Freitag, 26. Oktober 2012

Vorinformationen zum vertraulichen Intensivseminar auf Albführen



Sie müssen sich nicht vorbereiten. Dennoch lohnt es sich, vorgängig im virtuellen Buch www.rhetorik.ch zu "blättern". Sie erhalten vor Ort eine Dokumentation.  Notieren Sie sich eine Frage, die an den gemeinsamen Tagen beantwortet werden sollten. Wir werden  am Schluss der Ausbildungstage auf diese Frage zurückkommen.
Was ich schon heute versprechen kann: Die Nachhaltigkeit Lerntage können wir garantieren!






Ueberzeugen in schwierigen Gesprächssituationen
(Im Alltag, wie auch vor Mikrofon und Kamera)





Es liegt mir daran, anlässlich unserer Arbeit mit Videofeedback folgende Zusatzinformationen zu vermitteln, die Sie jederzeit zu Hause wieder abrufen können.

Mit dieser kurzen Einführung will ich Ihnen bewusst machen, dass Kommunikation etwas GANZHEITLICHES ist. Wir werden uns vor allem mit der Wirkung der Personen beschäftigen und der Frage nachgehen, weshalb wir im Alltag überzeugen oder auch nicht.
Wir verzichten bei unserer Arbeit  auf rezeptorientierte oder theaterzemtroerte Tipps oder Rezepte. Dafür gehen wir der Frage nach, wie wir auch unter Druck und in schwierigen Situationen dennoch natürlich, glaubwürdig und echt kommunizieren können. Weil wir in unterschiedlichen Rollen überzeugen müssen, können wir nicht einfach alles ungefiltert sagen, was wir denken. Es gilt stets die Balance zu finden zwischen - sich ernst nehmen und sich adressatengerecht verhalten. Es besteht ein Spannungsfeld zwischen NATUERLICHKEIT und KONZESSIONEN gegenüber den Adressaten (Anpassungen). Die Kunst des Ueberzeugens besteht darin, beide Anliegen (Natürlichkeit und Rücksichtnahme) unter einen Hut zu bringen.


Selbstsicherheit ist gut und wichtig. Doch hat übertriebene Selbstdarstellung nichts mehr zu tun mit der geforderten Natürlichkeit. Offen, klar, eindeutig formulieren ist nicht zu Verwechseln mit Tatklosigkeit. Auch wenn Sie Sie selbst bleiben, müssen wir uns immer situativ verhalten. 90 Prozent des Eindrucks wird durch unser Erscheinungsbild und unser Auftreten, unser Verhalten bestimmt.
 
Deshalb sind:
- Die Rolle, die wir innehaben
- unsere Kleider
- unsere Körpersprache
- unsere Stimme
- und das, was wir sagen
keine Nebensächlichkeiten.
Wir müssen in verschiedensten Situationen überzeugen können, ohne Theater zu spielen. Wir müssen künftig unsere Aussagen konkret auf den Punkt zu bringen.
Schwerpunkte unserer Ausbildung sind: Wahrnehmung, Zuhören, Verstehen- Verstanden werden. Verständlichkeitshelfer.
Das Wichtigste vorweg:
Das Zauberwort: EINSTELLUNG

Bei der Einstellung geht es um die innere Haltung. Stimmt die innere Haltung mit dem überein, was wir denken, so stimmt die Stimme ebenfalls mit dieser Stimmung überein und der Körper sendet automatisch die Signale, die unserer Einstellung sendet.

Wir können nur überzeugen, wenn unsere EINSTELLUNG mit dem - was wir sagen - übereinstimmt!
Ich kann andere nur überzeugen, wenn ich selbst von meiner Aussage überzeugt bin.
Er ist erstaunlich, wie viel verziehen wird, wenn man die eigene Ueberzeugung - das Feux sacré - spürt. Mein Wunsch für den Alltag: Dran- bleiben und sich weiterhin Spiegel als Lernhelfer zu Nutze machen. Es gibt Hofnarren, denen ich vertrauen kann. Bestimmen Sie Ihre Hofnärrin oder Ihren Hofnarren. Um die Nachhaltigkeit zu sichern, gilt es nun: TUN - TUN - TUN (lernen Sie weiterhin praxis- und prozessorientiert )

EINIGE HILFREICHE LINKS ZUR VERTIEFUNG DER THEMATIK:

Mit Spiegeln die kommunikative Kompetenz verbessern

Jean-Paul Sartre hat diese Thematik im Theaterstück 'Bei verschlossenen Türen' aufgegriffen: Ein Raum ohne Spiegel. Der eine sieht sich nur im Andern - in ... www.rhetorik.ch/Spiegel/Spiegel.html - Cached - Similar
  1. Erfolg dank Überzeugen

    24. März 2007 ... Der ganz Unrecht hat, ist leichter zu überzeugen als einer, der zur Hälfte Recht hat. -- Ralph Waldo Emerson Der Glaube kann uns niemals von ... www.rhetorik.ch/Ueberzeugen/Erfolg.html - Cached - Similar
  2. Mit Argumenten überzeugen

    Kommunikation, Gespraech, Auftritt, Reden, Weiterbildung. www.rhetorik.ch/Ueberzeugen/Argumente.html - Cached - Similar
  3. Überzeugend antworten

    Kommunikation, Gespraech, Auftritt, Reden, Weiterbildung. www.rhetorik.ch/Ueberzeugen/Ueberzeugen.html - Cached - Similar
  1. Natuerliche Kommunikation

    Kommunikation, Training, Natuerlichkeit Auftritt, Reden, Weiterbildung. www.rhetorik.ch/Natuerlich/Natuerlich.html - Cached - Similar
  2. [PDF]

    IST NATÜRLICHES KOMMUNIZIEREN LERNBAR?

    File Format: PDF/Adobe Acrobat - View as HTML 22. Juni 2005 ... Willkommen im Simulator: Natürlich kommunizieren? Eigentlich eine Selbstverständlichkeit ... ernst ist – alles andere als natürlich ist. Die ... www.rhetorik.ch/Aktuell/05/06_22/06_2005_black.pdf - Similar


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  1. Die Balance finden

    balance artikel. Ausführlicher Artikel · Kurzgefasster Artikel · Rhetorik.ch, 1998-2007 © K-K , Weblinks sind erwünscht. Bei Weiterverwendung ist Autoren- ... www.rhetorik.ch/Balance/Balance.html - Cached - Similar
  2. Die Balance finden

    Wir müssen die situationsgerechten Balance finden im Spannungsfeld: Ich- Bezogenheit und Integrationsfähigkeit.d.h. Beides darf nicht vernachlässigt werden. ... www.rhetorik.ch/Balance/Lang.html -Cached - Similar




    Schwierige Gesprächsituationen


    Es lohnt sich, schwierige Situationen zu simulieren und sich in einem fachgerechten Coaching mit den gewünschten Situationen vor der Kamera ... www.rhetorik.ch/Gespraech/Gespraech.html - Cached - Similar



    LOCKERHEIT IST DAS A und O



    Oeffnung schafft Vertrauen





    Bei allen Kommunikationsprozessen lohnt es sich, vor Gesprächen, Auftritten immer zu kontrollieren, ob der Körper, die Muskeln, die Hände  locker sind.


    Die Lockerheit des Körpers beeinflusst  die Lockerheit im Denken.


    Dank dieser Lockerheit fliesst die Kommunikation.


    Die Spannung im Stresszustand erkennen wir sofort im Gebiss-Hals bereich. Wer sich muskulär verspannt, blockiert auch das Denken.


    Offene Haltung beim Sprechen




    FAZIT: Beginnen Sie nie mit einer Scheinlockerheit. Nehmen Sie sich die Zeit, den Start  zu zelebrieren, bis sie echt locker sind! Selbstverständlich benötigen Sie immer auch eine gewisse Grundspannung. Es gibt bewährte Methoden oder Techniken, diese Lockerheit innert weniger Sekunden zu gewinnen.



    Zur Haltung:
    Geerdet STEHEN - zur Aussage STEHEN
    WURzeln





    Beim Kommunikationscoaching spielt die Haltung eine wichtige Rolle.


    Es zeigt sich, wer geerdet da STEHT -  mit Bodenhaftung - der wird  auch besser verSTANDen.
    Die Stimme klingt auf der senkrechten Wirbelsäule sonorer. Sie ist ausbalancierter.


    Wer groundet (Begriff in den Staaten), wer geerdet da steht, signalisiert, dass er zu seiner Aussage STEHT.  Wer seinen STANDpunkt eindeutig vertritt, wird zwangsläufig auch besser verSTANDen.
    (In unserem fachgerechten Coaching erkennen Sie, wie  die Energie- dank richtigem Verhalten - konkret  zum fliessen gebracht werden kann.

    Fazit: Wer verankert ist, kann auch bei heiklen Kommunikationsprozessen verbale Stürme überstehen.

    *************************


    • Restaurant     Hofgut Albführen Fotos


    SUPPLEMENT:



    Wer mit Menschen zu tun hat, muss sich mit Kommunikation und Medien befassen



    von Marcus Knill

    Medien Wenige Führungskräfte sind sich bewusst, dass 90 Prozent ihrer Tätigkeit in irgendeiner Form mit Kommunikation zu tun hat. Im Umgang mit Medien gilt es vorerst, die grundsätzlichsten Kommunikationsphänomene zu kennen. Besonders bei der Medienschulung gilt der Slogan:



    "Alle Dinge sind schwer, bevor sie leicht werden"














    Das Wissen und Kennen theoretischer Hintergrundinformationen allein genügt nicht mehr. Jeder gute Koch wird Ihnen bestätigen: das Lesen eines Kochbuches macht noch keinen guten Koch! Deshalb müssen wir jede Chance nutzen und Auftritte wagen (prozessorientiertes Lernen). In der Praxis gilt ferner folgender Slogan:



    In der Anwendung machen wir banalste Fehler, wir lernen am meisten durch eigenes Tun!


    Der Lernweg beim Medientraining führt in die Richtung: Sich besser akzeptieren können und sich selber bleiben - auch in schwierigen Situationen. Unter Umständen ist eine unverbildete, nicht rezeptorientierte Person im Medienauftritt besser als jemand, der angstvoll oder mit zu hohen Ansprüchen vor dem Mikrofon oder vor der Kamera steht.




    Mulmiges Gefühl



    Wenn in einem Spital das Telefon klingelt und ein Journalist oder eine Journalistin eine heikle Frage stellt oder Auskunft verlangt, so stellt sich bereits bei vielen ein mulmiges Gefühl ein. Chefärzte, Verwaltungskader ebenso wie Pflegepersonen wissen nicht schlüssig, welches Verhalten bei überraschenden Anfragen angebracht oder richtig ist. Die Frage muss in einer solchen Situation lauten:
    • Darf ich Auskunft geben?
    • Soll ich den Pressesprecher beiziehen oder muss ich die Auskunft verweigern?
    • Kann ich mit einer Notlüge den Schwarzen Peter weitergeben?
    Dieses Verhalten ist verständlich, denn niemand will sich ungeschickt zeigen oder Fehlinformationen weitergeben. Ein Spital, das nicht über ein Medien-Konzept verfügt, könnte früher oder später unangenehme Schlagzeilen machen. Wir wollen uns hier nicht auf solche Konzepte konzentrieren; wichtig bei dieser Thematik ist jedoch die Frage, wer im Spital Medienauskünfte geben darf und wer nicht! Wie müssen sich nun Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gegenüber Medienleuten verhalten? Selbstverständlich müssen auskunftsberechtigte Leute angemessen geschult werden, am besten mit praktischen Übungen. Obwohl es im Bereich "MedienPower" eine Überfülle an theoretischen Ratschlägen gibt, sollen hier einige wichtige Punkte genannt werden. Die folgenden Hinweise basieren auf meinen eigenen Erkenntnissen aus der Beratertätigkeit in Studios, Seminarien und nachträglichen Analysen.






    Sie müssen Ihre wesentliche Aussage kennen, bedenken und entsprechend vermitteln können.
    Sie müssen Ihre Kernaussage kennen und veranschaulichen. Wichtige Aspekte müssen im Gespräch angekündigt, hervorgehoben und wiederholt werden. Innerhalb dieses Dialogs muss der Redner auch erkennen, welche Absichten, Bedürfnisse der Empfänger hat. Eine gute Wahrnehmung lässt Sie geschickter, überzeugender, präziser und schneller argumentieren, vor allem in schwierigen Situationen. Ein guter Arzt merkt im Patientengespräch auch, welche Fragen für sein Gegenüber im Zentrum stehen.
    Nur wer echt, ehrlich und natürlich kommuniziert, überzeugt den Empfänger.
    In der Praxis hat sich längst gezeigt, dass gespieltes, unechtes Medienverhalten rasch entlarvt und selbst von Laien erkannt wird. Nicht nur die Kamera ist ein Lügendetektor. Auch ein Mikrophon entlarvt. Die Tonlage und Intensität der Stimme sind ein Barometer für psychische Befindlichkeiten wie Angst, Unsicherheit, Aggression, Arroganz usw. Wer echt kommuniziert, hat deshalb den grossen Vorteil, dass Aussage und nonverbale Signale Übereinstimmen, synchron sind. Wenn ich natürlich spreche, muss ich keine entlarvende Nahaufnahme fürchten, Und wenn Körpersprache und verbale Aussage korrespondieren,sind wir im Gespräch glaubwürdig. Ein Sender, welcher sich dieser Phänomene bewusst ist, kann sich voll und ganz auf das Zuhören und Denken konzentrieren. Wer in fragwürdigen Medienseminarien gelernt hat, sich mit Äusserlichkeiten zu beschäftigen (Blick in die Kamera, Hände, Augen usw.) wird diese Kommunikationskosmetik früher oder später in einem anderen Seminar wieder wegtrainieren müssen.





    ackeret aufdermauer




    Umgang mit den Medien - 10 Tipps





    1. Journalistinnen und Journalisten sind Ihre Partner, nicht Ihre Feinde. Das heisst aber nicht, dass Sie Ihre Freunde sind!
    2. Medienleute wissen nicht alles, das wissen sie selber. Deshalb stellen sie Fragen. Das soll Sie nicht nerven, sondern zeigen, dass (in den meisten Fällen) ein echtes Interesse hinter den Fragen steckt. Medienleute haben die Aufgabe zu informieren.
    3. Medienleute stehen ständig unter Zeitdruck. Sie sind nicht immer schlechte Organisatoren, wenn sie die Antworten am liebsten schon vorgestern hätten. Versuchen Sie zu kooperieren, zu helfen.
    4. Medienleute wollen Aktualität, nicht kalten Kaffee. Die Suche nach Aktualität gehört zu ihren Aufgaben. Liefern Sie die Informationen, die Sie haben und herausgeben können, möglichst schnell.
    5. Medienleute sind - von Ausnahmen abgesehen - nicht käuflich. Versuchen Sie deshalb nicht zu verhandeln oder über Geld zu sprechen.
    6. Die meisten Medienleute wollen die Wahrheit erfahren. Sprechen Sie also eine klare, unmissverständliche Sprache. Seien Sie ehrlich und offen.
    7. Medienleute sind eigenständig, eigenwillig. Auch das gehört zu ihren Aufgaben. Das sollte Sie aber nicht davon abhalten, ihnen Ihren Standpunkt zu erklären, sie zu überzeugen. Argumentieren Sie!
    8. Versuchen Sie ein Vertrauensverhältnis zu Ihrem lokalen Medium aufzubauen. Rufen Sie auf der Redaktion an, sprechen Sie mit den Medienleuten über Ihre Anliegen, Vorhaben usw. Auch Medienleute sind an Gesprächen interessiert, die nicht am nächsten Tag abgedruckt oder gesendet werden.
    9. Ein schwarzes Schaf ist nicht repräsentativ für einen ganzen Berufsstand. Weisen Sie Medienleute nicht aus einer schlechten Laune oder aufgrund schlechter Erfahrungen zurück. Sagen Sie vielmehr, was Ihr Problem ist, wo die Schwierigkeiten liegen usw. Die meisten Medienleute können zuhören und verstehen.
    10. Laden Sie für Medienkonferenzen, Tagungen usw. nur jene Medienleute ein, die Ihr Zielpublikum mit Informationen bedienen. Deshalb ist der Kontakt zu den lokalen Medien so wichtig.




    Sie müssen präsent sein!



    Wenn bei einem Medienauftritt nur eine Pflichtübung absolviert wird und die Freude am Auftritt fehlt, so leidet die Qualität jedes Beitrages. Der Gedanke: "Ich bin eben nicht begabt!" Oder: "Es gibt Leute, die haben die Begeisterungsfähigkeit im Blut", ist ein billiges Ausweichmanöver. Mit der Kommunikation ist es wie mit Pianisten. Es gibt gewiss ein bestimmtes Begabungspotental, dennoch bringt nur hartes Training Erfolg! Auch im Umgang mit den Medien haben wir uns mehr Verhaltens- und Sprechgewohnheiten erworben (Ausdruck, Lautstärke, Tonfall, Dialekt, Tonhöhe) als uns lieb ist.
    Wir sind uns dessen meistens kaum bewusst. Durch fachgerechtes Coaching lässt sich erwiesenermassen viel mehr korrigieren und optimieren als wir annehmen.

    LINK:
    03 Juni 2009
    Helmuth Rilling, 1933 in Stuttgart geboren, ist Dirigent, Lehrer und Botschafter Bachs in der ganzen Welt. 1954 gründete Helmuth Rilling die Gächinger Kantorei, 1965 kam das Bach-Collegium Stuttgart als instrumentaler ...



    Balance zwischen Kürze und Ausführlichkeit



    Im "Hamburgermodell" (Verständlichkeitspyramide) werden als wichtigste Verständlichkeitshelfer genannt: Einfachheit, Struktur, Kürze, Stimulanz, das heisst Bilder, Vergleiche, Erzählungen, Geschichten, Details. Bei Medienauftritten zeigt sich recht häufig wie sehr viele Leute Mühe mit Kürze und Ausführlichkeit haben. Diese paradoxe Forderung (Kürze und Ausführlichkeit) lässt sich bewältigen, indem wir pro Votum nur ein Argument konkretisieren. Dieses Argument, nämlich nur das wichtigste, kann mit einem Beispiel, einem passenden Vergleich oder einem konkreten Erlebnis einer Geschichte visualisiert und inhaltlich besser erklärt werden. Medientraining heisst deshalb auch: Spielen lernen mit Bei-spielen. Für abstrakte Gedanken müssen treffende Beispiele zur Erläuterung und Verständlichkeit herangezogen werden.
    Es ist deshalb immer gut, Worte mit einem hohen Anteil an Konkretheit oder Bildhaftigkeit zu wählen, welche beim Empfänger eine Vorstellung möglich machen. Wenn wir aber einem Eskimokind das Leben auf dem Mond erklären möchten, so macht es vermutlich wenig Sinn, den Mond mit dem Leben in der Wüste zu erklären. Die Erfahrungswelt der Wüste fehlt den Eskimokindern. Menschen, die einfach und kurz reden und trotzdem farbige und konkrete Details schildern, werden nicht nur besser verstanden, sie sind auch bei Medienleuten aus verständlichen Gründen beliebter.




    Situationen klären



    Vor jedem Beitrag müssen wichtige Fragen mit der Journalistin, dem Journalisten geklärt werden. Beachten Sie folgende Punkte vor Ihrem Interview:

    Welches Sendegefäss? (Live, Datum, Zeit der Ausstrahlung).
    Wie wird der Beitrag eingebettet? Welche Aspekte gehören dazu?
    Gibt es Gelegenheit",Denkzeit" zu gewinnen? (Wenn ein Sportler mitten im Schlaf aufgeweckt wird und um ein Interview gebeten wird, so darf er sagen, dass er in fünf Minuten zurückruft.)
    Habe ich das Recht, das Interview noch einmal zu hören, zu lesen oder meine Aussagen zurückzunehmen?
    Werden Aussagen des Vorgesprächs als Interviewaussagen verwendet?




    Start ritualisieren



    Jeder Sportler versucht in der Startphase alles zu tun, um sich während des Rennens voll und ganz auf den Ablauf zu konzentrieren. Ein Skirennfahrer würde nie erst während des Rennens die Brille, die Bindung oder den Sitz der Handschuhe prüfen oder den Helm zurechtrücken. Bei Medienauftritten hingegen gibt es immer wieder Akteure, die sich zuerst warmreden müssen und erst nach zwei Minuten voll kommunizieren, mit Händen, Augen und Stimme. Bei Medienauftritten gilt: Die Vorbereitungsphase muss ritualisiert werden. Das heisst, Sie müssen sich vor dem Auftritt so einstellen, damit Sie entlastet sind und sich voll und ganz auf Ihr Gegenüber (Journalist) konzentrieren können. <="" td="">




    Richtig einsitzen vor dem Interview: "Sitze ich bequem und stabil?"
    Hände nicht blockieren oder verkrampfen. Lockere, offene Startposition einnehmen.
    Blickkontakt mit dem Gegenüber schon vor dem Reden aufnehmen, nicht erst während des Sprechens.
    Atmen Sie voll durch (das Zwerchfell nicht vergessen!)
    Mentale Präsenz, positive Einstimmung auf das Interview



    So wie ein Skifahrer wahrend seiner Fahrt voll konzentriert ist, müssen auch Sie alle Nebengedanken vermeiden. Hören Sie zu, denken Sie mit, Überlegen Sie ruhig vor Ihrer Antwort. Ihr Gegenüber braucht jetzt Ihre volle Aufmerksamkeit.




    Reden Sie Umgangssprache



    Allein das Lesen dieses Beitrages hilft Ihnen noch nicht über alle Hindernisse hinweg. Wertvolle Hinweise, auch aus Medienratgebern, sind gut, wichtiger und besser ist jedoch die Übung, die Erfahrung, die Sie im Training machen können. Dennoch gibt es bezüglich der Sprache noch einige wissenswerte Hinweise:




    Reden Sie unkompliziert und benutzen Sie Umgangssprache. Vergessen Sie, wenn möglich jeden Fachjargon. Gerade für Mediziner ist das oft ein Problem.
    Wenn Sie sich schriftlich auf ein Interview vorbereiten, notieren Sie nur Stichworte, nie ganze Sätze oder Redewendungen.
    Versuchen Sie, mehr Verben als Substantive zu verwenden. Verben werden besser verstanden als Substantive, die Sätze sind natürlicher, flockiger. Zum Beispiel: Sagen Sie nicht: "Die Überprüfung vom Gemeinderat führt zur Erkenntnis, dass..." Sondern: "Der Gmeinderat hat die Vorlage kontrolliert und gesehen, dass...



    Verständliche Gedankenkonstruktionen sind einfach und kurz, beinhalten rund 13 Worte. Leider wollen viele besonders gescheit reden. Die Folge davon sind Bandwurmsätze und Schachtelsätze, auch "Nebelsätze" genannt. Nach einem eintägigen Medienseminar sagte mir eine Teilnehmerin: "Erst heute ist mir bewusst geworden, dass ich ganz normal reden kann. Ich wollte meist mit meinem Fachjargon beweisen, dass ich kompetent bin. Im Grunde genommen ist es gar nicht so schwer, verständlich zu reden. Wir wollen es nur zu gut machen." Wer nicht verbissen gut sein will, ist letztlich im Medienauftritt gut.




    Vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr sehen



    All diese wertvollen Ratschläge können dazu verleiten, dass wir uns auf zu viele Dinge gleichzeitig konzentrieren und vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr sehen. Keine Angst! Die Erfahrungen eines welschen Radio- und Fernsehjournalisten sind hier sehr hilfreich. Focussieren Sie nur drei Punkte!




    Hören: Immer präsent sein- Fragen ganz zu Ende hören, überdenken, nachfragen, Gehörtes klären.
    Denken, dann reden: Was ist meine Kernaussage? Welche Botschaft muss ich transportieren? Was darf ich sagen? Was sage ich nicht? Was ich sage ist wahr - aber ich muss nicht alles sagen, was wahr ist.
    Bleiben Sie sich selbst: Echt, natürlich und offen kommunizieren. Keine Zurückhaltung mit Gestik, Ausdruck und Emotionen. Das heisst, nicht gebremst kommunizieren.



    Nun, mir bleibt nur noch, Ihnen beim nächsten Medienauftritt viel Erfolg und auch ein bisschen Spass zu wünschen!


    Nachtrag:


    Ueberzeugen vor Mikrofon und Kamera


    Medienrhetorik und Medientraining

    Für Führungskräfte lohnt sich ein Coaching im Mediensimulator



    Im Umgang mit Medien  empfehlen wir nur ein professionelles Training. Man findet zwar im Internet eine Fülle von Angeboten und in den Bibliotheken gibt es  zahlreiche  Ratgeber mit Tipps für alle, die sich mit öffentlichen Auftritten befassen. Auch auf rhetorik.ch erscheinen laufend neue Beiträge, die sich mit Medienauftritten und Öffentlichkeitsarbeit auseinandersetzen.

    Theoretisches Wissen ist zwar gut, doch Medienkompetenz kann nur in  paxisorientierten,  professionellen Training oder Coaching optimiert werden.
    Dieses berufbegleitende Coaching sollte  weder rezeptorientiert noch theaterzentriert konzipiert sein. Zahlreiche Angebote beschränken sich leider oft nur auf Teilaspekte. Man erhält dort Tipps, beispielsweise, welche
    Kleider oder Kravattenfarbe man tragen solle. Von Seminaren, die nur  Teilaspekte behandeln, rate ich ab. Professionelle Coachs arbeiten immer ganzheitlich, holistisch.

    Die Wirkung beim Publikum ist ausschlaggebend. 

    Wir haben in unserem Intensivkursm einen prozess- praxis- und ressourcenorientierten Ansatz.
    Sie profitieren von einem gezielten, massgeschneiderten Einzeltraining.


    Unser professionelles Training fördert Ihre kommunikative Kompetenz in schwierigen Situationen. Wenn Sie auch  in Stress-Situationen glaubwürdig auftreten  und Fragen, Argumente oder Statements verständlich auf den
    Punkt bringen können, so  wirkt sich dies zwangsläufig auch positiv auf Ihre Tätigkeit im Beruf und Alltag aus.



    Hilfreiche LINKS:






    rhetorik.ch aktuell: Image schlägt Fakten

    Sowohl die Person als auch die Präsentation beeinflusst den Inhalt wesentlich. Fakten werden durch die Person oder die Darstellung gefärbt. ... www.rhetorik.ch/Aktuell/09/10_18/ - Cached - Similar

    Selbstmanagement

    Selbstmanagement. ... Selbstmanagement. von Marcus Knill. "Selbst" - ein Schlüsselwort der Kommmunikation", Handelszeitung, 29. Oktober - 4. ... www.rhetorik.ch/Selbst/Selbst.html -
    Cached - Similar
    1. Medienkommunikation

      2. Okt. 2002 ... Medienkommunikation ist lernbar. von Marcus Knill. Der Umgang mit elektronischen Medien kann im Mediensimulator gelernt werden. ... www.rhetorik.ch/Medienkommunikation/Medienkommunikation.html - Cached - Similar
    2. Medienkommunikation Positionierung

      5. Juni 2007 ... Medienkommunikation. von Marcus Knill. Positionierung. Führungsperson werden Sie in der Informationsgesellschaft immer häufiger persönlich ... www.rhetorik.ch/Medienkommunikation/Medienkommunikation1.html - Cached - Similar

    Medienauftritte

    7. Juni 2003 ... Medientraining - eine Selbstverständlichkeit ... Medientraining ist nicht dazu da, Ihre Persönlichkeit zu verfremden. Im Gegenteil: ... www.rhetorik.ch/Medienauftritt/Medienauftritt.html - Cached - Similar

Donnerstag, 25. Oktober 2012

Umstellung auf DAB+ ein unvergessliches Erlebnis



 














Kunden verärgern ist bekanntlich keine Kunst, aber auf ihre Bedürfnisse eingehen - hingegen sehr.

Niemand mehr  hört heute die Nachrichten aus einem "Dampfradio". Die technische Entwicklung vom Radio Beromünster über UKW zu DAB erfolgte Schritt für Schritt. So musste eigentlich auch der Schritt von DAB zu DAB+ reibungslos erfolgen.  
Nehmen wir an, Sie haben als flexibler und anpassungsfähiger Radionutzer recht schnell ihre vier Radios im Haushalt mit modernen DAB Geräten ausgewechselt.
Angenommen ferner, sie haben alle  Geräte auf ihren Lieblingssendern (KlassiK und Jazz) programmiert und diese Sender jahrelang problemlos empfangen.



Plötzlich verstummt - gleichsam über Nacht - ihre  Musik und eine Stimme gibt über ein Endlosband bekannt: DAB können Sie ab sofort nicht mehr empfangen! Sie müssen Ihr Gerät auf DAB+ umstellen. "Kein Problem" denken Sie. Man muss ja nur den Senderdurchlauf richtig bedienen und alles ist im Butter. Sie gehen  davon aus, dass während dieser Umstellung kaum mit einer Umweltkatastrophe zu rechnen ist. Denn jeder Radiokonsument weiss: Bei Sirenenalarm, sofort das Radio einschalten und allfällige Anweisungen befolgen.

Die Umstellungsgeschichte beginnt eigentlich erst jetzt. Das was ich bislang geschildert habe, das  erlebte ich so  letzte Woche.
Wenn uns Konsumenten in einer Nacht und Nebelaktion das Radiogerät auf stumm gestellt wird, so ist dies ärgerlich. Es ist, als würde uns ein Fremder  den Stecker zieht. Dass die verärgerten Kunden nach dieser Aktion die Arbeitszeit aussetzen müssen, um das stillgelegte Gerät umzustellen, das wird von höherer Warte einfach als Selbstverständlichkeit vorausgesetzt.

Es bleibt mir nichts anderes übrig: Ich befolge trotz Aerger  die empfohlenen Anweisungen. Aber der Wechsel auf DAB+  funktioniert leider bei   keinem meiner Gerät. Was tun? Im Internet werde ich fündig. Eine Telefonnummer verspricht  Hilfe. Wiederum die ähnliche Anweisung, die ich vom Endlosband gehört habe und mir nicht weitergeholfen hat. Etwas ungehalten werde ich  aufgefordert, die Bedienungsanleitung zur Hand zu nehmen. Dort würden mir alle Schritte genau erläutert. Da ich keine Bedienungsanleitung mehr habe, stosse ich bei der Beraterin am Telefon auf völliges Unverständnis. Die Dame sagt, es bleibt mir somit nichts anderes mehr übrig, als jene Fachgeschäfte aufzusuchen, bei denen ich meine DAB Geräte gekauft habe. Meine Frage:
Was tun, wenn ich  diese Geschäfte nicht mehr ausfindig machen kann? 

Dann suchen sie irgend ein anderes Fachgeschäft auf, war die ungehaltene Antwort. 
Glücklicherweise finde ich bei den Akten noch eine Adresse eines Fachgeschäftes, bei dem ich  das letzte DAB Gerät gekauft habe. Ich packe sofort alle vier Geräte in eine Tasche und fahre unverzüglich ins Fachgeschäft. Dort angelangt, erlebe ich nun, was Kundenfreundlichkeit heisst. Der  Geschäftsleiter zeigt Verständnis und ist bereit, alle meine Geräte zu überprüfen. Er werde mich über den Erfolg seiner Bemühungen  rasch informieren. Der freundliche Geschäftleiter erkennt rasch, dass die Umstellung bei meinen Geräten nicht so einfach ist.
Bereits nach einem Tag  erfahre ich, dass meine ersten Geräte nicht umgestellt werden könnten - nur noch jenes Gerät, das mit DAB+ zusätzlich ausgerüstet sei. Mir wird bewusst: Ausgerechnet jene flexibelen Kunden, die als erstes  DAB Geräte beschafft haben, im Regen stehen gelassen werden. Diese werden nun gezwungen, neue Geräte zu kaufen und die alten zu entsorgen. Spesen nichts als Spesen. Zeitaufwand, Fahrten, Aerger usw.! Ein Trost: Der Geschäftleiter des privaten Unternehmens will keine Entschädigung. Dies nennt man Service.


Fazit: Die Umstellung auf DAB Plus wurde für unzählige Kunden zum DAB Minus Flop.

Ob wenigstens die Verantwortlichen dieses Projektes (DRS?) aus dieser überraschenden, fragwürdigen, kundenunfreundlichen Umstellung die Lehre daraus ziehen?


Regula Stämpfli mit einem 
blauen Auge davongekommen


Regula Stämpfli

Belgien-Kolumne nicht beleidigend

Presserat weist Beschwerde zurück.
Der Presserat hat mehrere Beschwerden gegen eine Kolumne der
 Politologin Regula Stämpfli abgewiesen. Der provozierende Text
zum Car-Unglück von Siders VS diskriminiere weder das belgische
 Volk noch würden Tatsachen entstellt, teilte das Ethik-Gremium
am Mittwoch mit.
Regula Stämpfli hatte kurz nach dem Car-Unglück in Siders vom
13. März auf dem Internetportal "News.ch" eine Kolumne unter
dem Titel "Belgisation: Weshalb Unglücke auch politisch sind"
veröffentlicht. Darin stellte sie die These auf, es sei kein Zufall,
dass es sich beim Unfallwagen um einen belgischen Car handle.
Bei dem Unglück starben 28 Personen, darunter viele belgische
Schulkinder.
Stämpfli, die selber in der belgischen Hauptstadt Brüssel lebt,
begründete ihre Belgien-These mit mehreren Beispielen. Unter
anderem schrieb sie, Verkehrsunfälle seien auch strukturell bedingt:
"Die Ausbildung, die Kontrolle, die Fahrtechniken, die Ausstattung
der Reisebusse sind in Belgien auf dem Niveau eines
Drittweltlandes."Stämpfli schlug weiter vor, für die europäische
Verkehrsinfrastruktur den Begriff "Belgisation" einzuführen. Dies
um "festzuhalten, dass aus einem Land, in welchem alles möglich
ist und nie auch nur ein einziger Verantwortlicher seine Strafe
absitzen muss (...) nichts wirklich Gutes kommen kann ausser
der Schokolade, Moules et Frites sowie ein gewisser surrealer
Humor".
Deshalb erlaube sie sich, folgendes zu rufen: "Typisch.
Ein belgischer Reisebusfahrer." Die Politologin betonte aber
auch, dass sie damit auf die Verantwortung der Politik und der
Politiker ziele und nicht die einzelnen Menschen prügeln wolle.
Stämpflis Kolumne wurde von verschiedenen Medien aufgegriffen
und generierte Schlagzeilen wie "Regula Stämpfli beleidigt die
Belgier". In den Kommentarspalten der Online-Medien meldeten
sich hunderte verärgerte Leser zu Wort und warfen Stämpfli
Arroganz oder Pietätlosigkeit vor. Die Empörung gipfelte in
einer Anti-Regula-Stämpfli-Gruppe auf Facebook, einer
Online-Petition, die Stämpfli die Akkreditierung als Journalistin
entziehen wollte und mehreren Beschwerden an den Presserat.
Unter anderen wandte sich auch eine Belgierin an das
Ethik-Gremium.
Sie attestierte Stämpfli zwar einige sinnvolle Überlegungen zu
den politischen Hintergründen des Unfalls, kritisierte aber die
"populistischen Argumentationstechniken" und den
"rassistischen Unterton"
der Kolumne.
Der Presserat wies nun alle Beschwerden ab. Die Kritik Stämpflis
richte sich nicht gegen die Belgierinnen und Belgier im
Allgemeinen,
sondern an den Staat, die Verantwortungsträger in Verwaltung und
Justiz sowie die Politiker. Und Kolumnistinnen dürften sich durchaus
auch polemisch und übertrieben äussern. Denn bereits die Form
des Textes der Kolumne bereite die Leser darauf vor, dass sie eine
subjektive Bewertung von Ereignissen zu erwarten hätten.
Eine Verletzung der Wahrheitspflicht liegt nach Ansicht des
Presserates zudem erst dann vor, wenn die Gefahr bestehe,
dass die Leserschaft durch übertriebene Behauptungen und
Metaphern getäuscht werde. Dies sei bei Stämpflis Kolumne
nicht der Fall.
Der Presserat räumte ein, "dass es nicht von besonderem
Fingerspitzengefühl zeugt", die Frage nach den politischen
Verantwortlichen zu stellen, noch bevor der erste Schock und
die Trauer verarbeitet seien. Die vertretbare Kritik am Zeitpunkt
der Veröffentlichung stehe aber in keinem Verhältnis zu den
 teilweise "unhaltbaren Reaktion und Repressalien", mit denen
Stämpfli eingedeckt worden sei. (sda/dpa)






Kommentar: Regula Stämpfli hatte Glück. Der Presserat hat die Beschwerde gegen sie zurückgewiesen. Damit ist Stämpfli mit einem blauen Auge davongekommen. Ich vermute: Die Welle  an harter Kritik in den Medien wird hinsichtlich Image  an der bekannten Politologin  nicht spurlos  vorbei gegangen sein. Ich beanstandete in meinem Blog ebenfalls das mangelnde Fingerspitzengefühl der Kritikerin, weil die Frage nach den politischen Verantwortlichen im falschen Augenblick erfolgte. Nicht nur die Betroffenen wurden vor den Kopf gestossen. Ich erwartete damals von der Profifrau eine  Entschuldigung.  Doch hinsichtlich Klärung hatte ich von Regula Stämpfli nie etwas mitbekommen. Vielleicht hören wir nach dem Presserat-Urteil bald etwas von ihr.

LINK:


Regula Stämpfli spricht gerne Klartext - dies mit Folgen - knill blog

knill.blogspot.com/.../regula-stampfli-spricht-gerne-klartext.ht...
21. März 2012 – Ich habe einmal die bekannte Politologin einer Institution bewusst als Referentin empfohlen, weil ich wusste: Wenn Regula Stämpfli spricht, ...
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Mittwoch, 24. Oktober 2012

Während des Autofahrens telefonieren und SMS schreiben?

Unglaublich: Viele sündigen. Jeder vierte Autofahrer!

Polizei auf Streife

  3000 Bussen

 wegen Handy am Steuer

Aus Blick- online: Mit Handy oder Rasierer am Steuer: Der Polizist Beat Jost erzählt Blick.ch, wie fahrlässig Autofahrer unterwegs sind.

Während einer einmonatigen Präventionskampagne im Kanton Zürich sowie in der Ost- und Zentralschweiz sind bei gezielten Polizeikontrollen rund 3500 Personen gebüsst oder verzeigt worden, die am Steuer telefonierten oder auf andere Weise abgelenkt waren.
Den Fahrzeuglenkenden sei die Gefahr durch Ablenkungen am Steuer noch viel zu wenig bewusst, sagte Beat Jost von der Zürcher Kantonspolizei als Bilanz. Es bestehe Handlungsbedarf und es werde weitere ähnliche Kampagnen geben.
Die Kampagne «Keine Ablenkung. Weniger Unfälle» wurde ab dem 18. September von den Zürcher Polizeien sowie dem Ostschweizer und Zentralschweizer Polizeikonkordat durchgeführt. Gemäss Mitteilung vom Dienstag erhielten über 3000 Personen eine Busse von 100 Franken, weil sie ohne Freisprechanlage telefonierten. Allein im Kanton Zürich waren es 1250.
Über 450 Verzeigungen wurden geschrieben, weil Leute am Steuer von Autos und Lastwagen wegen anderer Tätigkeiten abgelenkt waren - und deshalb Schlangenlinien fuhren. Die Hälfte der Fälle gab es auf Zürcher Strassen. Wer verzeigt wird, muss laut Jost inklusive Schreibgebühren in der Regel etwa 300 bis 1000 Franken zahlen. In einzelnen Fällen kommt sogar ein Führerausweis-Entzug dazu.

Ablenkung ist Hauptunfallursache

Gemäss Jost ist Ablenkung eine der Hauptursachen von Unfällen im Strassenverkehr. Mit Kampagnen versuche die Polizei, die Verkehrsteilnehmenden für die Gefahren zu sensibilisieren. Man weise bewusst nicht einfach auf das Verbot des Telefonierens ohne Freisprecheinrichtung hin, sondern wolle darauf aufmerksam machen, dass alle Tätigkeiten gefährlich sind, welche die Aufmerksamkeit der Fahrzeuglenker beeinflussen.
Im Strassenverkehrsgesetz ist denn auch nicht eine konkrete Tätigkeit unter Strafe gestellt. Verboten sei vielmehr «jede Art einer Verrichtung, welche die Bedienung des Fahrzeuges erschwert oder die Aufmerksamkeit der Verkehrsteilnehmer beeinträchtigt», heisst es in der Mitteilung. (SDA)
 Kommentar: Diese Kontrollen sind sinnvoller als das gezielte Abzocken mit Blitzern an Stellen, die das Unfallrisiko nicht reduziert. Viele Fahrer überschätzen sich, sie glauben mit der zusätzlichen Ablenkung umgehen zu können. Telefonieren und gleichzeitig fahren wird leider als Kavaliersdelikt betrachtet.

Dienstag, 23. Oktober 2012

Der TIGER ist Nr 1 in der Gunst der Menschen -
nicht der LOEWE


20 Min machte eine Umfrage




Der König Tiger -ganz oben auf der Treppe

Tagi listet alle Halbwahrheiten auf aus dem dritten Duells zwischen Obama und Romney:


Zum letzten Mal kreuzten Barack Obama und Mitt Romney in einem TV-Duell die Klingen. Laut den Faktenprüfern äusserten beide Politiker Behauptungen, die einer Überprüfung nicht standhalten.
1/10 Angesichts der aussenpolitischen Erfahrung Barack Obamas (links) gab sich Herausforderer Mitt Romney (rechts) als verständiger Mann. (23. Oktober 2012)
Bild: Reuters

   
Besuch in Israel, Russland als Feind und die Zahl der amerikanischen Kanonenboote: Die Debatte über die US-Aussenpolitik war voller Behauptungen und gegenseitiger Anschuldigungen. Nicht alle Äusserungen halten der Faktenüberprüfung stand.

Obama: Romney hat als Geschäftsmann in Firmen investiert, die Jobs ins Ausland verlagern.
Urteil von «Politifact»: Streng genommen die halbe Wahrheit. Romneys Investmentgesellschaft Bain Capital kaufte Unternehmen auf, die Arbeitsplätze in den USA abbauen und im Ausland investieren sollten. Als Gründer und Teilhaber von Bain geriet Romney in den Verdacht, das Geschäft einer Finanz-«Heuschrecke» zu betreiben. Allerdings ist umstritten, ob er direkte Verantwortung für das «Outsourcing» trägt. Es gibt keinen Beleg dafür, dass er unmittelbar als Manager für eines jener Unternehmen tätig war.

Romney: Obama schwieg, als 2009 viele Iraner gegen die aus ihrer Sicht gefälschte Präsidentenwahl auf die Strassen gingen.
«Washington Post»: Stimmt so nicht. Obama betonte umgehend, wie wichtig Meinungsfreiheit und das Recht auf friedlichen Widerstand auch im Falle des Iran seien. Er reagierte in den ersten Tagen aber zurückhaltend, um Verhandlungen über das iranische Atomprogramm nicht zu gefährden. Zudem wollte er sich nicht dem Vorwurf aussetzen, die USA stünden hinter den Protesten.

Romney: Forderung nach schärferen Sanktionen gegen Teheran. Schiffe mit iranischem Öl sollten keine US-Häfen mehr anlaufen.
«Washington Post»: Eine rätselhafte Aussage. Die USA bekommen seit langem kein iranisches Öl mehr. Der republikanische Präsident Ronald Reagan hatte bereits 1987 entsprechende Sanktionen durchgesetzt.

Obama: Romney hat Russland als grössten geopolitischen Feind der USA bezeichnet.
«Politifact»: Stimmt. Allerdings fügte Romney hinzu, dass ein Iran mit Atomwaffen die grösste Bedrohung für die Welt wäre.

Romney: Obama war als Präsident nicht in Israel.
«Politifact»: Stimmt. Als Präsident hat er kein einziges Mal den Verbündeten besucht. Dafür war er als Senator 2006 und als Präsidentschaftsbewerber 2008 im Land. Auch eine historische Wahrheit: Die Mehrheit der elf letzten US-Präsidenten hat im Amt auf einen Israel-Besuch verzichtet.
Romney: «Unsere Marine ist kleiner als je zuvor seit 1917.»

«Washington Post»: Das ist ein Vergleich von Äpfel und Birnen. Damals waren vor allem Kanonen- und Torpedoboote im Einsatz. Die moderne US-Navy verfügt über atombetriebene U-Boote und Flugzeugträger. Zuletzt standen 285 Schiffe unter dem Kommando der Flotte. Weniger waren es 2007 unter Präsident George W. Bush (278). (kpn/sda)

Der dritte und letzte Schlagabtausch Obama/Romney wird spannend

ZUR VORBEREITUNG:

Ich zitiere Spiegel



Heute Nacht Obama-Romney-Showdown im TV.

Hartes Training für den letzten Schlagabtausch

Drittes und letztes TV-Duell vor der US-Wahl! Das Thema: Außenpolitik


Es ist die letzte Chance der Kandidaten!
Zum dritten Mal treten Barack Obama (51) und Mitt Romney (65) am Montagabend im TV gegeneinander an. Kampfplatz diesmal: die Stadt Boca Raton im umkämpften „Swing State“ Florida.
Sonntagmorgen in Boca Raton (Florida): Ann und Mitt Romney auf dem Weg zum Gottesdienst
Sonntagmorgen in Boca Raton (Florida): Ann und Mitt Romney auf dem Weg zum Gottesdienst
Foto: AFP
90 Minuten lang müssen sich der US-Präsident und sein Herausforderer den Fragen von CBS-Urgestein Bob Schieffer (75) stellen. BILD.de berichtet in der Nacht zum Dienstag live.
Die Kontrahenten wissen: Das Rennen ist knapp.

In den Umfragen liegen Obama und Romney fast gleich auf – 46 Prozent für Obama, 45 für Romney, so die aktuelle Ipsos-Umfrage.

Punkten können sie am Montag mit nur einem Thema: Außenpolitik. In den vorherigen zwei Runden wurde bereits über die Attacke auf den US-Botschafter Cris Stevens in Bengasi gesprochen. Mitt Romney leistete sich dazu im zweiten Duell einen schweren Patzer.

DIESMAL DARF DAS NICHT PASSIEREN!

Die Kandidaten trainieren hart für ihr Finale. Barack Obama hat sich für drei Tage in sein „Erholungsgebiet“ nach Camp David zurückgezogen. Mitt Romney macht sich in Florida fit. Mit seiner Ehefrau Ann zeigte er sich schon am Sonntagmorgen im TV-Duell-Ort Boca Raton, nahm an einem Gottesdienst der Mormonen teil.
Voller Einsatz für den Ehemann: Ann Romney am 20. Oktober mit Frauen, die (wie sie auch) den Brustkrebs besiegt haben
Voller Einsatz für den Ehemann: Ann Romney am 20. Oktober mit Frauen, die (wie sie auch) den Brustkrebs besiegt haben
Foto: Reuters
Danach wird weiter gepaukt, auf dem Plan: Fakten, Fakten – und ein ordentlicher Angriff.
„Schiedsrichter“ wird am Montag Bob Schieffer sein, der seit mehr als 20 Jahren jeden Sonntag den Mächtigen auf den Zahn fühlt. Titel seiner Sendung: „Face the Nation” . Der CBS-Chefkorrespondent gilt trotz fortgeschrittenen Alters (75!) zu den wachsten und kritischsten Journalisten, die Washington zu bieten hat.
Das zeigte er schon 2008 und 2004 bei den damaligen Duellen der Präsidentschaftskandidaten.

Bob Schieffer
75 Jahre aber kein bisschen leise: TV-Duell-Moderator Bob Schieffer
Foto: dpa
WER WIRD PUNKTEN?

Der große Hype der ersten beiden Duelle hat sich gelegt, das Thema der dritten Runde, Außenpolitik, ist für die meisten Amerikaner nicht wahlentscheidend. Seit Tag 1 des Wahlkampfes ist klar, dass es am 6. November um Wirtschaft und Jobs gehen wird und nicht um Afghanistan oder den Iran. Außerdem unterscheiden sich Obama und Romney in ihren außenpolitischen Positionen viel weniger als in der Innenpolitik.

Lässt der Republikaner zwar verbal stärker die Muskeln spielen als der Demokrat, klingt er etwa in Sachen Iran kriegerischer, läuft es beim genauen Hinsehen oft nur auf Nuancen hinaus, beispielsweise in der Frage einer Bewaffnung der syrischen Opposition.

Und das verspricht wenig Material für jene Art unterhaltsamen Duell-Zoff, den beide Kandidaten beim letzten Mal boten, als Obama nach seiner ersten Debatten-Pleite in die Vollen ging.

So erwarten denn auch Experten kein furioses TV-Debattenfinale, das die Zuschauer mitreißt, „sondern eher eines, in dem es um die feinen Unterschiede geht, bei dem man genau zuhören muss”, wie es ein CNN-Kommentator am Wochenende formulierte.

Allen ist klar:

 Dieses Rennen wird erst am 6. November entschieden.

**********************
Kommentar: Es  ist  hinlänglich bekannt, was die Kanditaten tun müssten, um die Wahlberechtigten heute Nacht zu überzeugen:

1. Auch während des dritten Duells stellt sich das Publikum die WHID Frage.
Was Habe Ich Davon?

Nutzenargumente müssten immer durchschimmern (Die persönlichen Vorzüge, wenn man mich wählt).

2. Zahlen, Daten, Fakten, weil  rationale Beweismitteln analytisch orientierte Zuhörer akzeptieren.

3. Beispiele, Storys, Analogien sprechen die Gefühle an.
Ich spreche von der BBB Formel: Eine Botschaft sollte mit einem Bild oder einem Beispiel veranschaulicht werden.

4. Zitate von Experten oder Meinungsmachern verstärken das Gewicht der Argumentation.

5. Die Argumente müssten sich vorrangig nach NORMEN, WERTEN, HALTUNGEN, EINSTELLUNGEN und GEFUEHLEN ausrichten.

Ich werde deshalb den Fokus in der dritten Debatte beachten, wie zuhörerorientiert debattiert wird. Wer punktet in dieser Hinsicht mehr?

ANALYSE DES  DRITTEN SCHLAGABTAUSCHES:

Handpuppen von Romney und Obama an einer Wahlkampfveranstaltung in Florida.
Keiner darf im letzten Duell einen Fehler machen.
Deshalb interessiert es mich, welcher Kandidat einen Fehler macht.
 Vorweg gesagt: Ich kann beim letzten Duell keinen eindeutigen Sieger ausmachen. Romney verbucht einen  Patzer. Beide kämpfen, greifen an. Beide müssen sich verteidigen. Romney bemüht sich erfolgreich in kein Fettnäpfchen mehr zu treten. Er gibt sich staatsmännisch. Obama wirkt etwas präsenter, ausdruckstärker, selbsicherer und energischer. Beide haben sicherlich im Trainingslager gelernt, die Kernbotschaften zu wiederholen. Obama unterstreicht immer wieder: Romney ist nicht verlässlich. Er laviert und verändert seine Aussagen zu oft. Obama unterstreicht immer wieder seine Erfolge als Präsident.  Er will den Wählern zeigen, wenn ihr Romney wählt, geht ihr ein Risiko ein. 

Romney will ein starkes Land, Strategien, Grundlagenforschung. Der Herausforderer versucht immer wieder mit allgemeinen Begriffen, die  Werte und seine Führerschaft zu unterstreichen. Er wiederholt immer wieder  die Schwachpunkte des Präsidenten während seiner Amtszeit.
Im dritten rhetorische Kampf wirkte Romney etwas weniger sicher als Obama. Wenn wir die Vertrauenswürdigkeit beleuchten, müssen wir immer beides,  Substanz und  Form betrachten. Das WIE und das WAS von Aussagen sind wichtig.
Wenn wir diese beiden Aspekte betrachten, punktete Obama mehr.
Inhaltlich fällt mir auf, dass beide Kandidaten immer wieder das Thema von der Aussenpolitik auf die Innenpolitik wechseln.
Obama kann Romney ein paar Mal schlagfertig kontern.
Man merkte den Balanceakt, die unentschlossenen Wähler mit zu aggressiver Rhetorik nicht vor den Kopf zu stossen. Deshalb wirkt das letzte Duell generell über Strecken  gleichförmig. Es gab wenig spannende Momente.
Entscheidend wird im Endspurt die Mobilisierung der Unentschlossenen sein. Im Vergleich zu den ersten beiden Auseinandersetzungen waren beide Akteure viel verhaltener. Beide waren darauf bedacht, ruhig und überlegen zu wirken.
Romney hat sich bewusst zurückgenommen. Obama greift etwas mehr an. Man sieht ihm  an, dass er wahrscheinlich mehr Informationen über die aussenpolitischen Situationen kennt und beim Thema Iran sehr vorsichtig argumentieren muss.

Fazit: Romney hat sich recht gut geschlagen. Obama punktet für mich hinsichtlich Glaubwürdigkeit und Schlagfertigkeit.
Er hat den Bonus des Präsidenten und hat mehr Herz und Humor als der kühlere Herausforderer. Man könnte somit von einem eindeutigen  Punktesieg Obamas ausgehen. Dennoch würde ich eher von einer Patt-Situation sprechen. Das Endresultat ist  nicht so klar und deutlich, wie bei den ersten Auseinandersetzungen. Im  Endspurt wird es somit zu einem spannenden Wahlkrimi kommen.


Barack Obama, Mitt Romney, TV-Duell
REUTERS
Auch die Frauen müssen an die TV-Front
...
Obama siegt im letzten TV-Duell: US-Präsident attackiert Romney mit viel Witz und gewinnt - weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/politik/ausland/us-wahl/obama-siegt-im-letzten-tv-duell-us-praesident-attackiert-romney-mit-viel-witz-und-gewinnt_aid_844076.html


NACHTRAG MEDIENSPIEGEL

Aus Blick:

Die besten Konter Obamas:


Der Konter von Obama bringt dem Präsidenten den grössten Lacher des Abends ein. Er setzt an: «Ich denke, Gouverneur Romney hat sich zu wenig damit auseinandergesetzt, wie unser Militär funktioniert.»
Dann setzt er an: «Sie haben die Navy erwähnt und dass wir weniger Schiffe haben als 1916. Gouverneur, wir haben auch weniger Pferde und Bajonette, weil sich die Natur unseres Militärs verändert hat. Wir haben diese Dinge, die man Flugzeugträger nennt, auf denen Flugzeuge landen können. Wir haben diese Schiffe, die unter Wasser gehen können, sie heissen Atom-U-Boote. Das ist nicht das Spiel Schiffeversenken, wo wir unsere Schiffe zählen. Es kommt darauf an, was unsere Möglichkeiten sind.»
Der Konter, der Romney wie einen Schulbuben aussehen liess, entwickelt sich danach auf Twitter zum Selbstläufer. Der Hashtag #horsesandbayonets wird mit einer Rate von 105,767 Tweets pro Minute verbreitet.
Es war nicht das einzige Mal an diesem Abend, dass Obama seinem Widersacher mit geschliffenen Worten die Hosen absägte. Er erinnerte die Wähler daran, dass Romney vor einiger Zeit Russland als grösste geopolitische Bedrohung für die USA gesehen hatte. «Die 1980er rufen an, um zu fragen, ob sie ihre Aussenpolitik zurückhaben dürfen - weil der Kalte Krieg seit 20 Jahren vorbei ist.»

Romneys Patzer aus DIE ZEIT:
 

Aus nzz-online:

Händeschütteln nach der Debatte.

Angriffiger Obama hält Romney in Schach

An der dritten und letzten Fernsehdebatte vor den amerikanischen Präsidentschaftswahlen haben Barack Obama und Mitt Romney zur Aussenpolitik die Klingen gekreuzt. Obama wirkte angriffiger, während Romney, der das Momentum im Wahlkampf auf seiner Seite wähnt, eine eher defensive Strategie verfolgte. Mehr...



TAGI-online:


Romney tänzelte wie einst Mohammed Ali

Die aussenpolitische Debatte der US-Präsidentschaftskandidaten hat Barack Obama einen Punktsieg gebracht. Mitt Romney aber gab sich besonnen und könnte die Wahlen dennoch gewinnen. Mehr...

News-Ticker

«Obama wollte angreifen. Romney wollte zustimmen.»

Präsident Barack Obama und Mitt Romney lieferten sich diese Nacht ihr letztes TV-Duell. Obama gewann gemäss ersten Umfragen. Aber nützt ihm das? Tagesanzeiger.ch/Newsnet kommentierte live. Mehr...
Aktualisiert um 06:26 51 Kommentare
Aus DIE ZEIT-online:
Romney Obama

TV-DebatteRomney besteht den Commander-in-Chief-Test

Mitt Romney lässt sich nicht in die Bush-Ecke drängen. Stattdessen hat er den Wählern die Angst vor einem Krieger als Präsidenten genommen. C. v. Marschall, Washington  [weiter…] 3 Ko
20 Min-online:

BILD teilt meine Beurteilung und spricht auch von einem Unentschieden:

Am Ende wirkten sie wieder so, als seien sie die besten Kumpels: US-Präsident Barack Obama und sein Herausforderer Mitt Romney (65) standen nach der letzten TV-Debatte auf der Bühne, sie lachten. Obama scherzte mit einem der Enkel Romneys. Ehefrau Michelle strahlte Ehefrau Ann Romney an. Die strahlte zurück.
Friede, Freude, Eierkuchen? Keineswegs. Die Männer können sich nicht ausstehen. Und nur Minuten zuvor war ein heftige Redeschlacht zu Ende gegangen.
  • Mitt Romney und Barack Obama begrüßen sich. Im Hintergrund Moderator Bob Schieffer

    TV-Duell Der letzte Thriller in Florida

    Mitt Romney und Barack Obama begrüßen sich. Im Hintergrund Moderator Bob Schieffer
    Foto: AFP
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Obama griff beim TV-Duell in der Lynn University in Boca Raton (US-Bundesstaat Florida) zum Thema Außenpolitik einen vergleichsweise zahm wirkenden Romney an, der unbedingt den Eindruck vermeiden wollte, er sei ein außenpolitischer Hardliner.

Natürlich hatte der Republikaner auch viele Pfeile im Köcher, warf Obama Führungsschwäche vor, pochte auf ein starkes Amerika. Zugleich bewegte er sich inhaltlich in einigen Punkten auf den Präsidenten zu.
„Er wollte kein Risiko eingehen - ein kriegerischer Ton verschreckt Wähler“, so US-Debattenexperte David Steinberg von der University of Miami  sieht nach der Redeschlacht ein Unentschieden.

DIE LETZTEN UMFRAGEN  IN DER BEVOELKERUNG (0900 Uhr SCHWEIZERZEIT) SEHEN OBAMA ALS PUNKTESIEGER. DOCH WIRD DIESER SIEG ALS WERTLOS BEZEICHNET.


Ich zitiere den SPIEGEL:


Mitt Romney hat dieses außenpolitische Duell, das über weite Strecken auch ein wirtschaftspolitisches war, keineswegs verloren; er ist eher eine Art zweiter Sieger.
Und genau das könnte Romney reichen. Denn anders als in den beiden Debatten zuvor musste er den Präsidenten nicht mehr herausfordern, sondern viel eher das eigene Momentum halten. Denn in den nationalen Umfragen hat er mittlerweile mit Obama gleichgezogen und in entscheidenden Swing States wie Ohio seinen Abstand deutlich verkürzt. Das wollte er auf keinen Fall gefährden. Stattdessen zielte Romney an diesem Abend ganz offensichtlich darauf ab, als Leader zu erscheinen, als einer, der das Land anführen kann.
In einer NBC-Erhebung erklärten 21 Prozent der Befragten vor dem Duell, sie seien unsicher, ob Romney einen guten Job als Präsident machen würde. Um diese Leute ging es Romney heute: Jene, die ihn theoretisch wählen würden, aber noch zögern. Es könnte funktioniert haben. "Romney hat den Commander-in-Chief-Test bestanden", urteilte nachher der altgediente Präsidenten-Berater David Gergen auf CNN.

Foto: AFP

TV-Duell zur US-Außenpolitik Kopf an Kopf in den Endspurt

So ist Mitt Romney nicht zu schlagen: In der finalen TV-Debatte zur Außenpolitik punktete Barack Obama als kompetenter Commander-in-Chief - doch auch sein Republikaner-Rivale war stark. Gewonnen oder verloren wird die Wahl nun in den Swing-States. Aus Boca Raton, Florida, berichtet Marc Pitzke mehr... Video | Forum ]
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