der Leitfaden fertig, sollte der Interviewleitfaden in einem Pretest mit 1-2 Personen getestet werden. So wird geklärt, ob die Fragen klar und verständlich sind und ob das Interview den geplanten Zeitrahmen nicht überschreitet.
In der Vorbereitungsphase müssen außerdem  die Nutzer rekrutiert werden. Pro Nutzertyp sollten 6-10 Interviews durchgeführt werden, um ein umfassendes Meinungsbild zu erheben.

Durchführung

Das Verhalten des Durchführenden bestimmt die Beziehung zwischen Interviewer und Befragtem und hat einen großen Einfluss auf den Erfolg eines Interviews. Er muss einen vertrauenswürdigen und neutralen Eindruck machen, jeden Befragten respektvoll behandeln und ihm nicht widersprechen.
Die Dauer der mündlichen Befragung kann variieren. Üblicherweise dauert ein Interview zwischen 30 und 60 Minuten, aber keinesfalls länger als 90 Minuten. Es ist sinnvoll, das Interview entweder über Audio oder Video aufzuzeichnen, auch sind Notizen des Interviewers wichtig.

Ergebnis

Die Datenauswertung, die mit Hilfe der Notizen und der Audio- bzw. Videodateien durchgeführt wird, sollte möglichst schnell nach der Datenerhebung stattfinden. So ist gewährleistet, dass sich der Interviewer an die meisten Informationen erinnern kann. Die Aussagen der Befragten werden gruppiert und Kernaussagen herausgearbeitet. Auf dieser Basis entsteht ein umfassendes Bild der Meinungen der Teilnehmer und Tendenzen oder auffällige Aspekte können erkannt werden.

Informationen im Internet

Weiterführende Literatur

Friedrichs, J. (1990): Methoden der empirischen Sozialforschung. Westdeutscher Verlag: Opladen
Bortz, J.; Döring, N. (2002): Forschungsmethoden und Evaluation. Springer: Berlin
Sarodnick, F.; Brau, H. (2006):Methoden der Usability Evaluation: Wissenschaftliche Grundlagen und praktische Anwendung. Huber: Bern
Beier, M.; von Gizycki, V. (2002): Usability. Nutzerfreundliches Web-Design. Springer: Berlin
Schweibenz, W.; Thissen, F. (2002): Qualität im Web. Benutzerfreundliche Webseiten durch Usability-Evaluation. Springer: Berlin


Foti des Tages

storybild 

Parkiert vor dem kantonalen Sozialamt in Zürich: 
ein Lamborghini Gallardo. 
(Bild: Leser-Reporter)