Donnerstag, 8. August 2013

Weltkatzentag

Unsere Katze Noel erhielt heute zum Weltkatzentag einen besonderen Leckerbissen
















Dieser Tiger erinnert uns an den verstorbenen ACHAT:



Ein traurig -schönes Bild


























Dieses Photo von Dieter Klein zeigt einen Jaguar XK 120 Roaster.
Er rostete 1948-1954 in einem deutschen Ausstellungskulturpark still vor sich hin. 
Ein traurig-schöner Anblick.

Mittwoch, 7. August 2013

Archäologische Sensation

Bei unserem Refugium "Salmenfee" glaubte ich, unser Alphaus aus Lärchenholz sei mit 150 Jahren bereits  recht alt.

Salmenfee
Salmenfee Haus


Nun lese ich von einer Alphütte, jedoch aus Stein gebaut, die bereits 500 Jahre vor Christi Geburt erbaut worden sein muss.

2500 Jahre alt: Älteste Alphütte entdeckt

ATTINGHAUSEN - UR - Archäologen haben bei Attinghausen im Kanton Uri Mauerreste einer Alphütte freigelegt. Die Steinhütte war bei der Geburt Jesu bereits rund 500 Jahre alt!
Dies gilt als archäologische Sensation.

  Älteste Alphütte entdeckt: Ausgrabung am Surenenpass UR.
(Erich Herger / Urner Wochenblatt)
Quelle: blick-online 

Journalisten müssen sich ihrer Rolle stets bewusst bleiben

Darf sich ein SRF Journalist im Twitter  parteipolitisch äussern?

Ich zitiere NZZ am Sonntag:



Verweis an Journalisten

SRF-Chefredaktor rüffelt Twitterer

Diego Yanez.
Diego Yanez. (Bild: Keystone)
Weil er die Kandidatur eines Politikers mit «Bravo!» auf Twitter kommentierte, erhält ein SRF-Journalist einen Verweis der Chefredaktion.

Ein einziges Wort, von einem SRF-Journalisten in seiner Freizeit über Twitter abgesetzt, erzürnt Chefredaktor Diego Yanez. «Bravo!» schrieb besagter Mitarbeiter von Schweizer Radio und Fernsehen auf die Ankündigung eines SP-Politikers, sich für das Amt des Zürcher Stadtrats zur Verfügung zu stellen. «Damit drückt er unverhohlen und öffentlich Sympathie für diesen Politiker aus», schreibt Yanez in einer internen Mitteilung. Er bezeichnet den Tweet als einen «Fehler» und kritisiert den «fahrlässigen Umgang» mit sozialen Netzwerken.
Twitter sei kein «feuchtfröhliches Nachtessen unter Freunden», wer über soziale Netzwerke kommuniziere, gelange an die Öffentlichkeit, schreibt Yanez. «Gerade unser Haus steht wie kaum ein anderes unter ständiger Beobachtung.» Wer solche Aussagen auf Twitter mache, schade SRF. Der Chefredaktor schliesst seine Schelte mit der Warnung, dass mit einem schriftlichen Verweis belegt werde, wer sich künftig auf Twitter oder Facebook Fehltritte leiste. Der betroffene Mitarbeiter ist laut einer gut informierter Quelle mit einem Verweis belegt worden.
Stephan Ruppen, Generalsekretär vom Schweizer Syndikat Medienschaffender, hält den Rüffel der SRF-Chefredaktion für übertrieben. «Es braucht gesunden Menschenverstand bei der Güterabwägung, ob die private Meinungsäusserung mit der beruflichen Stellung bei einem unabhängigen Medienunternehmen zu vereinbaren ist», sagt Ruppen. In diesem Fall sei das Augenmass nicht gewahrt worden. «Der Verweis muss aus der Personalakte des betreffenden Mitarbeiters wieder gestrichen werden», fordert Ruppen. Gestützt wird der Gewerkschafter von juristischer Seite.


Kommentar:

Die  Meinungsäusserungen von Journalisten in den sozialen Medien ist keine Bagatelle. Der Verweis des SRF Chefredaktors ist verständlich und richtig.  Ein Vertreter eines unabhängigen, neutralen Mediums sollte  auch in der Freizeit auf eine spontane parteiische Meinungsäusserung in der Oeffentlichkeit verzichten. Die Glaubwürdigkeit als SRF Journalist muss gewahrt bleiben.
 «Unseren Mitarbeiter intern wurden mehrfach darauf hingewiesen, dass Social Media nie nur privat sind und die publizistischen Leitlinien auch dort ihre Gültigkeit haben», schreibt SRF-Mediensprecher Stefan Wyss.

Dienstag, 6. August 2013

Gewitter angekündigt

Gewitter sind unberechenbar: Sturmschäden? Hagelschäden?
Sie vermitteln aber auch schöne Stimmungsbilder:


Laut Meteorologen kann es derzeit leicht geschehen, dass einzelne Luftpakete von allein aufsteigen und so Wolkentürme und Gewitter entstehen.
Bild: Markus Heinzer, newspictures


ICH...ich...ich...

Berlusconi auf Demonstration: "Ich bin hier, ich bleibe hier, ich gebe nicht auf"

ICH bin hier


ICH bleibe hier


ICH kämpfe hier


ICH - ICH - ICH

 

Das will heissen:


ICH der Heilige

 

ICH der Unschuldige


Montag, 5. August 2013

Bikini- Fasnacht

Zum Image der Steet Parade.



Ich lese:
Und wir werden die Street Parade nicht mehr «Bikini-Fastnacht» nennen – ehrlich!


Ein Versprechen, das kontraproduktiv ist. Weshalb?


Unser Gehirn blendet das  "NICHT" aus. Die negative Formulierung wird sogar zum Verstärker des negierten Begriffes.

Zur Veranschaulichung:

Setzen Sie sich bequem auf einen Stuhl und denken Sie bitte
nicht an einen blauen Elephanten. Bitte nicht! Verstanden?
Das Resultat: Sie sehen den blauen Elephanten

Diese Erkenntnis gilt bei allen Kommunikationsprozessen.
Vermutlich ist auch bei Ihnen das Bild das eines blauen
Elephanten aufgekaucht und dies obwohl Sie  ihn nicht vorstellen durften
Richtig?
Merke:Unser Gehirn kann das Wort "nicht" nicht verarbeiten und tut so, als gäbe es
dieses Wort nicht.
Welche Bedeutung hat dies für den Alltag?
Sie sagen sich "Ich will nicht mehr rauchen". Ihr Gehirn verarbeitet nur die Anwei-
sung "Ich will mehr rauchen" und Sie sehen sich vielleicht rauchen. Sie sagen sich
"Ich darf nicht unsicher sein". Ihr Gehirn verarbeitet nur "Ich darf unsicher sein". Sie
sagen sich "Ich will mich nicht ärgern" und was hört Ihr Gehirn? "Ich will mich är-
gern".
Da Ihr Gehirn immer das ausführt, was Sie ihm suggerieren, erreichen Sie durch
den Gebrauch des Wortes "nicht" gerade das Gegenteil dessen, was Sie möchten.
Streichen Sie also das Wort "nicht" aus Ihrem Wortschatz. Formulieren Sie statt-
dessen positiv. Sagen Sie sich genau, was Sie möchten, also z.B. "Ich
möchte ruhig bleiben", "Ich möchte selbstsicher auftreten", usw.

Das Gleiche trifft auch auf das Wort "kein" zu. Wenn Sie sich sagen "Ich möchte
keine Angst haben", dann sagen Sie sich "Ich möchte Angst haben" und genau das
werden Sie erleben und spüren.
Achten Sie künftig also auf Ihre Wortwahl und formulieren Sie Ihre Wünsche und
Ziele positiv. Nur so kann Sie Ihr Gehirn bei der Erreichung Ihrer Ziele wirkungsvoll
unterstützen.
Mit dem Satz  - Wir werden die Street Parade nicht mehr "Bikini-Fastnacht" nennen - wird die Street Parade erst recht zur  "Bikini Fastnacht". Der Begriff wurde verankert, gleichsam zementiert. Ich würde mich nicht wundern, wenn Journalisten diese Formulierung künftig erst recht übernehmen  und künftig weiterhin von der "Bikini-Fastnacht" schreiben werden.
LINKS:

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3. März 2010 ... Zürichs Stadtpräsidentin Corine Mauch: «Ich bin keine graue Maus! ... Medienrhetorik Wie Corine Mauch sich selbst zur «grauen Maus» macht ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/10/03_15/03_10.pdf
18. Jan. 2011 ... Bei Kurt Aeschbacher machte sie sich später erst recht zur grauen Maus, weil sie sechs Mal betonte: "sie sei keine graue Maus". Für Corine ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/11/01_18/
15. März 2010 ... Die folgende Analyse ist in der Zeitschrift Persönlich (www.persoenlich.com), dem online Portal der Schweizer Kommunikationswirtschaft im ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/10/03_15/